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Zweifelhafte Freunde

22. März 2008 um 20:00

Ich hoffe, dass ich hier richtig bin, denn ich muss mir mal was von der Seele schreiben. Wir haben gute Bekannte, die durch die Welt laufen, als gehörte sie ihnen. Sie kriegen auch immer alles was sie wollen, sei es das Haus der Oma (die nach langem Protest mit 83 Jahren in den Keller !!! gezogen ist) oder die Renovierung durch Freunde, während sie selbst im Urlaub sind. Nun war die Frau gerade zu Besuch bei uns und ich bin total geschafft von soviel Selbstherrlichkeit.Da wird über die arbeitenden Freunde gelästert und sich beschwert, weil die a) ihren frisch gestrichenen Flur während der Renovierung beschmutzten, b) allen Ernstes eine genaue Beschreibung von Lampen verlangten, während sie urlaubten , c) diese dann auch noch kauften, d) Lärm machen, während das Kind schläft, e) ihren Mann beim arbeiten stören, f) auch auf anderen Baustellen arbeiten wollen (verständlich, weil sie da Geld verdienen, bei denen aber natürlich nicht - Freundschaftsdienste kann man ja wohl verlangen) und und und. Sie führt sich auf, wie eine Diva, tut mit ihrem Mann selbst aber keinen Handschlag.
Ist vielleicht albern, dass ich mich so empöre, aber findet ihr auch, dass jemand, der mit solch einer egoistisch-impertinenten Art handelt eine Freundschaft nicht verdient, da man schnell der nächste sein kann, der ausgenutzt wird?!
Wenn man die beiden darauf anspricht, dann stimmt das alles nicht und man hat eine falsche Wahrnehmung.
Kennt ihr auch solche Leute, die sich so rücksichtslos durchs Leben schummeln? Nervt diese Ungerechtigkeit nicht?
Puh, jetzt ists schon besser; gelesen sehen diese Leute wirklich fragwürdig aus.Hat jemand ähnliche Menschen im Umfeld und wie geht ihr damit um? Frohe Ostern

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23. März 2008 um 12:28

Schöne Antwort, find ich gut,
vor allem die Bestätigung, dass man der subjektiven Wahrnehmung doch viel häufiger trauen sollte.Den Abstand brauchen wir nach dem berühmten Tropfen gestern tatsächlich, auch wenn es schwierig wird, da unsere Kids befreundet sind.Allerdings differieren unsere Wertesysteme tatsächlich so stark, dass sich das auch in der Kindererziehung wiederspiegelt und da bin ich jetzt einfach mal kompromisslos.
Aber ist es nicht ätzend, dass der Teufel immer auf den dicksten Haufen scheixt?
Ob dies ganze rücksichtslose Verhalten auch mal irgendwann zurückkommt? Frag ich mich häufig auch mal so generell. Was meint ihr?
Weiterhin schöne Eiersuche

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23. März 2008 um 20:09

...
Tja, die Sache mit der Gerechtigkeit ..., aber der Ansatz ist interessant: sich konsequent auf sich selbst zu verlassen bedeutet auch, die eigene Wahrnehmung zu respektieren und zu vertreten und die Abkehr von der (wahrscheinlich noch aus Kindertagen bestehenden) Suche nach der gerechten Instanz (früher: Eltern, heute: ???) erzwingt das ja geradezu und hat dabei noch eine gehörige Portion Freiheit im Gepäck.
Find ich gut,Gedankenfutter.

Das Eichhörnchen kannte ich nu wieder nicht, findet aber gewiss (viel zu) bald Anwendung .

So,und getz gibts Happy-Eastern-Trash-TV.
LG ebenfalls

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