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Wie kann ich die Diagnose Depression nicht anerkennen?

5. November 2011 um 18:59 Letzte Antwort: 10. November 2011 um 21:26

Hallo ihr Lieben

ich hätte gern gewusst ob jemand von euch Problem hatte mit der Akzeptanz der Depression?
Für meinen Teil komm damit nur sehr schwer klar. Meine Ärztin hat vor ca. 3 1/2 Jahren diese Diagnose gestellt mir Antidepressiva verschrieben und mich in Therapie geschickt. Und obwohl ich weiß das vieles an und in mir für eine Depression spricht kann und will es wahrscheinlich nicht glauben. Das ist vermutlich auch der Grund warum ich immer noch nicht mit mir und dem Leben klar komme. Weil die Therapie gar nicht anschlagen konnte.

Vor zwei Tagen war ich bei meinem neuen Hausarzt und er hatte sich bzgl. Tabletteneinnahmen erkundigt und ich hatte geantwortett und dann kam sein antwort mit "Sie sind wg. Depression in Behandlung?" und ich hab nur zähneknirschend mit "ja" geantwortet. Das war ein komische Gefühl das ich nicht leiden kann. Aber ich will meine "Fehler" nicht einer Krankheit zu schreiben mal davon abgesehen gibt es Menschen denen es doch viel schlechter geht als mir.

Ich weiß nur das ich "normal" sein will. "Normal" in der Form lachen zu können mit Menschen klar zu kommen nicht immer vor allem und jeden Angst zu haben.

An alle die sich die Mühe gemacht haben das zu lesen ein großes Dankeschön!

LG Minousch

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10. November 2011 um 21:26

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Genau das gleiche Problem habe ich auch. An manchen Tagen kann ich mich wegen meiner Erkrankung nicht leiden. Ich hole mir noch nicht mal meine Tbl. Bei der Apotheke selber ab, habe einfach zu viel Scham. Es tut mir immer weh, wenn ich daran denke, wie sehr mich meine Depression einspannt. Ich kann sie einfach nicht akzeptieren.

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