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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Wie mit Hass umgehen?! BITTE HELFT MIR!

Letzte Nachricht: 31. Juli 2014 um 19:49
S
sallie_12132571
14.07.14 um 18:03

Hallo ihr Lieben.

Vor einigen Monaten hat mein Vater meine Mutter für deren Freundin verlassen. Ich bin ein seeehr sehr friedliebender und positiver Mensch und weiss nicht wie ich damit umgehen soll. - ICH HASSE DAS ERSTE MAL IN MEINEM LEBEN.

Ich hasse diese Frau dafür, dass sie meiner Mama soviel genommen hat. Wie soll ich damit umgehen?

Noch schwieriger, mein Papa war meistens ein guter Vater, zwar war er zwar viiieeeel zu streng und hat mit unangemessenen Strafen erzogen, aber ich liebe ihn ja trotzdem, aber habe habe seit 5 Monaten kein Wort mehr mit ihm gewechselt.

Wie soll ich damit umgehen? Ich habe einen Aufenthalt in der Psychiatrie hinter mir, aber dort wurde der Fokus darauf gesetzt, dass mein - dadurch ausgelöstes - Burnout und meine Depressionen behandelt werden.

ICH WEISS IHR SEID KEINE ÄRZTE ABER IHR SEID MENSCHEN. UND DARUM HOFFE ICH DASS IHR MIR HELFEN MÖCHTET. VIELEN DANK AN EUCH!

apfelschale <3

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M
mickey_12560276
14.07.14 um 19:28

...
@apfelschale

An der Stelle würde sicher ein Gespräch zwischen dir und deinem Vater Sinn machen.

Das ist sicher für beide Seiten unangenehm,
aber alles andere wäre nur ausweichen / vermeiden.

Eventuell hilft dir ein Therapeut / Arzt aus der Klinik dabei?

Aus einem früheren Klinikaufenthalt weiß ich,
dass Ärzte auch vermittelnd an solchen Gesprächen teilnehmen.

LG, Datax

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D
daniek_12927335
14.07.14 um 20:28
In Antwort auf mickey_12560276

...
@apfelschale

An der Stelle würde sicher ein Gespräch zwischen dir und deinem Vater Sinn machen.

Das ist sicher für beide Seiten unangenehm,
aber alles andere wäre nur ausweichen / vermeiden.

Eventuell hilft dir ein Therapeut / Arzt aus der Klinik dabei?

Aus einem früheren Klinikaufenthalt weiß ich,
dass Ärzte auch vermittelnd an solchen Gesprächen teilnehmen.

LG, Datax

Das ist eine gute Idee...
eine Aussprache mit dem Vater...

Es gibt Familienhilfen, die ehrenamtlich oder über das Jugendamt zur Konfliktlösung beitragen können.

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S
sallie_12132571
14.07.14 um 20:49
In Antwort auf mickey_12560276

...
@apfelschale

An der Stelle würde sicher ein Gespräch zwischen dir und deinem Vater Sinn machen.

Das ist sicher für beide Seiten unangenehm,
aber alles andere wäre nur ausweichen / vermeiden.

Eventuell hilft dir ein Therapeut / Arzt aus der Klinik dabei?

Aus einem früheren Klinikaufenthalt weiß ich,
dass Ärzte auch vermittelnd an solchen Gesprächen teilnehmen.

LG, Datax

Vielen Dank
Vielen Dank für die Antwort. Mit meinem Vater werde ich auf jeden Fall bald sprechen. Das Problem ist nur, dass man mit ihm nicht reden kann. Das konnte ich NIE. Er nimmt die kleinste, konstruktivste Kritik persönlich und trotzt wie ein Kind. Ich bin momentan bei einem Psychologen, den ich aus eigener Tasche zahlen muss, aber er ist der einzige, der mir bisher HELFEN konnte und nicht sinnlos in alten Wunden rumgekratzt hat. Mit ihm habe ich nurnoch eine einzige Sitzung zu der mein Vater nicht mitkommt. Also muss ich dieses Gespräch alleine führen.

Und wie soll ich mit dem Hass zu seiner Neuen umgehen? Ich hatte noch NIE einen FEIND. Nun habe ich einen. Am liebsten würde ich sie anspucken und ihre Haare in Brand setzen. Das würde mir bestimmt kurzfristig Befriedigung schaffen, aber ich kann ja sowas nicht tun. Ich würde sie SO GERNE so leiden sehen, wie ich und meine Mama gelitten haben.

Wie soll ich mit diesem Gefühl umgehen? Der Hass schadet ja nur MIR nicht aber IHR. Ich mag dieses Kribbeln in den Fingerspitzen nicht. Erstrecht nicht dieses Ohnmachtsgefühl dass SOJEMAND WIE DIESE SCH***PE einen Einfluss auf MEINE Gefühlswelt hat.

Vielen Herzlichen Dank

Apfelschale <3

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D
daniek_12927335
14.07.14 um 21:05

Gut erkannt, dieses Gefühl
macht was mit dir und hat keine Wirkung auf die Freundin deines Vaters.
Und wenn du das tatsächlich so erkannt hast, hast du dich gefragt woher diese Kraft, deines Hasses auf sie, kommt?
Was machst du mit dieser Kraft?

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S
sallie_12132571
14.07.14 um 23:24
In Antwort auf daniek_12927335

Gut erkannt, dieses Gefühl
macht was mit dir und hat keine Wirkung auf die Freundin deines Vaters.
Und wenn du das tatsächlich so erkannt hast, hast du dich gefragt woher diese Kraft, deines Hasses auf sie, kommt?
Was machst du mit dieser Kraft?

Die Kraft...
...liegt in meiner impulsiven Persönlichkeit, die ich sehr schätze, die mich aber auch schon mit 17 Jahren zu einem Burnout getrieben hat.

Diese Kraft kann nirgens raus, ich verletze mich seit ich 5jährig bin selbst, aber das möchte ich nicht. Gerade dieser Hass ist so GROSS und nimmt so viel Platz in mir ein, den ich lieber für Liebe und Dankbarkeit gebrauchen würde.

Wie würdest du mit der Situation umgehen?

Vielen Dank! <3

Apfelschale

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D
daniek_12927335
15.07.14 um 0:27
In Antwort auf sallie_12132571

Die Kraft...
...liegt in meiner impulsiven Persönlichkeit, die ich sehr schätze, die mich aber auch schon mit 17 Jahren zu einem Burnout getrieben hat.

Diese Kraft kann nirgens raus, ich verletze mich seit ich 5jährig bin selbst, aber das möchte ich nicht. Gerade dieser Hass ist so GROSS und nimmt so viel Platz in mir ein, den ich lieber für Liebe und Dankbarkeit gebrauchen würde.

Wie würdest du mit der Situation umgehen?

Vielen Dank! <3

Apfelschale

Wir sind unterschiedlich...
und wir haben auch unterschiedliche Auffassungen, demnach würde dir meine Ansicht zu deiner Situation wenig nützen - es ist auch im Prinzip gar nicht von Bedeutung, wie ich damit umgehen würde. Als Beispiel, ich denke das es Burnout gar nicht so, wie wir uns das vorstellen, gibt...das bringt dir nichts und ich möchte sicherlich hier keine kontroverse Diskussion mit dir führen...sondern irgendwie dir etwas geben...

Du bist in einer Lebenslage bzw. steckst länger in einer fest, aus der sich dir kein Ausweg bietet. Also ist das was dich bedrückt nicht seit "Freundin deines Vaters" da.

Welche Möglichkeiten ziehst du in Erwägung, um diese Lebenslage nach deiner Vorstellung zu verändern?
Bist du denn schon mal Schritt für Schritt dem nachgegangen was du dir für dich wünschst?
So was wie eine to-doing-Liste, oder to-stop-doing-Liste, wo du die Dinge abhaken kannst, die sich für dich erledigt haben.

Die Kraft deines Hasses ist nicht die impulsive Persönlichkeit. Diese Ladung an Kraft, diese Wut und die ungeheuren Abneigung haben einen anderen Ursprung. Wäre es so wie du es sagst, deine impulsive Persönlichkeit, die du schätzst, die diese Kraft auslöst zum Hassen, dann wäre schon Mord- und Todschlag geschehen, überspitzt gesagt.
Ich meine, diese Kraft ist ein anderer Kanal und hat nicht allein mit deiner Persönlichkeit an sich zu tun, sondern im Zusammenspiel mit dem Erlebten. Weshalb ich das meine? Weil du in Großbuchstaben geschrieben hast, dass du zum ersten Mal hasst...nicht entscheiden sind die Großbuchstaben, sondern das erste Mal. ...wäre ein Zusammenhang da, allein zwischen deiner Persönlichkeit und diesem Hass, dann würdest du nicht zum 1. Mal hassen...ich meine dass das eine logische Schlussfolgerung ist.

Du scheinst dich ja irgendwie bis jetzt dich damit zurecht gefunden zu haben, durchgekommen zu sein. Was ist jetzt der Grund, dass du so nicht weiter kannst?

Alles was du hast, ist erlaubt und du darfst das haben, auch das Gefühl zu hassen. Es steht dir zu unzufrieden zu sein, und es benennen...usw.
Werde dir bewusst was du wirklich willst und welche Wege sich dir bieten?
Problem erkannt, Problem gebannt, heißt es. Eine impulsive Persönlichkeit ist etwas schönes, wenn sie in kreative und leichte Dinge umgelenkt wird (so viel dazu, was ich an deiner Stelle...)
Dir wird wohl bewusst sein, dass die Verantwortlichkeit wie und was du fühlst völlig in deiner Hand obliegt...also lasse es nicht zu, dass sie in dir dieses Gefühl auslöst. Wandle es um...improvisiere...werde kreativ...

Es gibt viele Dinge die man möchte oder nicht möchte, aber wenige sind bereit einen Preis dafür zu zahlen...die relative Zeit spielt eine relevante Rolle in diesem Fiasko...nimm sie dir für dich!

Alles Gute dir!

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S
sallie_12132571
15.07.14 um 0:53
In Antwort auf daniek_12927335

Wir sind unterschiedlich...
und wir haben auch unterschiedliche Auffassungen, demnach würde dir meine Ansicht zu deiner Situation wenig nützen - es ist auch im Prinzip gar nicht von Bedeutung, wie ich damit umgehen würde. Als Beispiel, ich denke das es Burnout gar nicht so, wie wir uns das vorstellen, gibt...das bringt dir nichts und ich möchte sicherlich hier keine kontroverse Diskussion mit dir führen...sondern irgendwie dir etwas geben...

Du bist in einer Lebenslage bzw. steckst länger in einer fest, aus der sich dir kein Ausweg bietet. Also ist das was dich bedrückt nicht seit "Freundin deines Vaters" da.

Welche Möglichkeiten ziehst du in Erwägung, um diese Lebenslage nach deiner Vorstellung zu verändern?
Bist du denn schon mal Schritt für Schritt dem nachgegangen was du dir für dich wünschst?
So was wie eine to-doing-Liste, oder to-stop-doing-Liste, wo du die Dinge abhaken kannst, die sich für dich erledigt haben.

Die Kraft deines Hasses ist nicht die impulsive Persönlichkeit. Diese Ladung an Kraft, diese Wut und die ungeheuren Abneigung haben einen anderen Ursprung. Wäre es so wie du es sagst, deine impulsive Persönlichkeit, die du schätzst, die diese Kraft auslöst zum Hassen, dann wäre schon Mord- und Todschlag geschehen, überspitzt gesagt.
Ich meine, diese Kraft ist ein anderer Kanal und hat nicht allein mit deiner Persönlichkeit an sich zu tun, sondern im Zusammenspiel mit dem Erlebten. Weshalb ich das meine? Weil du in Großbuchstaben geschrieben hast, dass du zum ersten Mal hasst...nicht entscheiden sind die Großbuchstaben, sondern das erste Mal. ...wäre ein Zusammenhang da, allein zwischen deiner Persönlichkeit und diesem Hass, dann würdest du nicht zum 1. Mal hassen...ich meine dass das eine logische Schlussfolgerung ist.

Du scheinst dich ja irgendwie bis jetzt dich damit zurecht gefunden zu haben, durchgekommen zu sein. Was ist jetzt der Grund, dass du so nicht weiter kannst?

Alles was du hast, ist erlaubt und du darfst das haben, auch das Gefühl zu hassen. Es steht dir zu unzufrieden zu sein, und es benennen...usw.
Werde dir bewusst was du wirklich willst und welche Wege sich dir bieten?
Problem erkannt, Problem gebannt, heißt es. Eine impulsive Persönlichkeit ist etwas schönes, wenn sie in kreative und leichte Dinge umgelenkt wird (so viel dazu, was ich an deiner Stelle...)
Dir wird wohl bewusst sein, dass die Verantwortlichkeit wie und was du fühlst völlig in deiner Hand obliegt...also lasse es nicht zu, dass sie in dir dieses Gefühl auslöst. Wandle es um...improvisiere...werde kreativ...

Es gibt viele Dinge die man möchte oder nicht möchte, aber wenige sind bereit einen Preis dafür zu zahlen...die relative Zeit spielt eine relevante Rolle in diesem Fiasko...nimm sie dir für dich!

Alles Gute dir!

Danke für...
...die Antwort! Mit dem Kreativ werden hast du wohl vollkommen recht. Ich bin Künstlerin und besuche - neben meiner normalen Schule - noch Förderkurse an der Kunstschule. Das Problem dabei ist, dass ich nichts zeichnen kann, was mir gefällt, wenn ich mich nicht danach fühle, etwas schönes zu erschaffen. Ich fühle mich danach, alles was ich zwischen die Finger bekomme, zu zerstören. Dann verletze ich mich wieder selber, weil ich keine Hemmungen habe, mir Schaden zuzufügen, meiner Umwelt allerdings schon. Ausser ihr. Ich habe mitlerweile echt Angst sie zu sehen, denn ich vermute, ich würde sie Beissen, schlagen und ihr die Haare rausreissen. Ich möchte das nicht verantworten müssen, wenn ich das tue. Kein Richter der Welt verurteilt mich wenn ich MIR weh tue, aber wenn ich SIE verletze bin ich echt in keiner gemütlichen Lage mehr.

Verstehst du, das bin nicht ich. Ich bin kein Agressiver Mensch. Ich bin sehr emotional und schätze das auch an mir, aber ich habe andere Individuen immer respektiert. Sie nicht mehr. Wenn meine Mitmenschen Gedanken lesen könnten, würden sie mich in eine Gummizelle sperren. Ich würde sie so gerne leiden sehen, aber ich will mir das nicht weiter wünschen!

Gute Nacht

Apfelschale

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D
daniek_12927335
15.07.14 um 0:55

Und das alles ist Vergangenheit
Jetzt sollte sie für sich selbst Verantwortung übernehmen...

Es liest sich so, als ob sie das Opfer ist...nur wer ist dann bitte kein Opfer...

Das Dilemma ist, es ist so wie es ist und wie gehts weiter. Nach hinten zu schauen, bringt im Prinzip keinen Lösungsweg...die Lösungen liegen immer "nach vorne schauend"...vor uns, nur wenn wir wollen.

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N
nandor_12560135
15.07.14 um 10:30

Wenn
ich dich wäre, würde ich auch einen hass gegen beide (vater und freundin) hegen. ich weiss zwar nicht, was du durchmachst, aber auch ich habe viel ungutes erlebt. mir hat da sport und musik gut geholfen, einfach mal alles rausschreien naja, bin nicht ein besonders begnadeter psychologe, aber ich würde dir sowas empfehlen...

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J
juno_11875152
30.07.14 um 12:59

So doof wie es klingt
misch dich verdammt noch mal nicht ein!!!

extreme emtionen, egal in welcher Richtung (hass etc.)

>. vermeide das bitte..es wird dich zu nichts bringen in deinem leben glaube mir.

>.gehe aber auch nicht in eine vermittelnde rolle ein,
ich bin mir verdammt sicher dass du dich als Kind genug geäußert hast und jetzt ist mal gut und gucke nur auf dich!!!

deine Eltern trugen die ..1. Verantwortung für sich und dann für dich und nun ist es jetzt an dich: dass du Verantwortung für dein leben trägst...und mische dich nicht ein in diese Angelegenheiten, das wird dir nichts bringen, appelliere an deinen Menschenverstand und werde kein immer wieder extrem-ausbrechendes biest - stehe zu deinen verletzten gefühlen ABER nehme das von deiner Mama oder deinem papa nicht an - die haben sich selber darum zu kümmern.

denke an dich und an deine Zukunft...heftige Gefühle bringen leider nicht viel. lass sie hier und da raus und dann beruhige dich und werde deiner Weichheit bewusst und schütze sie..
wandle nicht wie so n Drachen durch die gegend..

kümmer dich um dich grenze dich ab und dann kannst du auch die rolle spielen, die dir angemessen ist..
hoffe ich laber kein bullshit und wenn doch, ist es mein erster post hier XD hab grad bock

pass auf dich auf.

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S
sallie_12132571
31.07.14 um 10:40
In Antwort auf juno_11875152

So doof wie es klingt
misch dich verdammt noch mal nicht ein!!!

extreme emtionen, egal in welcher Richtung (hass etc.)

>. vermeide das bitte..es wird dich zu nichts bringen in deinem leben glaube mir.

>.gehe aber auch nicht in eine vermittelnde rolle ein,
ich bin mir verdammt sicher dass du dich als Kind genug geäußert hast und jetzt ist mal gut und gucke nur auf dich!!!

deine Eltern trugen die ..1. Verantwortung für sich und dann für dich und nun ist es jetzt an dich: dass du Verantwortung für dein leben trägst...und mische dich nicht ein in diese Angelegenheiten, das wird dir nichts bringen, appelliere an deinen Menschenverstand und werde kein immer wieder extrem-ausbrechendes biest - stehe zu deinen verletzten gefühlen ABER nehme das von deiner Mama oder deinem papa nicht an - die haben sich selber darum zu kümmern.

denke an dich und an deine Zukunft...heftige Gefühle bringen leider nicht viel. lass sie hier und da raus und dann beruhige dich und werde deiner Weichheit bewusst und schütze sie..
wandle nicht wie so n Drachen durch die gegend..

kümmer dich um dich grenze dich ab und dann kannst du auch die rolle spielen, die dir angemessen ist..
hoffe ich laber kein bullshit und wenn doch, ist es mein erster post hier XD hab grad bock

pass auf dich auf.

Danke sehr
Vielen Dank für deine Antwort.

Es ist leider nicht so einfach sich abzugrenzen, wenn die eigene Mama, mit der man unter einem Dach wohnt, total überfordert ist.

Ich bin ja kein Kind mehr, ich sehe ja was läuft und mache mir mein Bild.

Wir leiden alle so sehr und die sind so glücklich. Das ist nicht fair. Ich habe alles verloren, was ich mein Leben genannt habe. Dieses Biest hat mir meinen Vater, mein Zuhause - damit auch meine Schule mit allen meinen Freunden, und nicht zu vergessen mein Verständnis von Liebe und Vertrauen genommen. Ist es nicht verständlich, dass ich sie LEIDEN sehen will?

Ich hoffe, ich töne nicht wie ein kranker Psycho. Ich habe einfach zu viel verloren und musste zu schnell erwachsen werden.

Viele liebe Grüsse

Apfelschale

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J
juno_11875152
31.07.14 um 11:01

Toll dass du geantwortest hast
Morgen erstmal...

ich kann das schon nachvollziehen, im weitesten sinne war das bei mir in der Familie auch so, nur ist es völlig ausgeartet ---so wünscht man es keinem..

hmm, gab es eigtl. schon immer Probleme zwischen der ehe deiner Eltern? hast du da früher "Spannungen" miterlebt?
es könnte ja so sein, dass dein papa vielleicht glücklich ist..weil er vielleicht auch viel versucht hat zu deiner Mama durchzudringen, vielleicht hat sie ihm einfach nicht mehr Geborgenheit und wärme gegeben? oder er ihr..und es war sie, die vielleicht diesen harten schritt nicht getan hat..und dann war es doch eben er..
du hast seit ein paar Monaten keinen konakt zu ihm, finde ich eigtl auch garnicht mal so schlecht, du bist ein verletztes ding jetzt und das ist völlig okay...aber hat er schon was verlauten lassen? z.B. sowas wie "die tochter ist jetzt auch abgeschrieben"
oder ist er schon guten willens aber ihr könnt und wollt ihn erstmal so nicht an euch ranlassen?

ist deine Mama mit den nerven am ende im traurigen sinne oder ist sie sehr häufig voller Zorn deswegen? kriegst du da momentan die Spannungen mit?

hmm ich frage mich konkret, irgendwie was genau du eigtl von der ehe deiner Eltern weißt bzw. mitgekriegt hast? vielleicht solltest du dir mal darüber Gedanken machen...und vielleicht schaffst du es ja, es weitgehendst als aussenstehende zu betrachten und nicht als tochter + Eltern...
eine Gegenüberstellung von "zwei erwachsenen" eben aus deiner sicht....denk doch ruhig ein wenig mal darüber nach..

wie alt bist du denn eigtl jetzt? wie geht es dir heute?

ich hoffe ich nerve nicht..

pass einfach gut auf dich auf..und dass dein vertrauen verschwunden ist..das tut mir sehr leid für dich..wobei vielleicht reden wir da nicht vom vertrauen..doch eher vom Urvertrauen..ich hoffe und wünsche mir, dass deine Eltern sich jetzt nicht unnötig hart bekriegen..das würde dir wahnsinnig schaden..
wir kriegen leider das meiste vorgelebt..und müssen selber uns hochkämpfen...ich hoffe du findest einen weg dich gut aubzugrenzen so dass du dein leben anpacken kannst..
ich wünsche es allen...ich bin da auch dabei...


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J
juno_11875152
31.07.14 um 11:19

Noch etwas...xD
ich wünsche mir für dich, dass du dich abgrenzt, überall da wo es nur geht...

es geht auch um ideale..->wie du geshrieben hast ..dein Verständnis von vetrauen und liebe - verloren <- sind ja hohe ideale...
aber so doof es klingt, ich glaube das gehört alles dazu, dass das mal brökelt und man seine Eltern "schwach und irgendwie fehlerhaft" sehen muss..das tut wahnsinnig weh..dass beide dann irgendwie doch fehler an sich haben...deine mutter "einen fehler" worauf der vater die mutter auch verlässt..auch voll mit fehlern...naja..weiß nicht ob ich das gescheit ausdrücken kann...ist ja auch egal..ich hoffe dass du wie gesagt nicht in eine vermittelnde rolle eingehst..(und ich meine auch wirklich eingehst..)
und dass du deinen Zorn in grenzen hälst und nicht zu sehr an dich heranlässt...es wird dir wirklich schaden...es gibt eben viele dinge bei unsren Eltern, die wir nicht verstehen und die uns doppelt so hart fertig machen...das wird immer so sein denke ich mir...aber bitte vergiss nicht, deine Eltern sind erwachsen..nehme da blos nicht ZU VIEL an..nicht vom vater aber auch nicht von der mutter..
und mit diesem "doppelt so hart" - meine ich auch in dem sinne, dass wir die Probleme, diese verletzten Gefühle etc - als kinder einfach nicht tragen können, deswegen trifft es uns ja so hart..wir wollen helfen und alles rückgängig machen..

aber wir können es nicht und sollten es auch nicht..
diese frau die da zwischen gekommen ist...ich würde es auch mal so betrachten, dass sie sich deinen papa auch sicherlich nicht als verheirateten mann gewünscht hat...da waren auch bei ihr Gefühle da..und dein papa, der ist auf sie eingegangen...vielleicht ist es, tschuldigung wenn ich das so formulier: die ehe ausgelebt? und er und beide konnten nicht mehr sich auf ner ebene treffen? deine Mama meine ich jetzt damit...das beide das nicht mehr retten konnten weil jeder so andrere Bedürfnisse hat?

ach erdbeerli...das ist echt n harter brocken.. ich hoffe du kommst da nur mit ein paar narben raus..wichtiger ist es: nach vorne zu schauen!! es wäre falsch wenn deine Mama jetzt jahrelang depressiv werden würde oder sich wirklich länger als nötig darein suhlt...es wäre auch ungerecht..da würde ich mir wünschen dass deine Eltern in dem punkt, jeder für sich auf seine art irgendwie würdevoll mit allem umgeht und stark...

denn sonst würde die kinderseele noch mehr leiden..
hmm
ich bin kein psychologietyp..aber leider auch so n zwischen den zeilen laberer..

du, nimm nur die dinge an die ich schreib, die zu deiner Situation passen...ich spekuliere bzw. gehe auch von dem aus wie ich es für mich erlebt hab

aber super gut dass du dich hier in dem Forum bissle ausgeheul hast!

cu

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S
sallie_12132571
31.07.14 um 19:49
In Antwort auf juno_11875152

Noch etwas...xD
ich wünsche mir für dich, dass du dich abgrenzt, überall da wo es nur geht...

es geht auch um ideale..->wie du geshrieben hast ..dein Verständnis von vetrauen und liebe - verloren <- sind ja hohe ideale...
aber so doof es klingt, ich glaube das gehört alles dazu, dass das mal brökelt und man seine Eltern "schwach und irgendwie fehlerhaft" sehen muss..das tut wahnsinnig weh..dass beide dann irgendwie doch fehler an sich haben...deine mutter "einen fehler" worauf der vater die mutter auch verlässt..auch voll mit fehlern...naja..weiß nicht ob ich das gescheit ausdrücken kann...ist ja auch egal..ich hoffe dass du wie gesagt nicht in eine vermittelnde rolle eingehst..(und ich meine auch wirklich eingehst..)
und dass du deinen Zorn in grenzen hälst und nicht zu sehr an dich heranlässt...es wird dir wirklich schaden...es gibt eben viele dinge bei unsren Eltern, die wir nicht verstehen und die uns doppelt so hart fertig machen...das wird immer so sein denke ich mir...aber bitte vergiss nicht, deine Eltern sind erwachsen..nehme da blos nicht ZU VIEL an..nicht vom vater aber auch nicht von der mutter..
und mit diesem "doppelt so hart" - meine ich auch in dem sinne, dass wir die Probleme, diese verletzten Gefühle etc - als kinder einfach nicht tragen können, deswegen trifft es uns ja so hart..wir wollen helfen und alles rückgängig machen..

aber wir können es nicht und sollten es auch nicht..
diese frau die da zwischen gekommen ist...ich würde es auch mal so betrachten, dass sie sich deinen papa auch sicherlich nicht als verheirateten mann gewünscht hat...da waren auch bei ihr Gefühle da..und dein papa, der ist auf sie eingegangen...vielleicht ist es, tschuldigung wenn ich das so formulier: die ehe ausgelebt? und er und beide konnten nicht mehr sich auf ner ebene treffen? deine Mama meine ich jetzt damit...das beide das nicht mehr retten konnten weil jeder so andrere Bedürfnisse hat?

ach erdbeerli...das ist echt n harter brocken.. ich hoffe du kommst da nur mit ein paar narben raus..wichtiger ist es: nach vorne zu schauen!! es wäre falsch wenn deine Mama jetzt jahrelang depressiv werden würde oder sich wirklich länger als nötig darein suhlt...es wäre auch ungerecht..da würde ich mir wünschen dass deine Eltern in dem punkt, jeder für sich auf seine art irgendwie würdevoll mit allem umgeht und stark...

denn sonst würde die kinderseele noch mehr leiden..
hmm
ich bin kein psychologietyp..aber leider auch so n zwischen den zeilen laberer..

du, nimm nur die dinge an die ich schreib, die zu deiner Situation passen...ich spekuliere bzw. gehe auch von dem aus wie ich es für mich erlebt hab

aber super gut dass du dich hier in dem Forum bissle ausgeheul hast!

cu

Danke nochmals!!
Noch einmal vielen Dank für die lieben Worte.

Die Ehe meiner Eltern hat nicht geschlafen. Im Gegenteil. Sie haben bis zum Schlus noch gemeinsam gelacht, gekuschelt und so....

Das Problem war, dass mein Vater keinerlei Selbstbewusstsein hat. Da kam nach 22 Jahren Ehe eine Frau, deren Ehe schon seit 5 Jahren keine Beziehung mehr war, sagt sie habe sich verliebt und BUMM. Musste ja Zucker für sein kleines Ego sein. Er dachte ja auch, beide Frauen würden um ihn kämpfen. Hat meine Mam aber zum GLÜCK nicht gemacht. Sie ist eine ziemlich selbstbewusste und eigenständige Frau. Trotz allem hat sie jetzt mit Depressionen zu kämpfen, nicht zuletzt auch weil sie weiss, dass ich ein neues Leben starten muss, obwohl ich mein Altes so geliebt habe.

Noch einige Sätze zu mir: Ich bin 18 Jahre alt, gehe zur Schule, hatte eine tolle Klasse mit tollen Freunden. Ich bin nun aus meinem Freundeskreis gerissen worden, weil ich es nicht ertrage, jedes Wochenende mit dem Zug in mein 'altes Leben' zurück zu fahren. Meine Freunde können ja auch nicht ständig zu mir fahren. Ich habe mich zudem auch durch mein Burnout und die Depressionen abgegrenzt. Der Einzige, dem ich mich noch anvertraue, ist mein Freund. Aber ich habe Angst, dass er geht, weil ich jetzt sooo sehr klette. (Mach ich sonst nie, hatte ja auch immer 1000 Freunde um die ich mich kümmern musste.)

Ich bin kein Mensch, der im Selbstmitleid ertrinkt, ehrlich. Aber ich krig meinen Arsch nicht mehr hoch um mein Leben in den Griff zu krigen. Nächste woche kommt dann die neue Schule. Ich habe nurnoch Angst.

Viele liebe Grüsse

deine Apfelschale

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