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Weiss einer einen rat ?

24. Februar 2016 um 14:28

hallo , ich bin gerade in einer ziemlichen zwickmühle...
in relativ jungem alter gingen schon relativ schräge psychische sachen mit mir durch , die ich mitten im studium behandelte , da es einfach nicht mehr ging und ich es leid war mir von jedem einreden zu lassen dass dies nur ,,phasen,, seien.
ich bin eh mein leben lang immer wieder zwischen den fronten alles ist gut und alles ist beschissen von meiner umwelt gewöhnt. wo die einen meinen man sei ja relativ ,,normal,, sind die anderen irgendwie immer der meinung man müsst da echt psychisch was machen...naja jedenfalls wars mir irgendwann im teeniealter egal was alle sagten und ich machte meine therapie , brach das studium ab und bereue es bis heute nicht !..soweit so gut .. damals lebte ich noch in einer großstadt und dachte fürs erste nur an die therapie die auch lange brauchte , diese thera ist nun schon länger her , war erfolgreich , ich habe div. erfahrungen mit div. einrichtungen gemacht und habe gelernt mich den eigenen gefühlen zu stellen und konstruktiv damit umzugehen...

das brauchte alles zeit , nun will ich seit mind. 2 jahren beruflich/dienstlich/helfend/whatever was tun , schlug mich auch teilweise mit einem putzjob mit dem partner rum , lebe aber schon seit längerem auf dem land in bayern und bin da absolut nicht mobil und todunglücklich. wegziehen gestaltet sich als zu teuer ... mein partner würd mich sogar hin und her fahren , soweit sind wir uns einig , wenn mich bloß jemand haben wollen würde. ich habs nach dem jobben auf die ehrenamtliche schiene versucht , einfach weil ich gemerkt habe desdo mehr ich in der einöde steck, desdo mieser gehts mir mental. doch die ehrenämter sind bei mir im bereich entweder überbelagert an personal oder wollen jemanden mit ,,psychischer geschichte,, nicht mal die drecksarbeit machen lassen (da hab ich in ein paar altenheimen gefragt). ich habe momentan so gut wie alle schienen durchprobiert , die NICHT so etwas die die RPK oder Herzog sägmühle sind, da ich in so eine einrichtung 1. nicht will und mich 2.definitiv zu mehr befähigt fühle und 3. bei div. erstgesprächen immer wieder das gefühl hatten die wollen dass du dich so unterordnest dass du gar keine eigene meinung mehr hast....


so und nun zur frage . ist es in meinem fall wirklich nur möglich in eine stadt zu ziehen um beruflich irgendwo fuß zu fassen , oder kennt ihr vlt. eine möglichkeit wie man sich ansonsten im ländlichen bereich bayerns engargieren kann , egal ob geldlich oder unentgeldlich ? denn ich fühl mich im besten alter mit 26 nicht dazu berufen rumzusitzen und auf den tod zu warten.



ich bin nicht faul, ich will was tun , aber ich hab das gefühl ohne in zukunft zu lügen und meine psychische vergangenheit (die einfach nen paar jahre thera brauchte) zu verleugnen , wird das nichts mehr mit einem job. außer als putzfrau , denn da ist das den leuten irgendwie egal..

stimmt das oder seht ihr andere alternativen als seine vergangenheit zu verleugnen und so zu tun als wär man die letzten jahre nur ,,faul,, gewesen ?

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