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Werde ich verrückt??

1. Mai 2008 um 15:59 Letzte Antwort: 7. Mai 2008 um 11:54

Einige werden meinen letzten Beitrag vielleicht kennen, in dem ich schrieb, dass ich mir so viel Gedanken mache, wenn mein Freund vom Aussendienst heimfährt, dass ihm was passiert usw....
Das is das eine, zum anderen glaub ich das ich langsam verrückt werde.
Ich muss dazu sagen, dass ich im Dezember erfuhr, dass ich eine nicht mehr heilbare Krankheit habe (man kann damit leben) seitdem ist mein Selbstbewußtsein total kaputt. Ich hatte noch nie wirklich viel davon, aber jetzt ist es irgendwie ganz weg.
Mir is das schon peinlich, aber vielleicht könnt ihr mir helfen das ich wieder "normal" werde.
Letzte Woche musste ich zu meinem Hausarzt, mit ihm habe ich das ganze noch nicht besprochen, ich war seit früh nervös, nur weil ich mit ihm sprechen mußte??? Ich steigerte mich so rein, dass ich knallrot vor seinem Tisch sass und mir heiss ohne Ende wurde. Aber warum? Ich musste es doch nur mit ihm besprechen?
Genauso mach ich mir Gedanken und hoffe darauf nicht wieder rot zu werden, wenn ich nächste Woche zu meiner Friseurin gehe? Wenn sie mich was fragt, werde ich immer rot. Warum bin ich so? Das ist doch nicht normal, ich muss mich doch vor nichts schämen und steiger mich vor allem rein, vorallem bei alltäglichen Sachen. Was is bloss los mit mir? Bitte helft mir, was kann ich tun, dass ich mich nicht mehr verrückt mache, wie z.B. ein Arztgang oder Friseur? Hallo das is doch nicht normal

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4. Mai 2008 um 20:51

Es ist nicht egal
sonst würde ich hier nicht mein problem schildern, an dem ich wirklich leide... es nützt mir nix wenn ich meinen kopf rot werden lasse wenn ich vor lauter reinsteigern nicht mehr weiss wo hinten und vorne ist, sorry nicht böse gemeint, aber ich weiss wovon ich schreibe wenn ich sage meine krankheit ist nicht heilbar. also wäre es wirklich schön wenn sich nur leute melden die wirklich daran interessiert sind mir tips zu geben!

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4. Mai 2008 um 21:01
In Antwort auf arline_12567758

Es ist nicht egal
sonst würde ich hier nicht mein problem schildern, an dem ich wirklich leide... es nützt mir nix wenn ich meinen kopf rot werden lasse wenn ich vor lauter reinsteigern nicht mehr weiss wo hinten und vorne ist, sorry nicht böse gemeint, aber ich weiss wovon ich schreibe wenn ich sage meine krankheit ist nicht heilbar. also wäre es wirklich schön wenn sich nur leute melden die wirklich daran interessiert sind mir tips zu geben!

Hallo
welche krankheit hast du denn? nimmst du medikamente

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4. Mai 2008 um 21:37
In Antwort auf arline_12567758

Es ist nicht egal
sonst würde ich hier nicht mein problem schildern, an dem ich wirklich leide... es nützt mir nix wenn ich meinen kopf rot werden lasse wenn ich vor lauter reinsteigern nicht mehr weiss wo hinten und vorne ist, sorry nicht böse gemeint, aber ich weiss wovon ich schreibe wenn ich sage meine krankheit ist nicht heilbar. also wäre es wirklich schön wenn sich nur leute melden die wirklich daran interessiert sind mir tips zu geben!

Hallo
Hi kleine!
Also ich schreibe dir jetzt mal privat, muss ja nicht immer jeder alles mitkriegen Also bei mir ist es ähnlich wie bei dir. Ich bin auch ständig am grübeln. Bei mir war der Auslöser genau wie bei dir eine Unheilbare Krankheit. Um welche Krankheit handelt es sich bei dir denn? Bei mir war es so, dass ich vor 2,5 Jahren an Sylvester ein Knalltrauma hatte, also einen Hörsturz. Seitdem habe ich Tinnitus, dass ist auch nicht heilbar und seitdem bin ich ein echtes Nervenbündel. Davor war ich so lebensfroh, alle bewunderten mich für meinen Optimismus. Und was jetzt nach 2,5 Jahren davon übrig ist, ist echt ein Lacher. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren. Habe immer zwanghafte Gedanken. Bin deshalb deprimiert und wütend, immer. Bei mir fing es aber auch ähnlich an wie bei dir. Erstnmal hab ich immer über den Tinnitus nachgedacht. Dann wurde mir von allen Ärzten gesagt (Ich war bei 7 versch. HNO Ärzten) Tinnitus ist nicht heilbar, damit muss ich mich abfinden und versuchen damit klarzukommen. Auf fragen von mir wiewie: "Was mache ich wenn ich nicht damit klar komme" musste ich mir Antworten anhören wie: Dann schneiden wir einfach das Ohr ab. Da kam ich mir echt dämlich vor, der hat sich da echt über mich lustig gemacht scheinbar. Naja jedenfalls, irgendwann hörten meine Gedanken auf sich um den Tinnitus zu drehen. Dafür fing ich dann aber mit anderen Dingen an. Wie zB darüber nachzugrübeln und mir einzureden, dass ich sonst was für Krankheiten hätte. wie zB irgendwelche Tumore oder das ich gleich einen Herzinfarkt kreigen würde oder sonst was. Oder das mein Freund mich betrügen würde. Wurde total misstrauisch. Naja heute leide ich immer noch an diesen Gedanken. Ich habe in diesem Forum auch um Hilfe gefragt. Mir wurde von allen geraten (die meisten haben auch das gleiche oder ein ähnliches Problem) aufjdenfall zum Psychologen zu gehn und es mit Tabletten zu probieren die wirklich gut helfen sollen und keine Nebenwirkungen haben. Joa so ist das bei mir. Würde mich freuen wenn du zurück schreibst, ich finde so ein Problemaustausch tut doch sehr gut Lg Nana

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4. Mai 2008 um 21:38
In Antwort auf an0N_1206567799z

Hallo
welche krankheit hast du denn? nimmst du medikamente

Ups
war jetzt doch nicht privat egal

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5. Mai 2008 um 13:32
In Antwort auf an0N_1206567799z

Hallo
welche krankheit hast du denn? nimmst du medikamente

Habe
Lipödem nehme keine Medikamente nein

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5. Mai 2008 um 13:50
In Antwort auf judyta_12166184

Hallo
Hi kleine!
Also ich schreibe dir jetzt mal privat, muss ja nicht immer jeder alles mitkriegen Also bei mir ist es ähnlich wie bei dir. Ich bin auch ständig am grübeln. Bei mir war der Auslöser genau wie bei dir eine Unheilbare Krankheit. Um welche Krankheit handelt es sich bei dir denn? Bei mir war es so, dass ich vor 2,5 Jahren an Sylvester ein Knalltrauma hatte, also einen Hörsturz. Seitdem habe ich Tinnitus, dass ist auch nicht heilbar und seitdem bin ich ein echtes Nervenbündel. Davor war ich so lebensfroh, alle bewunderten mich für meinen Optimismus. Und was jetzt nach 2,5 Jahren davon übrig ist, ist echt ein Lacher. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren. Habe immer zwanghafte Gedanken. Bin deshalb deprimiert und wütend, immer. Bei mir fing es aber auch ähnlich an wie bei dir. Erstnmal hab ich immer über den Tinnitus nachgedacht. Dann wurde mir von allen Ärzten gesagt (Ich war bei 7 versch. HNO Ärzten) Tinnitus ist nicht heilbar, damit muss ich mich abfinden und versuchen damit klarzukommen. Auf fragen von mir wiewie: "Was mache ich wenn ich nicht damit klar komme" musste ich mir Antworten anhören wie: Dann schneiden wir einfach das Ohr ab. Da kam ich mir echt dämlich vor, der hat sich da echt über mich lustig gemacht scheinbar. Naja jedenfalls, irgendwann hörten meine Gedanken auf sich um den Tinnitus zu drehen. Dafür fing ich dann aber mit anderen Dingen an. Wie zB darüber nachzugrübeln und mir einzureden, dass ich sonst was für Krankheiten hätte. wie zB irgendwelche Tumore oder das ich gleich einen Herzinfarkt kreigen würde oder sonst was. Oder das mein Freund mich betrügen würde. Wurde total misstrauisch. Naja heute leide ich immer noch an diesen Gedanken. Ich habe in diesem Forum auch um Hilfe gefragt. Mir wurde von allen geraten (die meisten haben auch das gleiche oder ein ähnliches Problem) aufjdenfall zum Psychologen zu gehn und es mit Tabletten zu probieren die wirklich gut helfen sollen und keine Nebenwirkungen haben. Joa so ist das bei mir. Würde mich freuen wenn du zurück schreibst, ich finde so ein Problemaustausch tut doch sehr gut Lg Nana

Hi
Hallo Nana,
vielen Dank für Deine mitfühlenden Zeilen.
Es ist gut zu wissen, dass es nicht nur mir so geht und bin froh das hier jemand ist mit dem ich sowas "teilen" kann und austauschen.
Warum bekommt man denn überhaupt so was mmh? Das stell ich mir ja auch schwierig vor bei Dir, da hört man doch immer ein Summen oder is das wieder was anderes? Und dagegen kann man echt auch gar nix machen?
Ich habe das Lipödem/Lymphödem und muss seit Dezember jeden Tag Kompressionsstrümpfe tragen (das ganze Bein) und bekomm 2 x die Woche Lymphdrainagen. NIcht einfach aber gefasst hab ich mich mit der Krankheit schon wieder, nur mein Selbstbewusststein is halt gleich null und ich hab Probleme auf Menschen zuzugehen bzw. einfach ein Schamgefühl was vorher auch nicht da war. Keine Ahnung wahrscheinlich ist mir alles nur noch peinlich seitdem
oh je und versteht Dein Freund das ganze?
Meiner versteht das alles zum Glück und ich habe zwar keine Zweifel wie Du, aber gibt er Dir Grund zum Zweifeln?
Ja die lieben Ärzte, die knallen Dir ins Gesicht das hast Du und wie Du klarkommst Dein Problem. Das habe ich auch schon festgestellt schlimm echt.
Ich bin echt froh das Du geschrieben hast, man hat zwar seine Freundin mit der man eigentlich alles bespricht, aber irgendwie gehts mir auch so das ich nicht drüber reden kann. Das problem das ich ständig rot werde etc weiss mein freund auch nicht
Wäre schön, wenn wir Kontakt halten!
LG Kleine

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5. Mai 2008 um 14:25
In Antwort auf arline_12567758

Es ist nicht egal
sonst würde ich hier nicht mein problem schildern, an dem ich wirklich leide... es nützt mir nix wenn ich meinen kopf rot werden lasse wenn ich vor lauter reinsteigern nicht mehr weiss wo hinten und vorne ist, sorry nicht böse gemeint, aber ich weiss wovon ich schreibe wenn ich sage meine krankheit ist nicht heilbar. also wäre es wirklich schön wenn sich nur leute melden die wirklich daran interessiert sind mir tips zu geben!

Halo kleine
das diese leute sagen du sollst anders denken usw das geht nciht wenn das gehen würde hätte ja niemand mehr ein problem.

finde das untolerant und frech sowas zu sagen. man kann bei ängsten zwängen depressionen nicht einfach sagen mach es nicht so!! Hallo diese Menschen hatten noch nie einen Depressiven gesehen.

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5. Mai 2008 um 14:39
In Antwort auf an0N_1190776899z

Halo kleine
das diese leute sagen du sollst anders denken usw das geht nciht wenn das gehen würde hätte ja niemand mehr ein problem.

finde das untolerant und frech sowas zu sagen. man kann bei ängsten zwängen depressionen nicht einfach sagen mach es nicht so!! Hallo diese Menschen hatten noch nie einen Depressiven gesehen.

Ja
da hast Du recht, da hätte keiner mehr Probleme auf dieser Welt...
Wäre ja schön wenn es so einfach wäre...

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5. Mai 2008 um 22:13
In Antwort auf judyta_12166184

Hallo
Hi kleine!
Also ich schreibe dir jetzt mal privat, muss ja nicht immer jeder alles mitkriegen Also bei mir ist es ähnlich wie bei dir. Ich bin auch ständig am grübeln. Bei mir war der Auslöser genau wie bei dir eine Unheilbare Krankheit. Um welche Krankheit handelt es sich bei dir denn? Bei mir war es so, dass ich vor 2,5 Jahren an Sylvester ein Knalltrauma hatte, also einen Hörsturz. Seitdem habe ich Tinnitus, dass ist auch nicht heilbar und seitdem bin ich ein echtes Nervenbündel. Davor war ich so lebensfroh, alle bewunderten mich für meinen Optimismus. Und was jetzt nach 2,5 Jahren davon übrig ist, ist echt ein Lacher. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren. Habe immer zwanghafte Gedanken. Bin deshalb deprimiert und wütend, immer. Bei mir fing es aber auch ähnlich an wie bei dir. Erstnmal hab ich immer über den Tinnitus nachgedacht. Dann wurde mir von allen Ärzten gesagt (Ich war bei 7 versch. HNO Ärzten) Tinnitus ist nicht heilbar, damit muss ich mich abfinden und versuchen damit klarzukommen. Auf fragen von mir wiewie: "Was mache ich wenn ich nicht damit klar komme" musste ich mir Antworten anhören wie: Dann schneiden wir einfach das Ohr ab. Da kam ich mir echt dämlich vor, der hat sich da echt über mich lustig gemacht scheinbar. Naja jedenfalls, irgendwann hörten meine Gedanken auf sich um den Tinnitus zu drehen. Dafür fing ich dann aber mit anderen Dingen an. Wie zB darüber nachzugrübeln und mir einzureden, dass ich sonst was für Krankheiten hätte. wie zB irgendwelche Tumore oder das ich gleich einen Herzinfarkt kreigen würde oder sonst was. Oder das mein Freund mich betrügen würde. Wurde total misstrauisch. Naja heute leide ich immer noch an diesen Gedanken. Ich habe in diesem Forum auch um Hilfe gefragt. Mir wurde von allen geraten (die meisten haben auch das gleiche oder ein ähnliches Problem) aufjdenfall zum Psychologen zu gehn und es mit Tabletten zu probieren die wirklich gut helfen sollen und keine Nebenwirkungen haben. Joa so ist das bei mir. Würde mich freuen wenn du zurück schreibst, ich finde so ein Problemaustausch tut doch sehr gut Lg Nana

Ohje
Es gibt Menschen die das selbe Problem haben wie ich, und ich dachte ich bin der einzige.

Ich leide unter Depressionen Angst- und Panikattacken.
Angefangen hat es vor 3 Jahren mit meinem Geschäftspartner. Wir waren in der Mittagspause meisst am See und sind mit dem Boot baden gegangen. Eines Tages spielten wir Ball und er flog plötzlich weg. Auf dem Wasser herrschte viel Wind. Aber ich als Rettungschwimmer rein in die Fluten und dem Ball hinter her. Hier hatte ich meine erste Panikattacke, ich dachte ich ertrinke, war völlig ausser mir und schrie wie wild. Im Boot dachte ich dann nur noch - was war das denn?

Ca 2 Wochen später wollte ich meinen Sohn zur Kita schaffen. Als ich die Strassenbahn gesehen habe wurde mir schwindelig und schwarz vor Augen. Dennoch bin ich in die Bahn eingestiegen, musste aber sofort wieder raus. Also bin ich mit meinem kleinen nach Hause gelaufen. Zuhause angekommen ging es mir nicht besser und ich rief den Notdienst. Dieser fragte mich ob ich Alkohol getrunken oder Drogen genommen hätte. Beides habe ich verneint und er meinte dann das dies Stress bedingt wäre.

Danach konnte ich nicht mehr einkaufen gehen weil ich nicht ewig an der Kasse warten konnte. Aufgrund der Attacken habe ich meine Selbstständigkeit aufgegeben und bin auf das A-amt. Dort 3 Stunden zu warten waren für mich die pure Hölle. Jetzt fingen Symptome an wie Herzschmerzen, mein linker Arm tat weh etc. Ich fur ins Krankenhaus und lies mich durschchecken. EKG, Herzecho usw - alles war ok - der Arzt meinte - Stress.

Ich ging zu einem Neurologen - min 4 Stunden Wartezeit da die Ärtztin keine Termine vergab. Es war wieder die Hölle, 4 Stunden warten, alle Sitze belegt, Fenster zu - HORROR
Bei jeder Sitzung erläuterte ich nicht meine Probleme sondern Sie Ihre. Sie verschrieb mir dann Insidon. 2 Monate später sagte ich Ihr dann das ich das nicht mehr aushalte. Ich hatte akute Heulkrämpfe wenn meine Frau ausser Haus ging, ich hatte Selbstmord Gedanken etc.

Sie meinte dann das ich stadionär besser aufgehoben wäre. Ich ging also in die Klinik und musste 560 Fragen beantworten. Nach 2 Wochen war das Ergebnis da. Für Sie reicht ein Verhaltenstherapeut.

Zudem wechselte ich den Neurologen mit dem ich jetzt recht zufrieden bin.

Ich bin jetzt seit 1 Jahr in psychologischer Behandlung. Die Theraphie hat viel bewirkt, auch wenn ich mir immer noch einbilde tausend Krankheiten zu haben.
Meine Mutter ist im letzten Jahr an Krebs gestorben und ich denke das ich Ihn auch habe oder bekommen könnte. Es ist schon nicht einfach.

Aber trotz alle dem, ich habe durch die Therapie gelernt mit der Angst umzugehen und will damit sagen, dass sich niemand schämen muss solch einen Arzt aufzusuchen.

Mittlerweile hatte ich auch Trevilor bekommen die ich mit Absprache meines Arztes abgesetzt habe. Ich bin wieder Lebensfroher, sitze nicht mehr nur vor dem PC, Ich war im Urlaub und mir ging es richtig gut las wäre ich geheilt. Zudem habe ich mir einen Garten zugelegt, auch dort geht es mir gut.

Die Begründung meines Arztes warum ich unter der Krankheit leide sind Beziehungen.

Frühere Geschäftspartner die mich verarscht haben, Freunde die mit meiner Frau geschlafen haben, Meine netten Schwiegereltern und meine Mutter.
Wenn ich eine Art Gleichgewicht hinbekomme, öfters mal nein sage und nicht immer gleich springe wenn andere etwas wollen und ich mir mal Zeit für mich alleine nehme ist mein Leben wieder Lebenswert.

Wer ähnliches erlebt hat oder Fragen hat, nur zu, fragt mich, ich weiss wie man sich an Scheiss Tagen fühlt ...

Marcus

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6. Mai 2008 um 9:50

.-)
das erklärt einiges

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6. Mai 2008 um 11:31
In Antwort auf wilmer_12496555

Ohje
Es gibt Menschen die das selbe Problem haben wie ich, und ich dachte ich bin der einzige.

Ich leide unter Depressionen Angst- und Panikattacken.
Angefangen hat es vor 3 Jahren mit meinem Geschäftspartner. Wir waren in der Mittagspause meisst am See und sind mit dem Boot baden gegangen. Eines Tages spielten wir Ball und er flog plötzlich weg. Auf dem Wasser herrschte viel Wind. Aber ich als Rettungschwimmer rein in die Fluten und dem Ball hinter her. Hier hatte ich meine erste Panikattacke, ich dachte ich ertrinke, war völlig ausser mir und schrie wie wild. Im Boot dachte ich dann nur noch - was war das denn?

Ca 2 Wochen später wollte ich meinen Sohn zur Kita schaffen. Als ich die Strassenbahn gesehen habe wurde mir schwindelig und schwarz vor Augen. Dennoch bin ich in die Bahn eingestiegen, musste aber sofort wieder raus. Also bin ich mit meinem kleinen nach Hause gelaufen. Zuhause angekommen ging es mir nicht besser und ich rief den Notdienst. Dieser fragte mich ob ich Alkohol getrunken oder Drogen genommen hätte. Beides habe ich verneint und er meinte dann das dies Stress bedingt wäre.

Danach konnte ich nicht mehr einkaufen gehen weil ich nicht ewig an der Kasse warten konnte. Aufgrund der Attacken habe ich meine Selbstständigkeit aufgegeben und bin auf das A-amt. Dort 3 Stunden zu warten waren für mich die pure Hölle. Jetzt fingen Symptome an wie Herzschmerzen, mein linker Arm tat weh etc. Ich fur ins Krankenhaus und lies mich durschchecken. EKG, Herzecho usw - alles war ok - der Arzt meinte - Stress.

Ich ging zu einem Neurologen - min 4 Stunden Wartezeit da die Ärtztin keine Termine vergab. Es war wieder die Hölle, 4 Stunden warten, alle Sitze belegt, Fenster zu - HORROR
Bei jeder Sitzung erläuterte ich nicht meine Probleme sondern Sie Ihre. Sie verschrieb mir dann Insidon. 2 Monate später sagte ich Ihr dann das ich das nicht mehr aushalte. Ich hatte akute Heulkrämpfe wenn meine Frau ausser Haus ging, ich hatte Selbstmord Gedanken etc.

Sie meinte dann das ich stadionär besser aufgehoben wäre. Ich ging also in die Klinik und musste 560 Fragen beantworten. Nach 2 Wochen war das Ergebnis da. Für Sie reicht ein Verhaltenstherapeut.

Zudem wechselte ich den Neurologen mit dem ich jetzt recht zufrieden bin.

Ich bin jetzt seit 1 Jahr in psychologischer Behandlung. Die Theraphie hat viel bewirkt, auch wenn ich mir immer noch einbilde tausend Krankheiten zu haben.
Meine Mutter ist im letzten Jahr an Krebs gestorben und ich denke das ich Ihn auch habe oder bekommen könnte. Es ist schon nicht einfach.

Aber trotz alle dem, ich habe durch die Therapie gelernt mit der Angst umzugehen und will damit sagen, dass sich niemand schämen muss solch einen Arzt aufzusuchen.

Mittlerweile hatte ich auch Trevilor bekommen die ich mit Absprache meines Arztes abgesetzt habe. Ich bin wieder Lebensfroher, sitze nicht mehr nur vor dem PC, Ich war im Urlaub und mir ging es richtig gut las wäre ich geheilt. Zudem habe ich mir einen Garten zugelegt, auch dort geht es mir gut.

Die Begründung meines Arztes warum ich unter der Krankheit leide sind Beziehungen.

Frühere Geschäftspartner die mich verarscht haben, Freunde die mit meiner Frau geschlafen haben, Meine netten Schwiegereltern und meine Mutter.
Wenn ich eine Art Gleichgewicht hinbekomme, öfters mal nein sage und nicht immer gleich springe wenn andere etwas wollen und ich mir mal Zeit für mich alleine nehme ist mein Leben wieder Lebenswert.

Wer ähnliches erlebt hat oder Fragen hat, nur zu, fragt mich, ich weiss wie man sich an Scheiss Tagen fühlt ...

Marcus

Hallo Marcus
man das klingt ja auch nicht gerade toll Deine Zeit. Ich kann mir lebhaft vorstellen dass das eine knallharte Zeit für Dich war und ist.
Vieles kommt mir bekannt vor und denke manchmal fast genauso und ich habe auch Angsts das ich auch mal ne Therapie machen muss, weil mich die Krankheit so aus der Bahn geworfen hat, dass ich darunter sehr leide, kein bzw. fast kein Selbstbewusstsein mehr zu haben
Steht Dir wenigstens jemand zur Seite?

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6. Mai 2008 um 11:37

HILFE
WER KANN MIR DENN NEN TIP GEBEN WIE ICH AM BESTEN MEIN OBEN GESCHILDERTES PROBLEM LÖSEN KANN UND ICH ERST MAL DIE "TERMINE" DIESE WOCHE RUM GEKOMMME???

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6. Mai 2008 um 18:17
In Antwort auf arline_12567758

Hallo Marcus
man das klingt ja auch nicht gerade toll Deine Zeit. Ich kann mir lebhaft vorstellen dass das eine knallharte Zeit für Dich war und ist.
Vieles kommt mir bekannt vor und denke manchmal fast genauso und ich habe auch Angsts das ich auch mal ne Therapie machen muss, weil mich die Krankheit so aus der Bahn geworfen hat, dass ich darunter sehr leide, kein bzw. fast kein Selbstbewusstsein mehr zu haben
Steht Dir wenigstens jemand zur Seite?

Hallo kleine
Ja die Zeiten sind hart, heute ist wieder ma ein Tag da würde ich am liebsten im Bett liegen und mir 100 Tavor einpfeifen.

Zu deiner Frage "Steht Dir wenigstens jemand zur Seite?"

Zu meinem Vater habe ich kein Kontakt (er hat 5 weitere Kinder und ist der Meinung sich nicht mehr melden zu müssen und nicht auf meine Anrufe zu reagieren) Meine Mutter ist letzten August gestorben. Ich habe zwar noch eine Oma, aber hier meide ich den Kontakt da ich von Ihr nur Arbeitstechnisch eingespannt werde ohne jegliche Liebe oder Zuneigung. Einen Opa gibts net mehr. Meine Schwiegereltern - GAAAAANZ böses Thema, Schwiemu ist Alkoholikerin und mein Schwiegervater verzeiht mir es nicht, das ich damals die Polizei rief als er seine Tochter (Quasi meine Freundin) bösartigst verprügelt hat.
Momentan halte ich mich an meinen Freunden fest, einige verstehen meine Situation, andere wissen damit nicht umzugehen.

Ich habe mit meiner Freundin einen Neuanfang gewagt nachdem Sie mir Fremdgegangen ist (leben aber derzeit in 2 Haushalten). Es gibt Tage da Liebe ich Sie über alles - andere Tage wieder - will ich Sie nicht sehen und auch nix von Ihr hören.

Naja, ich habe jetzt einige Ziele vor Augen die mir helfen sollen ...


Beste Grüsse

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7. Mai 2008 um 11:44
In Antwort auf arline_12567758

Ja
da hast Du recht, da hätte keiner mehr Probleme auf dieser Welt...
Wäre ja schön wenn es so einfach wäre...

Hi
ich denke mal dass du unterbewusst sehr belastend ist wegen deiner krankheit, vielleicht hilft es dir in einer therapie zu gehen und darueber zu sprechen. Ich finde es schon psychich belastend wenn man mitgeteilt bekommt dass man ne unheilbare krankheit hat.

weisst du wie lange du zu leben hast oder was fuer ne krankheit das ist?

alles gute

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7. Mai 2008 um 11:54
In Antwort auf mayra_12374849

Hi
ich denke mal dass du unterbewusst sehr belastend ist wegen deiner krankheit, vielleicht hilft es dir in einer therapie zu gehen und darueber zu sprechen. Ich finde es schon psychich belastend wenn man mitgeteilt bekommt dass man ne unheilbare krankheit hat.

weisst du wie lange du zu leben hast oder was fuer ne krankheit das ist?

alles gute

Mmh
vielleicht wäre das sinnvoll.
Ich sterbe nicht daran, die Krankheit heißt Lipödem.

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