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Zwangssyndrom? Bitte helfen!

5. Januar 2008 um 17:21

Hallo Leute,

ich glaube, dass ich ein Problem habe. Seit ich klein bin ( Grundschulalter )
kontrollier ich Lichtsclaten, Türgriffe, Herdplatten und alles was mit sowas zu tun hat. Ich muss immer schauen, dass auch alles wirklich aus ist. Slebst wenn ich weiß, dass alles aus ist, geh ich trotzdem nochmal tausend mal hin und her.. Eine Zeit lang war es wiede viel besser geworden, nur ich glaube, dass jetzt alles wieder anfängt. Neulich zu Beispeil war ich in meiner Wohnung und habe das Fenster zu gemacht. Und habe nochmal kontrolliert ob das wirklich zu ist. Hinterher wusste ich auch, dass es zu war, aber ich musste einfach nochmal und nochmal fühlen.. ich konnte mich nicht dagegen wehren.. Langsam dreh ich echt durch deswegen. Meint ihr, dass ich eventuell deswegen zum Arzt gehen sollte?
Meine Mutter meine, dass brauch ich nicht und dass ich aufhören sollte zu spinnen..

Bitte hilft mir!

LG Miizuki

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5. Januar 2008 um 20:08

Danke..
für die Hilfe
Als Kind ist nie was passiert, wobei mir gerade was eingefallen ist. Ich glaube, dass einer der Gründe sein kann, dass ich nicht gerne alleine bin und dadurch meine Angst steigt.
Als ich klein war und meine Eltern abends mal weg waren hatte ich oft angst, obwohl meine Großeltern immer auf mich aufgepasst habe, weil sie bei uns wohnten. Meine Eltern waren früher öfters mal weg, da sie viel in der Politik waren und meine Mutter in unserem Dorf sehr viel zu sagen hat.
Ich glaube daher gerade, dass die Zwangsneurose denn daher kommt, dass ich alleine bin und denn Angst habe, dass etwas passieren könnte, wie zB., dass jemand einbricht oder das irgendwas brennen könnte. Ich glaub ich brauche einfach die Bestätigung von anderen Personen, dass alles gut ist und nix passieren kann.. Das würde mir jetzt so spontan dazu einfallen. Naja mit mein 18 Jahren bin ich zwar sehr weit, verantwortungsbewusst und selbstständig, jedoch mag ich trotzdem nicht gern allein sein.. Diesmal at es aber nix mit meinen Eltern zu tun. Ich habe einen Freund und seit mehr als 3 Jahren ist er meine große Liebe und zwischendurch waren wir für ein Jahr ausnander, wo es mir wirklich sehr schlecht ging, mich geritzt habe und ich sehr um ihn gekäpft habe. Und seit mehr als 1 Jahr sind wir wieder zusammen und wenn es nach mir gehen würde,könnte ich ihn jeden Tag sehen.. was aber nicht so gut wäre für die Beziehung.

Seit ich 14 bin ist mein Leben auch total schwer gewesen.. Ich wurde 3 Jahre in der Schule gemobbt und fertig gemacht.. Habe mich geritzt und so.. die Zeit ging denn aber wieder vorrüber, aber vergessen kann man das alles nicht.

Meinen Eltern laste ich auch nichts an, weil sie immer versucht haben mir bei allem zu helfen..

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6. Januar 2008 um 1:53

Auch bisschen
Hallo Miizuki,

ich habe das Problem auch....ein bisschen.

Bei mir ist es hauptsächlich dann, wenn ich zu Bett gehe bzw. am aller schlimmsten, wenn ich die Wohnung verlasse. Da ich alleine wohne, wäre niemand zu Hause und könnte bemerken, dass ich die Herdplatte o.ä. angelassen habe.

Daher kontrolliere ich auch bevor ich gehe, ob die Fenster zu sind, der Herd, Wasserkocher, Licht.. aus.

Manchmal mehr, manchmal - zum Glück - weniger.

Die größte Hürde ist jedoch, mich von der Wohnungstüre zu entfernen. Ich habe einfach so große Angst, dass die nicht richtig zu ist wenn ich gehe und stehe deshalb minutenlang davor und ziehe und drücke an der Türe und nochmal und nochmal...

Was mir etwas hilft ist folgendes:

Wenn ich die Wohnung verlasse, mache ich das ganz BEWUSST. Ich blende alle anderen GEdanken aus, in dem moment darf ich nicht an mehrere Sachen gleichzeitig denken, ich muss mich voll und ganz konzentrieren. Ein kurzer Blick, dass die Lichter aus und Fenster zu sind. Kurz am Herd vorbei, kurz die Tasten fühle. Und insgesamt eigentlich nicht mehr mehr. Und an der Türe mache ich diese auch ganz bewusst zu und sage mir innerlich, dass sie zu ist und dass ich mich jetzt nicht von der Türe entfernen würde, wenn ich mir icht 100%ig sicher wäre. Dann gehe ich die Treppen runter, bleibe nochmal kurz stehen, schaue die Türe ein letztes mal an und sage mir wieder, dass ich nicht gehen wrüde wenn nicht... und dann gehe ich ganz runter, aus der Haustüre raus und damit ist es eigentlich erledigt. Aber sobald ich das nicht konzentriert mache, oder unterbrochen werde (bspw. durch eigene Gedanken die bereits beim nächsten Schritt sind), funktioniert es nicht und ich renne die Treppe nochmal rauf bspw.

Aber ansonsten "fahre" ich inzwischen ganz gut damit, und daher wäre das auch mein Tipp an Dich:

Mache die Dinge oder sieh sie Dir ganz bewusst an und sage Dir, dass Du Dir 100%ig sicher bist, vertrau auf die selbst !

Viele Grüße
Rickyice

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6. Januar 2008 um 13:47
In Antwort auf Rickyice

Auch bisschen
Hallo Miizuki,

ich habe das Problem auch....ein bisschen.

Bei mir ist es hauptsächlich dann, wenn ich zu Bett gehe bzw. am aller schlimmsten, wenn ich die Wohnung verlasse. Da ich alleine wohne, wäre niemand zu Hause und könnte bemerken, dass ich die Herdplatte o.ä. angelassen habe.

Daher kontrolliere ich auch bevor ich gehe, ob die Fenster zu sind, der Herd, Wasserkocher, Licht.. aus.

Manchmal mehr, manchmal - zum Glück - weniger.

Die größte Hürde ist jedoch, mich von der Wohnungstüre zu entfernen. Ich habe einfach so große Angst, dass die nicht richtig zu ist wenn ich gehe und stehe deshalb minutenlang davor und ziehe und drücke an der Türe und nochmal und nochmal...

Was mir etwas hilft ist folgendes:

Wenn ich die Wohnung verlasse, mache ich das ganz BEWUSST. Ich blende alle anderen GEdanken aus, in dem moment darf ich nicht an mehrere Sachen gleichzeitig denken, ich muss mich voll und ganz konzentrieren. Ein kurzer Blick, dass die Lichter aus und Fenster zu sind. Kurz am Herd vorbei, kurz die Tasten fühle. Und insgesamt eigentlich nicht mehr mehr. Und an der Türe mache ich diese auch ganz bewusst zu und sage mir innerlich, dass sie zu ist und dass ich mich jetzt nicht von der Türe entfernen würde, wenn ich mir icht 100%ig sicher wäre. Dann gehe ich die Treppen runter, bleibe nochmal kurz stehen, schaue die Türe ein letztes mal an und sage mir wieder, dass ich nicht gehen wrüde wenn nicht... und dann gehe ich ganz runter, aus der Haustüre raus und damit ist es eigentlich erledigt. Aber sobald ich das nicht konzentriert mache, oder unterbrochen werde (bspw. durch eigene Gedanken die bereits beim nächsten Schritt sind), funktioniert es nicht und ich renne die Treppe nochmal rauf bspw.

Aber ansonsten "fahre" ich inzwischen ganz gut damit, und daher wäre das auch mein Tipp an Dich:

Mache die Dinge oder sieh sie Dir ganz bewusst an und sage Dir, dass Du Dir 100%ig sicher bist, vertrau auf die selbst !

Viele Grüße
Rickyice

Das habe ich schon versucht..
aber es klappt einfach nicht.. Wenn ich aus dem Haus gehe schließe ich ab, fühle am Griff, denn pack ich den Schlüsseel in die Tasche, fühl nochmal und gehe los. ich weiß, dass die Tür zu ist, aber nach 2 Metern bleibe ich stehen und gehe zurück um nochmal zu fühlen und das geht manchmal so um die 5 mal hin und her..
Heute nacht war da auch mal wieder ein Beispiel.. ich bin nochmal in die Küche um Herdplattenschlater und so zu kontrollieren. Ich habe sie mir angeschaut und wusste, dass sie aus sind, denn bin ich zum Küchenlichtschalter und hab da noch alles kontrolliert, bin denn aber nochmal zu den Herdplatten, weil mein Kopf sich irgendwie ausgeschaltet hat, als wenn ich vergessen hätte zu den herdplatten zu gehen.. Das ganze ging denn auch so um die 4 mal ehe ich ins Bett konnte.. Im Moment ist es wieder bei mir viel schlimmer geworden und ich weiß einfach nicht warum..
Vielleicht liegt das an den Stress den ich habe, weil ich am Freitag die Weisheitszähne rausbekomme.. Ich weiß es einfach nicht..

Ich hoffe nur, dass ich es irgendwann nochmal ordentlich in den Griff bekomme, weil mich das echt stört immer im Haus hin und her zu tigern...

Neulich habe ich meine mutter mit in die Wohnung genommen.. denn fällt es mir immer leichter nicht zu kontrlieren und denn hat sie die tür auch abgeschlossen. Da ich denn unter dem Stress stand los zu müssen, brauchte ich nich so viel zu kontrollieren, aber ich kann meine mutter ja nicht immer mitnehmen.. Wir waren nur da um enoge Sachen zu holen, da ich die Wohnung bald kündigen werde, nur ich muss diese woche nochmal rein, wegen dem Kühlschrank, weil ich den ausgeschaltet habe.. naja mal sehen wie das denn wird..

Aber vielen Dank für deinen Tipp=)

LG Miizu

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9. Januar 2008 um 14:27
In Antwort auf miizuki

Das habe ich schon versucht..
aber es klappt einfach nicht.. Wenn ich aus dem Haus gehe schließe ich ab, fühle am Griff, denn pack ich den Schlüsseel in die Tasche, fühl nochmal und gehe los. ich weiß, dass die Tür zu ist, aber nach 2 Metern bleibe ich stehen und gehe zurück um nochmal zu fühlen und das geht manchmal so um die 5 mal hin und her..
Heute nacht war da auch mal wieder ein Beispiel.. ich bin nochmal in die Küche um Herdplattenschlater und so zu kontrollieren. Ich habe sie mir angeschaut und wusste, dass sie aus sind, denn bin ich zum Küchenlichtschalter und hab da noch alles kontrolliert, bin denn aber nochmal zu den Herdplatten, weil mein Kopf sich irgendwie ausgeschaltet hat, als wenn ich vergessen hätte zu den herdplatten zu gehen.. Das ganze ging denn auch so um die 4 mal ehe ich ins Bett konnte.. Im Moment ist es wieder bei mir viel schlimmer geworden und ich weiß einfach nicht warum..
Vielleicht liegt das an den Stress den ich habe, weil ich am Freitag die Weisheitszähne rausbekomme.. Ich weiß es einfach nicht..

Ich hoffe nur, dass ich es irgendwann nochmal ordentlich in den Griff bekomme, weil mich das echt stört immer im Haus hin und her zu tigern...

Neulich habe ich meine mutter mit in die Wohnung genommen.. denn fällt es mir immer leichter nicht zu kontrlieren und denn hat sie die tür auch abgeschlossen. Da ich denn unter dem Stress stand los zu müssen, brauchte ich nich so viel zu kontrollieren, aber ich kann meine mutter ja nicht immer mitnehmen.. Wir waren nur da um enoge Sachen zu holen, da ich die Wohnung bald kündigen werde, nur ich muss diese woche nochmal rein, wegen dem Kühlschrank, weil ich den ausgeschaltet habe.. naja mal sehen wie das denn wird..

Aber vielen Dank für deinen Tipp=)

LG Miizu

Eine mögliche Lösung
Hallo ich bin der Chris.

Ich hatte das Problem auch mal mit dem Kontrollieren.
Wenn Du versuchst kurz nach einem Ereigniss zum Beispiel das Fenster schließen im Gedanken die Erinnerung an das schließen des Fensters in Dein Bewusstsein zu rufen, dann schließe Deine Augen und denke an den Gedanken und schaue Dir das Bild "Fenster schließen" nocheinmal an bevor Du los gehst. So kannst Du lernen Deine Gedanken im Sinne einer Lehrerin oder eines Lehrers zu kontrollieren und mußt den Weg nicht mehr gehen. Mit der Zeit wird man Herr oder Herrin seiner eigenen Lage sein. Und es entwickelt sich eine Art von Gefühl der Selbstsicherheit. Alle Erinnerungen im Gedächtnis des Menschen von der Geburt bis zum Tod und auch darüber hinaus wie auch in beide Richtungen werden gespeichert ganz egal welche Zeit es war. Gedankentrainig ist auf dauer von Zeit sicherlich die beste Lösung. So lernt man auch das Gedächtnis wie ein User zu bedienen also Gedanken abzurufen so ähnlich wie Dateien auf ein Computer (Bilder öffnen Zumal sich das Gedachtnis mit der Zeit durch ein angeborenes Denkmuster praktisch wie von selbst einordnet. Schließt aber voraus das man die Gedanken wie ein Fluß fließen lässt. Ich mache dies schon seit ca. sechs Jahren durchgehend bei allem was ich tue und denke.

Grüsse

Chris

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9. Januar 2008 um 17:14

Hallo...

Die Ursache dieser Zwangshandlungen sind Zwangsgedanken (Ängste vor allem). Durch diese Zwangshandlungen versucht das Gehirn diese Ängste in den Griff zu bekommen..
Es ist sozusagen ein Schutzmechanismus des Organismus, aber warum wiederholt er sich ständig?
Für diesen speziellen Fall glaube ich, dass Du eigentlich weißt, das alles abgeschaltet ist, und diese Handlung als störend empfindest, daraus resultiert, dass diese Handlung nur mit halber Aufmerksamkeit und widerwillig durchgeführt wird. Die Informationen wird unvollständig abgespeichert.
Das wiederum schließt den Vorgang im Gehirn nicht ab, es kommt sozusagen zu einer Feedback-Schleife.
Nehmen wir mal an, Du vollziehst diese Handlung, und bist Dir sicher alles abgeschaltet zu haben und dann stellst Du fest, die Herdplatte brennt doch noch.
Das bestätigt dann deine Angst und prägt sich ein und ist der Inititator für das nächste Mal.

Versuch doch einmal, nur aus Spaß, diese Handlung bewusst und langsam durzuführen. Es gibt ja meistens spezielle Punkte im Haus die das Gehirn abrattert. Herdplatte, Bügeleisen, Kaffemaschine etc. etc.. Geh alle Punkte ab und präge dir ein sie abgeschaltet zu haben.

Ein anderer Weg ist, den Ängsten die Grundlage zu entreißen. Das wäre z.B lass das Bügeleisen einige Stunden brennen und schau was passiert, nämlich gar nichts. Oder lass die Kaffemaschine eine Nacht an, es passiert nichts usw..

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich keine Expertin bin, das wäre mit 16 auch nicht möglich, ich habe mich lediglich vor einiger Zeit mit Ängsten und deren Ursache beschäftigt und daraus resultierend habe ich nach einem nicht medikamtösen Anxiolytikum gesucht.
Also dies bitte eher als möglichen Tipp betrachten. J

Liebe Grüße
Laurana

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20. Januar 2008 um 20:30

Das kenne ich....
Hey!
also ich bin 16 und hatte fast das selbe wie du.Ich hatte zwar nicht solche Zwänge,aber ähnliche.Ich musste immer irrgendwelche dinge tun sonst wäre etwas schlimmes passiert...dachte ich!Nun gehe ich schon länger zu einer Psychologin,die hat mir super geholfen und es geht mir wieder gut und ich habe keine ängste mehr!
Das alles habe ich von meiner Mutter die an dem selben Problem wie du leidet...
Sie geht auch zu einer Psychologin!mmhh ich würde an deiner stelle einmal zum Arzt gehen
der kann dir bestimmt weiterhelfen...ich habe damals immer jemandem zum reden gebraucht das hat mir auch sehr geholfen!du bekommt das bestimmt auch in den Griff
das schaffst du schon
alles liebe Lauren

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9. Februar 2008 um 16:54

BESSER VORSICHT ALS NACHSICHT
ich würde auf JEDEN Fall zum Arzt gehen und darüber reden, evtl. Selbsthilfegruppe oder Therapie machen. Ich selbst hatte 3 Jahre lang und teilweise immer noch Zwangsstöhrungen (Kontrollzwang, Waschzwang, Putzzwang, Lernzwang) und um so länger man sowas hat, um so schlimmer wird es. Anfangs denkt man noch, dass man es ja eigtl lassen kann es einen aber beruhigt und das ja gut ist..., irgendwann versucht man vielleicht damit aufzuhören und merkt schließlich, dass man schon völlig kontrolliert wird. Ich hatte 3 Jahre lang keine Freizeit, Privatleben,etc. nur noch Zwänge Zwangsgedanken und Zwangshandlungen und furchtbare Angst, wenn ich aus irgendwelchen Gründen mal meinen Zwängen nicht nachgehen konnte...putzen, waschen, lernen, kontrolieren/zählen, waschen, putzen, lernen...und das tagtäglich.. bis him zum Suizidversuch.
Auch wenn deine Mutter meint, dass du das nicht brauchst, was weiss sie denn schon von deinen Gedanken und Gefühlen... Sie kann nicht in deinen Kopf reinschauen. Hör in dich hinein und entscheide selbst, egal ob das jetzt eine Zwangsstöhrung ist oder nicht, du versuchst damit auf jeden Fall damit irgendwelche unangenehmen Gefühle was auch immer zu kompensieren und zudem belastet es dich... ich finde es echt gut von dir, dass du erkennst, das dein Verhalten möglicherweise problematisch werden könnte ich selbst habe das Jahrelang nicht einsehen können, ich habe mich geschämt, mit niemandem darüber gesprochen, wurde agressiv, wenn man mich darauf angesprochen hat, weil ich mir ein Leben ohne mein Kontrollieren, Putzen, Waschen und Lernen nicht vorstellen konnte... Ich wünsch dir alles gute und hoffe du entscheidest dich für den richtigen Weg

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3. März 2008 um 17:23
In Antwort auf miizuki

Danke..
für die Hilfe
Als Kind ist nie was passiert, wobei mir gerade was eingefallen ist. Ich glaube, dass einer der Gründe sein kann, dass ich nicht gerne alleine bin und dadurch meine Angst steigt.
Als ich klein war und meine Eltern abends mal weg waren hatte ich oft angst, obwohl meine Großeltern immer auf mich aufgepasst habe, weil sie bei uns wohnten. Meine Eltern waren früher öfters mal weg, da sie viel in der Politik waren und meine Mutter in unserem Dorf sehr viel zu sagen hat.
Ich glaube daher gerade, dass die Zwangsneurose denn daher kommt, dass ich alleine bin und denn Angst habe, dass etwas passieren könnte, wie zB., dass jemand einbricht oder das irgendwas brennen könnte. Ich glaub ich brauche einfach die Bestätigung von anderen Personen, dass alles gut ist und nix passieren kann.. Das würde mir jetzt so spontan dazu einfallen. Naja mit mein 18 Jahren bin ich zwar sehr weit, verantwortungsbewusst und selbstständig, jedoch mag ich trotzdem nicht gern allein sein.. Diesmal at es aber nix mit meinen Eltern zu tun. Ich habe einen Freund und seit mehr als 3 Jahren ist er meine große Liebe und zwischendurch waren wir für ein Jahr ausnander, wo es mir wirklich sehr schlecht ging, mich geritzt habe und ich sehr um ihn gekäpft habe. Und seit mehr als 1 Jahr sind wir wieder zusammen und wenn es nach mir gehen würde,könnte ich ihn jeden Tag sehen.. was aber nicht so gut wäre für die Beziehung.

Seit ich 14 bin ist mein Leben auch total schwer gewesen.. Ich wurde 3 Jahre in der Schule gemobbt und fertig gemacht.. Habe mich geritzt und so.. die Zeit ging denn aber wieder vorrüber, aber vergessen kann man das alles nicht.

Meinen Eltern laste ich auch nichts an, weil sie immer versucht haben mir bei allem zu helfen..

Zwangsstörungen
Schon seit vielen Jahren leide ich an Zwangsstörungen. Es find im Kindesalter an und an ein Erlebnis erinnere ich mich noch sehr gut. Ich fuhr mit meinen Eltern mit dem Auto mit und es lag sehr viel Schnee. Auf jeden Fall dass ich verhinderte dass wir keinen Unfall haben, musste ich meinen Kopf sehr oft nach vorne und nach hinten beugen bis mir so schlecht war, dass ich mich übergab. Ich erinnere mich auch daran, dass meine Mutter mich öfters anspruch warum ich zb die Lade so oft hintereinander angreife, oder die Türe so oft auf und zu machte. Auch als ich dann in die Schule kam, hörte es nicht auf. Es ging weiter bis ich 12 oder 13 Jahre alt war. Doch dann reichte es mir und zu meinem Erstaunen konnte ich mich ohne fremde Hilfe komplett von den Zwängen lösen, indem ich einfach schaute ob sich meine Ängste verwirklichten und ich die Türe einmal nicht auf und zu machte. Natürlich hatte ich enorme Ängste wenn ich meinen Zwängen nicht nachging, aber es passierte trotz allem nichts.
Mittlerweile bin ich 17 Jahre alt und im letzten Jahr habe ich vieles durchgemacht. Der hauptsächliche Grund war, dass sich meine Eltern nach einem Streit von fast einem Jahr scheiden ließen und meine Mutter sehr weit weg gezogen ist und die neue Freundin von meinem Vater jetzt bei uns wohnt. Täglich bekam ich die schlimmen Streitereien und dass weinen meiner Mutter mit. Ich wusste dass sie beide am Ende waren und beide oft dachten dass Alkohol ihre Probleme lösen könnte. Hin und wieder sah ich sie auch betrunken. Zu der Zeit hatte ich auch einen Freund, von dem ich erwartete dass er mich unterstützte.Er bekam auch alles mit. Ich war jedes Wochenende ziemlich betrunken und versuchte irgendwie die Probleme zu Hause mir aus dem Kopf beim Fortgehen zu saufen. Aber es kam, so wie es kommen musste. Zu der Zeit "die Liebe meines Lebens" hat mich verlassen. Es war, als hätte er mich den letzten Millimeter von einer tiefen dunklen Höhle hinuntergestoßen. Nun, wusste ich nicht ein und nicht aus. Ich wollte meine Mutter mit meiner Traurigkeit nicht belästigen, da sie selbst am Boden zerstört war, weil mein Vater eine neue Freundin hat und meine Mutter ausziehen musste. Ich verbrachte die nächsten 7 Monate mit einer qualvollen Depression, Panik und Zitteranfälle kamen hin und wieder vor. Ich quählte mich sozusagen selbst und lief meinen Ex hinterher. Sah mit an, wie er sich plötzlich wieder super mit meiner großen Schwester verstand. Auf die ich zu der Zeit einen Hass hatte, weil mein Ex, den ich noch immer abgrundtief liebte, sich gut mit ihr verstand. Es war, als sei die Uhr stehen geblieben und meine Welt war innerhalb von ein paar Monaten komplett in sich zusammen gebrochen. Darauf hin kam noch dazu, dass dann der Alkohol mein bester Freund wurde. Leider reichte mir der Alkohol alleine nicht mehr und ich find an, beim Fortgehen meinen Alkohol mit Tabletten zu mischen um noch betrunkener zu werden und nichts mehr zu fühlen. Einfach einmal frei von den innerlichen Herzschmerzen zu sein. Bis ... ich es einmal übertrieb und im Juli 2007 einen Filmriss hatte. Ich lief raus aus dem Lokal, natürlich stock besoffen, hatte meine Tasche verloren und setzte mich am Straßenrand weil mir so schlecht war. Zu meinem Glück fand mich ein alter Freund, den ich einmal abblitzen hab lassen als er ziemlich in mich verliebt war. Er bot mir an mich nach Hause zu bringen. Ich nahm dankend an, obwohl ich mich natürlich überhaupt nicht auskannte. Während der Autofahrt "nach Hause" musste er 3mal stehen bleiben weil ich mich übergeben musste. Schließlich schlief ich im Auto ein und wachte auf, als der "alte Freund" mit offener Hose über mir lehnte. Ich find an zu schrien und zu weinen. Er ging dann von mir runter und ich rannte aus dem Auto nach Hause. Seit diesem Erlebnis bekam ich meinen Alkoholkonsum wieder so einigermaßen in Griff. Mittlerweile bin ich aus dem gröbsten raus und vermisse auch meinen Ex überhaupt nicht mehr. Die Deptression ist vorrüber. Meine Mutter wohnt zwar weit weg, aber is glücklich weil sie einen neuen Freund gefunden hat. Auch ich habe einen neuen netten Freund gefunden. Die Freundin von meinem Vater ist ok. Sie ist öfters bei uns, aber er ist glücklich, also akzeptiere ich dass auch. Mit meiner Schwester verstehe ich mich jetzt wieder ziemlich gut. Eigentlich muss ich sagen wenn ich mir das so durchlese, dass ich mit meiner eigenen Kraft ohne Hilfe von außen mein Leben wieder gut in den Griff bekommen habe.
Doch nun rächt sich die Psyche. Ich habe Angst, dass ich meine Mutter zu selten sehe, wo sie doch jetzt so weit weg wohnt, und Angst dass mein Freund sich in meine Schwester verliebt, Angst dass mein Freund mich vll. nur verarscht und nicht wirklich liebt. Dass alles was ich jetzt geschafft habe, dass in den Griff zu bekommen, nur ein kurzer Moment ist und es nicht lange dauert bis ich wieder in dieses tiefe, schwarze Loch falle.
Schon seit längerer Zeit sind auch nun die Zwangsstörungen wieder extrem gekommen. Ich muss oft Dinge tun, die ich früher schon machen musste, damit sich meine Ängste nich bestätigen. Und weil ich wirklich nicht will, dass alles wieder so wird wie früher, mache ich diese Dinge auch. Doch langsam werden sie immer schlimmer und ich werde immer wütender dass ich diese Sachen machen muss. Ich will einmal die Türe zu machen und nicht ständig wieder zurück laufen müssen. Seit Kindesalter habe ich nun diese Zwangsstörungen und bis heute 03.03.2008 dachte ich, ich währe der einzige Mensch der sie hat bis ich mich heute auf allen möglichen Internetseiten informiert habe, und sehr dankbar bin dass es viele Menschen gibt die betroffen sind...

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