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Wurde ich als Kind vergewaltigt ohne das ich mich erinnern kann?

25. April 2007 um 16:48

Hallo ihr lieben,

Ich (17 Jahre) bin seit einigen Wochen in Therapie weil ich an Bulimie/Magersucht leide.
Dort kam bei einer Sitzung der Verdacht auf das ich früher wohl vergewaltigt wurde.
Ich selber weiß nicht was ich davon halten soll, da ich mich an nicht erinnere, aber es gibt schon ein Paar Punkte die dafür sprechen würden

1.Als Kleinkind (besonders im Kindergarten) war ich sehr ängstlich, hab kaum gesprochen, oft geweint, war ganz anders als die anderen Kinder. Alle Erzieherinnen haben immer gesagt was für ein Trauriges, Verschlossenes Kind ich doch bin. Auch in der Grundschule war das soalle Lehrer konnten sich das nicht erklärenich war anders als die anderen.

2.Auch heute noch bin ich recht verschlossen und weine oft. Und oft weiß ich gar nicht warum das alles. Ich habe irgendwann aufgehört zu essen, angefangen zu trinken, mich selber zu verletzen. Ich muss mir einfach wehtun ohne das es Gründe gibt. Keine Familien und Schulprobleme. Gar nichts.

3.Als Kind hatte ich oft Ausschläge im Intimbereich. Und ich hab mal gelesen das so etwas von einer Vergewaltigung kommen kann. Ich habe diesen Ausschlag Jahrelang immer eingecremt aber er ging nie weg. Jahre lang hatte ich den.

4.Ich habe Angst vor nähe. Vor 6 Monaten habe ich den liebsten Jungen der Welt kennen gelernt. Ich habe mich sofort in ihn verliebt und wir kamen auch zusammen. Immer wenn er mich berührt hat, bin ich zusammen gezuckt, mein Körper war für einen Moment gelähmt. Er gab mir zeit und wollte mich zu nicht drängendoch ich bekam immer mehr angst. Angst das er mit mir schlafen will. Ich hatte so eine Panik das ich immer neue Ausreden erfunden habe um mich nicht mit ihm zu treffen. Dabei habe ich ihn so geliebt. Und tue es immer nochdoch ich konnte ihm nicht die nähe geben die er wollte. Ich lerne öfters mal Jungen kennen doch ich gehe mit keinem mehr eine Beziehung ein wegen dieser Angst/Panik er könnte mehr wollen.

5.Ich schäme und ekele mich vor meinem Körper, deswegen kam es wohl auch zu der Essstörung.

6.Ich habe nachts immer wieder diesen Traum das ich Vergewaltigt werde, immer an dem gleichen Ort und von dem gleichen Mann. Immer wieder ist mein Körper in diesem Traum nur noch eine Leere hülle und ich will schreien doch es kommt kein Ton raus aus Panik. In diesem Traum bin ich noch ein kleines Kind.

Geht es jemandem auch so? Und was meint ihr? Täuscht mich mein Gefühl (auch wenn meine Therapeutin ähnliches vermutet) oder könnte da etwas dran sein? Was meint ihr dazu?
Gibt es so wasdas man Vergewaltigt wird und später nicht mehr weiß?

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25. April 2007 um 16:55

Liebe Gesalii,
möcht Dich einfach mal umarmen!! - Nur mal dies ganz kurz: ich musste 35 (!) Jahre alt werden, um mich an die sexuellen Übergriffe in der Kindheit erinnern zu können ... und es waren die Personen, die ich als Kind sehr lieb hatte und von denen ich es (im Erwachsenenalter) immer noch nie für möglich gehalten hätte. Seltsamerweise ist es so, dass man erst große Angst hat, sich daran zu erinnern und diese Gefühle von damals wieder zu fühlen, sobald man aber einmal das Unmögliche getan hat und sich vergegenwärtigt hat, was eigentlich geschehen ist, löst sich vieles langsam aber sicher auf. Ich kann Dich nur ermutigen, Deinen Weg mit Deiner Therapeutin weiter zu gehen.
Man vergisst es als Kind ganz einfach aus Überlebensgründen, und auch, weil man als Kind gar nicht versteht, was da passiert. Es wird ausgeblendet, weil ein Kind gar nicht damit umgehen kann.
Ich wünsch Dir Kraft und Sonne und schick Dir liebe Grüße!
Linda

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26. April 2007 um 1:46

Buch: Ellen Bass "Trotz allem"
Deine Geschichte liest sich wie meine: als Kind seit dem Kindergartenalter immer "anders" als die anderen Kinder. In der Schule verschlossen, ängstlich, traurig, wenig gelacht usw. Das hat sich bis ins frühe Erwachsenenalter gezogen.
Dann kam das Tief mit Depressionen, Panikattacken und auch einer Eßstörung und stationärer Therapie, die ebenfalls eine sogenannte Posttraumatische Belastungsstörung an den Tag brachte- Auslöser der anderen Störungen.
Der Verdacht wurde, ebenso wie bei Dir, ausgesprochen: "Missbrauch". Es schien noch mehr aus der Bahn zu werfen und dennoch auch irgendwie gleichzeitig eine "Erlösung" endlich eine Erklärung für all die Jahre zu haben, an dem man arbeiten kann, sich irgendwie festhalten kann. Auch ich konnte und kann mich nciht erinnern.
In der Therapie sind wir an die Orte, an denen damals der eventuelle Missbrauch (in welcher Form dies auch immer geschehen sein mag) zurückgekehrt: Konfrontationstherapie. Es hat die Erinnerungen zwar nciht zurückgebracht, aber Gefühle und Emotionen.
Spreche Deine Therapeutin darauf an, ob diese Art der Therapie für Dich in Frage kommt.
Noch bis heute weiß ich nciht, was damals passiert ist- ob überhaupt. Aber glaube mir: gerade die Angst vor Nähe wird besser, wenn man sich mit diesem eventuellen Missbrauch auseinander setzt und verstehen lernt. Dazu hat mir neben der Therapie damals das Buch "Trotz allem: wege zur Selbstheilung" von Ellen Bass geholfen.
Es ist keine Gute-Nacht-Lektüre und emotional nicht einfach zu lesen. Aber es hat mir viel geholfen. So viel, dass ich heute in der Lage bin ein ganz normales Leben, auch mit Beziehung, zu führen.
Wünsche Dir von Herzen alles Gute!

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27. April 2007 um 19:52
In Antwort auf pirkko_12076406

Liebe Gesalii,
möcht Dich einfach mal umarmen!! - Nur mal dies ganz kurz: ich musste 35 (!) Jahre alt werden, um mich an die sexuellen Übergriffe in der Kindheit erinnern zu können ... und es waren die Personen, die ich als Kind sehr lieb hatte und von denen ich es (im Erwachsenenalter) immer noch nie für möglich gehalten hätte. Seltsamerweise ist es so, dass man erst große Angst hat, sich daran zu erinnern und diese Gefühle von damals wieder zu fühlen, sobald man aber einmal das Unmögliche getan hat und sich vergegenwärtigt hat, was eigentlich geschehen ist, löst sich vieles langsam aber sicher auf. Ich kann Dich nur ermutigen, Deinen Weg mit Deiner Therapeutin weiter zu gehen.
Man vergisst es als Kind ganz einfach aus Überlebensgründen, und auch, weil man als Kind gar nicht versteht, was da passiert. Es wird ausgeblendet, weil ein Kind gar nicht damit umgehen kann.
Ich wünsch Dir Kraft und Sonne und schick Dir liebe Grüße!
Linda

Danke
Vielen Dank


wie gut zu hören das ich nicht die einzige bin der es so ergeht.
Aber in einer sache habt ihr recht...es ist schon irgendwie ein erlösendes Gefühl zu wissen warum man wahrscheinlich anders ist...auch wenn ich noch nicht recht weiß wie ich mit alle dem Umgehen soll...

Also euch ganz lieben Dank für eure beiträge, wünsche euch auch alles liebe und gute!!

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2. Mai 2007 um 0:03
In Antwort auf sarra_12041149

Danke
Vielen Dank


wie gut zu hören das ich nicht die einzige bin der es so ergeht.
Aber in einer sache habt ihr recht...es ist schon irgendwie ein erlösendes Gefühl zu wissen warum man wahrscheinlich anders ist...auch wenn ich noch nicht recht weiß wie ich mit alle dem Umgehen soll...

Also euch ganz lieben Dank für eure beiträge, wünsche euch auch alles liebe und gute!!

Hey Gesalii,
Du gehst den ersten Schritt dahin dich zu öffnen, indem du dich offen mit deiner Vergangenheit auseinandersetzt! Ich glaube, dass du etwas aus deiner Kindheit verdrängt hast. Deine Angst vor der Nähe deines Partners und deine Bulimie, das Gefühl, die Kontolle über alles zu haben, dir unterbewusst Schaden zuzufügen deuten darauf hin.

Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du, obwohl ich mich von meinen Charaktereigenschaften glaub grundsätzlich von dir unterscheide.
Ich war schon immer eine Person, die gegen den Strom schwomm, als Kind im Kindergarten sehr auffällig, weil ich mich ständig mit anderen Kindern geschlagen habe. War immer sehr selbstbewusst, doch hatte schon immer Probleme mit mir selbst.
Hatte Untergewicht und habe viel gekifft. Trotzdem kam ich immer mit meinem Leben klar. Bis ich Extasy mit LSD glasiert probiert habe. Da LSD das Unterbewusstsein anspricht, weiß ich nicht, ob mir mein Unterbewusstsein einen Streich gespielt hat, oder ob es Erinnerungen waren, die durchdrangen. Plötzlich fühlte ich mich wie ein fünfjähriges Mädchen und es schossen mir Gedanken in den Kopf, dass ich in diesem Alter vergewaltigt wurde.
Ich habe mit noch niemandem darüber gesprochen, weil ich mich allein für diese Gedanken schäme. Ich denke mir immer wieder: Wenn es so war, dann muss ich es doch eindeutig wissen und mich daran erinnern können.

Kann es tatsächlich sein, dass man ein Erlebnis komplett ausblendet??
Ich habe keine Angst vor der Sexualität mit einem Mann, aber ich spüre nichts dabei, habe manchmal Schmerzen, habe ständig das Gefühl seinen Wünschen gerecht werden zu müssen.

Ich habe auch öfters geträumt, dass ich im Wald vergewaltigt wurde und habe Angst und Schmerzen gefühlt, als ob sie real wären.

Wie war das bei euch? War es eine Psychologin, die es herausgefunden hat, oder hattet ihr selbst eine Vermutung?

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16. Mai 2007 um 16:59
In Antwort auf smaragdpink

Hey Gesalii,
Du gehst den ersten Schritt dahin dich zu öffnen, indem du dich offen mit deiner Vergangenheit auseinandersetzt! Ich glaube, dass du etwas aus deiner Kindheit verdrängt hast. Deine Angst vor der Nähe deines Partners und deine Bulimie, das Gefühl, die Kontolle über alles zu haben, dir unterbewusst Schaden zuzufügen deuten darauf hin.

Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du, obwohl ich mich von meinen Charaktereigenschaften glaub grundsätzlich von dir unterscheide.
Ich war schon immer eine Person, die gegen den Strom schwomm, als Kind im Kindergarten sehr auffällig, weil ich mich ständig mit anderen Kindern geschlagen habe. War immer sehr selbstbewusst, doch hatte schon immer Probleme mit mir selbst.
Hatte Untergewicht und habe viel gekifft. Trotzdem kam ich immer mit meinem Leben klar. Bis ich Extasy mit LSD glasiert probiert habe. Da LSD das Unterbewusstsein anspricht, weiß ich nicht, ob mir mein Unterbewusstsein einen Streich gespielt hat, oder ob es Erinnerungen waren, die durchdrangen. Plötzlich fühlte ich mich wie ein fünfjähriges Mädchen und es schossen mir Gedanken in den Kopf, dass ich in diesem Alter vergewaltigt wurde.
Ich habe mit noch niemandem darüber gesprochen, weil ich mich allein für diese Gedanken schäme. Ich denke mir immer wieder: Wenn es so war, dann muss ich es doch eindeutig wissen und mich daran erinnern können.

Kann es tatsächlich sein, dass man ein Erlebnis komplett ausblendet??
Ich habe keine Angst vor der Sexualität mit einem Mann, aber ich spüre nichts dabei, habe manchmal Schmerzen, habe ständig das Gefühl seinen Wünschen gerecht werden zu müssen.

Ich habe auch öfters geträumt, dass ich im Wald vergewaltigt wurde und habe Angst und Schmerzen gefühlt, als ob sie real wären.

Wie war das bei euch? War es eine Psychologin, die es herausgefunden hat, oder hattet ihr selbst eine Vermutung?

Auch als Kind vergewaltigt
Hallo.

Ich habe heute mit meinem Vater telefoniert, den ich seit ca. 15 Jahren nicht mehr gesehen habe. Seit ungefähr einem halben Jahr haben wir wieder telefonischen Kontakt. Als er heute anrief, war er sehr merkwürdig. Er wollte von mir wissen, ob ich mich an etwas erinnern kann, was in einer Badewanne als Kind passiert ist... Mit meinem Onkel. Es kam sofort ein komisches Gefühl in mir hoch, aber ich konnte mich nicht erinnern. Ich wollte von ihm Details erfahren, was er meint, aber er musste kurz auflegen. Dann musste ich sofort anfangen zu weinen. Ich spürte irgendwas und ich dachte auch sofort an sexuelle Belästigung. Nach 5 Minuten rief er wieder an und dann bettelte ich, dass er mir alles erzählt. Ich konnte ihn überreden. Schweren Herzens fing er an zu erzählen. Ich war 2 Jahre alt und bei ihm zu Besuch. Er wollte mir die Windel wechseln und sofort bemerkte er etwas. Mein Intimbereich war total wund und gerötet. Mein Vater wurde misstrauisch und schaute genauer hin. Wenn ich das hier jetzt mal so offen formulieren darf,mein Kitzler war total ausgeprägt, es war kein Jungfernhäutchen mehr da, er konnte mir bis zur Gebärmutter schauen und es sah alles nach einer Vergewaltigung aus. Sofort rief er meine Mutter an, erzählte ihr alles, denn er wusste sofort wer es war: Mein Onkel. Aber meine Mutter wollte anscheinend davon nichts wissen, versicherte ihm aber, dass sie mit mir zum Arzt geht. Ein paar Tage später war ich wieder zuhause und mein Vater rief an um zu hören, was der Arzt gesagt hat. Meine Mutter meinte, es sei alles in Ordnung hätte der Arzt gesagt. Der Arzt bei dem sie sicherlich nie mit mir war, das glauben mein Vater und ich jetzt. Ich kenne meine Mutter zu gut, ich hab ihr vor ein paar Jahren von den sexuellen Belästigungen von ihrem Bekannten und von meinem Halbbruder erzählt, doch davon wollte sie auch nichts wissen. Ich spüre das da was war, aber ich kann mich nicht mehr dran erinnern. 16 Jahre ist das ja schon her. Ich war als Kind sehr verschlossen, bin übergewichtig, depressiv, soizidgefährdet und es dauert bei mir bis heute sehr lange bis ich einem Mann vertrauen kann. Und das wichtigste Detail: Ich war bei meinem ersten Mal keine jungfrau mehr, kein Blut, keine Schmerzen, nur Angst. Ich weiß auch wirklich nicht, wie ich jetzt damit umgehen soll. Ich wollte schon lange einmal zum Psychologen, aber der ist weit weg und dazu fehlt mir das Geld. Habt ihr einen Rat für mich? Bin ich vergewaltigt wurden? Bitte helft mir!

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26. Mai 2007 um 0:49
In Antwort auf smaragdpink

Hey Gesalii,
Du gehst den ersten Schritt dahin dich zu öffnen, indem du dich offen mit deiner Vergangenheit auseinandersetzt! Ich glaube, dass du etwas aus deiner Kindheit verdrängt hast. Deine Angst vor der Nähe deines Partners und deine Bulimie, das Gefühl, die Kontolle über alles zu haben, dir unterbewusst Schaden zuzufügen deuten darauf hin.

Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du, obwohl ich mich von meinen Charaktereigenschaften glaub grundsätzlich von dir unterscheide.
Ich war schon immer eine Person, die gegen den Strom schwomm, als Kind im Kindergarten sehr auffällig, weil ich mich ständig mit anderen Kindern geschlagen habe. War immer sehr selbstbewusst, doch hatte schon immer Probleme mit mir selbst.
Hatte Untergewicht und habe viel gekifft. Trotzdem kam ich immer mit meinem Leben klar. Bis ich Extasy mit LSD glasiert probiert habe. Da LSD das Unterbewusstsein anspricht, weiß ich nicht, ob mir mein Unterbewusstsein einen Streich gespielt hat, oder ob es Erinnerungen waren, die durchdrangen. Plötzlich fühlte ich mich wie ein fünfjähriges Mädchen und es schossen mir Gedanken in den Kopf, dass ich in diesem Alter vergewaltigt wurde.
Ich habe mit noch niemandem darüber gesprochen, weil ich mich allein für diese Gedanken schäme. Ich denke mir immer wieder: Wenn es so war, dann muss ich es doch eindeutig wissen und mich daran erinnern können.

Kann es tatsächlich sein, dass man ein Erlebnis komplett ausblendet??
Ich habe keine Angst vor der Sexualität mit einem Mann, aber ich spüre nichts dabei, habe manchmal Schmerzen, habe ständig das Gefühl seinen Wünschen gerecht werden zu müssen.

Ich habe auch öfters geträumt, dass ich im Wald vergewaltigt wurde und habe Angst und Schmerzen gefühlt, als ob sie real wären.

Wie war das bei euch? War es eine Psychologin, die es herausgefunden hat, oder hattet ihr selbst eine Vermutung?

Hallo smaragdpink
bin neu hier und gerade am "einlesen", da ich mit demselben thema wie ihr beschäftigt bin. auch wenn ich mir selber meist nicht glaube, glaube ich anderen sofort, dass es möglich sein kann, dass man sich bewusst an nix erinnert. ich habe auch mit freundinnen gesprochen, die missbrauchsgeschichten aufarbeiten. also: volle bestätigung; man kann seeehr viel ausblenden, als schutzmechanismus. aber irgendwas in dir erinnert sich ja doch, der körper, dass unterbewusste.und scheinbar sind die reaktionen extrem unterschiedlich. es gibt ja auch 1000 bedingungen, die auch eine rolle spielen. haltet ihr es denn wiederum für möglich, dass man sich eher abhängig von liebesbeziehungen und sexualität fühlt, diese auch geniessen kann und dennoch...
habe halt "nur" entsprechende körpergefühle, gefühl von "etwas von mir fehlt und ist abgespalten", misstraun, und, wenn ich es zulasse, kaum fühlbare gefühle, wie zerbrochen und nicht da bzw. nicht auszuhalten.

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26. Mai 2007 um 0:57
In Antwort auf jorie_11881943

Auch als Kind vergewaltigt
Hallo.

Ich habe heute mit meinem Vater telefoniert, den ich seit ca. 15 Jahren nicht mehr gesehen habe. Seit ungefähr einem halben Jahr haben wir wieder telefonischen Kontakt. Als er heute anrief, war er sehr merkwürdig. Er wollte von mir wissen, ob ich mich an etwas erinnern kann, was in einer Badewanne als Kind passiert ist... Mit meinem Onkel. Es kam sofort ein komisches Gefühl in mir hoch, aber ich konnte mich nicht erinnern. Ich wollte von ihm Details erfahren, was er meint, aber er musste kurz auflegen. Dann musste ich sofort anfangen zu weinen. Ich spürte irgendwas und ich dachte auch sofort an sexuelle Belästigung. Nach 5 Minuten rief er wieder an und dann bettelte ich, dass er mir alles erzählt. Ich konnte ihn überreden. Schweren Herzens fing er an zu erzählen. Ich war 2 Jahre alt und bei ihm zu Besuch. Er wollte mir die Windel wechseln und sofort bemerkte er etwas. Mein Intimbereich war total wund und gerötet. Mein Vater wurde misstrauisch und schaute genauer hin. Wenn ich das hier jetzt mal so offen formulieren darf,mein Kitzler war total ausgeprägt, es war kein Jungfernhäutchen mehr da, er konnte mir bis zur Gebärmutter schauen und es sah alles nach einer Vergewaltigung aus. Sofort rief er meine Mutter an, erzählte ihr alles, denn er wusste sofort wer es war: Mein Onkel. Aber meine Mutter wollte anscheinend davon nichts wissen, versicherte ihm aber, dass sie mit mir zum Arzt geht. Ein paar Tage später war ich wieder zuhause und mein Vater rief an um zu hören, was der Arzt gesagt hat. Meine Mutter meinte, es sei alles in Ordnung hätte der Arzt gesagt. Der Arzt bei dem sie sicherlich nie mit mir war, das glauben mein Vater und ich jetzt. Ich kenne meine Mutter zu gut, ich hab ihr vor ein paar Jahren von den sexuellen Belästigungen von ihrem Bekannten und von meinem Halbbruder erzählt, doch davon wollte sie auch nichts wissen. Ich spüre das da was war, aber ich kann mich nicht mehr dran erinnern. 16 Jahre ist das ja schon her. Ich war als Kind sehr verschlossen, bin übergewichtig, depressiv, soizidgefährdet und es dauert bei mir bis heute sehr lange bis ich einem Mann vertrauen kann. Und das wichtigste Detail: Ich war bei meinem ersten Mal keine jungfrau mehr, kein Blut, keine Schmerzen, nur Angst. Ich weiß auch wirklich nicht, wie ich jetzt damit umgehen soll. Ich wollte schon lange einmal zum Psychologen, aber der ist weit weg und dazu fehlt mir das Geld. Habt ihr einen Rat für mich? Bin ich vergewaltigt wurden? Bitte helft mir!

Hallo nicky
also: für psychotherapie brauchst du kein geld, das zahlt die kasse. du musst dich an jemanden wenden, der sich mit derlei traumata auskennt und darfst bei so vielen therapeuten , wie du willst je bis zu 5 probesitzungen machen, eh du dich entscheidest.manche machen nur 1-2 probesitzungen, weil sie dass kaum noch bezahlt bekommen, aber 1 auf jeden fall.
es gibt auch beratungsstellen wo man in not anrufen kann oder auch mal hingehen und erzählen. nutz bloss diese möglichkeiten, die meisten leute dort sind echt nett und kennen sich mit dem thema aus. wenn du wirklich so weit ab vom schuss wohnst, kannst du auch in eine entsprechende klinik(keine psychiatrie sondern psychosomatische fachklinik)gehen. wünsch dir viiel glück und: lass dir helfen!

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29. Februar 2008 um 15:47
In Antwort auf jen_12918972

Hallo nicky
also: für psychotherapie brauchst du kein geld, das zahlt die kasse. du musst dich an jemanden wenden, der sich mit derlei traumata auskennt und darfst bei so vielen therapeuten , wie du willst je bis zu 5 probesitzungen machen, eh du dich entscheidest.manche machen nur 1-2 probesitzungen, weil sie dass kaum noch bezahlt bekommen, aber 1 auf jeden fall.
es gibt auch beratungsstellen wo man in not anrufen kann oder auch mal hingehen und erzählen. nutz bloss diese möglichkeiten, die meisten leute dort sind echt nett und kennen sich mit dem thema aus. wenn du wirklich so weit ab vom schuss wohnst, kannst du auch in eine entsprechende klinik(keine psychiatrie sondern psychosomatische fachklinik)gehen. wünsch dir viiel glück und: lass dir helfen!

Mein Beileid
Hallo erstmal,


Ja, es kann sein, dass du von deiner Vergewaltigung nichts mehr weißt, weil du es als Kind immer Verdrängt hast und auch der Meinung warst, dass dass, was er macht richtig ist/war.

Ich selbst habe erst vor 3 Wochen rausgefunden, dass ich vergewaltigt worden war, und nur durch Zufall.

Ich hab ja schon immer gewusst, dass ich anders bin als die anderen, da ich jedes mal zusammenzucke oder Ohnmächtig werde, sobald mich jemand berührt. Dazu bin ich auch sehr verschlossen und weiche großen Gruppen immer aus.

Naja, im Moment steck ich deswegen in einer großen Krise und habe seit fast 3 Wochen nicht mehr bzw. nicht mehr regelmäßig schlafen könne, weil ich den Gedanken nicht losbekomme, dass ich daran Schuld bin!!!

Naja, ich hoffe, dass du es gut wegsteckst!!

Liebe Grüße

Kim

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29. Februar 2008 um 16:17
In Antwort auf jorie_11881943

Auch als Kind vergewaltigt
Hallo.

Ich habe heute mit meinem Vater telefoniert, den ich seit ca. 15 Jahren nicht mehr gesehen habe. Seit ungefähr einem halben Jahr haben wir wieder telefonischen Kontakt. Als er heute anrief, war er sehr merkwürdig. Er wollte von mir wissen, ob ich mich an etwas erinnern kann, was in einer Badewanne als Kind passiert ist... Mit meinem Onkel. Es kam sofort ein komisches Gefühl in mir hoch, aber ich konnte mich nicht erinnern. Ich wollte von ihm Details erfahren, was er meint, aber er musste kurz auflegen. Dann musste ich sofort anfangen zu weinen. Ich spürte irgendwas und ich dachte auch sofort an sexuelle Belästigung. Nach 5 Minuten rief er wieder an und dann bettelte ich, dass er mir alles erzählt. Ich konnte ihn überreden. Schweren Herzens fing er an zu erzählen. Ich war 2 Jahre alt und bei ihm zu Besuch. Er wollte mir die Windel wechseln und sofort bemerkte er etwas. Mein Intimbereich war total wund und gerötet. Mein Vater wurde misstrauisch und schaute genauer hin. Wenn ich das hier jetzt mal so offen formulieren darf,mein Kitzler war total ausgeprägt, es war kein Jungfernhäutchen mehr da, er konnte mir bis zur Gebärmutter schauen und es sah alles nach einer Vergewaltigung aus. Sofort rief er meine Mutter an, erzählte ihr alles, denn er wusste sofort wer es war: Mein Onkel. Aber meine Mutter wollte anscheinend davon nichts wissen, versicherte ihm aber, dass sie mit mir zum Arzt geht. Ein paar Tage später war ich wieder zuhause und mein Vater rief an um zu hören, was der Arzt gesagt hat. Meine Mutter meinte, es sei alles in Ordnung hätte der Arzt gesagt. Der Arzt bei dem sie sicherlich nie mit mir war, das glauben mein Vater und ich jetzt. Ich kenne meine Mutter zu gut, ich hab ihr vor ein paar Jahren von den sexuellen Belästigungen von ihrem Bekannten und von meinem Halbbruder erzählt, doch davon wollte sie auch nichts wissen. Ich spüre das da was war, aber ich kann mich nicht mehr dran erinnern. 16 Jahre ist das ja schon her. Ich war als Kind sehr verschlossen, bin übergewichtig, depressiv, soizidgefährdet und es dauert bei mir bis heute sehr lange bis ich einem Mann vertrauen kann. Und das wichtigste Detail: Ich war bei meinem ersten Mal keine jungfrau mehr, kein Blut, keine Schmerzen, nur Angst. Ich weiß auch wirklich nicht, wie ich jetzt damit umgehen soll. Ich wollte schon lange einmal zum Psychologen, aber der ist weit weg und dazu fehlt mir das Geld. Habt ihr einen Rat für mich? Bin ich vergewaltigt wurden? Bitte helft mir!

Alles is möglich
informier deine krankenkasse über den vorfall.. meist übernehmen die die kosten für eine therapie

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10. März 2008 um 17:23
In Antwort auf roshni_12356102

Mein Beileid
Hallo erstmal,


Ja, es kann sein, dass du von deiner Vergewaltigung nichts mehr weißt, weil du es als Kind immer Verdrängt hast und auch der Meinung warst, dass dass, was er macht richtig ist/war.

Ich selbst habe erst vor 3 Wochen rausgefunden, dass ich vergewaltigt worden war, und nur durch Zufall.

Ich hab ja schon immer gewusst, dass ich anders bin als die anderen, da ich jedes mal zusammenzucke oder Ohnmächtig werde, sobald mich jemand berührt. Dazu bin ich auch sehr verschlossen und weiche großen Gruppen immer aus.

Naja, im Moment steck ich deswegen in einer großen Krise und habe seit fast 3 Wochen nicht mehr bzw. nicht mehr regelmäßig schlafen könne, weil ich den Gedanken nicht losbekomme, dass ich daran Schuld bin!!!

Naja, ich hoffe, dass du es gut wegsteckst!!

Liebe Grüße

Kim

Schade das es vielen so geht...
Bin hier grad auf das Thema gestoßen und bin einfach sprachlos und am zittern. Ich hätte nie gedacht, dass es so vielen anderen auch so geht. Ich bin auch ein verschlossener Mensch aber überspiel dass immer mit einer hibbelig-fröhlichen Art...habe einen sehr lieben freund, doch ich hab noch nie sex genießen können (insofern ich mich überhaupt anfassen lasse) und beim 1. Mal ebenfalls nicht geblutet. Bei mir sieht der Fall so aus, dass meine Mutter mir vor einigen Jahren ein ärztliches Gutachten gezeigt hat, indem der befund stand: eingerissenes Junfernhäutchen und daher verdacht auf Missbrauch. an den Arztbesuch und den anlass kann ich mich auch noch erinnern. Ich war vier jahre alt und als Kind sehr häufig wund, sodass ich mich untenrum immer mit nivea eingecremt habe. es war morgens und meine mutter war mit im bad, als ich mit nach dem "Pippi machen" abwischte, bemerkte ich Blut auf dem toilettenpapier und habe das dann meiner mutter gezeigt, die daraufhin mit mir ins Krankenhaus zu einem Gynäkologen gefahren ist, der das Gutachten erstellte...Aber ich weiß bis heute nicht, was ich davon halten soll...meine mutter hat in der zwischenzeit schon alle möglichen leute in Verdacht gehabt, sogar meinen vater, bei dem ich wohl vor diesem vorfall das wochende verbracht habe. er sagt, ich hätte nackt gespielt auf einem baumstamm (in einem kinderabenteuerpark mit wasserbecken), andere anhaltspunkte sind noch, das ich als kind regelmäßig schreikrämpfe und fieberschübe(bis 41C) hatte und organisch nichts festgestellt werden konnte. Außerdem kam es mir komisch vor, das ich offensichtlich den Geruch von sex und sperma kannte...hab ich bei meinem 1. mal festgestellt und konnte mich nur drüber wundern...würde gerne meinungen dazu hören, da ich echt langsam glaube, ich spinne und rede mir sachen ein, die nicht da sind...

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17. März 2008 um 12:24

Wurde
als kind von meinem 7 jahre älteren bruder missbraucht... habe es bis zu meinem 16 lebendsjahr wohl verdrängt..bis ich mit dem bus an einer stelle vorbei gefahren bin wo ich mal mit meinem bruder lang gelaufen bin, hinzu kam der erste freund mit dem ich gv hatte und schon war alles wieder da.

naja dann hatte ich mich meiner mutter anvertraut..kurze zeit später konnt ich mit der therapie anfangen.

irgendwann traute ich mich ihn zu fragen nach dem warum, er sagte ich hätte selber schuld . naja. er ist es nicht wert.

lg hoff nur das beste für dich!

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14. Mai 2008 um 16:02
In Antwort auf morag_12099845

Schade das es vielen so geht...
Bin hier grad auf das Thema gestoßen und bin einfach sprachlos und am zittern. Ich hätte nie gedacht, dass es so vielen anderen auch so geht. Ich bin auch ein verschlossener Mensch aber überspiel dass immer mit einer hibbelig-fröhlichen Art...habe einen sehr lieben freund, doch ich hab noch nie sex genießen können (insofern ich mich überhaupt anfassen lasse) und beim 1. Mal ebenfalls nicht geblutet. Bei mir sieht der Fall so aus, dass meine Mutter mir vor einigen Jahren ein ärztliches Gutachten gezeigt hat, indem der befund stand: eingerissenes Junfernhäutchen und daher verdacht auf Missbrauch. an den Arztbesuch und den anlass kann ich mich auch noch erinnern. Ich war vier jahre alt und als Kind sehr häufig wund, sodass ich mich untenrum immer mit nivea eingecremt habe. es war morgens und meine mutter war mit im bad, als ich mit nach dem "Pippi machen" abwischte, bemerkte ich Blut auf dem toilettenpapier und habe das dann meiner mutter gezeigt, die daraufhin mit mir ins Krankenhaus zu einem Gynäkologen gefahren ist, der das Gutachten erstellte...Aber ich weiß bis heute nicht, was ich davon halten soll...meine mutter hat in der zwischenzeit schon alle möglichen leute in Verdacht gehabt, sogar meinen vater, bei dem ich wohl vor diesem vorfall das wochende verbracht habe. er sagt, ich hätte nackt gespielt auf einem baumstamm (in einem kinderabenteuerpark mit wasserbecken), andere anhaltspunkte sind noch, das ich als kind regelmäßig schreikrämpfe und fieberschübe(bis 41C) hatte und organisch nichts festgestellt werden konnte. Außerdem kam es mir komisch vor, das ich offensichtlich den Geruch von sex und sperma kannte...hab ich bei meinem 1. mal festgestellt und konnte mich nur drüber wundern...würde gerne meinungen dazu hören, da ich echt langsam glaube, ich spinne und rede mir sachen ein, die nicht da sind...

Mir gehts auch so
Mir ist es auch erst vor drei Jahren in den Sinn gekommen, was damals geschah.

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17. November 2009 um 1:09
In Antwort auf karima_12105177

Mir gehts auch so
Mir ist es auch erst vor drei Jahren in den Sinn gekommen, was damals geschah.

Kann es bei mir a uch wer einschätzen?
Ich bin schon lange am Grübeln, weil ich einfach nicht weiß, was ich von allem halten soll. Ich beschreibs mal:

Ich war bereits schon 3 Mal (einmal nur kurz als Notfall, wegen akutem Selbstverletzen) in Therapie, weil ich mit mir selbst nicht klar komme. Verdacht auf Borderline, was sich aber noch n icht komplett bestätigt hat. Leide seit ca. 3-4 Jahren an depressiven Phasen, verletze mich selbst (weil ich sonst manchmal den inneren Druck nicht aushalten kann) und missbrauche auch des Öfteren, wenn sich die Gelegenheit bietet irgendwelche Substanzen. Eine Therapie war wegen Alkohol.
Ich hab ein sehr schlimmes Verhältnis zu meinem Vater gehabt, kann mich allerdings an keine sexuellen Übergriffe von ihm erinnern.

Erinnern kann ich mich aber an eine Situation, ich schätz mal ich war so 4 Jahre oder 5, saß mit meinem Vater in der Badewanne (lieber mochte ich aber mit Mutti) und wir waren allein im Bad. Ich, wie man eben in dem Alter so ist, war natürlich etwas interessiert an seinem Teil. Ich konnte es anfassen und dann hat er mir gezeigt wie die Vorhaut zurück geht und ich sollte es eben auch mal machen. Weiter kann ich mich an nichts mehr erinnern.

Aber in letzter Zeit träum ich oft schlecht von meinem Vater und im letzen Traum wollte er mich vergewaltigen. Ich musste mit Gewalt flüchten und er war hinter mir her...wollte mich vergewaltigen.

Und ich hab oft Angst vor Sex. Verkrampfe oft total, will, dass man mich nicht weiter bedrängt (ich empfinde es als Bedrängen, obwohl es eig. keins ist). Ich ringe dann praktisch nach Freiheit...will keine Berührungen. Und es darf mich keiner fest halten. Ich verkrampfe und/oder ticke gleich ganz aus. Und ich will eigentlich auch kein Sex. Hab eigentlich ehr Angst davor, dass jemand Sex will, auch bei meinem Freund, der der Liebste und Beste ist.

Und vor ca einem Jahr war ich mal auf Drogen, hm, sollte Extasy sein, aber wer weiß was das wirklich war. Und ich hab ein totalen Heulkrampf bekommen.Konnte nicht mal mehr sprechen. Und dachte, mein Vater hätte mich vergewaltigt, saß im Bad meines Freundes und und war RICHTIG fertig und konnte auch nicht mehr aufhören zu heulen. Er wusste nicht mehr weiter und holte seinen Bruder von der wohnung nebenan. Der meinte auf einmal, ohne, dass ich was gesagt hab, dass mein Vater mir war getan hätte....und ich schriee, dass das nicht stimmte, musste dabei aber noch mehr weinen und verkrampfen. Und bekam totale Panik, dass das einer so erzählen könnte. Beide wussten nicht mehr weiter und riefen meine Mutter, sie solle mich nach Haus holen. Und als Sie kam und das tun wollte bekam ich Panik, weil ich nicht zu meinem Vater wollte. und auf dem Weg ins Auto rannte ich wie eine Geistesgestörte los, auf der Flucht...mein Freund konnte mich grade so noch fangen und fest halten. Die haben mich ins Auto gesteckt und daheim bin ich in mein Zimmer gerannt und hab panisch meine Zimmertür hinter mir abgeschlossen, aus Angst, dass mein Vater rein kommen könnte...

Was denkt ihr...ich weiß es wirklich nicht. wirklich nicht, denn ich kann mich an keine sexuellen Übergriffe erinnern...

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13. März 2012 um 14:15

Viel Glück
Als zwölfjähriger wurde ich von zwei 16 jährigen "Glaubensbrüdern" unserer Gemeinde (wir waren bei den Zeugen Jehovas) vergwaltigt. Das habe ich aber erst erfahren, als ich auf einem Seminar in Berlin mit einer Frau gesprochen habe, der ähnliches widerfahren ist. Dieses Gespräch war der Trigger. Er hat bei mir die ganze Erinnerung hoch kommen lassen die bis dato "verschüttet" war. Ich habe eine Therapie an gefangen und dabei kam raus, dass ich schon als achtjähriger von meinem alkoholsüchtigen Vater an einen pädophilen Arbeitskollegen zur Schuldenbegleichung "vermietet" wurde. Das Ganze hat mich im ersten Moment so geschockt, dass ich mir das Leben nehmen wollte. Als ich dann auch noch meinen Job verlor (ich ging mit diesem Problem nicht zu meinem Chef) weil ich immer krank und nicht arbeitsfähig war hat mich auch noch meine Frau verlassen weil sie mit dem Thema nicht um gehen konnte.
Jetzt im Nachhinein wird mir auch klar, warum ich immer eine latente Aversion gegen Homosexuelle hatte. Ich gehe weiter zur Therapie und mache so langsam Fortschritte. Es ist schon sehr seltsm was das Gehirn so mit einem macht um uns zu schützen.

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13. März 2012 um 16:49

Mir erging es ...
Mir erging es ähnlich. Ich hatte eine sehr schlimme Kindheit, wurde viel geschlagen, gedemütigt usw. Seit August 2011 durch Nachfragen einer Freundin, da ich immer sehr oft weinte und depressiv war, ist mir alles wieder in Erinnerung gekommen, ich bin jetzt 37 Jahre alt und ich wurde von 12 bis ich 18 war von meinem Adoptivvater vergewaltigt. Ich werde damit einfach nicht fertig, da ich immer noch Kontakt zu ihnen habe, aber ich nicht weiß wie ich mich wehren soll, zuviel Angst. Wenn Du Dich austauschen willst, jederzeit gerne, dass hilft mir zum Beispiel viel, der Kontakt und Austausch im Forum. Du kannst auch gerne PN schreiben. Ganz liebe Grüße Paceli9

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23. Juni 2013 um 13:56

Ich frage mich auch.


ich beschäftige mich gerade mit Ähnlichem.
eigentlich vor allem weil meine Mutter zu mir sagte dass sie glaubt dass mir als Kind so etwas zugestoßen sei.
Hm.ich war schon immer bisschen komisch,hab das aber immer mit einem Mangel an Mutterliebe erklärt.
fast alle der Punkte die aufgezählt sind auf den ganzen internetseiten welche ein Hinweis auf sexuellen Mißbrauch sein könnten treffen bei mir zu.
Tat mir sehr sehr schwer mit Nähe,wenn man mich im Kindergartenalter ansprach wurde ich rot.plötzlich war da eine Störung des Schluckreflexes (aber vl war auch blos das essen eklig?)und Albträume was das schlucken von schleimigen Sachen anging.Meine Mutter sagt ich habe mih zurückgezogen und die Erzieherin hatte sie schon darauf angesprochen.Nackt war ich noch nie gern...aber als Kind extrem übersexualisiert,ich habe wirklich wahnsinnig viel mastubiert ,schon im Kindergartenalter,und in der Grundschule war das auffällig.vor Autoritätspersonen hatte ich immer Angst und viel zu viel Respekt,und im Unterricht konnte ich mich nie konzentrieren.wenn ein Junge in dieser zeit mir nahe kam weil er mich mochte reagierte ich körperlich agressiv und panisch.zudem war in dem Alter schon ein Ausfluss da mit warscheinlich Pilzinfektion.als ich dann in die Pupertät kam habe ich mich vor mir geekelt.die Vorstellung mit jemandem nackt sein zu müssen,und wenn es nur ein Arzt war hat in mir jahrelang nächtliche angstzustände ausgelöst.einen Jungen zu mögen ebenfalls,ich konnte dem dann nie in die Nähe kommen,es war wirklich körperlich schlimm,zittern ,schwindel,Übelkeit,noch heute.ich mochte immer jungs die viel älter sind als ich.gleichaltrige interessierten mich nie.Dann wurde man autoagressiv,mit 13,(zu viel Nirvana gehört??),über Jahre.
Null Selbstbewusstsein usw,bis heute.
erster Freund war 10 jahre älter,und die Beziehung wurde dauerhaft handgreiflich.
Jahrelang wirklich schwierigkeiten mit der Aufmerksamkeit andere Leute,
vor allem vor Gruppen,kleinen und große ,oder fremden ,unvertrauten Menschen.inzwischen habe ich das besser im Griff doch ich bin nie wirklich gruppen-zugehörig oder so.
und immer tendenzen zur Selbstschädigung-auch wenn es besser wird.
und vor einigen Jahren kam auch das Problem mit dem Schlucken zurück,mit Panikatacken.Doch Panikatacken haben viele.
Was mich stutzig macht ist dass ich schon vor Jahren diese ekligen sexuellen Phantasien hatte.Von älteren Männern die es sich einfach nehmen.mich festhalten.einmal mit 17 habe ich eine Vergewaltigung fast provoziert.und so demütigende Sachen..dass sie einen angucken und sich einen runterholen aber immer so...kein Stolz bei mir,als möchte man respektlos behandelt werden..
und irgendwie,ist da bei mir,wenn ein Typ mich schlecht behandelt,ausnutzt ect, überhaupt kein Schutzreflex da.
und immer diese Angst vor Nähe.(früher auch vor Nähe zu Frauen)Wenn ich einen Mann mag werde ich zu Stein und panisch,wenn ich wenn er mich berührt verde ich super verkrampft,und versuche meine Anspannung sexuell zu lösen.Eine Nähe auf normalem Wege herzustellen ist gar unmöglich für mich.
ich habe auch,bereits mit jungen Jahren darüber nachgedacht mich zu prostituieren ,und rief auch ständig bei diesem Sex telefon an,mit 17 ,18 schon.
vielleicht aus Einsamkeit.
und insgesamt wirkt sich ein schlecht-behandelt werden,ein von oben herab oder ein mich von sich stoßen von einer Person ,von der ich eigentlich geliebt werden möchte, sehr sexuell bei mir aus.gleichzeitig werde ich zu Leuten grob wenn sie den anschein machen sie könnten sich verlieben in mich(auch wenn ich mir das eigentlich wünsche,doch ich verliere dann den Respekt).
Wie gesagt ich habe das immer mit der schwierigen Mutterbeziehung erklärt.Man wurde immer angeschrien.Jeden jeden Tag,von klein auf,es gab nie Harmonie.
Doch nun ist es so dass mein Vater als Kind mißbraucht worden ist von seiner Mutter und sich erst mit fast 50 wieder erinnerte.
und meine Eltern denken nun dass es bei mir vl auch so war und ich es nicht mehr weiß.
ich frage mich nun ob man das herausfinden kann.
ich hatte bei meinem ersten Sex,mit einem fremden, keine Blutung.Doch vl hatte ich einfach zu viel masturbiert.

oder ob es überhaupt gut wäre das herauszufinden.Kann man es herausfinden?es würde vl vieles erklären doch hm.ob man das denn wissen muss.

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24. Juni 2013 um 0:34

NEIN
Wenn du vergewaltigt worden wärst würdest du es GANZ genau wissen ich sprech aus erfahrung

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24. Juni 2013 um 0:42
In Antwort auf mo_12689105

NEIN
Wenn du vergewaltigt worden wärst würdest du es GANZ genau wissen ich sprech aus erfahrung

Ja hoffentlich.
und mein Vater der es erst mit Ende 50 wieder wusste?
was ist mit den anderen Frauen hier..hast du denn alles gelesen?Aber tut mir leid für dich,dass du es so genau weißt.so eine Erinnerung möchte man nicht.

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2. November 2013 um 13:09

Hoffentlich nicht
Ich habe irgentwie gerade angst bekommen, dass mir so etwas auch zugestossen sein könnte, denn ich erinnere mich nur an ein mal, wo ich immer mit meinem älteren Broder und deim älteren nachbarsjunge gespielt habe. Der Nachbar ist so ca. 5-6 Jahre älter. Damals war ich sechs. Und einmal hat er mir gesagt ich soll ihm im Schrittbereich kraulen (hilfee was ist mir da passiert, nieman weiss davon, und ich fühle mich voll betrogen) und erst dann darf ich auf ihm "Rösschen" reiten. Und ich habe es getan. Und ich kann mich noch an das Gefühl erinnern, dass ich nicht wusste, was das soll. Und zudem hatten wir immer so ein kleines Spielhäusschen im Garten, wo man sich "einschliessen" konnte, so mit einem Schloss und Fensterläden. Könnte mir etwas zugestossen sein? So verhalten wie du habe ich nicht, doch es kann ja auch sein, dass ich es verdrängte, und ich bin ja auch erst 15. Phu, irgentwie bin ich froh, die Erinnerung nicht mehr mit mir alleine teilen zu müssen.

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2. November 2013 um 17:04
In Antwort auf loren_12768012

Hoffentlich nicht
Ich habe irgentwie gerade angst bekommen, dass mir so etwas auch zugestossen sein könnte, denn ich erinnere mich nur an ein mal, wo ich immer mit meinem älteren Broder und deim älteren nachbarsjunge gespielt habe. Der Nachbar ist so ca. 5-6 Jahre älter. Damals war ich sechs. Und einmal hat er mir gesagt ich soll ihm im Schrittbereich kraulen (hilfee was ist mir da passiert, nieman weiss davon, und ich fühle mich voll betrogen) und erst dann darf ich auf ihm "Rösschen" reiten. Und ich habe es getan. Und ich kann mich noch an das Gefühl erinnern, dass ich nicht wusste, was das soll. Und zudem hatten wir immer so ein kleines Spielhäusschen im Garten, wo man sich "einschliessen" konnte, so mit einem Schloss und Fensterläden. Könnte mir etwas zugestossen sein? So verhalten wie du habe ich nicht, doch es kann ja auch sein, dass ich es verdrängte, und ich bin ja auch erst 15. Phu, irgentwie bin ich froh, die Erinnerung nicht mehr mit mir alleine teilen zu müssen.

Du schaffst das!
Liebe Lunarianz,
ich finde es gut, dass du diese Frage stellst und dich mit diesen Fragen nicht ganz alleine lässt.
Das Gedächnis portioniert die schwereren Brocken, die wir zu verarbeiten haben. Es ist daher schon möglch, dass du diese Erlebnisse verdrängt hast und sie von Zeit zu Zeit wieder brockenweise hoch kommen. Dazu kommt noch, dass du als Kind diese Erlebnisse schlecht einordnen konntest und irgendwie auch nicht die Worte dazu hattest.
Vielleicht ist aber auch alles gar nicht so schlimm wie du es befürchtest. Ein bisschen gespielt haben wohl alle Kinder einmal. Damit möchte ich jetzt ganz bestimmt nichts bagatellisieren, ich möchte dich nur aufmuntern, alledem etwas gelassen entgegen zu sehen. Was hoch kommt, wird bestimmt nicht einfach, aber du wirst es schaffen. Mir ging es ähnlich und zeitweise sah ich auch echt nicht mehr wie es weiter gehen soll und wie ich das alles verdauen könnte, aber es wurde je länger je besser. Vielleicht hilft dir auch eine professionelle Beratung bei einer Psychologin oder vielleicht zieht es dich im Moment nur noch mehr runter. Das musst du für dich ausprobieren und auf dich und deine Verfassung achten. Versuche nur zu verarbeiten was du auch schaffen kannst und wühle nicht zu sehr in den noch dunklen Stellen des Gedächnisses.
Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft auf diesem Weg.

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7. Februar 2014 um 20:57

Möglich wäre es
Es kommt zum teil auch an wie alt ein kind zu dem Zeitpunkt des Missbrauchs ist.
Ich selbst war zwischen 2 bis 4 jahre alt und meine Erinnerung kam erst im jugendalter wieder so mit ca 15 16.
Später sah ich im tv einen Bericht der genau um dieses Thema ging. Dort wurde gesagt das es Opfer gibt die sich erst Mitte bis Ende 20 an ihre Vergangenheit erinnerten. Eine Frau aus England schaffte es sogar ihreb Peiniger 27 Jahre später vor s gericht zu kriegen und sie hat gewonnen.
Ich hab gehört das Hypnose helfen könnte um mehr zu erfahren da solche Erinnerungen tief in uns sind aber wir diese so verdrängen das sie nicht raus wollen.

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22. Februar 2014 um 22:31

Mir geht es auch so
Also wenn mich jemand irgendwie an den rücken oder am knie berührt wird mir ganz schumerig und mein papa greift mit manchmal an meinen PO und will immer das ich ihn küsse
das ist ja nicht die sache aber wenn ich irgendwie an so was denke oder mich jemand anfasst ist das so eklig egal ob junge oder mädchen

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22. April 2014 um 19:40

Wielst du es eigentlich wissen?
Ich habe auch die vermutung das mir soetwas Passiert ist ich war damals 9 Jaher alt aber ich kann mich an nichts mehr erinnern!

Als ich so alt war wie du wollte ich es auch unbedingt wissen. Ich hab mich auch selbstverletzt, weil ich mit der ungewisheit nicht zurecht kam!
Doch Jetzt bin ich 26 und hoffe jeden tag das ich mich nie daran erinnern kann!
Ich hab Angst es es mein Leben und mich zusehr verändert!
Ich war mit 17-18 auch in Therapi ob es geholfen hat glaub ich nicht ich hab erst einen guten Freund gebraucht der mir dann helfen konnte aber es ist nicht Jeder So!

Heute ein normales Sexleben ist für mich sehr schwer und es darf auser meinem Freund mich kein Mann anfassen!

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30. Juni 2014 um 14:33
In Antwort auf mo_12689105

NEIN
Wenn du vergewaltigt worden wärst würdest du es GANZ genau wissen ich sprech aus erfahrung

Stopp
Jeder ist anders und es gibt solch einschneidende Erlebnisse, die der Körper/ die Seele verdrängt. Ich sprech auch aus Erfahrung

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15. November 2017 um 7:42
In Antwort auf sarra_12041149

Hallo ihr lieben,

Ich (17 Jahre) bin seit einigen Wochen in Therapie weil ich an Bulimie/Magersucht leide.
Dort kam bei einer Sitzung der Verdacht auf das ich früher wohl vergewaltigt wurde.
Ich selber weiß nicht was ich davon halten soll, da ich mich an nicht erinnere, aber es gibt schon ein Paar Punkte die dafür sprechen würden

1.Als Kleinkind (besonders im Kindergarten) war ich sehr ängstlich, hab kaum gesprochen, oft geweint, war ganz anders als die anderen Kinder. Alle Erzieherinnen haben immer gesagt was für ein Trauriges, Verschlossenes Kind ich doch bin. Auch in der Grundschule war das soalle Lehrer konnten sich das nicht erklärenich war anders als die anderen.

2.Auch heute noch bin ich recht verschlossen und weine oft. Und oft weiß ich gar nicht warum das alles. Ich habe irgendwann aufgehört zu essen, angefangen zu trinken, mich selber zu verletzen. Ich muss mir einfach wehtun ohne das es Gründe gibt. Keine Familien und Schulprobleme. Gar nichts.

3.Als Kind hatte ich oft Ausschläge im Intimbereich. Und ich hab mal gelesen das so etwas von einer Vergewaltigung kommen kann. Ich habe diesen Ausschlag Jahrelang immer eingecremt aber er ging nie weg. Jahre lang hatte ich den.

4.Ich habe Angst vor nähe. Vor 6 Monaten habe ich den liebsten Jungen der Welt kennen gelernt. Ich habe mich sofort in ihn verliebt und wir kamen auch zusammen. Immer wenn er mich berührt hat, bin ich zusammen gezuckt, mein Körper war für einen Moment gelähmt. Er gab mir zeit und wollte mich zu nicht drängendoch ich bekam immer mehr angst. Angst das er mit mir schlafen will. Ich hatte so eine Panik das ich immer neue Ausreden erfunden habe um mich nicht mit ihm zu treffen. Dabei habe ich ihn so geliebt. Und tue es immer nochdoch ich konnte ihm nicht die nähe geben die er wollte. Ich lerne öfters mal Jungen kennen doch ich gehe mit keinem mehr eine Beziehung ein wegen dieser Angst/Panik er könnte mehr wollen.

5.Ich schäme und ekele mich vor meinem Körper, deswegen kam es wohl auch zu der Essstörung.

6.Ich habe nachts immer wieder diesen Traum das ich Vergewaltigt werde, immer an dem gleichen Ort und von dem gleichen Mann. Immer wieder ist mein Körper in diesem Traum nur noch eine Leere hülle und ich will schreien doch es kommt kein Ton raus aus Panik. In diesem Traum bin ich noch ein kleines Kind.

Geht es jemandem auch so? Und was meint ihr? Täuscht mich mein Gefühl (auch wenn meine Therapeutin ähnliches vermutet) oder könnte da etwas dran sein? Was meint ihr dazu?
Gibt es so wasdas man Vergewaltigt wird und später nicht mehr weiß?

Es kann auch sein das du in dem Moment oder den momenten weg dissoziert bist und dich daher nicht dran errinern möchtest das ist was normales auf ein unormales erreignis das ist nicht komisch oder so ♡

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15. November 2017 um 22:26
In Antwort auf sarra_12041149

Hallo ihr lieben,

Ich (17 Jahre) bin seit einigen Wochen in Therapie weil ich an Bulimie/Magersucht leide.
Dort kam bei einer Sitzung der Verdacht auf das ich früher wohl vergewaltigt wurde.
Ich selber weiß nicht was ich davon halten soll, da ich mich an nicht erinnere, aber es gibt schon ein Paar Punkte die dafür sprechen würden

1.Als Kleinkind (besonders im Kindergarten) war ich sehr ängstlich, hab kaum gesprochen, oft geweint, war ganz anders als die anderen Kinder. Alle Erzieherinnen haben immer gesagt was für ein Trauriges, Verschlossenes Kind ich doch bin. Auch in der Grundschule war das soalle Lehrer konnten sich das nicht erklärenich war anders als die anderen.

2.Auch heute noch bin ich recht verschlossen und weine oft. Und oft weiß ich gar nicht warum das alles. Ich habe irgendwann aufgehört zu essen, angefangen zu trinken, mich selber zu verletzen. Ich muss mir einfach wehtun ohne das es Gründe gibt. Keine Familien und Schulprobleme. Gar nichts.

3.Als Kind hatte ich oft Ausschläge im Intimbereich. Und ich hab mal gelesen das so etwas von einer Vergewaltigung kommen kann. Ich habe diesen Ausschlag Jahrelang immer eingecremt aber er ging nie weg. Jahre lang hatte ich den.

4.Ich habe Angst vor nähe. Vor 6 Monaten habe ich den liebsten Jungen der Welt kennen gelernt. Ich habe mich sofort in ihn verliebt und wir kamen auch zusammen. Immer wenn er mich berührt hat, bin ich zusammen gezuckt, mein Körper war für einen Moment gelähmt. Er gab mir zeit und wollte mich zu nicht drängendoch ich bekam immer mehr angst. Angst das er mit mir schlafen will. Ich hatte so eine Panik das ich immer neue Ausreden erfunden habe um mich nicht mit ihm zu treffen. Dabei habe ich ihn so geliebt. Und tue es immer nochdoch ich konnte ihm nicht die nähe geben die er wollte. Ich lerne öfters mal Jungen kennen doch ich gehe mit keinem mehr eine Beziehung ein wegen dieser Angst/Panik er könnte mehr wollen.

5.Ich schäme und ekele mich vor meinem Körper, deswegen kam es wohl auch zu der Essstörung.

6.Ich habe nachts immer wieder diesen Traum das ich Vergewaltigt werde, immer an dem gleichen Ort und von dem gleichen Mann. Immer wieder ist mein Körper in diesem Traum nur noch eine Leere hülle und ich will schreien doch es kommt kein Ton raus aus Panik. In diesem Traum bin ich noch ein kleines Kind.

Geht es jemandem auch so? Und was meint ihr? Täuscht mich mein Gefühl (auch wenn meine Therapeutin ähnliches vermutet) oder könnte da etwas dran sein? Was meint ihr dazu?
Gibt es so wasdas man Vergewaltigt wird und später nicht mehr weiß?

Ich möchte dich auch einmal umarmen Wie schon beschrieben, kann es wirklich sehr wahrscheinlich sein, dass bei sexueller Gewalt in der Kindheit (aufgrund der 'Überforderung' die Errinnerungen verdrängt/vergessen wird: Jedoch werden die damit verbundenen Emotionen nicht vergessen, weshalb es dann zu ''anderen Problemen'' kommen kann. Ich kann mich noch errinnern wie es bei mir war(ich erzähl das, weil ich glaube das in der Richtung bei dir rauszulesen, sonst überließ das einfach ): den Verdacht, den man vom Bauchgefühl so hat, sich selbst schon nicht aussprechen zu können, weil ich mich nicht 'unnötig' mit 'echten Opfern' vergleichen wollte...also, denen nicht so 'auf den Schlips zu treten'  weil der Verdacht vielleicht falsch ist und man keine Ahnung hat, wie das wirklich 'wäre'...heute sehe ich das so..Es ist bei dir ein begründeter Verdacht, selbst wenn sich der als Falsche Spur erweist, finde ich, dass es dir  wichtig genung sein darf dies für dich herauszufinden, um deine 'Probleme' anpacken zu können, die dir zu schaffen machen,- zumal: Die konkrete Errinnerung kann helfen, wieder mit 'Sich-ins-Reine' zu kommen. Daher finde ich es schon mal positiv, dass deine Therapeutin mit dir über den Tellerrand schauen will. Dafür wünsche ich dir ganz viel Kraft! Jeder empfindet das unterschiedlich nd entwickelt seinen Weg..Ich hoffe du vergisst nicht, dass du nicht nur deine Essstörung bist, oder der Missbrauch...Ich wünsche dir, dass du dich und deine Wünsche nicht aufgibst, Leute findest, die dich unterstützen und dir alle liebenswerte in dir vor Augen halten. Vielleicht klingt das grade ein bisschen kitschig, aber ich wünsche dir das wirklich! Liebe Grüße

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15. November 2017 um 20:47
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