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Wie mit dem "Ex-Stalker" umgehen?

6. Januar 2014 um 16:57

Die Überschrift klingt wohl etwa extremer als es ist, ich versuche einfach mal es zu beschreiben:

Ich habe es in einem anderen Beitrag schon mal beschrieben aber ich fasse es einfach mal zusammen. Ich habe als ich 18 war jemand kennengelernt, ein netter Kerl, ein guter Freund. Ich mochte ihn wahnsinnig gern. Er hat mir irgendwann gesagt er sei schwul, was mich natürlich in keinster Weise gestört hat. Dann habe ich mich von meinem Freund getrennt und hatte eine Affäre mit einem anderen Mann. Ich dachte natürlich, ich könnte meinem inzwischen besten Freund davon erzählen - aber nein, schwerer Fehler.

Er hat sich getrennt und bekam schlimme Depressionen - angeblich alles meine Schuld wegen der Affäre. Da ich ihn ja gern hatte und jetzt auch nicht gerade der gemeinste Mensch auf Erden bin, war ich natürlich für ihn da. Ich hab morgens, mittags, abends mit ihm verbracht, im Chat, am Telefon, in der Stadt, in der Schule. Meine Noten haben fürchterlich darunter gelitten da ich kaum Zeit zum lernen fand.
Er hat mir immer wieder vorgeworfen es wäre meine Schuld und ich müsse ihm erklären warum ich etwas mit dem anderen Mann hatte.
Wen ich gesagt hab, ich will nicht von der Schule abgeholt werden, war er da. War ich zuhause, stand er vor der Tür. --- War ich mit ner Freundin im Theater und wollte nachher nicht mit ihm weggehen kam er abends "zufällig" vorbei um zu schauen ob ich mit ihr weggehe. (Meine Mutter hat mich damals abgeholt und hat gesehen wie er davor immer auf und ab gerannt ist), in Facebook durfte ich nichts posten, weil dann ein Vorwurf kam, warum ich lieber da schreibe als bei ihm zu sein - naja wie das halt so ist.

Nach vier Monaten, er war inzwischen in einer Klinik, musste ich schweren Herzens den Kontakt abbrechen, da ich inzwischen wirklich unter der ständigen Kontrolle litt und weder Zeit zum Essen noch zum Schlafen hatte und mir jedes Mal eine Ausrede einfallen lassen musste, wenn ich mit jemand anderem was unternehmen wollte (ich bin ja selbst recht sensibel, deswegen wollte ich mich nicht vor jedem Treffen mit anderen rechtfertigen und erklären müssen).

Naja Ende vom Lied: Wir hatten noch zweimal nicht besonders erfolgreichen Kontakt über ICQ, der im Streit geendet hat, er ist inzwischen umgezogen und wohnt sehr weit weg. Und er hat noch Sachen von mir, nicht teuer im Wert, aber die mir etwas bedeuten. Ich habe ihm im Oktober schon geschrieben, ihn gebeten sie mir zurückzugeben. Erfolglos.
Ich habe ihm letzte Woche noch ein zweites Mal geschrieben, dass ich sie bitte haben will und ich auch das Porto für den Versand übernehme. Keine Reaktion.

Deswegen jetzt zu meiner Frage: Ich kann ihn nicht zwingen, meine Nachricht überhaupt zu lesen. Oder mir mein Zeug zu schicken.
Würdet ihr es an meiner Stelle jetzt einfach gut sein lassen und ihm die Sachen "schenken" ? Oder soll ich Bekannte nach seiner Adresse fragen und ihm einen Brief schicken? Vorbeifahren (das halte ich jedoch für keine gute Idee) ?? Gerichtlich werde ich natürlich nicht dagegen vorgehen, ich glaube die Sachen sind keine 30 wert ^^'

Vielen Dank!

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6. Januar 2014 um 18:35

Tja, in dem Fall
wirst Du die Sachen abschreiben oder eine/n Freund/in bitten müssen, für Dich die Sachen zu besorgen.

Du selber solltest Dich fern von ihm halten, die Geschichte tut keinem von Euch beiden gut.

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