Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Wegen ein paar Monaten Job extra umziehen ?

1. März um 21:49 Letzte Antwort: 3. März um 21:28

Hallo,
leider bin ich schon eine ganze Weile ohne Job, was mir psychisch ganz schön zusetzt. Ich bin deswegen zur Zeit auch in einer psychotherapeutischen Akuttherapie (stationär). Nun, ich will perspektivisch zu meiner Frau ins Ausland ziehen...und wenns nach mir ginge, am liebsten gleich. Nur leider liegt das nicht in meinem Einflußbereich,denn die dortigen Behörden arbeiten sehr langsam. Sprich: ich muss warten, bis ich dort auch arbeiten darf, bevor ich nachziehen kann.

Mein Problem ist die Jobsuche hier in D,denn mit jeder Ablehnung auf Bewerbungen ziehe ich mich immer weiter in mein Schneckenhaus zurück und versuche vergangene Fehler immer weiter zu vermeiden. Sprich: je öfter ich Absagen kassiere,umso wählerischer werde ich bei der Auswahl der Stellen,auf die ich mich überhaupt noch bewerbe. Anders gesagt: ich bin inzwischen sehr pessimistisch und suche unwillkürlich immer den Haken an so ziemlich jeder Sache im Leben. 

Warum schreibe ich das ? Inzwischen hat sogar die betreuende Psychologin hier in der Therapie vorgeschlagen, ich solle doch einfach übergangsweise woanders hinziehen, um einen Job finden zu können. Aber genau da ist mein Problem: So ein "Nomadendasein" ist so gar nicht mein Ding. Ständige Veränderungen (insbesondere im Privatleben) sind mir ein Gräuel. Allein der Gedanke, für einen Job umziehen zu sollen, bei dem ich (aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen) davon ausgehe, nicht mal die Probezeit zu überstehen, lässt mir die Nackenhaare zu Berge stehen.
Würdet ihr unter derartigen Umständen einen Wohnortwechsel ins Auge fassen, wenn ihr sowieso wisst, dass ihr in ein paar Monaten sowieso schon wieder umziehen müsstet ?

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2. März um 7:40

Ob du umziehst, kannst nur du entscheiden. das ist ja auch mit erheblichen Kosten und Arbeit verbunden. Wenn du sowieso an deinem jetzigen Ort nicht bleiben möchtest, ist der Aufenthalt auch nur noch für eine gewisse Zeit. Du kannst dich ja auch in eine andere Stadt bewerben und pendeln. Ich denke deine Einstellung, diese negativen Einstellung macht dir das Leben schwer. Das was du denkst bekommst du. Wenn du negativ denkst, beeinflusst du auch das Ergebnis negativ. Kannst du keine andere Perspektive einnehmen. Eine positive Einstellung, dass du der Richtige für diesen Job bist und dem positiv entgegensehen. Richte dich gedanklich neu aus. Ich denke du hinderst, dein Denken, hindert dich am Erfolg.

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2. März um 9:40
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Hallo,
leider bin ich schon eine ganze Weile ohne Job, was mir psychisch ganz schön zusetzt. Ich bin deswegen zur Zeit auch in einer psychotherapeutischen Akuttherapie (stationär). Nun, ich will perspektivisch zu meiner Frau ins Ausland ziehen...und wenns nach mir ginge, am liebsten gleich. Nur leider liegt das nicht in meinem Einflußbereich,denn die dortigen Behörden arbeiten sehr langsam. Sprich: ich muss warten, bis ich dort auch arbeiten darf, bevor ich nachziehen kann.

Mein Problem ist die Jobsuche hier in D,denn mit jeder Ablehnung auf Bewerbungen ziehe ich mich immer weiter in mein Schneckenhaus zurück und versuche vergangene Fehler immer weiter zu vermeiden. Sprich: je öfter ich Absagen kassiere,umso wählerischer werde ich bei der Auswahl der Stellen,auf die ich mich überhaupt noch bewerbe. Anders gesagt: ich bin inzwischen sehr pessimistisch und suche unwillkürlich immer den Haken an so ziemlich jeder Sache im Leben. 

Warum schreibe ich das ? Inzwischen hat sogar die betreuende Psychologin hier in der Therapie vorgeschlagen, ich solle doch einfach übergangsweise woanders hinziehen, um einen Job finden zu können. Aber genau da ist mein Problem: So ein "Nomadendasein" ist so gar nicht mein Ding. Ständige Veränderungen (insbesondere im Privatleben) sind mir ein Gräuel. Allein der Gedanke, für einen Job umziehen zu sollen, bei dem ich (aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen) davon ausgehe, nicht mal die Probezeit zu überstehen, lässt mir die Nackenhaare zu Berge stehen.
Würdet ihr unter derartigen Umständen einen Wohnortwechsel ins Auge fassen, wenn ihr sowieso wisst, dass ihr in ein paar Monaten sowieso schon wieder umziehen müsstet ?

Es war lediglich ein Vorschlag.  Du musst Gar nichts tun. Allerdings fällt mir auf, dass di deinen ganzen Focus auf den unzug zu deiner Frau legst. Dort soll nun alles besser werden. 

​Woher schöpfst du das? Besser wird, was du daraus machst.  Dort kann es sir noch viel schlechter gehen. Wer weiß das? 

du darfsr auch nicht vergessen, dass weltweit corona herrscht. Fast jeder ist arbeitslos oder akut von der Arbeitslosigkeit bedroht. Es ist also ganz normal, dass es momentan nicht vorwärts geht. Bitte optimischischer werden auch wenn es schwer fällt. 

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2. März um 9:40
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Hallo,
leider bin ich schon eine ganze Weile ohne Job, was mir psychisch ganz schön zusetzt. Ich bin deswegen zur Zeit auch in einer psychotherapeutischen Akuttherapie (stationär). Nun, ich will perspektivisch zu meiner Frau ins Ausland ziehen...und wenns nach mir ginge, am liebsten gleich. Nur leider liegt das nicht in meinem Einflußbereich,denn die dortigen Behörden arbeiten sehr langsam. Sprich: ich muss warten, bis ich dort auch arbeiten darf, bevor ich nachziehen kann.

Mein Problem ist die Jobsuche hier in D,denn mit jeder Ablehnung auf Bewerbungen ziehe ich mich immer weiter in mein Schneckenhaus zurück und versuche vergangene Fehler immer weiter zu vermeiden. Sprich: je öfter ich Absagen kassiere,umso wählerischer werde ich bei der Auswahl der Stellen,auf die ich mich überhaupt noch bewerbe. Anders gesagt: ich bin inzwischen sehr pessimistisch und suche unwillkürlich immer den Haken an so ziemlich jeder Sache im Leben. 

Warum schreibe ich das ? Inzwischen hat sogar die betreuende Psychologin hier in der Therapie vorgeschlagen, ich solle doch einfach übergangsweise woanders hinziehen, um einen Job finden zu können. Aber genau da ist mein Problem: So ein "Nomadendasein" ist so gar nicht mein Ding. Ständige Veränderungen (insbesondere im Privatleben) sind mir ein Gräuel. Allein der Gedanke, für einen Job umziehen zu sollen, bei dem ich (aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen) davon ausgehe, nicht mal die Probezeit zu überstehen, lässt mir die Nackenhaare zu Berge stehen.
Würdet ihr unter derartigen Umständen einen Wohnortwechsel ins Auge fassen, wenn ihr sowieso wisst, dass ihr in ein paar Monaten sowieso schon wieder umziehen müsstet ?

Es war lediglich ein Vorschlag.  Du musst Gar nichts tun. Allerdings fällt mir auf, dass di deinen ganzen Focus auf den unzug zu deiner Frau legst. Dort soll nun alles besser werden. 

​Woher schöpfst du das? Besser wird, was du daraus machst.  Dort kann es sir noch viel schlechter gehen. Wer weiß das? 

du darfsr auch nicht vergessen, dass weltweit corona herrscht. Fast jeder ist arbeitslos oder akut von der Arbeitslosigkeit bedroht. Es ist also ganz normal, dass es momentan nicht vorwärts geht. Bitte optimischischer werden auch wenn es schwer fällt. 

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3. März um 21:28
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Hallo,
leider bin ich schon eine ganze Weile ohne Job, was mir psychisch ganz schön zusetzt. Ich bin deswegen zur Zeit auch in einer psychotherapeutischen Akuttherapie (stationär). Nun, ich will perspektivisch zu meiner Frau ins Ausland ziehen...und wenns nach mir ginge, am liebsten gleich. Nur leider liegt das nicht in meinem Einflußbereich,denn die dortigen Behörden arbeiten sehr langsam. Sprich: ich muss warten, bis ich dort auch arbeiten darf, bevor ich nachziehen kann.

Mein Problem ist die Jobsuche hier in D,denn mit jeder Ablehnung auf Bewerbungen ziehe ich mich immer weiter in mein Schneckenhaus zurück und versuche vergangene Fehler immer weiter zu vermeiden. Sprich: je öfter ich Absagen kassiere,umso wählerischer werde ich bei der Auswahl der Stellen,auf die ich mich überhaupt noch bewerbe. Anders gesagt: ich bin inzwischen sehr pessimistisch und suche unwillkürlich immer den Haken an so ziemlich jeder Sache im Leben. 

Warum schreibe ich das ? Inzwischen hat sogar die betreuende Psychologin hier in der Therapie vorgeschlagen, ich solle doch einfach übergangsweise woanders hinziehen, um einen Job finden zu können. Aber genau da ist mein Problem: So ein "Nomadendasein" ist so gar nicht mein Ding. Ständige Veränderungen (insbesondere im Privatleben) sind mir ein Gräuel. Allein der Gedanke, für einen Job umziehen zu sollen, bei dem ich (aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen) davon ausgehe, nicht mal die Probezeit zu überstehen, lässt mir die Nackenhaare zu Berge stehen.
Würdet ihr unter derartigen Umständen einen Wohnortwechsel ins Auge fassen, wenn ihr sowieso wisst, dass ihr in ein paar Monaten sowieso schon wieder umziehen müsstet ?

Ich würde unter diesen Umständen den Wohnortwechsel definitiv nicht ins Auge fassen. Ich hasse Umzüge nämlich. Die sind viel Arbeit und kosten einen Haufen Geld. 

Ich könnte mir vorstellen, meine alte Wohnung zu behalten, weiter Miete dafür zu bezahlen und für ein paar Monate woanders zu arbeiten, aber nur dann, wenn der Arbeitgeber mir eine Dienstwohnung bzw. ein Zimmer kostenlos zur Verfügung stellt. Sowas gibt es oft bei Saisonarbeit in der Gastronomie (was momentan eher flach fällt). 

Wieso kannst du erst zu deiner Frau ziehen, wenn du eine Arbeitserlaubnis hast? Gibt es im Land, in dem deine Frau wohnt, keinen Familiennachzug? Ich kenne es eigentlich nur so, dass man schon in dieses Land einreisen darf, aber die Ehefrau dafür bürgt, dass man genug Geld zum Leben und eine Wohnung hat. Sprich: man hat keinen Anspruch auf Sozialleistungen irgendwelcher Art. 

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