Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Zu welchem Arzt bei Depression???

Zu welchem Arzt bei Depression???

20. September 2005 um 10:09

Hallo!!!
Ich wüßte gerne, was für einen Arzt ich aufsuchen muß, wenn ich an Depression leide (außer Therapeut).
An meinen Hausarzt mag ich mich nicht wenden da ich bei dem eh das Gefühl habe, das allein ne Grippe bei Frauen weit weniger schwer wiegt als beim Mann. Ich "traue" ihm nicht zu, das er sich mit sowas auskennt, bzw. darauf eingeht. Ist ein Allgemein-Mediziner überhaupt der richtige Ansprechpartner??
Würde mich freuen, wenn ihr Rat wisst.
Gruß, zappel......

Mehr lesen

20. September 2005 um 10:14

Hallo
also, ich hab mich mit meinem problem schon an meinen hausarzt gewandt - allerdings muss ich sagen, dass er mich seit meinem 2. lebensjahr kennt und ich ihm total vertraue, egal um was es geht. weil er mich auch immer ernst nimmt!

aber ich hab mir schließlich auch professionelle hilfe gesucht - sprich eine psychiaterin. mit der hab ich die erst-gespräche geführt und dann hat sie mir einen therapeuten empfohlen, bei dem ich jetzt gesprächstherapie mach...

ich weiß, der schritt ist schwierig, weil man sich eingestehen muss, dass irgendwas nicht stimmt und dass man damit nicht mehr alleine klar kommt...
ich hab über 1 jahr (und 2 selbstmordversuche) gebraucht, bis ich endlich soweit war dass ich dachte: ok, du hast jetzt 2 möglichkeiten - entweder du tust dir wirklich was an oder du suchst dir hilfe...

will jetzt hier nicht angeben, ich bin weiß gott nicht stolz auf meine vergangenheit - aber ich möchte dir nur sagen: hol dir wirklich hilfe wenn du das gefüh lhast, dass du depressiv bist!!

lg, und viel glück!!

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. September 2005 um 10:34
In Antwort auf lyubov_12289371

Hallo
also, ich hab mich mit meinem problem schon an meinen hausarzt gewandt - allerdings muss ich sagen, dass er mich seit meinem 2. lebensjahr kennt und ich ihm total vertraue, egal um was es geht. weil er mich auch immer ernst nimmt!

aber ich hab mir schließlich auch professionelle hilfe gesucht - sprich eine psychiaterin. mit der hab ich die erst-gespräche geführt und dann hat sie mir einen therapeuten empfohlen, bei dem ich jetzt gesprächstherapie mach...

ich weiß, der schritt ist schwierig, weil man sich eingestehen muss, dass irgendwas nicht stimmt und dass man damit nicht mehr alleine klar kommt...
ich hab über 1 jahr (und 2 selbstmordversuche) gebraucht, bis ich endlich soweit war dass ich dachte: ok, du hast jetzt 2 möglichkeiten - entweder du tust dir wirklich was an oder du suchst dir hilfe...

will jetzt hier nicht angeben, ich bin weiß gott nicht stolz auf meine vergangenheit - aber ich möchte dir nur sagen: hol dir wirklich hilfe wenn du das gefüh lhast, dass du depressiv bist!!

lg, und viel glück!!

Danke für deine schnelle Antwort!!!
Ich habe nicht nur das Gefühl. Es ist wohl so...leider.
Ich denke auch, das mich das schon seit meiner Kindheit begleitet aber seit ca. 1-2 Jahren wird es zusehends schlimmer.
Früher konnte ich mich mit dem symbolischen Tritt in den Hintern selbst aus diesem "Loch" holen, das gelingt nun nicht mehr.
Selbst wenn ich mir sage, das ich nun endlich mal wieder mein Jammertal verlassen sollte und was tun müsste damit es mir besser geht...klappt max. 1-2 Tage lang.
Versuche (allerdings wohl keine ernsthaften) habe ich auch schon hinter mir.
Und immer öfter erscheint mir der Gedanke "ich mit Auto vor'm Baum und alles wird gut" sehr verlockend.
Habe gestern Abend über's Internet ein paar Infos zu Depressionen gesammelt und einen Selbsttest gemacht, bei dem mir dringend empfohlen wurde einen Arzt aufzusuchen. Habe mir auch die ellenlange Liste der Sympthome durchgelesen und konnte alle Psychischen in mir finden. Lediglich die körperlichen lassen noch zu "wünschen" übrig.
Besonders erschreckend fand ich den Teil, wo beschrieben stand, aus welchen Gründen bereits bei Kindern die "Grundsteine" dafür gelegt werden können...ich mochte nach dem zweiten Punkt nicht mehr weiterlesen (tat es aber trotzdem)und mußte schrecklicher Weise erkennen, das das genau dem Verhalten entsprach, welches ich meinen Kindern entgegenbringe. Jeder einzelne gottverdammte Punkt!
Seitdem fühle ich mich noch besch.....
Und der Gedanke, das alle ohne mich besser dran wären ist nicht mehr nur tröstlich sondern scheint sogar RICHTIG zu sein.

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. September 2005 um 10:44
In Antwort auf zappelmauserbsenprinzessin

Danke für deine schnelle Antwort!!!
Ich habe nicht nur das Gefühl. Es ist wohl so...leider.
Ich denke auch, das mich das schon seit meiner Kindheit begleitet aber seit ca. 1-2 Jahren wird es zusehends schlimmer.
Früher konnte ich mich mit dem symbolischen Tritt in den Hintern selbst aus diesem "Loch" holen, das gelingt nun nicht mehr.
Selbst wenn ich mir sage, das ich nun endlich mal wieder mein Jammertal verlassen sollte und was tun müsste damit es mir besser geht...klappt max. 1-2 Tage lang.
Versuche (allerdings wohl keine ernsthaften) habe ich auch schon hinter mir.
Und immer öfter erscheint mir der Gedanke "ich mit Auto vor'm Baum und alles wird gut" sehr verlockend.
Habe gestern Abend über's Internet ein paar Infos zu Depressionen gesammelt und einen Selbsttest gemacht, bei dem mir dringend empfohlen wurde einen Arzt aufzusuchen. Habe mir auch die ellenlange Liste der Sympthome durchgelesen und konnte alle Psychischen in mir finden. Lediglich die körperlichen lassen noch zu "wünschen" übrig.
Besonders erschreckend fand ich den Teil, wo beschrieben stand, aus welchen Gründen bereits bei Kindern die "Grundsteine" dafür gelegt werden können...ich mochte nach dem zweiten Punkt nicht mehr weiterlesen (tat es aber trotzdem)und mußte schrecklicher Weise erkennen, das das genau dem Verhalten entsprach, welches ich meinen Kindern entgegenbringe. Jeder einzelne gottverdammte Punkt!
Seitdem fühle ich mich noch besch.....
Und der Gedanke, das alle ohne mich besser dran wären ist nicht mehr nur tröstlich sondern scheint sogar RICHTIG zu sein.

Hey du...
ich kann dich echt gut verstehen - das mit dem tritt in den hintern kenn ich, ich hatte da früher immer so ein ritual wie ich mich total gut entspannen konnte und dann wurde mein kopf wieder klar und ich fühlte mich besser...
aber das hat irgendwann nichts mehr genützt, ich hatte das gefühl ich würde durchdrehen.
ich weiß wie es ist, wenn du glaubst, dass du einfach nicht mehr da sein willst, dass es eh niemanden interessiert wenn es dich nicht mehr gibt, dass es dann allen besser geht...

ich weiß dass du jetzt nicht hören willst "das ist nicht so, du bist vielen menschen sehr wichtig" - ich wollte das auch nie...
ic weiß nicht ob es richtig ist, dir das so zu schildern, ich will dich nicht auf blöde gedanken bringen - deshalb tu ich das nicht!!
aber ich habs bei meiner mutter miterleben müssen, wie sie versucht hat sich umzubringen weil die ehe meiner eltern total auf der kippe stand... ich hab meinen vater gesehen, die sanitäter mitten in der nacht, meine mum im krankenhaus...
meine tante hat sich umgebracht weil sie mit dem verlust ihres kindes nicht klargekommen ist..
und warum ich es schlußendlich tun wollte kann ich nicht mehr so genau sagen - das erste mal vor 1 jahr wollte ich einfach nicht mehr aufwachen. mein leben war ein alptraum, mein ex hat mich wochenlang psychisch fertiggemacht, bedroht, terrorisiert - alle meine freundinnen waren auf seiner seite, meine eltern standen ohnmächtig daneben - und ich fühlte mich allein und wie der letzte dreck...
ich hab alles an tabletten geschluckt was ich gefunden hab, leider hats nicht funktioniert.
das 2. mal war vor ca. einem halben jahr - da war kein besonderer grund oder auslöser - es war einfach genug...

ich hoffe, du suchst dir wirklich hilfe - so sehr ich mir auch wünsche, ich könnte dir hier irgendwas raten, das dir WIRKLICH hilft - ich kann es nicht...
das muss jemand tun, der echt ahnung davon hat...

bin aber jederzeit da wenn du hilfe brauchst oder reden möchtest oder so!! OK???
lg, sam

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. September 2005 um 16:01
In Antwort auf lyubov_12289371

Hey du...
ich kann dich echt gut verstehen - das mit dem tritt in den hintern kenn ich, ich hatte da früher immer so ein ritual wie ich mich total gut entspannen konnte und dann wurde mein kopf wieder klar und ich fühlte mich besser...
aber das hat irgendwann nichts mehr genützt, ich hatte das gefühl ich würde durchdrehen.
ich weiß wie es ist, wenn du glaubst, dass du einfach nicht mehr da sein willst, dass es eh niemanden interessiert wenn es dich nicht mehr gibt, dass es dann allen besser geht...

ich weiß dass du jetzt nicht hören willst "das ist nicht so, du bist vielen menschen sehr wichtig" - ich wollte das auch nie...
ic weiß nicht ob es richtig ist, dir das so zu schildern, ich will dich nicht auf blöde gedanken bringen - deshalb tu ich das nicht!!
aber ich habs bei meiner mutter miterleben müssen, wie sie versucht hat sich umzubringen weil die ehe meiner eltern total auf der kippe stand... ich hab meinen vater gesehen, die sanitäter mitten in der nacht, meine mum im krankenhaus...
meine tante hat sich umgebracht weil sie mit dem verlust ihres kindes nicht klargekommen ist..
und warum ich es schlußendlich tun wollte kann ich nicht mehr so genau sagen - das erste mal vor 1 jahr wollte ich einfach nicht mehr aufwachen. mein leben war ein alptraum, mein ex hat mich wochenlang psychisch fertiggemacht, bedroht, terrorisiert - alle meine freundinnen waren auf seiner seite, meine eltern standen ohnmächtig daneben - und ich fühlte mich allein und wie der letzte dreck...
ich hab alles an tabletten geschluckt was ich gefunden hab, leider hats nicht funktioniert.
das 2. mal war vor ca. einem halben jahr - da war kein besonderer grund oder auslöser - es war einfach genug...

ich hoffe, du suchst dir wirklich hilfe - so sehr ich mir auch wünsche, ich könnte dir hier irgendwas raten, das dir WIRKLICH hilft - ich kann es nicht...
das muss jemand tun, der echt ahnung davon hat...

bin aber jederzeit da wenn du hilfe brauchst oder reden möchtest oder so!! OK???
lg, sam

Arzt:
Bei einer Depression suchst du am besten einen Psychologen oder einen Psychater auf. Selten werden Depression-Patienten auch an einen Neurologen weitergelietet.Hausärzte erkennen einen Depression manchmal wirklich nicht. Sie diagnostizieren öfter mal fälschlicherweise eine Grippe oder begründen die Symptome mit Stress. Durch meinen Beruf habe ich viel über Depressionen gelernt und weiß, dass es eine absolute ernstzunhemende Sache ist, mit der man allein nicht fertig wird.
Du solltest wirklich allen Mut nehmen und keine Scheu haben, eine der entsprecheneden Personen aufzusuchen. Sie wissen was zu tun ist und können dir vertraulich weiter helfen.
ich wünsche dir viel Kraft!

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. September 2005 um 16:52

Hallo!
also ich komme gerade von meinem ersten termin bei einer therapeutin. ich war zuvor bei meinem hausarzt, der mich allerdings auch schon von klein auf kennt. er hat mich überwiesen. allerdings meinte er auch, dass ich herumtelefonieren muss, denn nicht gleich der erste psychologe ist auch der, dem du dich wirklich öffnen, anvertrauen kannst/willst... das merkt man dann. wie gesagt ich war gerade bei einer psychologin und hatte glück! habe auch schon den nächsten termin - sie ist super und ich bin total froh, dass ich den schritt gemacht habe und dass ich mit meinen problemen nun nicht mehr 'allein' bin!
ich wünsche dir von herzen alles gute!
lg
miu

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. September 2005 um 13:02

Vielen Dank
erstmal für eure Antworten!!
Hat es euch eigentlich auch soviel Überwindung gekostet, den Schritt dann auch zu gehen??
Was kostet so eine Therapiestunde überhaupt? Oder wird das von den Kassen übernommen??
Ich muß echt gestehen, das ich ein bißchen Sch... davor habe. Kommt vermutlich von der Unsicherheit bezüglich dem, was mich dort erwartet. Da muß ich reden und genau das fällt mir ja sehr schwer. Ich weiß noch nicht mal, was ich dem erzählen soll, wenn ich endlich mal hingehe. Es erscheint mir etwas sehr sonderbar dahin zu gehen und einem mir bis dato völlig fremden Menschen mein Innerstes zu offenbaren. (Das ich mitunter ja sogar vor mir selbst verstecke)
Wie war denn "das erste Mal" bei euch??

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. September 2005 um 13:39
In Antwort auf zappelmauserbsenprinzessin

Vielen Dank
erstmal für eure Antworten!!
Hat es euch eigentlich auch soviel Überwindung gekostet, den Schritt dann auch zu gehen??
Was kostet so eine Therapiestunde überhaupt? Oder wird das von den Kassen übernommen??
Ich muß echt gestehen, das ich ein bißchen Sch... davor habe. Kommt vermutlich von der Unsicherheit bezüglich dem, was mich dort erwartet. Da muß ich reden und genau das fällt mir ja sehr schwer. Ich weiß noch nicht mal, was ich dem erzählen soll, wenn ich endlich mal hingehe. Es erscheint mir etwas sehr sonderbar dahin zu gehen und einem mir bis dato völlig fremden Menschen mein Innerstes zu offenbaren. (Das ich mitunter ja sogar vor mir selbst verstecke)
Wie war denn "das erste Mal" bei euch??

Hallo
überwindung??? JA, und wie! ich hab wie schon geschrieben mehr als 1 jahr gebraucht um endlich was zu unternehmen! und es ist mir unendlich schwer gefallen, den mund aufzumachen und zu reden!
einerseits wusste ich dass ich hilfe brauch, andererseits wollte ich mich nicht mit meinen problemen auseinander setzen müssen...
aber - so blöd es klingt - es ist oft leichter, mit einer wildfremden person über solche dinge zu sprechen, jemanden der einen nicht kennt, nichts von einem weiß... der total unvoreingenommen ist - und vor allem: der weiß was los ist, der dir helfen kann, der für sowas ausgebildet ist!!
ich hätte zb. nie so mit meiner familie, meinen eltern oder freunden reden können, dafür hätte ich mich viel zu sehr geschämt!
weil man sich doch eingestehen muss, etwas stimmt nicht, man kommt mit bestimmten dingen nicht klar, man möchte am liebsten sterben... - und es gibt leider nur sehr WENIGE freunde, die so etwas verstehen würden...
und ich wollte auch nicht, dass die menschen in meinem näheren umfeld wissen, was wirklich mit mir los ist, wie ich wirklich bin...

mein "erstes mal" war schrecklich!! ich dachte, ich bin so stark, ich brauch das eigentlich gar nicht mehr... und außerdem: was hab ICH denn schon für probleme?? ist doch alles blödsinn...
und als ich dann vor der ärztin saß, und die ersten 2 worte sagte hab ich nur mehr geheult...
und innerhalb von 10 min hat sie mir gesagt, dass sie glaubt, ich brauch dringend hilfe weil ich extrem depressiv bin... - und auf einmal wars ein bisschen leichter.
ich hätte selbst NIE gedacht, dass ich depressiv bin! ok, dass ich vielleicht ein bisschen "spinn" oder so, aber so krass hätte ich mich selbst nicht eingeschätzt...

also meine therapiekosten werden von der kasse übernommen - hab mich von hausarzt überweisen lassen...

hast du sonst noch fragen??

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. September 2005 um 15:06
In Antwort auf lyubov_12289371

Hallo
überwindung??? JA, und wie! ich hab wie schon geschrieben mehr als 1 jahr gebraucht um endlich was zu unternehmen! und es ist mir unendlich schwer gefallen, den mund aufzumachen und zu reden!
einerseits wusste ich dass ich hilfe brauch, andererseits wollte ich mich nicht mit meinen problemen auseinander setzen müssen...
aber - so blöd es klingt - es ist oft leichter, mit einer wildfremden person über solche dinge zu sprechen, jemanden der einen nicht kennt, nichts von einem weiß... der total unvoreingenommen ist - und vor allem: der weiß was los ist, der dir helfen kann, der für sowas ausgebildet ist!!
ich hätte zb. nie so mit meiner familie, meinen eltern oder freunden reden können, dafür hätte ich mich viel zu sehr geschämt!
weil man sich doch eingestehen muss, etwas stimmt nicht, man kommt mit bestimmten dingen nicht klar, man möchte am liebsten sterben... - und es gibt leider nur sehr WENIGE freunde, die so etwas verstehen würden...
und ich wollte auch nicht, dass die menschen in meinem näheren umfeld wissen, was wirklich mit mir los ist, wie ich wirklich bin...

mein "erstes mal" war schrecklich!! ich dachte, ich bin so stark, ich brauch das eigentlich gar nicht mehr... und außerdem: was hab ICH denn schon für probleme?? ist doch alles blödsinn...
und als ich dann vor der ärztin saß, und die ersten 2 worte sagte hab ich nur mehr geheult...
und innerhalb von 10 min hat sie mir gesagt, dass sie glaubt, ich brauch dringend hilfe weil ich extrem depressiv bin... - und auf einmal wars ein bisschen leichter.
ich hätte selbst NIE gedacht, dass ich depressiv bin! ok, dass ich vielleicht ein bisschen "spinn" oder so, aber so krass hätte ich mich selbst nicht eingeschätzt...

also meine therapiekosten werden von der kasse übernommen - hab mich von hausarzt überweisen lassen...

hast du sonst noch fragen??

Fragen...
kommen bestimmt noch. Für den Moment liegt allerdings keine mehr an.
Ich krieg echt die Krise. Das war dann bei dir wohl genauso, wie es mir jetzt geht. Denke auch das ich doch im Vergleich zu anderen eigentlich gar keine Peobleme habe.
Ich will mir ja helfen lassen und hab trotzdem Muffe vor dem Schritt.
Wenn ich bisher mal versucht habe darüber zu reden, dann tu' ich es auch immer so ein bißchen ironisch...eben so, als wär's ja eigentlich gar nicht so wild. Schließlich hat ja jeder mal so Phasen NUR ich komm da halt nicht mehr raus.
Es wäre mir, glaube ich, auch schrecklich peinlich, wenn ich da dann heulen müßte. Ich versuch das immer so lange zu unterdrücken bis ich alleine bin. Und wenn ich da in Tränen ausbrechen sollte, geh ich bestimmt nicht mehr hin, weil ich mich so schäme.
Ganz schön besch.... Situation.
Ich war vor ca. 12 Jahren mal bei einer Psychotherapeutin und mit der hat's irgendwie gar nicht geklappt. Damals war mein einziges Problem, das ich eben nicht über meine Gefühle reden konnte. Ich bin also da hin und sollte erzählen. Mehr hat sie nicht gesagt und ich saß da und wußte gar nicht WAS und wo anfangen und überhaupt. Weiß nicht, wie ich die Stunde da rum gekriegt habe. Bin dann glaub ich noch einmal da gewesen und das war's dann.
Wir haben wohl nicht "zusammengepaßt". Das ist auch so ne Sorge von mir...das ich mir eine(n) suche, merke das es nicht so doll ist und trotzdem da bleibe. Geht mir mit Ärzten ja auch so. Allerdings bin ich ja nur alle Jubeljahre mal so krank, das ich auch zu einem hin muß. Da geht das ja noch.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. September 2005 um 15:23
In Antwort auf zappelmauserbsenprinzessin

Fragen...
kommen bestimmt noch. Für den Moment liegt allerdings keine mehr an.
Ich krieg echt die Krise. Das war dann bei dir wohl genauso, wie es mir jetzt geht. Denke auch das ich doch im Vergleich zu anderen eigentlich gar keine Peobleme habe.
Ich will mir ja helfen lassen und hab trotzdem Muffe vor dem Schritt.
Wenn ich bisher mal versucht habe darüber zu reden, dann tu' ich es auch immer so ein bißchen ironisch...eben so, als wär's ja eigentlich gar nicht so wild. Schließlich hat ja jeder mal so Phasen NUR ich komm da halt nicht mehr raus.
Es wäre mir, glaube ich, auch schrecklich peinlich, wenn ich da dann heulen müßte. Ich versuch das immer so lange zu unterdrücken bis ich alleine bin. Und wenn ich da in Tränen ausbrechen sollte, geh ich bestimmt nicht mehr hin, weil ich mich so schäme.
Ganz schön besch.... Situation.
Ich war vor ca. 12 Jahren mal bei einer Psychotherapeutin und mit der hat's irgendwie gar nicht geklappt. Damals war mein einziges Problem, das ich eben nicht über meine Gefühle reden konnte. Ich bin also da hin und sollte erzählen. Mehr hat sie nicht gesagt und ich saß da und wußte gar nicht WAS und wo anfangen und überhaupt. Weiß nicht, wie ich die Stunde da rum gekriegt habe. Bin dann glaub ich noch einmal da gewesen und das war's dann.
Wir haben wohl nicht "zusammengepaßt". Das ist auch so ne Sorge von mir...das ich mir eine(n) suche, merke das es nicht so doll ist und trotzdem da bleibe. Geht mir mit Ärzten ja auch so. Allerdings bin ich ja nur alle Jubeljahre mal so krank, das ich auch zu einem hin muß. Da geht das ja noch.

Aber gerne...
bin immer da wenn du was wissen willst oder was loswerden musst!!

es braucht dir überhaupt nicht schrecklich peinlich zu sein, wenn du heulen musst!!
das zeigt doch nur, dass es dir nicht gut geht - und du suchst dir schließlich aus DIESEM grund hilfe!!
und du musst nicht immer nur stark, cool, freundlich und gut drauf sein!!
solche leute sind speziell dafür da, die wissen was los ist und wie man dir helfen kann!
und wenn du nicht wenigstens DANN ehrlich bits dann bringt das alles doch nichts!!
du musst es für DICH tun, damit es DIR besser geht!! und was glaubst du, was solche therapeuten sonst oft so erleben?? da fällst du bestimmt nicht negativ auf

naja, ich bin vom meinem hausarzt zu einer psychiaterin überwiesen worden - mit der hatte ich dann das erste gespräch. und die hat dann eine therapeutin für mich gesucht...
du musst halt ein bisschen ausprobieren, wer dir sympathisch ist und wer nicht - es hat schließlich keinen sinn, wenn du dich zwingen musst oder wenn du dann über nichts reden kannst!!
hab einfach ein bisschen geduld und vertrauen, dann findest du sicher jemanden der zu dir passt!!!
kopf hoch!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. September 2005 um 19:44

Geh zu
einem Nervenarzt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen