Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Wie sage ich meinen Eltern, dass ich glaube Depressionen zu haben?

Wie sage ich meinen Eltern, dass ich glaube Depressionen zu haben?

30. Mai 2010 um 21:03

Hallo alle zusammen!
Ich bin neu hier, und möchte gerne eine Frage stellen, die mir schon seit Monaten auf dem Herzen liegt.
Seit ungefähr einem Jahr hab ich einige längere und kürzere Phasen hinter mir, in welchen es mir sehr sehr schlecht ging. Im Moment mache ich schon wieder eine solche Phase durch.
Ich bin von Natur aus ein sehr sensibler Mensch, und darum haben mich Schulstress, kleine familiäre Probleme, der Tod eines wichtigen Menschen und ein rießen Streit mit Freundinnen vor einem Jahr sehr runtergezogen...
Damals hab ich dumme Sachen gemacht... Gegen Wände geschlagen bis meine Fingerknöchel bluteten und mich geritzt.
Das habe ich jetzt hinter mir, aber in mir ist noch immer das Gefühl unglaublich verletzlich, ungeschützt und allem ausgeliefert zu sein.
Ich habe Angst, ja richtig Angst, davor in der Schule nicht weiter zu kommen. Ich bin zur Zeit in der 11. Klasse und meine Noten sind in den letzten Monaten immer schlechter geworden... Ich hab solche Angst das Abi nicht zu schaffen, dass ich fast jeden Abend im Bett liege und heule.
Dazu kommt noch, dass ich nicht das Gefühl habe mit jemandem darüber reden zu können, außer einem Freund, den ich nur aus dem Chat kenne, da ich seit dem Streit mit meinen Freundinnen vor einem Jahr fast niemanden mehr habe dem ich vertrauen kann. (Es war ein wirklich schlimmer Streit, bei dem ich diejenige war, die "verarscht" und hintergangen worden war)
Das Verhältnis zwischen meinen Eltern und mir ist nicht das Beste, aber auch nich schlecht. Ich hab sie lieb, und sie mich, jedoch rede ich mit ihnen nicht über meine Probleme... hab ich irgendwie noch nie gemacht. (Sie beschweren sich ständig, dass ich so wenig von mir erzähle, aber ich kann ihnen einfach nichts anvertrauen, weil ich mich generell von keinem Menschen ernst genommen fühle..)
Früher hatte ich eine Zeit lang schlimme Schlafstörungen. Das ging so lang, dass ich schon anfing aus Müdigkeit zu halluzinieren. Darüber hab ich mit meinen Eltern gesprochen und bekam Tabletten dagegen.. Irgendwann waren die Schlafstörungen verschwunden, jetzt sind sie jedoch wieder da.
Ich fühle mich so leer und alles kommt mir hoffnungslos vor.
Ich sitze manchmal stundenlang da und frage mich, warum mich keiner gefragt hat ob ich überhaupt leben will. Warum ich einfach so in dieses Leben geworfen wurde und es jetzt meistern muss, obwohl ich vielleich gar nicht will...
Ich muss ständig ohne wirklichen Grund weinen und hab das Gefühl mich über nichts mehr freuen zu können.
Ich geh nicht mehr gerne mit Leute weg, weil sie mir alle so falsch und unglaublich oberflächlich vorkommen, wenn ich dann jedoch alleine zuhause sitze fühle ich mich einsam und verlassen und muss wieder heulen.

Inzwischen glaube ich, dass ich Depressionen habe.
Aber, ist es denn möglich mit 17 schon Depressionen zu haben?
Ich würde mir gerne helfen lassen... mir geht es wirklich nicht gut, aber ich weiß nicht wie ich meinen Eltern davon erzählen soll. Ich habe Angst, dass sie mich nicht ernst nehmen... Außer dem will ich nicht, dass sie sich Sorgen machen.
Und irgendwie ist mir das ganze sogar ein bisschen peinlich. Mir ist noch nie was RICHTIG Schlimmes passiert und trotzdem hab ich (eventuell) Depressionen? Die lachen mich bestimmt aus....

Was würdet ihr mir raten?

Ganz liebe Grüße, und danke im Voraus!
Lucia


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14. März 2012 um 1:13

Je früher man handelt, umso besser
Hey.. Ich habe jetzt deinen text gelesen auch von dir fabian.. Ich bin mir sicher dass es sich um depressionen handelt. Ich bin weiblich und 19, habe das seid ich etwa 15 bin vielleicht auch schon etwas früher, es hat sehr langsam angefangen und ist jetzt ziemlich anstrengend geendet, mit einem körperlichen zusammenbruch burn out, bin jetzt deshalb in der klinik. Was sehr wichtig ist, ist dass man sich bei verdacht direkt darum kümmert und sich hilfe sucht unzwar professionelle denn noch so gute freunde werden eure probleme nicht verstehen können, wenn sie nicht selbst depressiv sind oder nicht gerade medizin studieren... Meistens zumidest.
Habe gelesen, ihr wollt das euren eltern nicht sagen, damit sie sich keine sorgen machen. Das ist sehr schlecht, es so zu sehen! Denn je länger ihr mit der hilfe wartet, desto schlimmer wird es in den meisten fällen. Und wenn ihr schließlich in die klinik müsst, weil ihr nicht gehandelt habt, was denkt ihr was eure eltern dann für sorgen haben? Es ist besser das gleich zu sagen. Am besten nicht gleich mit dem wort depression, das ist dann immer so erschreckend.. Ich würde einfach anfangen täglich zu sagen dass ich irgendwie in letzter zeit total lustlos bin und an kraft verliere oder so.. Tut erstmal so als wisst ihr das nicht. Vielleicht sprechen eure eltern dann selbst das krankheitsbild an oder bieten an zu einem therapeuten zu gehen..
Therapie ist sehr wichtig! Sonst wird man es vermutlich nie los und es kann immer schlimmer werden. Solange man noch jung ist sollte man vorallem nicht lange warten. Was du erlebt hast reicht vollkommen aus um eine depression zu bekommen, es gibt aber meistens dinge die auch dazu führen, die man selbst verdrängt hat. Durch die therapie kann das aufgedeckt und verarbeitet werden..
Also holt euch einen psychotherapeuten, das könnt ihr auch machen bevor ihr das euren eltern gesagt habt, denn der therapeut kann euch gute tipps für das gespräch mit den eltern geben.
Wenn ihr therapeuten anruft, ist da eigentlich immer der anrufbeantworter, da müsst ihr wohl oder übel draufsprechen dann rufen sie zurück die wartezeiten sind meistens 3 monate oder mehr, also ruft gleich viele an. Und die krankenkassen zahlen das auch, macht euch da keine sorgen.

Ich kann nur sagen, therapie ist nichts wofür man sich schämen muss. Ganz im gegenteil. Deutschland ist da natürlich typisch kritisch und intollerant, in amerika jedoch wird eine psychotherapie als "schick" angesehen
Jeder reiche mensch dort geht 2 mal wöchentlich in therapie und bespricht seine problemchen. Das ist dort ein luxus.

Wenn ihr fragen habt, könnt ihr mir gerne schreiben!
Einen klinikaufenthalt kann ich auch wirklich sehr empfehlen.
Lieben gruß und alles gute

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30. Mai 2010 um 21:29

Glaub mir..
...niemand wird dich auslachen!
Natürlich ist es möglich mit 17 Depressionen zu haben. Auch Kleinkinder und sogar Babys können daran erkranken.
Es ist typisch für Depressive Probleme herunterzuspielen und zu meinen keinen Anspruch auf Hilfe zu haben, weil ihnen nichts "richtig schlimmes" passiert ist. Aber Depression ist eine Krankheit die jeden Treffen kann und du hattest ja sehr viel Stress, was das noch verstärkt!
Auch die Leere, die Schlafstörungen und die sinnlosigkeit sind typische Anzeichen für Depressionen.
Ich habe auch kein besonders gutes Verhältnis zu meinen Eltern und habe ihnen einen Brief geschrieben.
Ich denke du solltest dir Hilfe holen. Sicher gibt es in deiner Stadt Beratungsstellen oder auch einen Hausartzt, der dich an einen Psychologen überweisen kann. Da kannst du auch ohne deine Eltern hingehen und schämen brauchst du dich nicht.
lg

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12. März 2012 um 23:08

Bitte sag es ihnen!
Glaub mir, mit jemandem darüber reden zu können ist das beste, was dir in deiner Situation passieren kann.
Wenn du ein halbwegs gutes Verhältnis zu deinen Eltern hast spricht eigentlich nichts dagegen.
Und ja, mit 17 an Depressionen zu erkranken ist nichts außergewöhnliches. Ich zum Beispiel bin seit meinem 10. Lebensjahr depressiv, bald werde ich 20... Im Gegensatz zu dir kann ich nicht sagen, dass meine Eltern für mich da sind. Die Beziehung zu ihnen ist eiskalt. Sie gehören weder zu meinem Leben noch gehöre ich zu ihrem. Und daran wird sich auch nichts ändern, obwohl ich mir manchmal nichts sehnlicher wünsche.
Glaub mir, ich weiß wie du dich fühlst... Schule, Freunde, Tod... Das alles kenne ich. Die Hoffnungslosigkeit zerreißt einen innerlich...

Lass dir bitte bitte helfen, du packst das schon
Mit mir geht's auch langsam bergauf, und wenn ich es schaffe, schafft es wirklich jeder

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30. Mai 2010 um 21:29

Glaub mir..
...niemand wird dich auslachen!
Natürlich ist es möglich mit 17 Depressionen zu haben. Auch Kleinkinder und sogar Babys können daran erkranken.
Es ist typisch für Depressive Probleme herunterzuspielen und zu meinen keinen Anspruch auf Hilfe zu haben, weil ihnen nichts "richtig schlimmes" passiert ist. Aber Depression ist eine Krankheit die jeden Treffen kann und du hattest ja sehr viel Stress, was das noch verstärkt!
Auch die Leere, die Schlafstörungen und die sinnlosigkeit sind typische Anzeichen für Depressionen.
Ich habe auch kein besonders gutes Verhältnis zu meinen Eltern und habe ihnen einen Brief geschrieben.
Ich denke du solltest dir Hilfe holen. Sicher gibt es in deiner Stadt Beratungsstellen oder auch einen Hausartzt, der dich an einen Psychologen überweisen kann. Da kannst du auch ohne deine Eltern hingehen und schämen brauchst du dich nicht.
lg

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31. Mai 2010 um 19:08
In Antwort auf aprilsonne1

Glaub mir..
...niemand wird dich auslachen!
Natürlich ist es möglich mit 17 Depressionen zu haben. Auch Kleinkinder und sogar Babys können daran erkranken.
Es ist typisch für Depressive Probleme herunterzuspielen und zu meinen keinen Anspruch auf Hilfe zu haben, weil ihnen nichts "richtig schlimmes" passiert ist. Aber Depression ist eine Krankheit die jeden Treffen kann und du hattest ja sehr viel Stress, was das noch verstärkt!
Auch die Leere, die Schlafstörungen und die sinnlosigkeit sind typische Anzeichen für Depressionen.
Ich habe auch kein besonders gutes Verhältnis zu meinen Eltern und habe ihnen einen Brief geschrieben.
Ich denke du solltest dir Hilfe holen. Sicher gibt es in deiner Stadt Beratungsstellen oder auch einen Hausartzt, der dich an einen Psychologen überweisen kann. Da kannst du auch ohne deine Eltern hingehen und schämen brauchst du dich nicht.
lg

Danke!
Ich danke dir für deine Antwort!
Ich konnte es ihnen leider noch immer nich sagen.... ich weiß einfach nicht wie. Ich weiß nicht wie ich anfangen soll und so weiter... sie werden bestimmt geschockt sein oder mir nicht glauben.. bis jetzt hab ich mir ja nie was anmerken lassen.

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1. Juni 2010 um 20:53

Ich bin nicht der einzige
Guten tag ich habe mich gerade hier angemeldet, weil ich Lucias Geschichte gelesen habe und ich so ziehmlich in der selben Situation stecke und das seit knapp einen halben Jahr.
Meine schulischen Leistungen sind seit jener Zeit schlechter geworden und gehe auch nur noch selten zur Schule weil ich mich tag für tag frage warum eigentlich noch da hin gehen sollte.
Ich fühle mich einfach nur leer. Lachen kann ich nur wenn ich mit freundin zusammen bin. Jedoch möchte ich aus angst sie zu verlieren sie auch nicht drauf ansprechen. Ich bin 18Jahre alt und weiß einfach nicht was ich machen soll und wie ich dies meinen eltern erklären soll.Ich habe ebenfalls kein gutes und kein schlechtes Verhältniss zu meinen Eltern aber ich habe sie trotzdem lieb und weiß genau wie sehr es meine Mutter belasten würde und wie traurig sie das machen würde würde ich es ihr erzählen.Aus diesen grund erzähle ich ihnen auch nix davon. Manchmal wünsch ich mir einfach nur von Allen in ruhe gelassen zu werden um herauszu finden wer ich eigentlich bin und wo ich hin gehöre. Zu dem kommt hin zu das ich seit 3 monaten single bin aber nicht weil ich oder sie schluss gemacht hab sondern weil ihre Mutter das verhältniss untersagt hat und meine ex sehr bestraft werden würde würden die Eltern es raus kriegen aus dem grund haben wir beide entschlossen die beziehung zu beenden weil ihre eltern mich wirklich nicht mögen und es somit kein gutes fundament für eine gute beziehung ist. Wir haben uns sehr geliebt und seit dem geht es mir schlechter denje.

Also wie gesagt ich stecke fast in genau der selben situation und würde mich ebenfalls über ratschläge freuen.

LG und danke im Voraus .
Fabian

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12. März 2012 um 23:08

Bitte sag es ihnen!
Glaub mir, mit jemandem darüber reden zu können ist das beste, was dir in deiner Situation passieren kann.
Wenn du ein halbwegs gutes Verhältnis zu deinen Eltern hast spricht eigentlich nichts dagegen.
Und ja, mit 17 an Depressionen zu erkranken ist nichts außergewöhnliches. Ich zum Beispiel bin seit meinem 10. Lebensjahr depressiv, bald werde ich 20... Im Gegensatz zu dir kann ich nicht sagen, dass meine Eltern für mich da sind. Die Beziehung zu ihnen ist eiskalt. Sie gehören weder zu meinem Leben noch gehöre ich zu ihrem. Und daran wird sich auch nichts ändern, obwohl ich mir manchmal nichts sehnlicher wünsche.
Glaub mir, ich weiß wie du dich fühlst... Schule, Freunde, Tod... Das alles kenne ich. Die Hoffnungslosigkeit zerreißt einen innerlich...

Lass dir bitte bitte helfen, du packst das schon
Mit mir geht's auch langsam bergauf, und wenn ich es schaffe, schafft es wirklich jeder

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14. März 2012 um 1:13

Je früher man handelt, umso besser
Hey.. Ich habe jetzt deinen text gelesen auch von dir fabian.. Ich bin mir sicher dass es sich um depressionen handelt. Ich bin weiblich und 19, habe das seid ich etwa 15 bin vielleicht auch schon etwas früher, es hat sehr langsam angefangen und ist jetzt ziemlich anstrengend geendet, mit einem körperlichen zusammenbruch burn out, bin jetzt deshalb in der klinik. Was sehr wichtig ist, ist dass man sich bei verdacht direkt darum kümmert und sich hilfe sucht unzwar professionelle denn noch so gute freunde werden eure probleme nicht verstehen können, wenn sie nicht selbst depressiv sind oder nicht gerade medizin studieren... Meistens zumidest.
Habe gelesen, ihr wollt das euren eltern nicht sagen, damit sie sich keine sorgen machen. Das ist sehr schlecht, es so zu sehen! Denn je länger ihr mit der hilfe wartet, desto schlimmer wird es in den meisten fällen. Und wenn ihr schließlich in die klinik müsst, weil ihr nicht gehandelt habt, was denkt ihr was eure eltern dann für sorgen haben? Es ist besser das gleich zu sagen. Am besten nicht gleich mit dem wort depression, das ist dann immer so erschreckend.. Ich würde einfach anfangen täglich zu sagen dass ich irgendwie in letzter zeit total lustlos bin und an kraft verliere oder so.. Tut erstmal so als wisst ihr das nicht. Vielleicht sprechen eure eltern dann selbst das krankheitsbild an oder bieten an zu einem therapeuten zu gehen..
Therapie ist sehr wichtig! Sonst wird man es vermutlich nie los und es kann immer schlimmer werden. Solange man noch jung ist sollte man vorallem nicht lange warten. Was du erlebt hast reicht vollkommen aus um eine depression zu bekommen, es gibt aber meistens dinge die auch dazu führen, die man selbst verdrängt hat. Durch die therapie kann das aufgedeckt und verarbeitet werden..
Also holt euch einen psychotherapeuten, das könnt ihr auch machen bevor ihr das euren eltern gesagt habt, denn der therapeut kann euch gute tipps für das gespräch mit den eltern geben.
Wenn ihr therapeuten anruft, ist da eigentlich immer der anrufbeantworter, da müsst ihr wohl oder übel draufsprechen dann rufen sie zurück die wartezeiten sind meistens 3 monate oder mehr, also ruft gleich viele an. Und die krankenkassen zahlen das auch, macht euch da keine sorgen.

Ich kann nur sagen, therapie ist nichts wofür man sich schämen muss. Ganz im gegenteil. Deutschland ist da natürlich typisch kritisch und intollerant, in amerika jedoch wird eine psychotherapie als "schick" angesehen
Jeder reiche mensch dort geht 2 mal wöchentlich in therapie und bespricht seine problemchen. Das ist dort ein luxus.

Wenn ihr fragen habt, könnt ihr mir gerne schreiben!
Einen klinikaufenthalt kann ich auch wirklich sehr empfehlen.
Lieben gruß und alles gute

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17. Januar 2016 um 19:47

Ich fühle mit dir
Hey mir geht es beinahe genauso nur eben dass bei mir keine Person gestorben ist. Ich bin 19 und mir geht es unbemerkt schon Jahre so. Vorallem habe ich es gemerkt nachdem ich in der 8. klasse krass gemobbt wurde und keinen mehr so richtig hatte. Jetzt bin ich in einer Berufsschule und selbst hier habe ich das Problem das ich keinem so richtig vertrauen kann und das Gefühl habe, mich möchte eigentlich keiner wirklich da haben alle sind falsch und ich bin allein. Ich kann nachts auch erst sehr spät schlafen und bin in der Schule total müde. Ich müsste eigentlich 2 Referate vorbereiten aber ich lasse mich von allem ablenken und liege dann nachts im Bett und weile weil ich Angst habe vor allem eigentlich sollte ich mich auch bewerben, da ich sonst keine Ausbildung oder Studium bekomme aber ich schaffe es nicht auch wenn ich es mir vornehme. Ich kann mit keinem so richtig drüber reden und meine Eltern ahnen nicht mal annähernd wie es mir geht und sie haben schon 2 Panik Attacken mitbekommen. Ich verstehe es nicht. Warum sieht es keiner warum geht es mir so. Ich weiß auch nicht wie ich es ihnen sagen kann...

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31. Januar 2016 um 19:31

Schreib einen Brief!!
Hallo, klar ist es möglich mit 17 Depressionen zu haben. Ich bin 18 und leide quasi seit ich denken kann darunter. Bei mir hat die Psychologin meinen Eltern gesagt dass ich Depressionen habe. Das war für mich sehr angenehm weil ich es ihnen nicht selbst sagen musste. Also es dann aber darum ging, meinen Eltern zu erklären dass ich (1 Jahr zuvor) vergewaltigt wurde, habe ich einen brief geschrieben, in diesem brief alles geschrieben was ich loswerden wollte, dann habe diesen Brief meinen Eltern übergeben. Ich bin dann spazieren gegangen, damit ich nicht dabei sein muss wenn sie ihn lesen. Als ich zurückkam waren sie sehr vorsichtig und sensibel. Für mich war das der beste weg. Liebe grüße und gute Besserung!

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4. Mai 2016 um 17:34
In Antwort auf kimiko97

Schreib einen Brief!!
Hallo, klar ist es möglich mit 17 Depressionen zu haben. Ich bin 18 und leide quasi seit ich denken kann darunter. Bei mir hat die Psychologin meinen Eltern gesagt dass ich Depressionen habe. Das war für mich sehr angenehm weil ich es ihnen nicht selbst sagen musste. Also es dann aber darum ging, meinen Eltern zu erklären dass ich (1 Jahr zuvor) vergewaltigt wurde, habe ich einen brief geschrieben, in diesem brief alles geschrieben was ich loswerden wollte, dann habe diesen Brief meinen Eltern übergeben. Ich bin dann spazieren gegangen, damit ich nicht dabei sein muss wenn sie ihn lesen. Als ich zurückkam waren sie sehr vorsichtig und sensibel. Für mich war das der beste weg. Liebe grüße und gute Besserung!

Mitleidende
Hey du,
Ich weiß wie du dich fühlst, ich bin 11 und habe Depressionen... Meine Schwester (16) hat das auch, und ich glaube auch dass ich Depressionen habe, weil bei mir alle Symptome auftreten. Ich habe auch Angst, das meiner Mutter zu sagen, denn sie leidet auch sehr! Ich weiß sie wird entweder weinen wenn ich ihr das sage, oder sie wird sagen: "Ach Quatsch, wer hat dir denn das erzählt?" Ich weisß auch nicht was ich machen soll. Auf eigene Faust zu einem Psychologen gehen? Keine Ahnung, ich hätte gerne Hilfe.

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10. Mai 2016 um 20:54

Ich verstehe dich!
Hallo Lucia, ich kann dich total verstehen.
Ich bin auch 17 jahre alt und habe große Angst depressiv zu sein. Ich weiss auch nicht wie ich es meiner Mutter sagen soll, kann auch sein dass das nur eine Phase ist, jedoch habe ich diese Phasen seit ich 11 bin. Ich bin froh, ok eig sollte man nicht darüber froh sein wenn es jmd schlecht geht, aber dass es jmd gibt dem es auch so geht.
Wahrscheinlich erwartest du in diesem Forum einen Lösungsvorschlag, den kann ich dir leider nicht geben. Aber ich möchte dir sagen dass du nich alleine bist!

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21. November um 11:05
In Antwort auf oceaneceane

Je früher man handelt, umso besser
Hey.. Ich habe jetzt deinen text gelesen auch von dir fabian.. Ich bin mir sicher dass es sich um depressionen handelt. Ich bin weiblich und 19, habe das seid ich etwa 15 bin vielleicht auch schon etwas früher, es hat sehr langsam angefangen und ist jetzt ziemlich anstrengend geendet, mit einem körperlichen zusammenbruch burn out, bin jetzt deshalb in der klinik. Was sehr wichtig ist, ist dass man sich bei verdacht direkt darum kümmert und sich hilfe sucht unzwar professionelle denn noch so gute freunde werden eure probleme nicht verstehen können, wenn sie nicht selbst depressiv sind oder nicht gerade medizin studieren... Meistens zumidest.
Habe gelesen, ihr wollt das euren eltern nicht sagen, damit sie sich keine sorgen machen. Das ist sehr schlecht, es so zu sehen! Denn je länger ihr mit der hilfe wartet, desto schlimmer wird es in den meisten fällen. Und wenn ihr schließlich in die klinik müsst, weil ihr nicht gehandelt habt, was denkt ihr was eure eltern dann für sorgen haben? Es ist besser das gleich zu sagen. Am besten nicht gleich mit dem wort depression, das ist dann immer so erschreckend.. Ich würde einfach anfangen täglich zu sagen dass ich irgendwie in letzter zeit total lustlos bin und an kraft verliere oder so.. Tut erstmal so als wisst ihr das nicht. Vielleicht sprechen eure eltern dann selbst das krankheitsbild an oder bieten an zu einem therapeuten zu gehen..
Therapie ist sehr wichtig! Sonst wird man es vermutlich nie los und es kann immer schlimmer werden. Solange man noch jung ist sollte man vorallem nicht lange warten. Was du erlebt hast reicht vollkommen aus um eine depression zu bekommen, es gibt aber meistens dinge die auch dazu führen, die man selbst verdrängt hat. Durch die therapie kann das aufgedeckt und verarbeitet werden..
Also holt euch einen psychotherapeuten, das könnt ihr auch machen bevor ihr das euren eltern gesagt habt, denn der therapeut kann euch gute tipps für das gespräch mit den eltern geben.
Wenn ihr therapeuten anruft, ist da eigentlich immer der anrufbeantworter, da müsst ihr wohl oder übel draufsprechen dann rufen sie zurück die wartezeiten sind meistens 3 monate oder mehr, also ruft gleich viele an. Und die krankenkassen zahlen das auch, macht euch da keine sorgen.

Ich kann nur sagen, therapie ist nichts wofür man sich schämen muss. Ganz im gegenteil. Deutschland ist da natürlich typisch kritisch und intollerant, in amerika jedoch wird eine psychotherapie als "schick" angesehen
Jeder reiche mensch dort geht 2 mal wöchentlich in therapie und bespricht seine problemchen. Das ist dort ein luxus.

Wenn ihr fragen habt, könnt ihr mir gerne schreiben!
Einen klinikaufenthalt kann ich auch wirklich sehr empfehlen.
Lieben gruß und alles gute

Hi ich habe eine Frage ich habe so Ähnliche Geschnisse hinter mir wie Luciachan es beschrieben hat. Doch wie soll ich mir Hilfe holen und es einen Therapeuten erzählen wenn ich dermaßen Angst davor habe mit allgemein Menschen in Kontakt zukommen? Es klingt dumm aber ich weiß wirklich nicht was ich machen soll. Außerdem bin ich nicht so einredner und bin über die meiste Zeit Still/stumm. Ich hoffe du könntest mir vielleicht einen Rat geben oder so das wäre echt hilfreich. 

Danke im Voraus 
Gyuki 

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21. November um 11:06
In Antwort auf oceaneceane

Je früher man handelt, umso besser
Hey.. Ich habe jetzt deinen text gelesen auch von dir fabian.. Ich bin mir sicher dass es sich um depressionen handelt. Ich bin weiblich und 19, habe das seid ich etwa 15 bin vielleicht auch schon etwas früher, es hat sehr langsam angefangen und ist jetzt ziemlich anstrengend geendet, mit einem körperlichen zusammenbruch burn out, bin jetzt deshalb in der klinik. Was sehr wichtig ist, ist dass man sich bei verdacht direkt darum kümmert und sich hilfe sucht unzwar professionelle denn noch so gute freunde werden eure probleme nicht verstehen können, wenn sie nicht selbst depressiv sind oder nicht gerade medizin studieren... Meistens zumidest.
Habe gelesen, ihr wollt das euren eltern nicht sagen, damit sie sich keine sorgen machen. Das ist sehr schlecht, es so zu sehen! Denn je länger ihr mit der hilfe wartet, desto schlimmer wird es in den meisten fällen. Und wenn ihr schließlich in die klinik müsst, weil ihr nicht gehandelt habt, was denkt ihr was eure eltern dann für sorgen haben? Es ist besser das gleich zu sagen. Am besten nicht gleich mit dem wort depression, das ist dann immer so erschreckend.. Ich würde einfach anfangen täglich zu sagen dass ich irgendwie in letzter zeit total lustlos bin und an kraft verliere oder so.. Tut erstmal so als wisst ihr das nicht. Vielleicht sprechen eure eltern dann selbst das krankheitsbild an oder bieten an zu einem therapeuten zu gehen..
Therapie ist sehr wichtig! Sonst wird man es vermutlich nie los und es kann immer schlimmer werden. Solange man noch jung ist sollte man vorallem nicht lange warten. Was du erlebt hast reicht vollkommen aus um eine depression zu bekommen, es gibt aber meistens dinge die auch dazu führen, die man selbst verdrängt hat. Durch die therapie kann das aufgedeckt und verarbeitet werden..
Also holt euch einen psychotherapeuten, das könnt ihr auch machen bevor ihr das euren eltern gesagt habt, denn der therapeut kann euch gute tipps für das gespräch mit den eltern geben.
Wenn ihr therapeuten anruft, ist da eigentlich immer der anrufbeantworter, da müsst ihr wohl oder übel draufsprechen dann rufen sie zurück die wartezeiten sind meistens 3 monate oder mehr, also ruft gleich viele an. Und die krankenkassen zahlen das auch, macht euch da keine sorgen.

Ich kann nur sagen, therapie ist nichts wofür man sich schämen muss. Ganz im gegenteil. Deutschland ist da natürlich typisch kritisch und intollerant, in amerika jedoch wird eine psychotherapie als "schick" angesehen
Jeder reiche mensch dort geht 2 mal wöchentlich in therapie und bespricht seine problemchen. Das ist dort ein luxus.

Wenn ihr fragen habt, könnt ihr mir gerne schreiben!
Einen klinikaufenthalt kann ich auch wirklich sehr empfehlen.
Lieben gruß und alles gute

Hi ich habe eine Frage ich habe so Ähnliche Geschnisse hinter mir wie Luciachan es beschrieben hat. Doch wie soll ich mir Hilfe holen und es einen Therapeuten erzählen wenn ich dermaßen Angst davor habe mit allgemein Menschen in Kontakt zukommen? Es klingt dumm aber ich weiß wirklich nicht was ich machen soll. Außerdem bin ich nicht so einredner und bin über die meiste Zeit Still/stumm. Ich hoffe du könntest mir vielleicht einen Rat geben oder so das wäre echt hilfreich. 

Danke im Voraus 
Gyuki 

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