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Wer kennt Nebenwirkungen HPV - Gebärmutterhalskrebsimpfung Angstzustände

28. März 2009 um 9:23 Letzte Antwort: 7. April 2016 um 22:13

Hi Ihr Lieben,

ich suche jetzt schon seit mehr als einem Jahr nach den Gründen für meine Angstzustände.

Ich bin 22 Jahre bis ich 20 war mein Leben total normal keine Angstzustände keine Panikattacken...! Ich war selbstbewusst und locker war immer unterwegs ich hatte viel Spass an meinem Leben.

Auf einer Party wurde mir dann plötzlich schlecht, schwindelig und ich wollte nur noch weg. Dieser Zustand hat sich 3 Tage angehalten ohne Verbesserung. Ich war beim Arzt der hat gemeint Magen-Darm dieser Meinung war ich nicht.

Naja es ging hin und her schließlich sagte mein Arzt Panikattacken, Depressionen. Klar wenns einem über Wochen beschissen geht dann wird man irgendwann depressiv.

Jetzt habe ich neulich bei SternTV über Nebenwirkungen von der HPV - Gebärmutterhalskrebsimpfung gesehen.

Ich habe mich 2007 im Juli, Oktober, Dezember impfen lassen. In den Sommerferien 2007 kann ich mich erinnern hatte ich im Urlaub das erstemal eine kleine Attacke (ich habe gedacht Lebensmittelvergiftung, war davor Fisch essen) ab dem Zeitpunkt kamen die Attacken immer häufiger.

Hat jemand gleiche Erfahrungen gemacht? Ich dreh bald druch. Ich kann garnicht raus weil ich angst habe mir wird schlecht, schwindelig... und Zuhause hab ich Herzrasen und Nervosität weil ich das Gefühl habe unnütz zu sein. (Arbeiten geht aber einigermaßen wobei ich da auch immer wieder kleine Attacken habe).

Vielleicht erkennt ja jemand von Euch die Symptome wieder und bringt sie ebenfalls mit der HPV Impfung in Verbindung. Wie gesagt ich war immer gesund und selbstbewusst und heute fühl ich mich in allem was ich mache unsicher.

LG

Chrissy

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23. April 2009 um 21:13

Angstattacken durch HPV-Impfung
Hallo Chrissy,

also ich wurde auch Ende 2007 gegen Gebärmutterhalskrebs geimpft. Klar man will sich ja was gutes tun und seinen Körper schützen wenn man schon die Möglichkeit dazu hat, dachte ich...

Ich bin 23 und war auch sehr selbstbewusst, hatte spass am Leben! Wie schon geschrieben hatte ich Ende 2007 (also November) die erste HPV-Impfung. War eigentlich soweit in Ordnung. Doch ende Januar 2008 bekam ich von jetzt auf gleich während eines "Gruppengesprächs" in unserer Firma Panikattacken ohne vorherigen Anzeichen. Ich hatte vorher noch nie welche in meinem Leben gehabt!

Wie gesagt von jetzt auf nachher wurde mir übel, ich hatte Herzrasen, mir wurde schwindlig,ich fing an zu schwitzen, hatte Durchfall und fing an zu zittern...

Mit diesen Symtomen bin ich zu meiner Hausärztin. Die meinte nur das ich ne Magen-Darm-Grippe hätte.
Nach 3 wöchigem andauern meiner angeblicher Magen-Darm-Grippe ging ich zu einem Internisten.
Der stellte fest das ich ne Lactoseintolleranz hab (Was ich wohl bemerkt 22 Jahre lang auch nie hatte)
Auf meine Frage hin woher die LI denn so plötzlich kommt, meinte mein Internist und meine Hausäztin nur: Stress. -Was ich allerdings bis heute nicht glaube!

Seit Januar 2008 habe ich ständig probleme mit meinem Darm, u.a. Reizdarm, ich vertrage das essen nicht mehr so gut wie früher (ständig Blähungen) und andere Unahnnämlichkeiten...

Und durch diese Probleme trau ich mich nicht mehr so unter Leuten. Das "weggehen" mit Freunden fällt mir schwer. Das kostet mich immer sehr viel Überwindung! Ich distanziere mich von meinen Freunden und teilweise auch von meiner Familie obwohl ich das gar nicht will, aus Angst mir könnte was entweichen etc.
Und wenn ich mich dann doch mal traue, hab ich so angst das ich meisst Panikattacken (wenn sie auch nur von kurzer dauer manchmal sind) bekomm...

So. Kurz gesagt, nachdem ich deinen Beitrag gelesen hab ist mir so einiges klar geworden woher meine LI und meine Attacken kommen können.

Vielen Dank, ich dachte echt schon ich hätte was an der Klatsche

LG Izzy





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26. Dezember 2012 um 14:15

HPV-Nebenwirkung: Angst/Depression
Ihr Lieben!

Zufälligerweise habe ich euren Beitrag auf gofeminin gelesen, da ich im Internet auf der Suche nach "Panikattacken" war, unten denen ich seit 2007 leide!
Ich habe 2007 ebenfalls die HPV-Impfung bekommen und kann mich empathisch hineinversetzen; deine Beschreibung passt ebenfalls auf mich! Jedenfalls bekomme ich Wut auf diese Impfung, weil ich seit Jahren damit einfach nicht mehr zurecht komme!! Es ist nicht nur ein psychischer Kampf für mich, sondern auch für meine Familie, zumal ich fast jeden besonderen/festlichen Anlass durch mein "Panikverhalten" demoliere! (Ich empfinde diese Spritze als unberechenbare, medizinische Schandtat, die unzureichend geprüft wurde; denn eine Spritze, die mehr Nebenwirkungen hat als Gutes, kann nur schlecht sein!). Folgendes möchte ich dir aus meinem Gedächtnisprotokoll aus diesem Jahre mitteilen, weil ich eine Impfentschädigung beantragen wollte (was mir durchaus zusteht, da Gardisol, ein Bestandteil der Spritze, sich an die Nervenenden anlagert..)
17. Lebensjahr, 1 Woche vor dem 18. Geburtstag, 3 Spritzen im Jahr 2007 erhalten, danach; folgende Symptome aufgetreten:
Fieber, Durchfall, Bauchschmerzen, Würgereiz, Halsschmerzen, Essensverweigerung, Pfeiffersches Drüsenfieber, Schluckbeschwerden, Angina Pectoris (kurz vor Herzinfarkt), Schweißausbrüche, unregelmäßige Periode, Übelkeit, Papillomwarzen am Genitalsystem, Erstickungsgefahr ( kurz vor Ohnmacht) aufgrund Verschleimung, Bronchospasmus, Lymphaningitis (roter Streifen am Arm), erheblicher Akneausbruch, fettige Haare, angeschwollene Lymphknoten, Sepsis, Allergien, Mittelohrentzündungen, Bindehautentzündungen, Anschwellen der Zunge (Zusammenbruch meines Immunsystems).
Antiobiotika durch Arzt (2008) verabreicht, sonst Tod. Hyperventilation, temporales Schielverhalten, enorme (!) Gewichtsabnahme, physisch-psychische Veränderungen.
Aus all diesen genannten Gründen das Abitur um 1 Jahr verschoben. Treppenstürze, Höhenangst, Panikattacken, Gleichgewichtsstörung, unregelmäßige Motorik, unnormale nervale Empfindungen, depressiv-aggressiv, erstarrtes Gesichtsbild sowie erhebliche Sehstörungen. Panikverhalten in Menschenansammlungen. Apathisches, kaltes, gefühlloses Verhalten, depersonalisiertes Wesen. Stets blass, zitternd, lethargisch, schlechtgelaunt (Todestrieb). Angst vor unterschiedlichen Fußboden- und Wegebelägen.
Kein selbstständiges Handeln im Alltag mehr möglich (z.B.: kein Treppenlaufen, nicht eigenständiges Überqueren der Straße, z. B.:
8 stündige Panikattacke aufgrund verschwommener Perspektive - konnte nicht ohne Hilfe die Straße überqueren. Gereiztes Verhalten, ständiges Kranksein aufgrund geschwächten Immunsystems. Rückzug aus gesellschaftlichem Leben - soziales Umfeld wird gemieden. Weiterhin sind zu bemerken: Brechdurchfall (ich habe rohen Lachs gegessen, traue mich nicht mehr an diese Delikatesse), extremer Toilettendrang, permanentes Schwindelverhalten, Appetitlosigkeit und schmerzhaftes Kribbeln in den Extremitäten. Angst- und Engegefühl in der eigenen Wohnung.
Zusammenfassend muss ich feststellen, dass ein erheblicher psychischer, emotionaler, finanzieller und überhaupt wirtschaftlicher Verlust zu verzeichnen ist. Aus meiner Sicht kann ich diese HPV-Spritze keinem raten. Ich hoffe, dass irgendwann mein altes Ich wieder nach aufwändigen Therapien (muss alles wieder neu erlernen) zutage treten wird.
Manchmal treten diese Panikattacken ohne Vorzeichen auf und ich bereue zutiefst, diese Spritze genommen zu haben!

Ihr findet mich auf Facebook: JOSEPHINE HICKMANN
P.S.: Habe in diesem Jahr die Tetanus-4fach-Impfung erhalten. Die oben beschriebenen Symptome, die aus meinem Körper fast durch Homöopathie verschwunden waren, traten erneut auf.
Ich verstehe euch; man fühlt sich unsympathisch, wie untot, wie ein Monster! Ich versuche jetzt eine Selbsthilfegruppe (Angst)
Lieben Gruß! Eine schöne Weihnachtszeit und guten Rutsch!!

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7. April 2016 um 22:13

Ein sehr ähnliches Problem
Hallo Chrissy,
meine 17 Jährige Tochter hat eine sehr ähnliche Geschichte wie Du sie hier beschreibst und das scheinen keine Einzelfälle zu sein wie ich inzwischen im Netz entdecken konnte. Des weiteren sind wohl auch Störungen in der Geschlechtsidentität nicht ungewöhnlich. Die Antidepressiva die mein Kind bekommt sind nur sehr geringfügig/ bis überhaupt nicht wirksam. Die Symptome begannen kurz nach der Impfung und ich schob sie zuerst auf die Pubertät inzwischen bin ich mir ziemlich sicher das es an der Impfung lag ( ich suche schon seit 2014 nach Gründen und Hilfe für mein Kind ) - Auch wenn Dich was ich hier schreibe vielleicht nicht tröstet, so kann es Dir eines sagen : Du bist nicht allein mit diesem Problem.
Meine Lütte ist getestete (von den Psychiatern) Hoch-intelligent, sie wird immer wieder als Vorzeige Patient genutzt weil sie so "brav" ihre Therapie-aufgaben erledigt ( sie möchte gern ein normales Leben) aber trotz der Therapeuten fällt sie immer tiefer zZ. und verändert sich immer mehr. Und, wir werden nicht aufgeben! Liebe Grüße und viel Kraft wünscht Dir
Rababara

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