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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Wie helfe ich meiner "Messie"-Freundin?

Letzte Nachricht: 6. Juli 2012 um 21:08
C
cedar_11903723
04.07.12 um 13:22

Liebe Forumsteilnehmer,
ich brauche einen Rat, wie ich meiner Freundin/Mitbewohnerin helfen kann. Ich habe bemerkt, dass sie in letzter Zeit extrem unordentlich geworden ist (auf ihr eigenes Zimmer beschränkt) . Man kann nicht mehr die Tür richtig öffnen, kein Fleckchen Boden ist mehr sichtbar, es stehen mehrere Wochen alte Essensreste rum, ihr Bett ist nur halb abgeräumt, sodass sie gerade noch drin schlafen kann. Sie lüftet nie (!!) und deswegen riecht es schon sehr unangenehm, was sich langsam auf sie selbst und den Rest der Wohnung auszubreiten beginnt. Ich denke nicht, dass es sich hierbei noch um eine normale Unordentlichkeit handelt, sondern dass die Ursache ein psychisches Problem ist. Obwohl wir uns sehr gut kennen, öffnet sie sich mir aber leider nicht sehr, wenn ich das Gespräch suche. Da sie immer das Zimmer absperrt, wenn sie nicht da ist und ich das Malheur nur gesehen habe, als ich spioniert habe als sie es mal vergessen hatte, weiß ich "offiziell" nichts davon. Das heißt, wenn ich sie direkt damit konfrontiere fürchte ich, dass sie sich aufgrund dieses Vertrauensbruches noch mehr verschließt.
Wie soll ich sie nun auf das Problem ansprechen? Ist eine direkte Konfrontation empfehlenswert oder soll ich nur den offensichtlichen Geruch ansprechen? Oder gar nicht das Problem an sich ansprechen, sondern "nur" ihre psychische Verfassung? Ich bin dankbar für jeden Tipp, Erfahrungsbericht oder ähnliches!

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herbstblume6
herbstblume6
06.07.12 um 21:08


Deine Mitbewohnerin? Also eure GEMEINSAME Wohnung? Ich denke mal da sind zuerst konkrete Handlungen bezüglich der Hygiene und dem Wohlfühlfaktor deiner eigenen direkten Umgebung nötig und zwar so, dass du den Nulltoleranzkurs fährst. Es ist ja nicht ihre eigene Angelegenheit sondern betrifft dein Umfeld und damit dich. Durch diesbezügliches Signalisieren von Grenzen und Nichtakzeptieren von solchen Exzessen zeigst du ihr gleichzeitig, dass sie noch in einem sozialen Gefüge lebt und es anderen nicht egal ist ob und wie sie lebt.
Na klar musst du sie daraufhin ansprechen und auf eine gewisse Grundordnung bzw. Hygiene pochen. Notfalls das gemeinsame Wohnen beenden.
Kannst ja trotzdem höflich und unterstützend sein und sie nach eventuellen Problemen fragen. und ihr bei der Lösung behilflich sein..Aber dann muss auch was von ihr kommen, eine gewisse Grundeinsicht und Änderungsbereitschaft.
Aber so macht sie ja ihre Probleme ungefragt zu deinen. Das geht nicht.

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