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Wer bin ich? Wie finde ich zu mir selbst?

30. November 2016 um 9:51 Letzte Antwort: 16. Dezember 2016 um 13:00

Hallo,

seit einiger Zeit bin ich total durcheinander. Ich wusste immer, was ich wollte und wer ich bin. Zurzeit weiß ich aber gar nichts mehr. Ich habe das Gefühl, dass eine große innere Stimme mir etwas sagen will, aber ich verdränge sie und habe Angst vor ihr. Weiß aber nicht wieso. Ich habe das Gefühl, für größeres bestimmt zu sein als für das, was ich zurzeit tue. Meinen Job habe ich bereits gekündigt, weil ich mich dort zu klein gefühlt habe (obwohl ich wirklich sehr gut verdient habe und eine gute Position hatte). Warum bin ich nur so durcheinander? Kann mir jemand helfen?

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30. November 2016 um 21:48
In Antwort auf an0N_1235846599z

Hallo,

seit einiger Zeit bin ich total durcheinander. Ich wusste immer, was ich wollte und wer ich bin. Zurzeit weiß ich aber gar nichts mehr. Ich habe das Gefühl, dass eine große innere Stimme mir etwas sagen will, aber ich verdränge sie und habe Angst vor ihr. Weiß aber nicht wieso. Ich habe das Gefühl, für größeres bestimmt zu sein als für das, was ich zurzeit tue. Meinen Job habe ich bereits gekündigt, weil ich mich dort zu klein gefühlt habe (obwohl ich wirklich sehr gut verdient habe und eine gute Position hatte). Warum bin ich nur so durcheinander? Kann mir jemand helfen?

Da muss ich an ein Lied von Alessia Cara "Ich wusste, dass ich für etwas Größeres und Besseres bestimmt war, aber ich habe nie ein Wort gesagt. Ich dachte, es gäbe nur diesen Raum (sie meint das Schlafzimmer) für meine Träume in meinen Träumen also schlief ich und wiederholte es. Ich wusste nicht, wo es mich hinführt, aber ich war so sehr darin verliebt." Ich denke, das passt perfekt zu deiner Situation. Probiere neue Sachen aus, finde neue Hobbys, mache dir eine Liste, was du noch alles erleben willst. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um dein 'wahres Ich' zu entdecken  

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2. Dezember 2016 um 12:41

Erinnere dich! Geh zurück an den Ursprung! Zurück zum Moment, zum Jetzt! Es gibt diese Momente immer wieder mal im "dualen Leben", etwas geht zu Ende und noch nichts neues Beginnt... Diese Leere, diese "Nichtsheit" macht uns Personen schwer zu schaffen...sehen wir uns doch als "Etwas" und nicht als "Nichts". Lass es zu... wieder der Moment sein! Erinnerst du dich daran, der Moment zu sein, erkennst du auch schlagartig deine Vollkommenheit! Aus dieser Vollkommenheit heraus ist alles was dir nun in Zukunft begegnet "etwas höheres"! So gesehen hat die Stimme schon recht... Doch zwei Tipps auf den Weg: 1. Gottes Handeln ist kein menschliches... Gott kennt keine Moral, er ist A-Moralisch, will heissen, weder Moralisch noch Unmoralisch. 2. Als du geboren wurdest, hattest du diesen Moment: Du warst das was Du sein wolltest, und das was war, wolltest Du sein. Im weiteren Verlauf deines Lebens wurde dir gesagt, was du zu sein hast, und was du zu wollen hast....Erinnere dich! Liebe & Grüsse - Nondual

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5. Dezember 2016 um 17:45

Ich habe diese Frage noch nie verstanden. "Wer bin ich ?"

Schaut in den Spiegel, dann seht ihr wer ihr seit. Ich kenne niemanden im Berufsleben oder irgendwo anders in der Realität, der sich diese Frage gestellt hat. Diese Frage ist überflüssig und ich glaube auch nicht, daß irgendwo sonst auf der Welt schon mal jemand eine konkrete Antwort darauf gefunden hat. Wichtig ist, daß man im großen und ganzen weiß, was man will und vor allem auch weiß, was man nicht will.

Greetings ...................... lemmi 

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5. Dezember 2016 um 21:21
In Antwort auf anise_12904249

Ich habe diese Frage noch nie verstanden. "Wer bin ich ?"

Schaut in den Spiegel, dann seht ihr wer ihr seit. Ich kenne niemanden im Berufsleben oder irgendwo anders in der Realität, der sich diese Frage gestellt hat. Diese Frage ist überflüssig und ich glaube auch nicht, daß irgendwo sonst auf der Welt schon mal jemand eine konkrete Antwort darauf gefunden hat. Wichtig ist, daß man im großen und ganzen weiß, was man will und vor allem auch weiß, was man nicht will.

Greetings ...................... lemmi 

Liebe/r Lemmi

Die Frage: Wer bin ich wirklich? ist Kern jeglicher realität! bzw. das wo du denkst zu sein ist entscheidend für das was du Realität nennst. Erinnerst du dich an dein wares Wesen, wirst du sehen wie fiktiv deine Realität ist bzw. war....
Einziges Problem: Du weisst aus diesem Standpunkt garantiert nicht was du willst!

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6. Dezember 2016 um 11:53
In Antwort auf nondual

Liebe/r Lemmi

Die Frage: Wer bin ich wirklich? ist Kern jeglicher realität! bzw. das wo du denkst zu sein ist entscheidend für das was du Realität nennst. Erinnerst du dich an dein wares Wesen, wirst du sehen wie fiktiv deine Realität ist bzw. war....
Einziges Problem: Du weisst aus diesem Standpunkt garantiert nicht was du willst!

Mmmmmh, vielleicht reicht mein geistiger Horizont einfach nicht aus, um deine gut gemeinten Worte zu verstehen bzw. zu begreifen.
Was ich denke zu sein, soll entscheidend für das sein, was ich Realität nenne ?!?
Vielleicht fehlt mir auch ein Gen, um darin überhaupt einen Sinn zu erkennen.
Die Realität ist doch das, was ist und nicht das was ich denke. Es gab mal ne Zeit, da haben so religiöse Fanatiker gedacht, die Erde ist ne Scheibe und die ganze Welt dreht sich um die Erde. Dann kamen einige Menschen die nicht nur selbständig gedacht sondern selbständig nachgedacht haben. Sie haben erkannt, daß die Erde eine Kugel ist und sich um die Sonne dreht. Die religiösen Fanatiker ( Papst und Konsorten ) sahen wie ihre gedachte Realität arg ins Wanken geriet und haben unter Anwendung grausamer Todesstrafen versucht den Menschen weiterhin ihr Hirngespinst von einer Scheibe namens Erde als Realität zu verkaufen.
Naja und heute weiß jedes kleine Kind, daß sich die r.F von damals eine vollkommen falsche realität ausgedacht haben.
Ich denke ( das lässt sich leider nicht immer verhindern ) daß sich die Frage "Wer man ist" wenn überhaupt dann erst im Laufe des Lebens beantwortet.
Wie komme ich mit Prüfungen klar ?
Wie verhalte ich mich, wenn ich mal echte Zivilcourage zeigen muss ?
Wie komme ich in einer Beziehung klar ?
Bin ich immer ehrlich zu mir selbst und / oder zu anderen ?
Reflektiere ich mich immer ausreichend ?
Was lerne ich oder lerne ich überhaupt aus meinen Fehlern ? 
Kann ich selbständig Gut und böse unterscheiden ?
Kann ich überhaupt selbständig denken oder lerne ich "das ganze leben nur auswendig" ?
Bin ich ein Schaf in der großen Herde und laufe immer schön mit dem Hauptstrom mit ?
Oder bin ich gar ein schwarzes Schaf, was letztenendes auch nur ein Schaf ist ?!

So langsam frage ich mich auch, "wer bin ich eigentlich" ?....................


Naja, im Grunde wollte ich auch nur helfen, indem ich davon abraten wollte, sich die Frage nach dem eigenen Ich zu sehr zu Herzen zu nehmen, da ich in der Realität die Feststellung gemacht habe, daß die Menschen die sich diese Frage nicht stellen, wesentlich leichter durchs Leben kommen als jene, die immer nach einem tieferen Sinn suchen und letztenendes Tabletten nehmen, weil sie einfach keine befriedigenden Antworten auf ihre Fragen bekommen.
Das ist jetzt alles natürlich etwas pauschal formuliert aber ich wollte hier ja jetzt auch kein Buch schreiben. Was ich im Grunde gar nicht könnte, denn dann müsste ich mich wesentlich wissenschaftlicher damit beschäftigen und das ist ja genau das, was ich nicht will.

Is nich von mir aber man könnte auch sagen :

Das ganze Leben ist ein Quizz und wir sind nur die Kandidaten !

"Money is the root of all evil" ................................ ( der ) lemmi

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6. Dezember 2016 um 13:10

hey Lemmi

Mir geht's nicht um's verstehen (Verstand) oder ums Begreifen (Sinne).

Mir geht's darum was vor (oder hinter) jeglichem Verstand, vor (oder hinter) jedem Sinn steht.

Was braucht es, um zu erfahren "ich bin"?
Was ist das, was niemals nicht ist?
Was muss, oder musste ich für meine Existenz tun?

Rupert Spira (Advita Meister) und schon etliche Meiste vor ihm, weisen darauf hin, dass es nur Wahrnehmung bzw. Bewusstsein gibt. Und - dein Motto wird hier bestätigt - es kein "wahres Ich" gibt, das gesucht, geschweige gefunden werden müsse... (hier verlieren sich wohl so einige Mitmenschen die uns lieb sind).
Vielmehr gibt es NUR Bewusstsein, ohne etwas zweites.
Bewusstsein dient hier als Begriff für das Unbegreifliche.
Da es nichts anderes gibt wie Bewusstsein ist es eigentlich offensichtlich, dass dies unsere wahre Identität ist. 
Vielleicht konnte ich dir damit einwenig die Angst nehmen vor dem Prozess der Selbstfindung. Es geht nicht darum sich selbst zu finden, es geht darum, das 'sich' (das selbstgeschaffene Ich / Fiktion) aufzulösen oder zumindest zu entdecken und damit sogleich zu relativieren.

Das Buch das du nicht schreiben willst weil es ja auch wissenschaftlich fundiert sein muss hat jemand anderes (hihi) bereits geschrieben. Danke dafür!

Im Netz findest du vielleicht ein par Leseproben...
Autor: Peter Pfrommer
Titel: Die Entdeckung der Ichlosigkeit

Liebe & Grüsse - Nondual





 

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7. Dezember 2016 um 13:08

High Nondual ( alias Singual ? )ich bin schon vollkommen zufrieden, daß mein Motto auch in wissenschaftlicher Hinsicht bestätigt wird. Ich weiß nicht, ob das ok ist, wenn wir hier jetzt aus dem Thread ein Zwiegespräch machen aber ich finde die drei "Was - Fragen" , die Du weiter oben stellst doch irgendwie interressant."Was braucht es, um zu erfahren, ich bin" ? ...... könnte ich vieleicht noch beantworten."Was ist das, was niemals nicht ist" ? ...... eine Fragestellung mit doppelter Verneinung. Könnte man also auch fragen, "Was ist das was immer ist" ?? ..... da wäre meine kurze und knappe Antwort : Das Universum ! ....... ( ....... und was ist das Universum ? )Die interressanteste Frage ist für mich, "Was musste ich für meine Existenz tun" ?Eine Antwort auf diese Frage zu haben, käme für mich dem Zustand gleich, alles zu wissen ! Ich müsste wissen, was war vor meiner Zeugung und was kommt nach meinem Leben. Vor meiner Zeugung war die Liebe ! Ich bin ein Kind der Liebe meiner Eltern. Aber auch der rein körperlichen Lust. Deshalb versteh ich immer nicht, warum die Kirche da so ein Brimborium draus macht. So von wegen kein Sex vor der Ehe und Sex ist doch schmutzig und so. Wie kommen die auf so einen Scheiß ? Ich kann also nach meinem gegenwärtigen Wissensstand nur sagen, daß ich rein gar nichts für meine Existenz tuen musste. Ich kann natürlich auch tausende von Möglichkeiten in Betracht ziehen, die aber alle nur reine Spekulation wären und das wäre so ähnlich, wie wenn ich mir ein Abbild von Gott machen würde. Und obwohl ich mit dem ganzen Religionskram nicht voll auf einer Wellenlänge bin, so leuchtet mir doch das Gebot ein,Du sollst Dir kein Abbild von Gott erschaffen. Es liegt wohl in der Natur des Menschen, daß er über all diese Dinge auch mal nachdenkt aber die Kernfragen des Lebens sind doch :Wo gibt es was zu essen ?Wo gibt es was zu trinken ?Wo ist ein gutes Klima zum Leben ?Was ist Gut und was ist böse ?.... da gibt es wohl schon noch mehr wichtige Fragen aber im Moment fallen mir keine wichtigeren Fragen ein.Kann sein, daß meine Ansichten / Erkenntnisse für Dich, der in diesem Thema wesentlich belesener ist als ich, zu oberflächlich und geradezu lächerlich erscheinen aber es macht mir echt Spaß meine Sicht der Dinge einfach nur mal so darzulegen.Greetings ...................... lemmi 

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7. Dezember 2016 um 13:14

Ich habe sehrwohl Absätze und Zwischenräume gelassen !
Keine Ahnung, warum hier alles sozusagen in einem Satz steht !

Naja .... Computer  ...... was solls ?! .......................... lemmi

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12. Dezember 2016 um 16:53
In Antwort auf anise_12904249

Ich habe sehrwohl Absätze und Zwischenräume gelassen !
Keine Ahnung, warum hier alles sozusagen in einem Satz steht !

Naja .... Computer  ...... was solls ?! .......................... lemmi

Das ist das coole an unserem Verstand, er ist sich bewusst, lediglich als Bewusstsein zu existieren.
Doch der Verstand macht stehts ein Bild von dir: Das finde ich gut / Das schlecht... Hier ist das Klima gut für mich zum leben, hier schlecht...
Der fehler liegt bei der "Philosophie des separaten Wesen". Obwohl die Masse sich als "separates Wesen" sieht, heisst dies noch lange nicht, dass wir dies auch sind.
Unser Verstand akzeptiert das Göttliche, erkennt sogar, dass er sich kein Bild davon machen kann/soll.Doch, dass es bereits eine Illusion ist, ein separates Wesen mit einem freien Willen zu sein, das sich in seiner Umwelt behaupten muss, kann unser Verstand nicht erkennen. Es liegt hinter Raum, Zeit und Masse und besteht nicht aus Zwei(oder mehr) es ist EIN WIRKEN. Dieses Wirken kann kein Objekt innerhalb der Realität sein...von diesem Wirken zu wissen bedeutet, dieses Wirken zu sein!
 

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12. Dezember 2016 um 17:46

Ui yui yui .....

da haben wir ein weiteres ganz großes problem. Jedenfalls habe ich da ein großes Problem.

Da soll etwas sein ( ich will das gar nicht abstreiten, kann es aber auch nicht einfach so hinnehmen ) was hinter Raum, Zeit und Masse liegt. Ein Wirken soll das sein ...... und von diesem Wirken zu Wissen bedeutet, dieses Wirken zu sein. Boing ??!? ..... ich geh dann mal ins Tor, denn da komme ich vom Verstand her einfach nicht mehr mit.
Bisher wurde mir der ganze Scheiß, der in der Welt so passiert immer damit erklärt, daß jeder Mensch von Gott seinen eigenen freien Willen bekommen hat. Und das Gott eben deshalb z.B. bei einer Vergawaltigung nicht eingreift. Wenn ich Gott wäre, so würde der Vergewaltiger genau in dem Moment einen tödlichen Gehirnschlag bekommen, wo er zum ersten mal auch nur im Ansatz an eine Vergewaltigung denkt.
Wenn ich das nun also versuche zu verstehen, dann bedeudet "Deine These" für mich, das es im Grunde keine Täter und keine Opfer gibt denn es gibt kein "separates Wesen" und alles passiert nur aus dem Wirken heraus. Alles ist Eins !
Ok, sowas höre ich ja auch schon lange und ich halte das auch nicht für ausgeschlossen aber es ist doch letztendlich nur eine Theorie oder gibt es dafür eindeutige und unmissverständliche Beweise ? Für mich bleibt auch das erst mal eine Glaubensfrage.

Greetings ..................... lemmi 

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12. Dezember 2016 um 18:33
In Antwort auf anise_12904249

Ui yui yui .....

da haben wir ein weiteres ganz großes problem. Jedenfalls habe ich da ein großes Problem.

Da soll etwas sein ( ich will das gar nicht abstreiten, kann es aber auch nicht einfach so hinnehmen ) was hinter Raum, Zeit und Masse liegt. Ein Wirken soll das sein ...... und von diesem Wirken zu Wissen bedeutet, dieses Wirken zu sein. Boing ??!? ..... ich geh dann mal ins Tor, denn da komme ich vom Verstand her einfach nicht mehr mit.
Bisher wurde mir der ganze Scheiß, der in der Welt so passiert immer damit erklärt, daß jeder Mensch von Gott seinen eigenen freien Willen bekommen hat. Und das Gott eben deshalb z.B. bei einer Vergawaltigung nicht eingreift. Wenn ich Gott wäre, so würde der Vergewaltiger genau in dem Moment einen tödlichen Gehirnschlag bekommen, wo er zum ersten mal auch nur im Ansatz an eine Vergewaltigung denkt.
Wenn ich das nun also versuche zu verstehen, dann bedeudet "Deine These" für mich, das es im Grunde keine Täter und keine Opfer gibt denn es gibt kein "separates Wesen" und alles passiert nur aus dem Wirken heraus. Alles ist Eins !
Ok, sowas höre ich ja auch schon lange und ich halte das auch nicht für ausgeschlossen aber es ist doch letztendlich nur eine Theorie oder gibt es dafür eindeutige und unmissverständliche Beweise ? Für mich bleibt auch das erst mal eine Glaubensfrage.

Greetings ..................... lemmi 

Der unmissverständliche Beweis liegt in der Frage: Wer bin ich wirklich!

Liebe es wenn sich Kreise schliessen

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13. Dezember 2016 um 12:40

Hehe, sorry aber nimm es mir bitte nicht übel, wenn ich darüber noch weiter nachdenken muss.
Der Groschen ist da bei mir noch nicht gefallen.
Ich mache es mir aber auch sehr gern so einfach wie möglich. In der Bibel und im Koran sollen ja auch so viele Texte sein, die irgendwie nicht so eindeutig formuliert sind, so daß viel Interpretationsspielraum übrig bleibt. Ich finde aber, daß die Wahrheit eindeutig und unmissverständlich sein sollte. Deshalb stelle ich beide Bücher sehr in Frage. Es sollte doch gewährleistet sein, daß das Wort Gottes auch von dem letzten Dulli hier auf Erden ( also auch von mir ) eindeutig und unmissverständlich verstanden werden kann.

Aber gut, ich muss nachdenken ............................ lemmi

 

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16. Dezember 2016 um 10:51

Eine (letzte) Hilfestellung: Die Geschichte, die uns der Verstand (Geist) darüber erzählt, was und wo der Körper ist, sollten wir nicht glauben. Wir sollten uns nur auf die Tatsachen unserer Erfahrung verlassen und das bedeutet: auf diese momentane Erfahrung. Das ist der Realitätstest, der Wahrheitstest. Für diese Untersuchung müssen wir so unbefangen sein wie ein Kind und so aufrichtig wie ein Wissenschaftler. Unbefangen in dem Sinne, dass wir jede Erfahrung so nehmen, als würden wir sie zum ersten Mal erfahren, was ja auch tatsächlich der Fall ist. Und aufrichtig in dem Sinne, dass wir bei unserer momentanen Erfahrung bleiben und zwischen dem unterscheiden, was wir glauben zu erfahren, und dem, was wir tatsächlich erfahren. Nehmen Sie zum Beispiel ein Geräusch, von dem normalerweise die Vorstellung entwickelt würde, dass es in der Ferne stattfinde. Verwerfen Sie jegliche Geschichte, die uns der Verstand über die Natur und den Ursprung des Geräusches erzählt. Erscheint dieses Geräusch nicht an der gleichen Stelle wie die Gedanken und Empfindungen? ... Gibt es eine Grenze oder Schnittstelle zwischen dem Geräusch und dem wahrnehmenden Bewusstsein? Nein!
- Rupert Spira 

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16. Dezember 2016 um 13:00

Ich muss jetzt ehrlich sagen, daß es in meiner mir speziell ureigenen Natur liegt, auszusteigen, wenn es meinen Horizont übersteigt. Dieser Punkt kommt bei mir meistens sehr schnell und ist hier bei diesem Thema auch schon längst erreicht.
Es tut mir leid, wenn wir hier nicht weiter "auf Augenhöhe" über den Zustand des Seins weiterphylosophieren können.
Ich habe weder die Lust, noch sehe ich für mich persönlich die Notwendigkeit noch tiefer in diese ( anti ) Materie einzusteigen. Ich habe die Befürchtung, daß ich mir meine Synapsen im Kopf zu sehr verkurbele, wenn ich versuche das alles zu verstehen, was Rupert Spira schreibt, bzw. denkt. Irgendwie erinnert mich das ein wenig an Castaneda, der sich wohl ähnliche Gedanken gemacht haben soll. Damals hat ein Schulkamarad Castaneda gelesen und sich wenig später das Leben genommen ...... ich bitte um Entschuldigung, sowohl bei meinem Schulkamaraden ( weil ich seine Story hier so vereinfacht rüberbringe ) als auch bei Dir, wenn der Vergleich Spira und Castaneda zu weit hergeholt ist. Ich musste das aber tun, weil ich damit meine "Angst" - mich in dem Thema zu sehr zu verlieren - verdeutlichen wollte.
Ich gehe also wie üblich den Weg des geringsten Widerstands und fasse das ganze für mich kurz und knapp zusammen. Genau aus dem selben Grund, aus dem Wasser nicht bergauf fließt.
"Lebe den Moment" / "Sei Du selbst der Moment" ( wie Du bzw.Spira weiter oben schon geschrieben hast ).
Das allein zu beherzen ist schon schwierig genug, denn es passiert mir nur all zu oft, daß ich einen super Song - der gerade aus meinen Boxen schallt - nicht richtig wahrnehme, weil die Gedanken in meinem Kopf "zu laut" bzw. zu dominant sind.
Mach Dir also um mich keine Sorgen ....... auch wenn die ganze Welt meinen würde, ich bin psychisch Krank oder ich lebe am Leben vorbei oder sonst irgendetwas, so muss ich doch sagen, "es is ok, alles auf dem Weg" . Hauptsache es groovt !!!

Greetings ........................... lemmi

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