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Zwangseinweisung bei Familienmitglieder möglich?

19. April 2004 um 10:43 Letzte Antwort: 16. Mai 2017 um 7:53

Hallo Leute,

wer von Euch hat in seiner Familie Geschwister, wo es unter anderem auch große Probleme mit einem Familienmitglied gibt?

Wie kann man in dem Fall, seine jüngere Schwester (28J.) zwangsweise zu einer Therapie zwingen oder Einweisen oder diese Person mit fremder Hilfe zur psychologischen Beratung überzeugen? Wenn es mit gut zureden, Ideen und jahrelangen Gespräche nichts gebracht hat. Ich und mein Bruder haben wirklich schon alles versucht, da wir aber zur Familie gehören, sind wir bei meiner Schwester natürlich immer in unrecht. Meine Schwester hat eine Streitsucht, die bisher immer soweit geführt hat, das Sie andauernd ihren Job wechseln musste. Sie hat mehrmals mich (besonderes) und meinen Bruder ziemlich beleidigt und zwei Stunden später möchte Sie dann plötzlich wieder ausgehen ect. Sobald wir mit unserer Schwester zusammenkommen, sind wir alle deprimiert und Sie schafft es immer wieder (innerhalb eines Tages), das dann alle das flüchten anfangen vor ihr.
Auch beruhigt Sie sich leider mit Drogen, wir wissen nicht genau welche. Sie gibt es offen zu und auch das Sie wechselnde Partner hat, die es nie lange bei Ihr aushalten und aushalten werden mit Ihrer streitsüchtigen Art und Weise.

Kann man als außenstehendes Familienmitglied wirklich nicht fremde Hilfe zur Schwester hinschicken?

Sobald man solche Beratungsstellen anrufte, bekommt immer wieder zu hören, Sie ist volljährig und muss sich selbst darum kümmern oder anrufen?

Kann man bei der nächsten großen Depression (Selbstmorddrohung) sein Familienmitglied persönlich einweisen?

Die verweichlichte Tour, die man heute so anwendet hilft auch nichts, wenn Sie selbst nicht zur pschologischen Beratung oder Drogenberatungstour hingeht. Als Familienmitglied sehen wir ja, wie Sie immer weiter abrutscht und imme noch der Meinung ist, das was Sie macht richtig ist (Drogen sind nur pflanzliche Mitteln ect.) kann man ja getrost jahrelang einnehmen und zwischendurch andere Probieren ect.

Der Abgang und das Ende stehen meiner Schwester offentsichtlich bevor. Alle Möbeln hat Sie aus ihrer Wohnung geschmissen und wohnt sozusagen auf der Luftmatratze und auf dem Teppich.

Auch das Sie mal wieder arbeitslos ist, ist kein Wunder bei Ihrem Verhalten. Ratschläge und Tipps für Amtsgänge nimmt Sie nicht an, nur das notwendigste.

Gearbeitet hatte Sie bisher immer irgendwie, aber nur damit Sie mal gut aufgehoben ist und keine Dummheiten macht. Sobald Sie zu Hause arbeitslos herumsitz, hat Sie nichts besseres zu tun als fernsehen und rauchen.

Freundenkreis hat Sie nur so ähnliche Leute wie Sie, und höchsten zwei richtige Freunde. Der Rest scheinen irgendwelche Haschverkäufer zu sein. Sie gibt sich aber keine Mühe normale Leute kennenzulernen. Die sind ja alle blöd und haben keine Ahnung vom Leben ect.

Hilfe, wie können wir da eingreifen?

Meine ganze Familien hat sich mit Ihr schon angelegt und gestritten und Beschimpfungen Ihrerseits erhalten.

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19. April 2004 um 12:11

Natürlich...
... könnt ihr sie bei selbstmorddrohungen einweisen lassen. einfach den notarzt anrufen- die veranlassen dann alles.

ich denke allerdings nicht, das es in eurer macht steht zu helfen.
manchmal kann man nur loslassen!!

sparkling

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19. April 2004 um 14:13

Wäre ja noch schöner...
Hallo Nana,

ich schreib hier mal bewusst provokativ, aber es wäre ja noch schöner, wenn mich jeder x-beliebe einweisen lassen könnte, nur weil er mit meiner Art / Lebenswandel nicht klar kommt!!!

Sicher verstehe ich Deinen Bruder und Dich irgenwie. Aber so lange Deine Schwester keine Gefahr für sich und andere darstellt, habt ihr wohl kaum Möglichkeiten.... SIe hat kein Problem... I*H*R habt ein Problem.... mit ihr!
Ich an Eurer Stelle würde mich selber diesbezüglich beraten lassen und mich an irgendwelche Stellen wenden.
Auch wenn die Lebensweise Eurer Schwester nicht "normal - was das auch immer ist - bezeichnet werden kann, aber Eure Schwester ist so und möchte so leben udn das habt ihr so zu akzeptieren....
Und ich denke mal, dass Eure Schwester merkt, dass ihr "etwas gegen sie habt" und genau das ist der Knackpunkt! Deswegen geht sie so auf Kofrontatin. Verständliches (Pubertäts-)Verhalten, würde ich genauso machen! Immer das Gegenteil machen von dem was man von mir verlangt nur um zu provozieren. Ich denke, dass Eure Schwester das auch anstrengt, sie aber nur so genommen werden möchte wie sie ist - nämlich etwas anders als andere....


LG
Pluster

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20. April 2004 um 11:04
In Antwort auf alanis_12681975

Wäre ja noch schöner...
Hallo Nana,

ich schreib hier mal bewusst provokativ, aber es wäre ja noch schöner, wenn mich jeder x-beliebe einweisen lassen könnte, nur weil er mit meiner Art / Lebenswandel nicht klar kommt!!!

Sicher verstehe ich Deinen Bruder und Dich irgenwie. Aber so lange Deine Schwester keine Gefahr für sich und andere darstellt, habt ihr wohl kaum Möglichkeiten.... SIe hat kein Problem... I*H*R habt ein Problem.... mit ihr!
Ich an Eurer Stelle würde mich selber diesbezüglich beraten lassen und mich an irgendwelche Stellen wenden.
Auch wenn die Lebensweise Eurer Schwester nicht "normal - was das auch immer ist - bezeichnet werden kann, aber Eure Schwester ist so und möchte so leben udn das habt ihr so zu akzeptieren....
Und ich denke mal, dass Eure Schwester merkt, dass ihr "etwas gegen sie habt" und genau das ist der Knackpunkt! Deswegen geht sie so auf Kofrontatin. Verständliches (Pubertäts-)Verhalten, würde ich genauso machen! Immer das Gegenteil machen von dem was man von mir verlangt nur um zu provozieren. Ich denke, dass Eure Schwester das auch anstrengt, sie aber nur so genommen werden möchte wie sie ist - nämlich etwas anders als andere....


LG
Pluster

Hallo Pluster
Ja, das haben wir seit Ihrem 17. Lebensjahr und jetzt ist Sie 28 J. auch schon versucht. Sie so zu akzeptieren wie Sie ist. Das Problem ist, das Sie trotzdem uns und andere fremde Leute angreift und genau damit Ihr eigenes Leben erschwert.
Natürlich bin mit Ihr mal zu ihren Freunden mitgegangen und umgekehrt. Wenn Sie wenigstens ihr Leben alleine so Leben würde und nicht immer ständig alle mit reinzieht, wäre es besser für alle anwesenden. Ja, Sie war halt immer schon anders gewesen, auch als Kind. Ich fand das ganze solange nicht schlimm, solange Sie nicht mich/Brüder/Mutter anstichelt, das man sich verletzt fühlt bis hin zu gesundheitlichen Problemen (nachweisbar). Das man selbst schon reif ist für den Psychologen. Ich hatte nach dem Auszug aus unserer gemeinsamen Wohnung einige Zeit lang Alpträume von Ihr, immer dieser Angriff bis ins Mark.
Habe eh keinen Kontakt mehr seit zwei Jahren, aber mein Bruder hat mir letztes Wochenende auch leid getan, als er innerhalb von Tagen Magenprobleme bekommen hat, nachdem Sie bei Ihr zu Besuch waren. Stell Dir vor, ich musste das 2 J. in einer Wohnung durchhalten mit Ihr. Ich glaube auch, das Sie teilweise deshalb proviziert, da sie die Aufmerksamkeit auf sich lenken will. Das markt man in einigen Phasen deutlich. Wenn Sie bloß nur mit Ihrer Familie Probleme hätte, wäre es ja nicht tragisch. Aber für Sie sind ja alle Menschen blöd und haben keine Ahnung, sagt sie. Und lässt sich leider von niemanden (auch fremden) nichts sagen. Setzt leider mit Ihrer Art und Weise immer Ihren Arbeitsplatz ins Spiel und verliert meistens.
Wir (mein Bruder und ich) werden aber jetzt doch mal zum soziapsychologischen Dienst gehen, um uns zu beraten, damit Sie sich doch mal entschließt zur Therapie zu gehen. Natürlich werde ich weiterhin keinen Kontakt zur Ihr aufnehmen, da ich das gesundheitlich nicht ertrage. Aber vielleicht können wir ja durch den sozialpsychologischen Dienst für Sie Hilfe anfordern?!?!? Da Sie wieder mal arbeitslos ist, geht Sie vielleicht freiwillig dahin. Freunde von mir glauben eher, das man zu Ihr direkt jemand hinschicken muss, da sie bestimmt nicht aus bequemlichkeit und ich bin doch nicht Blöd-Masche da nicht hingehen wird, wenn Sie eine Einladung erhält.
Ansonsten müssen wir doch zusehen, wie Sie immer mehr zugrunde liegt und eines Tages werden wir Sie wohl nur noch am Grab besuchen können. Da kann Sie dann wenigstens niemanden mehr zutiefst beleiden.
Natürlich hängt Ihr Verhalten auch mit unserer schwierigen Familiensituation zusammen. Wir haben uns oft gefragt, warum die Eltern uns auf die Welt gesetzt haben, wenn Sie eh nicht Liebe geben können. Das müssen wir alle irgendwie verarbeiten.
Danke für Deinen Hinweis und Deine Anmerkungen dazu.
Gruß

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20. April 2004 um 14:49
In Antwort auf karrie_12269471

Hallo Pluster
Ja, das haben wir seit Ihrem 17. Lebensjahr und jetzt ist Sie 28 J. auch schon versucht. Sie so zu akzeptieren wie Sie ist. Das Problem ist, das Sie trotzdem uns und andere fremde Leute angreift und genau damit Ihr eigenes Leben erschwert.
Natürlich bin mit Ihr mal zu ihren Freunden mitgegangen und umgekehrt. Wenn Sie wenigstens ihr Leben alleine so Leben würde und nicht immer ständig alle mit reinzieht, wäre es besser für alle anwesenden. Ja, Sie war halt immer schon anders gewesen, auch als Kind. Ich fand das ganze solange nicht schlimm, solange Sie nicht mich/Brüder/Mutter anstichelt, das man sich verletzt fühlt bis hin zu gesundheitlichen Problemen (nachweisbar). Das man selbst schon reif ist für den Psychologen. Ich hatte nach dem Auszug aus unserer gemeinsamen Wohnung einige Zeit lang Alpträume von Ihr, immer dieser Angriff bis ins Mark.
Habe eh keinen Kontakt mehr seit zwei Jahren, aber mein Bruder hat mir letztes Wochenende auch leid getan, als er innerhalb von Tagen Magenprobleme bekommen hat, nachdem Sie bei Ihr zu Besuch waren. Stell Dir vor, ich musste das 2 J. in einer Wohnung durchhalten mit Ihr. Ich glaube auch, das Sie teilweise deshalb proviziert, da sie die Aufmerksamkeit auf sich lenken will. Das markt man in einigen Phasen deutlich. Wenn Sie bloß nur mit Ihrer Familie Probleme hätte, wäre es ja nicht tragisch. Aber für Sie sind ja alle Menschen blöd und haben keine Ahnung, sagt sie. Und lässt sich leider von niemanden (auch fremden) nichts sagen. Setzt leider mit Ihrer Art und Weise immer Ihren Arbeitsplatz ins Spiel und verliert meistens.
Wir (mein Bruder und ich) werden aber jetzt doch mal zum soziapsychologischen Dienst gehen, um uns zu beraten, damit Sie sich doch mal entschließt zur Therapie zu gehen. Natürlich werde ich weiterhin keinen Kontakt zur Ihr aufnehmen, da ich das gesundheitlich nicht ertrage. Aber vielleicht können wir ja durch den sozialpsychologischen Dienst für Sie Hilfe anfordern?!?!? Da Sie wieder mal arbeitslos ist, geht Sie vielleicht freiwillig dahin. Freunde von mir glauben eher, das man zu Ihr direkt jemand hinschicken muss, da sie bestimmt nicht aus bequemlichkeit und ich bin doch nicht Blöd-Masche da nicht hingehen wird, wenn Sie eine Einladung erhält.
Ansonsten müssen wir doch zusehen, wie Sie immer mehr zugrunde liegt und eines Tages werden wir Sie wohl nur noch am Grab besuchen können. Da kann Sie dann wenigstens niemanden mehr zutiefst beleiden.
Natürlich hängt Ihr Verhalten auch mit unserer schwierigen Familiensituation zusammen. Wir haben uns oft gefragt, warum die Eltern uns auf die Welt gesetzt haben, wenn Sie eh nicht Liebe geben können. Das müssen wir alle irgendwie verarbeiten.
Danke für Deinen Hinweis und Deine Anmerkungen dazu.
Gruß

Hilfe vom soziopsychologischen Dienst
Liebe Nana,
ich kann mich pluster nur anschließen: Du hast ein Problem mit dem Verhalten Deiner Schwester, nicht Sie. Es auch nicht Deine Verantwortung, ihr zu helfen, wenn sie Dich nicht vorher darum bittet. Ich denke, Du musst anfangen, ihr zu "erlauben, ihren eigenen Scheiß zu machen", so schwer das auch fällt. Du zahlst dabei drauf! Weshalb verschwendet ihr Energie darauf, sie zwingen zu wollen, das zu tun, was Du (oder Mutter, Geschwister) wollt? Ich kann nicht glauben, dass Du so jemand sein möchtest?
Ich hoffe von ganzem Herzen, dass der soziopsychologische Dienst bei dem geplanten Gespräch das richtige tut: Nämlich Dir persönlich Hilfe anbietet! Du möchtest nämlich mit etwas fertig werden und verarbeiten (so lese ich den Schluß Deines posting). Du hast Dein eigenes Leben, mit dem Du fertig werden kannst! Versuche nicht, das Leben Deiner Schwester für sie in Ordnung zu bringen, dabei kannst du Dich nur aufreiben und krank werden!
Ich glaube Dir gerne, dass die Situation schlimm ist, Du irgendwie ganz tief drin steckst und Dich schlecht fühlst - aber: Du bist nicht verantwortlich! Und Du kannst es nicht ändern. Glaubst Du wirklich, die Welt wäre wieder in Ordnung, wenn Deine Schwester einen Job hätte oder in einer psychiatrischen Klinik verschwinden würde?
Ich wünsche Dir viel Kraft für Dich selbst,
lG
Liriel

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21. April 2004 um 9:38

Eine blöde Frage Imandra!
was ist Multinicking?? Paßt zwar nicht hierher, aber es interessiert mich

lg
duschka

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22. April 2004 um 2:17

Bin kein spezialist,
klingt aber fast danach, als hätte deien schwester!!!"""""MÖGLICHERWEISE!!!!! borderline ( also das sogenannte borderline- syndrom) hilft dir wahrscheinlich auch nichts , aber da gibts interessnate seiten im net. google mal rum. ich kenn mich damit nicht aus, aber wie schon hier irgendjemand bemerkt hat werden wohl leute eingewiesen, wenn sie sich( selbstmord) oder andere gefährden.
ich kann deine situation versstehn meine mutter ist auch psychisch krank und macht mich kapputt. aber sie wurde immer nur eingewiesen( nicht von mir!!polzei etc. ) wenn sie richtig in der öffentlichkeit ausgeflippt ist.

viel, viel kraft und alles gute!!!!!

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22. April 2004 um 10:47

Ach so!
Danke dir für die Aufklärung

duschka

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14. Juli 2004 um 23:20
In Antwort auf janene_12645599

Natürlich...
... könnt ihr sie bei selbstmorddrohungen einweisen lassen. einfach den notarzt anrufen- die veranlassen dann alles.

ich denke allerdings nicht, das es in eurer macht steht zu helfen.
manchmal kann man nur loslassen!!

sparkling

Loslassen ??? So einfach ist es nicht ...
Hallo Nana,

weiß nicht, ob sich bei Euch in der Zwischenzeit etwas verändert hat. Ich bin mehr oder weniger "zufällig" auf diese Seite gestoßen, weil ich mich über das Thema "Zwangseinweisung" für eine Arbeit, die ich im Rahmen meiner Ausbildung (Sozialarbieter)schreibe, informieren wollte. Da meine Familie ähnliche Situation mit meinem Vater hat, war ich sofort von Deiner Mail betroffen und konnte gleich mitfühlen, wie es Dir geht, weil ich in ähnlicher Situation bin/war. Also, möchte ich Dir unbedingt schreiben was ich weiß(in der Ausbildung haben wir nämlich einiges Rechtliches durchgemacht). Grundsätzlich (in Österreich ist es zumindest so)kann eine Zwangseinweisung nur bei einer Selbst- und Fremdgefährdung erfolgen (und dies auch mit striktesten Überprüfung - und das ist auch gut so!). Gesetztliche Grundlage dafür ist das das Unterbringungsgesetz, dieses schützt die Leute von einer unberechtigten Einweisung. Grundsätzlich kann diese bei einem Amtsarzt angeregt werden, ev. denke ich mir, daß ein kompetenter Sozialarbeiter hier die nötige Unterstützung geben sollte. Nur, um jemanden zu finden, der einen wirklich versteht bzw. einem weiterhilft ist oft (zumindest bei mir war es oder ist noch immer)ein mühsamer Prozeß.
In Österreich gibt es auch ein Verein für Psychisch Erkrankte, dieser unterstützt die Angehörigen in dieser schwierigen Lage.Ich kann mir gut vorstellen, daß es möglicherweise so ein Verein auch in Deutschland gibt. Oft hilft es nämlich die Meinung mit anderen Angehörigen auszutauschen. Ich weiß, daß jeder neuer Schritt oft nur sehr schwier zu setzen ist. Was ich aber auf jeden Fall wichtig finde ist, daß man nicht sich davon scheuen darf, selber eine Unterstützung in Anspruch zu nehmen und zuerst auf sich zu schauen. Klingt oft unmöglich, ist aber notwändig. Die Einwände von vielen Leser hier, man muß die Angehörige "einfach nur" eigenes Leben leben lassen, stimmen wahrscheinlich schon, nur wenn das so einfach wäre bzw. besser gesagt, wenn die Krankheit des Angehörigen einen bloß nicht direkt betreffen würde (und dies nicht nur psychisch, sondern auch konkret in Alltagsituationen) - ja, dann wäre es etwas einfacher. Also so einfach, wie manche Leser sich das vorstellen, ist es einfach nicht. Nur es ist nicht mein Ziel sie davon zu überzeugen, sondern Dir mitzuteilen, daß es ein Weg gibt und der ist auf jeden Fall: in erster Linie sich selber zu stärken, sich abgrenzen und nur so viel helfen wie viel man selber kann. Dadurch daß man etwas "Abstand" gewinnt, gelingt es einem auch etwas entspannter die Situation hinzunehmen und es tuet einem dann nicht so weh. (zumindest bei mir war es).
Was dei Zwangseinweisung anbelangt, bin ich zu der Einsicht gekommen, daß dies offensichtlich ein Thema ist, wo jeder Arzt/Sozialrbeiter etc. lieber nicht Finger verbrennen möchte, weil es wirklich ein heikles Thema ist. Ich kann nur sagen, daß mein Vater seit 20 Jahren an Depression leidet und wir haben so lange "seine Entscheidung" akzeptiert. Mittlerweile, beginne ich zu glaube, daß eine Einweisung gegen seinen Willen für ihn möglicherweise besser gewesen wäre. Er ist mittlerweile 67 J. alt und krebserkrankt (möglicherweise sogar durch das jahrelange Liegen!)- also ist die Frage, ob wir ihm so eine Veränderung noch antun können/ sollen, für uns noch immer offen. Dies halt nur als Beispiel, daß das "Abwarten", daß der Betroffene aus eigenen Kräften aus der Krankheit herauskommt auch 20 Jahre dauern kann oder daß er es allein, ohne ärztliche Hilfe, nie schafft. Vielleicht gelingt es Deiner Schwester - mit Hilfe von Ärzten - etwas früher aus der Krankheit herauszukommen, bevor es wirklich zu spät ist. Würde mich freuen von Dir zu hören. Wenn Du Fragen hast, antworte ich Dir gerne. Mit lieben Grüßen und besten Wünschen für Dich und Deine ganze Familie!

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15. Juli 2004 um 14:31
In Antwort auf fran_12067813

Loslassen ??? So einfach ist es nicht ...
Hallo Nana,

weiß nicht, ob sich bei Euch in der Zwischenzeit etwas verändert hat. Ich bin mehr oder weniger "zufällig" auf diese Seite gestoßen, weil ich mich über das Thema "Zwangseinweisung" für eine Arbeit, die ich im Rahmen meiner Ausbildung (Sozialarbieter)schreibe, informieren wollte. Da meine Familie ähnliche Situation mit meinem Vater hat, war ich sofort von Deiner Mail betroffen und konnte gleich mitfühlen, wie es Dir geht, weil ich in ähnlicher Situation bin/war. Also, möchte ich Dir unbedingt schreiben was ich weiß(in der Ausbildung haben wir nämlich einiges Rechtliches durchgemacht). Grundsätzlich (in Österreich ist es zumindest so)kann eine Zwangseinweisung nur bei einer Selbst- und Fremdgefährdung erfolgen (und dies auch mit striktesten Überprüfung - und das ist auch gut so!). Gesetztliche Grundlage dafür ist das das Unterbringungsgesetz, dieses schützt die Leute von einer unberechtigten Einweisung. Grundsätzlich kann diese bei einem Amtsarzt angeregt werden, ev. denke ich mir, daß ein kompetenter Sozialarbeiter hier die nötige Unterstützung geben sollte. Nur, um jemanden zu finden, der einen wirklich versteht bzw. einem weiterhilft ist oft (zumindest bei mir war es oder ist noch immer)ein mühsamer Prozeß.
In Österreich gibt es auch ein Verein für Psychisch Erkrankte, dieser unterstützt die Angehörigen in dieser schwierigen Lage.Ich kann mir gut vorstellen, daß es möglicherweise so ein Verein auch in Deutschland gibt. Oft hilft es nämlich die Meinung mit anderen Angehörigen auszutauschen. Ich weiß, daß jeder neuer Schritt oft nur sehr schwier zu setzen ist. Was ich aber auf jeden Fall wichtig finde ist, daß man nicht sich davon scheuen darf, selber eine Unterstützung in Anspruch zu nehmen und zuerst auf sich zu schauen. Klingt oft unmöglich, ist aber notwändig. Die Einwände von vielen Leser hier, man muß die Angehörige "einfach nur" eigenes Leben leben lassen, stimmen wahrscheinlich schon, nur wenn das so einfach wäre bzw. besser gesagt, wenn die Krankheit des Angehörigen einen bloß nicht direkt betreffen würde (und dies nicht nur psychisch, sondern auch konkret in Alltagsituationen) - ja, dann wäre es etwas einfacher. Also so einfach, wie manche Leser sich das vorstellen, ist es einfach nicht. Nur es ist nicht mein Ziel sie davon zu überzeugen, sondern Dir mitzuteilen, daß es ein Weg gibt und der ist auf jeden Fall: in erster Linie sich selber zu stärken, sich abgrenzen und nur so viel helfen wie viel man selber kann. Dadurch daß man etwas "Abstand" gewinnt, gelingt es einem auch etwas entspannter die Situation hinzunehmen und es tuet einem dann nicht so weh. (zumindest bei mir war es).
Was dei Zwangseinweisung anbelangt, bin ich zu der Einsicht gekommen, daß dies offensichtlich ein Thema ist, wo jeder Arzt/Sozialrbeiter etc. lieber nicht Finger verbrennen möchte, weil es wirklich ein heikles Thema ist. Ich kann nur sagen, daß mein Vater seit 20 Jahren an Depression leidet und wir haben so lange "seine Entscheidung" akzeptiert. Mittlerweile, beginne ich zu glaube, daß eine Einweisung gegen seinen Willen für ihn möglicherweise besser gewesen wäre. Er ist mittlerweile 67 J. alt und krebserkrankt (möglicherweise sogar durch das jahrelange Liegen!)- also ist die Frage, ob wir ihm so eine Veränderung noch antun können/ sollen, für uns noch immer offen. Dies halt nur als Beispiel, daß das "Abwarten", daß der Betroffene aus eigenen Kräften aus der Krankheit herauskommt auch 20 Jahre dauern kann oder daß er es allein, ohne ärztliche Hilfe, nie schafft. Vielleicht gelingt es Deiner Schwester - mit Hilfe von Ärzten - etwas früher aus der Krankheit herauszukommen, bevor es wirklich zu spät ist. Würde mich freuen von Dir zu hören. Wenn Du Fragen hast, antworte ich Dir gerne. Mit lieben Grüßen und besten Wünschen für Dich und Deine ganze Familie!

Eins noch:
bitte kommts nich wieder mit dem borderline-syndrom daher. die halbe menschheit hat FAST borderline (viele anzeichen). aber so einfach ist das nicht. diese diagnose braucht seeehr viel zeit und kann nur von nem therapeuten gestellt werden. irgendwie regt es mich total auf, wenn es bei jeden kleinen scheiss (beispiel, die nitsch) gleich heisst, der/die hat borderline. dadurch kriegen die ganzen leute, die null ahnung davon haben ein total falsches bild von den wirklichen bordies.

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15. Juli 2004 um 14:47

Kurze Geschichte von mir:
Ob oder ob nicht eine Einweisung richtig ist, kann und möchte ich hier nicht staten!
Das weiß man nie!

Ich möchte eine kurze Geschichte erzählen über einen Bekannten von mir, der vor Kurzem starb:
Er, Anfang 30, hyper-intelligent leidet seit seinem 8 Lebenshar unter Psychosen. Bekam starke Medikamente. Betäubte sich gern mal mit Alkohol und "leichten" Drogen (er war kein Alkoholiker, hat durchaus wochenlang nichts getrunken).
Vor ca. 8 Jahre hat seine Mutter ihn zwangseinweisen lassen, weil sie Angst hatte, er würde sich etwas antun. Sie wollte ihn schützen. Dies hat er ihr nie verziehen!
Die Psychosen wurden schlimmer und schlimmer. Seine Ärztin sah nur noch die Möglichkeit einer weiteren Einweisung.
Er lehnte kategorisch ab und nahm sich das Leben.
Ein Leben in eine geschlossenen Anstalt kam für ihn nicht in Frage.

Gab es ein richtig oder falsch?

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16. Juli 2004 um 10:55
In Antwort auf alison_12090156

Eins noch:
bitte kommts nich wieder mit dem borderline-syndrom daher. die halbe menschheit hat FAST borderline (viele anzeichen). aber so einfach ist das nicht. diese diagnose braucht seeehr viel zeit und kann nur von nem therapeuten gestellt werden. irgendwie regt es mich total auf, wenn es bei jeden kleinen scheiss (beispiel, die nitsch) gleich heisst, der/die hat borderline. dadurch kriegen die ganzen leute, die null ahnung davon haben ein total falsches bild von den wirklichen bordies.

Ich finde es auch...
...ziemlich unangebracht hier den Hobby-Psychologen oder Psychater zu mimen. Eine psych. Krankheit zu diagnostizieren braucht meiner Meinung nach ein wenig mehr, als eine kurze Beschreibung im Internet. Ich finde es auch recht gefährlich hier irgendwelche "Diagnosen", bzw. Krankheiten in den Raum zu werfen. Die gleiche Gefahr sehe ich bei vielen med. Foren: wenn solch ernsthafte Probleme auftreten, dann ist der einzige Tip, den man geben kann, dass die betroffene Person zum Arzt oder Psychologen muss...wenn sie das nicht will, dann ist das ihre Sache. Das sind die einzigen Menschen, die in der Lage sind eine medizinisch/psychologisch korrekte Diagnose zu stellen. Als Laie irgendwas in den Raum zu werfen finde ich gefährlich.

Naja, meine Meinung.

Gruß, Tia

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23. Dezember 2005 um 20:26

Zwangseinweisung
Hallo,
ich habe eben Deinen Beitrag über die Zwangseinweisung bei Drogenproblemen gelesen. Dieser Beitrag ist zwar älter doch ich möchte dazu was schreiben.

Du sagst das man dann quasi entmündigt wird, und sozusagen jeder leben sollte wie er möchte.

Meine Schwester ist mittlerweile nach 25 Jahren extremen Alkoholkonsum mit 43 Jahren fast erblindet, was durch den Alkoholkonsum hervorgerufen wurde, sie ist gelb im Gesicht und in den Augen. Der Arzt sagte wenn Sie nicht aufhört mit dem Trinken wird sie sterben und vorher aber erblinden. Sie hört aber nicht auf, sie wird langsam sogar senil, sie wird sterben wenn ich sie nicht zwangseinweisen lasse, ich hatte dies schonmal vor Jahren versucht ohne Erfolg. Soll ich nun sagen: soll sie leben wie sie will? Oder soll ich versuchen ihr Leben zu retten?, ist wohl keine Frage oder?

Gruss
Astrid

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28. Dezember 2005 um 14:16

Traut ihr etwas zu!
Deine Schwester hat ein Problem mit dem Selbstvertrauen. Das ist alles. Deshalb schwankt es so hin und her....sie denkt, mit ihr stimmt etwas nicht.

Ihr musst ihr etwas zutrauen!

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7. März 2007 um 14:24

Meinst du das ernst???
Wenn das was die betroffene person geschrieben hat so stimmt. dann ist das eine schande und muss direkt in die richtige bahn gelengt werden. leider wurden die zwangseinweisung in der hinsicht gelockert. wo würden wir den hinkommen wenn jeder so aus der reihe tanzen könnte und machen darf was er will. so ne dumme scheiße wie du kackvogel geschrieben hast ist mir noch nicht untergekommen.

salü mit ü

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12. April 2007 um 10:48

Zwangseinweisung der richtige Weg?
Ich schreibe auf den Beitrag von Lana35, und wir machen zur Zeit die Hölle durch.Unser Sohn ist 21 Jahre, seit einigen Jahren Canabissüchtig, ADS - Krank, Epileptiker und alles steht bin zusammenhang.Da er bei uns noch alleine von 3 Kindern ,zu hause wohnt, die anderen sind wegen Studium und Beruf ausgezogen, gibt es wegen seines Konsums und ständig fremden Leuten im Haus, abgebrochener Schule usw immer wieder Streit und Querelen gibt. Er hat mittlerweile Schulden welche er nicht zurückzahlen kann, bemüht sich aber auch nicht sein Leben in die Hand zu nehmen.
Gestern nun hat er versucht sich nach einem Streit in der Badewanne mit einem Fön das Leben zu nehmen oder er bölfft, aber es war ein Hilfeschrei und seit dem ist er verschwunden. Wir haben eine Vermisstenanzeige bei der Polizei aufgegeben aber denen sind die Hände gebunden obwohl die sehr verständnisvoll waren.Sie haben sich selbst in der Nacht noch sehr bemüht.Wir haben nur die Zwangseinweisung wenn man Ihn denn findet. Wir gehen durch die Hölle, aber es ist unser Kind tun wir das richtige?

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13. April 2007 um 16:27
In Antwort auf amanda_11882569

Zwangseinweisung der richtige Weg?
Ich schreibe auf den Beitrag von Lana35, und wir machen zur Zeit die Hölle durch.Unser Sohn ist 21 Jahre, seit einigen Jahren Canabissüchtig, ADS - Krank, Epileptiker und alles steht bin zusammenhang.Da er bei uns noch alleine von 3 Kindern ,zu hause wohnt, die anderen sind wegen Studium und Beruf ausgezogen, gibt es wegen seines Konsums und ständig fremden Leuten im Haus, abgebrochener Schule usw immer wieder Streit und Querelen gibt. Er hat mittlerweile Schulden welche er nicht zurückzahlen kann, bemüht sich aber auch nicht sein Leben in die Hand zu nehmen.
Gestern nun hat er versucht sich nach einem Streit in der Badewanne mit einem Fön das Leben zu nehmen oder er bölfft, aber es war ein Hilfeschrei und seit dem ist er verschwunden. Wir haben eine Vermisstenanzeige bei der Polizei aufgegeben aber denen sind die Hände gebunden obwohl die sehr verständnisvoll waren.Sie haben sich selbst in der Nacht noch sehr bemüht.Wir haben nur die Zwangseinweisung wenn man Ihn denn findet. Wir gehen durch die Hölle, aber es ist unser Kind tun wir das richtige?

Einweisen
Wohin wollt ihr ihn einweisen?

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16. April 2007 um 22:17

Einweisung: eher Nein

Meine Schwester ist momentan in der Psychiatrie, sie hatte eine mittelschwere Psychose. Am anfang (vor 2 Monaten) waren wir als Angehörige eher erleichtert, weil sie davor so hilflos und verwirrt war und wir überhaupt keinen Rat mehr wussten.
(Es war ganz plötzlich über sie gekommen, von einem Tag auf den anderen redete sie wirres Zeug und war allein kaum in der Lage, ihren Alltag zu regeln)

Aber inzwischen scheint es ihr besser zu gehen und da sie auch noch recht jung ist (bald 30 JAhre), hoffe ich von ganzem Herzen, dass sie bald wieder rauskommt! In der Psychiatrie hat man keine Privatsphäre, es ist wie in einer Klinik, wo man keinen persönlichen Raum für sich hat, man weiß nicht, wie lange man noch dort bleibt etc. Das wünsche ich niemandem auf Dauer!!

Ich finde, eine Einweisung kommt nur dann in Frage, wenn jemand sich selber oder andere akut gefährdet, bzw. wenn er oder sie total handlungsunfähig ist, weil diese Person nicht mehr klar denken kann.
Bei so schweren Psychosen können auch Medikamente wirklich helfen.

Bedenklich finde ich aber den letzten teil Deines Eintrags:
>>Freundenkreis hat Sie nur so ähnliche Leute wie Sie, und höchsten zwei richtige Freunde. Der Rest scheinen irgendwelche Haschverkäufer zu sein. Sie gibt sich aber keine Mühe normale Leute kennenzulernen. <<
:
Das klingt für mich so, als hättest Du "Leute wie sie" als Pack abgestempelt, mit dem man sich nicht näher auseinandersetzen muss.
Ich kenne selber eine Person, bei der das Kiffen zur Sucht wurde und die oftmals launisch und reizbar reagiert. Aber eine Einweisung in die Psychiatrie wünsche ich ihm dennoch nicht, da er eine zutiefst verletzliche Persönlichkeit hat, so empfindlich wie ein Kind. Eine Zwangseinweisung würde sein Vertrauen in die Menschheit womöglich noch weiter dämpfen, denn das Letzte, was sich so ein sensibler Mensch wünscht, ist ein fremdbestimmtes Leben!

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16. April 2007 um 22:26
In Antwort auf karrie_12269471

Hallo Pluster
Ja, das haben wir seit Ihrem 17. Lebensjahr und jetzt ist Sie 28 J. auch schon versucht. Sie so zu akzeptieren wie Sie ist. Das Problem ist, das Sie trotzdem uns und andere fremde Leute angreift und genau damit Ihr eigenes Leben erschwert.
Natürlich bin mit Ihr mal zu ihren Freunden mitgegangen und umgekehrt. Wenn Sie wenigstens ihr Leben alleine so Leben würde und nicht immer ständig alle mit reinzieht, wäre es besser für alle anwesenden. Ja, Sie war halt immer schon anders gewesen, auch als Kind. Ich fand das ganze solange nicht schlimm, solange Sie nicht mich/Brüder/Mutter anstichelt, das man sich verletzt fühlt bis hin zu gesundheitlichen Problemen (nachweisbar). Das man selbst schon reif ist für den Psychologen. Ich hatte nach dem Auszug aus unserer gemeinsamen Wohnung einige Zeit lang Alpträume von Ihr, immer dieser Angriff bis ins Mark.
Habe eh keinen Kontakt mehr seit zwei Jahren, aber mein Bruder hat mir letztes Wochenende auch leid getan, als er innerhalb von Tagen Magenprobleme bekommen hat, nachdem Sie bei Ihr zu Besuch waren. Stell Dir vor, ich musste das 2 J. in einer Wohnung durchhalten mit Ihr. Ich glaube auch, das Sie teilweise deshalb proviziert, da sie die Aufmerksamkeit auf sich lenken will. Das markt man in einigen Phasen deutlich. Wenn Sie bloß nur mit Ihrer Familie Probleme hätte, wäre es ja nicht tragisch. Aber für Sie sind ja alle Menschen blöd und haben keine Ahnung, sagt sie. Und lässt sich leider von niemanden (auch fremden) nichts sagen. Setzt leider mit Ihrer Art und Weise immer Ihren Arbeitsplatz ins Spiel und verliert meistens.
Wir (mein Bruder und ich) werden aber jetzt doch mal zum soziapsychologischen Dienst gehen, um uns zu beraten, damit Sie sich doch mal entschließt zur Therapie zu gehen. Natürlich werde ich weiterhin keinen Kontakt zur Ihr aufnehmen, da ich das gesundheitlich nicht ertrage. Aber vielleicht können wir ja durch den sozialpsychologischen Dienst für Sie Hilfe anfordern?!?!? Da Sie wieder mal arbeitslos ist, geht Sie vielleicht freiwillig dahin. Freunde von mir glauben eher, das man zu Ihr direkt jemand hinschicken muss, da sie bestimmt nicht aus bequemlichkeit und ich bin doch nicht Blöd-Masche da nicht hingehen wird, wenn Sie eine Einladung erhält.
Ansonsten müssen wir doch zusehen, wie Sie immer mehr zugrunde liegt und eines Tages werden wir Sie wohl nur noch am Grab besuchen können. Da kann Sie dann wenigstens niemanden mehr zutiefst beleiden.
Natürlich hängt Ihr Verhalten auch mit unserer schwierigen Familiensituation zusammen. Wir haben uns oft gefragt, warum die Eltern uns auf die Welt gesetzt haben, wenn Sie eh nicht Liebe geben können. Das müssen wir alle irgendwie verarbeiten.
Danke für Deinen Hinweis und Deine Anmerkungen dazu.
Gruß

P.S.
>>Ansonsten müssen wir doch zusehen, wie Sie immer mehr zugrunde liegt und eines Tages werden wir Sie wohl nur noch am Grab besuchen können. Da kann Sie dann wenigstens niemanden mehr zutiefst beleiden.<<

Sorry aber ich glaube Du brauchst ebenso sehr Hilfe, wie sie. Ich glaube Dir gerne, dass Du ein schweres Leben hattest und hast. aber bei so viel Groll solltest Du vielleicht erstmal bei Dir selber ansetzten, sonst frisst es Dich noch von innen auf

>>Wir haben uns oft gefragt, warum die Eltern uns auf die Welt gesetzt haben, wenn Sie eh nicht Liebe geben können. Das müssen wir alle irgendwie verarbeiten. <<
Genau so ist es

LG

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22. Juli 2007 um 22:07

Psychisch durch?!
Hallo Nana 35
Dein Eintrag ist zwar älter, aber ich bin heute erst zufällig auf diese Seite gestossen und möchte Dir gerne antworten!
Ich kann es sehr gut nachvollziehen, wie schwierig die Situation ist. In meiner Familie gab es auch nur Schwierigkeiten und Ärger,woran ich immer noch zu knabbern habe. Meine Mutter war psychisch krank und niemand wusste so recht mit ihr umzugehen. Angefangen hat es, dass sie Leute verdächtigt hat, sie wollen ihr sonstwas tun. Sie hat die Polizei gerufen, ich habe Post von ihrem Anwalt gekriegt usw. Es wurde so schlimm, dass sie dachte alles und jeder trachtet ihr nach dem Leben. Und wer auch immer gewagt hat zu sagen, sie solle sich helfen lassen, war in ihren Augen ein schlechter Mensch und wollte ihr was. Ich habe lange gebraucht um zu verstehen, was los ist. Da ich selber nicht mehr klar kam, habe ich mir Hilfe geholt und war in psychologischer Behandlung. Mein Familiending habe ich für mich größtenteils auf die Reihe gekriegt. Es ist natürlich richtig, dass man niemanden einfach so zwangseinweisen lassen kann!! Wir haben es so viele Male versucht, ohne Erfolg. Letztendlich ist meine Mutter an ihrer Angst gestorben. Sie ist vor 4 Jahren ausgezogen, weil sie uns nicht vertraut hat. Alle Menschen, die ihr irgendwie helfen wollten, wurden aufs Übelste beschimpft. Dennoch habe ich hin und wieder Kontakt zu ihr aufgenommen. Aber sie hat sich selber geschadet ohne Ende.
Ihre Hausärztin hat sie völlig verwarlost und unterernährt in der Wohnung gefunden und sie ins Krankenhaus eingeliefert. Dort hatte sie eine Panikattacke und musste sich übergeben. Das Erbrochene lief zurück in den Magen, hat die Lunge zerfressen, die Nieren haben versagt... Im Nachhinein mache ich mir riesige Vorwürfe, dass ich mich so von ihr distanziert habe! Und noch schlimmer ist die Wut auf die ganzen Vorschriften. Wäre sie behandelt worden, hätte sie nicht sterben müssen! Das hat nichts mit Akzeptanz zu tun. Sie wollte mit Sicherheit nicht so "leben". Eine Therapie macht natürlich wenig Sinn, wenn der Betroffene nicht selber will! Aber das ist ja das schlimme an solchen Krankheiten, die Betroffenen kriegens nicht auf die Kappe, dass sie Hilfe brauchen!
Aber um überhaupt irgendetwas für sie tun zu können, muss man selber richtig klar kommen!!
Es hat keinen Sinn ihr gut zuzureden und dann durch ihre Beleidigungen sich selber schlecht zu fühlen. Erst wenn Du richtig im Leben stehst und ihre Reaktionen ertragen kannst, ohne Dir was davon anzunehmen, kannst Du ihr überhaupt helfen.
Allerdings würde ich an Deiner Stelle alles versuchen, was geht!

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16. Oktober 2007 um 1:40

NJa
Zwangseinweisung kommt imemr nur bei selbstgefährdendem Verhalten in Betracht und bei fremdgefährdendem verhaltewn....ansonsten kann man sie zu nichts zwingen

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14. Februar 2010 um 4:04

Hi
also ich möchte dir gerne helfen und versuche mal mein bestes... 1. in 90% aller Suizide kündigen dies die meisten nicht vorher an weil sie sich schämen. wenn doch machen sie es meistens nicht und haben eine starken drang nach aufmerksamkeit. 2. Du kannst dir und deiner gesamten Familie zuerstmal vom Psychologischen Dienst bei Gesundheitsamt helfen und euch da beraten lassen ganz unverbindlich. 3. ja eine Zwangseinweisung ist durchaus möglich. das muss man beim Amtsgericht beantragen. ich hoffe ich konnte etwas helfen....

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18. November 2010 um 9:04

Hilfe
Hallo!

Ich weiß, dein Beitrag ist schon einige Jahre her, aber wenn ich mir deinen Beitrag durchlese, dann habe ich das Gefühl, dass du über meine Schwester redest. Wir sind verzweifelt, wir wissen nicht mehr was wir tun sollen. Kann man einen Menschen eigentlich einfach zwangseinweisen lassen?Sie sagt ständig, dass sie sich umbringst, und beschimpft uns alle. Sie hofft, dass cih während meines Praktikums im Ausland sterbe und so Sachen sagt sie, obwohl wir ihr nur helfen wollen. Wir sind am verzweifeln, in ein Krankenhaus will sie nicht, sie war schonmal bei einem Psychologen, und der Arsch hat nur zu ihr gesagt, dass sie eine psychisch gestörte Jugendliche ist, deswegen will sie zu keinem mehr...Ich weiß nicht mehr weiter

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2. Oktober 2011 um 19:59
In Antwort auf tegan_12122379

Meinst du das ernst???
Wenn das was die betroffene person geschrieben hat so stimmt. dann ist das eine schande und muss direkt in die richtige bahn gelengt werden. leider wurden die zwangseinweisung in der hinsicht gelockert. wo würden wir den hinkommen wenn jeder so aus der reihe tanzen könnte und machen darf was er will. so ne dumme scheiße wie du kackvogel geschrieben hast ist mir noch nicht untergekommen.

salü mit ü

Hilfe
Einweisung Nein...

Für eine Zwangseinweisung bin ich zwar auch überhaupt nicht, aber eine Möglichkeit jemanden "zur Hilfe zu "zwingen wäre schon nützlich. Ich geh nun von mir selber aus: Ich bin selber depressiv und habe damals über ein Jahr gebraucht um es überhaupt selber zu bemerken. Ein weiteres halbes Jahr um mich selber darum zu kümmern und das auch nur weil körperliche Beschwerden auftraten. Von mir selber wäre ich nie auf den Gedanken gekommen ich müsste etwas ändern, war davon überzeugt die anderen würden die Welt als zu positiv empfinden. Hätte ich mir diese 1 1/2 Jahre sparen können wäre ich dankbar gewesen.

Und mir war es zu keiner zeit bewusst das ich diese Probleme habe. Erst die Tatsachen, Beratungen und Gesundheitlichen Folgeerscheinungen konnten mich eines besseren belehren. Eine Erstberatung in der ersten zeit hätte mir sicherlich geholfen und mir meine Augen früher geöffnet

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3. Oktober 2011 um 4:21

...auch wenns jahre her iss...wie ging es weiter?...
...hallo, nana35! hoffe hast dein Problem gelöst. wie ist es ausgegangen? tia23 war wohl der beste beitrag damals...ohne deine schwester zu kennen, sollte - und kann garniemand sich ein urteil erlauben.......und die aufmachung -hilfe vom sozipsychol.dienst von liriel war sicher reichlich daneben...ich hoffe-es ist alles gut gekommen?? LG udo.

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12. Januar 2013 um 21:21

Wie kommt hier...
..eigentlich jemand auf die Idee, man könnte einfach mal so schnellerhand einen fremden volljährigen (!) Menschen zwangseinweisen lassen???? Dann könnte ja jeder jeden einweisen lassen!

Beschimpfungen sind eine Art Selbstschutz und zu sagen: "ich will Abstand von dir". Ist ein ganz natürlicher Selbsterhaltungstrieb!

Es liegt in der Aufgabe der Familie, sich zurückzuziehen, die mittlerweile 28 jährige (!!!) Tocher rauszuschmeißen, damit sie alleine klar kommt und damit sie euch nicht auf den Geist geht. Was hindert euch daran? (Vielleicht eigene psychische Abhängikeit? - Das bitte mal vorher hinterfragen, sonst kann sie den Spieß auch umdrehen, und sich einen Anwalt nehmen und EUCH einweisen lassen für eure Verrücktheit!)

Ich denke, deine Schwester ist einfach kein Familienmensch und möchte ihr eigenes Leben - fernab von euch - leben. Das ist total genehmigt. Niemand befehligt euch, die Tochter bei der nächsten Familienfeier ins Haus zu lassen! Beendet den Kontakt und jeder ist zufrieden.

Wenn die Tochter arbeitslos ist - es ist IHR PROBLEM!

Und wenn die Tochter den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen will und rauchen will - es ist IHR Problem!

Wenn die Tochter Drogen nimmt - es ist IHR PROBLEM!

Andersrum gefragt, was geht es euch an? Den Kontakt zur Tochter beenden oder aus der Wohnung schmeißen und der Fisch ist geputzt!

Eine Tochter ist mehr als volljährig mit 28 Jahren und muss ihr Leben selbst in die Hand nehmen und sehr wohl auch aus eigenen Fehlern Erfahrungen machen, ansonsten bleibt man dumm wie Brot!

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19. Juni 2014 um 20:58

Egal ,wie ein Mensch reagiert!
Egal ,wie ein Mensch reagiert!Man kann doch ,nur weil ein Mensch so reagiert,nicht einweisen in e in Irrenhaus !!!Oder in eine Zelle sperren und schon ist das Problem gelöst !!?Wenn das mit Euch gemacht wird ,ist das Palawa groß ,doch mit Behinderten und Kranken darf man sein menschen Problem einfach entsorgen oder was ???Denkt doch mal nach !!!

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16. Mai 2017 um 7:53

dass Du hier gerade eine Straftat begangen hast, ist Dir schon klar, ja?

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