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Zu still - ein problem?

14. Mai 2009 um 17:07

ich gehöre zu den stillen leuten. das heißt nicht, dass ich probleme habe andere anzusprechen o.ä. ich habe einfach nicht das bedürfnis viel zu reden, das war schon in der schule so. ich finde schon anschluss und habe auch viele freunde und im privaten bereich bin ich auch sehr redegewandt. aber in größeren gruppen hört es dann auf. ich habe irgendwie nicht das bedürfnis mich einzubringen, mache mir aber so meine gedanken, weil es für außenstehende häufig nichts schlimmeres gibt als stille leute. ich studiere derzeit auf lehramt. unterrichten macht mir viel spaß, ich kann mit kindern gut umgehen und meine art kommt auch bei den kindern an. aber jeden mittwoch nach einem seminar in der uni
kreisen die gedanken im kopf: "heute hast du wieder nichts gesagt. was sollen die anderen bloß von dir denken. was wird der seminarleiter von dir denken?" dann kommt mir meine art doch wieder blöd vor un ich denke: warum kannst du nicht einfach anders sein? was soll ich bloß machen?
was denkt ihr über stille leute?

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5. Juni 2009 um 20:46

Hey
Ich bin ganz genauso wie du. Ich kann stille Leute so gut verstehen...ich habe auch nicht das Bedürfniss etwas zu sagen, ich finde es blöd, irgenteinen Müll zu reden, oder einfach über irgentwelche Leute herzuziehen, nur um überhaupt zu reden. Da finde ich es doch besser einfach mal nichts zu sagen.
Wenn du mit Kindern gut umgehen kannst und dir der Job Spaß macht ist das doch super.
Du musst nicht für andere deinen Charakter verändern, ich finde nicht, dass es eine schlechte Eigenschaft ist, still zu sein.

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5. Juni 2009 um 20:46

Hey
Ich bin ganz genauso wie du. Ich kann stille Leute so gut verstehen...ich habe auch nicht das Bedürfniss etwas zu sagen, ich finde es blöd, irgenteinen Müll zu reden, oder einfach über irgentwelche Leute herzuziehen, nur um überhaupt zu reden. Da finde ich es doch besser einfach mal nichts zu sagen.
Wenn du mit Kindern gut umgehen kannst und dir der Job Spaß macht ist das doch super.
Du musst nicht für andere deinen Charakter verändern, ich finde nicht, dass es eine schlechte Eigenschaft ist, still zu sein.

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8. Juni 2009 um 23:52

Hi enzym!
Mir ergeht es ähnlich wie dir. Schaffe es in größeren Gruppen schlecht mich einzubringen, obwohl ich manchmal gerne wollte. Deswegen denke ich auch nicht negativ über "stille Leute", da ich eben weiß, wie es in so einer Person aussehen kann (Stille Wasser sind tief, gell ).
Doch habe ich die Erfahrung gemacht,dass man schnell falsch und vorallem negativ eingeschätzt werden kann. Auf andere kann deine Zurückhaltung als Desinteresse, Abwesenheit oder ( aber eher in anderem Zusammenhang) sogar als Arroganz gewertet werden. Oft wird man auch als langweilig abgestempelt.
Ich bin generell in eingespielten Gruppen schüchtern, habe aber hinterher, wenn es dann doch geklappt hat mitzureden, gehört, dass man mich zB. so gesprächig nicht eingeschätzt hat.
Du siehst also, stille Leute habens oft schwerer als laute (richtig) wahrgenommen zu werden.
Wie du das ändern kannst, kann ich dir leider auch nicht sagen.. vielleicht nimmst du dir einfach vor in jedem seminar mind. einmal was zu sagen, und seis nur ein simpler Kommentar. Damit du dich an das reden gewöhnst... So versuch ichs jedenfalls...und glaub mir wenn es klappt, ist das echt ein Erfolgserlebnis
Viel Erfolg,
Lillith

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