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Zerbrochene Freundschaft

10. März 2019 um 1:06 Letzte Antwort: 18. März 2019 um 12:44

Ich bin gerade etwas geknickt und erhoffe mir Ratschläge, wie ich mit der Situation weiter umgehen soll  
Meine (leider ehemals) gute Freundin und ich haben uns bereits vor einem Jahr ziemlich zerstritten. Es fing an, dass ich letztes Jahr geheiratet habe. Sie war Feuer und Flamme mich bei allem zu unterstützen und freute sich wahnsinnig auf die Hochzeit. Dann kam leider eins zum anderen. Ich habe mich für eine andere Freundin als Trauzeugin entschieden (was seine Gründe hatte, denn Zuverlässigkeit ist nicht gerade ihre Stärke). Danach wurde alles schwierig mit ihr. Sie war geknickt, suchte andauernd den Streit mit meiner Trauzeugin, sabotierte meinen JGA, der schließlich sogar ins Wasser gefallen ist. Nachdem mich meine Trauzeugin über die Vorfälle informierte, sprach ich sie offen an und bat um ein Gespräch. Dieses wurde abgelehnt. Die Einladungskarten wurden verschickt - keine Antwort. Per WhatsApp teilte sie mir dann mit, dass sie nicht zur Hochzeit kommen wird. Danach gab es ein riesengroßes Wortgefecht und wir beendeten unsere Freundschaft. Das war eine harte Zeit für mich, zudem wir 15 Jahren durch dick und dünn gegangen sind. Ich hatte lange daran zu knabbern, aber wir waren beide zu stolz auf den jeweils anderen zuzugehen. Dass sie nicht auf meiner Hochzeit war, war für mich lange unverzeihlich. 
Nun haben wir leider einen größeren gemeinsamen Freundeskreis, weshalb ich oft Einladungen abgesagt habe, um ein Aufeinandertreffen zu vermeiden. Im Januar habe ich mir dann einen Ruck gegeben und sie angeschrieben. Mich entschuldigt, sie gebeten über alles zu sprechen, weil ich sie vermisse. Bis heute keine Antwort. 
Heute haben wir uns dann das erste mal wieder gesehen auf dem Geburtstag einer gemeinsamen Freundin. Sie würdigte mich keines Blickes, kein hallo, gar nichts. Als würden wir uns nicht kennen. Ich bin nach 2 Stunden gefahren, weil diese Stimmung nicht mehr auszuhalten war. 

Ich weiß nicht was ich tun soll. Einerseits will ich noch kämpfen, andererseits sehe ich bei ihr keinerlei Interesse... 

Soll ich diese Freundschaft endgültig begraben? Wie ist eure Meinung? 

Liebe Grüße 

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14. März 2019 um 20:25
In Antwort auf madl88

Ich bin gerade etwas geknickt und erhoffe mir Ratschläge, wie ich mit der Situation weiter umgehen soll  
Meine (leider ehemals) gute Freundin und ich haben uns bereits vor einem Jahr ziemlich zerstritten. Es fing an, dass ich letztes Jahr geheiratet habe. Sie war Feuer und Flamme mich bei allem zu unterstützen und freute sich wahnsinnig auf die Hochzeit. Dann kam leider eins zum anderen. Ich habe mich für eine andere Freundin als Trauzeugin entschieden (was seine Gründe hatte, denn Zuverlässigkeit ist nicht gerade ihre Stärke). Danach wurde alles schwierig mit ihr. Sie war geknickt, suchte andauernd den Streit mit meiner Trauzeugin, sabotierte meinen JGA, der schließlich sogar ins Wasser gefallen ist. Nachdem mich meine Trauzeugin über die Vorfälle informierte, sprach ich sie offen an und bat um ein Gespräch. Dieses wurde abgelehnt. Die Einladungskarten wurden verschickt - keine Antwort. Per WhatsApp teilte sie mir dann mit, dass sie nicht zur Hochzeit kommen wird. Danach gab es ein riesengroßes Wortgefecht und wir beendeten unsere Freundschaft. Das war eine harte Zeit für mich, zudem wir 15 Jahren durch dick und dünn gegangen sind. Ich hatte lange daran zu knabbern, aber wir waren beide zu stolz auf den jeweils anderen zuzugehen. Dass sie nicht auf meiner Hochzeit war, war für mich lange unverzeihlich. 
Nun haben wir leider einen größeren gemeinsamen Freundeskreis, weshalb ich oft Einladungen abgesagt habe, um ein Aufeinandertreffen zu vermeiden. Im Januar habe ich mir dann einen Ruck gegeben und sie angeschrieben. Mich entschuldigt, sie gebeten über alles zu sprechen, weil ich sie vermisse. Bis heute keine Antwort. 
Heute haben wir uns dann das erste mal wieder gesehen auf dem Geburtstag einer gemeinsamen Freundin. Sie würdigte mich keines Blickes, kein hallo, gar nichts. Als würden wir uns nicht kennen. Ich bin nach 2 Stunden gefahren, weil diese Stimmung nicht mehr auszuhalten war. 

Ich weiß nicht was ich tun soll. Einerseits will ich noch kämpfen, andererseits sehe ich bei ihr keinerlei Interesse... 

Soll ich diese Freundschaft endgültig begraben? Wie ist eure Meinung? 

Liebe Grüße 

Mh... Kannst Du den Punkt mit der Trauzeugin bitte etwas genauer ausführen ?
Hast Du ihr einfach vor den Latz geknallt, dass Du Dir eine andere gesucht hast oder hast Du mit ihr drüber gesprochen, sie gefragt ob sie sich das wirklich zutraut, dass sie Dir verspricht das hinzubekommen oder ihr gemeinsam darauf gekommen seid, dass sie vielleicht doch nicht die Richtige für den Job ist ?

Meistens liegt es am WIE, ob jemand eine Absage hinnimmt oder sauer darüber ist.



Das wäre aber nur noch für Dein Seelenheil entscheidend, denn viel wichtiger ist, dass sie einfach nicht mehr will.
Das kannst Du traurig finden, doof, schade, kindisch oder was auch immer - Du kannst sie aber nicht ändern.
Lerne das zu akzeptieren, richte Dein Krönchen und lass Deine Freunde nicht wegen ihr hängen. Überleg Dir, was Dir besser liegt: Sie ebenfalls zu ignorieren oder weiterhin nett und freundlich zu ihr zu sein.
Bei Letzterem wird dann wohl so sein, dass sie als Zicke dasteht vor den anderen und Du als der nette Typ - musst Du wissen, was Du da vor allem für Dich willst.

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16. März 2019 um 19:39
In Antwort auf madl88

Ich bin gerade etwas geknickt und erhoffe mir Ratschläge, wie ich mit der Situation weiter umgehen soll  
Meine (leider ehemals) gute Freundin und ich haben uns bereits vor einem Jahr ziemlich zerstritten. Es fing an, dass ich letztes Jahr geheiratet habe. Sie war Feuer und Flamme mich bei allem zu unterstützen und freute sich wahnsinnig auf die Hochzeit. Dann kam leider eins zum anderen. Ich habe mich für eine andere Freundin als Trauzeugin entschieden (was seine Gründe hatte, denn Zuverlässigkeit ist nicht gerade ihre Stärke). Danach wurde alles schwierig mit ihr. Sie war geknickt, suchte andauernd den Streit mit meiner Trauzeugin, sabotierte meinen JGA, der schließlich sogar ins Wasser gefallen ist. Nachdem mich meine Trauzeugin über die Vorfälle informierte, sprach ich sie offen an und bat um ein Gespräch. Dieses wurde abgelehnt. Die Einladungskarten wurden verschickt - keine Antwort. Per WhatsApp teilte sie mir dann mit, dass sie nicht zur Hochzeit kommen wird. Danach gab es ein riesengroßes Wortgefecht und wir beendeten unsere Freundschaft. Das war eine harte Zeit für mich, zudem wir 15 Jahren durch dick und dünn gegangen sind. Ich hatte lange daran zu knabbern, aber wir waren beide zu stolz auf den jeweils anderen zuzugehen. Dass sie nicht auf meiner Hochzeit war, war für mich lange unverzeihlich. 
Nun haben wir leider einen größeren gemeinsamen Freundeskreis, weshalb ich oft Einladungen abgesagt habe, um ein Aufeinandertreffen zu vermeiden. Im Januar habe ich mir dann einen Ruck gegeben und sie angeschrieben. Mich entschuldigt, sie gebeten über alles zu sprechen, weil ich sie vermisse. Bis heute keine Antwort. 
Heute haben wir uns dann das erste mal wieder gesehen auf dem Geburtstag einer gemeinsamen Freundin. Sie würdigte mich keines Blickes, kein hallo, gar nichts. Als würden wir uns nicht kennen. Ich bin nach 2 Stunden gefahren, weil diese Stimmung nicht mehr auszuhalten war. 

Ich weiß nicht was ich tun soll. Einerseits will ich noch kämpfen, andererseits sehe ich bei ihr keinerlei Interesse... 

Soll ich diese Freundschaft endgültig begraben? Wie ist eure Meinung? 

Liebe Grüße 

Ich wäre auch so enttäuscht von dir. Sie hat dich als beste Freundin gesehen und du hast dich für eine andere trauzeugin(!) entschieden. Ich könnte dir auch nicht verzeihen. Niemals. Schade dass du das gemacht hast. War ein teurer Preis sie zu verlieren. Hat sich das gelohnt? 

lass sie ziehen. Ihr schmerzt sitzt. 
 

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17. März 2019 um 9:07

Es geht doch nicht darum. Merkst du das nicht? 

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18. März 2019 um 8:12
In Antwort auf madl88

Ich bin gerade etwas geknickt und erhoffe mir Ratschläge, wie ich mit der Situation weiter umgehen soll  
Meine (leider ehemals) gute Freundin und ich haben uns bereits vor einem Jahr ziemlich zerstritten. Es fing an, dass ich letztes Jahr geheiratet habe. Sie war Feuer und Flamme mich bei allem zu unterstützen und freute sich wahnsinnig auf die Hochzeit. Dann kam leider eins zum anderen. Ich habe mich für eine andere Freundin als Trauzeugin entschieden (was seine Gründe hatte, denn Zuverlässigkeit ist nicht gerade ihre Stärke). Danach wurde alles schwierig mit ihr. Sie war geknickt, suchte andauernd den Streit mit meiner Trauzeugin, sabotierte meinen JGA, der schließlich sogar ins Wasser gefallen ist. Nachdem mich meine Trauzeugin über die Vorfälle informierte, sprach ich sie offen an und bat um ein Gespräch. Dieses wurde abgelehnt. Die Einladungskarten wurden verschickt - keine Antwort. Per WhatsApp teilte sie mir dann mit, dass sie nicht zur Hochzeit kommen wird. Danach gab es ein riesengroßes Wortgefecht und wir beendeten unsere Freundschaft. Das war eine harte Zeit für mich, zudem wir 15 Jahren durch dick und dünn gegangen sind. Ich hatte lange daran zu knabbern, aber wir waren beide zu stolz auf den jeweils anderen zuzugehen. Dass sie nicht auf meiner Hochzeit war, war für mich lange unverzeihlich. 
Nun haben wir leider einen größeren gemeinsamen Freundeskreis, weshalb ich oft Einladungen abgesagt habe, um ein Aufeinandertreffen zu vermeiden. Im Januar habe ich mir dann einen Ruck gegeben und sie angeschrieben. Mich entschuldigt, sie gebeten über alles zu sprechen, weil ich sie vermisse. Bis heute keine Antwort. 
Heute haben wir uns dann das erste mal wieder gesehen auf dem Geburtstag einer gemeinsamen Freundin. Sie würdigte mich keines Blickes, kein hallo, gar nichts. Als würden wir uns nicht kennen. Ich bin nach 2 Stunden gefahren, weil diese Stimmung nicht mehr auszuhalten war. 

Ich weiß nicht was ich tun soll. Einerseits will ich noch kämpfen, andererseits sehe ich bei ihr keinerlei Interesse... 

Soll ich diese Freundschaft endgültig begraben? Wie ist eure Meinung? 

Liebe Grüße 

naja, mit der Geschichte hättest Du bei fast jeder die Freundschaft unumkehrbar beendet. Denke, da gibt es nichts mehr zu kämpfen.

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18. März 2019 um 8:16

na mir würde das auch nichts tun, aber für die meisten ist es ein wirklich derber Schlag in die Magengrube.
"Amt" oder nicht, das ist etwas, was irgendwie für die Menschen reserviert ist, die einen am nächsten stehen. Und wenn man dann serviert bekommt, dass "15 Jahre durch dick und dünn gegangen" einen plötzlich zu Plan B oder eher C macht - dann liegt die zu erwartende Reaktion bei "Du mich auch mal".

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18. März 2019 um 8:50
In Antwort auf avarrassterne1

na mir würde das auch nichts tun, aber für die meisten ist es ein wirklich derber Schlag in die Magengrube.
"Amt" oder nicht, das ist etwas, was irgendwie für die Menschen reserviert ist, die einen am nächsten stehen. Und wenn man dann serviert bekommt, dass "15 Jahre durch dick und dünn gegangen" einen plötzlich zu Plan B oder eher C macht - dann liegt die zu erwartende Reaktion bei "Du mich auch mal".

Aber wenn man überhaupt nicht für dieses Amt geeignet ist ?
Augen zu und durch und wenn die Hochzeit ein Fiasko wird ist es auch egal, Hauptsache keine Gefühle verletzt ?

Wir wissen leider nicht im Detail was vorgefallen ist, aber die Freundin war ja schon als Trauzeugin eingesetzt und wird wohl irgendwas verbockt haben, sonst wäre sie nicht ersetzt worden.

Ich wüsste gerne wie das genau abgelaufen ist um das beurteilen zu können.

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18. März 2019 um 9:14
In Antwort auf deaetlunn

Aber wenn man überhaupt nicht für dieses Amt geeignet ist ?
Augen zu und durch und wenn die Hochzeit ein Fiasko wird ist es auch egal, Hauptsache keine Gefühle verletzt ?

Wir wissen leider nicht im Detail was vorgefallen ist, aber die Freundin war ja schon als Trauzeugin eingesetzt und wird wohl irgendwas verbockt haben, sonst wäre sie nicht ersetzt worden.

Ich wüsste gerne wie das genau abgelaufen ist um das beurteilen zu können.

das fragst Du die Falsche, ich bin da eher diejenige, die bei anderen auch gern so mit Anlauf in Fettnäpfchen springt, weil ich solche Dinge auch nie wirklich nachvollziehen kann (das mit der Hochzeit als Fiasko übrigens auch nicht, ich würde nie so "groß" heiraten wollen - und habe es auch nicht, dass da überhaupt etwas zum Fiasko werden könnte.... ). Aber nach 40 Jahren lernen weiß ich immerhin, dass das eines wäre.

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18. März 2019 um 9:16
In Antwort auf avarrassterne1

das fragst Du die Falsche, ich bin da eher diejenige, die bei anderen auch gern so mit Anlauf in Fettnäpfchen springt, weil ich solche Dinge auch nie wirklich nachvollziehen kann (das mit der Hochzeit als Fiasko übrigens auch nicht, ich würde nie so "groß" heiraten wollen - und habe es auch nicht, dass da überhaupt etwas zum Fiasko werden könnte.... ). Aber nach 40 Jahren lernen weiß ich immerhin, dass das eines wäre.

anders gesagt: es gibt in allen zwischenmenschlichen Beziehungen die Punkte, wo Gründe und Rationaliät keine Chance haben, weil es zutiefst emotionale Komponenten sind.

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18. März 2019 um 10:08

Stimmt, habe ich falsch interpretiert 

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18. März 2019 um 12:44

Alles gut, ich lasse mich gerne berichtigen wenn ich falsch liege und hab da einfach etwas in den Text hineininterpretiert, was da tatsächlich so nicht steht.

"Sie war Feuer und Flamme mich bei allem zu unterstützen und freute sich wahnsinnig auf die Hochzeit. Dann kam leider eins zum anderen. Ich habe mich für eine andere Freundin als Trauzeugin entschieden (was seine Gründe hatte, denn Zuverlässigkeit ist nicht gerade ihre Stärke)."

Hab den ersten Satz schon auf die Vorbereitungen als Trauzeugin bezogen und den letzten in Klammern darauf, dass bei der Tätigkeit als Trauzeugin was schiefgelaufen ist.
Aber Du hast vollkommen Recht und da gibts auch nix zu diskutieren: Es steht da nicht!


Ich hatte ja auch Fragen gestellt was schief gelaufen ist, dass die Freundin nicht als Trauzeugin infrage kam und wie sie es ihr erklärt hat, aber bisher kam leider keine Antwort.

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