Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Ängste, Phobien und Stress

Wer hat auch panikstörungen?

15. Juni 2008 um 20:10 Letzte Antwort: 12. August 2008 um 14:50

ich bin 21 jahre und leide unter panikstörungen.mache mir einfach zu viele gedanken warum manche dinge so geschehen z.b. über den tod und jede andere kleinigkeit.kennt ihr auch sowas?wenn ja wäre schön wenn sich jemand zu meinem beitrag melden würde.

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16. Juni 2008 um 13:29

Ja...
Ich leide seit Okt.07 daran...mache seit Dez.07 eine Verhaltenstherapie (ambulant bei einer Psychotherapeutin)...hilft mir sehr gut!

Kannst gern mailen, wenn Du Dich austauschen willst, oder Fragen hast?!

LG fradec

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19. Juni 2008 um 13:17

Hallo rexxy,
ich kenne sowas auch sehr gut. Ich mache mir auch über so viele Dinge gedanken, was wäre wenn jetzt eine bestimmte Person stirbt, oder was alles passieren könnte bei zum Beispiel nur ner 5-minütigen Autofahrt- ich male mir dann echt die schlimmsten Sachen aus. Aber auch andere Dinge wie z.B. wie irgendwer was gemeint hat, ich beziehe alles so sehr auf mich und nehme alles persönlich. Hast du körperliche Beschwerden? Bei mir ist es so das ich einen Dauerschwindel habe, und ständig Angst habe umzukippen, dann leide ich noch unter ziemlich starker Übelkeit, Durchfall,Atemnot, Druck im Kopf und das Gefühl "nicht ganz da" zu sein, ich bin durchgehend müde und fühle mich im allgemeinen ziemlich krank. Ich habe schon diverse Arztbesuche hinter mir von der Magenspiegelung bis hin zum Kernspintomogramm vom Kopf- alles ohne Befund. Bei mir konnte auch "nur" eine Angst und Panikstörung festgestellt werden. Wie äußert sich das bei dir? Bekommst du Panikattacken wie aus heiterem Himmel? Oder kommen die verstärkt wenn du über irgendetwas grübelst?
LG

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21. Juni 2008 um 22:05

Ich auch
hallo rexxy,
ich bin 23 jahre alt und leider auch seit 5 jahren unter panikattacken.letzte woche hatte ich endlich mal ein erstgespräch beim therapeuten und hoffe das ich bald eine therapie machen kann, da mich die panikattacken mittlerweile stark auf der arbeit beeinträchtigen.(ich arbeite in einem einkaufscenter-mittlerweile für mich horror!)
wie macht sich die angst bei dir bemerkbar?kennt jemand diese unwirklichkeitsgefühle die dabei auftreten können?
liebe grüsse,
anubis

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24. Juni 2008 um 23:39
In Antwort auf lyric_12139831

Ja...
Ich leide seit Okt.07 daran...mache seit Dez.07 eine Verhaltenstherapie (ambulant bei einer Psychotherapeutin)...hilft mir sehr gut!

Kannst gern mailen, wenn Du Dich austauschen willst, oder Fragen hast?!

LG fradec

Oh Mann
, bin ich froh das hier zu lesen. Nicht falsch verstehn aber ich dacht schon ich bin verrückt oder hab irgendwas im Gehirn. Hôrt sich vielleicht ein wenig lächerlich an aber ich hab echt ne Horrorzeit hinter mir und als ich dann diese Symptome wie Dauerschwindel, extreme Kopfschmerzen, Tinnitus, ein starkes Benommenheitsgefühl und Gedächdnislücken bekam dachte ich erst ich hätte nen Schlaganfall hinter mir oder ich bin verrückt.
Bei mir fing alles vor 2 Jahren mit enormem Haarausfall an. Ich war nur noch am weinen, weil ich auf unerklarliche Weise 58% Haare verlor, dznn wurde ich schwanger und meine Schwiegermutter wollte mir meinen Platz als Mutter streitig machen, weil sie nur einen Sohn hat und sich immer ne tochter gewünscht hat, die ich dann bekam. Sie gängelte mich bis aufs Letzte und das heute noch. Lange Geschichte mit ihr.
Dann haben de mir im KH auch noch ne überdosis Narkosemittel verabreicht, so dass ich fast erstickt wär, Sprachstörungen hatte und Oriebtierungsprobleme und solche Dinge bekam. Die haben das alles einfach ignoriert und mich ganz allein im Zimmer liegen lassen. Ich hatte Todesängste und musste mich zu allem übel auch noch übergeben und konnte mich wegen der Narkose ja noch nicht einmal zumm brechen umdrehen. Wenn mein freund mich nicht umgedreht hätte wäre ich zu der Atemnot die ich hatte auch noch an meinem eigenen Erbrochenen erstickt.

Na ja, jedenfalls würde mich es wirklich sehr interessieren, ob ihr das mit den Gedächdnislûcken auch kennt. Ich kann mich Abends nur noch schwer erinnern was ich morgens getan hab und der tag davor ist schon fast unmöglich mich zu erinnern. Ich fühle mich auch so gefangen in mir selbst und hab dadurch irgendwie ne schlechtere Orientierung und solche Dinge. Ich bin gerade dabei zu differenzieren was nun psychisch und was organisch ist aber bei den ärzten heisst es eh nur Psyche, um es sich einfach zu machen.

Ihr würdet mir mit euren Infos was nun was ist wirklich sehr weiterhelfen, dait ich endlich mal anfangen kann an mir zu arbeiten und nicht immer wieder denken muss vielleicht ist es ja doch organisch, weil ich manche Dinge auch wirklich nicht von mir aus in die Psychoecke stellen kann.

Ich wäre eucht echt sehr verbundden und hoffe hier gerade niemanden mit meinen Anforderungen zu überfordern.

vlg Janina

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25. Juni 2008 um 19:43
In Antwort auf bruna_12282667

Oh Mann
, bin ich froh das hier zu lesen. Nicht falsch verstehn aber ich dacht schon ich bin verrückt oder hab irgendwas im Gehirn. Hôrt sich vielleicht ein wenig lächerlich an aber ich hab echt ne Horrorzeit hinter mir und als ich dann diese Symptome wie Dauerschwindel, extreme Kopfschmerzen, Tinnitus, ein starkes Benommenheitsgefühl und Gedächdnislücken bekam dachte ich erst ich hätte nen Schlaganfall hinter mir oder ich bin verrückt.
Bei mir fing alles vor 2 Jahren mit enormem Haarausfall an. Ich war nur noch am weinen, weil ich auf unerklarliche Weise 58% Haare verlor, dznn wurde ich schwanger und meine Schwiegermutter wollte mir meinen Platz als Mutter streitig machen, weil sie nur einen Sohn hat und sich immer ne tochter gewünscht hat, die ich dann bekam. Sie gängelte mich bis aufs Letzte und das heute noch. Lange Geschichte mit ihr.
Dann haben de mir im KH auch noch ne überdosis Narkosemittel verabreicht, so dass ich fast erstickt wär, Sprachstörungen hatte und Oriebtierungsprobleme und solche Dinge bekam. Die haben das alles einfach ignoriert und mich ganz allein im Zimmer liegen lassen. Ich hatte Todesängste und musste mich zu allem übel auch noch übergeben und konnte mich wegen der Narkose ja noch nicht einmal zumm brechen umdrehen. Wenn mein freund mich nicht umgedreht hätte wäre ich zu der Atemnot die ich hatte auch noch an meinem eigenen Erbrochenen erstickt.

Na ja, jedenfalls würde mich es wirklich sehr interessieren, ob ihr das mit den Gedächdnislûcken auch kennt. Ich kann mich Abends nur noch schwer erinnern was ich morgens getan hab und der tag davor ist schon fast unmöglich mich zu erinnern. Ich fühle mich auch so gefangen in mir selbst und hab dadurch irgendwie ne schlechtere Orientierung und solche Dinge. Ich bin gerade dabei zu differenzieren was nun psychisch und was organisch ist aber bei den ärzten heisst es eh nur Psyche, um es sich einfach zu machen.

Ihr würdet mir mit euren Infos was nun was ist wirklich sehr weiterhelfen, dait ich endlich mal anfangen kann an mir zu arbeiten und nicht immer wieder denken muss vielleicht ist es ja doch organisch, weil ich manche Dinge auch wirklich nicht von mir aus in die Psychoecke stellen kann.

Ich wäre eucht echt sehr verbundden und hoffe hier gerade niemanden mit meinen Anforderungen zu überfordern.

vlg Janina

Hallo janina,
verrückt bis du mit sicherheit nicht!man glaubt garnicht, wieviel körperliche symptome durch eine angsterkrankung ausgelöst werden können..dauerschwindel,benommenheitsgefühle usw kenne ich selber zu genüge-du bist nicht allein!wichtig ist,wie du es auch geschrieben hast, das du anfängst dich damit intensiv auseinander zu setzen.vielleicht solltest du auch über eine therapie nachdenken um die sache mit deiner schwiegermutter auch aufzuarbeiten und letztlich auch zu verarbeiten.
ich denke du bist auf jedem fall auf dem besten weg und ich wünsche dir viel kraft!!
wenn du magst kannst du mir auch gerne schreiben-
liebe grüsse,
anubis

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29. Juni 2008 um 21:40
In Antwort auf elea_12827936

Hallo janina,
verrückt bis du mit sicherheit nicht!man glaubt garnicht, wieviel körperliche symptome durch eine angsterkrankung ausgelöst werden können..dauerschwindel,benommenheitsgefühle usw kenne ich selber zu genüge-du bist nicht allein!wichtig ist,wie du es auch geschrieben hast, das du anfängst dich damit intensiv auseinander zu setzen.vielleicht solltest du auch über eine therapie nachdenken um die sache mit deiner schwiegermutter auch aufzuarbeiten und letztlich auch zu verarbeiten.
ich denke du bist auf jedem fall auf dem besten weg und ich wünsche dir viel kraft!!
wenn du magst kannst du mir auch gerne schreiben-
liebe grüsse,
anubis

Hallo Anubis
Vielen Dank für deine Antwort. das beruhigt mich ein wenig)
ne Therapie hab ich schon begonnen aber ich hatte erst 3 Sitzungen und jetzt schon seit ein einhalb Monaten keine mehr, weil die Praxis Urlaub hat.
Ich hatte auch Schlafstörungen, bin alle 2 Std. mit Panik aufgewacht und konnte mich einfach nicht mehr wohl fühlen. Ich hab enorm real geträumt, kein Albträume aber so real, das ich Schwierigkeiten hatte Traum und realität auseinander zu halten. Ich hatte auch ständig so ein Unruhegefühl und alles Vetraute hat sich plötzlich fremnd angefühlt. Ich hatte kein Urteilungsvermögen mehr und rannte mehr oder wenig wie ein Zombie durch die Gegend. Bei diesen Symptomen war mir aber klar, dass es nur die Psyche sein kann und, um mir selbst zu helfe hab ich mich erst einmal komplett von meiner Schwiegermutter abgekapselt und ihr meine Tochter nicht mehr gegeben. Hört sich vielleicht fies an, aber sie hat es selbst soweit gebracht und wenn ich anfange mit meiner Gesundheit für ihren Herrsch und Kontrollzwang bezahlen zu müssen bleibt mir ja nix Anderes übrig. Ansonsten hab ich mich halt angestrengt in Paniksituationen immer ruhig zu bleiben und hab echt tierisch an mir gearbeitet. Hört sich vielleicht alles jetzt so einfach an aber es hat mich fast meine ganzen Kräfte gekostet aber es hat geholfen. habe keine Panik mehr, keine schlafstörungen nur noch selten ein ganz schwaches Unruhegefühl und der rest wird auch vergehen. Das muss einfach so sein. Das einzigste was mich echt noch beunruhigt sind diese Gedächdnislücken. Ich hab echt Angst, dass diese überdosis Narkosemittel bleibende Schäden verursacht hat. Wenn ich nur endlich mal wüsste, ob das bei anderen auch so ist und vielleicht doch psychisch ist könnte ich auch mal anfangen hieran zu arbeiten aber momentan ist das mir unmôglich, da ich ja ständig dann an mir selbst zweifele und Angst habe es als psychisch anzuerkennen, wobei ich da selbst garnix machen kann und meine ganzen Anstrengungen dann für die Katz sind. Na ja, ich bin wohl ein etwas schwierigerer Fall und ich hoffe hier gerade nicht doch ein wenig zu viel von euch zu verlangen.
Danke noch für euer Interesse, es beruhugt ehrlich unheimlich mal von jemandem ernst genommen zu werden)

Lieben gruss Janina

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30. Juni 2008 um 20:38
In Antwort auf bruna_12282667

Hallo Anubis
Vielen Dank für deine Antwort. das beruhigt mich ein wenig)
ne Therapie hab ich schon begonnen aber ich hatte erst 3 Sitzungen und jetzt schon seit ein einhalb Monaten keine mehr, weil die Praxis Urlaub hat.
Ich hatte auch Schlafstörungen, bin alle 2 Std. mit Panik aufgewacht und konnte mich einfach nicht mehr wohl fühlen. Ich hab enorm real geträumt, kein Albträume aber so real, das ich Schwierigkeiten hatte Traum und realität auseinander zu halten. Ich hatte auch ständig so ein Unruhegefühl und alles Vetraute hat sich plötzlich fremnd angefühlt. Ich hatte kein Urteilungsvermögen mehr und rannte mehr oder wenig wie ein Zombie durch die Gegend. Bei diesen Symptomen war mir aber klar, dass es nur die Psyche sein kann und, um mir selbst zu helfe hab ich mich erst einmal komplett von meiner Schwiegermutter abgekapselt und ihr meine Tochter nicht mehr gegeben. Hört sich vielleicht fies an, aber sie hat es selbst soweit gebracht und wenn ich anfange mit meiner Gesundheit für ihren Herrsch und Kontrollzwang bezahlen zu müssen bleibt mir ja nix Anderes übrig. Ansonsten hab ich mich halt angestrengt in Paniksituationen immer ruhig zu bleiben und hab echt tierisch an mir gearbeitet. Hört sich vielleicht alles jetzt so einfach an aber es hat mich fast meine ganzen Kräfte gekostet aber es hat geholfen. habe keine Panik mehr, keine schlafstörungen nur noch selten ein ganz schwaches Unruhegefühl und der rest wird auch vergehen. Das muss einfach so sein. Das einzigste was mich echt noch beunruhigt sind diese Gedächdnislücken. Ich hab echt Angst, dass diese überdosis Narkosemittel bleibende Schäden verursacht hat. Wenn ich nur endlich mal wüsste, ob das bei anderen auch so ist und vielleicht doch psychisch ist könnte ich auch mal anfangen hieran zu arbeiten aber momentan ist das mir unmôglich, da ich ja ständig dann an mir selbst zweifele und Angst habe es als psychisch anzuerkennen, wobei ich da selbst garnix machen kann und meine ganzen Anstrengungen dann für die Katz sind. Na ja, ich bin wohl ein etwas schwierigerer Fall und ich hoffe hier gerade nicht doch ein wenig zu viel von euch zu verlangen.
Danke noch für euer Interesse, es beruhugt ehrlich unheimlich mal von jemandem ernst genommen zu werden)

Lieben gruss Janina

Nichts bleibendes
hallo janina,
schön, dass es dir wieder besser geht!du hast genau das richtige getan indem du erstmal abstand zu deiner schwiegermutter gewinnst.vielleicht kann sie dadurch auch etwas an sich arbeiten und verändern.
habe mich mal bei meiner freundin schlau gemacht wegen der narkose bei dir.sie ist krankenschwester und meinte das eine sehr langanhaltende und tiefe narkose öfters zu gedächtnisproblemen führen kann-die aber wieder mit der zeit verschwinden!ich denke also brauchst du dir nicht all zu viele gedanken zu machen.natürlich bin ich kein arzt, wenn es dich sehr beunruhigt,bzw schlimmer wird, würde ich das doch lieber nochmal abklären lassen.
ja, ich bin im moment auch arg am kämpfen und versuche immer die angst auszuhalten bis sie besser wird.ganz klappt es noch nicht, aber das brauch halt seine zeit!
ich wünsche dir weiterhin alles gute und hoffe ich konnte dich ein wenig beruhigen!
lg anubis

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30. Juni 2008 um 22:06
In Antwort auf elea_12827936

Nichts bleibendes
hallo janina,
schön, dass es dir wieder besser geht!du hast genau das richtige getan indem du erstmal abstand zu deiner schwiegermutter gewinnst.vielleicht kann sie dadurch auch etwas an sich arbeiten und verändern.
habe mich mal bei meiner freundin schlau gemacht wegen der narkose bei dir.sie ist krankenschwester und meinte das eine sehr langanhaltende und tiefe narkose öfters zu gedächtnisproblemen führen kann-die aber wieder mit der zeit verschwinden!ich denke also brauchst du dir nicht all zu viele gedanken zu machen.natürlich bin ich kein arzt, wenn es dich sehr beunruhigt,bzw schlimmer wird, würde ich das doch lieber nochmal abklären lassen.
ja, ich bin im moment auch arg am kämpfen und versuche immer die angst auszuhalten bis sie besser wird.ganz klappt es noch nicht, aber das brauch halt seine zeit!
ich wünsche dir weiterhin alles gute und hoffe ich konnte dich ein wenig beruhigen!
lg anubis

Hallo Ihr alle
Man bin ich vielleicht froh hier so viele Geschichten zu lesen einiges spiehelt sich auch bei mir wieder habe seid 3 jahren mit der panik zu tun bin aber auch vor 3 jahren sofort in behandlung gegangen und hab mich von meinem damaligen freund getrennt und lebe seid dem mit meinem sohn 6j. allein wenn ich ihn nicht zu versorgen gehabt hätte weiß ich nicht was aus mir geworden wäre ich wäre warscheinlich den ganzen tag zu hause geblieben und würde kein bus und keine bahn mehr fahren aber hab ich nicht ich kann alles wieder fahren und ich hab endlich einen führerschein gemacht ohne panik attaken aber ich glaube die gehn nicht ganz weg oder?? hatte letzte woche eine seid einem jahr mal wieder aber ich glaub man sollte sich nicht davon beirren lassen es kommen bestimmt immer mal hochs und tiefs
lgHeike

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1. Juli 2008 um 22:27
In Antwort auf elea_12827936

Nichts bleibendes
hallo janina,
schön, dass es dir wieder besser geht!du hast genau das richtige getan indem du erstmal abstand zu deiner schwiegermutter gewinnst.vielleicht kann sie dadurch auch etwas an sich arbeiten und verändern.
habe mich mal bei meiner freundin schlau gemacht wegen der narkose bei dir.sie ist krankenschwester und meinte das eine sehr langanhaltende und tiefe narkose öfters zu gedächtnisproblemen führen kann-die aber wieder mit der zeit verschwinden!ich denke also brauchst du dir nicht all zu viele gedanken zu machen.natürlich bin ich kein arzt, wenn es dich sehr beunruhigt,bzw schlimmer wird, würde ich das doch lieber nochmal abklären lassen.
ja, ich bin im moment auch arg am kämpfen und versuche immer die angst auszuhalten bis sie besser wird.ganz klappt es noch nicht, aber das brauch halt seine zeit!
ich wünsche dir weiterhin alles gute und hoffe ich konnte dich ein wenig beruhigen!
lg anubis

Hallo
Anubis,
ja das beruhigt mich)
Ich hatte aber keine Vollnarkose sondern eine Pda. Ich hab dann auch noch allergisch auf dieses Narkosemittel reagiert und bekam am ganzen Kôrper Ausschlag. Normalerweise ist man bei so einer Pda ja nur ab der Brust abwärts gelähmt aber ich konnte noch nicht einmal die Arme heben. Durch die Pferdedosis ist mir das alles bis in den Kopf gelaufen, also so hat es sich mal angefühlt. War schon schlimm.
Was mich auch noch etwas verunsicher ist, dass ich 6 Wochen vor der Geburt heftigste Stirnkopfschmerzen bekam, die anfangs auf eine Nebenhöhlenentzündung mit Sinupret behandelt wurden. Nach der Geburt hab ich dann ein CT machen lassen, weil die Kopfschmerzen nicht verschwunden sind und es hat dich rausgestellt, dass ich noch nie ne Nebenhöhlenentzündung hatte. Was ich hatte konnte mir aber auch niemand sagen. Ich hatte auch so ein Knacken im Stirnknochen, als ob er aufgehen würde.
Schon seltsam. Kann das denn auch von der Psyche kommen?
Ich hab auch ständig so einen Druck im Kopf, als wäre mein Gehirn zu gross für meinen Kopf.
Ich hab schon von einigen gelesen, dass sie diesen Druck bei Psychischen Problemen auch haben aber von Knacken und ausschliesslich Stirnkopfschmerz hab ich noch nix gehört.
Na ja, ich denke, wenn da was am Knochen wär hätte man das bestimmt auf dem CT gesehen, oder?

Und mit deiner Angst glaube ich, dass das irgendwann noch ganz verschwinden wird. Ich hatte ja auch ne Zeit lang täglich diese Panikattacken und mit den richtigen Gedanken und ein wenig Kraft geht das schon vorbei. Ich weiss nicht, ob es eine Rolle spielt wie lange man das hat bevor man selbst eingreift. Also, ob die Heilung dann länger braucht, wenn man der geschichte erst mal freien Lauf gelassen hat aber ich bin fest davon überzeugt, dass es geht. Anfangs dachte ich auch ich müsste stationär irgendwohin und dass es nie mehr in ordnung werden wird aber wenn mal eine gewisse grenze überschritten ist geht es immer einfacher und schneller.
Ich hab momentan garkeine Angst mehr, ich hab mehr noch mit Benommenheit und Dauerschwindel zu kämfen aber es wird besser.
Mir fällt es immernoch sehr schwer in Momenten, in denen es mir schlechter geht auch wirklich daran zu glauben, dass es ganz weg geht aber dann denk ich immer daran, dass es mir ja auch net besser gehen würde, wenn es für immer so bleiben würde.

Vielen Dank noch für deine Hilfe und dafür dass du dich extra für mich erkundigt hast)
Würd mich freuen wieder von dir zu hören.

GVLG Janina

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1. Juli 2008 um 22:37
In Antwort auf johana_12173650

Hallo Ihr alle
Man bin ich vielleicht froh hier so viele Geschichten zu lesen einiges spiehelt sich auch bei mir wieder habe seid 3 jahren mit der panik zu tun bin aber auch vor 3 jahren sofort in behandlung gegangen und hab mich von meinem damaligen freund getrennt und lebe seid dem mit meinem sohn 6j. allein wenn ich ihn nicht zu versorgen gehabt hätte weiß ich nicht was aus mir geworden wäre ich wäre warscheinlich den ganzen tag zu hause geblieben und würde kein bus und keine bahn mehr fahren aber hab ich nicht ich kann alles wieder fahren und ich hab endlich einen führerschein gemacht ohne panik attaken aber ich glaube die gehn nicht ganz weg oder?? hatte letzte woche eine seid einem jahr mal wieder aber ich glaub man sollte sich nicht davon beirren lassen es kommen bestimmt immer mal hochs und tiefs
lgHeike

Hallo
Ekieh)
Hast du denn nur in bestimmten Situationen Panik oder einfach so ne Attacke? Also ich denke mal nur beim Bus und Bahnfahren, so wie du es beschreibst, oder? Hast du auch Schwindel und so ne Benommenheit? Also so is es zumindest mal bei mir.
Ich denke das wird alles wieder verschwinden. Was hat denn dein Therapeut dazu gesagt? Hast du ihm mal diese Frage gestellt? Also ich bin ja voll davon überzeugt aber es is natürlich immer hilfreicher sowas von einem Therapeuten zu hören.
Hat sich dein Zustand denn in den 3 Jahre Therapie auch verbessert?
Ich hab keine Ahnung wie lange sowas dauert, weil ich ja jetzt "erst" seit 8 Monaten damit zu kämpfen hab aber 3 Jahre hört sich für mich schon viel an. Kannst ja mal wieder Bericht erstatten)

Vlg Janina

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3. Juli 2008 um 12:23
In Antwort auf bruna_12282667

Hallo
Ekieh)
Hast du denn nur in bestimmten Situationen Panik oder einfach so ne Attacke? Also ich denke mal nur beim Bus und Bahnfahren, so wie du es beschreibst, oder? Hast du auch Schwindel und so ne Benommenheit? Also so is es zumindest mal bei mir.
Ich denke das wird alles wieder verschwinden. Was hat denn dein Therapeut dazu gesagt? Hast du ihm mal diese Frage gestellt? Also ich bin ja voll davon überzeugt aber es is natürlich immer hilfreicher sowas von einem Therapeuten zu hören.
Hat sich dein Zustand denn in den 3 Jahre Therapie auch verbessert?
Ich hab keine Ahnung wie lange sowas dauert, weil ich ja jetzt "erst" seit 8 Monaten damit zu kämpfen hab aber 3 Jahre hört sich für mich schon viel an. Kannst ja mal wieder Bericht erstatten)

Vlg Janina

Empfehlung
hallo ihr lieben,
habe mir gestern ein buch gekauft was ich begeistert verschlungen habe und was mir schonmal sehr geholfen hat!
"Wenn plötzlich die Angst kommt" von Roger Baker.
dort wird zum beispiel schritt für schritt erklärt was sich genau im körper bei einer pa abspielt.das hat mir sehr geholfen und ich denke man kann gleich ganz anders mit den symptomen umgehen da man endlich versteht was im körper los ist.die angst vor der ungewissheit war bei mir gleich völlig weg, dieses denken-oh gott was ist das denn jetzt schon wieder??!
ich kann allen dieses buch wirklich nur empfehlen,ich habe es bei amazon bestellt für nur 4 euro!
der autor ist klinischer psychologe in england und litt selber eine zeitlang unter pa.
ich habe schon viele bücher gelesen aber keines hat mir so gut geholfen wie dieses!
lg anubis

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6. August 2008 um 2:16
In Antwort auf dosia_12080679

Hallo rexxy,
ich kenne sowas auch sehr gut. Ich mache mir auch über so viele Dinge gedanken, was wäre wenn jetzt eine bestimmte Person stirbt, oder was alles passieren könnte bei zum Beispiel nur ner 5-minütigen Autofahrt- ich male mir dann echt die schlimmsten Sachen aus. Aber auch andere Dinge wie z.B. wie irgendwer was gemeint hat, ich beziehe alles so sehr auf mich und nehme alles persönlich. Hast du körperliche Beschwerden? Bei mir ist es so das ich einen Dauerschwindel habe, und ständig Angst habe umzukippen, dann leide ich noch unter ziemlich starker Übelkeit, Durchfall,Atemnot, Druck im Kopf und das Gefühl "nicht ganz da" zu sein, ich bin durchgehend müde und fühle mich im allgemeinen ziemlich krank. Ich habe schon diverse Arztbesuche hinter mir von der Magenspiegelung bis hin zum Kernspintomogramm vom Kopf- alles ohne Befund. Bei mir konnte auch "nur" eine Angst und Panikstörung festgestellt werden. Wie äußert sich das bei dir? Bekommst du Panikattacken wie aus heiterem Himmel? Oder kommen die verstärkt wenn du über irgendetwas grübelst?
LG

Willkommen im Team.
Du sprichst mir aus der Seele - genau dasselbe habe ich auch. Es tut gut zu wissen, dass es auch anderen so geht...
Ich kann auch keine Kritik vertragen. Ich münze das sofort darauf, ich sei inkompetent und zu blöd für alles.
Ich habe oft Panikattacken und Stimmungslöcher indenen mein Kopf schmerzt, ich das Gefühl habe abwesend zu sein und mein Kreislauf einfach streikt.
Eigentlich bin ich körperlich gesund. Als ich klein war, hatte ich immer ganz schlimme Magenschmerzen. Ich ging zum Arzt - er sagte mir, ich sei zu ehrgeizig. Ich würde jeden Rückschlag zu ernst nehmen und das würde auf den Körper schlagen.
Als würde ich mir selbst Prügel verpassen.
Vor allem wenn ich über den Tod und so nachdenke kommt Panik auf. Wenn ich eine Krankenwagensirene höre denke ich sofort an Krebs, AIDS und dass ich das auch kriegen könnte. Es ist hart...

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11. August 2008 um 10:27

Ich kenn das
hallo,

das was du geschrieben hast das kenn ich nur zu gut.ich weiß wie du dich fühlst und ich weiß das es sehr schlimm ist für dich.Ich habe das sehr lange gehabt und es war schon so soger das ich nichmal raus gehen konnte,ich habe 3 jahre eine therapie gemacht und muss sagen heute das ich zwar nicht ganz gesund bin aber ich weiß wie ich umgehen soll wenn ich die angst bekomme.Ich verstehe heute warum ich das hatte!Es war für mich sehr schwer dann ich war alleine mit meine krankheit,ich konnte niemanden was sagen was ich habe weil ich selber mich nicht verstehe konnte.Ich habe gekämpft gegen die krankheit und ich habe denn kampf gewohnen.Glaube an dich selber das du es schaffen wirst, lass die von niemamden einreden das du am spinnen bist denn das bist du nicht!Du bist nicht alleine mit deinen ängsten.

LG Agnes

www.schicksals-schlaege.de

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12. August 2008 um 14:50
In Antwort auf elea_12827936

Empfehlung
hallo ihr lieben,
habe mir gestern ein buch gekauft was ich begeistert verschlungen habe und was mir schonmal sehr geholfen hat!
"Wenn plötzlich die Angst kommt" von Roger Baker.
dort wird zum beispiel schritt für schritt erklärt was sich genau im körper bei einer pa abspielt.das hat mir sehr geholfen und ich denke man kann gleich ganz anders mit den symptomen umgehen da man endlich versteht was im körper los ist.die angst vor der ungewissheit war bei mir gleich völlig weg, dieses denken-oh gott was ist das denn jetzt schon wieder??!
ich kann allen dieses buch wirklich nur empfehlen,ich habe es bei amazon bestellt für nur 4 euro!
der autor ist klinischer psychologe in england und litt selber eine zeitlang unter pa.
ich habe schon viele bücher gelesen aber keines hat mir so gut geholfen wie dieses!
lg anubis

Ich hänge mich an
Ich leide ebenfalls unter Angst und Panikattacken.

Heute geht es mir z.B. wieder ziemlich besch*ssen.
Kopfschmerzen, Schwindel, das Gefühl umzufallen und sofort denke ich über einen Schlaganfall nach, weil ich vor ein paar Tagen gehört habe, dass sich ein SChlaganfall durch Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit zeigt.

Ich habe oft Angst, dass es nicht mehr die Psyche ist, und das ich - wenn ich es ignoriere - eine schlimme Krankheit nicht sofort behandele.

Aber dann geht es mir wieder besser, und ich weiß, dass alles nur Fehlsteuerungen sind.


LG

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