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Wir wurden betrogen...... Brauche dringend eure Ratschläge!!

22. September 2008 um 12:05

Ich weiß nicht recht, ob dieses Thema hierher gehört aber ich bräuchte dringend ein paar Ratschläge.

Eine Freundin und ich sind vor etwa 3 Wochen von einem Mann im Internet angeschrieben worden. Er gab sich als reicher Erbe aus und versprach uns viel Geld dafür wenn wir uns für ein "kleines Abenteuer", wie er es nannte, mit ihm treffen würden.
Es liefen im Vorfeld daraufhin dann viele Gespräche und er war wirklich total nett, hat absolut glaubhaft geredet....kurz um: wir sind drauf reingefallen!
Haben uns mit ihm getroffen, ihm "gegeben" was er wollte...er versprach uns, sich am nächsten Tag nochmals mit uns zu treffen um uns das Geld zu bringen, da das komplette Erbe auf einem Konto läge und er da erst mal dran müsse.
Ihr werdet jetzt wahrscheinlich denken: wieso waren sie so blöd und haben sich nicht im Vornerein was geben lassen - Wie gesagt, er konnte wirklich absolut gut reden!
Jeden tag hat er uns dann vetröstet, eine Ausrede nach der nächsten.
Das komische an der ganzen Sache war jedoch, dass er sich auch von sich aus oft meldete, was uns den Glauben an die Existenz dieses Geldes immer wieder nicht ganz aufgeben ließ!

Jetzt sind 3 Wochen rum und wir haben überlegt ob wir nicht rechtlich irgendwie gegen ihn vorgehen können und haben ihm das auch schon angedroht. Wir haben Sms von ihm auf dem Handy gespeichert, genauso wie Telefonate die wir ab einem gewissen Zeitpunkt angefangen haben aufzunehmen. Auch hat ihn an besagtem Tag ein Bekannter von uns in unserer Wohnung gesehen.
Gibt es denn sowas wie Beischlafbetrug? Nennt sich das so? haben uns auch schon überlegt, ob wir uns nicht nochmal mit ihm treffen sollen um uns von ihm etwas unterschreiben zu lassen....
Können wir rechtlich irgendwie gegen ihn vorgehen?
Was können wir tun? Hat jemand einen Ratschlag?

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23. September 2008 um 20:23

Naja
in dem Moment, wo ihr jemanden wegen sowas verklagen wollt, müsstet ihr euch vorher erstmal der Schwarzarbeit selbst anzeigen

Man vö*gelt einfach nicht mit jedem dahergelaufenen. Da habt ihr was gelernt oder?

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25. September 2008 um 14:20

Klage ist möglich
Hallo,

rechtlich gesehen habt Ihr tatsächlichen einen Anspruch auf das vereinbarte Entgelt.
Durch eine Gesetzesänderung vor einigen Jahren wurde ausdrücklich bestimmt, dass auch bei Vereinbarungen von sexuellen Dienstleistungen gegen Geld ein wirksamer Vertrag entsteht und das Entgelt eingeklagt werden kann (vorher war das nämlich rechtlich strittig). Schaut mal bei Wikipedia unter "Prostitutionsgesetz".

Insofern habt Ihr einen Anspruch und beweisen scheint Ihr es auch zu können. Ob Ihr das dann einklagt - bis 5.000 Euro geht das auch ohne Anwalt - überlasse ich Euch. Das Problem ist doch meistens, dass die Gegenseite in diesen Fällen eh kein Geld hat und man schließlich zwar das Urteil hat, aber nicht vollstrecken kann.

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