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Zum Psychologen trotz "guter" Phase?

3. September um 9:27

Hallo alle miteinander!
Ich bin auf der Suche nach Einschätzungen/Meinungen von Außenstehenden zum Thema Psychologe. Und war habe ich morgen einen Termin bei meinem Hausarzt, um mir eine Überweisung für den Psychologen zu holen. Den Termin habe ich vor 2 Wochen schon ausgemacht und da ging es mir auch nicht sonderlich gut.

Hintergrund:
Ich bin jetzt Mitte 20 und das Ganze ging bereits so mit 13, 14 Jahren los. Ich war oft traurig und unsicher, obwohl ich als Kind einen komplett anderen Charakter hatte; ich habe es geliebt, fotografiert zu werden und hatte nie Angst vor irgendwas - und in der Pubertät war die Angst auf einmal da. Es war so eine Angst, mich lächerlich zu machen mit der Art wie ich spreche und mich bewege. Dazu kamen Übelkeit, Schweißausbrüche, Magenschleimhautentzündungen usw. Wahrscheinlich alles psychisch bedingt.

Ein bisschen hat es - wahrscheinlich mit dem Erwachsenwerden - nachgelassen, aber ganz weg ist es nicht und ich glaube, das verbaut mit künftig noch viele Chancen im Leben. Ich bilde mir immer noch ein, die Menschen beobachten mich und lachen über mich, wenn ich an ihnen vorbei gehe. Außerdem bin ich sehr unsicher und spreche leiser, als ich es eigentlich will. Ich werde leicht rot und bekomme Schweißausbrüche. In schlechten Lebensphasen denke ich außerdem oft an Suizid und habe auch schon des Öfteren mal geooglet, wie man das am besten macht.

Frage:
Nun bin ich jetzt aber in einer etwas besseren Lebensphase und es geht mir vergleichsweise gut. Soll ich trotzdem zum Hausarzt und mir eine Überweisung geben lassen? Ich wirke doch bestimmt nicht sehr niedergeschlagen - kann man das dann überhaupt glauben? Sollte ich besser nochmal warten, bis es mir wieder schlechter geht? Ich denke doch, so eine Phase kommt wieder - wäre ja seltsam, wenn es auf einmal weg wäre...

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3. September um 10:51

Klar, geh' hin. Dein mangelndes Selbstbewusstsein hätte ich wahrscheinlich eher mit einem Coaching 'behandelt', aber mit Suizidgedanken gehst Du lieber zum Psychologen oder Psychiater. Vielleicht bist Du ja bipolar? Zum Psychologen geht man ja nicht nur, weil man 'niedergeschlagen' ist...

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