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Werde mit meiner Glaskörpertrübung (mouches volantes) nicht mehr so leicht fertig.

16. Januar 2005 um 20:40

Hi, vielleicht habt ihr davon schon mal gehört oder habt es selber. Ich leide seit 3 Jahren an den sogenannten mouches volantes - fliegende Mücken. Das sind Punkte und Fäden, die einem vor den Augen tanzen oder im Blickfeld hin und her schwimmen. Das sollen Ablagerungen im Glaskörper sein, die von der Degeneration des Glaskörpers kommen sollen. Viele sehen sie wenn sie auf eine Wand gucken oder in den Himmel ich meine sie immer zu sehen, obwohl ich sie zwei Jahre lang nicht wahrgenommen habe und jetzt wieder: Ich frage mich WIESO?

Viele Homöopathiker behaupten auch fliegende Mücken würden durch Stress kommen etc. Man weiss es halt nicht so genau. Ne Alterserscheinung kann ja wohl nicht sein, da ich ja noch nicht so alt bin.
Das witzige ist, dass es zunehmend junge Menschen sind, die diese fliegenden Punkte haben. Ich bin kurzsichtig -5 Dioptrien und habe von einen Tag auf den anderen diese Erscheinungen gehabt. Der Augenarzt meinte es wäre alles in Ordnung und diese fliegenden Dinger seien lästig aber harmlos. Man könnten medizinisch nichts dagegen machen, da eine Augenoperation viel zu riskant wäre. Das Problem ist, dass ich die Dinger immer wahrnehme, beim lesen und im freien ist es besonders schlimm, wenn ständig etwas vor einem schwimmt. Die Schulmedizin tut das total verharmlosen aber für Betroffene ist es eine totale Belastung.

Am Anfang war ich auch sehr fertig deswegen und bin zu zahlreichen Ärtzen gegangen: chinesische Medizin, Homoöpathie, Akkupuntur und hab innerhalb von 6 Monaten unheimlich viele Arzneien eingenommen und Geld gelassen. Ich weiss nicht ob es besser wurde oder nicht aber ich habe diese Trübungen zwei Jahre danach nicht mehr so gesehen, als wenn sie weg wären. Ab und zu habe ich beim lesen einen kleinen schwarzen Punkt gesehen aber nicht mehr daran gedacht. Der Clou bei den mouches volantes ist es wohl, dass das Gehirn sich mit der Zeit wohl daran gewöhnt und diese ausblendet, bei dem einen mehr und bei dem anderen halt weniger. Nun mir war es sehr gut gelungen, mich psychisch damit auseinanderzusetzen und diese nach einiger Zeit total zu verdrängen. Ich habe geglaubt die Kügelchen und Tropfen haben dazu beigetragen, was die Schulmedizin eher verneint.
Seit einigen Tagen stören mich diese Dinger wieder enorm und ich sehe genau die gleichen Schlieren und Punkte wie vor zwei Jahren. Also können sie objektiv gar nicht weggewesen sein. Das Problem ist, dass ich mich jetzt psychisch total fertig mache und mich die Situation total belastet wie vor zwei Jahren. Zum Augenarzt mag ich nicht, den der wird mich wieder nachhause schicken und für alternative Medizin hab ich kein Geld mehr. Früher habe ich dies immer mit mir selber ausgemacht und mich durch Bücher und CDs, SPort etc. versucht zu motivieren, damit ich damit leben kann. Es war mir auch gelungen und jetzt fängt der Teufelskreis wieder von vorne los.

Das Problem bei mir ist auch, dass ich mich leicht aufrege, mich in allem reinstresse und oft Stress nicht abbauen kann. Deshalb habe ich oft Beschwerden, für die kein Arzt eine Ursache finden kann, wie Magenschmerzen, Kopfschmerzen, die nach einer Zeit wieder verschwinden. Bei Psychologen war ich auch schon, aber die konnten mir nur bedingt helfen. Eigentlich will ich mich damit nicht so stark auseinandersetzen, den das geht an die Substanz. Mein Leben gefällt mir so wie es jetzt ist, da gibt es momentan nichts negatives was mich belastet, als der übliche Alltagsstress.

Vielleicht gibt es jemanden unter euch, der auch unter mouches volantes leidet und diese Sitation bewältigt hat oder unter anderen unheilbaren Dingen und mir da ein wenig Rat geben kann.


LG

Alina

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18. Januar 2005 um 10:39

Hallo Traumfee, einen Tinnitus habe ich auch...
vor ca. 5 Jahren durch das Hören mit Walkman bekommen, aber damit komme ich sehr gut klar. Ich höre ihn nicht mehr.Bei mir ist er aber auch nicht so stark. Mit den mouches volantes bin ich am Anfang überhaupt nicht klar gekommen. Weil ich nicht nur einen Punkt sehe, sondern gleich mehrere Striche und Fäden und nicht nur im Hellen sondern ständig.

Nach der ersten naturheilkundlichen Therapie sind sie mir über 2 Jahre nicht mehr aufgefallen und jetzt wieder massiv. Vielleicht war es Placebo, vielleicht war ich aber auch einfach glücklich - Studium beendet, in erste eigene Wohnung gezogen, das Gefühl gehabt etwas gegen die Trübungen unternommen zu haben und sie waren weg. Den Sommer genossen und sogar den Schnee jetzt im Dezember. Keine Schliere mehr gesehen.

Ich verstehe es aber nicht so ganz, dass sie jetzt wieder da sin, es kann ja nicht sein, dass sie ganz weg waren und jetzt wieder in voller Montur da sind. Vielleicht hat es aber auch mit Stress zu tun.
Ich hatte mich an Weihnachten wahnsinnig über meine Mutter geärgert und einen Tag darauf Magenkrämpfe bekommen, die über 3 Wochen angedauert haben. Ich habe sogar eine Magenspiegelung gemacht um eine Entzündung auszuschliessen. Nun ich war sehr gestresst in diesen Wochen, da ich Angst hatte etwas Ernstes im Magen zu haben. Kurz nachdem die Magenschmerzen weg waren sind mir verstärkt meine Trübungen wieder bewusst geworden in gleicher ANzahl und Aussehen wie vor 2 Jahren. Das macht mir jetzt echt fertig, vor allem beim Computer.

Siehtst du die Trübungen gar nicht mehr oder siehts du sie, aber sie stören dich nicht? Hast du schon mal was Alternatives versucht um diese wegzubekommen? Die Schulmedizin glaubt ja nicht daran.

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19. Januar 2005 um 14:19

Leidensgenosse...
hallo alina,

wie ich gestern im alleingang rausgefunden habe, leide ich wohl auch seit über 15 jahren an dieser glaskörpertrübung.
die ersten schlieren habe ich mit 12-13 bemerkt, mich aber vor lauter panik und angst nie an andere menschen gewandt deswegen. im laufe der jahre wurden mir diese dinger zur gewohnheit, ich habe mich nicht mehr davon beeinflussen lassen, war nur ab und an mal genervt davon, wenn ich gerade in den schönen blauen himmel schauen wollte oder in ruhe etwas lesen wollte.
seit ein paar tagen sind sie wieder da, diese schlieren und fussel. und sie haben ihre freunde mitgebracht. einer davon fliegt ständig beim nach-rechts-schauen in mein blickfeld und irritiert meine freie sicht.
und ich habe auf einmal fürchterliche angst. angst vorm besuch beim augenarzt- zu dem ich aufgrund eines kfz-tauglichkeitsattests sowieso muss. angst davor, irgendwann zu erblinden. angst, dass es doch an meiner netzthaut liegen könnte. angst, damit nicht leben zu können. wie auch immer.
ich bin zur zeit ein einziger depressiver klops und mache den ganzen tag lang nichts anderes, als meinen mücken beim ausschwärmen zuzuschauen.
so kann das nicht weitergehen, ich weiß. ich möchte nicht mit 30 jahren einen invalidenausweis beantragen. wobei ich den offenbar sowieso nicht bekommen würde, wenn die ärzte einen nicht ernst nehmen.
sorry, wenn ich dir momentan auch nicht raten kann. ich bin keine große hilfe, suche nur selbst welche.

wäre schön, mit dir in kontakt zu bleiben.

lg, ciela

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20. Januar 2005 um 9:39

Danke für deine aufmunternden Worte...
ich hatte die Trübungen auch voll vergessen, über ein Jahr lang. Jetzt sehe ich sie wieder. Aber ich sehe die gleichen Trübungen wie am Anfang, den gleichen Punkt, die gleiche Schliere etc. Also, waren sie sicher schon immer da. Ich kenne viele Personen, die ihre Trübungen durch Naturheilkunde besser in den Griff bekommen haben. Und durch Ernährung, denn laut chinesischer Medizin sorgt mangelnde ERnährung dafür dass der Energiefluss im Körper unterbrochen ist und das wirkt sich auf den Stoffwechsel aus. Man hat mir das Buch ERnährung nach den 5 Elementen von Barbara Temelie empfohlen. Ich ernähre mich jetzt 2 Wochen so: fast kein tierisches Eiweiss, kein Zucker, kei Weissmehl. Vielleicht liest du es ja auch mal.

LG

Alina

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21. Januar 2005 um 11:32

Nun weiß ich endlich...
was das ist, was mich seit einigen Jahren manchmal ziemlich nervt.

Bei mir sind es Schlieren und im linken Auge ein gut definierter Faden, den ich richtig beobachten kann. Er besteht aus aneinandergereihten "Zellen" mit jeweils einem kleinen Punkt drin (wie ein kleiner Bandwurm). Ihr seht also, auch ich beschäftige mich doch gern mit meinem Faden, wenn er mal da ist. Und er nervt mich dann auch ziemlich. Mir ist aber auch aufgefallen, dass ich diese Schlieren bzw. "meinen" Faden zu Zeiten sehe, wenn ich doch etwas unter pshychischen, aber auch und physischen Stress stehe. Letzte Woche beim Skifahren war es wieder heftigst - überall das Weiß der Pisten und dieser wunderschöne blaue Himmel - und mein Faden wollte natürlich auch mit dabei sein.

Jetzt ist er aber wieder weg, und seitdem ich nun weiß, dass das nichts wirklich schlimmes ist, wird er mir sicher in Zukunft keine Angst mehr machen.

Freuen wir uns einfach darüber, dass wir mehr sehen können als andere...

LG
Caran

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21. Januar 2005 um 12:19
In Antwort auf caran01

Nun weiß ich endlich...
was das ist, was mich seit einigen Jahren manchmal ziemlich nervt.

Bei mir sind es Schlieren und im linken Auge ein gut definierter Faden, den ich richtig beobachten kann. Er besteht aus aneinandergereihten "Zellen" mit jeweils einem kleinen Punkt drin (wie ein kleiner Bandwurm). Ihr seht also, auch ich beschäftige mich doch gern mit meinem Faden, wenn er mal da ist. Und er nervt mich dann auch ziemlich. Mir ist aber auch aufgefallen, dass ich diese Schlieren bzw. "meinen" Faden zu Zeiten sehe, wenn ich doch etwas unter pshychischen, aber auch und physischen Stress stehe. Letzte Woche beim Skifahren war es wieder heftigst - überall das Weiß der Pisten und dieser wunderschöne blaue Himmel - und mein Faden wollte natürlich auch mit dabei sein.

Jetzt ist er aber wieder weg, und seitdem ich nun weiß, dass das nichts wirklich schlimmes ist, wird er mir sicher in Zukunft keine Angst mehr machen.

Freuen wir uns einfach darüber, dass wir mehr sehen können als andere...

LG
Caran

Wie er ist wieder weg?
Du siehst den Faden nicht mehr? Bei mir war es so, dass die Trübungen vor zwei Jahren extrem waren und danach über ein Jahr fast nichts gemerkt, hatte sie fast vergessen. Sie sind in voller Pracht da. Ich glaube nicht, dass ich sie nur nicht gesehen hatte weil ich nicht im Stress war, sondern sie waren wirklich weg, denn es sind sehr viele. Jetzt habe ich sie wieder. Kann es sein, dass sie wirklich weg waren?

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21. Januar 2005 um 17:17

Und man kann wirklich nichts dagegen machen?
hallo ihr alle,

ich möchte mich auch nochmal zu wort melden.
war gestern letztendlich beim augenarzt und der hat, wie erwartet, festgestellt, dass ich leichte (für mich schwere!) trübungen in beiden glaskörpern habe. "nicht schlimm", meinte er, "ich würde mich dran gewöhnen" und "keine panik deswegen". der mann hat gut reden.
sie sind definitiv schlimmer geworden, diese schlieren, fussel und flecken. ein einziger wäre ja irgendwie in ordnung, aber ich habe das gefühl, das mein ganzes auge voll ist mit schlieren und ein paar wuseln mir auch ständig direkt im blickfeld herum, so dass ich für bruchteile von sekunden immer nur verschwommen sehen kann.
das kann doch nicht für immer so bleiben, oder?
in anderen foren habe ich gelesen, dass diese dinger noch viel schlimmer werden können, zu richtigen flecken und dann total die sicht behindern. ich kann jetzt schon nicht damit leben, habe richtige "existenzangst" und male mir aus, wie es ist, blind zu sein und ob ich dann überhaupt noch leben will...
diese fusseln machen mich wahnsinnig, auch gerade jetzt, wenn ich hier tippe.
kann man denn wirklich nichts dagegen machen? helfen keine medikamente, keine akupunktur, keine spritzen dagegen? sicherlich kann ich irgendwie lernen, mich mehr zu entspannen und vielelicht vermag es mein hirn auch, sich daran zu gewöhnen. aber was ist mit dieser ständigen angst, das ich eines morgens aufwache und die dinger sind direkt vor meinem auge? was ist damit, dass ich beim fernsehen ständig schlieren sehe, wenn ich mein auge bewege? was ist mit unbeschwerter zeit am strand, wo die sonne grell ist und ich meine ferien genießen möchte?
bin ich egoistisch? sicherlich gibt es ganz andere handicaps. selbst ein tinnitus ist wohl schlimmer, da überhaupt nicht abzuschalten. aber ich leide nun mal an diesen mücken und ich weiss momentan nicht, wie ich damit klarkommen soll. gelte ich als sehbehinderter mit diesen dingern? kann man sich irgendwo darüber austauschen? wie wird das in zukunft sein, wenn ich älter werde? (ich bin noch nicht mal dreissig...).
habt ihr antworten? ein paar beruhigende worte?

alles liebe für euch, ciela

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22. Januar 2005 um 15:54

Hast ja recht!
hallo neuertag,

du hast ja so recht. streß reduzieren und die richtige einstellung zu den dinge(r)n sind wohl die einzigen wirklich hilfreichen mittel um gegen so etwas anzukämpfen.
momentan fühle ich mich nicht im geringsten dazu in der lage, aber das wird wohl werden.
schon komisch, dass ich sie wirklich auch erst wieder richtig seit einer woche wahrnehme, genau seitdem ich einen termin für dieses gutachten beim augenarzt gemacht habe und ich wieder mit meinen schlechten augen konfrontiert wurde.
leider überlege ich seitdem auch, ob die dinger jetzt plötzlich schlimmer geworden sind (bzw. mir erst jetzt direkt ins sichtfeld schwimmen), oder ob sie das auch vorher schon gemacht haben und ich sie einfach ignorieren konnte. dieses grübeln bringt nix, außer mir angst zu machen, dass es von heute auf morgen noch mehr werden könnten...
wie ist das denn, wenn noch mehr von diesen dingern auftauchen. bleibt die sicht wirklich beim alten? ich kann mir garnicht vorstellen, dann noch "normal" gucken zu können, habe jetzt schon das gefühl, bei jedem blick von unten nach oben und von links nach rechts von schlieren und fusseln gepiesakt zu werden. *seufz*
naja, ich geh jetzt mein buch auslesen. jetzt erst recht.

danke für deine aufmunterung im übrigen!

liebe grüße, ciela

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25. Januar 2005 um 14:06

Hallo Neuertag
Was mich wundert ist, dass du schreibst du siehst die Trübungen aber sie stören dich nicht. Bei mir war es so, dass ich vor drei Jahren das erste Mal solche Dinger sah und dann eine ganz lange Zeit sehr intensiv, nach einer homoöpathischen Behandlung waren sie dann meines Erachtens nach weg und jetzt sehe ich sie wieder. Ich finde es schwer sich an etwas zu gewöhnen was sich immer verändert. Ich bin kurzsichtig und musste mich jetzt an den Tinnitus gewöhnen, dann an Brille jetzt an fliegende Mücken in meinen Augen. Hast du die Erfahrung gemacht, dass die Trübungen intensiver wurden, wenn du psychischen Stress hattest? Oder wenn du bestimmte Medikamente genommen hast? Es wäre nett, wenn du mir nochmehr von dir erzählst.

LG

Alina

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25. Januar 2005 um 19:52

Entschuldigt, wenn ich mich nochmal einmische...
hallo alina, hallo neuertag,

entschuldigt, wenn ich mich nochmal einmische.
ich habe gerade die threads von neuertag gelesen und mach mir so meine gedanken. ich bezweifel nichts an dem, was du sagst, neuertag, aber wieso gibt es dann in den großen weiten des internets soviele foren zum thema glaskörpertrübung? wieso reden diese menschen alle von "fußballgroßen" flecken und schatten und operationen, die mir das mark in den knochen gefrieren lassen? meint ihr, es ist echt eine psychische herangehensweise, die einem da helfen kann?
ich beschäftige mich nun auch schon über eine woche extremst mit meinen trübungen. und ich werde jeden tag panischer, nix neues in dieser hinsicht. im kopf habe ich ständig nur diese horrorvorstellungen von großen flecken anstatt mir klarzumachen, dass es auch ganz anders sein kann. selbst mein hausarzt hat mir gestern bestätigt, das die dinger an sich harmlos sind.
wie auch immer, sorry für das einmischen.

lg, ciela

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30. Mai 2005 um 11:16

Hi...
das waren antroposophische Mittel, die man subcutan spritzt, hautpsächlich von den Firmen Wala und Weleda, ich weiss jetzt nicht alle aus dem Stegreif aber dabei waren Arnika planta tota, corpus vitreum succinum, formica etc.

Der Augenarzt damals hat mir noch andere Mittel verschrieben, Kügelchen etc. Es ist aber bei jedem anders. Der Arzt, der das behandelt ist in Kressbronn am Bodensee, heisst Dr. Trost und ist Schulmediziner der hömöopathisch behandelt. Die Nummer fndest du bei google. Er ist sehr nett, nimmt kein Geld, nur die Arznei kostet, rechne mal mit 300 Euro für 2 Monate. Er hat schon vielen gehofen und Leute aus ganz Deutschland kommen zu ihm.

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2. Juni 2005 um 9:54

Hi Du!!!
Hi, es gibt so viele Gründe warum Glaskörpertrübungen entstehen können, die Ärzte wissen meiner Meinung nach wirklich nicht viel darüber. Ich bekam die Dinger vor drei Jahren plötzlich nachdem ich eine Halswirbelsäulenbehandlung wegen Kopfschmerzen machte. Ich denke das der Therapeut irgendwelche Nerven verletzt hat und ich daher die Trübungen über Nacht bekam. Sie sind bei mir von einen Tag auf den anderen gekommen. Ich sah mehrere durchsichtige Punkte und Schleiere und Fäden, die bei jedem Licht hin und her flogen. Ich besuchte auch im ersten Jahr viele Ärzte und die sagten alle das Selbe, kann man nichts machen blabla. Ich bin auch kurzsichtig mit -4,25 Dioptrrien. Ich habe bis jetzt viel versucht mit Vitaminen, Chinesischer Medizin etc. aber es hat nichts gebracht. Zwei Jahr später lerne ich diesen Dr. Trost kennen. Er ist Augenarzt und praktiziert in Kressbronn am Bodensee. Er untersucht einen ganz genau und sehr lange, du musst einen ganzen Tag einplanen, und erstellt einen Therapieplan für jeden einzeln je nach Zustand. Es sind meistens Vitamine, Mineralien, Spritzen, Tropfen. Die Arneien kosten schon Geld, man muss mit ca. 400 Euro für die ersten zwei Monate rechnen, dann wird es weniger. Die Spritzen sind Komplexmittel und kosten für zwei Monate 160 Euro. Die musst du schon ca. 6 Monate mindestens nehmen. Meine Mücken verschwanden nachdem ich die Spritzen 7 Monate lang nahm schleichend. Ich führte das jetzt nicht auf die Spritzen zurück, sondern dachte ich hätte mich daran gewöhnt und das Gehirn blendet die Mücken aus. Dieser Zustand hielt anderthalb Jahre an, ich sah die Mücken nur zwei Mal kurz für einige Sekunden und dann nicht. Seit Anfang des Jahres hatte ich eine Stressphase und bekam die Trübungen wieder von heute auf morgen. Zuerst dachte ich, ich hätte die Trübungen gesehen und das Gehirn hat sich wieder erinnert und jetzt kann ich sie nicht mehr ausblenden. Aber es sind so viele und mittlerweile bin ich sicher, dass die Mücken wirklich nicht sichtbar waren für mich, weil ich sie jetzt nicht mehr ausblenden kann. Es ist schon doof so. Ich nehme jetzt die Spritzen wieder seit 7 Wochen aber es hat sich noch nicht viel getan, man muss sie aber wie gesagt mindestens 5 Monate nehmen. Ich verstehe auch nicht, wie manche Menschen diese Dinger einen TAg sehen und am anderen nicht mehr, aber bei mir war es auch so lange Zeit. Am Besten ist, du rufst Dr. Trost mal an, weil die Therapiepläne immer verschieden sind je nach Zustand und es bringt nichts wenn ich dir jetzt einige Namen sage, vielleicht hast du andere Trübungen und Beschwerden als ich und brauchst andere Mittel. Viel Glück und melde dich. Ich würde auf jeden Fall alles versuchen, denn du bist jung und mit 16 kann man alles versuchen und muss man auch.

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20. Februar 2006 um 17:00

Probleme...
Tja, mir geht es wie Euch... ich sehe auch schwarze Punkte und Fäden... und seit neuestem auch so ein Augenrauschen... als würde ich ständig in einen alten Fernseher schauen!!! Hab mir schon oft gedacht ob es nicht besser wäre Blind zu sein, dann hätte man eine Klarheit und man könnte sich damit abfinden... aber so, als erstes sehe ich schwarze Punkte, jetzt seh ich ein Rauschen... man liest das ganze könnte in einer Netzhautabtrennung enden... ich weiß nicht, diese ständige Ungewissheit und dieses Ständige Angstgefühl das es noch schlimmer werden könnte, ist fast unerträglich...

vor allem weil alles so ungewiss ist... ist man blind, dann weiß man bescheid und kann damit beginnen sich abzufinden... vor allem komme ich aus einer begeisterten Skifahrer Familie und seit ich diese schwarzen Punkte sehe, bin ich nie wieder auf die Skipiste gegangen, hab immer Angst auf einmal noch mehr zu sehen... jetzt stressen mich alle ich soll mit Skifahren gehen, aber ich kann nicht mehr, will gar nicht mehr ans Tageslicht, lieber im dunkeln Kämmerchen sitzen, da gehts auch besser mit den Augen...

Hoff es schreibt wieder mal wer rein wie es euch ergeht, das Thema ist eigentlich ja schon älter glaube ich...

lg Tom

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20. Februar 2006 um 18:58

das habe ich .....
.....auch !!! Und zwar seid nun fast 13 JAhren fing nach der Geburt von meinem ersten Sohn an! Bin auch von Augenarzt zu Augenarzt!!!
Es ist verdammt lästig manchmal...wie gehst du so damit um????
lg Anja

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5. Mai 2006 um 20:05

Glaskörpertrübung
Hallo Alina,
erstens mal verstehe ich deine Verzweiflung die durch dieses Leiden verursacht ist.In der Tat ist mit diesem Leiden nicht einfach umzugehen. Vielleicht ist es für dich ein Trost das noch mehr Menschen damit leben müssen. Das dieses nervige Tanzen der Mücken nicht heilbar oder operabel ist ist schlicht falsch. In den letzten 20 jahren hat die Glaskörperchirurgie beträchtliche Fortschritte gemacht.Ich würde mich bei einer Augenklinik in deiner Nähe einmal über die Möglichkeiten einer OP informieren. gruß Andi

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6. Mai 2006 um 18:23
In Antwort auf andi126

Glaskörpertrübung
Hallo Alina,
erstens mal verstehe ich deine Verzweiflung die durch dieses Leiden verursacht ist.In der Tat ist mit diesem Leiden nicht einfach umzugehen. Vielleicht ist es für dich ein Trost das noch mehr Menschen damit leben müssen. Das dieses nervige Tanzen der Mücken nicht heilbar oder operabel ist ist schlicht falsch. In den letzten 20 jahren hat die Glaskörperchirurgie beträchtliche Fortschritte gemacht.Ich würde mich bei einer Augenklinik in deiner Nähe einmal über die Möglichkeiten einer OP informieren. gruß Andi

Hallo Andi....
ich hatte das Glück, dass die Mücken nach einem Jahr fast aus meinem Blickfeld verschwunden sind von alleine und sie mich nicht mehr so stören wie letztes Jahr. Ich habe mich davor in sämtlichen Uni Kliniken informiert gehabt, no chance, in meinem Alter und mit meiner guten SEhstärke, alles andere wäre Wahnsinn. Wäre mir auch viel zu gefährlich..


Lg

Alina

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7. September 2006 um 4:29
In Antwort auf alina26

Hallo Traumfee, einen Tinnitus habe ich auch...
vor ca. 5 Jahren durch das Hören mit Walkman bekommen, aber damit komme ich sehr gut klar. Ich höre ihn nicht mehr.Bei mir ist er aber auch nicht so stark. Mit den mouches volantes bin ich am Anfang überhaupt nicht klar gekommen. Weil ich nicht nur einen Punkt sehe, sondern gleich mehrere Striche und Fäden und nicht nur im Hellen sondern ständig.

Nach der ersten naturheilkundlichen Therapie sind sie mir über 2 Jahre nicht mehr aufgefallen und jetzt wieder massiv. Vielleicht war es Placebo, vielleicht war ich aber auch einfach glücklich - Studium beendet, in erste eigene Wohnung gezogen, das Gefühl gehabt etwas gegen die Trübungen unternommen zu haben und sie waren weg. Den Sommer genossen und sogar den Schnee jetzt im Dezember. Keine Schliere mehr gesehen.

Ich verstehe es aber nicht so ganz, dass sie jetzt wieder da sin, es kann ja nicht sein, dass sie ganz weg waren und jetzt wieder in voller Montur da sind. Vielleicht hat es aber auch mit Stress zu tun.
Ich hatte mich an Weihnachten wahnsinnig über meine Mutter geärgert und einen Tag darauf Magenkrämpfe bekommen, die über 3 Wochen angedauert haben. Ich habe sogar eine Magenspiegelung gemacht um eine Entzündung auszuschliessen. Nun ich war sehr gestresst in diesen Wochen, da ich Angst hatte etwas Ernstes im Magen zu haben. Kurz nachdem die Magenschmerzen weg waren sind mir verstärkt meine Trübungen wieder bewusst geworden in gleicher ANzahl und Aussehen wie vor 2 Jahren. Das macht mir jetzt echt fertig, vor allem beim Computer.

Siehtst du die Trübungen gar nicht mehr oder siehts du sie, aber sie stören dich nicht? Hast du schon mal was Alternatives versucht um diese wegzubekommen? Die Schulmedizin glaubt ja nicht daran.

WIchtige Informationen bei Glaskoerpertruebungen und Heilung!
Habe gerade folgende Internetseite eines betroffenen gefunden!

www.augenforschung.de


Gruß

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7. September 2006 um 10:44

Seit 3 Tagen bin ich auch im Club der Mouches volantes...
Das mit dem tiuerischen Eiweis ist hängengeblieben.
ich hatte bisher keine probleme mit den augen. bin kurzsichtig -5.25.
seit ca. 2 monaten habe ich intensiv begonnen sport zu reiben und ca. 8kg abgenommen.
ich bin top fit zur zeit. zur unterstützung habe ich seit einem monat ca. 4 eier gegessen pro tag und ein proteinprodukt aus einem grossen supermarkt.
vorher habe ich kaum eier gegessen und auch kein protein zu mir genommen.

ob das der fehler war? auf jeden fall werde ich weder eier noch proteine zu mir nehmen.

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23. November 2006 um 21:45

Ja diese glaskörpertrübung
liebe alina ich mach es kurz ,ich kenne das problem seit jahren und bin am anfang auch vom arzt bis zum chefarzt gerannt.........., aber über die ursachen schwiegen sie sich alle aus. ich kann dir nur empfehlen nehme nicht zu viel medikamente besonders nicht die den augeninnendruck erhöhen, bitte mal intensiv die nebenwirkungen durchlesen, stress vermeiden und halt die augen schonen betreffend überanstrennung
( FERNSEHEN ;COMPUTER ; TROCKENE RÄUME ect.)
also eine therapie hab ich auch noch nicht gefunden aber ablengung d.h. reisen,hobbys haben geholfen und nie die hoffnung auf neue medizinische techniken auf zu geben .

p.s. manchmal ist es besser an die substanz zu gehen


lg d.s.

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19. Januar 2007 um 8:20

Psychische Belastung ist der sog. Glaskörperverstärker
Hallo zusammen,

jaa, das was im Titel steht hat mir mein augenarzt wörtlich so gesagt.
Und er hat Recht!

Vor einigen jahren hatte ich diese Erscheinung zum ersten mal, ich bin von arzt zu arzt gerannt um dafür eine Plausible erklärung zu bekommen..
Aber selbst die RWTH Aachen (Augenklinik) konnte mir da nicht weiterhelfen. Man hat mir gesagt es sei nichts ungewöhnliches und ich werde das "ding" irgendwann nicht mehr wahrnehmen..
So war es auch. Allerdings habe ich das letzte jahr fast täglich unter Druck gestanden, d.h. eine Ausbildung zum Rettungsassistenten gemacht (in 9 Monaten) Prüfungen ohne ende (=Stress!)..
Im Anschluss daran habe ich noch die Führerscheine B & C gemacht (in 20 Tagen!.
Alles hat Wunderbar geklappt, nicht durch eine der Insgesammt 11 Prüfungen gefallen.

Und jetzt seit ein paar tagen wo alles vorbei ist kam Schlagartig der Rückfall. Augenschmerzen beim Bewegen, Bunte Grelle farben beim bewegen nach links... Grausam, ich habe schon mit einem Star oder so gerechnet.. Die Schmerzen sind jetzt so gut wie weg und die farben auch, aber der Punkt ist wieder schön und Prächtiger als je zu vor da. Der selbige hat in seinem umfeld auch einen leicht unscharfen schleier.

Ich muss allerdings dazu sagen dass ich umgehend nach dem Stress mich umfangreich mit dem PC beschäftigt habe was ich in dem ganzen jahr davor kaum getan habe (Spiele etc.), was das in meinen "augen" noch verschärft hat..

Solange ich keine ausfälle habe werde ich aber auch nicht wieder 10 Praxisgebühr hinlegen nur um zu hören "entspann dich mal.."

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein Schönes Wochenende.

Gruß H.

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