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Was tun gegen antriebslosigkeit?

30. März 2010 um 17:57 Letzte Antwort: 29. Oktober 2015 um 1:37

hallo, es geht um folgendes:
ich bin seit mehreren jahren depressiv, daraus folg natürlich ne gewisse antriebslosigkeit, was sich negativ auf arbeit bzw. jobsuche auswirkt. eine terapie bzw. überhaupt erst hilfe suchen ist schwierig, da ich unter sozialphobie leide. mir ist klar, dass alles miteinander zusammen hängt, dass sich meine probleme nicht lösen, wenn ich nur was gegen die antriebslosigkeit mach, aber gerade die wurde die letzten monate so richtig schlimm, dass ich noch nicht mal die einfachsten dinge im haushalt hin bekomm.
wie gesagt, alleine dadurch lösen sich die probleme nicht, aber weiß jemand, was man tun kann, um diese antriebslosigkeit zumindest zu verringern?
da ich momentan arbeitslos bin (eben durch die probleme/depression) hab ich keinen 'gezwungenermaßen' geregelten alltag.

was kann man dagegen tun?

lg smokey

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4. April 2010 um 2:07


hat denn keiner ne idee?! ich werd doch wohl nicht die einzige sein, ders so geht, und hier werden doch wohl leute sein, die weiter wissen...

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6. April 2010 um 12:29
In Antwort auf merlyn_12835045


hat denn keiner ne idee?! ich werd doch wohl nicht die einzige sein, ders so geht, und hier werden doch wohl leute sein, die weiter wissen...

Hi smokey111
Ich finds echt Schade, dass du keine Antwort bekommst.
Leider kann ich dir selbst nicht viel weiterhelfen, da es mir oft selbst so geht. Was mir am meisten hilft, ist ein geregelter Tagesablauf. Wenn ich arbeiten gehe, gehts mir eigentlich immer ganz gut. Nur wenn im Urlaub und an freien Tagen kommt immer wieder eine dieser Stimmungsschwankungen, die ja so typisch für Depressionen sind.
Da du diese Sozialphobie hast, ist es natürlich nicht gerade einfach, wieder ins Arbeitsleben einzusteigen. Hast du denn wenigstens jemand zum Reden? Ansonsten würde ich mich an deiner Stelle erst mal anonym an eine Beratungsstelle wenden. Zum Beispiel von der Caritas. Die sind dort echt total nett und behandeln alles vertraulich. Und die machen auch Einzelgespräche, wenn du dich in der Gruppe nicht wohl fühlst.
Ansonsten würde ich dir raten, selbst einen Wochenablauf fest zu legen. Das schlimmste, was du machen kannst, ist einfach so in den Tag hinein zu leben. Stell dir einen Plan auf, mit Sport, Spaziergängen, Buch lesen an frischer Luft, viel Sonne tanken etc. und versuche, dich strikt daran zu halten. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dies alles andere als einfach ist, aber versuch es doch mal. Einfacher ist es natürlich, wenn du eine Freundin hast, die dich immer wieder in den "Hintern" tritt, damit du es auch durch ziehst.
Ganz liebe Grüße und alles Gute. Meld dich mal wieder, es würde mich interessieren, wie es bei dir weiter geht

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6. April 2010 um 15:49

Schaff dir Ziele
Das mit dem geregelten Tagesablauf finde ich auch sehr wichtig. Dazu gehört dass du zu geregelten Zeiten aufstehst und ins Bett gehst. Dann kannst du dir ne Stunde Frühstück gönnen, danach vielleicht 2 Stunden einkaufen oder Haushalt oder oder oder. Und am Nachmittag vielleicht laufen gehen oder spazieren gehen, Bücher lesen. Wichtig ist, lass den Fernseher tagsüber besser aus, ich kenne das von mir selbst, wenn der Fernseher mal an ist und man auf der Couch liegt läuft meistens nichts mehr. Und dann kommt auch noch soviel Mist, dass man davon noch schlechtere Laune kriegt als man eh schon hat.

Als nächstes könntest du dir ein langfristiges Ziel suchen. Lerne etwas neues. Wenn du nicht unter Menschen willst ein tuts auch ein Fernstudium,oder lerne eine neue Sprache, das kann man auch mit Videos/CDs machen. Das bringt dir später auch bei der Jobsuche was. Und dann ist täglich zwischen 10 und 12 Lernzeit.
Vielleicht klappts besser mit dem geregelten Alltag wenn du dir einen Stundenplan schreibst.

Und ganz wichtig: Drück dich nicht vor der Therapie. Angst kann überwunden werden und danach kann es nur aufwärts gehen.

Ich wünsch dir Glück
das schaf

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7. April 2010 um 1:30
In Antwort auf xyschaf

Schaff dir Ziele
Das mit dem geregelten Tagesablauf finde ich auch sehr wichtig. Dazu gehört dass du zu geregelten Zeiten aufstehst und ins Bett gehst. Dann kannst du dir ne Stunde Frühstück gönnen, danach vielleicht 2 Stunden einkaufen oder Haushalt oder oder oder. Und am Nachmittag vielleicht laufen gehen oder spazieren gehen, Bücher lesen. Wichtig ist, lass den Fernseher tagsüber besser aus, ich kenne das von mir selbst, wenn der Fernseher mal an ist und man auf der Couch liegt läuft meistens nichts mehr. Und dann kommt auch noch soviel Mist, dass man davon noch schlechtere Laune kriegt als man eh schon hat.

Als nächstes könntest du dir ein langfristiges Ziel suchen. Lerne etwas neues. Wenn du nicht unter Menschen willst ein tuts auch ein Fernstudium,oder lerne eine neue Sprache, das kann man auch mit Videos/CDs machen. Das bringt dir später auch bei der Jobsuche was. Und dann ist täglich zwischen 10 und 12 Lernzeit.
Vielleicht klappts besser mit dem geregelten Alltag wenn du dir einen Stundenplan schreibst.

Und ganz wichtig: Drück dich nicht vor der Therapie. Angst kann überwunden werden und danach kann es nur aufwärts gehen.

Ich wünsch dir Glück
das schaf

Danke!
ja, das mit dem tagesablauf ist so ne sache. nen plan will ich mir schon länger machen, das ist aber auch so ne sache, wenn ich dran denk bin ich entweder grade unterwegs, oder mal wieder in so nem tief wo dann selbst das aufstehn und nachdenken/planen anstrengend ist. wenn ich mal termine hab, amt, arzt, was auch immer, also was wo ich machen MUSS geht das, da kann ich auch morgens um 6 aufstehn. ist zwar anstrengend, aber ich muss ja... wenn ich aber nicht muss, also von anderen auferlegt, denk ich mir oft 'machste nachher', oder 'morgen ist auch noch ein tag'. so zieht sich das dann. nicht aus faulheit, sondern weil inzwischen die kleinsten kleinigkeiten und handgriffe schon körperlich (!) anstrengend sind. es gibt als sogar tage, da steh ich auf, lauf die 4m zur kaffeemaschine und muss mich hinsetzen, weil das stehen einfach zu anstrengend ist...
ne aufgabe hab ich eigentlich, ich hab 2 hunde, muss also 2 mal am tag mit denen raus und noch 2 mal die woche hundeplatz. das ist auch kein problem. obwohl sich das gassi gehn auch immer weiter verschiebt weil eben alles so anstrengend ist, und ich mir dann denk, in ner halben stunde kannst immernoch gehn.
und da ich momentan alleine mit den hunden wohn, hab ich auch niemand der mir so wirklich in a... dappt.

bei der therapie bzw. dem hilfesuchen überhaupt, kommt halt auch noch dazu, dass ich inzwischen angst vor neuem hab. angst vor neuen situationen, mit denen ich überfordert bin, oder selbst bei telefonaten, dass ich da ne frage gestellt bekomm, auf die ich nicht antworten kann. kleinigkeiten, vor denen ich inzwischen aber ne richtige angst entwickelt hab... und dann eben noch die hunde. was passiert mit denen? was, wenn ich mir hilfe such, zu nem psychiologen geh, der mich in therapie/kur schickt? ich könnte sie dann zwar wo unterbringen in der zeit, ohne die beiden geh ich aber ein. ich brauch meine hunde, gerade im moment. was, wenn der psychiologe mich vlt. zwangseinweisen lässt (im schlimmsten fall)?

ich bin inzwischen sowohl körperlich, als auch psychisch mit kleinigkeiten schon überfordert. wie soll ich arbeiten gehn, wenn ich psychisch kaum noch belastbar bin? lass ich mir das aber von nem arzt/psychiologen bescheinigen, steckt der mich vlt. wo hin, was ist dann mit meinen hunden, die ich momentan so sehr brauche? was, wenn die einzige möglichkeit ist, therapie/kurklinik, und somit bescheinigung dass ich momentan arbeitsunfähig bin, oder eben arbeiten?
ich will ja arbeiten, so ists nicht, gerade dass ich eben nen geregelten tagesablauf hab. ich weiß aber nicht, ob ich das packe. psychisch. wenn ich mit kleinigkeiten schon überfordert bin...

ach mann... ich hab langsam echt keine lust mehr... ich will arbeiten, weiß aber nicht, ob ichs kann, ich will hilfe, hab aber angst vor den 'folgen'... ich kämpfe schon seit jahren (auch für meine hunde), nur irgendwann kann man nicht mehr kämpfen. momentan bin ich wieder in so einem tief, wo ich garnichts auf die reihe bekomm. ich bin jetzt gerade mal 20. was ist in 5 jahren? wie siehts mit mir, meiner psyche dann aus?! ab und zu hab ich dann mal wieder zeiten, wo ich problemlos bewerbungen schreiben, telefonieren, raus gehn, auf vorstellungsgespräche gehn,.... kann. dann irgendwann kommt wieder so ein tief. die dauer des tiefs wird aber immer länger, und das hoch immer kürzer, und auch immer weniger.

dazu kommt dann eben noch der druck. ich MUSS kämpfen. ich MUSS was machen. aber ich KANNS momentan nicht. nur das interessiert weder meinen vermieter, der ja regelmäßig seine miete will, noch die ämter, noch sonstwen...

ich weiß langsam echt nicht mehr, was ich noch machen soll. ich weiß ich muss, kann aber langsam nicht mehr...

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8. April 2010 um 13:30
In Antwort auf merlyn_12835045

Danke!
ja, das mit dem tagesablauf ist so ne sache. nen plan will ich mir schon länger machen, das ist aber auch so ne sache, wenn ich dran denk bin ich entweder grade unterwegs, oder mal wieder in so nem tief wo dann selbst das aufstehn und nachdenken/planen anstrengend ist. wenn ich mal termine hab, amt, arzt, was auch immer, also was wo ich machen MUSS geht das, da kann ich auch morgens um 6 aufstehn. ist zwar anstrengend, aber ich muss ja... wenn ich aber nicht muss, also von anderen auferlegt, denk ich mir oft 'machste nachher', oder 'morgen ist auch noch ein tag'. so zieht sich das dann. nicht aus faulheit, sondern weil inzwischen die kleinsten kleinigkeiten und handgriffe schon körperlich (!) anstrengend sind. es gibt als sogar tage, da steh ich auf, lauf die 4m zur kaffeemaschine und muss mich hinsetzen, weil das stehen einfach zu anstrengend ist...
ne aufgabe hab ich eigentlich, ich hab 2 hunde, muss also 2 mal am tag mit denen raus und noch 2 mal die woche hundeplatz. das ist auch kein problem. obwohl sich das gassi gehn auch immer weiter verschiebt weil eben alles so anstrengend ist, und ich mir dann denk, in ner halben stunde kannst immernoch gehn.
und da ich momentan alleine mit den hunden wohn, hab ich auch niemand der mir so wirklich in a... dappt.

bei der therapie bzw. dem hilfesuchen überhaupt, kommt halt auch noch dazu, dass ich inzwischen angst vor neuem hab. angst vor neuen situationen, mit denen ich überfordert bin, oder selbst bei telefonaten, dass ich da ne frage gestellt bekomm, auf die ich nicht antworten kann. kleinigkeiten, vor denen ich inzwischen aber ne richtige angst entwickelt hab... und dann eben noch die hunde. was passiert mit denen? was, wenn ich mir hilfe such, zu nem psychiologen geh, der mich in therapie/kur schickt? ich könnte sie dann zwar wo unterbringen in der zeit, ohne die beiden geh ich aber ein. ich brauch meine hunde, gerade im moment. was, wenn der psychiologe mich vlt. zwangseinweisen lässt (im schlimmsten fall)?

ich bin inzwischen sowohl körperlich, als auch psychisch mit kleinigkeiten schon überfordert. wie soll ich arbeiten gehn, wenn ich psychisch kaum noch belastbar bin? lass ich mir das aber von nem arzt/psychiologen bescheinigen, steckt der mich vlt. wo hin, was ist dann mit meinen hunden, die ich momentan so sehr brauche? was, wenn die einzige möglichkeit ist, therapie/kurklinik, und somit bescheinigung dass ich momentan arbeitsunfähig bin, oder eben arbeiten?
ich will ja arbeiten, so ists nicht, gerade dass ich eben nen geregelten tagesablauf hab. ich weiß aber nicht, ob ich das packe. psychisch. wenn ich mit kleinigkeiten schon überfordert bin...

ach mann... ich hab langsam echt keine lust mehr... ich will arbeiten, weiß aber nicht, ob ichs kann, ich will hilfe, hab aber angst vor den 'folgen'... ich kämpfe schon seit jahren (auch für meine hunde), nur irgendwann kann man nicht mehr kämpfen. momentan bin ich wieder in so einem tief, wo ich garnichts auf die reihe bekomm. ich bin jetzt gerade mal 20. was ist in 5 jahren? wie siehts mit mir, meiner psyche dann aus?! ab und zu hab ich dann mal wieder zeiten, wo ich problemlos bewerbungen schreiben, telefonieren, raus gehn, auf vorstellungsgespräche gehn,.... kann. dann irgendwann kommt wieder so ein tief. die dauer des tiefs wird aber immer länger, und das hoch immer kürzer, und auch immer weniger.

dazu kommt dann eben noch der druck. ich MUSS kämpfen. ich MUSS was machen. aber ich KANNS momentan nicht. nur das interessiert weder meinen vermieter, der ja regelmäßig seine miete will, noch die ämter, noch sonstwen...

ich weiß langsam echt nicht mehr, was ich noch machen soll. ich weiß ich muss, kann aber langsam nicht mehr...

Ich will dir jetzt nicht zu nahe treten,
aber kann es sein, dass du die Hunde unbewusst als Vorwand hernimmst, um nichts an deiner Situation zu ändern zu müssen?
Versuch dir klar zu machen, dass es viel schlimmer nicht werden kann.
Du sagst du kannst ohne deine Hunde nicht? Und wenn du die Hunde mal 3 Wochen nicht hättest aber dafür professionelle Hilfe? Würdest du davon sterben? nein. Würden die Hunde davon sterben? nein.
Du musst dir auch klarmachen dass die Hunde nicht dafür da sind dein Leben in Ordnung zu bringen, da gibt es Menschen die verstehen viel mehr davon, die sind darin ausgebildet.

Stell dir doch mal vor wie toll es wäre wenn du ins Leben zurückfinden könntest mit einem netten Therapeuten oder einer Therapeutin, dann hätten auch deine Hunde wieder mehr von dir.
Wenn dein Leben wieder so wäre wie du es dir wünscht, wenn du Spaß am Leben hättest, wär das nicht toll?

Ich habe gestern mit meiner Therapeutin darüber gesprochen, ob es denn wirklich möglich ist, alles was einen bedrückt im leben loszulassen bzw. zu verarbeiten. Sie meinte dann, wenn man das will kann man theoretisch ein neues Leben anfangen. Und je jünger man damit anfängt umso besser.

Bitte trau dich, ich will hier nicht lesen wie du kaputt gehst, weder seelisch noch finanziell, bitet lass dir helfen.

LG
das schaf

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8. April 2010 um 21:32
In Antwort auf merlyn_12835045

Danke!
ja, das mit dem tagesablauf ist so ne sache. nen plan will ich mir schon länger machen, das ist aber auch so ne sache, wenn ich dran denk bin ich entweder grade unterwegs, oder mal wieder in so nem tief wo dann selbst das aufstehn und nachdenken/planen anstrengend ist. wenn ich mal termine hab, amt, arzt, was auch immer, also was wo ich machen MUSS geht das, da kann ich auch morgens um 6 aufstehn. ist zwar anstrengend, aber ich muss ja... wenn ich aber nicht muss, also von anderen auferlegt, denk ich mir oft 'machste nachher', oder 'morgen ist auch noch ein tag'. so zieht sich das dann. nicht aus faulheit, sondern weil inzwischen die kleinsten kleinigkeiten und handgriffe schon körperlich (!) anstrengend sind. es gibt als sogar tage, da steh ich auf, lauf die 4m zur kaffeemaschine und muss mich hinsetzen, weil das stehen einfach zu anstrengend ist...
ne aufgabe hab ich eigentlich, ich hab 2 hunde, muss also 2 mal am tag mit denen raus und noch 2 mal die woche hundeplatz. das ist auch kein problem. obwohl sich das gassi gehn auch immer weiter verschiebt weil eben alles so anstrengend ist, und ich mir dann denk, in ner halben stunde kannst immernoch gehn.
und da ich momentan alleine mit den hunden wohn, hab ich auch niemand der mir so wirklich in a... dappt.

bei der therapie bzw. dem hilfesuchen überhaupt, kommt halt auch noch dazu, dass ich inzwischen angst vor neuem hab. angst vor neuen situationen, mit denen ich überfordert bin, oder selbst bei telefonaten, dass ich da ne frage gestellt bekomm, auf die ich nicht antworten kann. kleinigkeiten, vor denen ich inzwischen aber ne richtige angst entwickelt hab... und dann eben noch die hunde. was passiert mit denen? was, wenn ich mir hilfe such, zu nem psychiologen geh, der mich in therapie/kur schickt? ich könnte sie dann zwar wo unterbringen in der zeit, ohne die beiden geh ich aber ein. ich brauch meine hunde, gerade im moment. was, wenn der psychiologe mich vlt. zwangseinweisen lässt (im schlimmsten fall)?

ich bin inzwischen sowohl körperlich, als auch psychisch mit kleinigkeiten schon überfordert. wie soll ich arbeiten gehn, wenn ich psychisch kaum noch belastbar bin? lass ich mir das aber von nem arzt/psychiologen bescheinigen, steckt der mich vlt. wo hin, was ist dann mit meinen hunden, die ich momentan so sehr brauche? was, wenn die einzige möglichkeit ist, therapie/kurklinik, und somit bescheinigung dass ich momentan arbeitsunfähig bin, oder eben arbeiten?
ich will ja arbeiten, so ists nicht, gerade dass ich eben nen geregelten tagesablauf hab. ich weiß aber nicht, ob ich das packe. psychisch. wenn ich mit kleinigkeiten schon überfordert bin...

ach mann... ich hab langsam echt keine lust mehr... ich will arbeiten, weiß aber nicht, ob ichs kann, ich will hilfe, hab aber angst vor den 'folgen'... ich kämpfe schon seit jahren (auch für meine hunde), nur irgendwann kann man nicht mehr kämpfen. momentan bin ich wieder in so einem tief, wo ich garnichts auf die reihe bekomm. ich bin jetzt gerade mal 20. was ist in 5 jahren? wie siehts mit mir, meiner psyche dann aus?! ab und zu hab ich dann mal wieder zeiten, wo ich problemlos bewerbungen schreiben, telefonieren, raus gehn, auf vorstellungsgespräche gehn,.... kann. dann irgendwann kommt wieder so ein tief. die dauer des tiefs wird aber immer länger, und das hoch immer kürzer, und auch immer weniger.

dazu kommt dann eben noch der druck. ich MUSS kämpfen. ich MUSS was machen. aber ich KANNS momentan nicht. nur das interessiert weder meinen vermieter, der ja regelmäßig seine miete will, noch die ämter, noch sonstwen...

ich weiß langsam echt nicht mehr, was ich noch machen soll. ich weiß ich muss, kann aber langsam nicht mehr...

Du wirst nicht zwangseingewiesen, wenn du dir Hilfe suchst!
Ich kenne sehr viele Psychologen und begleite auch viele Menschen in deren Praxen. Eins kann ich dir versichern: Kein Psychologe weist einen einfach ein. Im Gegenteil, das geht gar nicht so einfach. Die dürfen dies nur tun, wenn Eigengefährdung und / oder Fremdgefährdung besteht. Und so wie du hier schilderst, wie sehr du an deinen Hunden hängst etc., macht es mir nicht den Eindruck, als würdest du dir oder deinen Hunden etwas antun. Ein Psychologe kann dir nur einen stationären Aufenthalt empfehlen, aber dazu musst du dich selbst entscheiden. Und wenn du freiwillig gehst, kannst du jeder Zeit auch einfach wieder nach Hause gehen oder unter tags zu deinen Hunden fahren.
Genauso kannst du aber auch einfach ne ambulante Therapie machen. Da gibt es so viele Möglichkeiten.
Das beste wäre wirklich, du sprichst einfach mal mit einem Psychologen. Im Erstgespräch kannst du immer noch entscheiden, ob du zu ihm Vertrauen hast oder dir lieber einen anderen suchen magst.
Also nur Mut, dir kann dabei gar nichts passieren. Außer dass es dir anschließend wesentlich besser geht. Und da haben auch deine Hunde sehr viel davon!

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12. April 2010 um 2:37
In Antwort auf xyschaf

Ich will dir jetzt nicht zu nahe treten,
aber kann es sein, dass du die Hunde unbewusst als Vorwand hernimmst, um nichts an deiner Situation zu ändern zu müssen?
Versuch dir klar zu machen, dass es viel schlimmer nicht werden kann.
Du sagst du kannst ohne deine Hunde nicht? Und wenn du die Hunde mal 3 Wochen nicht hättest aber dafür professionelle Hilfe? Würdest du davon sterben? nein. Würden die Hunde davon sterben? nein.
Du musst dir auch klarmachen dass die Hunde nicht dafür da sind dein Leben in Ordnung zu bringen, da gibt es Menschen die verstehen viel mehr davon, die sind darin ausgebildet.

Stell dir doch mal vor wie toll es wäre wenn du ins Leben zurückfinden könntest mit einem netten Therapeuten oder einer Therapeutin, dann hätten auch deine Hunde wieder mehr von dir.
Wenn dein Leben wieder so wäre wie du es dir wünscht, wenn du Spaß am Leben hättest, wär das nicht toll?

Ich habe gestern mit meiner Therapeutin darüber gesprochen, ob es denn wirklich möglich ist, alles was einen bedrückt im leben loszulassen bzw. zu verarbeiten. Sie meinte dann, wenn man das will kann man theoretisch ein neues Leben anfangen. Und je jünger man damit anfängt umso besser.

Bitte trau dich, ich will hier nicht lesen wie du kaputt gehst, weder seelisch noch finanziell, bitet lass dir helfen.

LG
das schaf

"kann es sein,...
...dass du die Hunde unbewusst als Vorwand hernimmst, um nichts an deiner Situation zu ändern zu müssen?"

ich geh mal von aus, dass du keinen hund hast


ich weiß, auch ich bin etwas vom thema abgekommen. eigentlich wollte ich ja auch nur wissen, was ich gegen antriebslosigkeit machen kann. ich weiß, dass ich noch einen langen weg vor mir hab, und was machen MUSS. aber das geht nunmal nicht von heute auf morgen... v.a. spielt mein kopf da noch nicht so ganz mit.

momentan gehts wieder etwas bergauf. kann sein, dass es daran liegt dass ich ab morgen 4 mal täglich ne stunde 'programm' hab, sprich nen (mehr oder weniger) geregelten tagesablauf. oder zumindest mal ne art aufgabe, einmal am tag. ich werd dieses hoch natürlich nutzen, um bewerbungen zu schreiben, und andere dinge zu erledigen. das nächste tief kommt bald wieder, und wahrscheinlich auch noch viel zu früh


aber nochmal: was kann ich gegen diese antriebslosigkeit machen?

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22. April 2010 um 1:33

Was kann ich
... gegen diese antriebslosigkeit machen?

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26. November 2012 um 14:10
In Antwort auf merlyn_12835045


hat denn keiner ne idee?! ich werd doch wohl nicht die einzige sein, ders so geht, und hier werden doch wohl leute sein, die weiter wissen...

Hallo smokey111
Ich denke das es vielen Menschen so geht das sie einfach sagen komm ich heut nicht komm ich morgen. ich kann dir nur sagen das du den ersten schritt gemacht hast, und das ist der wichtigste, du hast es geschafft dir selbst einzugestehen das in deinem Leben was nicht stimmt.

Das ist einer der wichtigsten gründe zu sagen jetzt muss ich was änder.

Ich denke mal du brauchst erstmal ein gespräch mit einem Facharzt. ein erstgespräch wird dir erstmal viel lasst nehmen und dir kraft geben, denn dann hast du Weg 2 geschaft.

DU wirst tabletten bekommen die dir helfen dein Leben wieder ins geordnete bahnen zu bekommen, zb. neuroplant aktiv. ein Planzliches Arzneimittel bei depressiven Verstimmungen, was nach 3 Wochen taglicher einnahme anfängt zu wirken. (vorrausgesetzt du nimmst diese Regelmäßig)

Ich kann dir nur auf den weg mitgeben, Regel dein Leben. du bist zur Zeit arbeitslos. und kannst viel für dich tuhen.

Finde Tägliche Rituale Stehe früh auf und bleib nicht liegen. Mach dich Jedentag Schick. und geh mindestens alle 2 tage duschen. tuh erstmal was für dein Selbstbewusstsein gehe viel spazieren. Kleide dich gut und finde ein Hobby was dir Spaß macht, du musst dir eingestehen, das du im moment einfach nicht glücklich mit dir selbst bist und das du was dran machen must.

Du sagst du kommst ohne deine Hunde nicht klar. denk daran das du die Hunde Brauchst und seh sie als Kinder an, bereite ihnen ein schönes Leben und schau das du auch ihnen ein Geregeltes Leben bieten kannst und das sie nicht vll auch ihrgendwann so sind wie du und sagen nee ich will nicht mehr gassi, hier zuhause ist besser.

Finde deinen Weg in dem du erstmal an deinem Selbstbewust sein arbeitest und dir sagst das schaffe ich ich bin stark, ich habe das hier geschafft dann schaffe ich alles andere auch.

Von mir auf deinem Weg viel Glück und finde deinen Frieden. wenn du jemanden zum reden brauchst

Facebook Thorsten Wehran
Skype Thorsten86

Mit Freundlichen Grüßen

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4. Januar 2015 um 14:37

Hey
Les dir das hier mal durch:

http://fribbla.de/was-hilft-gegen-antriebslosigkeit-und-mudigkeit

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29. Oktober 2015 um 1:37
In Antwort auf ruchel_11911073

Du wirst nicht zwangseingewiesen, wenn du dir Hilfe suchst!
Ich kenne sehr viele Psychologen und begleite auch viele Menschen in deren Praxen. Eins kann ich dir versichern: Kein Psychologe weist einen einfach ein. Im Gegenteil, das geht gar nicht so einfach. Die dürfen dies nur tun, wenn Eigengefährdung und / oder Fremdgefährdung besteht. Und so wie du hier schilderst, wie sehr du an deinen Hunden hängst etc., macht es mir nicht den Eindruck, als würdest du dir oder deinen Hunden etwas antun. Ein Psychologe kann dir nur einen stationären Aufenthalt empfehlen, aber dazu musst du dich selbst entscheiden. Und wenn du freiwillig gehst, kannst du jeder Zeit auch einfach wieder nach Hause gehen oder unter tags zu deinen Hunden fahren.
Genauso kannst du aber auch einfach ne ambulante Therapie machen. Da gibt es so viele Möglichkeiten.
Das beste wäre wirklich, du sprichst einfach mal mit einem Psychologen. Im Erstgespräch kannst du immer noch entscheiden, ob du zu ihm Vertrauen hast oder dir lieber einen anderen suchen magst.
Also nur Mut, dir kann dabei gar nichts passieren. Außer dass es dir anschließend wesentlich besser geht. Und da haben auch deine Hunde sehr viel davon!

Ich kann dich voll verstehen
Ich hab zwar keine hunde. Aber dafür eine tochter von 16 jahren. Für die ist es immer schlimm wenn ich in die klinik gehe. Gott sei dank konnte ich sie bisher immer gut unterbringen. Aber meine Kraft ist am ende und ich fühle mich nicht besser. 3 wochen reichen da nicht 3 monate vielleicht

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