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Wie verarbeitet man den Tod eines lieben Menschen

13. August 2004 um 19:32

Hallo ,Ich weiß nicht ob ich hier richtig bin aber ich bin schon lange Jahre Leser von hier .
Ich Habe im April meine Mutter verloren und weiß nicht wie ich es verarbeiten soll viele sagen geh mal zur Selbsthilfegruppe aber da mag ich nicht hingehen .
Meine Mutter war 4 Jahre krank an Krebs ,seid Dezember 03 hat sie bei mir nebenan gewohnt und die letzten 8 Wochen habe ich sie gepflegt .
Die erste zeit nach ihren Tod habe ich viel zu tun gehabt und auch noch gearbeitet da ging es einigermassen ,aber in letzter zeit falle ich in ein tief nach dem anderen und weiß nicht wie ich da rauskommen soll ,meine Familie kann ich damit nicht belasten ,meine Kinder haben mit dem Tod schon genug gelitten und mein Mann ,ja da weiß ich nicht woran ich bin der mochte meine Mutter nicht so gerne und deswegen habe ich angst ich nerve ihn damit .
Ich habe jetzt schon drei wochen urlaub und jede minute die ich alleine bin ,denke ich an sie Wo sie jetzt ist ob sie schmerzen hat und alles solche Dinge ,ob sie mich sieht ,passt sie auf uns auf ????
Ich weiß nicht wie ich es abstellen soll .
Ich war auch erst einmal bei ihr Grab ,am Muttertag und da bin ich völlig zusammengebrochen deswegen traue ich mich nicht mehr dort hin ,fahre nicht mal am Friedhof vorbei ,mehme immer umwege in Kauf obwohl ich jeden Tag dran denke heute fährst du mal hin ,aber ich schaffe es nicht weil ich angst habe.
Letzte Woche hat der Neffe von mein Mann geheiratet ,bin auch mitgegangen in die Kirche und kaum hab ich gesessen hab ich wahnsinnig angefangen zu weinen ich konnte garnicht mehr aufhören mußte immer an die Beerdigung von meiner Mutter denken ,da die Kapelle fast genau so aussah wie die bei meiner Mutter .So hab mir mal ein bißchen von der seele geschrieben vielleicht sind ja welche dabei die mir mal sagen können wie man sowas verarbeitet ohne sich gleich eine Gruppe anzuschließen.Sogar jetzt bei schreiben zieht sich mein Herz zusamen das es wehtut und ich frage mich immer wieso sie war doch noch so jung und wollte noch viel machen und die Metastasen gingen doch alle zurück warum miteinmal alles wieder voll war keiner konnte mir antwort geben die suche ich heute noch .Liebe Grüße Maxy

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13. August 2004 um 21:09

Das...
...steht mir wohl alles noch bevor...meine mutter weiß seit februar das sie krebs hat..liegt jetzt wieder im kh...
huete hab ich erfahren das sie nixmehr machen können...ich bin grad total fertig...sie ist erst 48!!!
hab halt auch noch 2 brüder...der eine 8...der andere fast 18...

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13. August 2004 um 22:58

Liebe Maxy,
durch den tod deiner mutter hast du einen schweren verlust erlitten und damit umzugehen ist nicht einfach.
wenn ein geliebter mensch geht, dann scheint es so, als wenn auch ein teil von uns selbst mitgeht.

ich selbst habe vor ca. 1 jahr einen sehr lieben menschen verloren und es vergeht kein tag, an dem ich nicht an ihn denke und an jedem tag wird mir aufs neue bewußt, wie gern ich ihn hatte.

bei jung verstorbenen oder bei tragischen unfällen, wo wir uns nach dem *wieso* fragen, lässt mich persönlich vermuten, dass eine mächtige kraft dahintersteht, die diese person *geholt* hat. - wir können den sinn nicht erfassen, ganz egal wie sehr wir uns auch darum bemühen, eine antwort auf diese eine frage zu finden.

trauer ist ein sehr starkes gefühl und dementsprechend sind auch die emotionalen auswirkungen.
trauer hat etwas von einem strudel. sich dagegen zu wehren ist sinnlos, weil man kann der kraft des strudels nicht wirklich etwas entgegensetzen, sondern laugt dabei nur zunehmend aus, um dann doch hinabgezogen zu werden.

es heißt, wenn man in einem see in einen strudel gerät, dann soll man einmal tief luft holen und sich herab ziehen lassen, dann wird man durch den trichter runtergezogen und kann dann wieder auftauchen.

liebe maxy, was ich damit sagen will ist, dass es sehr wichtig ist, trauer zuzulassen. weine ruhig, wann immer dir danach ist - oder noch besser, brüll doch einfach mal! lasse den schmerz zu, damit du loslassen kannst. lass dich in deine trauer reinfallen wie in ein kissen.

die meisten menschen müssen früher oder später mit dieser situationen fertig werden. der tod gehört zu unserem leben, ebenso wie die geburt. er ist ein teil des lebens.
wenn du magst, dann sprich mit deiner mutter, einfach so.
mir selbst tut es sehr gut auf diese weise mit den menschen zu kommunizieren, die mir nahe standen (und dies noch immer tun) und ich kann auf diese weise sagen, wie wichtig sie mir sind und wie sehr ich sie vermisse. und ich kann ihnen auch liebevolle gefühle zuschicken. das spüren sie wie ein streicheln auf der haut.

zur trauerbewältigung gibt es leider kein patentrezept.
aber, deine mutter wird immer da sein und eine schützende hand über dich halten. auch wenn es dir jetzt vielleicht keinen trost spendet, es kommt der zeitpunkt, an dem du diese hand zu spüren glaubst.

möge die göttin dich schützen und segnen. *b*b*!

alles liebe,
cosmic.

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14. August 2004 um 11:50
In Antwort auf semmelchen

Das...
...steht mir wohl alles noch bevor...meine mutter weiß seit februar das sie krebs hat..liegt jetzt wieder im kh...
huete hab ich erfahren das sie nixmehr machen können...ich bin grad total fertig...sie ist erst 48!!!
hab halt auch noch 2 brüder...der eine 8...der andere fast 18...

Vielen Dank Für eure lieben Worte
Ich will auch fest dran glauben das es ihr jetzt besser geht als zu lebzeiten ,denn sie hatte große schmerzen und wenn man dann daneben steht und man kann nichts machen das ist sehr schlimm.
Ihr Kampf hat eine Woche gedauert im Krankenhaus ich war auch nur dort weil es konnte jede minute zu ende gehen ,aber diese zeit wo sie im unterbewußtsein immer geschrieen hat und dann wenn sie an die decke geschaut hat und die Hände nach oben gestreckt hat und ganz komische laute von sich gegeben hat die werde ich mein lebtag nicht vergessen .
Der Arzt hat nach 3 Tagen gefragt ob noch irgendwer oder was fehlt ,ob sie noch auf was wartet denn es ist ein rätzel das sie noch nicht erlöst ist. Der Krankenhauspastor war auch 2 mal am Tag dort und ich hatte auch die nummer falls sie in der Nacht verstirbt damit er da ist und sie aussegnet ,diese 6 Tage werde ich nicht vergessen .
Ich habe ihr in der zeit viel erzählt auch das sie loslassen soll damit es ihr besser geht ich glaube da habe ich meine ganze Kraft verbraucht jetzt bin ich leer und könnte immer nur heulen.
Ich wußte es genau 3 Wochen vor ihrem Tod das es nicht mehr lange geht und ich habe jede Minute verbracht die ging bei ihr und doch habe ich immer noch so viele Fragen offen und Gefühle die ich ihr erzählen möchte sie fehlt mir einfach viel zu doll das hätte ich nie gedacht das es so schlimm sein kann
Liebe Grüße Maxy
Und Dir Semmelchen gehe zu ihr so oft du kannst und spreche mit ihr über alles auch den Tod das hat der Hausarzt von meiner Mutter auch gesagt und er hat mich die ganze zeit auch begleitet und mir sehr geholfen alles liebe und viel kraft die wirst du brauchen

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15. August 2004 um 8:35
In Antwort auf maxy

Vielen Dank Für eure lieben Worte
Ich will auch fest dran glauben das es ihr jetzt besser geht als zu lebzeiten ,denn sie hatte große schmerzen und wenn man dann daneben steht und man kann nichts machen das ist sehr schlimm.
Ihr Kampf hat eine Woche gedauert im Krankenhaus ich war auch nur dort weil es konnte jede minute zu ende gehen ,aber diese zeit wo sie im unterbewußtsein immer geschrieen hat und dann wenn sie an die decke geschaut hat und die Hände nach oben gestreckt hat und ganz komische laute von sich gegeben hat die werde ich mein lebtag nicht vergessen .
Der Arzt hat nach 3 Tagen gefragt ob noch irgendwer oder was fehlt ,ob sie noch auf was wartet denn es ist ein rätzel das sie noch nicht erlöst ist. Der Krankenhauspastor war auch 2 mal am Tag dort und ich hatte auch die nummer falls sie in der Nacht verstirbt damit er da ist und sie aussegnet ,diese 6 Tage werde ich nicht vergessen .
Ich habe ihr in der zeit viel erzählt auch das sie loslassen soll damit es ihr besser geht ich glaube da habe ich meine ganze Kraft verbraucht jetzt bin ich leer und könnte immer nur heulen.
Ich wußte es genau 3 Wochen vor ihrem Tod das es nicht mehr lange geht und ich habe jede Minute verbracht die ging bei ihr und doch habe ich immer noch so viele Fragen offen und Gefühle die ich ihr erzählen möchte sie fehlt mir einfach viel zu doll das hätte ich nie gedacht das es so schlimm sein kann
Liebe Grüße Maxy
Und Dir Semmelchen gehe zu ihr so oft du kannst und spreche mit ihr über alles auch den Tod das hat der Hausarzt von meiner Mutter auch gesagt und er hat mich die ganze zeit auch begleitet und mir sehr geholfen alles liebe und viel kraft die wirst du brauchen

@Maxy
Hallo Maxy,

ich kenne die Situation sehr gut.Ich selbst habe vor 7 Jahren meine beste Freundin verloren, da sie sich selbst für den Freitod entschieden hat.Das schlimme daran waren die Tatsache, das sie es angekündigt hat und ich zusammengebrochen bin ins Krankenhaus kam und nicht auf die Beisetzung gehen durfte. Ich wurde ruhigestellt und festgehalten. Dies hatte zur Folge das ich bis heute nicht Abschied nehmen konnte und mich regelrecht in Schuldgefühlen vergraben habe.
Vielleicht hilft es Dir, wenn Du ihr Briefe schreibst und Ihr sagst, wie es Dir geht und was Du für sie empfindest. Aber ich denke, das wir von unseren Verstorbenen oftmals begleitet und beschützt werden, auf welche Art und Weise auch immer.

Viel Kraft Dir

Papagei

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15. August 2004 um 13:14

Es war bei mir auch
sehr schlimm, zumal mein alter die Sachen von ihr direkt in die Altkleidersammlung geworfen hat. Ich kam damit gar nicht klar, ich war nervlich am Ende, weil er das gemacht hat, denn sie war zuvor erst einige Stunden verstorben. Meine Ma hatte seit 1991 Krebs. Alles fing in der Brust an. Dann wurde diese Abgenommen, dann gings Bergauf. Im Jahr 2000 ging es dann wieder los, Methastasen Bildung im Rücken und in den Lymphen, sie mußte ein Korsett tragen, da der Krebs ein loch in die Wirbelsäule gemacht hat. 2001 war es denn soweit, das sie Flüssigkeit in der Lunge hatte, und in Juni an einem Qaulvollen Erstickungstot hatte. Es war so grausam, sie dort liegen zu sehen, meine Gedanken haben gesagt, sie bewegt sich, sie lebt, doch es war nicht so. Ich hatte mich denn eine Woche Krankschreiben lassen, und bin dann aber wieder Arbeiten gegangen, da mir die Kollegen sehr geholfen haben, mit gesprächen und mit liebevoller Unterstützung.
Sie fehlt mir aber noch immer so sehr, aber sie wird immer bei mir sein. Mein alter Herr ist nach dem Tot meiner Ma, gleich drei Monate später mit einer anderen zusammen gekommen (kannten sich, denn es war die Mutter von meiner Schwester ihren Ex-Verlobten), deren Mann auch grad verstorben war(auch Krebs). Sie haben sich sage und schreibe am Silvester 2001 gleich verlobt. Echt nivaeulos kann ich da nur sagen.
Liebe Maxy, geh ruhig auf den Friedhof, und trauer, so viel du magst, und versuch mit deinem Umfeld drüber zu sprechen, mir hat es auch sehr geholfen, mit meinen Hausarzt drüber zu sprechen, und mein Ex war auch in der Zeit sehr für mich da und meine Freundin auch.
Manchmal rede ich noch mit meinen jetzigen Partner drüber, er kannte sie zwar nicht, aber sein Dad ist leider auch gestorben(plötzlicher Herzstillstand) den kannte ich leider auch nicht, aber wir verstehen einander und können über den Tot reden, und das ist sehr wichtig für die Verarbeitung.

Ganz viel Stärke und Kraft wünsche ich dir,
liebe Grüße
Wusel

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16. August 2004 um 4:54

Liebe Maxi
Vor 4 Jahren,hat es das Schicksal so gewollt,daß ich meine gesamte Familie innerhalb von 81 Tagen verloren habe.Ich kann verstehen was Du fühlst und kann Dir nur den Rat geben Dich der Trauer zu stellen.
Geh zum Grab, schlag auf die Erde ein oder bepflanze sie liebevoll...schaffe eine Verbindung die Dir so fehlt!
Du hast jetzt sicher das Gefühl zurückgelassen zu sein...
Du hast sicher noch Sachen von Deiner Mama die nach ihr riechen...Pullover oder so...quäl Dich ruhig damit...irgendwann hast Du es satt den Schmerz dabei zu spüren so unverständlich es jetzt für Dich klingt!
Es ist wichtig, daß Du erkennst, daß Du trauerst!
Es gibt Momente oder Stunden in denen Du funktionieren musst, aber wann immer Du zusammenbrichst; lebe Deine Trauer!
Es wird besser..glaube mir!

-Wenn Duschreiben magst:
Silberkiesel@hotmail.com

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16. August 2004 um 11:47

Hallo Maxi,
man fragt sich Warum und vermisst einen geliebten Menschen, alles erinnert einen an diesen und man ist gefüllt mit unendlicher Traurigkeit...Trauern ist ein harter Weg, weil niemand diesen verlorenen Menschen zurückbringen kann. Die Antwort auf die Frage Warum wird Dir niemand geben können, die Fragen werden immer bleiben, für den Rest eines Lebens. Aber statt sie beantworten zu wollen, muss man versuchen mit diesen Fragen zu leben, auf die man keine Antwort bekommt. Es ist grausam, ich wäre auch fast an Trauer zerbrochen, es dauert lange, bis man wirklich akzeptieren kann, was passiert ist. Aber Du musst Dir Menschen suchen, die mit Dir trauern, denen Du zeigen kannst, wie Du Dich fühlst, mit denen Du über Deine Mutter sprechen kannst. Es ist wichtig. Du mußt nicht in eine Selbsthilfegruppe, besser sind Menschen,die vertraut sind. Es ist schade, aber kannst Du Dich Deinem Mann nicht öffnen?
Das Leben geht zwar weiter, aber die Trauer geht mit, sie wird Teil Deines Lebens sein müssen, weil so etwas auch zum Leben dazugehört. Der Tod ist Teil des Lebens. Und wenn sie Krebs hatte, ist es nicht wie eine Erlösung für sie? Alles Gute...

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27. Dezember 2004 um 19:44

Ich leide mit ihnen.Bin Arzt,habe Mutter durch Krebs 2.Sept 2004 verloren
Ich leide mit ihnen.Bin Arzt,habe Mutter durch Krebs 2.Sept 2004 verloren . Ich kann Ihren Schmerz nachfühlen... Das is als wär das Herz aus der Brust bei lebendigem Leibe herausgerissen. Bin auch 3 Mal nur nach Beerdigigung am Grab gewesen. Versuche michh an meine psychisch stärkere Schweter zu klammern ,kann nicht alleine hin,breche in Tränen aus und kann nichts mehr arbeiten. Ich hatte nur Meine liebe Mutter. Vatter hat uns schon als Kinder verraten und sich dem Alkohol gewidmet. Wir verließen ihne nach 15 Jahre Quelerei und Schläge ohne Trauer. Inzwischen ist der Tod, weiß nicht mal wann es genaus passiert ist. Todesursache ALOKOHOLISMUS. Schlimm aber er ist mir völlig egal.
Meine liebe Mutter aber nicht.
Sie ist mein ewiger Schatz und Sonnenschein in meinem Herzen.
Kann sie niemals vegessen.
Weihnachten erstmalig ohne Sie war für mich eine seelische Katastrophe. Versuche zu beten ,zu glauben,werde von Freunden gestützt.
Kriege trotzdem keinde Luft und kein Wort heraus ,wenn ich an sie denke, mein liebster teurster Schatz.
NIEMALS WERDE ICÄH IHREN TOD AKZEPTIEREN !!!
Sie war erst 62 jahre alt, als der Nasopharyngs-Ca sie mir wegnahm.
Ich leide als Sohn und ihr Arzt die Höhlenqualen jeden Tag. Versuche mit Gewalt meine Fassung nach außen nicht zu verlieren.
Leider stand meine Mutter meinen 3 kinder und meiner Frau nicht so nah wie mir.
Darum ist für die alles abgeschlossen.
Ich leide wie ein verprügelter Hund jeden Tag.
Es sind fast 3 Monate vergangen.
Nichts besserrs sich.
Ich werde der Gedankein an meinen liebsten Schatz nicht loß und heule fast jeded Tag, obwohl ich als Arzt, sicher über 100 Tote gesehen bzw. Todesursache festgestellt habe.
NICHTS KANN MIR MEINEN SCHATZT auch nur ansatzweise ersetzen.
Sie hätte noch 20-30 Jahre leben können, ihre viel ältere 6 Geschwister leben alle.
Ich kann nicht glauben ,daß sie schon jetzt mir weggenommen wurde. Ich leide fürchterlich,besuche ihr Ziummer, küsse ihre Kleider und weine mir die Seele aus dem Leib.

TOD IST ETWAS FÜRCHTBARES !!!

Viktor, 27.12.2004 NRW/Deutschland

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28. Dezember 2004 um 11:56

Verlor meine besten Freund
Ich habe vor ca.2 Jahren die völlig überraschende Nachricht erhalten, das mein bester Freund gestorben ist. Mit gerade mal 19 Jahren. Anfangs fiel ich in ein tiefes loch und um ehrlich zu sein habe ich seit dem Zeitpunkt keine angst mehr vor dem tot weil ich weiß wer auf mich wartet.
Ich war oft bei seinem Grab, träume von Ihm und setze mich damit auseinander. Ich wollte verstehen warum er das was Ihn umbrachte tat und meldete mich freiwilig als Mitarbeiter in einer Selbsthilfe Gruppe für Meschen die in seiner Lage ( zu lebzeiten) waren. Ich wollte helfen und für diese Menschen da sein und habe mich mit dem problem auseinander gesetzt.
Ich weiß das es nichts nutzt zu weinen und sich fertig zu machen. Mittlerweile weiß ich:
Trauer nicht um den Mensch, sondern feier das Leben das er geführt hat!

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15. September 2007 um 22:41
In Antwort auf vitenka

Ich leide mit ihnen.Bin Arzt,habe Mutter durch Krebs 2.Sept 2004 verloren
Ich leide mit ihnen.Bin Arzt,habe Mutter durch Krebs 2.Sept 2004 verloren . Ich kann Ihren Schmerz nachfühlen... Das is als wär das Herz aus der Brust bei lebendigem Leibe herausgerissen. Bin auch 3 Mal nur nach Beerdigigung am Grab gewesen. Versuche michh an meine psychisch stärkere Schweter zu klammern ,kann nicht alleine hin,breche in Tränen aus und kann nichts mehr arbeiten. Ich hatte nur Meine liebe Mutter. Vatter hat uns schon als Kinder verraten und sich dem Alkohol gewidmet. Wir verließen ihne nach 15 Jahre Quelerei und Schläge ohne Trauer. Inzwischen ist der Tod, weiß nicht mal wann es genaus passiert ist. Todesursache ALOKOHOLISMUS. Schlimm aber er ist mir völlig egal.
Meine liebe Mutter aber nicht.
Sie ist mein ewiger Schatz und Sonnenschein in meinem Herzen.
Kann sie niemals vegessen.
Weihnachten erstmalig ohne Sie war für mich eine seelische Katastrophe. Versuche zu beten ,zu glauben,werde von Freunden gestützt.
Kriege trotzdem keinde Luft und kein Wort heraus ,wenn ich an sie denke, mein liebster teurster Schatz.
NIEMALS WERDE ICÄH IHREN TOD AKZEPTIEREN !!!
Sie war erst 62 jahre alt, als der Nasopharyngs-Ca sie mir wegnahm.
Ich leide als Sohn und ihr Arzt die Höhlenqualen jeden Tag. Versuche mit Gewalt meine Fassung nach außen nicht zu verlieren.
Leider stand meine Mutter meinen 3 kinder und meiner Frau nicht so nah wie mir.
Darum ist für die alles abgeschlossen.
Ich leide wie ein verprügelter Hund jeden Tag.
Es sind fast 3 Monate vergangen.
Nichts besserrs sich.
Ich werde der Gedankein an meinen liebsten Schatz nicht loß und heule fast jeded Tag, obwohl ich als Arzt, sicher über 100 Tote gesehen bzw. Todesursache festgestellt habe.
NICHTS KANN MIR MEINEN SCHATZT auch nur ansatzweise ersetzen.
Sie hätte noch 20-30 Jahre leben können, ihre viel ältere 6 Geschwister leben alle.
Ich kann nicht glauben ,daß sie schon jetzt mir weggenommen wurde. Ich leide fürchterlich,besuche ihr Ziummer, küsse ihre Kleider und weine mir die Seele aus dem Leib.

TOD IST ETWAS FÜRCHTBARES !!!

Viktor, 27.12.2004 NRW/Deutschland

Tod idt etwas füchterlichesIch leide mit ihnen.Bin Arzt,habe Mutter durch Krebs 2.Sept 2004 verloren
Guten Tag, jetzt sind für Sie drei Jahre vergangen. Fühlen Sie sich jetzt besser?
Sie haben REcht, dass der TOD etwas fürchterliches ist. So schwer zu verstehen. Gibt es nicht,
Mein Mann ist völlig überraschend gestorben und kein Arzt hat uns über mögliche Verläufe aufgeklärt. Unser liebes Gesundheitssystem.

Ich hoffe nur und wünsche Ihnen, dass Sie den Schock über den TOD eies sehr nahestehenden Menschen überwinden können.
Ich gehe aller dings auf den Friedhof und seh wie er da liegt, aber ich kann mich mit ihm unterhalten. ER sagt, er hat keine Schmerzen und freut sich über meine Stärke.
LG.

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15. Oktober 2008 um 23:39
In Antwort auf papagei2

@Maxy
Hallo Maxy,

ich kenne die Situation sehr gut.Ich selbst habe vor 7 Jahren meine beste Freundin verloren, da sie sich selbst für den Freitod entschieden hat.Das schlimme daran waren die Tatsache, das sie es angekündigt hat und ich zusammengebrochen bin ins Krankenhaus kam und nicht auf die Beisetzung gehen durfte. Ich wurde ruhigestellt und festgehalten. Dies hatte zur Folge das ich bis heute nicht Abschied nehmen konnte und mich regelrecht in Schuldgefühlen vergraben habe.
Vielleicht hilft es Dir, wenn Du ihr Briefe schreibst und Ihr sagst, wie es Dir geht und was Du für sie empfindest. Aber ich denke, das wir von unseren Verstorbenen oftmals begleitet und beschützt werden, auf welche Art und Weise auch immer.

Viel Kraft Dir

Papagei

PAsst nicht dazu, aber ich tu es trotzdem
Meine OMa ist auch vor einem Jahr an Krebs gestorben.
Ich kann es ziemlich gut überwältigen wenn ich mir es von der seele schreibe. Hier einen UAfsatz darüber( elider ahbe ich viele Fehler, aber ich hoffe ihr könnt darüber hinabsehen)

Es fing alles an, als meine Mutter zu mir sgate: ist dir schon aufgefallen, dass Oma so viel abgenommen hat?
Und ich nickte nur ein Nein und dahcte mir nichts dabei. Paar Tage später fuhr Mama mit Oma zum Arzt, denn Oma machte die jährliche Rundum Untersuchung.
Genau in dieser Woche fuhr ich für 5 Tagen auf Sportwoche mit miener Klasse. An die Heimreise kann ich mich noch genau erinnern, den dieser Tag hat mein Lebn verändert. Ich war gerade im Abteil mit eineigen Freunden aus der Klasse. Als mein Handy klingelte. Meine Schwester war am Apparat und wollte mine Mutter sprechen. Aber das ging nicht denn ich war noch im Zug. Eine gute Stunde später rief meine Schwester wieder an, und fragte mich wieder ob ich scho zu HAuse wäre. Da bemerkte ich die besorgte Stimme meiner Schwester und fragte: Ist etwas mit Mama passiert und sie antwortete mit Nein. Doch irgendwas ist doch, sagte ich zu ihr, erzähl es mir, so schlimm wird es doch nicht sein. miene schwester war kurze Zeit still: Oma hat ihren Befund bekommen und es hat sich rausgestellt, das sie Darmkrebs hat. Mir schossen sofort die tRänen in die Augen und jetzt war mir klar warum sie so viel abgenommen hatte. Ich überspielte mien Traurigkeit und war einfach nur froh als ich zu ahuse ankam und Oma in den Arm nehmen konnte. Oma sah dem Krebs gelassen entgegen, sie war eine Frau die sich nichts ansehen ließ und nie weinte. Doch ich glaube innerlich hatte sie große Angst. Kurz vor den Fereinbeginn schuate es schlecht für Omas zustand aus, sie wurde operiert, die Ärzte wollten den Krebs enfernen, doch die Metastasen ahttens cih schon im ganzen Körper ausgebreitet. Oma bekam nach dieser Operation einen künstlichen Ausgang. Damit kam sie gar nicht zu recht. Dann kam der Sommer, Oma ging es ein bisschen besser, doch der nächste Schicksalsschlag tart ein, mein ältester Bruder, das lieblings Enkelkind und Soorgenkind mienr Oma, verunglückte tödlich. Meine Oma nahm es sichtlich gelassen, doch tief in ihr, trug sie tiefe Trauer, denn es war der 3. Todesfall in unserer Familie. Zuerst starb ihr MAnn, ein Jahr drauf Mein Couse und dieses Jahr starb mein Bruder.
Mienr Oma ging es eigentl. immer gleich gut/schlecht. Bis anfang Frühling 2007, ihr Zustand vershclechterte sich stabil, Oma bekam ein Krankenbett, und meine Mutter musste sie pflegen. Da ich nicht von der Seite meinr Oma weichen wollte und ich wusste dass es bald so sein wird dass Oma nicht mehr lange unter uns weilen wird, zog ich zu meiner Oma. Da sie nur ein Stock ober uns wohnte, ging das gut. Jede Nachst stand ich 2 Mal auf, um nach ihr zu sehen. Jedes Mal war es schwer in das Zimemr zu ghen, denn es hätte jeden Moment so sein können. Anfang Sommer setzte Oma die Kemo ab. Ich glaube dass tat ihr die ltztn Wochen noch ziemlich gut, dennd ie letzte Kemo hat ihr reichlich zugesetzt. Der Anblick meiner Oma war grauenhaft, niemlas möchte ich wieder einen Menschen so sehen. Und schon war es August, Oma war schon so schwach dass sie nur mehr im Rollstuhl sitzen konnte und nicht mehr gehen. ich weiß noch genau es war der 26. August, der Todestag meines Bruders jährte sich. Meine Oma klagte von Schmerzen und Mutter rief den Arzt. er sagte zur Mama. ich kann ihr das Sterben leichter machen, denn so ist es eine Qual für sie. Meine Mutter wird sich dass nie verzeihen, als sie dem Doktor zusgate er solle ihr das sterben erleichtern. Denn was wir nicht wussten war, dass der Arzt ihr so starke medikamente gibt dass sie nicht mehr aufwachen würde, sondern Immer schalöfen würde. Es war ein schrecklicher Anblick meine Oma schlafen im Krankenbett zu sehen. Ihr röcheln höre ich bis heute noch. Es ging ein Tag herum. Miene Oma war immer noch im tiefschlaf. Doch am diesen TAg war es für mich einer der schönsten Momente den ich noch mit ihr erlebn durfte, als ich den Raum betrat redete ich mit Oma, da öffnete sie die Augen bewegte leicht ihre Finger und lächelte. es war der Schönste mOment seit langem, aber auch der letzte moment den ich mit eminer Oma teilen durfte. Jede Stunde ging es ihr schlechter. Nun schrieben wir den 28. August. miene mUtter meine Tante und ich schliefen bei eminer oma im Zommer, gegen 1 uhr in der nacht schleifen wir ein. ABer wiedurch ein wunder wachten wir alle drei kurz vor 6 Uhr auf. DA standen wir zu dritt an Omas Bett, als hätte sie uns gerufen, ihr röcheln wurde immer leider und langsamer und pllötzlich hörte sie auf zu atmen. Es war der schrecklichste moment, ich sah meiner Oma zu wie sie strab. ich gönnte es ihr, denn es war ihr letzter wunsch, doch wie sollte ich damit umgehen. es wurden schon 2 menschen aus mein leben gerissen und jetzt noch der dritte. Nur der Tod meiner Oma war um vieles schwere und ein Jahr darauf kann ich es noch nicht fassen, dass einer der liebsten Menschen die bei mir waren einafch von mir gehen. Oma war für mich, was mutter nie sein konnte. Oma war immer für mich da wenn mutter arbeiten war, sie kochte für mich und mein zweites zu Hause war ebi ihr. es gab keinen Tag wo ich meine Oma nicht sah. Sie war für mich da, wie ich für sie. Und ich verstehe es immer noch nicht, warums ie, sie die für ihr Leben so hart geschuftet hat, und jetztz konnte sie ihrleben erst richtig genießen. So etwas ist unfair.

Danke Oma dass ichs o viele schöne Erlebnisse teilen durfte. Ich liebe dich von ganzem herzen

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20. Juli 2011 um 8:44

Lesen
Hallo Maxy,
ich kenne deine Situation. Bei mir ist es zwar nicht die Mutter, aber ich komme mit dem Tod meiner Großmutter auch nicht klar. Sie verstarb vor zwei Wochen an Altersschwäche [war 87]. Zu ihr hatte ich schon immer ein engeres Verhältnis als zu meiner Mutter gepflegt, da meine Oma auch nebenan wohnte. Nun weiß ich selbst nicht wie ich damit klar kommen soll, da sie mir doch so viel bedeutet. Ich suche schon tagelang ähnliche Beiträge in Internetforen, und habe nun diesen gefunden. Was mir aber allerdings geholfen hat, ist, darüber zu sprechen. Ich habe nun einen Tag lang mit meiner Freundin darüber gesprochen, über Tod, Wiedergeburt [falls es sie gibt, ist ja umstritten] und weiteres. Es tut gut mit jemand Fremden darüber zu reden, vertrau' mir! Am besten mit jemandem, der außenstehend ist, d.h. nicht gerade mit deiner Schwester, wenn du eine hast, weil sie ja im Prinzip das gleiche durchmacht. Wenn du partout nicht zu einem Psychologen gehen willst, was ich dir normalerweise raten würde, dann rede mit Freunden darüber. Es ist jetzt etwas blöd, dass dein Mann deine Mutter nicht so sehr gemocht hat und er deswegen nicht wirklich mit dir darüber reden kann, aber versuche zu reden. Wenn du alles in dich reinfrisst, wirst du bald an Depressionen leiden, und das solltest du lieber nicht deiner Familie antun, das ist nämlich gar nicht schön [ich weiß wovon ich rede, ich war früher mal depressiv, litt an Magersucht]. Rede mit jemandem drüber! Das ist mein Rat an dich. Ich hoffe, dass du lernst mit dem Tod umzugehen wie ich es mit meiner Oma geschafft habe.
Liebe Grüße,
Krissy

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20. Juli 2011 um 12:44

Beitrag von 2004!!!!!!!!!!
eröffnet doch neue Diskussionen, wenn das Thema aktuell ist und lasst mal das Alte ruhen.
Gruß melike

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18. Mai 2012 um 21:19

@ Maxy Ich kenne das gefühl
Ich habe letztes Jahr im Juli meinen Vater verloren zwar nicht durch Krebs sondern nach einer OP an seinen Beinvenen. Er wäre fast verblutet als seine operierte Vene in der Leiste aufgeplaatzt ist, er ist nur 1 Tag nach der Geburt seines Enkelkinds gestorben, man sagt ja ein neues Leben kommt und ein altes Leben stirbt. War nach der Geburt meines Sohnes an diesem Donnerstag noch auf der Intensivstadion und habe meinem vater dann im Koma liegend gesagt das er einen Enkelsohn hat ob er das noch mit bekommen habe weiß ich nicht ich arbeite selbst in der Pflege man ist immer so hilflos. Jetzt weiß ich wenigstens das mein Sohn gleich 3 Schutzengel hat die auf ihn auf passen.... wenn ich bedenken das es jetzt schon 10 Monate her ist das er tod ist und ich bin nicht so oft auf dem Friedhof weil ich jedes mal anfange in Tränen aus zu brechen weil mein vater auf dem selben Friedhof liegt wie mein Opa und auch dessen Tod hab ich nicht überwunden er ist 2009 an Lungenkrebs verstorben und ihn hab ich so geliebt wie als ob er mein Papa gewesen ist. Ich hab zwar eine Familie bzw einen Mann doch den möchte ich auch nicht nicht damit belasten er ist damals durch den Tod seines Vaters in ein tiefes Loch gefallen und nur durch die hilfe seiner Freunde da wieder rausgekommen sonst hätte ich meinen Mann wahrscheinlich nie kennengelernt
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen Liebe Grüße Merlin1979

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18. Mai 2012 um 21:28

Tod eines lieben Menschen
In vielen Ländern wird der Tod gefeiert. Ich versuche mir vorzustellen, wie die Menschen einfach nur vorgegangen sind, um die Lage zu *checken*.

(Und manchmal suche ich den Dialog)

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21. August 2012 um 20:40

Hallo maxi
ich kann so gut verstehen wie es dir geht. meine mutter ist im märz gestorben. auch bei ihr hat der krebs gestreut. sie hat das letzte halbe jahr vor ihrem tod in schmerzen verbracht, furchtbar abgenommen und keine lebensqualität gehabt. ich fühle mich verlassen, alles ist sinnlos geworden - ich hadere mit dem ganzen leben und seinem sinn. wären sie kinder nicht da....ich schreibe gerade diplomarbeit - das heißt ich versuche es. aber seitdem sie verstorben ist fällt es mir echt schwer mich auf irgendetwas außerhab meiner wohnung zu konzentrieren. ich habe keinen antrieb mehr, möchte mich am liebsten den ganzen tag verkriechen. auch ich hoffe dass das wieder besser wird und ich mein leben endlich wieder auf die reihe bekomme. ich muss meinen abschluss machen und weiß ehrlich gesagt nicht wirklich wie ich das machen soll. ich denke reden ist wichtig, die trauerphasen bewusst durchleben und verarbeiten. es wird besser, irgendwann - aber drei wochen ist nicht genug...wäre es für mich nicht. vielleicht kannst du ja halbzeit gehen oder siehst es als möglichkeit irgendwie wieder in der realität zu landen. ich fühle mich nach deinem beitrag etwas erleichtert. dass es anderen auch so geht. das hilft - irgendwie.

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25. August 2012 um 3:30

Achte auf Deine Träume
Hallo Maxy,

ich habe zwei Kolleginnen, deren Mütter gerade oder vor noch nicht sehr langer Zeit gestorben sind.
Gerade die eine Kollegin hat den Verlust ähnlich wie Du beschrieben,
Sie stellte mir die Fage, die Du jetzt gestellt hast, weil mein Freund im April vor Jahren starb.

Wir kamen auf die Träume nach dem Tod.
Hast Du seitdem von Deiner Mutter geträumt?
Ich hatte sehr reale Träume von ihm und Hörü von ihrer Mutter.
Sie träumte, nachdem wir gesprochen hatten einmal kurz danach, daß sie ihre Mutter umarmen und riechen konnte.
Nicht das Grab ist der Ort, sondern die andere Seite.

Stelle Dir vor, sie ist dort, wo auch Du und jeder von uns in absehbarer Zeit sein wird.
Mit ihrem Tod hast Du eine Verbindung zur anderen Seite bekommen und Träume sind der Ort für Begegnungen.
Achte also auf Deine Träume.

Und eines solltest Du nicht machen, frage nicht traurig nach dem Warum.
Jeder Mensch hat seine Lebenszeit.
Die spät oder früher endet.
Das ist so.
Das bestimmen andere Kräfte.

Du bist noch hier mit Deiner Familie.
Achte auf Deine Kinder, deren Mutter Du bist.
Deine Mutter ist jetzt auf der anderen Seite,dort wirst Du eine Tages auch sein.

Versuche Dir einfach vorzustellen, die Verbindung ist nicht gekappt, sie ist nur eben schon dort, wo wir alle auch hin müssen.

Aber ihre Zeit hier war nun einmal vorbei.
Das Leben, die Götter, die übergeordneten Kräfte entscheiden über Leben und Tod.

Es ist keine sinnvolle Frage warum.
Oder anders, sie wird uns nicht beantwortet.
Warum?
Darum...
Weil jeder Mensch hier seine Zeit hat,die wie auch immer endet.
Auch für Dich,mich,Deine Kinder, jeden.

Meine Kolleginen und ich sind Krankenschwestern, erleben jeden Tag all das.
Und dann außerdem auch den Tod außerhalb des Berufes.
Ich habe mich nie gefragt, warum mein Freund mit 46 an Lungenkrebs starb.
Weil er sterblich ist,wie wir alle.
Auf seine Weise gelebt hat.

Es ist absurd sich nach dem Warum zu fragen, wir werden sterblich geboren,der Tod steht jedem von uns bevor.

Warum versuchen wir immer zu formulieren, der Tod darf erst unter bestimmten Voraussetzungen eintreten und möglichst gar nicht?

Der Ansatz sollte sein, wir kommen und gehen wieder.
Dazwischen leben wir.
Wir kommen woher?
Und gehen wohin?

Das ist meine Frage.
Warum leben wir überhaupt.
Heute dachte ich erstmals, weil wir wirklich in der Lebensschule sind, in der Zeit, die wir hier jeden Tag zusehen müssen.

Mein Vater starb mit 45,ich war 3 Jahre alt, meine Schwester 2, meine Mutter Anfang 30.
Warum haben wir nie gefragt, es war so.
Es war einfach so.

Du bist noch hier, wir auch, wir werden auch sterben, dann an dem Ort sein,wo die Anderen jetzt schon sind.
Wir müssen aber hier noch unsere Aufgaben erfüllen.
Du bist Mutter und in einer Beziehung, Dein Ort ist noch hier.
Deine Mutter ist auf der anderen Seite und Du mußt dem Leben vertrauen.
Mußt Du einfach.

Versuche Träume wahrzunehmen, wir haben nach dem Tod Verbindungen spüren können, aber selbst wenn es Dir nicht geschieht, vertraue darauf, Deine Mutter ist nicht fort, nur schon dort, wo Du wirklich auch bald sein wirst und wenn es auch erst in Jahrzehnten sein wird oder morgen.

Vernachlässige nicht Dein Leben und schon gar nicht Deine Familie.
Deine Energie wird hier gebraucht und darf nicht im Kummer versanden.
Da verschwendest Du sinnlos Energie.

Ihre Zeit war hier vorbei.
Besuche nie wieder das Grab, wenn Du dort so traurig bist.
Ich war auch sehr lange nicht am Grab, weil er dort nicht ist.
Dort sind nur traurige Erinnerungen.

Denke an sie, träume von ihr, Hörü hat so intensiv erlebt, ihre Mutter kam und hat sich gezeigt.
Ihr ging es besser, sie sah jünger aus.
Hörü war beruhigter, jetzt, ihre Mutter starb vor fast einem Jahr meine ich, ich glaube ihr geht es besser.
Es braucht auch Zeit.
Die Zeit heilt wirklich.

Lebe und gestehe Deiner Mutter zu nicht mir hier sein zu müssen, erlaube ihr an dem Ort zu sein, der für uns alle vorgesehen ist.
Ob es ihr dort gut geht?
Niemand weiß, wie es uns nach dem Tod gehen wird, hoffentlich gut...

Sie war für ihre bestimmte Zeit hier,jeder von uns hat seine Zeit, das empfinde ich zumindest sehr ehrlich so.
Und wieder fortzugehen liegt nicht bei uns.
Es ist auch glaube ich nicht ungerecht.
Man geht dann, wenn man alles hier für dieses Leben erfüllt hat.
Die Umtsände mögen bitter sein.
Aber auch da ist die Frage nach dem Warum müßig.
Weil die Frage nicht umfassend beantwortet wird.
Wen fragst Du denn??






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27. Februar 2013 um 16:18
In Antwort auf michele370

Verlor meine besten Freund
Ich habe vor ca.2 Jahren die völlig überraschende Nachricht erhalten, das mein bester Freund gestorben ist. Mit gerade mal 19 Jahren. Anfangs fiel ich in ein tiefes loch und um ehrlich zu sein habe ich seit dem Zeitpunkt keine angst mehr vor dem tot weil ich weiß wer auf mich wartet.
Ich war oft bei seinem Grab, träume von Ihm und setze mich damit auseinander. Ich wollte verstehen warum er das was Ihn umbrachte tat und meldete mich freiwilig als Mitarbeiter in einer Selbsthilfe Gruppe für Meschen die in seiner Lage ( zu lebzeiten) waren. Ich wollte helfen und für diese Menschen da sein und habe mich mit dem problem auseinander gesetzt.
Ich weiß das es nichts nutzt zu weinen und sich fertig zu machen. Mittlerweile weiß ich:
Trauer nicht um den Mensch, sondern feier das Leben das er geführt hat!

Hallo michele370
Ich bin grade erst 15 und habe mit 14 meinen besten Freund verloren.Es ist noch kein Jahr her.
Nach auße hin tu ich als wenn es mir gut geht aber in wirklichkeit Liege ich jeden abend in meinem Bett und weine.
Ich weiß nicht wie ich ohne ihn Leben soll.Es ist als wenn ien teil meines Herzens raugerissen wurde.
Ich habe versucht all die Gefühle aus mir raus zu kotzen und bin damit in die Bulemie gesunken.
Ich hab mir schmerzen zugefügt aber kein schmerz gesprürt.
Ich fühle nichts mehr.Ich verliere den glauben an die Menschheit und verliere das vertrauen zu vielen Leuten.Es ist als wenn ich ohne diesen teil meines Herzens nicht leben könnte.Es ist als wenn ich eine tiefe schlucht runterfalle die niemals zu enden scheint und Niemand wirft mir ein seil hinterher woran ich mich festhalten könnte.
In so einem Alter seinen Besten Freund zu verlieren prägt das gesammt Leben danach.

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