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Wie lerne ich liebe zu empfinden

27. August 2014 um 16:20 Letzte Antwort: 31. August 2014 um 19:25

Also ich sollte vielleicht ein paar hintergrund Informationen geben, ich wurde als Säugling von meinen Vater fast tot geprügelt, daraufhin bin ich in eine Pflegefamilie gekommen wo ich weiterhin bis ca zu meine 14 Lebensjahr immer wieder misshandelt worden bin. So und mein Problem sind nicht die Depressionen oder Depressiven Verstimungen es ist eher so das ich mir nicht sicher bin ob ich wirklich liebe empfinden kann und die tatsache das mir der tot von engen Bakannten, Haustieren ect. egal.
Ich hatte zwar ein paar Beziehungen, aber die gingen nie lange und als es aus war hat es mich nie besonders Interresiert das einzige was mich gestört hat war die nervige Umstellung jetzt wieder allein zu schlafen das hat immer 2 Tage gedauert bis ich mich dran gewöhnt habe u danach waren mir die Personen genauso egal ich bin jetzt 24 seid 5 jahren singel u ohne sexuelen kontakt was mich Persönlich auch nicht Stört aber meine Bekannten fangen an sich ,, Sorgen zu machen,, als ich darauf von mehrern Angesprochen wurde habe ich mir gedacht Liebe zu lernen und dann mal wieder in eine Beziehung zu gehen aber ich steh nicht wirklich drauf meinen Partner zu verarschen deswegen meine Frage wie ich Lieben lerne
schon mal vielen dank für die Antworten

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31. August 2014 um 19:25

Therapie?
Hallo white,
du stellst hier die Frage, wie du Lieben lernen kannst. Die Tatsache, dass du es in das Forum "Psychotherapie/Psychoanalyse machen" schreibst, sagt ja schon, dass du mit diesem Gedanken spielst. Ich könnte mir vorstellen, dass dir das wirklich helfen könnte. Deine Kindheit klingt ganz schön sch***e, auf Deutsch gesagt. Tut mir Leid, das verdient keiner. Kein Wunder, dass du als Kind nicht ganz normal die emotionale Bindungsfähigkeit gelernt hast, wie es andere Kinder tun. Kein Wunder, dass du nicht gelernt hast, einen "gesunden" Draht zu deinen eigenen Gefühlen zu entwickeln. Das lernt man nämlich anhand von guten, liebevollen Beziehungen zu seinen wichtigsten (nicht ständig wechselnden) Bezugspersonen.
In einer Psychotherapie hast du die Möglichkeit, das in gewisser Weise "nachzuholen". Zumindest kann eine Therapie dir definitiv helfen. Vorraussetzungen dafür sind, dass du dich 1. drauf einlässt (Therapie erfordert, sich zu öffnen und mit sich selbst zu beschäftigen) und 2. einen Therapeuten findest, der zu dir passt und dem du dich öffnen magst. Das heißt, du solltest dich irgendwo zum Erstgespräch anmelden und gucken, ob die "Chemie stimmt". Wenn ja, super. Wenn nein, versuchs woanders.
Stell dich drauf ein, dass das nicht von heute auf morgen alles ändert. Die psychologische Wunderpille gibts nicht, sondern das ist ein längerer Prozess. Bezahlen tuts übrigens die Krankenkasse.
Ich wünsche dir viel Erfolg, so oder so. Falls du Fragen hast oder so, schreib mir gerne.
Viele Grüße,
Rhabea

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