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Wie verkraftet ihr den Tod eurer Mutter?

12. Dezember 2008 um 19:52

Meine Mutter ist vor 6 Jahren an Krebs gestorben. Das Verhältnis zu meinem Vater ist sehr schlecht und ich habe anfangs jeden Tag geheult, weil ich nicht damit fertig wurde. Meine Mutter hat sehr gelitten, aber wollte vor mir und meiner Schwester nie zeigen, wie schlecht es ihr ging. Ich hatte in der Zeit nach ihrem Tod oft selbstmordgedanken und kam mit mir selber nicht klar.
Ich weine immer noch jede Woche, weil ich sie so vermisse. So sätze wie " ich will deinen ersten Freund doch noch kennen lernen", als sie uns das erste mal sagte, dass sie sterben wird, sind einfach hängen geblieben. Die Erinnerung daran, wie sie dort im Krankenhaus lag....
Wenn ich andere Mütter mit ihren Kindern in der Stadt sehe, werd ich oft wehmütig, weil ich diese Mutter-Kind Beziehung so sehr vermisse.
Als ich meinen ersten Freund hatte, habe ich einen Rat von ihr sehr oft vermisst und als ich Angst hatte, schwanger zu sein, dachte ich mir nur "niemand kann dir sagen, wie es sein wird" ..
Ich vermisse sie einfach so oft.
Wie kommt ihr damit klar, wenn ihr eure Mutter verloren habt?
Bei mir sind es Ratschläge, alltägliche Gespräche, Erfahrungen, die einfach fehlen, die eine Person zu der man auf sieht.
Wird es irgendwann leichter!?

lg Melinda

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17. Dezember 2008 um 23:19

Liebe Melinda,
es ist wirklich sehr hart geliebte Menschen zu verlieren, mit denen man das Leben noch teilen möchte. Nur dass du ewig trauerst , das würde deine Mutter nicht wollen. Es war ihr Schicksal so früh zu gehen und es ist dein Schicksal, das Beste aus deinem Leben zu machen. Du kannst sie weiterhin an deinem Leben teilhaben lassen. Schreibe ihr, erzähle ihr, wie es dir geht, aber akzeptiere, dass euer Leben so ist, wie es ist, denn alles andere bringt dich nicht weiter.
Gruß Melike

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18. Dezember 2008 um 0:03

Ich weiß genau, wie du dich fühlst...
Ich habe meine Mutter heute vor genau 5 Wochen verloren... und ich konnte mich nicht einmal verabschieden... Sie war auf dem Weg von der Arbeit nach Hause und ist am Steuer eingeschlafen... Sie ist ungebrämst in einen mit Stahl vollbeladenen LKW gefahren und war auf der Stelle tod. Kein Auf Wiedersehen... gar nichts... der Schmerz.... ich kenne das sehr gut... als ob man innerlich zerrissen wird... Eine Mutter zu verlieren ist wohl der schlimmste Schmerz der Welt... seit dem kann ich kaum schlafen und bin auch immer nur am Kämpfen den nächsten Tag durch zu stehen und zu überleben... Man fühlt sich so allein und hilflos... Ich hoffe auch, dass es irgendwann leichter wird... aber ich denke das es das nie ganz wird... das gefühl der Leere nie ganz verschwindet... das Loch wird wohl immer da sein....

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31. Dezember 2008 um 19:04

Traurig
Hi,

ich weiss genau wie es dir geht, auch meine Mama ist vor ca. 1 1 /2 Jahren an Krebs gestorben. Heute ist Sylvester alle freuen sich u.feiern, mir ist nicht zum feiern zumute. Bin soo traurig, denke an mein Leben wie es einmal war mit Mama, sie fehlt mir. Was ich mir wünsche von neuen Jahr garnichts, bin irgendwie gleichgültig geworden, weiss auch nicht bin heute nur so unendlich traurig...

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2. Januar 2009 um 1:39

Der blick nach vorn?!?
hallo an alle in der diskussion und die dieses thema betrifft,

ich bin florian, 27 jahre alt. meine mom ist vor ca. 3 monaten im alter von 55 jahren gestorben. sie war eine eine unheimlich starke und herzliche frau. ich habe ihr wirklich viel zu verdanken und sie hat meinen weg, der nicht immer gradlinig war, so akzeptiert wie ich ihn gegangen bin.
sie ist sehr plötzlich an einem aneurysma im kopf gestorben. ich war da und habe sie unter schmerzen gefunden. sie ist noch ins krankenhaus gekommen und operiert worden, doch die ärzte hatten die realistische ansicht, dass die chancen sehr schlecht stehen. sie ist 2tage später gestorben.
ich hatte im gegensatz zu vielen anderen die tage im krankenhaus über die möglichkeit, sie zu begleiten und ihr beizustehen, auch wenn ich zu dem zeitpunkt zu dem sie eingeschlafen ist nicht da sein konnte. das habe ich leider nicht mehr geschafft.
ich bin ein realistischer mensch, der aus seiner zeit im rettungsdienst einiges mitgenommen hat. die trauer, setzt grade jetzt anscheinend erst richtig ein. gestern war sylvester und wie meine vorposterin bereits erwähnt hat, kam gestern, genau wie weihnachten, der schmerz durch.
das ist auch gut so. es zeigt, dass man diesen, für einen unheimlich wichtigen menschen, nicht vergisst. er ist, wie bereits oft erwähnt, ein teil von einem selber. ich habe meiner mom im krankenhaus folgende worte gesagt: loslassen ist keine schwäche, es ist eine stärke und das vertrauen in eine person und der glaube daran, dass diese bereit ist den weg selber zu gehen. erst nach diesen worten hat sie losgelassen und keinen schmerz mehr verspürt. das loslassen soll nicht als vergessen interpretiert werden, ganz im gegenteil, man sollte oft an die gegangenen denken und mit ihnen reden.
meinen mom war kinderkrankenschwester. ich habe diesen beruf immer hoch angesehen und wenn ärzte götter in weiss sind, dann ist meine mom für mich jetzt ein echter engel, der auf sein ganzes umfeld aufpasst. ich kann ihr keine fragen mehr aussprechen, stellen kann ich sie trotzdem und mich dann auf mein bauchgefühl verlassen. mütter oder väter nehmen immer ein teil in uns ein und sie sind nie ganz weg. sie würden auch nicht wollen, dass ihre kinder sich hängen lassen oder zu grunde gehen, weil sie gehen mussten. ich denke sie wären darüber verärgert. traurig sein und auch zu weinen gehört dazu, aber aufgeben würden sie sicher nicht sehen wollen.
ich sage mir für mich, dass ich jetzt einen schutzengel habe, der immer um mich rum ist und mir bei schwierigen entscheidungen über mein gefühl helfen wird. ich denke genau so wird es bei euch anderen auch sein. den blick muss man geradeaus und nach vorn richten, nicht zurück. ich bin überhaupt nicht religiös aber ich glaube an etwas wie den himmel. früh morgens an ihrem letzten tag auf dem weg zum krankenhaus war die umgebung stark vernebelt. man konnte kaum durch die wände hindurchschauen. die strasse aber war frei und die sonne brach mit strahlen an diesen stellen durch. als ich dann da war und nach dem verabschieden aus dem krankenhaus kam, stiegen eine menge schwalben auf und flogen exakt über uns an der fassade des gebäudes umher. das war für mich ihre form von abschied. und da ich noch nicht in den himmel gehöre, dort aber alle auf mich warten werden, schauen sie solange zu mir herunter.

liebe grüße an alle
flow

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8. Januar 2009 um 21:16

Sie fehlt immer noch
Hallo Melinda,

Ich bin 34 Jahre alt und habe meine Mama vor 9 Monaten im Alter von 54 Jahren an einem Sekundentod verloren.

Ich konnte ihr nicht mehr sagen wie sehr ich sie liebe,
ich konnte mich nicht mehr bedanken, für all die Sachen die sie für mich und meine Kinder getan hat,
und ich konnte mich nicht mehr von ihr verabschieden.

Sie hat alle wichtigen Ereignisse mit mir zusammen erlebt:
Taufen meiner 3 Kinder, Einschulung, Kommunion meiner großen Tochter, meine Hochzeit,....
Sie war immer da!
Und jetzt muss ich alles alleine erleben.
Ich kann sie nicht mehr um Rat fragen oder ihr tolle Dinge erzählen.
Sie ist nicht mehr da!

Ich habe einen tollen Mann und 3 gesunde Kinder.
Ich genieße trotzdem jeden Augenblick meines Lebens mit meiner Familie.
Ich habe miterlebt, wie schnell ein Leben vorbei und ein geliebter Mensch nicht mehr da ist.
Ich erlebe jeden Tag intensiver als vorher und freue mich schon über Kleinigkeiten.

Meine Mama fehlt mir immer.
An manchen Tagen mehr als an anderen.

Ich weiß sie ist immer bei mir und beschützt mich.
Aber ob es jemals wirklich leichter wird, weiß ich selbst noch nicht.
Was mir sehr hilft ist, dass meine Familie noch anger zusammen gewachsen ist.
Außerdem habe ich hier ein paar nette Menschen kennengelernt, denen ich alle meine Sorgen erzählen und um Rat fragen kann.

Also ich bin immer und für jeden da und kann gut zuhören.
Viele Grüße Dani

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9. Januar 2009 um 23:29

Es ist noch frisch
Hallo!!

Ich bin 21, werde nächsten Monat 22, und meine geliebte Mama ist am 6.1.09 um 9.35 eingeschlafen ohne Schmerzen.......
______________________________ _____
Krankengeschichte:
Sie hatte 2001 Brustkrebs, op... chemo.. alles gut.. bis 2006 keine mesastasen....
2006 irgendwas ist mit ihrer Lunge... wasser drin... angeblich kein Lungenkrebs laut Mama....
2007 angeblich tote mesastasen an der wirbelsäule... 2008 im november der große schock... mama ist ein körperliches frack(ich wohen mit meinem mann 450 km weit weg und daher telen wir nur oft sehen uns nur selten).. sie kam ins krankenhaus... wir direkt hin gefahren.... sie sagte mir damals, das die Trennung anfang oktober von meinem Vater ihr ein wenig beigesetzt hätte....(hatte ihr vorher mehrmals angeboten sie solle mich besuchen kommen) und ihr ginge es bald besser..... dann bekomme ich vom arzt zu hören, dass sie eine lungenembolie hatte und im oktober bis ende november 7 chemos bekommen hätte. und die hätten ihre schleimhäute zerstört, was aber sie kaum einschrenke.... dann wurde sie kurz vor weihnachten entlassen.
Ich verwies sie in ein Pflegeheim, da ich nicht wollte das sie jemals wieder alleine ist. suchte derzeit in meiner Heimatstadt eine vollzeitpflegestelle.... sie konnte ihren stuhl nicht halten aufgrund der schleimhäute usw.... und laufen auch nur schwer. Und da ich arbeite und mein mann auch, sprach ich halt diese Pflege mit ihr ab... weihnachten verbrachten wir dann bei ihr, glücklich. ihr gings gut.. machte ihre späße, so wie immer halt.... nach weihnachten kam sie ins krankenhaus wieder weil sie nierenschmerzen hatte. die ärzte sagten es wäre ein nierenstein der raus müsse, erstmal mit medis, da eine op aufgrund des zustandes nicht möglich wäre. da müsste sie erst wieder aufgebaut werden.

dann wieder entlassen... dann wieder rein.. entlassen.. wieder rein... ihren 55 geburtstag am 2.1 verbrachte sie im krankenhaus.. da ich arbeiten musste, konnte ich nicht da sein... telefonierte abends lange mit ihr... sie war wie immer.. eine starke frau.. humorvoll... herzlich.... im nachhinein erfuhr ich das sie noch am selben abend kurz nach dem telefonat nicht mehr ansprechbar war..... das erfuhr ich 3 tage später.--- am 5.1 abends....
______________________________ _____________________________
da rief das krankenhaus an und meinte das halt zu mir. sie meinten aber, es bestehe keine todesgefahr sodass wir erst am 6ten runter fahren sollten/wollten und nicht mitten in der nacht.....

um 9.50 am 6.1 rief mich eine ärztin dann an... sie sein friedlich und ohne schmerzen eingeschlafen......

ich brach erstmal zusammen und konnte kaum hilfe anrufen(meine schwima)....
seit wir hier bei ihr im haus sind und alles regeln(sind noch am 6ten hingefahren) rumorts innerlich aber ich kann mich auf den beinen halten......

ich weiß noch nicht wann und ob ich es realisiere... es gibt noch soooooo viele fragen und dinge die ich mit ihr machen wollte *tränen wegwisch*---soviel was sie tun wollte.......... das letzte mal durfte ich sie weihnachten in arm nehmen und ihr ins gesicht sagen wie sehr ich sie liebe. ich sagte noch zu ihr sie soll sehen dass sie schnell da rauskommt, wir haben doch noch viel vor.. wieder im garten fußballspielen usw.....

und nun ist sie verdammt nochmal nicht mehr hier... am telefon war das letzte mal das ich ihr "nahe" war und von ihr ein ich liebe dich hören konnte.... es gibt soviel unasugesprochenes....



tut mir leid das es so lang wurde---
musste es mir von der seele reden....

..........tut mir leid...................

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19. April 2009 um 13:44

Hallo
meine mama ist 2 monate nach meine 18 geburtstag gestorben und heuer werde ich 21 und es kommt mir vor alls wer gestan! heute habe ich einen sohn 18 monate sie konnte ihn nie kennen lernen und da sfinde ich sehr schade ich vermisse meine mama genau wie du deine ich habe tage da weine ich den ganzen tag so wie heute morgen sind es genau 2 / Halb jahre her! ich versteh das nicht und ich weiß auch wie du dich fülst wen du un der stadt bist und mutter und tochter siehst mir geht es genau so es ist schlimm und ich weine auch zu weihnachten da kommen imme rdie erinnerungen hoch.

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1. Februar 2010 um 20:26
In Antwort auf rio_12058777

Sie fehlt immer noch
Hallo Melinda,

Ich bin 34 Jahre alt und habe meine Mama vor 9 Monaten im Alter von 54 Jahren an einem Sekundentod verloren.

Ich konnte ihr nicht mehr sagen wie sehr ich sie liebe,
ich konnte mich nicht mehr bedanken, für all die Sachen die sie für mich und meine Kinder getan hat,
und ich konnte mich nicht mehr von ihr verabschieden.

Sie hat alle wichtigen Ereignisse mit mir zusammen erlebt:
Taufen meiner 3 Kinder, Einschulung, Kommunion meiner großen Tochter, meine Hochzeit,....
Sie war immer da!
Und jetzt muss ich alles alleine erleben.
Ich kann sie nicht mehr um Rat fragen oder ihr tolle Dinge erzählen.
Sie ist nicht mehr da!

Ich habe einen tollen Mann und 3 gesunde Kinder.
Ich genieße trotzdem jeden Augenblick meines Lebens mit meiner Familie.
Ich habe miterlebt, wie schnell ein Leben vorbei und ein geliebter Mensch nicht mehr da ist.
Ich erlebe jeden Tag intensiver als vorher und freue mich schon über Kleinigkeiten.

Meine Mama fehlt mir immer.
An manchen Tagen mehr als an anderen.

Ich weiß sie ist immer bei mir und beschützt mich.
Aber ob es jemals wirklich leichter wird, weiß ich selbst noch nicht.
Was mir sehr hilft ist, dass meine Familie noch anger zusammen gewachsen ist.
Außerdem habe ich hier ein paar nette Menschen kennengelernt, denen ich alle meine Sorgen erzählen und um Rat fragen kann.

Also ich bin immer und für jeden da und kann gut zuhören.
Viele Grüße Dani

Es vergeht kein Tag an dem ich nicht an meine Mutter denke
Ich bin 30 Jahre alt und habe meineM utter letztes Jahr im September verloren. Sie lag schon ziemlich lange im Krankenhaus und zum Schluß auf der Intensivstation. Meine Mutter war seit ca 25 Jahren Zuckerkrank und hat sich überhaupt nicht an die Ärzte gehalten. Die ganze Jahre über ging es mir mehr schlecht als recht aber irgendwie hat sie sich immer durgebissen. Letztes Jahr dann ging es ihr sehr schlecht und nach einem Krankenhausaufenthalt haben die Ärzte gesagt ihr Herz sei sehr schwach.Aber trotz dieser Diagnose keine Einsicht. Dann wurde sie im August ins Krankenhaus eingeliefert. Wasser in der Lunge usw....
Zum Schluß lag sie in der Intensivstation bis drei tage nach ihrem Geburtstsag das war am 25.September mich die Ärzte angerufen haben meiner Mutter ginge es sehr sehr schlecht. Ich bin sofort losgefahren. Ich war eine Stunde lang an ihrem Bett- dann ging sie von mir. Wenn ich jetzt darüber nachdenke kann ich mich noch an Einzelheiten erinnern- aber alles lief wie ein Film ab. Ich kann es immer noch nicht glauben und der Schmerz sitzt bei mir sehr tief. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht an meine Mutter denke.

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24. Januar 2012 um 21:26

Es ist schwer
ich kann dich gut verstehen.
als mein vater starb war ich gerade 15 jahre alt.
das ist 30 jahre her (!!! 30 jahre!!!)
ich habe ihn so schmerzlich vermisst und ich vermisse ihn heute noch.
oft weine ich deswegen heute noch. es ist so traurig. aber es liegt an jedem menschen selbst mit trauer umzugehen.
ich bin nun mal sehr emotional und melancholisch.

ich werde nie darüber hinwegkommen.
als meine tocher starb ist alles wieder hochgekommen.

ich habe heute schon angst vor dem tag an dem meine mutter stirbt.
dann bin ich allein auf dieser welt.

ich wünsche dir alles liebe.

von herzen...

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11. Februar 2017 um 0:27

Ich bin jetzt 26 und meine Mama starb an Krebs als ich 8 Jahre alt war. Sie ist Grade mal 38 geworden.
Wie es damals war hab ich verdrängt. Doch heute wo ich älter bin und mehr über das Leben nachdenke bin ich oft sehr traurig.
Es fehlt einfach was.
Noch heute kann ich manchmal nicht glauben das sie einfach nicht mehr da ist.
Habe auch manchmal das Gefühl das nicht damit klar komme, fühle mich so leer und alleine.  
 

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10. März 2018 um 5:46

Ich bin jetzt 46 Jahre alt und meine Mama ist am Dienstag Nacht im Krankenhaus verstorben. Es ist wohl so ziemlich das schlimmste was einem passieren kann!! Ich hoffe das es schnell etwas besser wird da ich echt völlig am Ende bin. Kann kaum etwas essen und schlafe Nachts nur noch mit vielen Unterbrechungen.
Meine Mutter war COPD krank. Sauerstoffpflichtig war sie noch nicht allerdings so schlecht zurecht das Sie nach wenigen Anstrengungen kaum noch Luft bekam.
Jeder kleiner grippaler Infekt bedeutete für meine Mutter fast immer ab ins Krankenhaus. Leider wartete meine Mutter immer viel zu lange mit dem Arzt Besuch. Diesesmal war es so schlimm das Sie Nachts mit dem Notarzt abegeholt wurde. Sie kam gleich auf die Intensivstation!! Leider wurde der Zustand immer schlimmer und Sie verstarb aufgrund der Atemanstrengung an einem Herzversagen!!

Irgendwie haben wir uns alle ja ziemlich lange mit dem Gedanke auseinandersetzen können das sie wohl nicht sehr alt werden wird und es die letzten Jahre steil bergab ging. Bei meiner Mom war der Krankheitsverlauf so das Sie extrem an Gewicht verloren hat. Sie wog jetzt zum schluss bei einer Grösse von 1,74m nur noch 45kg. Gerade deshalb war der Infekt wohl jetzt nicht mehr zu verkraften !!

Ich habe wirklich grosse Angst vor der Beerdigung. Weiss nicht wie ich das schaffen soll. Ich wünsche allen hier die den Verlust der Mutter zu beklagen haben VIEL KRAFT.
 

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Frühere Diskussionen
Mir gehts nicht gut.. Langeweile, Ungeduld, Stalker etc
Von: ramonchen1209
neu
10. März 2018 um 0:15
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