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Zweifel! (?)

9. Mai 2011 um 3:55

Es geht um folgendes:

Eine ziemlich gute Bekannte von mir, ist vor inzwischen 6 Monaten, versehentlich rausgerutscht, dass sie vielleicht schwanger sei. Rausgerutscht, weil es offensichtlich war, dass sie nicht beabsichtigt hatte, es zu sagen, zumindest nicht mir. Dabei verhielt sie sich aber ziemlich seltsam. (Sie ist übrigens 19) Es könne nicht vom Freund sein, aber auch kein Betrug usw. Ungefähr eine Woche später, als wir uns das nächste Mal sprachen, sprach ich sie vorsichtig auf das Thema Vergewaltigung an, was sie auch zögerlich bestätigte. (Ihre verinezelten Ausssagen, ließen nur den Schluss zu.)

Eine halbe Woche später kam, laut ihr, die Bestätigung vom Arzt. Eine paar Tage später verbrachten ein paar gemeinsame Freunde Zeit mit ihr. Die durch mich später von der Sache erfuhren. Beide zweifelten von Anfang an an der der Geschichte, weil sie sich schon oft (auch krasse) Lügengeschichten ausgedacht hat und viel auf Mitleid aus ist. (Kommen wegen dem "Ach mir gehts heute so schlecht" aber Fragen, antwortet sie meistens mit "egal" oder "nicht wichtig" und weicht aus.)
Wie sich dann rausstellte, hatte sie, als sie sich mit ihnen traf, frisch ihre Tage bekommen. Genau die, die bei unserer Begegnung, als sie sich verplapperte, aus blieben/noch nicht da/zu spät waren.
Zeitraum zwischen unserem Treffen und der Aussage und dem Treffen mit den Freunden 7 Tage.

Ist eine Schwangerschaft da, rein prinzipiell, trotzdem möglich? Sprich Schwangerschaft und ein paar Tage später die Regel?

Laut ihrer Aussage, vereinbarte sie einen ersten Termin mit einer Psychologin (allerdings erst für das neue Jahr). Im Übrigen ritzte sie sich und tat das zwischendurch auch noch in der Zeit. Ende des Jahres hat sich sich für einen Abbruch entschieden, den sie mehr oder weniger durch indirekte Aussagen, auch auf ihrem Profil ausbreitete. Wenn dann aber Fragen kamen, war es aber nur eine "unwichtige Sache".

Während der gesamten Zeit wurden an der Geschichte unsere Zweifel immer größer, weil sie sich teilweise in Widersprüche verstrickte, vor allem, als sie mitbekam, dass zwei Weitere davon wissen. (Selbst wer nicht wusste, konnte es sich auf gewisser Aussagen von ihr zusammen reimen, was seltsam ist, wenn sie nicht will,d ass jemand davon erffährt. Hat sie auhc ziemlich verwundert.) Erst war sie stinksauer, dann war es "doch egal". Auf direkte Nachfragen, ob denn alles stimmen würde, was sie uns die letzten Wochen erzählte, bestätigte sie direkt die Lügen auf das Verneinen (eine der Freundinnen, hat sie mal direkt gefragt, ob sie schwanger sein könnte) und indirekt auch unsere Richtigkeit unserer Zweifel. Aber das zweite sind nur Deutungen unsererseits (weil schriftliche Unterhaltung via Internet).
Bei diesen Nachfragen erfuhren wir auch die Geschichte dahinter. Sie hatte einige Wochen alles verdrängt, wie ein Blackout. Die Erinnerungen kamen erst langsam zurück. Der Teil klang sehr glaubhaft, ganz im Gegensatz zu der Situation selber. Fremde Person, nachts auf dem Flur in Richtung Klo, in einer Herberge.

Die Treffen mit der Psychologin, fand laut ihr nur sporadisch statt, aus beiderseitigen Zeitproblemen.

Ihr ganzer Umgang mit der SItuation wirkt sehr sehr locker. Sie redet zwar nicht (mehr) darüber, aber man sieht ihr nichts an. "Sie ist normal." (Gut jeder Mensch geht anders damit um, aber es fällt schon ziemlich auf, vor allem bei der Zeitkürze und weil sie zwischendurch mir und auf dem Prfil durchsickern ließ, dass sie "es doch gerne vielleicht behalten hätte".)
Im Prinzip benimmt sie sich schon eine ganze Weile so, als wäre das nie passiert. Und genau das glauben wir inzwischen auch.
Es ist alles so widersprüchlich und teils an den Haaren herbeigezogen, dazu die Vorgeschichten... Andererseits...

Aber das Problem ist: Nur sie weiß, was wahr ist und was nicht. Wobei eine Freundin vermutet, dass sie selber ihren ganzen Geschichten glaubt und nicht mehr unterscheiden kann, was wahr ist und was nicht (was sie sehr indirekt, mal zugegeben hat).

Vor ein paar Tagen dann, tauchte dann ein Foto von ihr auf, dass mich persönlich noch mehr zweifeln lässt. Natürlich ist jeder Mensch verschieden. Aber wäre mir so etwas passiert, würde ich nicht mit Jeanshotpants, nicht blickdichter Strumpfhose (die mehr zeigt/andeutet, als sie verdeckt) und sehr offenherzigem Trägerhemd, dass ihr Dekolltee ziemlich betont, herum laufen. (Wer das Outfit sehen möchte, kann gerne eine PN schreiben, ich kann lad das Bild dann, natürlich "Kopflos", hoch.)

Was meint ihr zu der Geschichte? Bilden wir uns unsere Zweifel ein und tuen ihr böses Unrecht? Oder würdet ihr auch zweifeln? (Sie weiß von der einen Freundin, dass sie ihr die "abgebrochene Schwangerschaft" nicht glaubt, aber den Grund kennt sie nicht. Seitdem ist das Verhältnis zwischen ihnen auch abgeflacht.)

Ich bin auf Eure Reaktionen und Meinungen gespannt...

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24. Mai 2011 um 16:25

Danke...
... für die zahlreichen meinungen!

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