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Wir leiden darunter, dass wir nie Großeltern werden

18. August 2006 um 17:25 Letzte Antwort: 22. August 2006 um 21:02

Das klingt jetzt evtl. ein bisschen lächerlich, aber wir würden uns wirklich sehnlichst einen Enkel (oder natürlich auch eine Enkelin) wünschen.

Mein Mann ist 62, ich bin 55.

Wir haben nur ein Kind, unsere Tochter Madeleine.

Sie ist inzwischen schon fast 37 Jahre alt und hatte noch nie(!) was mit einem Mann.

Ansonsten ist sie völlig "normal": Sie ist hübsch, klug und ehrgeizig.

Sie hat schon immer allein gelebt, ihre Karriere und ihre Tiere sind ihr Ein und Alles.

An Männern hat sie nicht das geringste Interesse, ich glaube, sogar der bloße Gedanke an Sex widert sie an.

Sie hat also noch nie mit einem Mann geschlafen und daran wird sich auch nichts ändern.

Und Kinder mochte sie (unabhängig davon) auch noch nie.

Logisch, dass unsere Aussichten auf einen kleinen Enkel bei 0% liegen und das macht meinen Mann und mich sehr traurig.

Eine gute Bekannte meinte zu mir, ich müsse mich halt damit abfinden und solle zufrieden sein, wenn es meinem Kind gut geht und sie glücklich ist...

Geht es hier noch anderen so?

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22. August 2006 um 16:29

Leihgroßeltern
Hallo ihr Lieben,

wie wäre es denn mit einer Leihgroßelternschaft? In fast jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile derartige Projekte, bei denen sich rüstige Senioren um kleine Kinder kümmern, deren Eltern berufstätig sind und ab und an Hilfe brauchen. Oft entwickelt sich dabei ein richtiges Oma-Opa-Verhältnis.

Liebe Grüße
Holly

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22. August 2006 um 21:02
In Antwort auf eliana_11887220

Leihgroßeltern
Hallo ihr Lieben,

wie wäre es denn mit einer Leihgroßelternschaft? In fast jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile derartige Projekte, bei denen sich rüstige Senioren um kleine Kinder kümmern, deren Eltern berufstätig sind und ab und an Hilfe brauchen. Oft entwickelt sich dabei ein richtiges Oma-Opa-Verhältnis.

Liebe Grüße
Holly

Meine Tante
macht so etwas.
Sie ist in einer Familie wo die Kinder noch sehr klein sind, das eine ist grad 12 Wochen alt. Die Eltern sind beide Beruftätig so betreut sie die Kinder mit Leib und Seele bis 16.00 Uhr 5 Tage in der Woche. Sie liebt ihre Aufgabe und geht voll drin auf. Seid ich denken kann begleitet sie Kinder so lange wie die Eltern sie brauchen. Aber auch wenn die Eltern mal am WE weg gehen wollen ist sie gerne bereit die kleinen über Nacht zu nehmen. Sie hatte eine Familie da ist das Mädchen inzwischen 14 und obwohl sie keine Betreuung mehr braucht geht sie immer noch super gerne zu ihrer ``Pflegeoma``.
Versucht es doch mal..

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