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Wenn es abend wird kommen die Panickattacken...

6. August 2007 um 14:04

Es hört sich vielleicht bescheurt an aber es ist so... und ich rede bzw. schreibe das erste mal darüber.

Es ist so sobald es abend wird bekomme ich Angstzustände es könnte ja heute nacht wieder eine Panickattacke kommen, wirklich...ich habe dann den ganzen Abend lang angst und mache mir gedanken darüber!

Meine Panickattacken sehen meist so aus, ich wache aus dem Tiefschlafe plötzlich auf, und bekomme Herzrasen wir verrückt habe überall kalter Schweiß und Kreislaufprobleme, naja das geht dann so ca. 30min. bis ich mich dann beruhigt habe und vor erschöpfung einschlafe!

Aber das schlimme ist nicht unbedingt die Panickattacke sondern ich bekommen die Attacke weil ich mir immer vorstelle was ist wenn mir jetzt niemand mehr helfen kann!! Keine Ahnung bei was, wenn ich zum Beispiel plötzlich Atemnot bekomme etc., das löst meine Attacken aus,deswegen habe ich sie auch meistens nachts denn da habe ich Angst denn es ist wie am Tag niemand da alle schlafen und niemand kann mir helfen oder ist da!!

Ich weiß das hört sich total verrückt an ich glaube das bin ich auch!

Aber warum diese Angst mir könne niemand helfen!! Was steckt dahinter??

Es würde mich wahnsinnig freuen wenn mir jemand Ratschläge, Tipps oder einfach nur zuhört!!

P.S. Zu meinem Leben ganz kurz: ich bin seit 6 Jahren glücklich und lebe mit meinem Freund zusammen, aber meine Eltern haben sich nach 26 jharen Ehe getrennt und seit dem herrscht ein Rosenkrieg, und wir mussten schlimme Todes Unfälle mitmachen!!


---Was steckt dahinter das ich diese Angst habe mir könne niemand mehr helfen!!!

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7. August 2007 um 11:41

-
Hallo,

das hört sich keineswegs bescheuert an. Ich kann davon ein Lied singen. Wache auch so ziemlich jede Nacht mit übelstem Herzrasen auf, gefolgt von Angst. Denke dann auch immer, ich kippe jede Sekunde um oder habe ds Gefühl kaum noch Luft zu bekommen.

Das ist die Macht der Gefühle, sie das auslöst. Du bist ja schon drauf eingestellt, dass du nachts Angst kriegst, also kommt sie auch, wie bei mir. Aber warum du das denkst, das kann die niemand sagen. Evtl liegt es an den Todes Unfällen wie du es nennst, oder du verarbeitest die Scheidung deiner Eltern auf diese Weise.
Bist du denn schonmal bei einem Neurologen oder Therapeuten gewesen? denn von allein wirst du das wahrscheinlich nicht weg kriegen.
Auf jeden Fall kannst du dir sicher sein, dass du mit dem Problem nicht allein bist.
Du musst einfach versuchen gegen die Angst anzukämpfen, am besten klappt sowas wirklich mit professioneller Hlfe.
wenn du privat schreiben magst, kannst du dich gern bei mir melden.

Alles Gute

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8. August 2007 um 0:00

Angststörung
Hallo,

also eigentlich hast du dir deine Frage was hinter deinen Ängsten steht, doch schon selbst beantwortet:"P.S. Zu meinem Leben ganz kurz: ich bin seit 6 Jahren glücklich und lebe mit meinem Freund zusammen, aber meine Eltern haben sich nach 26 jharen Ehe getrennt und seit dem herrscht ein Rosenkrieg, und wir mussten schlimme Todes Unfälle mitmachen!!"

Ich denke das dies die (Haupt-)Faktoren sind, wieso du plötzlich unter solchen Ängsten leidest.
Warum deine Ängste am Abend beginnen beschreibst du ja selber auch sehr schön. Denn der Tag ist belebt, es sind Menschen in deiner Nähe, du hast das Gefühl nicht allein zu sein. Am Abend ist es ruhiger, die Nacht bricht an, Schlafenszeit-die Zeit vor der du Angst hast.
Du hast einen ganz normalen Prozess durch gemacht, den viele Menschen mit Ängsten durchleben. Du hast eine Angst vor der Angst entwickelt, die manchmal sogar stärker ist, als die eigentliche Panikattacke.
Aber lass die Angst nicht dein Leben bestimmen! Du bist die die ihr Leben gestaltet und nicht die Angst! Mach dir das bewusst. Denke auch nicht du seist unnormal oder sonstiges, nein, du bist vollkommen gut so wie du bist. Deine Angst ist halt ein Symptom das etwas in deinem Leben aus den Fugen geraten ist, das etwas nicht mehr in Balance ist. Aber wie gesagt, du hast die Macht und die Kraft dein Leben selbst zu gestalten, deshalb kannst du auch die Angst überwinden und die Dinge die sie ausgelöst haben.
Such dir wirklich professionelle Hilfe, wer ein gebrochenes Bein hat, geht auch zum Arzt und versucht nicht selbst es wieder zu kurieren. Die Psyche hat auch ein recht durch einen Profi geheilt zu werden!
Aber es gibt dennoch einiges was man zusätzlich machen kann, damit die Ängste leichter zu bewältigen sind bzw. ihnen vorzubeugen.
# Lassen dich einmal körperlich untersuchen, so weißt du das wirklich keine physischen Beschwerden da sind (einmal, nicht immer wieder!)
# Analysieren nach jedem Anfall deine Angst und Panik am besten schriftlich!
# Bleib bei einer akuten Panikattacke nicht ruhig, sondern bewege dich!
Geh im Zimmer etwas hin und her, geh kurz zum Fenster, öffne es und Atme tief durch. Die Atmung ist sowieso sehr wichtig. Versuch langsam ein und aus zu atmen. Am besten langsam bis 4 zählen und gleichzeitig dabei einatmen und beim ausatmen auch auf 4 Zeiten.
#Sag dir während und nach einer Attacke (auch wenn es schwer fällt), dass du es aushälst was du jetzt fühlst. Du bist stark genug und stellst dich der Situation!
# Beobachte bei einer Panikattacke nicht den Körper, sondern die Umgebung! Versuch dich mind. 5 Minuten auf etwas anderes zu konzentrieren, Gegenstände, Musik, Bilder usw.
# Riechen an einen angenehmen Geruch, den du in deiner Wohnung verbreiten (z.B. ätherisches Öl).
# Betaste mit deinen Händen Dinge, die du magst, um sich wohl zu fühlen. Streichele ein Tier oder Stofftier, um andere Empfindungen zu bekommen.
# Bleibe bei einer Panikattacke im Hier und Jetzt, ohne negative Erwartungen!
# Stelle dich deinen größten Ängsten, die dich in Panik versetzen! Der Weg geht dahin wo die Angst ist, auch wenns erstmal schwer fällt.
#Denken daran, dass Panik eine normale Körperreaktion ist, nur übertrieben.
#Panik ist nicht schädlich oder gefährlich, nur sehr unangenehm.


Alles Gute für dich!


Erlerne eine Entspannungstechnik, um mit stressigen Situationen fertig zu werden. Besorge dir eine gute Entspannungs-CD oder besuche einen entsprechenden Kurs. Das ist ganz wichtig, auch um später nicht wieder nach der Therapie rückfällig zu werden.

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8. August 2007 um 10:30
In Antwort auf marisa_12533112

Angststörung
Hallo,

also eigentlich hast du dir deine Frage was hinter deinen Ängsten steht, doch schon selbst beantwortet:"P.S. Zu meinem Leben ganz kurz: ich bin seit 6 Jahren glücklich und lebe mit meinem Freund zusammen, aber meine Eltern haben sich nach 26 jharen Ehe getrennt und seit dem herrscht ein Rosenkrieg, und wir mussten schlimme Todes Unfälle mitmachen!!"

Ich denke das dies die (Haupt-)Faktoren sind, wieso du plötzlich unter solchen Ängsten leidest.
Warum deine Ängste am Abend beginnen beschreibst du ja selber auch sehr schön. Denn der Tag ist belebt, es sind Menschen in deiner Nähe, du hast das Gefühl nicht allein zu sein. Am Abend ist es ruhiger, die Nacht bricht an, Schlafenszeit-die Zeit vor der du Angst hast.
Du hast einen ganz normalen Prozess durch gemacht, den viele Menschen mit Ängsten durchleben. Du hast eine Angst vor der Angst entwickelt, die manchmal sogar stärker ist, als die eigentliche Panikattacke.
Aber lass die Angst nicht dein Leben bestimmen! Du bist die die ihr Leben gestaltet und nicht die Angst! Mach dir das bewusst. Denke auch nicht du seist unnormal oder sonstiges, nein, du bist vollkommen gut so wie du bist. Deine Angst ist halt ein Symptom das etwas in deinem Leben aus den Fugen geraten ist, das etwas nicht mehr in Balance ist. Aber wie gesagt, du hast die Macht und die Kraft dein Leben selbst zu gestalten, deshalb kannst du auch die Angst überwinden und die Dinge die sie ausgelöst haben.
Such dir wirklich professionelle Hilfe, wer ein gebrochenes Bein hat, geht auch zum Arzt und versucht nicht selbst es wieder zu kurieren. Die Psyche hat auch ein recht durch einen Profi geheilt zu werden!
Aber es gibt dennoch einiges was man zusätzlich machen kann, damit die Ängste leichter zu bewältigen sind bzw. ihnen vorzubeugen.
# Lassen dich einmal körperlich untersuchen, so weißt du das wirklich keine physischen Beschwerden da sind (einmal, nicht immer wieder!)
# Analysieren nach jedem Anfall deine Angst und Panik am besten schriftlich!
# Bleib bei einer akuten Panikattacke nicht ruhig, sondern bewege dich!
Geh im Zimmer etwas hin und her, geh kurz zum Fenster, öffne es und Atme tief durch. Die Atmung ist sowieso sehr wichtig. Versuch langsam ein und aus zu atmen. Am besten langsam bis 4 zählen und gleichzeitig dabei einatmen und beim ausatmen auch auf 4 Zeiten.
#Sag dir während und nach einer Attacke (auch wenn es schwer fällt), dass du es aushälst was du jetzt fühlst. Du bist stark genug und stellst dich der Situation!
# Beobachte bei einer Panikattacke nicht den Körper, sondern die Umgebung! Versuch dich mind. 5 Minuten auf etwas anderes zu konzentrieren, Gegenstände, Musik, Bilder usw.
# Riechen an einen angenehmen Geruch, den du in deiner Wohnung verbreiten (z.B. ätherisches Öl).
# Betaste mit deinen Händen Dinge, die du magst, um sich wohl zu fühlen. Streichele ein Tier oder Stofftier, um andere Empfindungen zu bekommen.
# Bleibe bei einer Panikattacke im Hier und Jetzt, ohne negative Erwartungen!
# Stelle dich deinen größten Ängsten, die dich in Panik versetzen! Der Weg geht dahin wo die Angst ist, auch wenns erstmal schwer fällt.
#Denken daran, dass Panik eine normale Körperreaktion ist, nur übertrieben.
#Panik ist nicht schädlich oder gefährlich, nur sehr unangenehm.


Alles Gute für dich!


Erlerne eine Entspannungstechnik, um mit stressigen Situationen fertig zu werden. Besorge dir eine gute Entspannungs-CD oder besuche einen entsprechenden Kurs. Das ist ganz wichtig, auch um später nicht wieder nach der Therapie rückfällig zu werden.

Danke dir...
als erstes möchte ich dir danken von Herzen das du mir zugeört hast und mir hilfst....

Ein paar deiner Tipps verfolge ich schon, zum Beispiel wenn ich dann eine Panikattacke bekomme stehe ich sofort auf und gehe spazieren draußen, seit an den Attacken leide schlafe ich auch immer mit gekipptem Fenster oder bei der Attacke versuche ich dann auch immer ein Bild von mir als ich ein Klein Kind war mit meiner Mom zusammen anzusehen das beruhigt mich.....
..komisch eiegntlich immer wenn ich an meine Mom denke ist das ein unheimliches beruhigendes Gefühl, sie ist die einzigste die mich in so einer situation beruhigt bekommt....

Ich versuche auch am tag soviel Kraft zu schöpfen wie nur geht, ich sage mir dann immer das es mir ja gut geht ich habe nichts und wenn was wäre mir immer jemand helfen kann, und ich mich zusammen reißen muß.

Ich war schon beim Arzt ich hab ein 24Std. EKG gemacht bekommen-->alles in Ordnung
Dann habe ich einen Zuckertest gemacht bekommen-->alles in Ordnung

Das ist es ja ich bin nciht krank es ist nur die Angst die einen komplett einnimmt...

An einenn Therapeuten habe ich auch schon gedacht, aber mir fehlt der letzte Schritt, der Mut, um dort einen Termin auszumachen, ich trage das schon lange mit mir rum aber irgendwie schiebe ich das nur auf...

Ich danke dir für deine tollen Tipps ich habe sie mir ausgedruckt und hänge mir sie an das Bett..

Danke dir

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8. August 2007 um 10:33
In Antwort auf katla_12047042

-
Hallo,

das hört sich keineswegs bescheuert an. Ich kann davon ein Lied singen. Wache auch so ziemlich jede Nacht mit übelstem Herzrasen auf, gefolgt von Angst. Denke dann auch immer, ich kippe jede Sekunde um oder habe ds Gefühl kaum noch Luft zu bekommen.

Das ist die Macht der Gefühle, sie das auslöst. Du bist ja schon drauf eingestellt, dass du nachts Angst kriegst, also kommt sie auch, wie bei mir. Aber warum du das denkst, das kann die niemand sagen. Evtl liegt es an den Todes Unfällen wie du es nennst, oder du verarbeitest die Scheidung deiner Eltern auf diese Weise.
Bist du denn schonmal bei einem Neurologen oder Therapeuten gewesen? denn von allein wirst du das wahrscheinlich nicht weg kriegen.
Auf jeden Fall kannst du dir sicher sein, dass du mit dem Problem nicht allein bist.
Du musst einfach versuchen gegen die Angst anzukämpfen, am besten klappt sowas wirklich mit professioneller Hlfe.
wenn du privat schreiben magst, kannst du dich gern bei mir melden.

Alles Gute

Frage
Das hat mir sehr geholfen das du gesagt hast das ich mit dem Problem nciht allein bin das hilft einem sehr!

ich habe auch schon darüber nachgedacht das es vielleicht mit der scheidung meiner eltern oder den Todesfällen zusammen hängt aber ich komme auf keinen grünen zweig wie das ein zusammenhang ergeben soll das ich nachts angst habe mir könne niemand helfen!!

Wie lang hast du schon die Panikattacken?
Ich habe sie seit ca. einem halben Jahr sie waren pötzlich da..

Wie gehst du in so einer situation um??

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8. August 2007 um 12:08
In Antwort auf estela_12688272

Danke dir...
als erstes möchte ich dir danken von Herzen das du mir zugeört hast und mir hilfst....

Ein paar deiner Tipps verfolge ich schon, zum Beispiel wenn ich dann eine Panikattacke bekomme stehe ich sofort auf und gehe spazieren draußen, seit an den Attacken leide schlafe ich auch immer mit gekipptem Fenster oder bei der Attacke versuche ich dann auch immer ein Bild von mir als ich ein Klein Kind war mit meiner Mom zusammen anzusehen das beruhigt mich.....
..komisch eiegntlich immer wenn ich an meine Mom denke ist das ein unheimliches beruhigendes Gefühl, sie ist die einzigste die mich in so einer situation beruhigt bekommt....

Ich versuche auch am tag soviel Kraft zu schöpfen wie nur geht, ich sage mir dann immer das es mir ja gut geht ich habe nichts und wenn was wäre mir immer jemand helfen kann, und ich mich zusammen reißen muß.

Ich war schon beim Arzt ich hab ein 24Std. EKG gemacht bekommen-->alles in Ordnung
Dann habe ich einen Zuckertest gemacht bekommen-->alles in Ordnung

Das ist es ja ich bin nciht krank es ist nur die Angst die einen komplett einnimmt...

An einenn Therapeuten habe ich auch schon gedacht, aber mir fehlt der letzte Schritt, der Mut, um dort einen Termin auszumachen, ich trage das schon lange mit mir rum aber irgendwie schiebe ich das nur auf...

Ich danke dir für deine tollen Tipps ich habe sie mir ausgedruckt und hänge mir sie an das Bett..

Danke dir

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Das freut mich wirklich, das du mit meiner Antwort etwas anfangen kannst.
Ich kann mir vorstellen, dass es dich Überwindung kostet zu einem Therapeuten zu gehen. Aber wenn du es dann doch gewagt hast, dann ist es wie eine Befreiung, weil du weißt das jetzt das Problem konkret angegangen wird. Du bist dann aktiv dabei etwas an deiner Situation zu ändern und das vermittelt einem meist schon ein besseres Gefühl.

Schau mal in die Gelben Seiten, dort findest du Adressen und Telefonnummern von Psychotherapeuten. Allerdings erhälst du auf diesem Wege keine weiterführenden Hinweise zu den dort aufgeführten Therapeuten, also welche Therapieform sie anbieten (Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie usw.) Von einer Psychoanalytischen würde ich dir abraten-ich halte da nicht viel von!
Oder ruf bei deiner Krankenkassen an. Einige Krankenkassen führen Listen von Vertragsbehandlern; das sind bei den Kassen zugelassene psychologische Psychotherapeuten und psychotherapeutisch tätige Ärzte.

Es ist sinnvoll, bei mehreren Therapeuten anzurufen und sich nach einem Termin für eine Probesitzung zu erkundigen. Zum einen haben viele Therapeuten Wartelisten und so erhöhst du deine Chance, möglichst schnell einen Therapieplatz zu erhalten. Zum anderen hast du die Möglichkeit, zunächst einmal Probesitzungen in Anspruch zu nehmen um herauszufinden ob der Therapeut zu dir passt. Es ist durchaus üblich und empfehlenswert, sich auf mehrere Wartelisten setzen zu lassen.
Wichtig ist nämlich, dass dir der Therapeut sympatisch ist, das er Ahnung von dem Thema hat das dich berührt und das du dich dort einfach verstanden fühlst. Vertrau da auf dein Gefühl!
Die Probesitzungen gehen der eigentlichen Therapie voraus, die Kosten übernimmt die Krankenkasse. Als gesetzlich versicherter Patient kannst du bei einer Verhaltenstherapie oder einer Tiefenpsychologischen Therapie bis zu 5 Sitzungen pro Therapeut in Anspruch nehmen.
Um einen Termin bei einem Psychotherapeuten zu vereinbaren brauchst du nicht zwingend eine Überweisung vom Hausarzt. Du kannst dich direkt an den Therapeuten wenden. Wenn du von deinem Hausarzt oder dem Arzt bei dem du die Praxisgebühr bereits bezahlst hast eine Überweisung erhälst, musst du beim Therapeuten nicht nochmal 10 Euro bezahlen.
Während der Probesitzungen stellt der Therapeut dann die Diagnose. Wenn bei dir eine psychische Störung wie z. B. Angsterkrankung, Depression, Essstörung vorliegt, werden die Kosten für die folgende Psychotherapie von den Krankenkassen übernommen.
Also alles recht einfach und alles was du tun musst, ist dich dazu durch zu ringen dort anzurufen!
Viel Erfolg-melde dich wenn du den Schritt gewagt hast!

Grüße

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8. August 2007 um 14:15

Antwort, wenn es abend wird
Hallo,
ich bin Anja, leide jetzt seit 4 Jahren an Panikattaken. Ich weiß wie es Dir geht. Warst Du schon beim Arzt? Wenn er Dir bescheinigt, das Du körperlich in Ordnung bist, kann Dir bei einer Pannikattake, nichts passieren.Die Symptome sind sehr unangenehm,jedoch gehen sie immer wieder vorbei. Mir hilft es wenn ich mich ablenke und nicht versuche mich durch Phantasien, was könnte noch passieren reinsteigere.Die Symptome treten dadurch verstärkt auf Pannikattaken, sind normale Stressreaktionen, der Körper schüttet sehr viel Adrenalien aus.
Durch Lebensveränderungen, Lebenseinschnitte, Unsicherheit, Stress, Verlustängste treten Panikattaken auf. Vielleicht ist Dir die Trennung Deiner Eltern sehr nahe gegangen? Dies könnte eine Ursache sein.
Wenn die Symptome schlimmer werden, hilft es mit einen Psychologen zu sprechen, die kennen sich sehr gut damit aus.
Ich wünsche Dir alles gute und hoffe, das ich Dir ein wenig helfen konnte.
Anja

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8. August 2007 um 19:58
In Antwort auf estela_12688272

Frage
Das hat mir sehr geholfen das du gesagt hast das ich mit dem Problem nciht allein bin das hilft einem sehr!

ich habe auch schon darüber nachgedacht das es vielleicht mit der scheidung meiner eltern oder den Todesfällen zusammen hängt aber ich komme auf keinen grünen zweig wie das ein zusammenhang ergeben soll das ich nachts angst habe mir könne niemand helfen!!

Wie lang hast du schon die Panikattacken?
Ich habe sie seit ca. einem halben Jahr sie waren pötzlich da..

Wie gehst du in so einer situation um??

-
Hallo,

also die Panikattacken habe ich seit 12 Jahren und seit ca 5 Wochen hat es sich in Dauerangst mit Panikattacken umgewandelt. Weil ich nie was dagegen unternommen habe.

Wie ich damit umgehe. Kommt immer drauf an, versuche gegen anzugehen und kann mich manchmals beruhigen, aber leider nicht immer. Aber ich nehme jetzt Medis und es wird bal besser und ne Therapie steht ja auch noch an.

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9. August 2007 um 20:50
In Antwort auf estela_12688272

Frage
Das hat mir sehr geholfen das du gesagt hast das ich mit dem Problem nciht allein bin das hilft einem sehr!

ich habe auch schon darüber nachgedacht das es vielleicht mit der scheidung meiner eltern oder den Todesfällen zusammen hängt aber ich komme auf keinen grünen zweig wie das ein zusammenhang ergeben soll das ich nachts angst habe mir könne niemand helfen!!

Wie lang hast du schon die Panikattacken?
Ich habe sie seit ca. einem halben Jahr sie waren pötzlich da..

Wie gehst du in so einer situation um??

Grund von außen oft egal
Hi,

bei mir haben die Panikattacken im Mai 2006 angefangen. Auslöser war einfach übermäßiger Streß im Beruf. Was es auslöst ist dbei aber egal. Seit Februar mache ich eine Verhaltenstherapie und kann dir das nur dringend empfehlen. Ich hatte auch Angst vor allem. Konnte mein Leben nicht mehr genießen, nicht zur Arbeit fahren, nicht mit der Bahn fahren und fühlte mich dann sogar bei Festen im Ort unwohl. Reisen und Unternehmungen waren die Hölle. Ich lebte fast dauerhaft mit einem Gefühl, als würde ich in 10 Minuten eine wichtige Prüfung haben und konnte mich nur selten entspannen.

Was du hast klingt nach einer Panikstörung die sehr gut behandelt werden kann. Suche nach einem Therapheuten der sich auch Ängste spezialisiert hat. Entweder du nimmst dann Medikamente, was ich definitiv nicht wollte, oder du machst eine Verhaltenstherapie. Letzteres ist nicht einfach, aber hey, schließlich willst du dein Leben zurück. Du wirst dich dann mit dem Therapheuten in eine absolute Ausnahmesituation begeben um alle Sympthome hervorzulocken. Dann wird es darum gehen zu lernen, dass dir nichts passiert. Dein Körper ist okay. In den Momenten läuft alles im Körper auf Hochtouren, da ist Umkippen das absolut letzte was passieren würde. Wenn du diese Extremsituation meisterst ist das der entscheidene Schritt. Danach kannst du dir immer sagen, wenn ich es geschafft habe diese Situation durchzustehen, dann sollte es doch ein Klacks sein ein Nacht zu überstehen.

Inzwischen habe ich meine Lebensfreude zurückgewonnen, fahre allein 500 km zu Freunden, unternehme wieder viel und weiß jetzt wie ich Ängste besiegen kann. Das wissen nur wenige und ist manchmal ein entscheidenen Vorteil. Ich bin jetzt so wild entschlossen auch andere Ängste, wie Höhenangst, die schon vorher bestand auf diese Weise anzugehen.

Zu Beginn hat mir das "Angstbuch" von Borwin Bandelow sehr geholfen. Dort wird gut erklärt was passiert. Angeblich leiden 5 Mio. Deutsche unter Panikattacken. Du bist nicht allein!!! Und ganz wichtig, es ist eine psychische Störung, aber nur eine sehr kleine, die leicht behandelt werden kann und wo die Rückfallqoute sehr gering ist.

Also los, such dir einen Therapeuten und hol dir dein Leben zurück!!!

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10. August 2007 um 6:55
In Antwort auf jaycob_12515224

Grund von außen oft egal
Hi,

bei mir haben die Panikattacken im Mai 2006 angefangen. Auslöser war einfach übermäßiger Streß im Beruf. Was es auslöst ist dbei aber egal. Seit Februar mache ich eine Verhaltenstherapie und kann dir das nur dringend empfehlen. Ich hatte auch Angst vor allem. Konnte mein Leben nicht mehr genießen, nicht zur Arbeit fahren, nicht mit der Bahn fahren und fühlte mich dann sogar bei Festen im Ort unwohl. Reisen und Unternehmungen waren die Hölle. Ich lebte fast dauerhaft mit einem Gefühl, als würde ich in 10 Minuten eine wichtige Prüfung haben und konnte mich nur selten entspannen.

Was du hast klingt nach einer Panikstörung die sehr gut behandelt werden kann. Suche nach einem Therapheuten der sich auch Ängste spezialisiert hat. Entweder du nimmst dann Medikamente, was ich definitiv nicht wollte, oder du machst eine Verhaltenstherapie. Letzteres ist nicht einfach, aber hey, schließlich willst du dein Leben zurück. Du wirst dich dann mit dem Therapheuten in eine absolute Ausnahmesituation begeben um alle Sympthome hervorzulocken. Dann wird es darum gehen zu lernen, dass dir nichts passiert. Dein Körper ist okay. In den Momenten läuft alles im Körper auf Hochtouren, da ist Umkippen das absolut letzte was passieren würde. Wenn du diese Extremsituation meisterst ist das der entscheidene Schritt. Danach kannst du dir immer sagen, wenn ich es geschafft habe diese Situation durchzustehen, dann sollte es doch ein Klacks sein ein Nacht zu überstehen.

Inzwischen habe ich meine Lebensfreude zurückgewonnen, fahre allein 500 km zu Freunden, unternehme wieder viel und weiß jetzt wie ich Ängste besiegen kann. Das wissen nur wenige und ist manchmal ein entscheidenen Vorteil. Ich bin jetzt so wild entschlossen auch andere Ängste, wie Höhenangst, die schon vorher bestand auf diese Weise anzugehen.

Zu Beginn hat mir das "Angstbuch" von Borwin Bandelow sehr geholfen. Dort wird gut erklärt was passiert. Angeblich leiden 5 Mio. Deutsche unter Panikattacken. Du bist nicht allein!!! Und ganz wichtig, es ist eine psychische Störung, aber nur eine sehr kleine, die leicht behandelt werden kann und wo die Rückfallqoute sehr gering ist.

Also los, such dir einen Therapeuten und hol dir dein Leben zurück!!!

Wow
Wow danke das klingt ja wirklich sehr überzeugend und ermutigend; doch ich weiß einfach noch nciht welcher Stein mir im Weg liegt der mich im moment noch davon abhält zu einem Therapeuten zu gehen!

Mir ist das unangenehm anzurufen und auch peinlich! ich kann das einfach nciht erklären...
Doch ich weiß das ich es in Angriff nehemen muß, schließlich war ich wie du ein unheimlich lebensfroher Mensch und für alles zu haben und jetzt..

Wir fahren am 25.08. 4 Tage in die Schweiz Urlaub machen...glaub mir darüer denke ich jetzt schon jeden tag nach wie es dort wäre wenn ich Panikattacken bekommen...ich habe so angst schon davor das ich mir wahrscheinlich Beruhigungstabletten holen muß und ich mit rechne das auf jeden fall eine Attacke kommt, so angst wie ich jetzt schon habe!!
Das ist doch einfach nur krank, ich fange einfach an mich für das langsam zu hassen also meinen Körper zu hassen das er mir das antut!!

Trotzdem danke für deine Worte.

Onelove

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10. August 2007 um 9:46
In Antwort auf estela_12688272

Wow
Wow danke das klingt ja wirklich sehr überzeugend und ermutigend; doch ich weiß einfach noch nciht welcher Stein mir im Weg liegt der mich im moment noch davon abhält zu einem Therapeuten zu gehen!

Mir ist das unangenehm anzurufen und auch peinlich! ich kann das einfach nciht erklären...
Doch ich weiß das ich es in Angriff nehemen muß, schließlich war ich wie du ein unheimlich lebensfroher Mensch und für alles zu haben und jetzt..

Wir fahren am 25.08. 4 Tage in die Schweiz Urlaub machen...glaub mir darüer denke ich jetzt schon jeden tag nach wie es dort wäre wenn ich Panikattacken bekommen...ich habe so angst schon davor das ich mir wahrscheinlich Beruhigungstabletten holen muß und ich mit rechne das auf jeden fall eine Attacke kommt, so angst wie ich jetzt schon habe!!
Das ist doch einfach nur krank, ich fange einfach an mich für das langsam zu hassen also meinen Körper zu hassen das er mir das antut!!

Trotzdem danke für deine Worte.

Onelove

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Hallo,

ich verfolge die Diskussionen hier noch weiter mit und kann nur zustimmen. Ein gutes Buch zum Thema Ängste und Panikattacken kann neben einer Therapie, bzw. zur Überbrückung bis ein Therapieplatz frei ist sehr hilfreich sein. Ich würde mir an deiner Stelle gleich eines besorgen-im Urlaub hast du ja dann etwas Zeit, um dieses in Ruhe zu lesen.
Es ist zwar richtig, dass bei einer guten Therapie die Angststörung recht gut therapierbar ist, aber man sollte sich bewusst machen, das es eine Voraussetzung ist, das man regelmäßig an sich arbeitet und die Bereitschaft mitbringt nicht aufzugeben, auch wenn es etwas dauern kann bis sich der gewünschte Erfolg einstellt!
Ich kann dir echt nur raten noch vor dem Schweizurlaub bei mehreren Psychotherapeuten anzurufen und Termine zu vereinbaren bzw. dich auf die Warteliste setzen zu lassen. Ich habe dir ja schon oben weiter geschrieben wie man am besten vorgeht. Wage diesen wichtigen Schritt und du kannst den Urlaub bestimmt besser genießen, wenn du weißt das sich demnächst die Dinge in Bewegung setzten und sich etwas verbessern wird.
Die Angst vor dem Urlaub bzw. vor den Panikattacken ist sehr typisch und wird als Angst vor der Angst bezeichnet. Versuch dich nicht zu stark von dieser Angst bestimmen zu lassen. Auch wenn es schwer fällt, versuche immer dann wenn diese Gedanken auftreten, sofort gegenzusteuern und zu denken, was alles schönes in diesem Urlaub auf dich wartet. Versuche realistisch, aber positiv zu denken. Sag dir auch, wenn die Angst kommt, dann stehe ich diese durch. Es ist zwar unangenehm, aber nicht gefährlich. Das hilft wirklich bei konsequenter Durchführung. Und je häufiger du die Angstzustände durchstehst und merkst, ich weiche nicht aus der belastenden Situation zurück, sondern stehe sie durch, desto mehr Erfolgserlebnisse hast du. Dein Selbstbewusstsein steigt und du merkst das dir nichts passiert.

Allllleeess Gute! Trau dich, ruf den Therapeuten an!!!!

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10. August 2007 um 19:14
In Antwort auf marisa_12533112

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Hallo,

ich verfolge die Diskussionen hier noch weiter mit und kann nur zustimmen. Ein gutes Buch zum Thema Ängste und Panikattacken kann neben einer Therapie, bzw. zur Überbrückung bis ein Therapieplatz frei ist sehr hilfreich sein. Ich würde mir an deiner Stelle gleich eines besorgen-im Urlaub hast du ja dann etwas Zeit, um dieses in Ruhe zu lesen.
Es ist zwar richtig, dass bei einer guten Therapie die Angststörung recht gut therapierbar ist, aber man sollte sich bewusst machen, das es eine Voraussetzung ist, das man regelmäßig an sich arbeitet und die Bereitschaft mitbringt nicht aufzugeben, auch wenn es etwas dauern kann bis sich der gewünschte Erfolg einstellt!
Ich kann dir echt nur raten noch vor dem Schweizurlaub bei mehreren Psychotherapeuten anzurufen und Termine zu vereinbaren bzw. dich auf die Warteliste setzen zu lassen. Ich habe dir ja schon oben weiter geschrieben wie man am besten vorgeht. Wage diesen wichtigen Schritt und du kannst den Urlaub bestimmt besser genießen, wenn du weißt das sich demnächst die Dinge in Bewegung setzten und sich etwas verbessern wird.
Die Angst vor dem Urlaub bzw. vor den Panikattacken ist sehr typisch und wird als Angst vor der Angst bezeichnet. Versuch dich nicht zu stark von dieser Angst bestimmen zu lassen. Auch wenn es schwer fällt, versuche immer dann wenn diese Gedanken auftreten, sofort gegenzusteuern und zu denken, was alles schönes in diesem Urlaub auf dich wartet. Versuche realistisch, aber positiv zu denken. Sag dir auch, wenn die Angst kommt, dann stehe ich diese durch. Es ist zwar unangenehm, aber nicht gefährlich. Das hilft wirklich bei konsequenter Durchführung. Und je häufiger du die Angstzustände durchstehst und merkst, ich weiche nicht aus der belastenden Situation zurück, sondern stehe sie durch, desto mehr Erfolgserlebnisse hast du. Dein Selbstbewusstsein steigt und du merkst das dir nichts passiert.

Allllleeess Gute! Trau dich, ruf den Therapeuten an!!!!

Kaum was hinzufügen
Dem kann ich kaum was hinzufügen. Ich hatte auch lange Beklemmungen mich bei einem Therapeuten zu melden. Doch irgendwann war mir das egal, weil es einfach nicht mehr ging, ich Hilfe brauchte und da raus wollte. Ich habe auch nur sehr sehr wenigen Leuten davon erzählt. Nichtmal meine engeren Freunde wissen das. Auch wenn es heutzutage was Normales ist, schauen manche Leute skeptisch. Wichtig ist doch aber das es dir besser geht.
Ich bin auch dafür bald anzurufen. Die Wartelisten sind oft sehr lang. Das zeigt zwar das du mit dem Problem nicht allein bist, aber du willst ja auch möglichst bald Hilfe. Wartefristen von mehreren Monaten sind nicht ungewöhnlich.

Je Panikattacke ist eine neue Chance! Dann soll sie doch kommen. Du weißt ja was passieren wird und kennst die Sympthome. Wichtig ist, wie eben schon gesagt, das du lernst sowas auszuhalten. Du wirst merken, das die Attacke nach wenigen Minuten abflaut. Je öfter du das machst, umso schneller vergeht die Panik und umso seltener tritt sie überhaupt auf.

Ein Therapeut würde sich freuen und sagen, das es das Beste ist was dir passieren kann in den Urlaub zu fahren. Je extremer, umso besser im Kampf gegen die "Meise".

Du schaffst das!!!

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18. August 2007 um 19:06

Du bist nicht verrückt!
Liebe onelove22

Das was du da schreibst könnten meine Worte sein! Mir ging es bis vor kurzem genau so. Gegen Abend wurde ich nervös und unruhig und ich musste überall abklären, ob z.B. meine Mutter erreichbar ist oder dass mein Partner bei mir übernachtet. Nur dann war ich einigermassen beruhigt.

Dennoch hatte ich auch mal aus dem Schlaf heraus eine Attacke, ich rief dann meinen Partner an, aber noch während des telefonierens hyperventilierte ich so, dass ich glaubte zu kollabieren. Ich habe einen kleinen Sohn, und ich hatte riesige Angst, dass mir etwas geschieht und er alleine ist.
Dann ging ich im Pyjama zum Nachbar (den ich nicht kannte, weil ich erst eingezogen bin)und klingelte und er holte den Arzt, der mich dann beruhigte.
Danach hatte ich zwar immer noch etwas Angst, aber ich habe aus dieser Situation gelernt, dass IMMER jemand da ist, der einem hilft. Und dass man nicht einfach so kollabiert.

Dennoch bin ich zu einer Psychotherapeutin gegangen und ich deckte vieles aus der Kindheit auf und erkannte, dass ich in der Kindheit nie richtige Geborgenheit erfuhren durfte (Missbrauch durch den Onkel, junge, nicht sehr verantwortungsvolle Eltern, Scheidung der Eltern nach 22 Jahren, Tod meines Vaters und die Sterbebegleitung während eins Jahres)
Durch meine eigene Scheidung und der damit verbundene Verlust der Geborgenheit, des Haltes, rissen diese Wunden wieder auf.
Jetzt geht es bei mir darum, dass ich mir meine Geborgenheit aufbaue. Durch einen guten Wohnort, durch meine gesicherte Arbeit, durch einen regelmässigen Tagesablauf und es geht mir schon sehr viel besser.

Zudem stelle ich mir manchmal vor, wie das biologisch/chemisch in meinem Körper ablauft, bei einer Attacke, dass mein Körper meint, Gefahr drohe und dass ich dann mit ihm rede und sage: Du brauchst kein Adrenalin auszuschütten! Es herrscht keine reale Gefahr. das beruhigt mich dann. Und meine Therapeutin hat mir gesagt: "Sie haben immer die Wahl! Ihr Körper macht die Angst, sie kommt nicht von aussen. Deshalb können sie wählen, ob sie nun die Angst wollen oder nicht." Am Tag nützt das sehr gut, aber aus dem Schlaf heraus kann ich es nicht steuern.

Vielleicht hast du auch durch die Scheidung deiner Eltern Geborgenheit verloren, bzw. auch das Vertrauen in sie, weil sie einen Krieg führen. Die Todesfälle (die bei mir auch stattfanden) habe ihres dazu getan.
Verrückt bist du nicht. 10000 Leuten geht es wie dir und mir und wir sind nicht verrückt und du wirst es auch nicht!

Ich empfehle dir eine Therapie, sie wird dich weiter bringen und vieles wirst du verstehen können. Denn das Untier Angst ist nur so lange gefährlich und bedrohend, wie es im Dunkeln sitzt. Wenn du es enttanst, wirst du sehen, was für eine klägliche Gestalt dir das versuchte Angst zu machen!


Liebe Grüsse

Lolli70

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