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Verdacht auf Borderline

8. November um 13:21

Hallo,

Ich hab nen starken Verdacht auf Borderline. Ich schneide mich zwar nicht aber ich hab glaub ich ein großes Problem mit Partnerschaft. Ich hab ab meinem 18 voll nach einem Partner gesucht und bin immerwieder daran verzweifelt. Ich nahm Männer zu denen ich gar keine Gefühle hatte. Ich trennte mich zwar selber aber als alle Stricke rissen. Oft beteubte ich mich in Alkohol. Ich hab Adhs verdacht, oft fühle ich eine tiefere innere Leere und Angst. In solchen Zuständen hab ich keinen Zugriff auf positive Emotionen. Mit 11 jahren fing das an und hörte schnell nach einem Monat auf. Zwischen meinem 11-18 Lebensjahr hatte ich das sehr selten. Dann beganngen die Probleme erneut. Ich führe seit 7 Jahren eine Partnerschaft in der ich nicht glücklich bin und hab panische Angst davor zu gehen obwohl ich es will. Ich hab ihn mit 23 kennen gelernt. Damals dachte ich nur an Typen und nahm ihn weil alle meine Beziehungen, es waren 10 in 4 Jahren scheiterten. Mein Mann ist nett und gut zu mir doch ich hatte nie Gefühle für ihn, bis auf Freundschaft. Als ich mit ihn 2013 zusammen zog ging es los. Ich hatte ein Studium für das ich weit fahren musste und seltsame Probleme mit dem Magen, weil ich mich zwei Jahre lang runter gehungert habe, aber ohne Bulemie. Ich bekam also nach dem Zusammenzug schlimme Insomnie und Magenprobleme, ständige Übelkeit usw. Ich schlief nur 2h am Tag. Nur an den WE schlief ich aus. Zwischendurch trank ich um zu schlafen. Ich prügelte mich durch einen 12h Tag. Ich weiss nicht wie ich das geschafft habe. Danach hatte ich eine Arbeit durch die ich relativ gut kam weil ich die Arbeit mochte. 2017 wurde ich arbeitloi s und lernte in einem Minijob einen Mann kennen. Zum ersten Mal gefiel mir jemand richtig und ich ihm, sonst ist nie jemand auf micb zugegangen. Leider war er ein typischer Fremdgeher der mich jedoch mochte und wir viel gemeinsam hatten, was er auch bemerkte. Seit dem konnte ich meinen Mann nicht mehr ertragen. Ich war in einem Zustand den ich nicht beschreiben kann. Nicht mal im Schlaf fand ich Ruhe. Die gedanken um eine Trennung kreisen seidem unaufhöhrlich. Icb hab Angst zu gehen. Angst davor wieder allein zu sein und mir jemande zu wünsvhen obwohl es mir mit meinem Mann in dieser Wohnung so schlecht geht wie noch nie. Wenn ich gehe bin ich dann allein mit meinen Gedanken. Icb will auch nicht wieder panisch jemanden such müssen. Wenn ich Borderline habe dann wird das wieder kommen. Und da ich jetzt älter bin, 30, wird es evtl. Schlimmer als mit 23. Die Psychologen haben nicht mal den Verdacht auf Borderline dargestellt. Das hab ich und meine Freundin die eine Borderlinerin ist und diese Gefühle kennt. Ich schneide mich nicht und ich fühl mich nicht komplett wertlos, deswegen denk ich dass ich das nicht so stark habe. Aber meine Mutter hat es seht stark. Was sagt ihr? Was soll ich tun?

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8. November um 15:20

eine vernünftige Diagnostik machen lassen. (Am Rande: Psychologen sind keine Ärzte und können / dürfen auch gar keine Diagnosen stellen).

Falls sich der Verdacht bestätigt, ggf. im Rahmen einer Therapie lernen, damit so umzugehen, dass Du und die Menschen in Deiner Umgebung, damit klar kommen können.
Viele sind mit 30 auch schon völlig symptomfrei, muss nicht sein, dass Du es dann noch hast oder es gar schlimmer wird.

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8. November um 16:10
In Antwort auf avarrassterne1

eine vernünftige Diagnostik machen lassen. (Am Rande: Psychologen sind keine Ärzte und können / dürfen auch gar keine Diagnosen stellen).

Falls sich der Verdacht bestätigt, ggf. im Rahmen einer Therapie lernen, damit so umzugehen, dass Du und die Menschen in Deiner Umgebung, damit klar kommen können.
Viele sind mit 30 auch schon völlig symptomfrei, muss nicht sein, dass Du es dann noch hast oder es gar schlimmer wird.

Schwere bis mitterle Depressionen sind bei mir diagnostiziert. Mein Ziel ist es alleine klar zu kommen. 


Gibt es wirklich Therapien die helfen? 

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8. November um 16:11
In Antwort auf murielz

Schwere bis mitterle Depressionen sind bei mir diagnostiziert. Mein Ziel ist es alleine klar zu kommen. 


Gibt es wirklich Therapien die helfen? 

ja, gibt es. Und andere Wege, falls das nicht funktioniert, gibt es auch.

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8. November um 16:16
In Antwort auf avarrassterne1

ja, gibt es. Und andere Wege, falls das nicht funktioniert, gibt es auch.

Was wäre das? 

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8. November um 16:17
In Antwort auf murielz

Was wäre das? 

beispielsweise: https://psychologie.gofeminin.de/forum/borderline-von-dem-gefuhl-in-gefuhlen-zu-ertrinken-ii-fd9946

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8. November um 18:12

Danke für den Link

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8. November um 20:57

Ich bin selbst Borderliner und kann dir sagen, dass sich die Erkrankung bei jedem anders äußert, es gibt zwar so eine Art Punkteplan an dem man es erkennen kann aber ansonsten ist die Erkrankung recht individuell, von daher kann dir hier niemand sagen ob du einer bist oder nicht.
Geh zu einem Therapeuten, am Besten einen der auf DBT spezialisiert ist. Wobei von therapuetischer Seite aus erstmal ein Verdacht geäußert werden müsste und da bei dir ja Depressionen diagnostiziert wurden, würde ich an deiner Stelle als erstes zu einem Therapeuten für eine Verhaltenstherapie gehen.

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13. November um 20:16

es gibt gewisse Muster; 

-schwarz-weiß Denken
-Nähe Distanz Problem
-viele kurze schnelle Beziehungen, nicht alleine sein können
-Misshandlung/Vernachlässigung in der Kindheit-Streß nicht vertragen-unfähig zum sachlichen Diskutieren-Exzessiver Rausch (Feiern, Alkohol, Drogen, Sex)
-bipolare Phasen (Depressive Phasen wechseln sich ab mit manischen Phasen)
-nicht verantwortungsbewusst sein / Angst vor (eigener/fremder) Verantwortung 
-Neigung zum Überreagieren
-wechselnde Freundeskreise-kreative Ader (handwerklich, malerisch/zeichnerisch)-Vermischung mit anderen psychischen Krankheiten  

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13. November um 20:35
In Antwort auf murielz

Hallo,

Ich hab nen starken Verdacht auf Borderline. Ich schneide mich zwar nicht aber ich hab glaub ich ein großes Problem mit Partnerschaft. Ich hab ab meinem 18 voll nach einem Partner gesucht und bin immerwieder daran verzweifelt. Ich nahm Männer zu denen ich gar keine Gefühle hatte. Ich trennte mich zwar selber aber als alle Stricke rissen. Oft beteubte ich mich in Alkohol. Ich hab  Adhs verdacht, oft fühle ich eine tiefere innere Leere und Angst. In solchen Zuständen hab ich keinen Zugriff auf positive Emotionen. Mit 11 jahren fing das an und hörte schnell nach einem Monat auf. Zwischen meinem 11-18 Lebensjahr hatte ich das sehr selten. Dann beganngen die Probleme erneut. Ich führe seit 7 Jahren eine Partnerschaft in der ich nicht glücklich bin und hab panische Angst davor zu gehen obwohl ich es will. Ich hab ihn mit 23 kennen gelernt. Damals dachte ich nur an Typen und nahm ihn weil alle meine Beziehungen, es waren 10 in 4 Jahren scheiterten. Mein Mann ist nett und gut zu mir doch ich hatte nie Gefühle für ihn, bis auf Freundschaft. Als ich mit ihn 2013 zusammen zog ging es los. Ich hatte ein Studium für das ich weit fahren musste und seltsame Probleme mit dem Magen, weil ich mich zwei Jahre lang runter gehungert habe, aber ohne Bulemie. Ich bekam also nach dem Zusammenzug schlimme Insomnie und Magenprobleme, ständige Übelkeit usw. Ich schlief nur 2h am Tag. Nur an den WE schlief ich aus. Zwischendurch trank ich um zu schlafen. Ich prügelte mich durch einen 12h Tag. Ich weiss nicht wie ich das geschafft habe. Danach hatte ich eine Arbeit durch die ich relativ gut kam weil ich die Arbeit mochte. 2017 wurde ich arbeitloi s und lernte in einem Minijob einen Mann kennen. Zum ersten Mal gefiel mir jemand richtig und ich ihm, sonst ist nie jemand auf micb zugegangen. Leider war er ein typischer Fremdgeher der mich jedoch mochte und wir viel gemeinsam hatten, was er auch bemerkte. Seit dem konnte ich meinen Mann nicht mehr ertragen. Ich war in einem Zustand den ich nicht beschreiben kann. Nicht mal im Schlaf fand ich Ruhe. Die gedanken um eine Trennung kreisen seidem unaufhöhrlich. Icb hab Angst zu gehen. Angst davor wieder allein zu sein und mir jemande  zu wünsvhen obwohl es mir mit meinem Mann in dieser Wohnung so schlecht geht wie noch nie. Wenn ich gehe bin ich dann allein mit meinen Gedanken. Icb will auch nicht wieder panisch jemanden such müssen. Wenn ich Borderline habe dann wird das wieder kommen. Und da ich jetzt älter bin, 30, wird es evtl. Schlimmer als mit 23. Die Psychologen haben nicht mal den Verdacht auf Borderline dargestellt. Das hab ich und meine Freundin die eine Borderlinerin ist und diese Gefühle kennt. Ich schneide mich nicht und ich fühl mich nicht komplett wertlos, deswegen denk ich dass ich das nicht so stark habe. Aber meine Mutter hat es seht stark. Was sagt ihr? Was soll ich tun?

Das klingt für mich so aus dem Bauch raus eher nach depressiven Tendenzen und Verlustängsten.

Borderline ist extrem vereinfacht dargestellt jemand der Emotionstechnisch keine Mitte hat. Er findet zb. Personen entweder super toll, oder extrem scheisse und das wechselt auch ständig hin und her - Der kann dir im einen Moment sagen, er hasst dich und du sollst verrecken (mit teilweise nicht für Andere ersichtlichen Auslösern) und im nächsten bist du die liebste, tollste und Beste. Es gibt keine Balance in den Emotionen, keine Grauzonen. Das ist nun aber wie gesagt extrem vereinfacht nun erklärt, da gehört noch eine ganze Menge mehr dazu und Ritzen ist kein "muss".

Spreche deine Ängste bei einem Fachmann an, die erkennen das. Und dann kannst du auch an deinem grundsätzlichen Problem arbeiten.

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