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Wie akzeptiert ihr euch selbst?

24. Oktober 2017 um 17:15 Letzte Antwort: 25. Oktober 2017 um 19:32

Hallo!

Mich würde interessieren wie ihr es macht euch selbst zu akzeptieren trotz "Fehler"

Ich habe das Thema schon oft mit meiner Psychologin besprochen aber trotzdem ist es extrem schwierig für mich und ich würde meinen Selbsthass gerne ablegen, um wieder ein Stück mehr ins Leben zurück zu kommen... würde mich freuen wenn jemand seine Strategien (falls man das so nennen kann hihi) sagt.

Vielleicht hilft es auch anderen weiter.

Liebe Grüße,
Linda

P.S. Wem es zu persönlich ist um es zu posten kann mir gerne eine PN schicken

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24. Oktober 2017 um 18:17

Schliesse endgültig damit ab, und stell dir vor einfach das du dein Leben neu anfangen möchtest und der selbe Fehler nie wieder passieren wird. Damit du das auch wirklich geistig akzeptieren kannst helfen immer umstylings zb. geh zum Friseur und lass deine Haare anders machen oder die Farbe ändern, du kannst ja mal andere Kleidungsstils ausprobieren, dein Make up anders machen zb. ne andere Lippenfarbe ausprobieren oder intesivere Lidschatten benutzen, ist ganz dir überlassen <3 (du musst natürlich keines von den gennanten dingen machen ) Diese Umstylings helfen deiner Psyche zu akzeptieren das du ein "neuer" Mensch geworden bist und nicht mehr die alte die ein Fehler gemacht hat . Ach, und vergiss bitte nicht, jeder macht Fehler das ist komplett menschlich!!<3  

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24. Oktober 2017 um 18:17

Schliesse endgültig damit ab, und stell dir vor einfach das du dein Leben neu anfangen möchtest und der selbe Fehler nie wieder passieren wird. Damit du das auch wirklich geistig akzeptieren kannst helfen immer umstylings zb. geh zum Friseur und lass deine Haare anders machen oder die Farbe ändern, du kannst ja mal andere Kleidungsstils ausprobieren, dein Make up anders machen zb. ne andere Lippenfarbe ausprobieren oder intesivere Lidschatten benutzen, ist ganz dir überlassen <3 (du musst natürlich keines von den gennanten dingen machen ) Diese Umstylings helfen deiner Psyche zu akzeptieren das du ein "neuer" Mensch geworden bist und nicht mehr die alte die ein Fehler gemacht hat . Ach, und vergiss bitte nicht, jeder macht Fehler das ist komplett menschlich!!<3  

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24. Oktober 2017 um 18:17

Schliesse endgültig damit ab, und stell dir vor einfach das du dein Leben neu anfangen möchtest und der selbe Fehler nie wieder passieren wird. Damit du das auch wirklich geistig akzeptieren kannst helfen immer umstylings zb. geh zum Friseur und lass deine Haare anders machen oder die Farbe ändern, du kannst ja mal andere Kleidungsstils ausprobieren, dein Make up anders machen zb. ne andere Lippenfarbe ausprobieren oder intesivere Lidschatten benutzen, ist ganz dir überlassen <3 (du musst natürlich keines von den gennanten dingen machen ) Diese Umstylings helfen deiner Psyche zu akzeptieren das du ein "neuer" Mensch geworden bist und nicht mehr die alte die ein Fehler gemacht hat . Ach, und vergiss bitte nicht, jeder macht Fehler das ist komplett menschlich!!<3  

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24. Oktober 2017 um 20:52

Ich weiß nicht ob Selbsthass das richtige Wort ist. Es ist einfach so, dass ich mich/meinen Körper nicht ansehen kann und ich mich selbst nicht akzeptiere...hasse... Ich finde einfach dass es andere Leute verdienen zu leben nicht ich. Ich hab das Gefühl alle Menschen zu verletzen, das macht die Sache auch nicht leichter..
Das ist schwierig zu erklären/verstehen wenn du nicht alles weißt. Ich verstehe, dass du das nicht nachvollziehen kannst.

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24. Oktober 2017 um 21:28

Nein das glaube ich nicht... Die Leute haben immer solche großen Umstände wegen mir weil ich leider nicht gesund bin. Vielleicht der größte Grund wieso ich mich hasse aber ich kann es nunmal nicht mehr ändern. 
Ich war früher (wahrscheinlich auch jetzt noch) extrem ehrgeizig und jetzt ist es einfach nicht mehr möglich die Ziele zu erreichen was mich noch mehr deprimiert. Ich weiß, dass man auch kleine "Erfolge" schätzen soll aber es fällt mir so schwer. Und es bringt auch nichts wenn ich mir die Freude über sowas einrede... 
Es ist so viel. Zu viel um es hier zu schreiben. Ich weiß einfach nicht weiter wie ich wirklich etwas ändern kann. 

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25. Oktober 2017 um 8:03
In Antwort auf joyful186

Hallo!

Mich würde interessieren wie ihr es macht euch selbst zu akzeptieren trotz "Fehler"

Ich habe das Thema schon oft mit meiner Psychologin besprochen aber trotzdem ist es extrem schwierig für mich und ich würde meinen Selbsthass gerne ablegen, um wieder ein Stück mehr ins Leben zurück zu kommen... würde mich freuen wenn jemand seine Strategien (falls man das so nennen kann hihi) sagt.

Vielleicht hilft es auch anderen weiter.

Liebe Grüße,
Linda

P.S. Wem es zu persönlich ist um es zu posten kann mir gerne eine PN schicken

Strategien ... ist da wohl übertrieben...

es gibt ein paar Punkte, die ich wichtig finde:
- es gibt KEINEN perfekten Menschen - von daher ist es völlig ok, dass ich auch keiner bin
- gäbe es ein paar perfekte Menschen, wären die schlichtweg UNERTRÄGLICH. Niemand wäre gern in ihrer Gesellschaft
- in unserer Welt hat alles Licht und Schatten, Vor- und Nachteile, Stärken und Schwächen. Meist hängen die auch zusammen und bedingen einander. Etwas, was in dem einen Punkt eine Stärke ist, ist eine Schwäche an einer anderen Stelle. - gäbe es die Schwäche nicht, wäre die Stärke auch nicht da.
- Menschen sind so verschieden, dass es selbst für Freaks wie mich andere gibt, mit denen ich wunderbar kompatibel bin. Nö, mich mag nicht jeder. Nö, nicht jeder kommt gut mit mir klar. Ist völlig NORMAL und bei jedem Menschen so. Ich mag auch nicht jeden, komme auch nicht mit jedem klar - und möchte das auch gar nicht. Weder dass mich jeder mag, noch dass ich jeden mag.

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25. Oktober 2017 um 8:11
In Antwort auf joyful186

Nein das glaube ich nicht... Die Leute haben immer solche großen Umstände wegen mir weil ich leider nicht gesund bin. Vielleicht der größte Grund wieso ich mich hasse aber ich kann es nunmal nicht mehr ändern. 
Ich war früher (wahrscheinlich auch jetzt noch) extrem ehrgeizig und jetzt ist es einfach nicht mehr möglich die Ziele zu erreichen was mich noch mehr deprimiert. Ich weiß, dass man auch kleine "Erfolge" schätzen soll aber es fällt mir so schwer. Und es bringt auch nichts wenn ich mir die Freude über sowas einrede... 
Es ist so viel. Zu viel um es hier zu schreiben. Ich weiß einfach nicht weiter wie ich wirklich etwas ändern kann. 

nun, mal ehrlich, was glaubst Du, wie viele "große Erfolge" haben ganz normale Menschen so? 5 die Woche? Ohne Mist zu bauen, ohne dass mal etwas gegen den Baum läuft?
Ich verrate Dir ein Geheimnis: "große Erfolge" sind bei allen sehr, sehr dünn gesät - sonst wären sie ja gar nicht "groß".
Es geht nicht nur darum, sich über "kleine Erfolge" zu freuen, sondern überhaupt schönes, gutes wahrzunehmen. Gibt es. Immer.
Man kann beispielsweise in einen leckeren Apfel beißen und feststellen, dass der wundervoll schmeckt, den Moment genießen - und tut damit sich selbst einen großen Gefallen, gibt dem Apfel, die Würdigung eines Geschenkes der Natur, das man an diesem Tag erhalten hat und geht ganz anders durch den Tag, als den man den Apfel einfach reinmampft und dabei über irgendetwas daher grummelt, was grad nicht toll gelaufen ist. Verstehst Du den Unterschied?

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25. Oktober 2017 um 8:14
In Antwort auf joyful186

Nein das glaube ich nicht... Die Leute haben immer solche großen Umstände wegen mir weil ich leider nicht gesund bin. Vielleicht der größte Grund wieso ich mich hasse aber ich kann es nunmal nicht mehr ändern. 
Ich war früher (wahrscheinlich auch jetzt noch) extrem ehrgeizig und jetzt ist es einfach nicht mehr möglich die Ziele zu erreichen was mich noch mehr deprimiert. Ich weiß, dass man auch kleine "Erfolge" schätzen soll aber es fällt mir so schwer. Und es bringt auch nichts wenn ich mir die Freude über sowas einrede... 
Es ist so viel. Zu viel um es hier zu schreiben. Ich weiß einfach nicht weiter wie ich wirklich etwas ändern kann. 

P.S.: wenn Dich die "Umstände" stören, dann sag den Menschen, sie sollen das lassen bzw. zumindest mal herunter fahren - oder such Dir Menschen in Deiner Umgebung, die nicht solche "Umstände" machen sondern es bei der Rücksicht belassen, die Du brauchst, aber ohne daraus ein riesen Theater zu machen.

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25. Oktober 2017 um 10:46
In Antwort auf avarrassterne1

P.S.: wenn Dich die "Umstände" stören, dann sag den Menschen, sie sollen das lassen bzw. zumindest mal herunter fahren - oder such Dir Menschen in Deiner Umgebung, die nicht solche "Umstände" machen sondern es bei der Rücksicht belassen, die Du brauchst, aber ohne daraus ein riesen Theater zu machen.

Ja es gibt keine perfekten Menschen, das stimmt. Und ich finde echt gut was du gesagt hast, besonders dort wo Schwächen sind sind auch Stärken. Vielleicht muss ich die erst entdecken...

Zu den Erfolgen: Ich versuche mir jeden Morgen einzureden wie schön es ist aufzuwachen. Aber innerlich weiß ich genau, dass ich gar keine Lust auf den Tag habe. Und so ist es bei fast allem. Es ist schwierig die guten Dinge wahrzunehmen und zu schätzen wenn es eigentlich nur Gegenteiliges gibt. Aber ja ich verstehe total was du meinst!

Ja du hast eigentlich Recht. Aber es geht leider nicht weil ich eben sehr auf die Hilfe von anderen angewiesen bin. Das ist schon schlimm genug, deswegen möchte ich die Menschen nicht noch mehr belasten oder einfach austauschen! Und die Umstände kann man nicht so einfach umgehen. Wenn es nur mich betreffen würde, wäre es mir wohl egal aber ich möchte nicht, dass andere Leute wegen mir Probleme haben. Ich hoffe du verstehst was ich meine. 

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25. Oktober 2017 um 11:21
In Antwort auf joyful186

Ja es gibt keine perfekten Menschen, das stimmt. Und ich finde echt gut was du gesagt hast, besonders dort wo Schwächen sind sind auch Stärken. Vielleicht muss ich die erst entdecken...

Zu den Erfolgen: Ich versuche mir jeden Morgen einzureden wie schön es ist aufzuwachen. Aber innerlich weiß ich genau, dass ich gar keine Lust auf den Tag habe. Und so ist es bei fast allem. Es ist schwierig die guten Dinge wahrzunehmen und zu schätzen wenn es eigentlich nur Gegenteiliges gibt. Aber ja ich verstehe total was du meinst!

Ja du hast eigentlich Recht. Aber es geht leider nicht weil ich eben sehr auf die Hilfe von anderen angewiesen bin. Das ist schon schlimm genug, deswegen möchte ich die Menschen nicht noch mehr belasten oder einfach austauschen! Und die Umstände kann man nicht so einfach umgehen. Wenn es nur mich betreffen würde, wäre es mir wohl egal aber ich möchte nicht, dass andere Leute wegen mir Probleme haben. Ich hoffe du verstehst was ich meine. 

verstehe ich schon, ich kann Dir nur mit den allgemeinen Informationen, die ich von Dir habe nicht konkreter antworten.
Ich sage es mal so: ich habe eine Schwerbehinderung mit einem GdB von 30 - also so schlimm isses nicht, aber die habe ich auch nicht aus dem Kaugummi-Automaten und nicht aus dem Happy Meal, die hat schon einen realen und "handfesten" Hintergund, denn im Grunde drückt das aus, dass ich es im normalen Alltag 30% schwerer habe als ein gesunder Mensch.
Also: es gibt Dinge, die KANN ich nicht. Es gibt Dinge, die sind für mich ungleich schwerer, als sie es sein sollten. Ich brauch schon auch immer mal Hilfe und Rücksicht - ich habe aber auch festgestellt, dass zu viel Hilfe und Rücksicht das absolute Gift für mich ist.

Jetzt kommt noch etwas hinzu: Menschen, die mir nahe stehen, MÖCHTEN mir sehr gern helfen und Rücksicht nehmen, aber die stehen oft genug selbst hilflos vor dem "was und wie" - habe ich selbst auch schon erlebt, bei blinden Menschen (haben einen im Bekanntenkreis) und Gehörlosen (habe ich durch unseren gehörlosen Sohn immer mal Kontakt). OKAY. Da steht man nun als normales Menschlein, hält sich für wer weiß wie schlau und tolerant und was nicht alles und möchte natürlich gern helfen - und hat doch keine Ahnung. Man weiß nicht, wo die Grenze ist, wo man einem blinden Menschen jetzt hilft - und wo man ihm zu nahe tritt. Man kann das ganze von außen betrachten - aber sich wirklich einfühlen wird man nicht können.
Da hilft nur eines: KOMMUNIKATION.

Ich als "Möchtegern-Helfer" gehe aktiv auf die Blinden und Gehörlosen zu. Ich sage von vornherein, dass ich Hilfe zur Hilfe brauche, weil ich nicht weiß, wo mein "gut gemeint" vielleicht das Gegenteil von "gut gemacht" ist, weil ich vielleicht auch etwas übersehe, wo ich helfen könnte, aber es mir aus meiner sehenden Perspektive noch nicht mal auffällt, dass das für einen Blinden gerade ganz was anderes ist.

Ich als "Möchtegern-Helfer" habe mir den guten Bekannten mit schwerer Diabetis mal in einer ruhigen Minute geschnappt und mir die Nummer erklären lassen. Was sind Warnzeichen, die mir sagen können, dass da etwas gerade nicht rund läuft? Wie kann ich Überzucker und Unterzucker unterscheiden und was kann ich dann tun? Was kann ich tun, wenn ich ihn bewußtlos finde? Wann reicht da Insulin oder Zucker geben und zudecken, wann ist Großalarm mit Krankenwagen rufen angesagt? Was muss ich wissen, wenn ich für ihn mit Koche, was geht abgesehen vom Essen - und was nicht? (Sowas wie "mal eben das Essen um paar Stunden verschieben, weil man grad so schön am schwatzen ist" - für mich nichts, worüber ich mir je Gedanken gemacht hätte  -  eine Diabetiker muss sich da Gedanken machen) usw.

Ich als Kranke sage den "Helfern" genau das auch ... Welche Warnzeichen... was geht, was geht nicht, wie reagieren sie in welcher Situation am besten, was sieht vielleicht drastisch aus, ohne drastisch zu sein, ... Wo ist Hilfe möglich, ich möchte aber lieber allein durch? usw. usf.

Hast Du das mal gemacht?

Was den "schönen Tag" angeht: Fang mit der Wahrnehmung an. Erst mal im äußeren. Wenn Du bei Dir selbst ansetzt, baust Du erst mal wieder nur Druck auf, den Du noch nicht erfüllen kannst - und ein selbstgebautes "No-win-Szenario" brauchst Du grad gar nicht.
Nimm Dir die Zeit, den schönen Sonnenauf- / -untergang zu bewundern. Das Essen zu schmecken. Das Parfum zu riechen. Das Buch, was Du liest zu genießen. Bewundere das bunte Herbstlaub. Such Dir ein besonders schönes Blatt, nimm es mit und leg es in Zeitungspapier in ein dickes Buch zum Pressen als Erinnerung. Schreib all das, was Dir da begegnet ist vllt. auch auf, dann erinnert es sich besser und ist nicht gleich wieder vergessen.
Fang an, Dich selbst zu belohnen. Piepegal, ob Du findest, dass Dein kleiner Erfolg sich jetzt als Erfolg anfühlt oder nicht. Pfeiff drauf. Du hast es geschafft, feiern. Und wenn Du nur einfach einen Tag herumgebracht hast - Gönn Dir etwas dafür. Irgend einen kleinen Seelenstreichler. Was auch immer das für Dich ist. Eine leckere Praline. Eine halbe Stunde mit Kopfhörern in der Lieblingsmusik versunken. ... was auch immer. Mach das regelmäßig.

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25. Oktober 2017 um 11:45
In Antwort auf avarrassterne1

verstehe ich schon, ich kann Dir nur mit den allgemeinen Informationen, die ich von Dir habe nicht konkreter antworten.
Ich sage es mal so: ich habe eine Schwerbehinderung mit einem GdB von 30 - also so schlimm isses nicht, aber die habe ich auch nicht aus dem Kaugummi-Automaten und nicht aus dem Happy Meal, die hat schon einen realen und "handfesten" Hintergund, denn im Grunde drückt das aus, dass ich es im normalen Alltag 30% schwerer habe als ein gesunder Mensch.
Also: es gibt Dinge, die KANN ich nicht. Es gibt Dinge, die sind für mich ungleich schwerer, als sie es sein sollten. Ich brauch schon auch immer mal Hilfe und Rücksicht - ich habe aber auch festgestellt, dass zu viel Hilfe und Rücksicht das absolute Gift für mich ist.

Jetzt kommt noch etwas hinzu: Menschen, die mir nahe stehen, MÖCHTEN mir sehr gern helfen und Rücksicht nehmen, aber die stehen oft genug selbst hilflos vor dem "was und wie" - habe ich selbst auch schon erlebt, bei blinden Menschen (haben einen im Bekanntenkreis) und Gehörlosen (habe ich durch unseren gehörlosen Sohn immer mal Kontakt). OKAY. Da steht man nun als normales Menschlein, hält sich für wer weiß wie schlau und tolerant und was nicht alles und möchte natürlich gern helfen - und hat doch keine Ahnung. Man weiß nicht, wo die Grenze ist, wo man einem blinden Menschen jetzt hilft - und wo man ihm zu nahe tritt. Man kann das ganze von außen betrachten - aber sich wirklich einfühlen wird man nicht können.
Da hilft nur eines: KOMMUNIKATION.

Ich als "Möchtegern-Helfer" gehe aktiv auf die Blinden und Gehörlosen zu. Ich sage von vornherein, dass ich Hilfe zur Hilfe brauche, weil ich nicht weiß, wo mein "gut gemeint" vielleicht das Gegenteil von "gut gemacht" ist, weil ich vielleicht auch etwas übersehe, wo ich helfen könnte, aber es mir aus meiner sehenden Perspektive noch nicht mal auffällt, dass das für einen Blinden gerade ganz was anderes ist.

Ich als "Möchtegern-Helfer" habe mir den guten Bekannten mit schwerer Diabetis mal in einer ruhigen Minute geschnappt und mir die Nummer erklären lassen. Was sind Warnzeichen, die mir sagen können, dass da etwas gerade nicht rund läuft? Wie kann ich Überzucker und Unterzucker unterscheiden und was kann ich dann tun? Was kann ich tun, wenn ich ihn bewußtlos finde? Wann reicht da Insulin oder Zucker geben und zudecken, wann ist Großalarm mit Krankenwagen rufen angesagt? Was muss ich wissen, wenn ich für ihn mit Koche, was geht abgesehen vom Essen - und was nicht? (Sowas wie "mal eben das Essen um paar Stunden verschieben, weil man grad so schön am schwatzen ist" - für mich nichts, worüber ich mir je Gedanken gemacht hätte  -  eine Diabetiker muss sich da Gedanken machen) usw.

Ich als Kranke sage den "Helfern" genau das auch ... Welche Warnzeichen... was geht, was geht nicht, wie reagieren sie in welcher Situation am besten, was sieht vielleicht drastisch aus, ohne drastisch zu sein, ... Wo ist Hilfe möglich, ich möchte aber lieber allein durch? usw. usf.

Hast Du das mal gemacht?

Was den "schönen Tag" angeht: Fang mit der Wahrnehmung an. Erst mal im äußeren. Wenn Du bei Dir selbst ansetzt, baust Du erst mal wieder nur Druck auf, den Du noch nicht erfüllen kannst - und ein selbstgebautes "No-win-Szenario" brauchst Du grad gar nicht.
Nimm Dir die Zeit, den schönen Sonnenauf- / -untergang zu bewundern. Das Essen zu schmecken. Das Parfum zu riechen. Das Buch, was Du liest zu genießen. Bewundere das bunte Herbstlaub. Such Dir ein besonders schönes Blatt, nimm es mit und leg es in Zeitungspapier in ein dickes Buch zum Pressen als Erinnerung. Schreib all das, was Dir da begegnet ist vllt. auch auf, dann erinnert es sich besser und ist nicht gleich wieder vergessen.
Fang an, Dich selbst zu belohnen. Piepegal, ob Du findest, dass Dein kleiner Erfolg sich jetzt als Erfolg anfühlt oder nicht. Pfeiff drauf. Du hast es geschafft, feiern. Und wenn Du nur einfach einen Tag herumgebracht hast - Gönn Dir etwas dafür. Irgend einen kleinen Seelenstreichler. Was auch immer das für Dich ist. Eine leckere Praline. Eine halbe Stunde mit Kopfhörern in der Lieblingsmusik versunken. ... was auch immer. Mach das regelmäßig.

P.S. wie gesagt - vieles von dem "ich hasse den Tag" basiert auf Wahrnehmungsproblemen. (soweit ich das als Laie sagen kann, ich bin kein Arzt, kein Psychologe, kein Psychotherapeut, nix in der Art - also kein Fachmann ... ähm... keine Fachfrau).
Wenn man in so einer Situation ist, nimmt man den wunderschönen Sonnenaufgang gar nicht mehr wahr - er kann einem also auch kein Lächeln schenken.

Das kann man aber auch wieder trainieren.
Zum einen, wie ich schon geschrieben habe, indem man sich bewußt darauf konzentriert.
Zum anderen gibt es einfache Wahrnehmungsübungen... hab auf die Schnelle welche für Kinder gefunden (stehen hier in einem ganz anderen Kontext, macht nichts!) - die durchaus verblüffend viel helfen:
http://www.legasthenie.com/die-bewahrtesten-10-aufmerksamkeitsubungen/
(wie gesagt: den Legastenie - Kontext für Kinder bitte ignorieren, die Übungen helfen auch Erwachsenen ohne Legastenie bei Problemen mit der Wahrnehmung )

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25. Oktober 2017 um 13:43
In Antwort auf avarrassterne1

P.S. wie gesagt - vieles von dem "ich hasse den Tag" basiert auf Wahrnehmungsproblemen. (soweit ich das als Laie sagen kann, ich bin kein Arzt, kein Psychologe, kein Psychotherapeut, nix in der Art - also kein Fachmann ... ähm... keine Fachfrau).
Wenn man in so einer Situation ist, nimmt man den wunderschönen Sonnenaufgang gar nicht mehr wahr - er kann einem also auch kein Lächeln schenken.

Das kann man aber auch wieder trainieren.
Zum einen, wie ich schon geschrieben habe, indem man sich bewußt darauf konzentriert.
Zum anderen gibt es einfache Wahrnehmungsübungen... hab auf die Schnelle welche für Kinder gefunden (stehen hier in einem ganz anderen Kontext, macht nichts!) - die durchaus verblüffend viel helfen:
http://www.legasthenie.com/die-bewahrtesten-10-aufmerksamkeitsubungen/
(wie gesagt: den Legastenie - Kontext für Kinder bitte ignorieren, die Übungen helfen auch Erwachsenen ohne Legastenie bei Problemen mit der Wahrnehmung )

Ich finde es wirklich bewundernswert, dass du dich so mit dem Thema beschäftigst und auch wie du vorgehst.

Bei mir ist eher weniger das Problem, dass ich "falsche" Hilfe bekomme bzw. wenn ich sie nicht brauche. Dann sage ich schon dass ich es alleine kann oder wofür ich genau Hilfe brauche. Ich bin meistens einfach dankbar dafür, dass sich jemand (zumindest versucht) um mich kümmert. Aber es fällt mir sehr schwer um Hilfe zu fragen, weil ich einfach nicht damit klarkomme dass es ohne nicht geht. Ich hasse es dass ich so abhängig bin von anderen. Ich versuche wirklich alles irgendwie Mögliche selbst zu machen. Aber es ist so deprimierend nichtmal die banalsten Dinge selbst zu können über die ich früher nichtmal nachdenken musste. 

Danke für die Übungen, ich werde, die die ich machen kann, ausprobieren. Vielleicht hilft es mir ja wirklich das Gute, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, zu schätzen. Es ist so leicht, wenn du das beschreibst aber es selbst zu machen nicht. 
Ach...wieso muss das Leben so kompliziert sein.
 

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25. Oktober 2017 um 14:16
In Antwort auf joyful186

Ich finde es wirklich bewundernswert, dass du dich so mit dem Thema beschäftigst und auch wie du vorgehst.

Bei mir ist eher weniger das Problem, dass ich "falsche" Hilfe bekomme bzw. wenn ich sie nicht brauche. Dann sage ich schon dass ich es alleine kann oder wofür ich genau Hilfe brauche. Ich bin meistens einfach dankbar dafür, dass sich jemand (zumindest versucht) um mich kümmert. Aber es fällt mir sehr schwer um Hilfe zu fragen, weil ich einfach nicht damit klarkomme dass es ohne nicht geht. Ich hasse es dass ich so abhängig bin von anderen. Ich versuche wirklich alles irgendwie Mögliche selbst zu machen. Aber es ist so deprimierend nichtmal die banalsten Dinge selbst zu können über die ich früher nichtmal nachdenken musste. 

Danke für die Übungen, ich werde, die die ich machen kann, ausprobieren. Vielleicht hilft es mir ja wirklich das Gute, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, zu schätzen. Es ist so leicht, wenn du das beschreibst aber es selbst zu machen nicht. 
Ach...wieso muss das Leben so kompliziert sein.
 

ich sag es mal so: wenn das alles ganz leicht wäre, hätte ich Dir nicht antworten können, weil ich es gar nicht wüßte, denn ich hätte mich nie damit beschäftigen müssen

Ok, auch wenn es anders herum ist mit der Hilfe (hatte ich falsch verstanden, mein Fehler) - rede mit den Leuten, die wegen Dir "solche Umstände" haben.
Mal ganz in Ruhe und ausführlich. Die fühlen sich besser, wenn sie etwas sinnvolles haben, wie sie Dir helfen können und wissen, dass das, was sie tun, auch an der richtigen Stelle ankommt - und Du fühlst Dich besser, weil Du das Feedback bekommst - und weil Du nicht jedes mal neu um gleiche Dinge bitten musst - und einiges auch abstrakter machen kannst, als in der Situation, wo es Dir schon quer im Hals hängt, dass Du gerade Hilfe brauchst. Ich denke, das ist für beide Seiten gut.

Ach ja: es ist eine philosophische These, über die man trefflich streiten kann, aber Dir zu helfen ist nicht unbedingt zum Nachteil anderer.
Ich beispielsweise versuche das gerade auch. Und ich würde mich jederzeit als soliden Egoisten bezeichnen.
Habe ich damit jetzt "Umstände"? Oder wenn ich einem Blinden helfe, diesen *** Münchner Hauptbahnhof zu durchqueren? Oder sonst irgendwas in der Art? Schon bißchen. Aber es ist nicht so, dass ich nicht auch meinen Teil davon hätte, sonst würde ich das nicht tun, oder? Denk mal darüber nach! (ich könnte Dir jetzt natürlich die Lösung verraten, warum jemand, der sich als Egoisten bezeichnet, trotzdem sich die "Umstände" macht, aber ich denke, selbst mal die Sache aus diesem Blickwinkel zu betrachten, hilft Dir da mehr).
Bei den Menschen in Deiner Umgebung kommt noch eine persönliche Bindung hinzu, die dafür sorgt, dass sie Dir auch helfen möchten. Auch das geht im Grunde zusätzlich vom Konto der "Last" als die Du Dich für andere fühlst, noch ab.

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25. Oktober 2017 um 14:21
In Antwort auf joyful186

Ich finde es wirklich bewundernswert, dass du dich so mit dem Thema beschäftigst und auch wie du vorgehst.

Bei mir ist eher weniger das Problem, dass ich "falsche" Hilfe bekomme bzw. wenn ich sie nicht brauche. Dann sage ich schon dass ich es alleine kann oder wofür ich genau Hilfe brauche. Ich bin meistens einfach dankbar dafür, dass sich jemand (zumindest versucht) um mich kümmert. Aber es fällt mir sehr schwer um Hilfe zu fragen, weil ich einfach nicht damit klarkomme dass es ohne nicht geht. Ich hasse es dass ich so abhängig bin von anderen. Ich versuche wirklich alles irgendwie Mögliche selbst zu machen. Aber es ist so deprimierend nichtmal die banalsten Dinge selbst zu können über die ich früher nichtmal nachdenken musste. 

Danke für die Übungen, ich werde, die die ich machen kann, ausprobieren. Vielleicht hilft es mir ja wirklich das Gute, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, zu schätzen. Es ist so leicht, wenn du das beschreibst aber es selbst zu machen nicht. 
Ach...wieso muss das Leben so kompliziert sein.
 

P.S. : frag doch mal die Menschen, die Dir nahe stehen, was sie an Dir schätzen, was sie an Dir mögen.
Da kommt vermutlich im Moment deutlich mehr zusammen, als wenn Du Dich selbst fragst, was an Dir so tolles sein soll - und dann gib den Antworten, die Du bekommst und den Menschen, die sie Dir geben, die Wertschätzung, die sie verdienen und denke in Ruhe über alle Antworten nach

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25. Oktober 2017 um 14:28
In Antwort auf joyful186

Ich finde es wirklich bewundernswert, dass du dich so mit dem Thema beschäftigst und auch wie du vorgehst.

Bei mir ist eher weniger das Problem, dass ich "falsche" Hilfe bekomme bzw. wenn ich sie nicht brauche. Dann sage ich schon dass ich es alleine kann oder wofür ich genau Hilfe brauche. Ich bin meistens einfach dankbar dafür, dass sich jemand (zumindest versucht) um mich kümmert. Aber es fällt mir sehr schwer um Hilfe zu fragen, weil ich einfach nicht damit klarkomme dass es ohne nicht geht. Ich hasse es dass ich so abhängig bin von anderen. Ich versuche wirklich alles irgendwie Mögliche selbst zu machen. Aber es ist so deprimierend nichtmal die banalsten Dinge selbst zu können über die ich früher nichtmal nachdenken musste. 

Danke für die Übungen, ich werde, die die ich machen kann, ausprobieren. Vielleicht hilft es mir ja wirklich das Gute, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, zu schätzen. Es ist so leicht, wenn du das beschreibst aber es selbst zu machen nicht. 
Ach...wieso muss das Leben so kompliziert sein.
 

P.S. II (ich steh irgendwie neben mir heute -.-)

Stichwort Wahrnehmung: Ist Dir aufgefallen, dass ich nicht nur von "Falscher Hilfe" geschrieben hatte, sondern auch davon, dass die Helfer helfen möchten, aber ihnen oft das Wissen über das "wie" fehlt?
Oder davon, dass die Helfer aus ihrer "gesunden" Sicht eben immer wieder Situationen "übersehen", wo ein anderer Hilfe brauchen könnte, weil sie das gar nicht auf dem Schirm haben?

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25. Oktober 2017 um 15:28
In Antwort auf joyful186

Hallo!

Mich würde interessieren wie ihr es macht euch selbst zu akzeptieren trotz "Fehler"

Ich habe das Thema schon oft mit meiner Psychologin besprochen aber trotzdem ist es extrem schwierig für mich und ich würde meinen Selbsthass gerne ablegen, um wieder ein Stück mehr ins Leben zurück zu kommen... würde mich freuen wenn jemand seine Strategien (falls man das so nennen kann hihi) sagt.

Vielleicht hilft es auch anderen weiter.

Liebe Grüße,
Linda

P.S. Wem es zu persönlich ist um es zu posten kann mir gerne eine PN schicken

Ich denke es ist am wichtigsten für dich einen Neustart zu begehen. Es ist simultan zur Computerbranche. Haben Sie schonmal versucht das Gerät an und wieder auszuschalten? Ich würde mir definitiv ein Reboot Programm zu legen. Darunter verstehe ich männliche Partner im Leben. Dieser sollte sie führen und dominieren. So gibt es gar keinen Platz mehr für selbsthass. Sondern nur die Liebe.

Lass ne bermerkung da, wenn ich dir noch weiter helfen kann.

x

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25. Oktober 2017 um 15:37

ich finde was du schreibst stimmt nicht. wie schon der griechische Philosoph Yrinvas sagte: "habe sie bereits versucht das gerät ab und wieder anzuschalten?".
Ich persönlich würde nach einem Neustart nicht mehr über meine Fehler nachdenken und mich so richtig gehen lassen. Rücksicht zeigt nur eine assoziierte Verbindung zu vergangenen Fehlern im Geschehen in der Vergangenheit un lässt einen daher progressiv nicht weiter in die Zukunft gehen.
wichtig dass man abschalten und neustarten kann

xx

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25. Oktober 2017 um 16:28

ich glaub er / sie / es hatte heute was besonderes im Kaffee und hat nicht gemerkt, dass die Hälfte von dem Zeug auch völlig gereicht hätte

Ich hoffe irgend ein Admin erbarmt sich meiner Warnungs-Hinweise, bevor das noch wer ernst nimmt.

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25. Oktober 2017 um 16:36

Ich bin eine starke unabhängige Frau! Ich muss mich nicht auf diese Sticheleine einlassen... was du als oberflächlich bezeichnest, nenne ich stark und unabhängig
 

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25. Oktober 2017 um 16:48

Sie sind gemeldet mein Freund! Nur weil ich früher mal ein mann war, heisst das nicht dass ich meine ideen und thesen nicht mit der community teilen darf, die mich bisher sehr offen empfangen hat!

 

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25. Oktober 2017 um 17:29
In Antwort auf avarrassterne1

P.S. II (ich steh irgendwie neben mir heute -.-)

Stichwort Wahrnehmung: Ist Dir aufgefallen, dass ich nicht nur von "Falscher Hilfe" geschrieben hatte, sondern auch davon, dass die Helfer helfen möchten, aber ihnen oft das Wissen über das "wie" fehlt?
Oder davon, dass die Helfer aus ihrer "gesunden" Sicht eben immer wieder Situationen "übersehen", wo ein anderer Hilfe brauchen könnte, weil sie das gar nicht auf dem Schirm haben?

Ich weiß nicht... wenn man anderen hilft fühlt man sich selbst gut, weil man was Gutes gemacht hat. Zumindest ist es in meiner Erfahrung so... aber meinst du das?

Das ist wirklich eine gute Idee. Ich werde eine Liste machen mit Sachen die andere an mir schätzen und wenn ich es brauche, lese ich es mir durch. Obwohl es schon schwierig ist "Komplimente" anzunehmen wenn man es selbst nicht so empfindet. Naja mal sehen...

Wenn mich jemand fragt ob er helfen kann dann freue ich mich sehr und ich sage dann genau was Sache ist. Aber ich kann natürlich nicht wissen wer mir helfen möchte/kann wenn die Person nichts sagt. Da habe ich Angst ich könnte jemanden nach Hilfe fragen der total genervt davon ist und das will ich wirklich nicht. Es ist wahrscheinlich eh sehr selten der Fall aber trotzdem will ich es nicht riskieren.
Deswegen verzichte ich lieber auf alles was geht anstatt um Hilfe zu bitten. Ich weiß selbst, dass das sehr sehr dumm ist aber ich will es ändern.

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25. Oktober 2017 um 19:32
In Antwort auf joyful186

Ich weiß nicht... wenn man anderen hilft fühlt man sich selbst gut, weil man was Gutes gemacht hat. Zumindest ist es in meiner Erfahrung so... aber meinst du das?

Das ist wirklich eine gute Idee. Ich werde eine Liste machen mit Sachen die andere an mir schätzen und wenn ich es brauche, lese ich es mir durch. Obwohl es schon schwierig ist "Komplimente" anzunehmen wenn man es selbst nicht so empfindet. Naja mal sehen...

Wenn mich jemand fragt ob er helfen kann dann freue ich mich sehr und ich sage dann genau was Sache ist. Aber ich kann natürlich nicht wissen wer mir helfen möchte/kann wenn die Person nichts sagt. Da habe ich Angst ich könnte jemanden nach Hilfe fragen der total genervt davon ist und das will ich wirklich nicht. Es ist wahrscheinlich eh sehr selten der Fall aber trotzdem will ich es nicht riskieren.
Deswegen verzichte ich lieber auf alles was geht anstatt um Hilfe zu bitten. Ich weiß selbst, dass das sehr sehr dumm ist aber ich will es ändern.

sowas sehe ich ehrlich gesagt eher sehr pragmatisch.
Wenn man da jemanden erwischt, der nicht möchte und genervt ist, dann ist der entweder erwachsen und selbstständig genug, um "Nein" zu antworten, auf die Frage, ob er bitte helfen würde, dann zieht man die Augenbrauen hoch und fragt wen anders - oder derjenige hat eben Pech gehabt Life's a !@#*!, da muss man gar mal eine gute Tat vollbringen, ohne es zu wollen. Grausame Welt, aber so isses eben...

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