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Zu aufdringlich wie einschätzen?

27. Juni 2018 um 23:28 Letzte Antwort: 3. Juli 2018 um 8:01

Hallo Zusammen,
Ich arbeite in einer Kita. Dort gibt es einen Vater der mir irgendwie Angst macht bzw. ein ungutes Gefühl in mir auslöst.
Es fing an im Herbst. Seine Tochter die in meiner Gruppe ist hatte einen Unfall bei mir in der Kita. Da das leider kein kleiner Unfall war stand ich deswegen mit ihm immer wieder in Kontakt. Mir ist dann irgendwann mit der Zeit aufgefallen, dass er intensiv Kontakt sucht aber ich und meine Kollegin bezogen das dann eher darauf , dass er mich als seine Ansprechpartnerin sieht wenn er Fragen hat. Irgendwann kam er wegen jeder Kleinigkeit zu mir und suchte auch immer wieder Körperkontakt z.B. nach Beendigung eines Tür und Angelgesprächs hat er des öfteren auf meine Schulter geklopft. Ich hab das aber immer als Arbeitsverhältnis gesehen.
Irgendwann dann im Frühjahr kam es dann soweit, dass er mir gestand, dass er mich gern näher kennenlernen möchte.
Ich war so überrumpelt, dass ich dazu erstmal nicht viel sagen konnte, habe ihm aber dann mitgeteilt, dass ich das zwischen uns als Arbeitsverhältnis sehe und beruflich und Privates strickt getrennt halte.
Er gab dann zerknirscht zu, dass dies eine dumme Idee von ihm war.Seitdem halte ich mich stark zurück und rede wirklich nur das Nötigste mit ihm. Der Kontakt war dann wirklkch nur aufs Nötigste beschränkt was mit aber auffiel war, dass er in der Bring und Abholzeit lange in der Kita bleibt teilweise bis zu 20 min auch wenn seine Tochter schon verabschiedet hat und sie im Gruppenraum ist. Außerdem kommt er meist erst 20 min vor Kitaschluss und zögert das verlassen der Kita wie oben benannt solange heraus bis er gehen MUSS. Es ist noch nicht so lange her da haben ich und meine Kollegin ein Entwicklungsgespräch mit ihm und seiner Ex-Frau geführt. In dem Gespräch fragte dann meine Kollegin wie seine Tochter denn bei ihm die Zeit verbringt, wenn sie bei ihm ist und irgendwie kam das Gespräch dann darauf ob er in der selben Straße wie seine Ex-Frau wohnt. Er meinte, dann dass er in der und der Straße wohne meine Kollegin wusste es aber nicht .Da ich mich aber in der Gegend auskenne erklärte ich ihr wo in etwa die Straße liegt. Dann meinte er nur: ,, Ja Sie kennen sich dort ja bestens aus!" Ich meinte dann :,, Wieso wie meinen sie das?" Und er konnte mir dann genau detaliert sagen wo ich lang gefahren bin und dass er mich gesehen hat als er auch gefahren ist. Ich muss dazu sagen mein Heimweg liegt anscheinend von seiner Straße aus drei Straßen weiter. Ich war irgendwie komisch berührt und habe gerätselt woher er mein Auto den kennt, denn es ist sehr unscheinbar. Gut durch das dass er immer als letzter kommt und geht kann er schon gesehen haben in welches auto ich gestiegen bin bzw mit welchem auto ich von der Kita wegfahre.
Nach dem Entwicklungsgespräch fing es dann wieder an, dass er vermehrt Kontakt zu mir aufnimmt. Letzte Woche hatte sich seine Tochter verletzt worauf hin ich ihn dann telefonisch darum gebeten hatte in die Kita zu kommen, meine Kollegin konnte zu dem Zeitpunkt leider nich sonst hätte ich sie zum telefonieren geschickt. Am Telefon war er scheiß freundlich zu mir als meine Kollegin dann aber mit ihm geredet hat was genau vorgefallen ist mit seinem Kind war er total aufbrausend. Ein paar Tage später hat dann sein Kind andere Kinder gehauen und gebissen meine Aufgabe ist es ja dann ihm das mitzuteilen. Diesmal kam er sogar erst nach Kitaschluss obwohl er schon offensichtlich seit einer viertel Stunde vor der Kita wartete. Ich hab ihm die Vorfälle dann mitgeteilt. Es ging dann soweit dass ich und eine andere Kollegin erst 12 Minuten nach Dienstschluss die Kita verlassen hatten, weil er noch ewig diskutiert hat. Wir mussten dann an den Fahrradständern vorbei wo er mich dann nochmal abgefangen hat und mich nochmal nach den Vorfällen befragt hat weil er sich das angeblich nicht genau merken konnte was ich ihm erklärt habe (so hat er es zu mir gesagt). Dann ein paar Tage später nachdem seine Ex das gemeinsame Kind gebracht und geholt hat wollte er Rückmeldung von mir von den letzten 2 Tagen. Er wollte von mir wissen welche Konsequenzen ich ihm für sein Kind vorschlage wenn sie wieder beißt oder haut. Meine Kollegin hat er dabei ignoriert.
Das Komische für mich war einfach, dass im Entwicklungsgespräch vor ein paar Wochen genau solche Tipps zur Sprache kamen.
Seit Neuestem verabschiedet er seine Tochter und kommt dann nach 15 min wieder in die Kita weil er noch etwas bringen musste wie z.B. einen Sonnenhut oder die Tasche.
Jetzt denkt sich vllt manch anderer ja was ist da schon dabei?
Der Punkt ist der ich fühle mich in seiner Gegenwart unwohl. Ich und meine Kolleginen reden darüber und sie sagen auch zu mir, dass sein Verhalten höchst auffällig ist. Aber am meisten bringt mich das zum nachdenken als er eben zu mir meinte ,, Ja dort kennen sie sich ja am besten aus". (Dass er mich im Auto gesehen hat) . Meine Kolleginen äußern mir gegenüber auch, dass sie ihm gegenüber ein komisches Gefühl haben.
Wie soll ich das einschätzen? Ich habe kein gutes Bauchgefühl dabei, vorallem weil er mir das so auf die Nase binden musste mit der Situation mit dem Auto.
Ich muss sagen mein Bauchgefühl täuscht mich nie. Ich versuche wirklich Kontakt mit ihm zu vetmeiden was leider manchmal nicht gelingt oder weil es zu meinem Job gehört wie z.B. Entwicklungsgespräche.Wie würdet ihr das einschätzen?

LG
 

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28. Juni 2018 um 0:01

Kontakt mit der Polizei aufnehmen und um ein Gespräch bitten. Schildern, aufschreiben, gut aufbewahren, mit vielen Menschen darüber sprechen, als Schutz.

Ihm deutlich und klar machen, aber nett, bestimmt zugleich, dass Du nicht willst, dass er Dich kontaktiert oder mustert. Im Betrieb versuchen, alles andere machen zu lassen, was Direktkontakt betrifft.

So würde ich das angehen. Vielleicht teilt Dir die Polizei im Gespräch auch mit, ob er ihnen bekannt ist.

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28. Juni 2018 um 7:13
In Antwort auf vilarose

Hallo Zusammen,
Ich arbeite in einer Kita. Dort gibt es einen Vater der mir irgendwie Angst macht bzw. ein ungutes Gefühl in mir auslöst.
Es fing an im Herbst. Seine Tochter die in meiner Gruppe ist hatte einen Unfall bei mir in der Kita. Da das leider kein kleiner Unfall war stand ich deswegen mit ihm immer wieder in Kontakt. Mir ist dann irgendwann mit der Zeit aufgefallen, dass er intensiv Kontakt sucht aber ich und meine Kollegin bezogen das dann eher darauf , dass er mich als seine Ansprechpartnerin sieht wenn er Fragen hat. Irgendwann kam er wegen jeder Kleinigkeit zu mir und suchte auch immer wieder Körperkontakt z.B. nach Beendigung eines Tür und Angelgesprächs hat er des öfteren auf meine Schulter geklopft. Ich hab das aber immer als Arbeitsverhältnis gesehen.
Irgendwann dann im Frühjahr kam es dann soweit, dass er mir gestand, dass er mich gern näher kennenlernen möchte.
Ich war so überrumpelt, dass ich dazu erstmal nicht viel sagen konnte, habe ihm aber dann mitgeteilt, dass ich das zwischen uns als Arbeitsverhältnis sehe und beruflich und Privates strickt getrennt halte.
Er gab dann zerknirscht zu, dass dies eine dumme Idee von ihm war.Seitdem halte ich mich stark zurück und rede wirklich nur das Nötigste mit ihm. Der Kontakt war dann wirklkch nur aufs Nötigste beschränkt was mit aber auffiel war, dass er in der Bring und Abholzeit lange in der Kita bleibt teilweise bis zu 20 min auch wenn seine Tochter schon verabschiedet hat und sie im Gruppenraum ist. Außerdem kommt er meist erst 20 min vor Kitaschluss und zögert das verlassen der Kita wie oben benannt solange heraus bis er gehen MUSS. Es ist noch nicht so lange her da haben ich und meine Kollegin ein Entwicklungsgespräch mit ihm und seiner Ex-Frau geführt. In dem Gespräch fragte dann meine Kollegin wie seine Tochter denn bei ihm die Zeit verbringt, wenn sie bei ihm ist und irgendwie kam das Gespräch dann darauf ob er in der selben Straße wie seine Ex-Frau wohnt. Er meinte, dann dass er in der und der Straße wohne meine Kollegin wusste es aber nicht .Da ich mich aber in der Gegend auskenne erklärte ich ihr wo in etwa die Straße liegt. Dann meinte er nur: ,, Ja Sie kennen sich dort ja bestens aus!" Ich meinte dann :,, Wieso wie meinen sie das?" Und er konnte mir dann genau detaliert sagen wo ich lang gefahren bin und dass er mich gesehen hat als er auch gefahren ist. Ich muss dazu sagen mein Heimweg liegt anscheinend von seiner Straße aus drei Straßen weiter. Ich war irgendwie komisch berührt und habe gerätselt woher er mein Auto den kennt, denn es ist sehr unscheinbar. Gut durch das dass er immer als letzter kommt und geht kann er schon gesehen haben in welches auto ich gestiegen bin bzw mit welchem auto ich von der Kita wegfahre.
Nach dem Entwicklungsgespräch fing es dann wieder an, dass er vermehrt Kontakt zu mir aufnimmt. Letzte Woche hatte sich seine Tochter verletzt worauf hin ich ihn dann telefonisch darum gebeten hatte in die Kita zu kommen, meine Kollegin konnte zu dem Zeitpunkt leider nich sonst hätte ich sie zum telefonieren geschickt. Am Telefon war er scheiß freundlich zu mir als meine Kollegin dann aber mit ihm geredet hat was genau vorgefallen ist mit seinem Kind war er total aufbrausend. Ein paar Tage später hat dann sein Kind andere Kinder gehauen und gebissen meine Aufgabe ist es ja dann ihm das mitzuteilen. Diesmal kam er sogar erst nach Kitaschluss obwohl er schon offensichtlich seit einer viertel Stunde vor der Kita wartete. Ich hab ihm die Vorfälle dann mitgeteilt. Es ging dann soweit dass ich und eine andere Kollegin erst 12 Minuten nach Dienstschluss die Kita verlassen hatten, weil er noch ewig diskutiert hat. Wir mussten dann an den Fahrradständern vorbei wo er mich dann nochmal abgefangen hat und mich nochmal nach den Vorfällen befragt hat weil er sich das angeblich nicht genau merken konnte was ich ihm erklärt habe (so hat er es zu mir gesagt). Dann ein paar Tage später nachdem seine Ex das gemeinsame Kind gebracht und geholt hat wollte er Rückmeldung von mir von den letzten 2 Tagen. Er wollte von mir wissen welche Konsequenzen ich ihm für sein Kind vorschlage wenn sie wieder beißt oder haut. Meine Kollegin hat er dabei ignoriert.
Das Komische für mich war einfach, dass im Entwicklungsgespräch vor ein paar Wochen genau solche Tipps zur Sprache kamen.
Seit Neuestem verabschiedet er seine Tochter und kommt dann nach 15 min wieder in die Kita weil er noch etwas bringen musste wie z.B. einen Sonnenhut oder die Tasche.
Jetzt denkt sich vllt manch anderer ja was ist da schon dabei?
Der Punkt ist der ich fühle mich in seiner Gegenwart unwohl. Ich und meine Kolleginen reden darüber und sie sagen auch zu mir, dass sein Verhalten höchst auffällig ist. Aber am meisten bringt mich das zum nachdenken als er eben zu mir meinte ,, Ja dort kennen sie sich ja am besten aus". (Dass er mich im Auto gesehen hat) . Meine Kolleginen äußern mir gegenüber auch, dass sie ihm gegenüber ein komisches Gefühl haben.
Wie soll ich das einschätzen? Ich habe kein gutes Bauchgefühl dabei, vorallem weil er mir das so auf die Nase binden musste mit der Situation mit dem Auto.
Ich muss sagen mein Bauchgefühl täuscht mich nie. Ich versuche wirklich Kontakt mit ihm zu vetmeiden was leider manchmal nicht gelingt oder weil es zu meinem Job gehört wie z.B. Entwicklungsgespräche.Wie würdet ihr das einschätzen?

LG
 

Mit Freundlichkeit wirst du den Typ Mann nicht los. Er darf nicht bemerken, dass er dich in irgendeiner Form beunruhigt oder in dir Angst auslöst. Jede deiner Gefühlsregung wird er als Zustimmung für sich als Person  verbuchen.

Du musst nun in jeder Hinsicht deutlich Abstand zu ihm halten.  Dabei solltest du stets selbstsicher und stark auftreten.

-> Bitte lese im Internet unbedingt über das Stalken nach, damit du gut informiert bist, Fehler vermeiden und Vorsorge betreiben kannst.<-

Bist du Single? Ist ihm das bekannt? Hol dir unbedingt  irgendeinen Freund, Bekannten oder Freund einer Freundin oder Kollegin, der ihn in der Kita zusammen mit dir erwartet.Dein Bekannter sollte ihn am besten unter irgendeinen Vorwand ansprechen oder ausfallend werden, in dem er sich vor ihm laut beschwert, bspw. ob deiner zu langen Arbeitszeit und der Trödlerei der aufdringlichen Kunden. Diese Szene solltet ihr wiederholen, wenn es nicht beim ersten Mal fruchtet. Den Vorschlag magst du nun als penetrant und seltsam übertrieben finden, doch das ist der schnellste Weg ihn loszuwerden, da du nicht ahnst mit wem du es zu tun hast.

Die Polizei wird dem Datenschutz unterliegen und in so einem Fall zwar nichts machen können, dazu muss es schon zu einer konkreteren, massiven Belästigung kommen, aber sie legen eventuell eine Akte an.

Des Weiteren solltest du versuchen in der VHS/Verein einen Selbstverteidigungskurs zu belgen, damit dein Selbstbewusstsein gestärkt wird und du dort Frust/Ängste abbauen kannst.
 

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28. Juni 2018 um 20:16
In Antwort auf vilarose

Hallo Zusammen,
Ich arbeite in einer Kita. Dort gibt es einen Vater der mir irgendwie Angst macht bzw. ein ungutes Gefühl in mir auslöst.
Es fing an im Herbst. Seine Tochter die in meiner Gruppe ist hatte einen Unfall bei mir in der Kita. Da das leider kein kleiner Unfall war stand ich deswegen mit ihm immer wieder in Kontakt. Mir ist dann irgendwann mit der Zeit aufgefallen, dass er intensiv Kontakt sucht aber ich und meine Kollegin bezogen das dann eher darauf , dass er mich als seine Ansprechpartnerin sieht wenn er Fragen hat. Irgendwann kam er wegen jeder Kleinigkeit zu mir und suchte auch immer wieder Körperkontakt z.B. nach Beendigung eines Tür und Angelgesprächs hat er des öfteren auf meine Schulter geklopft. Ich hab das aber immer als Arbeitsverhältnis gesehen.
Irgendwann dann im Frühjahr kam es dann soweit, dass er mir gestand, dass er mich gern näher kennenlernen möchte.
Ich war so überrumpelt, dass ich dazu erstmal nicht viel sagen konnte, habe ihm aber dann mitgeteilt, dass ich das zwischen uns als Arbeitsverhältnis sehe und beruflich und Privates strickt getrennt halte.
Er gab dann zerknirscht zu, dass dies eine dumme Idee von ihm war.Seitdem halte ich mich stark zurück und rede wirklich nur das Nötigste mit ihm. Der Kontakt war dann wirklkch nur aufs Nötigste beschränkt was mit aber auffiel war, dass er in der Bring und Abholzeit lange in der Kita bleibt teilweise bis zu 20 min auch wenn seine Tochter schon verabschiedet hat und sie im Gruppenraum ist. Außerdem kommt er meist erst 20 min vor Kitaschluss und zögert das verlassen der Kita wie oben benannt solange heraus bis er gehen MUSS. Es ist noch nicht so lange her da haben ich und meine Kollegin ein Entwicklungsgespräch mit ihm und seiner Ex-Frau geführt. In dem Gespräch fragte dann meine Kollegin wie seine Tochter denn bei ihm die Zeit verbringt, wenn sie bei ihm ist und irgendwie kam das Gespräch dann darauf ob er in der selben Straße wie seine Ex-Frau wohnt. Er meinte, dann dass er in der und der Straße wohne meine Kollegin wusste es aber nicht .Da ich mich aber in der Gegend auskenne erklärte ich ihr wo in etwa die Straße liegt. Dann meinte er nur: ,, Ja Sie kennen sich dort ja bestens aus!" Ich meinte dann :,, Wieso wie meinen sie das?" Und er konnte mir dann genau detaliert sagen wo ich lang gefahren bin und dass er mich gesehen hat als er auch gefahren ist. Ich muss dazu sagen mein Heimweg liegt anscheinend von seiner Straße aus drei Straßen weiter. Ich war irgendwie komisch berührt und habe gerätselt woher er mein Auto den kennt, denn es ist sehr unscheinbar. Gut durch das dass er immer als letzter kommt und geht kann er schon gesehen haben in welches auto ich gestiegen bin bzw mit welchem auto ich von der Kita wegfahre.
Nach dem Entwicklungsgespräch fing es dann wieder an, dass er vermehrt Kontakt zu mir aufnimmt. Letzte Woche hatte sich seine Tochter verletzt worauf hin ich ihn dann telefonisch darum gebeten hatte in die Kita zu kommen, meine Kollegin konnte zu dem Zeitpunkt leider nich sonst hätte ich sie zum telefonieren geschickt. Am Telefon war er scheiß freundlich zu mir als meine Kollegin dann aber mit ihm geredet hat was genau vorgefallen ist mit seinem Kind war er total aufbrausend. Ein paar Tage später hat dann sein Kind andere Kinder gehauen und gebissen meine Aufgabe ist es ja dann ihm das mitzuteilen. Diesmal kam er sogar erst nach Kitaschluss obwohl er schon offensichtlich seit einer viertel Stunde vor der Kita wartete. Ich hab ihm die Vorfälle dann mitgeteilt. Es ging dann soweit dass ich und eine andere Kollegin erst 12 Minuten nach Dienstschluss die Kita verlassen hatten, weil er noch ewig diskutiert hat. Wir mussten dann an den Fahrradständern vorbei wo er mich dann nochmal abgefangen hat und mich nochmal nach den Vorfällen befragt hat weil er sich das angeblich nicht genau merken konnte was ich ihm erklärt habe (so hat er es zu mir gesagt). Dann ein paar Tage später nachdem seine Ex das gemeinsame Kind gebracht und geholt hat wollte er Rückmeldung von mir von den letzten 2 Tagen. Er wollte von mir wissen welche Konsequenzen ich ihm für sein Kind vorschlage wenn sie wieder beißt oder haut. Meine Kollegin hat er dabei ignoriert.
Das Komische für mich war einfach, dass im Entwicklungsgespräch vor ein paar Wochen genau solche Tipps zur Sprache kamen.
Seit Neuestem verabschiedet er seine Tochter und kommt dann nach 15 min wieder in die Kita weil er noch etwas bringen musste wie z.B. einen Sonnenhut oder die Tasche.
Jetzt denkt sich vllt manch anderer ja was ist da schon dabei?
Der Punkt ist der ich fühle mich in seiner Gegenwart unwohl. Ich und meine Kolleginen reden darüber und sie sagen auch zu mir, dass sein Verhalten höchst auffällig ist. Aber am meisten bringt mich das zum nachdenken als er eben zu mir meinte ,, Ja dort kennen sie sich ja am besten aus". (Dass er mich im Auto gesehen hat) . Meine Kolleginen äußern mir gegenüber auch, dass sie ihm gegenüber ein komisches Gefühl haben.
Wie soll ich das einschätzen? Ich habe kein gutes Bauchgefühl dabei, vorallem weil er mir das so auf die Nase binden musste mit der Situation mit dem Auto.
Ich muss sagen mein Bauchgefühl täuscht mich nie. Ich versuche wirklich Kontakt mit ihm zu vetmeiden was leider manchmal nicht gelingt oder weil es zu meinem Job gehört wie z.B. Entwicklungsgespräche.Wie würdet ihr das einschätzen?

LG
 

Hallo erstmal und danke für eure Antworten. Ich habe mich jetzt erstmal zu diesem Thema eingelesen, finde einige Ratschläge echt gut von euch.
Für einen Besuch bei der Polizei finde ich es zu früh verstehe und weiß nun aber auch, dass jetzt richtiges Handeln meiner Seits gefragt ist. Die große Frage die ich aber an mich stelle ist ,, Wie kann ich ihm konsequnt aus dem Weg gehen?" Es ist leider so, dass ich in der Bringzeit morgens nicht einfach so verschwinden kann, außer mich in den Nebenraum mit einem Kind zu begeben. In der Abholzeit wäre es möglich, dass meine anderen Kolleginnen das Kind bis zum auftreten des Vaters betreuen und ich andere Räumlichkeiten in der Einrichtung aufsuche und mich quasi ,,verstecke". Aber ist das sinnvoll?

Ich bin in einer Beziehung und es wäre sogar möglich, dass mein Partner am Vormittag oder Abends zu mir auf die Arbeit kommt. Ich habe mit ihm darüber gesprochen. Ich weiß nur nicht ob das etwas ändern würde aber ich wäre wirklich bereit diese Möglichkeit zu probieren. Er wäre auch dazu bereit.

Zu der Frage ob dieser Mann weiß, dass ich vergeben bin? Nein ich glaube nicht zumindest habe ich es ihm gegenüber nicht erwähnt. 

Ich sehe in dieser ganzen Situation eine echte Gradwanderung da er ja im großen und Ganzen sich bei allem rausreden könnte würde es zu einer Konfrontation kommen. 
Da bei all diesen Dingen außer des ewigen kurz vor Schluss sein Kind zu holen rein rechtlich nichts verwerfliches dran ist. 
Und das zermürbt mich. Ich habe auch zu meinem Partner gesagt es ist wie das Gefühl es nicht greifen zu können aber es ist was da was mir Angst macht und nun auch von anderen Kolleginen bemerkt wird.

Ich bekomme von meinen Kolleginen Unterstützung das weiß ich aber von meiner Chefin wohl nicht.

Es gab vor kurzem auch die Situation dass er ohne Erlaubnis die benachbarte Krippe betreten hat. Sie gehört nicht direkt zu unserem Haus aber wir arbeiten in gewisser Weise zusammen. Die Leitung der Krippe hat meiner Chefin mitgeteilt, dass er einfach sein ,,Nachbarskind" hoch genommen hat (das Baby ist eigentlich das Nachbarskind seiner Tochter) und ist damit in Richtung Krippeneingang gegangen. Man muss wissen die Krippe hat im Vorhof gespielt und das besagte Baby hat geweint in dieser Zeit hat der Vater das Kind meiner Gruppe nach der Logositzung in die Kita bringen wollen, hat den weinenden Nachbarsjungen gesehen und an sich gerissen. Die Leitung der Krippe hat das sofort bemerkt und dem Vater das Baby entnommen. Der ist ihr dabei ins Gebäude gefolgt. So wurde es meiner Chefin weitergetragen die dann nur meinte: ,, Es ist ja nichts passiert und es war ja einmalig." 

Darum weiß ich auch wie sie reagieren wird. 

Mein einziger Vorteil ist, dass ich nach den Sommerferien die Gruppe wechsle und insgeheim hoffe, dass der Kontakt nicht mehr sein muss.

Ich habe aber Angst, dass es ein Fehler ist ab zu warten und still wie eine Maus zu verharren.

Ich habe gelesen, dass man vermeiden sollte dessen Drängen zur Kontaktaufnahme einen Nährboden zu geben aber verstecken ist ja auch keine Lösung.

Mein Freund meinte ich solle konkret abweisend wirken aber wie?

Zur Polizei würde ich wohl erst gehen wenn nichts mehr helfen würde. Oder ist das dann schon zu spät? 

Lg 

 

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29. Juni 2018 um 8:48
In Antwort auf vilarose

Hallo erstmal und danke für eure Antworten. Ich habe mich jetzt erstmal zu diesem Thema eingelesen, finde einige Ratschläge echt gut von euch.
Für einen Besuch bei der Polizei finde ich es zu früh verstehe und weiß nun aber auch, dass jetzt richtiges Handeln meiner Seits gefragt ist. Die große Frage die ich aber an mich stelle ist ,, Wie kann ich ihm konsequnt aus dem Weg gehen?" Es ist leider so, dass ich in der Bringzeit morgens nicht einfach so verschwinden kann, außer mich in den Nebenraum mit einem Kind zu begeben. In der Abholzeit wäre es möglich, dass meine anderen Kolleginnen das Kind bis zum auftreten des Vaters betreuen und ich andere Räumlichkeiten in der Einrichtung aufsuche und mich quasi ,,verstecke". Aber ist das sinnvoll?

Ich bin in einer Beziehung und es wäre sogar möglich, dass mein Partner am Vormittag oder Abends zu mir auf die Arbeit kommt. Ich habe mit ihm darüber gesprochen. Ich weiß nur nicht ob das etwas ändern würde aber ich wäre wirklich bereit diese Möglichkeit zu probieren. Er wäre auch dazu bereit.

Zu der Frage ob dieser Mann weiß, dass ich vergeben bin? Nein ich glaube nicht zumindest habe ich es ihm gegenüber nicht erwähnt. 

Ich sehe in dieser ganzen Situation eine echte Gradwanderung da er ja im großen und Ganzen sich bei allem rausreden könnte würde es zu einer Konfrontation kommen. 
Da bei all diesen Dingen außer des ewigen kurz vor Schluss sein Kind zu holen rein rechtlich nichts verwerfliches dran ist. 
Und das zermürbt mich. Ich habe auch zu meinem Partner gesagt es ist wie das Gefühl es nicht greifen zu können aber es ist was da was mir Angst macht und nun auch von anderen Kolleginen bemerkt wird.

Ich bekomme von meinen Kolleginen Unterstützung das weiß ich aber von meiner Chefin wohl nicht.

Es gab vor kurzem auch die Situation dass er ohne Erlaubnis die benachbarte Krippe betreten hat. Sie gehört nicht direkt zu unserem Haus aber wir arbeiten in gewisser Weise zusammen. Die Leitung der Krippe hat meiner Chefin mitgeteilt, dass er einfach sein ,,Nachbarskind" hoch genommen hat (das Baby ist eigentlich das Nachbarskind seiner Tochter) und ist damit in Richtung Krippeneingang gegangen. Man muss wissen die Krippe hat im Vorhof gespielt und das besagte Baby hat geweint in dieser Zeit hat der Vater das Kind meiner Gruppe nach der Logositzung in die Kita bringen wollen, hat den weinenden Nachbarsjungen gesehen und an sich gerissen. Die Leitung der Krippe hat das sofort bemerkt und dem Vater das Baby entnommen. Der ist ihr dabei ins Gebäude gefolgt. So wurde es meiner Chefin weitergetragen die dann nur meinte: ,, Es ist ja nichts passiert und es war ja einmalig." 

Darum weiß ich auch wie sie reagieren wird. 

Mein einziger Vorteil ist, dass ich nach den Sommerferien die Gruppe wechsle und insgeheim hoffe, dass der Kontakt nicht mehr sein muss.

Ich habe aber Angst, dass es ein Fehler ist ab zu warten und still wie eine Maus zu verharren.

Ich habe gelesen, dass man vermeiden sollte dessen Drängen zur Kontaktaufnahme einen Nährboden zu geben aber verstecken ist ja auch keine Lösung.

Mein Freund meinte ich solle konkret abweisend wirken aber wie?

Zur Polizei würde ich wohl erst gehen wenn nichts mehr helfen würde. Oder ist das dann schon zu spät? 

Lg 

 

Du steigerst dich da rein, das darfst du nicht - deine Ängste machen es dir schwerer. Denn in der Regel leben Stalker vom Stalken, sie leben von der Kontrolle und der Angst des Opfers. Aus Erfahrung, kann ich dir sagen, dass du jetzt schnell handeln solltest entweder wie Venus vorschlägt eine Frau innig küssen oder du holst deinen Freund, der dich vor ihm innig küsst und ihm gegenüber sehr deutlich macht, dass du zu ihm gehörst. Vielleicht reicht die bloße Gegenüberstehen, die Anwesenheit deines Freundes um ihn loszuwerden. 

Bei meinen Freundinnen und mir war das eine gute Möglichkeit den Stalker loszuwerden. Wobei der Stalker einer Freundin, sie bis nach Hause verfolgte, obwohl sie Mann und Kinder hat. Ihr Mann musste etwas körperlich werden, er packte den Stalker richtig an und forderte ihn auf das Weite zu suchen und sich dort nie wieder sehen zu lassen...

Der Stalker lebt in der Regel in der Illusion und ist sehr schwach, wäre deine Angst nicht, die er spürt, wäre er sehr schnell weg. 

Du bist kein Opfer, er ist das Opfer seiner Selbst. Verhalte dich nicht wie ein Opfer. Er wird dir nichts tun, er will dich bloß verfolgen. 

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29. Juni 2018 um 8:54

Deinem Bauchgefühl solltest Du trauen. Hier schilderst Du, wie Du dich vor dem Mann fürchtest, obwohl Du Kolleginnen und einen Freund hast die hinter Dir stehen, aber was ist mit dem Kind? Das bestimmt nicht ohne Grund verhaltensauffällig ist? Welche Grenzen überschreitet er bei seinem Kind? Wer steht hinter dem Kind? Ich würde neben den vorigen Vorschlägen zusätzlich auch mit der Ex reden und auch das Jugendamt drauf aufmerksam machen!

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29. Juni 2018 um 18:52
In Antwort auf pomiki

Deinem Bauchgefühl solltest Du trauen. Hier schilderst Du, wie Du dich vor dem Mann fürchtest, obwohl Du Kolleginnen und einen Freund hast die hinter Dir stehen, aber was ist mit dem Kind? Das bestimmt nicht ohne Grund verhaltensauffällig ist? Welche Grenzen überschreitet er bei seinem Kind? Wer steht hinter dem Kind? Ich würde neben den vorigen Vorschlägen zusätzlich auch mit der Ex reden und auch das Jugendamt drauf aufmerksam machen!

Sein Kind zeigt genau das Verhalten das sein Vater an den Tag legt.
Das heißt wenn es etwas nicht bekommt haut oder beißt es, wird aufbrausend. Mein Team sieht aber keinen Fall fürs Jugendamt soviel dazu.

Leider ist seiner Ex auch nicht ganz zu trauen das muss ich leider so sagen.
Die Verhältnisse in der Familie sind verworren. 

Wo das Kind steht bzw. wer dahinter das versuchen wir noch heraus zu finden. Im Moment insgesamt eine schwierige Situation.




 

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29. Juni 2018 um 18:53
In Antwort auf sonnenwind3

Du steigerst dich da rein, das darfst du nicht - deine Ängste machen es dir schwerer. Denn in der Regel leben Stalker vom Stalken, sie leben von der Kontrolle und der Angst des Opfers. Aus Erfahrung, kann ich dir sagen, dass du jetzt schnell handeln solltest entweder wie Venus vorschlägt eine Frau innig küssen oder du holst deinen Freund, der dich vor ihm innig küsst und ihm gegenüber sehr deutlich macht, dass du zu ihm gehörst. Vielleicht reicht die bloße Gegenüberstehen, die Anwesenheit deines Freundes um ihn loszuwerden. 

Bei meinen Freundinnen und mir war das eine gute Möglichkeit den Stalker loszuwerden. Wobei der Stalker einer Freundin, sie bis nach Hause verfolgte, obwohl sie Mann und Kinder hat. Ihr Mann musste etwas körperlich werden, er packte den Stalker richtig an und forderte ihn auf das Weite zu suchen und sich dort nie wieder sehen zu lassen...

Der Stalker lebt in der Regel in der Illusion und ist sehr schwach, wäre deine Angst nicht, die er spürt, wäre er sehr schnell weg. 

Du bist kein Opfer, er ist das Opfer seiner Selbst. Verhalte dich nicht wie ein Opfer. Er wird dir nichts tun, er will dich bloß verfolgen. 

Ich überlege wirklich sehr stark mir Hilfe zu holen und das zu unterbinden.
Zum Beispiel meinen Freund dazu zu holen.

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29. Juni 2018 um 20:04
In Antwort auf vilarose

Hallo Zusammen,
Ich arbeite in einer Kita. Dort gibt es einen Vater der mir irgendwie Angst macht bzw. ein ungutes Gefühl in mir auslöst.
Es fing an im Herbst. Seine Tochter die in meiner Gruppe ist hatte einen Unfall bei mir in der Kita. Da das leider kein kleiner Unfall war stand ich deswegen mit ihm immer wieder in Kontakt. Mir ist dann irgendwann mit der Zeit aufgefallen, dass er intensiv Kontakt sucht aber ich und meine Kollegin bezogen das dann eher darauf , dass er mich als seine Ansprechpartnerin sieht wenn er Fragen hat. Irgendwann kam er wegen jeder Kleinigkeit zu mir und suchte auch immer wieder Körperkontakt z.B. nach Beendigung eines Tür und Angelgesprächs hat er des öfteren auf meine Schulter geklopft. Ich hab das aber immer als Arbeitsverhältnis gesehen.
Irgendwann dann im Frühjahr kam es dann soweit, dass er mir gestand, dass er mich gern näher kennenlernen möchte.
Ich war so überrumpelt, dass ich dazu erstmal nicht viel sagen konnte, habe ihm aber dann mitgeteilt, dass ich das zwischen uns als Arbeitsverhältnis sehe und beruflich und Privates strickt getrennt halte.
Er gab dann zerknirscht zu, dass dies eine dumme Idee von ihm war.Seitdem halte ich mich stark zurück und rede wirklich nur das Nötigste mit ihm. Der Kontakt war dann wirklkch nur aufs Nötigste beschränkt was mit aber auffiel war, dass er in der Bring und Abholzeit lange in der Kita bleibt teilweise bis zu 20 min auch wenn seine Tochter schon verabschiedet hat und sie im Gruppenraum ist. Außerdem kommt er meist erst 20 min vor Kitaschluss und zögert das verlassen der Kita wie oben benannt solange heraus bis er gehen MUSS. Es ist noch nicht so lange her da haben ich und meine Kollegin ein Entwicklungsgespräch mit ihm und seiner Ex-Frau geführt. In dem Gespräch fragte dann meine Kollegin wie seine Tochter denn bei ihm die Zeit verbringt, wenn sie bei ihm ist und irgendwie kam das Gespräch dann darauf ob er in der selben Straße wie seine Ex-Frau wohnt. Er meinte, dann dass er in der und der Straße wohne meine Kollegin wusste es aber nicht .Da ich mich aber in der Gegend auskenne erklärte ich ihr wo in etwa die Straße liegt. Dann meinte er nur: ,, Ja Sie kennen sich dort ja bestens aus!" Ich meinte dann :,, Wieso wie meinen sie das?" Und er konnte mir dann genau detaliert sagen wo ich lang gefahren bin und dass er mich gesehen hat als er auch gefahren ist. Ich muss dazu sagen mein Heimweg liegt anscheinend von seiner Straße aus drei Straßen weiter. Ich war irgendwie komisch berührt und habe gerätselt woher er mein Auto den kennt, denn es ist sehr unscheinbar. Gut durch das dass er immer als letzter kommt und geht kann er schon gesehen haben in welches auto ich gestiegen bin bzw mit welchem auto ich von der Kita wegfahre.
Nach dem Entwicklungsgespräch fing es dann wieder an, dass er vermehrt Kontakt zu mir aufnimmt. Letzte Woche hatte sich seine Tochter verletzt worauf hin ich ihn dann telefonisch darum gebeten hatte in die Kita zu kommen, meine Kollegin konnte zu dem Zeitpunkt leider nich sonst hätte ich sie zum telefonieren geschickt. Am Telefon war er scheiß freundlich zu mir als meine Kollegin dann aber mit ihm geredet hat was genau vorgefallen ist mit seinem Kind war er total aufbrausend. Ein paar Tage später hat dann sein Kind andere Kinder gehauen und gebissen meine Aufgabe ist es ja dann ihm das mitzuteilen. Diesmal kam er sogar erst nach Kitaschluss obwohl er schon offensichtlich seit einer viertel Stunde vor der Kita wartete. Ich hab ihm die Vorfälle dann mitgeteilt. Es ging dann soweit dass ich und eine andere Kollegin erst 12 Minuten nach Dienstschluss die Kita verlassen hatten, weil er noch ewig diskutiert hat. Wir mussten dann an den Fahrradständern vorbei wo er mich dann nochmal abgefangen hat und mich nochmal nach den Vorfällen befragt hat weil er sich das angeblich nicht genau merken konnte was ich ihm erklärt habe (so hat er es zu mir gesagt). Dann ein paar Tage später nachdem seine Ex das gemeinsame Kind gebracht und geholt hat wollte er Rückmeldung von mir von den letzten 2 Tagen. Er wollte von mir wissen welche Konsequenzen ich ihm für sein Kind vorschlage wenn sie wieder beißt oder haut. Meine Kollegin hat er dabei ignoriert.
Das Komische für mich war einfach, dass im Entwicklungsgespräch vor ein paar Wochen genau solche Tipps zur Sprache kamen.
Seit Neuestem verabschiedet er seine Tochter und kommt dann nach 15 min wieder in die Kita weil er noch etwas bringen musste wie z.B. einen Sonnenhut oder die Tasche.
Jetzt denkt sich vllt manch anderer ja was ist da schon dabei?
Der Punkt ist der ich fühle mich in seiner Gegenwart unwohl. Ich und meine Kolleginen reden darüber und sie sagen auch zu mir, dass sein Verhalten höchst auffällig ist. Aber am meisten bringt mich das zum nachdenken als er eben zu mir meinte ,, Ja dort kennen sie sich ja am besten aus". (Dass er mich im Auto gesehen hat) . Meine Kolleginen äußern mir gegenüber auch, dass sie ihm gegenüber ein komisches Gefühl haben.
Wie soll ich das einschätzen? Ich habe kein gutes Bauchgefühl dabei, vorallem weil er mir das so auf die Nase binden musste mit der Situation mit dem Auto.
Ich muss sagen mein Bauchgefühl täuscht mich nie. Ich versuche wirklich Kontakt mit ihm zu vetmeiden was leider manchmal nicht gelingt oder weil es zu meinem Job gehört wie z.B. Entwicklungsgespräche.Wie würdet ihr das einschätzen?

LG
 

unangenehme situation.

ich würde es so machen:

allen mut nochmals zusammen nehmen und ihn darauf ansprechen. ich würde ihm sagen, wie unangenehm dir sein verhalten ist. ich würde aber unter keinen umständen sagen, dass dir die auto/straßen-sache angst eingejagt hat. das kann er ausnutzen und dir somti richtig angst einjagen. schlafende hunde nicht wecken.

er wird auf jeden fall verstehen WAS du meinst, denn völlig bescheuert ist er auch nicht.

zudem würde ich deine kolleginnen und die leitung mit ins boot nehmen und sie über alles aufklären. im grunde genommen "belästigt" er dich nicht. sprich dich mit den kollegen ab. sie sollen den kontakt zu ihm komplett übernehmen bis auf weiteres.

viel glück!

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2. Juli 2018 um 11:57

Nicht jeder Stalker ist hochgefährlich, es geht nicht um den Beschützer und Besitzer, es geht darum einen Träumer wachzurütteln, ihn mit den Tatsachen der Realität zu konfrontieren. In der Regel reicht das aus, um ihn zu vertreiben.

Bei einem kriminellen, hochgefährlichen Stalker bringt natürlich auch eine kleine Anzeige rein gar nichts....

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3. Juli 2018 um 8:01

Die Polizei wird ihr sagen, dass sein Verhalten kein Straftatbestand ist. Und ihr raten, ihn nicht weiter zu beachten usw. usf.  

 

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