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Wichtig! Opa wird zum Pflegefall

7. Februar 2006 um 13:23

Hallo an alle,

ich fang jetzt mal zu erzählen an. Meinem Opa (78) geht es schon seit Jahren nicht mehr gut. Er hatte schon immer Probleme mit dem gehen (Wegen den Knien) und nahm schon immer regelmäßig Medikamente. Doch jetzt ist er plötzlich durch seinen Hausartzt, ins Krankenhaus eingewiesen worden (vor über einer Woche). Wegen schlechter Atmung, Abmagerung usw. Mittlerweile ist sein Zustand so schlecht, das er nicht mehr alleine zur Toilette gehen kann, sich nicht mehr vom Stuhl erheben kann usw. Folglich wird/ist er zum Pflegefall geworden.
Meine Mutter sagt, das er nicht länger als 2 Wochen im Krankenhaus Aufenthalt hat. Das heisst, er muss es bald verlassen. Meine Großeltern wohnen zusammen in einem Haus auf dem Land und ca. 10 km von meinen Eltern weg. Meine Oma (76) hat nicht mehr die Kraft, ihn selber zu pflegen. Die Pflegestufe bei meinem Opa, wird diese Woche noch festgestellt.

Wie es aussieht soll mein Opa in ein Pflegeheim kommen, nur bekommt er da so schnell einen Platz? Und was kostet das alles? Was kommt nun auf meine Oma/Eltern und mich zu? Wer hat selber diese Erfahrungen gemacht und kann mir Ratschläge geben?


Viele liebe Grüße
Vivien00

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7. Februar 2006 um 13:46

Ich kenne einige leute
die ihre angehörigen zu hause betreuen - ins heim bringen ist für mich das, was ich mir selber nie wünschen würde.

so lange dein opa keine medizinische rundum-betreuung benötigt, würde ich erst einmal die möglichkeiten für zu hause prüfen; dafür gibt es auch finanzielle hilfe.

es ist nicht so schwer, einen menschen zu pflegen - zumal er dann bei euch sein kann und das ist allemal was anderes als (mehr oder weniger) anonym im heim.

LG

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7. Februar 2006 um 14:01
In Antwort auf herbstzeitlose

Ich kenne einige leute
die ihre angehörigen zu hause betreuen - ins heim bringen ist für mich das, was ich mir selber nie wünschen würde.

so lange dein opa keine medizinische rundum-betreuung benötigt, würde ich erst einmal die möglichkeiten für zu hause prüfen; dafür gibt es auch finanzielle hilfe.

es ist nicht so schwer, einen menschen zu pflegen - zumal er dann bei euch sein kann und das ist allemal was anderes als (mehr oder weniger) anonym im heim.

LG

So leicht ist es leider nicht
Meine Mutter würde ihn bestimmt gerne selber pflegen, nur ist das leider nicht möglich. Da er eben eine Rundumpflege braucht. Es muss immer jemand da sein! Außerdem wie soll das funktionieren, wenn sie voll berufstätig ist? Das Einkommen wird ja auch benötigt. Auch wenn sich meine Eltern entscheiden würden, ihn im Haus aufzunehmen, wer pflegt ihn den ganzen Tag?

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7. Februar 2006 um 14:50
In Antwort auf tammy_11867627

So leicht ist es leider nicht
Meine Mutter würde ihn bestimmt gerne selber pflegen, nur ist das leider nicht möglich. Da er eben eine Rundumpflege braucht. Es muss immer jemand da sein! Außerdem wie soll das funktionieren, wenn sie voll berufstätig ist? Das Einkommen wird ja auch benötigt. Auch wenn sich meine Eltern entscheiden würden, ihn im Haus aufzunehmen, wer pflegt ihn den ganzen Tag?

Meine mutter z.b.
war damals auch voll berufsfähig - es ging dank der hilfe von pflegekräften über die caritas (das weiß ich leider nicht mehr genau, auf jeden fall gibt es den ambulanten pflegedienst)
anderes beispiel: vater eines kollegen
die familie teilt sich insgesamt in den pflegedienst.

die kosten für einen heimplatz sind auch nicht ohne.

ich würde es auf jeden fall erst einmal im haus versuchen - ändern könnt ihr es immer noch, wenn es wirklich nicht geht.
könnte sogar sein, dass im moment gar kein heimplatz verfügbar ist.

du schreibst von deinen eltern. ist dein vater vielleicht in der lage? wie sieht es mit dir oder deinen geschwistern (wenn vorhanden) aus? bekannte?

egal wofür ihr euch entscheidet: das sollte gut überlegt sein, denn dein opa ist nicht irgendwer.

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7. Februar 2006 um 16:18
In Antwort auf herbstzeitlose

Ich kenne einige leute
die ihre angehörigen zu hause betreuen - ins heim bringen ist für mich das, was ich mir selber nie wünschen würde.

so lange dein opa keine medizinische rundum-betreuung benötigt, würde ich erst einmal die möglichkeiten für zu hause prüfen; dafür gibt es auch finanzielle hilfe.

es ist nicht so schwer, einen menschen zu pflegen - zumal er dann bei euch sein kann und das ist allemal was anderes als (mehr oder weniger) anonym im heim.

LG

Schließe mich Herbstzeitlose an....
.... nur weil er pflegebedürftig ist, heißt es nicht, dass er ins Heim muss. Das ist für alte Leute so mit das schlimmste, was ihnen in ihren alten Tagen noch wiederfahren kann!
Bevor ihr voreilig handelt, probiert es doch erst mal mit einem Pflegedienst, der morgens, mittags und abends kommt..... und wenn dann Kinder und Enkelkinder noch Lust und Zeit haben zu helfen, dann klappt das. Dafür waren sie ja bestimmt früher ja auch oft für Euch da. Jetzt habt ihr die Möglichkeit es wieder "gut zu machen".


LG
Pluster
LG
Pluster

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