Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Wenn ich meiner eigenen mutter egal bin..

Letzte Nachricht: 2. September 2015 um 19:31
A
an0N_1203761699z
18.06.15 um 21:05

Hallo vlt kennt jemand dieses Problem oder kann mir Tipps geben.. Mein Vater ist vor 2 Jahren gestorben. Ich muss dazu sagen das er jahrelang schon schwer krank war und meine Mutter sich immer um ihn gekümmert hat. seitdem er nicht mehr da ist, hat sie sich total verändert. Sie geht ständig feiern, überlässt mir den ganzen Haushalt und ich muss mich alleine um unseren Hund kümmern.. sie muss zwar viel arbeiten aber sie ist ständig mir gegenüber genervt und sucht ständig gründe wo sie sich drüber aufregen kann zb. wenn ich mal vergessen habe den müll rauszubringen.. wenn ich ihr von Problemen erzähle ist es ihr egal.. vor ihren Freunden ist sie immer total nett und ein komplett anderer Mensch als mir gegenüber... An Weihnachten ließ sie mich alleine zuhause sitzen und feierte lieber mit anderen..an muttertag hab ich ihr einen Kuchen gebacken und sie war nicht da.. 2 tage später konnte ich ihn weg werfen... ich fühl mich so alleine und bin total verzweifelt.. und ich kann ihr nicht mal meine Meinung sagen weil sie mich total blöd anmachen würde... meine Freunde raten mir das ich mir eine eigene Wohnung suchen soll aber dazu haben ich leider momentan kein geld weil ich gerade arbeitslos bin

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clelia_11959308
26.06.15 um 4:04

Vlt Hilft ein Brief, oder eine Nachricht
Vielleicht würde es Helfen einen Brief bzw. eine WhatsApp Nachricht oder sonst was zu schreiben, in der du ihr genau erklärst wie du dich fühlst. Ich denke es wäre ja in deinem Interesse das Verhältnis zu deiner Mutter wieder auszubauen und nicht vor dem Problem weg laufen ( Auszug). Du könntest z.B auch in der Nachricht einige positive Erlebnisse von euch beiden rein bringen und sie darauf aufmerksam machen das ihr euch verliert. Vlt kannst du dann auch mal 2-3 Tage bei deinen Freunden bleiben um sicher zu stellen das sie sich auch Gedanken macht.
Evtl. könntet ihr auch wieder gemeinsame Unternehmungen machen, wie zusammen feiern zu gehen.

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R
ragna_12734816
30.06.15 um 14:12

Schreib ihr einen Brief
in dem du beschreibst wie du dich fühlst usw. - vielleicht ändert sich ja was

Aber da du ja schon alt genug bist, muss sich deine Mutter nicht wirklich um dich mehr kümmern und da du arbeitslos bist, ist ja euer Haushalt deine einzige Aufgabe, also solltest du da auch alles gut in Schuß halten - diene Mutter finanziert dich wahrscheinlich.

Wenn du den Haushalt gemacht hast, dann unternimm was, lern Leute kennen, such dir Hobbies usw. damit du raus kommst.

Klar ist das schimm den Vater zu verlieren und dann auch dass die eigene Mutter sich nicht mehr richtig um einen kümmert, quasi beides hintereinander! Aber du bis vermutlich schon alt genug, um dein Leben selbst in die Hand zu nehmen und es ist doch schön, wenn deine Mutter den Tod deines Vaters überwunden hat und wieder raus geht, schließlich will sie vermutlich auch mal wieder einen Mann kennen lernen!
Dass sie sich schlecht behandelt geht aber auch nicht!
Aber da sie arbeitet und du nicht, muss dir klar sien, dass der Haushalt absolut gut geführt sein sollte - schließlich solltest du deiner Mutter so viel helfen wie möglich. Vielleicht kommt ihr besser klar, wenn du dich dieser Aufgabe richtig stellst und alles machst, was eine Hausfrau so tut.

Andernfalls zieh aus, bau dir ein eigenes Leben auf! Vielleicht braucht ihr auch einfach Abstand! Vielleicht wird sie durch dich immer wieder an IHren Verlust erinnert und das macht ihr zu scahffen - und deshalb verhält sie sich so wie sie es tut. Abstand wäre da sicher eine Lösung!

KEin Geld? Arbeitslosengeld beantragen - erklären, dasss deine Mutter und du kein gutes Verhältnis habt und du ausziehen möchtest - lies dazu was im I-net, die zahlen dir eine Wohnung, die Krankenversicherung + 400 Euro!

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piper_12775042
02.09.15 um 19:31

Also was ich zwischen den Zeilen lese...
Dann kommt es mir so vor das deine Mutter mit ihrer Trauer so umgeht das sie sie überspielt und auf "ich bin ultra glücklich macht", und dann ist natürlich auch klar weswegen sie dich gerade ausspart. Mir tut das echt leid für dich und deine Mutter das ihr beide ein Familienmitglied verloren hab. Ich kann dir bloß eine Sache raten, Gefühle wie deine Mutter hat sind ungefähr wie Schockzustände,die hören nach einer gewissen Zeit wieder auf. Und das was ihr hilft ist wenn du sie vielleicht in den Arm nimmst, weißt du wenn dein Vater jahrelang sehr krank war dann hat sich ihr Leben bloß darum gedreht wie das Essen auf den Tisch kommt (funktionieren) und ob dein Vater stabil ist (Sorgen). Da bleiben die umfassenden Gefühle einfach auf dem Weg und auch ihr Leben das sie leben sollte. Was sie jetzt macht ist die Verantwortung gegenüber dir zu entziehen (Mutter ist man sein leben lang ob mans will oder nicht), was dich zwar sauer macht, kann ich gut nachvollziehen und wenn du ihr dann die Meinung geigen willst, verdrückt sie sich. Erstmal brauchst du einen neutralen Untergrund, geh mit ihr vielleicht mal shoppen oder einen Kaffee trinken, versuch deine Wut zu vergessen, weil dahinter steckt eigentlich bloß Trauer, zum einen wegen ihr und zum anderen wegen deines Vaters. Nun der Punkt dahinter ist das sie dich früher oder später damit auch verliert und ich kann mir nicht vorstellen das sie das absichtlich macht. (Ich weiß nicht in welchen Verhältnis du zu ihr stehst) Überlegt vielleicht ob ihr zu einen Psychologen geht, um die Trauer besser in Griff zu bekommen. (Wenn sie nicht drauf eingeht und das nicht machen will, mach es alleine für dich, dann machst du es immerhin für dich, kann ihr ja auch helfen )

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