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Zwangsgedanken

14. Oktober 2016 um 12:38 Letzte Antwort: 15. November 2016 um 21:29

Hallo ich habe seit einem Jahr Zwangsgedanken und suche nach Leute die das auch haben zum austauschen. Ich bin echt am verzweifeln villeicht bin ich ja nicht allein mit diesem Problem villeicht haben das ja andere auch? 
 

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14. Oktober 2016 um 19:36
In Antwort auf levon_12907214

Hallo ich habe seit einem Jahr Zwangsgedanken und suche nach Leute die das auch haben zum austauschen. Ich bin echt am verzweifeln villeicht bin ich ja nicht allein mit diesem Problem villeicht haben das ja andere auch? 
 

Bin ich wirklich die einzige mit sowas

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19. Oktober 2016 um 21:31
In Antwort auf levon_12907214

Bin ich wirklich die einzige mit sowas

Ich hatte das auch mal ca. 1,5 Jahre. Es ist sehr belastend. Mich würde mal interessieren, an was du immer denken musst...?

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21. Oktober 2016 um 13:58
In Antwort auf levon_12907214

Hallo ich habe seit einem Jahr Zwangsgedanken und suche nach Leute die das auch haben zum austauschen. Ich bin echt am verzweifeln villeicht bin ich ja nicht allein mit diesem Problem villeicht haben das ja andere auch? 
 

Hallo,

Du bist nicht allein. 
Ich leide seid März darunter und wünsche mir jeden Tag ich hätte mir stattdesen ein Bein gebrochen oder Nierensteine... Immer grübeln, zweifeln und alles Gute hinterfragen... Das ist schlimm und anstrengend. 

Ich werde zeitnah ein bisschen davon berichten.

Grüße 
Flauschi

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6. November 2016 um 21:33

Hallo,

wie angekündigt sind hier ein paar Details. Ich war schon immer wenig selbstbewusst und vor Allem selbstkritisch. Ich wollte alles und das sofort. Und ich wollte auf keinen Fall so werden, wie meine Eltern. Nach meiner Ausbildung war mir klar, dass ich noch mehr wollte. Für ein Studium im Bereich der Naturwissenschaften halte ich mich aber für "zu dumm". Ich entschied mich daher für eine nebenberufliche Weiterbildung. Diese ging über 4 Jahre. Ich habe Prüfungsängste und war daher kurz vor Ende der Weiterbildung in einer Art "Burn Out". Das war meiner Meinung nach der Start des Ganzen... Ich schloss im Sommer 2015 mit Bravour ab und stolperte von da an immer tiefer die Treppe hinab. Ich stürtze mich gleich in neue Prüfungssituationen für ein privates Hobby, für welches mir dann die Kraft fehlte. Ich konnte einfach nicht weitermachen... Das war das erste Mal, dass ich etwas nicht geschafft habe. Es folgten ein paar Familiendramen, inkl. im Dezember 2015 einem für mich sehr schlimmen Streit.

Ich habe in 2015 schon nur noch funktioniert, wirklich glücklich war ich schon lange nicht mehr... Ich mochte nicht mal von meinem Mann massiert werden. Hinzu kam, dass mein Job,den ich als Führungskraft noch nicht lang mache, seid dem Frühjahr 2015 wegen einer Firmenkrise gefährdet war (und noch ist) und der Job meines Mannes ebenfalls auf der Kippe stand (das ist gott sei dank seid Frühjahr 2016 erledigt).

2016 überrollte mich dann der Gedanke, ich würde meinen Mann nicht mehr lieben und müsse ihn verlassen. Das war dann der Start meiner Zwangsgedanken. Das war im März 2016. Seid dem kämpfe ich jeden Tag mit mir selbst. Wenn ich jetzt zurück blicke, bin ich wohl ganz langsam immer tiefer in die Depression gerutscht. Auf Burn Out folgte Depression, die wiederum Zwangsgedanken mit sich brachte, welche dann die Depression füttert und die wiederum füttert die Zwangsgedanken. Jetzt steck ich in einem Teufelskreis. Aber ich habe den besten Mann der Welt und bin davon überzeugt, dass wir es gemeinsam wieder daraus schaffen. 

Wie ich mit den Zwangsgedanken umgehe, wie diese aussehen und was sich bisher getan hat, Berichte ich ein andern Mal...

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6. November 2016 um 22:40
In Antwort auf eckwin_12500708

Hallo,

wie angekündigt sind hier ein paar Details. Ich war schon immer wenig selbstbewusst und vor Allem selbstkritisch. Ich wollte alles und das sofort. Und ich wollte auf keinen Fall so werden, wie meine Eltern. Nach meiner Ausbildung war mir klar, dass ich noch mehr wollte. Für ein Studium im Bereich der Naturwissenschaften halte ich mich aber für "zu dumm". Ich entschied mich daher für eine nebenberufliche Weiterbildung. Diese ging über 4 Jahre. Ich habe Prüfungsängste und war daher kurz vor Ende der Weiterbildung in einer Art "Burn Out". Das war meiner Meinung nach der Start des Ganzen... Ich schloss im Sommer 2015 mit Bravour ab und stolperte von da an immer tiefer die Treppe hinab. Ich stürtze mich gleich in neue Prüfungssituationen für ein privates Hobby, für welches mir dann die Kraft fehlte. Ich konnte einfach nicht weitermachen... Das war das erste Mal, dass ich etwas nicht geschafft habe. Es folgten ein paar Familiendramen, inkl. im Dezember 2015 einem für mich sehr schlimmen Streit.

Ich habe in 2015 schon nur noch funktioniert, wirklich glücklich war ich schon lange nicht mehr... Ich mochte nicht mal von meinem Mann massiert werden. Hinzu kam, dass mein Job,den ich als Führungskraft noch nicht lang mache, seid dem Frühjahr 2015 wegen einer Firmenkrise gefährdet war (und noch ist) und der Job meines Mannes ebenfalls auf der Kippe stand (das ist gott sei dank seid Frühjahr 2016 erledigt).

2016 überrollte mich dann der Gedanke, ich würde meinen Mann nicht mehr lieben und müsse ihn verlassen. Das war dann der Start meiner Zwangsgedanken. Das war im März 2016. Seid dem kämpfe ich jeden Tag mit mir selbst. Wenn ich jetzt zurück blicke, bin ich wohl ganz langsam immer tiefer in die Depression gerutscht. Auf Burn Out folgte Depression, die wiederum Zwangsgedanken mit sich brachte, welche dann die Depression füttert und die wiederum füttert die Zwangsgedanken. Jetzt steck ich in einem Teufelskreis. Aber ich habe den besten Mann der Welt und bin davon überzeugt, dass wir es gemeinsam wieder daraus schaffen. 

Wie ich mit den Zwangsgedanken umgehe, wie diese aussehen und was sich bisher getan hat, Berichte ich ein andern Mal...

Zwangsgedanken
Danke für deinen Beitrag!! glg

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6. November 2016 um 22:42
In Antwort auf eckwin_12500708

Hallo,

wie angekündigt sind hier ein paar Details. Ich war schon immer wenig selbstbewusst und vor Allem selbstkritisch. Ich wollte alles und das sofort. Und ich wollte auf keinen Fall so werden, wie meine Eltern. Nach meiner Ausbildung war mir klar, dass ich noch mehr wollte. Für ein Studium im Bereich der Naturwissenschaften halte ich mich aber für "zu dumm". Ich entschied mich daher für eine nebenberufliche Weiterbildung. Diese ging über 4 Jahre. Ich habe Prüfungsängste und war daher kurz vor Ende der Weiterbildung in einer Art "Burn Out". Das war meiner Meinung nach der Start des Ganzen... Ich schloss im Sommer 2015 mit Bravour ab und stolperte von da an immer tiefer die Treppe hinab. Ich stürtze mich gleich in neue Prüfungssituationen für ein privates Hobby, für welches mir dann die Kraft fehlte. Ich konnte einfach nicht weitermachen... Das war das erste Mal, dass ich etwas nicht geschafft habe. Es folgten ein paar Familiendramen, inkl. im Dezember 2015 einem für mich sehr schlimmen Streit.

Ich habe in 2015 schon nur noch funktioniert, wirklich glücklich war ich schon lange nicht mehr... Ich mochte nicht mal von meinem Mann massiert werden. Hinzu kam, dass mein Job,den ich als Führungskraft noch nicht lang mache, seid dem Frühjahr 2015 wegen einer Firmenkrise gefährdet war (und noch ist) und der Job meines Mannes ebenfalls auf der Kippe stand (das ist gott sei dank seid Frühjahr 2016 erledigt).

2016 überrollte mich dann der Gedanke, ich würde meinen Mann nicht mehr lieben und müsse ihn verlassen. Das war dann der Start meiner Zwangsgedanken. Das war im März 2016. Seid dem kämpfe ich jeden Tag mit mir selbst. Wenn ich jetzt zurück blicke, bin ich wohl ganz langsam immer tiefer in die Depression gerutscht. Auf Burn Out folgte Depression, die wiederum Zwangsgedanken mit sich brachte, welche dann die Depression füttert und die wiederum füttert die Zwangsgedanken. Jetzt steck ich in einem Teufelskreis. Aber ich habe den besten Mann der Welt und bin davon überzeugt, dass wir es gemeinsam wieder daraus schaffen. 

Wie ich mit den Zwangsgedanken umgehe, wie diese aussehen und was sich bisher getan hat, Berichte ich ein andern Mal...

Zwangsgedanken
ich bin froh das ich nicht alleine bin. freue mich von dir zu hören. glg

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9. November 2016 um 19:07

Wie gehst du damit um? Bist du noch mit deinem Partner zusammen? 2 1/2 Jahre mit ROCD sind eine lange Zeit. Verliert man nicht irgendwann die Hoffnung? Du hast auf jeden Fall meinen vollen Respekt.

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15. November 2016 um 21:26
In Antwort auf eckwin_12500708

Wie gehst du damit um? Bist du noch mit deinem Partner zusammen? 2 1/2 Jahre mit ROCD sind eine lange Zeit. Verliert man nicht irgendwann die Hoffnung? Du hast auf jeden Fall meinen vollen Respekt.

Zwangsgedanken
Hi, sorry für die späte Antwort. ich bin seit 3 Jahren mit meinem freund zusammen. die gedanken hab ich seit Januar diesen Jahres. manchmal geht es besser und manchmal schlechter,....es ist immer so phasenweise. fühl mich oft so alleine mit diesen Gedanken. ich bin zwar schon seit März in psychologischer Behandlung, aber es ist doch schwierig damit umzugehen. naja ich weiß nicht was ich gegen diese scheiß Gedanken machen kann, wahrscheinlich muss ich sie einfach akzeptieren. was machst du dagegen? wie geht es dir mit deinen Gedanken? LG

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15. November 2016 um 21:29

Zwangsgedanken
wie geht es dir damit? und was machst du dagegen?? um was handeln sich die Gedanken? LG freue mich von dir zu hören

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