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Wie geht Ihr mit heftigen Emotionen um?

22. Dezember 2015 um 1:35

Also ich bin 4x "Opfer" von sexuellen Übergriffen geworden im Zeitraum von insgesamt 24 Jahren. Erst vor 3 Jahren kamen meine Emotionen hoch in Form einer posttraumatischen Belastungsstörung mit Panikattacken, Schweißausbrüchen und mehr. Dazu gehören auch heftige emotionale Probleme, d.h. wenn ich keine Beziehung mit Sexualität habe, dann habe ich das Gefühl, es geht mir gut, aber wenn schon, dann kommt eben alles an die Oberfläche. Da ich nun aber schon zu lange weglaufe habe ich vor, mich diesen Emotionen zu stellen und wünsche mir hierzu Tipps, zumal es zwischen mir und meinem jetzigen Freund dauernd Diskussionen gibt.

Er sagt im Grunde nichts Schlimmes, aber ich habe so viele Jahre nichts gefühlt, dass ich nur noch weinen könnte und weinen, bis ich nicht mehr weinen kann, wenn das jemand hier kennt, fände ich es schön, wenn Ihr mir postet.

Er versteht diese Verwundbarkeit nicht, es ist für ihn auch schwer, weil ich ihm dauernd Vorwürfe mache und es einfach manchmal eine Projektion ist. Andere Personen haben mir XY angetan und ich heule und fühle mich verletzt und werfe ihm an den Kopf dass er nicht mitfühlt oder so.

Meine Freundinnen meinen, ich soll mal aufhören, emotional vom einen zum anderen zu pendeln, aber ich schaffe das leider irgendwie nicht.

Wie geht Ihr mit Gefühlswallungen um?
Und wie drückt Ihr diese aus, damit es nicht mit dem Partner, den man ja eigentlich lieb hat, nicht vor den Kopf stoßen will.

Über zahlreiche Zuschriften wäre ich wirklich dankbar.

snowwhite

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23. Dezember 2015 um 6:56

Wieso Opferhilfe der Polizei?
Duie sex. Übergriffe sind lange her....

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26. Dezember 2015 um 7:12

Dir auch, danke....
habe therapeutische Hilfe in Aussicht. Denke das reicht.

Wildwasser kenne ich selbst, war ich vor Jahren mal in einer Gruppe, die mir aber nichts groß gebracht hat.

Im WEISSEN RING bin ich schon lange Jahre Fördermitglied, aber darauf gekommen, mich da selbst mal hinzuwenden, bin ich nicht.

Hm....

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27. Dezember 2015 um 17:33

..
Ich kann verstehen wie du dich fühlst. Ich hatte lange Zeit mit Emotionschwankungen zu kämpfen und habe vielen Menschen die mir wichtig sind weh getan. Mir hat es geholfen mit jemandem zu reden der mich versteht, mitfühlen und nachvollziehen kann wie das ist. Du kannst dich an Selbsthilfegruppen wenden und einfach alles von der Seele reden. Ich hab angefangen ein Tagebuch zu führen, versuch mal sowie oder einen Blog schreiben. Alles Gute Kittiie Ps. du kannst mich auch gerne anschreiben wenn du einfach mal reden möchtest

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27. Dezember 2015 um 23:27

GENAU
Außerdem kann die Polizei mir nicht sagen, wie ich mit Gefühlsschwankungen umgehen soll.

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28. Dezember 2015 um 19:53

Ich sehe mich eher als Überlebende
und als starke Frau, die viel durchgemacht hat, aber dennoch in der Lage ist, weiter zu machen, sich weiter ihr Leben, ihre Sexualität und alles zurück zu erkämpfen.

Ich musste viel kämpfen, daher ist es oft schwer für mich, den anderen Teil in mir zu leben: die Hingabe. Das versuche ich jetzt und bin glaube ich auf einem guten Weg und vor allem endlich mal auf dem richtigen Weg.

Ich werde immer weitermachen - haut mich vorn einer um, dann bin ich wie ein Kinderspielewackelclown. Er fällt im ersten Moment nach hinten, aber steht in wenigen Sekunden wieder wie eine eins. So sehe ich mich. Gib mir einen Schlag und ich stehe - und zwar schneller als du denkst und schneller als du es für möglich hältst.

Opfer geben auf und bleiben liegen. Sie suhlen sich im Selbstmitleid und bleiben passiv.

Ich stehe immer wieder auf. Selbst wenn das Selbstmitleid mich überkommt, suhle ich mich nur ganz kurz darin, um dann wieder weiterzumachen. Wer mir einen Felsen vor die Füße wirft, sollte wissen, ich bin wie das Wasser, das geschmeidig und leicht den Felsen umfliesst und sich einen anderen Weg sucht.

Eins meiner Lieblingszitate ist daher:

HINFALLEN IST KEINE SCHANDE
LIEGENBLEIBEN SCHON.

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28. Dezember 2015 um 21:40

So kann ich es natürlich auch sehen
Bin aber gerade auf 380 weil ich merke, dass ich in meinem Leben noch sehr viel zu lernen habe.

Und das was du sagst sagt mein Freund auch immer. Mach weiter, halte nicht am Vergangenen fest, sondern siehe es als "gegeben" an.

Für mich aber nicht so einfach.

Ich merke jedenfalls, dass ich mich immer noch zu viel zum Trottel oftmals für andere mache und bin daher gerade sauer auf mich selbst.

Aber gut, erkannt, kann ich daraus lernen.
Nur drehe ich mich leider schon viel zu lange im Kreis.

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28. Dezember 2015 um 22:41

Du erinnerst mich an jemanden
einen Mann den ich vor kurzem kennengelernt habe und der im Bereich der Sexualität sehr viel in mir aufgewühlt hatte. Ich hab den Kontakt zu ihm abgebrochen, weil mein Freund (damals noch Exfreund) wieder in mein Leben gerauscht ist. Nun frage ich mich, ob das vielleicht ein Fehler war.

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28. Dezember 2015 um 23:28

Schreibe dir mal eine PN
bin echt durcheinander gerade....

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30. Dezember 2015 um 15:33

Weiß er bescheid?
Weiß dein Freund was dir passiert ist?

Ich stand vor einem halben Jahr vor einem ähnlichen Problem wie du es beschreibst. Meine Beziehung ist dran zerbrochen, weil ich nicht ehrlich genug zu ihm und zu mir war, jetzt nähren wir uns wieder an, streiten nicht so viel und reden über alles was ich alleine nicht verarbeiten kann.

Ich hab ihm relativ früh erzählt was passiert ist, weil wir in einer Zeit zusammen kamen, in der sehr viel hochkam. Er hats von vornerein gut weggesteckt, sagt aber selbst, dass er nicht sofort verstanden hat, auf wieviele Alltägliche Sachen diese Erlebnisse Auswirkung haben. Das sich gemeinsame dessen bewusst machen hilft mir und auch unserer Beziehung extrem.

Ich würde dir vorschlagen, dich in in einem moment in dem es dir gut geht mit ihm hinzusetzen, eine konkrete Situation, einen Streit zwischen euch zu nehmen und ihm zu erzählen warum dich das so getroffen hat.
Das wird am Anfang schwierig und auch wieder emotional und tränenreich, aber vielleicht hilft es ihm mit der Zeit zu verstehen, Dich zu verstehen, aber auch selbst zu erkennen, wie er dir helfen kann.

Mir auch helfen tut zum Beispiel: selbst steuern wann ich mich damit beschäftige. Jetzt gerade zum Beispiel. Mir gehts gerade relativ gut und ich geh heute Abend weg, hab also einen konkreten Plan wann ich mich wieder aufrappeln muss. In der Zeit dazwischen kann ich mich mit dem Thema auseinander setzen. Zum Beispiel durch das lesen von Beiträgen, dadurch löst sich angestautes und türlich macht das auch emotional was mit mir, aber das ist okay. Ich kann das zulassen und dadurch gibts dann im nächsten Steit oder Trigger-Moment nicht ganz soviel Angesammeltes was aus mir rausbricht.

Ich hoffe du kannst daraus irgendetwas mitnehmen.
Liebe Grüße.

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30. Dezember 2015 um 16:44
In Antwort auf kathrynas

Weiß er bescheid?
Weiß dein Freund was dir passiert ist?

Ich stand vor einem halben Jahr vor einem ähnlichen Problem wie du es beschreibst. Meine Beziehung ist dran zerbrochen, weil ich nicht ehrlich genug zu ihm und zu mir war, jetzt nähren wir uns wieder an, streiten nicht so viel und reden über alles was ich alleine nicht verarbeiten kann.

Ich hab ihm relativ früh erzählt was passiert ist, weil wir in einer Zeit zusammen kamen, in der sehr viel hochkam. Er hats von vornerein gut weggesteckt, sagt aber selbst, dass er nicht sofort verstanden hat, auf wieviele Alltägliche Sachen diese Erlebnisse Auswirkung haben. Das sich gemeinsame dessen bewusst machen hilft mir und auch unserer Beziehung extrem.

Ich würde dir vorschlagen, dich in in einem moment in dem es dir gut geht mit ihm hinzusetzen, eine konkrete Situation, einen Streit zwischen euch zu nehmen und ihm zu erzählen warum dich das so getroffen hat.
Das wird am Anfang schwierig und auch wieder emotional und tränenreich, aber vielleicht hilft es ihm mit der Zeit zu verstehen, Dich zu verstehen, aber auch selbst zu erkennen, wie er dir helfen kann.

Mir auch helfen tut zum Beispiel: selbst steuern wann ich mich damit beschäftige. Jetzt gerade zum Beispiel. Mir gehts gerade relativ gut und ich geh heute Abend weg, hab also einen konkreten Plan wann ich mich wieder aufrappeln muss. In der Zeit dazwischen kann ich mich mit dem Thema auseinander setzen. Zum Beispiel durch das lesen von Beiträgen, dadurch löst sich angestautes und türlich macht das auch emotional was mit mir, aber das ist okay. Ich kann das zulassen und dadurch gibts dann im nächsten Steit oder Trigger-Moment nicht ganz soviel Angesammeltes was aus mir rausbricht.

Ich hoffe du kannst daraus irgendetwas mitnehmen.
Liebe Grüße.

Nur Bruchstücke
Bei unseren beiden stressigen Leben sehen wir uns nicht viel und ich will es ihm einmal erzählen wenn wir uns wirklich lange sehen können, das ist aber leider bisher nicht der Fall gewesen und als nächstes steht sein Geburtstag bald an und da ist es auch nicht wirklich der richtige Zeitpunkt, um miteinander zu reden. Ich glaube schon, dass wir das tun sollten, nur haben wir so wenige Momente miteinander, dass ich einfach nicht diese wenigen schönen Momente mit all dem versauen will, was mich belastet. Was haben wir denn dann noch, wenn ich damit auch noch anfange? Aber ich weiß, was du meinst, nur weiß ich aktuell nicht, wie ich das umsetzen soll....

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30. Dezember 2015 um 22:17
In Antwort auf snowwhite102

Nur Bruchstücke
Bei unseren beiden stressigen Leben sehen wir uns nicht viel und ich will es ihm einmal erzählen wenn wir uns wirklich lange sehen können, das ist aber leider bisher nicht der Fall gewesen und als nächstes steht sein Geburtstag bald an und da ist es auch nicht wirklich der richtige Zeitpunkt, um miteinander zu reden. Ich glaube schon, dass wir das tun sollten, nur haben wir so wenige Momente miteinander, dass ich einfach nicht diese wenigen schönen Momente mit all dem versauen will, was mich belastet. Was haben wir denn dann noch, wenn ich damit auch noch anfange? Aber ich weiß, was du meinst, nur weiß ich aktuell nicht, wie ich das umsetzen soll....

Es gibt keinen richtigen Moment
Ich kann dich vollkommen verstehen.
Aus dem selben Grund hab ich auch lange versucht es wenn wir zusammen sind nicht zum Thema zu machen. Aber für so etwas gibt's keinen richtigen Moment. Ich geb dir recht, dass der Geburtstag der absolut falsche wäre.
Ich telefoniere Viel mit ihm wenn was ist, eben weil ich nicht immer warten und Momente versauen will. Vielleicht wäre das ein erster Schritt. Ein Telefonat in dem es zwar nicht um alles geht worüber man letzten Endes besprechen muss. Aber darüber dass du gern mit ihm darüber reden würdest und vielleicht auch über die Gedanken ihm bezüglich die dich momentan am meisten belasten. Ein kürzlicher Streit oder sowas... Etwas wo man dann hinterher ein anknüpfts Punkt hat... So dass das du schonmal Einen Teil weg hast und ihr die Momente auch wirklich genießen könnt. Auch wieder quasi ein kleines gemeinsames Ventil...

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31. Dezember 2015 um 0:21
In Antwort auf kathrynas

Es gibt keinen richtigen Moment
Ich kann dich vollkommen verstehen.
Aus dem selben Grund hab ich auch lange versucht es wenn wir zusammen sind nicht zum Thema zu machen. Aber für so etwas gibt's keinen richtigen Moment. Ich geb dir recht, dass der Geburtstag der absolut falsche wäre.
Ich telefoniere Viel mit ihm wenn was ist, eben weil ich nicht immer warten und Momente versauen will. Vielleicht wäre das ein erster Schritt. Ein Telefonat in dem es zwar nicht um alles geht worüber man letzten Endes besprechen muss. Aber darüber dass du gern mit ihm darüber reden würdest und vielleicht auch über die Gedanken ihm bezüglich die dich momentan am meisten belasten. Ein kürzlicher Streit oder sowas... Etwas wo man dann hinterher ein anknüpfts Punkt hat... So dass das du schonmal Einen Teil weg hast und ihr die Momente auch wirklich genießen könnt. Auch wieder quasi ein kleines gemeinsames Ventil...

Vergiss es... der kapiert nicht mal die einfachsten Sachen
Habe ich gerade kapiert. Wir haben eine Fernbeziehung und skypen viel. Ich habe schon bei einfachen Dingen das Gefühl, dass er überhaupt nichts versteht. Und es auch gar nicht verstehen will, er kann sich nicht in mich einfühlen. Ob es um einen Wunsch geht, den ich habe, dass wir einen gewissen Tag zusammen verbringen oder sonstwas. Es geht immer nur darum, dass ER das nicht will. Was ICH mir aber wünsche und es fällt mir immer schon schwer, meine Wünsche zu äußern und nicht immer nur hinten anzustellen, ist anscheinend zweitrangig. Ein Beispiel: er weckt mich auf, weil ich das Laptop noch auf meinem Schoss hatte, vorher gings mir gut und ich hatte ein schönes Buch gelesen, einen schönen gemütlichen Tag gehabt. Er kommt spät von der Spätschicht, weckt mich auf und fragt nach 5 Minuten ob ich warten könne, bis er sich was zum Essen gemacht hat. Er sich was zum Essen gemacht, kam wieder, meinte, erzähl doch mal, was dich bedrückt. Ich erzählt.... Aber ER bestimmt dann, dass es IHM jetzt reicht mit dem Thema. Aber ich war noch gar nicht fertig, was ich ihm dann auch gesagt habe. Nach weiteren 20 Minuten ruft sein Kollege an, um 23.17 Uhr und fragt ihn Dinge über eine Routerinstallation aus, so spät am abend, er komme damit nicht zurecht usw. DEM hilft er dann, wenn ich mal was habe, dann muss ich zig Mal fragen und es erscheint schwierig, dass er mich mal unterstützt. Ich sitze da und warte und ärgere mich, weil ich vorher schon geschlafen hatte und im Bett war, aber null Empathie von seiner Seite, erst mich rausreissen aber dann mich warten lassen erst a) wegen seinem Essen und dann b) wegen dem Kollegen. Ich hab ihm gesagt, dass ich mich morgen mit Leuten treffe, die a) gesprächig und b) freundlich sind. Er meinte, ja dann mach doch. und zu b) er sei auch freundlich - wo denn? Ich würde nicht erst ihn abends ausm Bett spät holen um dann mit einem Kollegen zu quatschen oder mir was zu essen zu machen. Ich würde das vorher erledigen und dem Kollegen sagen "Frag mich das doch bitte morgen auf der Arbeit, ich bin gerade mit meiner Freundin beschäftigt, wir haben uns zwei Tage nicht hören können und haben eh so wenig Zeit miteinander." Bin ich hier nur empfindlich oder zickig weil ich PMS habe oder habe ich recht?!?

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31. Dezember 2015 um 0:23
In Antwort auf snowwhite102

Vergiss es... der kapiert nicht mal die einfachsten Sachen
Habe ich gerade kapiert. Wir haben eine Fernbeziehung und skypen viel. Ich habe schon bei einfachen Dingen das Gefühl, dass er überhaupt nichts versteht. Und es auch gar nicht verstehen will, er kann sich nicht in mich einfühlen. Ob es um einen Wunsch geht, den ich habe, dass wir einen gewissen Tag zusammen verbringen oder sonstwas. Es geht immer nur darum, dass ER das nicht will. Was ICH mir aber wünsche und es fällt mir immer schon schwer, meine Wünsche zu äußern und nicht immer nur hinten anzustellen, ist anscheinend zweitrangig. Ein Beispiel: er weckt mich auf, weil ich das Laptop noch auf meinem Schoss hatte, vorher gings mir gut und ich hatte ein schönes Buch gelesen, einen schönen gemütlichen Tag gehabt. Er kommt spät von der Spätschicht, weckt mich auf und fragt nach 5 Minuten ob ich warten könne, bis er sich was zum Essen gemacht hat. Er sich was zum Essen gemacht, kam wieder, meinte, erzähl doch mal, was dich bedrückt. Ich erzählt.... Aber ER bestimmt dann, dass es IHM jetzt reicht mit dem Thema. Aber ich war noch gar nicht fertig, was ich ihm dann auch gesagt habe. Nach weiteren 20 Minuten ruft sein Kollege an, um 23.17 Uhr und fragt ihn Dinge über eine Routerinstallation aus, so spät am abend, er komme damit nicht zurecht usw. DEM hilft er dann, wenn ich mal was habe, dann muss ich zig Mal fragen und es erscheint schwierig, dass er mich mal unterstützt. Ich sitze da und warte und ärgere mich, weil ich vorher schon geschlafen hatte und im Bett war, aber null Empathie von seiner Seite, erst mich rausreissen aber dann mich warten lassen erst a) wegen seinem Essen und dann b) wegen dem Kollegen. Ich hab ihm gesagt, dass ich mich morgen mit Leuten treffe, die a) gesprächig und b) freundlich sind. Er meinte, ja dann mach doch. und zu b) er sei auch freundlich - wo denn? Ich würde nicht erst ihn abends ausm Bett spät holen um dann mit einem Kollegen zu quatschen oder mir was zu essen zu machen. Ich würde das vorher erledigen und dem Kollegen sagen "Frag mich das doch bitte morgen auf der Arbeit, ich bin gerade mit meiner Freundin beschäftigt, wir haben uns zwei Tage nicht hören können und haben eh so wenig Zeit miteinander." Bin ich hier nur empfindlich oder zickig weil ich PMS habe oder habe ich recht?!?

ACH JA - Euch allen HAPPY NEW YEAR

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31. Dezember 2015 um 1:32
In Antwort auf snowwhite102

Vergiss es... der kapiert nicht mal die einfachsten Sachen
Habe ich gerade kapiert. Wir haben eine Fernbeziehung und skypen viel. Ich habe schon bei einfachen Dingen das Gefühl, dass er überhaupt nichts versteht. Und es auch gar nicht verstehen will, er kann sich nicht in mich einfühlen. Ob es um einen Wunsch geht, den ich habe, dass wir einen gewissen Tag zusammen verbringen oder sonstwas. Es geht immer nur darum, dass ER das nicht will. Was ICH mir aber wünsche und es fällt mir immer schon schwer, meine Wünsche zu äußern und nicht immer nur hinten anzustellen, ist anscheinend zweitrangig. Ein Beispiel: er weckt mich auf, weil ich das Laptop noch auf meinem Schoss hatte, vorher gings mir gut und ich hatte ein schönes Buch gelesen, einen schönen gemütlichen Tag gehabt. Er kommt spät von der Spätschicht, weckt mich auf und fragt nach 5 Minuten ob ich warten könne, bis er sich was zum Essen gemacht hat. Er sich was zum Essen gemacht, kam wieder, meinte, erzähl doch mal, was dich bedrückt. Ich erzählt.... Aber ER bestimmt dann, dass es IHM jetzt reicht mit dem Thema. Aber ich war noch gar nicht fertig, was ich ihm dann auch gesagt habe. Nach weiteren 20 Minuten ruft sein Kollege an, um 23.17 Uhr und fragt ihn Dinge über eine Routerinstallation aus, so spät am abend, er komme damit nicht zurecht usw. DEM hilft er dann, wenn ich mal was habe, dann muss ich zig Mal fragen und es erscheint schwierig, dass er mich mal unterstützt. Ich sitze da und warte und ärgere mich, weil ich vorher schon geschlafen hatte und im Bett war, aber null Empathie von seiner Seite, erst mich rausreissen aber dann mich warten lassen erst a) wegen seinem Essen und dann b) wegen dem Kollegen. Ich hab ihm gesagt, dass ich mich morgen mit Leuten treffe, die a) gesprächig und b) freundlich sind. Er meinte, ja dann mach doch. und zu b) er sei auch freundlich - wo denn? Ich würde nicht erst ihn abends ausm Bett spät holen um dann mit einem Kollegen zu quatschen oder mir was zu essen zu machen. Ich würde das vorher erledigen und dem Kollegen sagen "Frag mich das doch bitte morgen auf der Arbeit, ich bin gerade mit meiner Freundin beschäftigt, wir haben uns zwei Tage nicht hören können und haben eh so wenig Zeit miteinander." Bin ich hier nur empfindlich oder zickig weil ich PMS habe oder habe ich recht?!?

Das klingt für mich nicht nach ner Guten Basis
Ich ärgere mich auch gerade über meinen, aber wie ich gerade merke auf einem völlig anderen Niveau...

Mir fällt das auch mega schwer wünsche zu äußern oder gar Sachen einzufordern... Er ist auch noch ein Charakter der von sich selbst sagt. Wenn man ihm nicht wiederspricht macht er halt. Aber es ist sich dessen bewusst und fände es gut wenn ich mehr einfordere, bei ihm und bei anderen...

Das Problem ist, dass mir das einfordern, an Tagen an denen. Es mir schlecht geht extrem schwer fällt,... Aber ich könnte es theoretisch ihm gegenüber, ich hätte nichts zu befürchten, nichtmal dass er dann Nein sagt...
Ich muss es nur echt krass fordermt und klar formulieren... Das ist das was mich Grade stört...

Aber dass deiner das nicht mal so oder ähnlich sieht, sich auch nicht zu reflektieren scheint... Das klingt nicht gut, das klingt nicht nach ner Basis bei der sich öffnen und ihn einbeziehen der nächste Schritt wäre...

Das klingt ehr als müsstest du ihn damit konfrontieren dass sich was ändern muss damit das weiter irgendwie funktioniert.

Und zurück zu deiner Ursprungsfrage wie man mit heftigen Emotionen umgeht... Man muss das halt von Grund auf für sich lernen wie man damit umgehen kann und ich glaub dafür brauch man Leute die einen auch in emotionalen Momenten unterstützen mit denen man es wirklich von Grund auf neu lernen kann, das was man durch das Erlebnis und die Verdrängung verlernt hat. Das kann man nicht alleine schaffen und das ist auch okay.

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31. Dezember 2015 um 15:37

Definitionssache
Ich will garnicht gegen reden, aber ich glaube so pauschal kann man das nicht sagen.
Ich benutze auch den Begriff Opfer, definiere ihn aber genau als dieses "zur falschen Zeit am falschen Ort" und als "Objekt". Es galt nicht mir, das hab ich mir lange gesagt und das Resultat ist, dass ichs nicht auf mich beziehe, aber nichts positives mehr auf mich beziehen kann.

Wenn man es noch nicht verarbeitet hat, hat man es noch nicht verarbeitet, egal wie man es nennt.

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31. Dezember 2015 um 15:54
In Antwort auf kathrynas

Definitionssache
Ich will garnicht gegen reden, aber ich glaube so pauschal kann man das nicht sagen.
Ich benutze auch den Begriff Opfer, definiere ihn aber genau als dieses "zur falschen Zeit am falschen Ort" und als "Objekt". Es galt nicht mir, das hab ich mir lange gesagt und das Resultat ist, dass ichs nicht auf mich beziehe, aber nichts positives mehr auf mich beziehen kann.

Wenn man es noch nicht verarbeitet hat, hat man es noch nicht verarbeitet, egal wie man es nennt.

Das ist richtig
Das hast du gut erkannt und gut beschrieben. Ich war schon in Therapie, bin aber nie unter die tiefe Oberfläche gegangen, immer nur weggelaufen, lange Zeit in meinem Leben, und nun ist der Druck unter dem Dampfkochtopf so ins Unermessliche angestiegen, dass die ganzen unterdrückten Emotionen wie Traurigkeit, Trauer, Schwäche, Wut, auf einmal hochkochen und mich zu überfluten scheinen.

Genau DESHALB hatte ich ja gefragt, wie Ihr mit heftigen Emotioinen umgeht, und das war eher an die "Ladys" gerichtet und nicht an die Herren der Schöpfung. Die "Ladys" die etwas ähnliches erleben mussten / sollten wie ich auch. Es geht und ging mir hier um Erfahrungsaustausch mit ihnen und um Hilfestellung, weil ich mit den heftigen Emotionen so gar nichts anfangen kann, da ich immer der Meinung war, dass ich ein recht rationaler und klar denkender Charakter bin und war. Auf einmal kommt das unlogische emotionale in mir hoch und ich weiß wirklich nicht, wie ich damit umgehe.

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5. Januar 2016 um 8:58

Heftige emotionen
Ich kenne sie zu gut und leider habe ich dagegen kein Patentrezept. Diese heftigen Emotionen überrennen mich fast täglich. Vor einigen Jahren half mir, dass ich mich in diesen Momenten ritzte. Und auch heute noch spüre ich einen sehr starken Drang danach, dem ich versuche zu wiederstehen. D. h., dass sich sämtliche Emotionen in mir ansammeln und ehrlich gesagt habe ich Angst, wenn ich sie nicht mehr inne halten kann. Es wurde festgestellt, das ich ein sehr hohes Aggressionspotential habe, aber wie ich damit umgehen soll, sagte mir niemand. Ich hasse diese Emotionen, da ich sie nicht rauslassen, sagt man mir nach, das ich ein Eisblock wäre, aber damit kann ich gut leben. Ich glaube, das half dir jetzt nicht weiter. Sorry...

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