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Will ENDLICH das Grübeln abstellen es macht mein Leben kaputt

18. Mai 2008 um 14:50

Ich grübele habe Zwangsgedanken es kommt immer wieder ich grübele einfach zu viel. WEnn das grübeln nicht wäre und ich alles leichter nehmen würde, ginge es mir sehr gut.

aber ständig diese Grübeleien das macht mich kaputt, dan nbekomme ich angst, Angst vor Krankheiten, vor der Zukunft sogar vor kleinen Dingen. Alles nur wegen des Grübelns

Hilfe was kann ich tun ich schaffe es selbst nicht mehr? Könnten mir Medikamente helfen ? ich weiss der letze Ausweg aber anders geht es nicht. ICh grübel soviel und ständig über jedes kleine Ding nach. Hilfe

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19. Mai 2008 um 13:30

Psychotherapie
wie du ja selber merkst beeinflussen diese zwangsgedanken deine lebensqualität stark.
ich litt auch schon mal unter einer angststörung.
am wichtigsten ist,dass du zu einem arzt,am besten ein arzt deines vertrauens(hausarzt),gehst und offen mit ihm über deine probleme/ängste sprichst.
dann kann er die genaue diagnose stellen und kann dich weiterleiten zu einem professionellen arzt bzw. psychotherapie.
wenn es nicht anders geht,dann wirst du auch medikamente verschrieben bekommen.dafür ist die genaue diagnose wichtig,weil du könntest auch eine form von depression haben,bei der zwangsgedanken auch nicht selten sind.dann wären antidepressivas sehr hilfreich.
hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.
hoffe ich konnte dir ein wenig helfen

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27. Mai 2008 um 13:59

Natürliche Methode
Du musst es mit Autogenem Training versuchen! Dort übst Du, mit Deinem Gehirn Dich auf Deinen Körper zu konzentrieren. Aber das ist ein Lernen, so wie alles andere auch. Braucht seine Zeit und ist am Anfang vielleicht schwer. Wenn Du das geübt hast und schon ein wenig Können besitzt, (d. h. Du kannst dich immer besser auf die Bewegungen, Funktionen, Geräusche Deines Körpers konzentrieren), dann kannst Du Deine Gedanken auch nehmen und anfangen, einen nach dem anderen zu lösen. Mit Hilfe von anderen Personen natürlich. Die Energien versteckter Ängste lässt Du in dieser Zeit des Übens und Bewusstwerdens am besten im körperlichen Training raus, d. h. jeden Tag mindestens ein Spaziergängchen an der frischen Luft, in der Natur oder zu einer ruhigen Tageszeit, ein bisschen Velofahren oder Joggen, oder Schwimmen, je nachdem, was Dir zusagt.

Du musst Dein Gehirn üben, dass es wieder lernt, die Aufmerksamkeit auf andere Sachen als die Gedanken zu lenken. Das dauert einige Zeit, aber auch nicht ewig. Daneben ist es wichtig, die Probleme, die diese Gedanken anzeigen, zu lösen. Dazu schaust Du die einzelnen Gedanken an, und die Art wie sie sind deutet meistens schon auf das Problem oder sogar die Lösung hin. Es ist wichtig, das ganze mit Hilfe einer Person zu lösen, sei es ein/e Psychiater/in oder ein/e gute/r Freund/in oder mehrere Personen. Es ist aber nicht so gemeint, dass diese Leute dann unsere Probleme lösen, sondern dass man durch das Gespräch mit ihnen und die Reflexion auf eigene Lösungswege stösst.

Auch ich hoffe, Dir ein wenig geholfen zu haben. Ich weiss halt nicht genau, wie alt Du bist, und was Du selbst alles schon ausprobiert hast, um Dein Thema zu lösen, aber ich habe Dir einfach gesagt, was ich dazu denke und wie ich es machen würde und auch schon gemacht habe.

Wenn Du wirklich schwerwiegende Probleme hast, dann wünsch' ich Dir wirklich viel Glück und Kraft, dass Du alles beheben und lösen kannst!

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen!!

Habe übrigens auch noch einen Beitrag geschrieben hier in dem Forum, er heisst Zitat aus Wikipedia. Vielleicht willst Du den ja auch noch lesen? Grüsse

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27. Mai 2008 um 14:14
In Antwort auf dubaku_12494065

Natürliche Methode
Du musst es mit Autogenem Training versuchen! Dort übst Du, mit Deinem Gehirn Dich auf Deinen Körper zu konzentrieren. Aber das ist ein Lernen, so wie alles andere auch. Braucht seine Zeit und ist am Anfang vielleicht schwer. Wenn Du das geübt hast und schon ein wenig Können besitzt, (d. h. Du kannst dich immer besser auf die Bewegungen, Funktionen, Geräusche Deines Körpers konzentrieren), dann kannst Du Deine Gedanken auch nehmen und anfangen, einen nach dem anderen zu lösen. Mit Hilfe von anderen Personen natürlich. Die Energien versteckter Ängste lässt Du in dieser Zeit des Übens und Bewusstwerdens am besten im körperlichen Training raus, d. h. jeden Tag mindestens ein Spaziergängchen an der frischen Luft, in der Natur oder zu einer ruhigen Tageszeit, ein bisschen Velofahren oder Joggen, oder Schwimmen, je nachdem, was Dir zusagt.

Du musst Dein Gehirn üben, dass es wieder lernt, die Aufmerksamkeit auf andere Sachen als die Gedanken zu lenken. Das dauert einige Zeit, aber auch nicht ewig. Daneben ist es wichtig, die Probleme, die diese Gedanken anzeigen, zu lösen. Dazu schaust Du die einzelnen Gedanken an, und die Art wie sie sind deutet meistens schon auf das Problem oder sogar die Lösung hin. Es ist wichtig, das ganze mit Hilfe einer Person zu lösen, sei es ein/e Psychiater/in oder ein/e gute/r Freund/in oder mehrere Personen. Es ist aber nicht so gemeint, dass diese Leute dann unsere Probleme lösen, sondern dass man durch das Gespräch mit ihnen und die Reflexion auf eigene Lösungswege stösst.

Auch ich hoffe, Dir ein wenig geholfen zu haben. Ich weiss halt nicht genau, wie alt Du bist, und was Du selbst alles schon ausprobiert hast, um Dein Thema zu lösen, aber ich habe Dir einfach gesagt, was ich dazu denke und wie ich es machen würde und auch schon gemacht habe.

Wenn Du wirklich schwerwiegende Probleme hast, dann wünsch' ich Dir wirklich viel Glück und Kraft, dass Du alles beheben und lösen kannst!

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen!!

Habe übrigens auch noch einen Beitrag geschrieben hier in dem Forum, er heisst Zitat aus Wikipedia. Vielleicht willst Du den ja auch noch lesen? Grüsse

Tun!
Ach ja, und was ich auch noch sagen wollte!!: Das TUN ist natürlich verdammt wichtig bei solchen Sachen. Es muss nicht nur im Kopf eine Lösung gefunden werden, sie muss dann auch noch AUSGEFÜHRT werden! Viel Spass beim Machen! Und noch was: die Sachen, die man wirklich machen will, (und das sind unter Umständen auch nur ganz kleine Sachen, wie z.B., dem Nachbarn, der einem immer die äussersten Rosen ganz an der Strasse mit seiner Mülltonne zerdeppert, und den man schon einige Male höflich darauf hingewiesen hat, dass er doch nur 30cm weiter, von den Rosen weg seine Mülltonne hinstellen kann, endlich mal seine Meinung zu husten und seine Tonne, wenn's sein muss, halt für einmal ganz vorne an der Kreuzung deponieren könnte) ( ist übrigens auch körperliche Fitness! HIHI), geben einem vielfach bei kleinstem Aufwand das grösste Supergefühl. Aber verbrenn Dich nicht! Es gibt auch die Falle des unkontrollierten Agressivwerdens! Vielleicht musst Du auch mal der lieben, guten Nachbarin, die schon seit ewigsten Zeiten das Treppenhaus, das ihr gemeinsam benutzt, sauberhält, ein kleines Dankeschön erweisen. Etc., etc., etc.

Aber wie gesagt, ich weiss nicht, wie alt Du bist, wie Deine Probleme sind etc. Vielleicht ist meine Methode nicht die Richtige für Dich? Aber ich glaube schon! Sonst sags mir! Liebe Grüsse, dvT (die vergessene Tochter)

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18. Juni 2008 um 0:11

Zwangsgedanken
Hallo,

das hört sich nach einer Zwangsstörung und zwar genauer nach Zwangsgedanken an.

Es gibt Medikamente dagegen, z.B. die sogenannten "SSRI", das sind bestimmte, recht nebenwirkungsarme Antidepressiva oder auch "Anafril", ein anderes Medikament mit etwas mehr möglichen Nebenwirkungen. Diese Medikamente wirken aber nicht bei jedem Betroffenen und wenn, dann meistens auch erst nach 6-12 Wochen. Geh doch mal zu einem Psychiater oder Neurologen, der kann dir ein speziell für dich geeignetes Medikament verschreiben.

Langfristig ist eine Therapie bei einem auf Zwänge/Ängste spezialisierten (!!) Psychotherapeuten empfehlenswerter, denn Medikamente wirken meistens nur, solange man sie nimmt. Zwangsgedanken sind nicht ganz einfach zu behandeln, aber recht gute Erfolge sind oftmals mit der sogenannten
"Kognitiven Verhaltenstherapie" möglich. Kennst du schon das Forum auf www.zwaenge.de und www.zwangserkrankungen.de ? Dort kannst du nähere Infos zu Zwangsgedanken und zwanghaftem Grübeln finden.

Den Tip mit dem Hausarzt finde ich nicht unbedingt soo hilfreich, denn meine Erfahrung ist, dass Hausärzte mit diesem Thema oft überfordert sind und ihnen schlicht die fachliche Qualifikation fehlt. Also am besten Sache selbst in die Hand nehmen und zunächst zu einem Psychiater/Neurologen und dann zu einem qualifizierten (!!) Psychologen. Wenn du einen sehr guten Hausarzt hast, kann der dich auf deinem weiteren Weg vielleicht auch zusätzlich beraten.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen.

Viele Grüße,

NeuerFeivel

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