Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Zitat aus Wikipedia

Letzte Nachricht: 29. Mai 2008 um 19:56
D
dubaku_12494065
27.05.08 um 13:09

Hallo
Ich habe das dumpfe Gefühl, dass es von der frühesten Beziehungserfahrung mit den Eltern/Geschwistern/Bezugspersonen herrührt, dass wir im späteren Leben Aengste und Depressionen haben. Wir müssen von Anfang an kämpfen um die Aufmerksamkeit der Personen rund um uns, weil auch sie schon Stressgefühle in sich haben, die sie nicht verarbeiten können.

Zitat aus Wikipedia:

"Vater":..."Zudem zeigte eine weitere Untersuchung des Oxford Centre for Research into Parenting and Children, dass großes Erziehungsengagement von Vätern bei Söhnen eine spätere Straffälligkeit deutlich vermindern und Töchter vor psychischem Stress im späteren Leben schützen kann, während bei Vernachlässigung der Erziehungsaufgaben oder dem gänzlichen Fehlen des Vaters vermehrt Schulleistungsstörungen auftreten können. Zudem können Heranwachsende unter mangelndem Selbstbewusstsein leiden und später anfälliger für psychische Erkrankungen und Suchtprobleme sein."....Zitat Ende.

Die LEBENSWICHTIGE Liebe am Anfang unseres Lebens wird vielen von uns nur unzureichend gegeben und wir erlernen ein Verhaltensmuster von stetigem SUCHEN und BEKOMMEN von Liebe. Ein Ringen um Aufmerksamkeit, weil wir spüren, dass wir sie brauchen. Es frisst unsere Energie und wir sind schon lange VOR unserer Zeit energielos, ausgelaugt, ausgebrannt und werden krank.

Zudem erkennen wir echte Liebe, die uns von Personen in unserer Umgebung einfachso entgegengebracht wird, nicht, bzw. wir haben sogar Angst davor (z. B. ein SCHLECHTES Gefühl, wenn der Partner uns küssen will etc.), weil wir GELERNT haben, dass wir um Liebe kämpfen müssen. Wir MEINEN, das sei "das echte Leben"! Wir haben bis anhin den grössten Teil unserer Energie in das aufgewendet!! Wenn wir jetzt richtige Liebe bekommen, zeigt uns das schlagartig unseren Irrtum auf(unbewusst),(um Liebe muss man ringen)(dabei bekommt man Liebe GRATIS!!) und wir werden in das hilflose Alter zurückversetzt, als wir begannen, unser Verhaltensmuster aufzubauen.(Denn da sind wir damals STECKENGEBLIEBEN!)

gleich=: In dem Moment, wo man Liebe bekommt(in unserem jetztigen Leben, im Alltag), fühlt man sich automatisch in die Lage eines kleinen Kindes versetzt, in die Lage des kleinen Kindes, das wir damals waren(als wir um die Liebe unserer Liebsten kämpften), wir fühlen uns klein, dumm, hilflos, wie ein Kind eben. Und das macht uns Angst, das fühlt sich nicht normal an!

Wir haben das Ziel erreicht, dass wir schon viel früher als Kind schon lange erreichen wollten. Und viel zu spät, im Erwachsenenalter, hat man längst vergessen, was man eigentlich tun wollte damals, man hat das Verhalten einfach verinnerlicht, es wurde einem nie BEWUSST, was man eigentlich suchte! Die LIEBE hätten wir als Kind bekommen sollen. Sie ist Grundvoraussetzung, dass man sich sicher fühlt und sich auf die Aufgaben und Anforderungen des Lebens konzentrieren kann. DAS wäre eigentlich das Leben! Leider lernen wir eben nicht, (und ich muss jetzt das einfach nochmals wiederholen), uns auf die Aufgaben und Anforderungen des Lebens zu konzentrieren, sondern ständig um die Aufmerksamkeit und das Wohlwollen der Erziehungsberechtigten und später auch um das der anderen Leute zu ringen. Das könnt Ihr JETZT GLEICH an Eurem Verhalten beobachten!!

In der späteren Lebenszeit wird sich der Mangel an Liebe, den man damals erhalten hat, ausgleichen, indem,( oder eben gerade WEIL!) man diese Aengste von früher spürt (zeigen sich eben durch DEPRESSIONEN, UNERKLÄRLICHE TRAURIGKEIT, ANGSTZUSTÄNDE, SUCHTVERHALTEN etc, etc.), und sich mit der Zeit und mit Hilfe der einem umgebenden Personen bewusst wird,(und man wird sich einfach bewusst, denn der Körper und der Geist lernen selbständig), dass man jetzt nicht mehr von den anderen abhängig ist, dass man selbst gross geworden ist und jetzt selbständig für Essen, Kleidung, ein Dach über dem Kopf etc. schauen kann.Man hat auch erkannt, dass es einem wohlgesinnte Personen gibt und andere, die einem eher ein schlechtes oder komisches Gefühl geben und dass man aussuchen kann, mit wem man sich eher verbinden will. Dass man also eigentlich KEINE Angst mehr haben muss. Und man wird erkennen, dass man sich selbst wehren kann gegen Unbillen der Umwelt, ja, dass man sich ÜBERHAUPT wehren kann etc. etc.

Das einzige, was an dieser Sache das Supertraurige ist, ist, dass Jahre und Jahrzehnte, (vielleicht sogar ganze Leben?)verschwendet und weggeworfen werden in einer unheilvollen und unbewussten Suche nach Liebe, dass Talente und Fertigkeiten nicht ausgebildet werden, dass Leben nicht gelebt werden, weil die Konzentration nicht darauf, sondern auf ganz andere Dinge ausgerichtet ist. In dem Moment, wo man es erkennt, entsteht ein trauriges und schmerzvolles Gefühl von verlorenen Jahren. Und ich glaube, erkennen tut man es auch meistens erst, wenn man etwas Wichtiges verloren hat oder etwas kaputt gegangen ist. Das sind dann meiner Meinung nach die doppelten und bösen Belastungen, die in solchen schweren Zeiten der Krise alles andere als hilfreich sind, wenn nebst den Depressionen noch die vertanen Chancen und das vertane Glück sichtbar wird.

Trotzdem ist wohl die Freude, die man angesichts des "neu erworbenen" Lebens empfindet, trotzdem toll genug, um es zu versuchen. Und ich denke, die leidvollen Geschichten, die wir alle erfahren, können unserem Zusammenleben und unserer Weiterentwicklung auf dieser Erde gute Dienste leisten. Aber das könnt Ihr Euch ja alle selbst überlegen!

Die richtige Art, wie es sein sollte, ist das bedingungslose BEKOMMEN von Liebe in den ersten Jahren.
Wenn das passiert, fällt das Verhaltensmuster von UM LIEBE UND AUFMERKSAMKEIT RINGEN weg, und der Energiestrom kann voll zum Erlernen der Fähigkeiten fürs Leben benutzt werden.

Das ist MEINE momentane Meinung zu diesen ganzen Thematiken, die ich mir bis jetzt gebildet habe.

Wenn ich übrigens von LIEBE spreche, meine ich solche Dinge wie: Aufmerksamkeit(positive, echte, usw.), Respekt, Wohlwollen, Ernstgenommenwerden, Freude etc.

Tja also, wenn Ihr mir irgend eine Meinung dazu sagen wollt oder auch Beispiele kennt etc, etc. so schreibt doch bitte. Würde mich interessieren!

Viele Grüsse, die vergessene Tochter

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H
hilda_12168737
29.05.08 um 19:56

Jawohl
du triffst die nagel auf dem kopf, ich uberlege die ganze zeit woran es liegen konte und das ist es - man muss nur es war haben wollen

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