Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Zugehörigkeitsgefühl - Wer bin ich?

Zugehörigkeitsgefühl - Wer bin ich?

1. Juni um 22:53 Letzte Antwort: 3. Juni um 9:38

Hallo liebe Community!
Mein Freund (19) hat mir in seinem Rausch letzten Abend etwas erzählt was mich sehr beschäftigt. Er hat gemeint er fühlt sich anders, so als würde er nirgendwo dazugehören, selbst bei seiner Familie fühlt er sich ab und zu nicht so als wäre er am richtigen Platz, so als würde er dazugehören.
Er hat diese Angst ausgeschlossen zu werden, als Außenseiter dazustehen, weil er sich anders fühlt. Er meinte das hat schon im Kindergartenalter angefangen, diese Angst vom ausgeschlossen werden. Ein Außenseiter sein. Weiters redete er von vielen gebrochenen Herzen, zerbrochenen Freundschaften falschen Freundschaften. Ab und zu kam es mir vor wie ziemlich wirres Zeug. Ich habe begonnen mir Sorgen zu machen.
Er meinte er weiß nicht wer er ist, wohin er gehört wo er herkommt (Biologisch gesehen weiß er das schon), und er weiß auch nicht zu wem er gehört. Er meint er hat schlaflose Nächte und muss so viel denken, so viele Gedanken, so viel denken. Wer weiß schon wohin man gehört? Meinte er.
Bitte helft mir! Meint ihr in seiner Kindheit ist etwas passiert dass zu diesen Gedanken führt? Er wollte auf meine Fragen nach den gebrochenen Herzen nicht eingehen, ebenso wenig wie auf die Frage warum er sich nicht zugehörig fühlt und wieso er denkt er sei anders.
Ich mache mir Sorgen um ihn. Wie kann ich ihm helfen und ihm das Gefühl geben dass er wo hin gehört und ihm zeigen dass er sich keine Sorgen machen muss ausgeschlossen zu werden?
Wir sind seit über einem Jahr zusammen und noch nie hat er derartige Gedanken erwähnt. Es kam wie aus dem Nichts. Ist es ein Kindheitstrauma oder eine Identitätskrise? Was denkt ihr?
Ich freue mich auf jeden ernstgemeinten Ratschlag,
eure Neni

Mehr lesen

2. Juni um 0:02

Dein Freund steckt in der Pubertät. Das erklärt sehr sehr viel. Er ist innerlich noch ein Kind. 

Gefällt mir
2. Juni um 0:02

Dein Freund steckt in der Pubertät. Das erklärt sehr sehr viel. Er ist innerlich noch ein Kind. 

Gefällt mir
2. Juni um 13:05
In Antwort auf neni2903

Hallo liebe Community!
Mein Freund (19) hat mir in seinem Rausch letzten Abend etwas erzählt was mich sehr beschäftigt. Er hat gemeint er fühlt sich anders, so als würde er nirgendwo dazugehören, selbst bei seiner Familie fühlt er sich ab und zu nicht so als wäre er am richtigen Platz, so als würde er dazugehören.
Er hat diese Angst ausgeschlossen zu werden, als Außenseiter dazustehen, weil er sich anders fühlt. Er meinte das hat schon im Kindergartenalter angefangen, diese Angst vom ausgeschlossen werden. Ein Außenseiter sein. Weiters redete er von vielen gebrochenen Herzen, zerbrochenen Freundschaften falschen Freundschaften. Ab und zu kam es mir vor wie ziemlich wirres Zeug. Ich habe begonnen mir Sorgen zu machen.
Er meinte er weiß nicht wer er ist, wohin er gehört wo er herkommt (Biologisch gesehen weiß er das schon), und er weiß auch nicht zu wem er gehört. Er meint er hat schlaflose Nächte und muss so viel denken, so viele Gedanken, so viel denken. Wer weiß schon wohin man gehört? Meinte er.
Bitte helft mir! Meint ihr in seiner Kindheit ist etwas passiert dass zu diesen Gedanken führt? Er wollte auf meine Fragen nach den gebrochenen Herzen nicht eingehen, ebenso wenig wie auf die Frage warum er sich nicht zugehörig fühlt und wieso er denkt er sei anders.
Ich mache mir Sorgen um ihn. Wie kann ich ihm helfen und ihm das Gefühl geben dass er wo hin gehört und ihm zeigen dass er sich keine Sorgen machen muss ausgeschlossen zu werden?
Wir sind seit über einem Jahr zusammen und noch nie hat er derartige Gedanken erwähnt. Es kam wie aus dem Nichts. Ist es ein Kindheitstrauma oder eine Identitätskrise? Was denkt ihr?
Ich freue mich auf jeden ernstgemeinten Ratschlag,
eure Neni

was wäre denn schlimm daran ein Außenseiter zu sein? In unserer Zeit funktioniert auch das super.

Sich selbst und die eigene Einordnung zu hinterfragen ist jetzt auch nichts schlimmes, sollte jeder regelmäßig tun. In der Zeit gibt es da auch bißchen Blues dazu. Nicht schlimm und geht meist vorbei - danach ist man stärker, als die, die diese Selbstreflektion unterlassen.

=> erst mal alles kein Grund zur Sorge.

1 LikesGefällt mir
3. Juni um 9:38
Beste Antwort
In Antwort auf neni2903

Hallo liebe Community!
Mein Freund (19) hat mir in seinem Rausch letzten Abend etwas erzählt was mich sehr beschäftigt. Er hat gemeint er fühlt sich anders, so als würde er nirgendwo dazugehören, selbst bei seiner Familie fühlt er sich ab und zu nicht so als wäre er am richtigen Platz, so als würde er dazugehören.
Er hat diese Angst ausgeschlossen zu werden, als Außenseiter dazustehen, weil er sich anders fühlt. Er meinte das hat schon im Kindergartenalter angefangen, diese Angst vom ausgeschlossen werden. Ein Außenseiter sein. Weiters redete er von vielen gebrochenen Herzen, zerbrochenen Freundschaften falschen Freundschaften. Ab und zu kam es mir vor wie ziemlich wirres Zeug. Ich habe begonnen mir Sorgen zu machen.
Er meinte er weiß nicht wer er ist, wohin er gehört wo er herkommt (Biologisch gesehen weiß er das schon), und er weiß auch nicht zu wem er gehört. Er meint er hat schlaflose Nächte und muss so viel denken, so viele Gedanken, so viel denken. Wer weiß schon wohin man gehört? Meinte er.
Bitte helft mir! Meint ihr in seiner Kindheit ist etwas passiert dass zu diesen Gedanken führt? Er wollte auf meine Fragen nach den gebrochenen Herzen nicht eingehen, ebenso wenig wie auf die Frage warum er sich nicht zugehörig fühlt und wieso er denkt er sei anders.
Ich mache mir Sorgen um ihn. Wie kann ich ihm helfen und ihm das Gefühl geben dass er wo hin gehört und ihm zeigen dass er sich keine Sorgen machen muss ausgeschlossen zu werden?
Wir sind seit über einem Jahr zusammen und noch nie hat er derartige Gedanken erwähnt. Es kam wie aus dem Nichts. Ist es ein Kindheitstrauma oder eine Identitätskrise? Was denkt ihr?
Ich freue mich auf jeden ernstgemeinten Ratschlag,
eure Neni

Redet dein Freund im nüchternen Zustand auch wirres Zeug? Im Rausch kann das schon mal vorkommen. Der Alkohol hat dazu beigetragen über seinen Konflikt, den er wohl schon sehr lange in sich trägt, zu sprechen. Deine Angaben sind viel zu vage um daraus auf etwas Konkretes zu schließen. Ein Trauma in der Kindheit ist möglich, oder auch ein, in der Persönlichkeit verankerter Ansatz. Du kannst ihm leider nicht helfen, nur motivieren fachkundige Meinung einzuholen. Eine Beratung hätte nicht sofort den Stempel Therapie und würde möglicherweise ausreichend sein, um seine Gedanken aufzuhalten. 
 

1 LikesGefällt mir