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Wenn nur noch Traurigkeit bleibt

24. Februar 2010 um 21:06

Liebes Forum,
ich versuche es kurz zu machen. Meine Tochter (17) war fast 3 Jahre mit ihrem Freund zusammen. Wir wurden eine Familie, ich nahm ihn an wie meinen eigenen Sohn, und ich wurde ihm nicht nur Schwiegermutter in spe, sondern auch Vertrauensperson und gute Freundin. Er involvierte sich über die Jahre in unsere Familie, ging ein und aus. Es folgten wunderschöne Urlaube, für die ich ihm das Geld vorgestreckt habe, unvergessliche Momente, aber auch traurige Momente, wie Sterbefälle usw. Immer waren wir ein echtes Team, und ich u der Rest der Familie dachte, es würde ewig so bleiben. Im November eröffnete er meiner Tochter, eine Auszeit zu brauchen.... Die Auszeit war eine neue Freundin....So ist er aus unser aller Leben gegangen, ohne ein einziges Wort zu mir oder der Familie. Ich habe ihn schon oft seitdem gesehen, zb in der Kirche zum Krippenspiel, er stand 2m neben mir und hat nicht mal gegrüsst, geschweige denn ein Frohes Fest gewünscht. Weitere dieser Situationen folgten. Bei der neuen Freundin geht er schon ein und aus, und uns hat er wohl vergessen, das tut so weh. Wie damit umgehen?

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6. März 2010 um 18:58

Die gleiche Traurigkeit das gleiche Problem
Hallo pinkjessy,
deine Geschichte hat mich so sehr angesprochen, weil ich fast das gleiche erlebt habe. Auch meine Tochter(19) hatte 3 Jahre einen festen Freund den wir liebgewonnen hatten. Er wohnte übers Wochenende bei uns und fuhr ebenfalls mit uns mehrmals in Urlaub. Er war wie ein Sohn für uns. Das letzte Jahr verlief allerdings anders. Die beiden stritten immer mehr miteinander. Es war furchtbar so machtlos zuzusehen. Es war schließlich meine Tochter, die eine Auszeit wollte. Nach einer Woche war es schließlich aus. Ich verfiel regelrecht in Depressionen. Es war fast so, als sei jemand gestorben. Meine Tochter verstand mich nicht. Wir stritten heftig darüber. Sie verliebte sich neu in jand anderen. Ich hatte mir geschworen, es nie wieder so weit kommen zu lassen. Aber es ist wieder passiert. Es ist mittlerweile 1 Jahr vergangen. Der neue Freund ist wieder in unsere Familie intrigiert. Zur Zeit streiten die beiden aber wieder und ich habe furchtbar Angst, dass sie sich trennen. Verstehe also deinen Schmerz. Man kann damit schlecht umgehen und keiner versteht einen. Die Machtlosigkeit macht einen total fertig. Auch mir konnte bisher keiner helfen. Vielleicht können wir uns gegenseitig trösten.

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