Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Was tun??

Was tun??

14. Mai 2007 um 19:54

Hallo Mädels und Jungs
Ich red da nich gerne drüber.. aber ich weiß nich recht was ich machen soll. Ich habe meinen Bruder (28) am 04. September 2006 bei nem LKW-Unfall verloren. Seitdem bin ich oft in Depriphasen, aus denen ich einfach nicht rauskomme. Alleine schon, weil sich meine Eltern seitdem auch total verändert haben und oft weinen. Ich stehe kurz vor den Abschlussprüfungen und kann mich einfach nicht konzentrieren. Auch klapp ich oft zusammen oder brech stundenlang in Tränen aus, wogegen ich schon Antidepressiva nehm was aber auch nicht wirklich das Wahre ist. Wie komm ich davon weg? Wie kann ich wenigstens die nächsten 2 Monate abschalten, dass ich meinen Abschluss packe?? Ich brauch dringend einen Rat, wie ich damit umgehen kann und evtl auch meinen Eltern helfen kann! Bin nich so der Reder der gerne über sowas spricht deshalb schließe ich auf jeden Fall einen Psychologen aus Ich bitte um Hilfe nett wären auch Tipps, wie man trauern kann aber trotzdem noch merkt, dass es weiter geht. Für mich steht seit dem tragischen Tag die Zeit

LG

Mehr lesen

14. Mai 2007 um 19:57

...
ah sorry tut mir leid ich hab das hier in Thema

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Juni 2007 um 21:46

Das "richtige" Trauern
Hallo,

hab vor ca. 5 Wochen meinen Papa verloren - ganz unerwartet. Ich fühle mit dir. Meine Gefühle schwanken so: manchmal merke ich fast gar nix - bin wie taub - und an anderen Tagen muss man mich nur schief anschauen und ich heule wie ein Schloßhund. Meine Mama hat meinen Papa sehr geliebt und es ist schwer mitanzusehen, wenn sie so weint ( denn wann sieht man das schon bei seinen Eltern?). Ich nehme sie dann oft in den Arm, auch wenn es sich manchmal komisch anfühlt, es ist so wichtig bei einem solchen Schicksalsschlag in der Familie zusammen zu halten. Ich habe meinem Papi einen Brief geschrieben, den ich ihm mitgegeben habe - vielleicht schreibst du deinem Bruder auch einen Brief?! Ich bin mir sicher, dass er deine Worte irgendwie wahrnimmt. Der Tod ist so eine unbegreifliche Sache.
Ausserdem hat es mir geholfen, etwas von so genannten Nahtoderlebnissen zu lesen ( bzw. habe ich auch einen Bericht im Fernsehen gesehen ). Das Buch spendet einem ein wenig Trost und lässt Hoffnung auf ein Wiedersehen aufkommen. Falls du Interesse hast schreib mir, dann schick ich dir die Daten von dem Buch.

Bin in Gedanken bei dir

Michele

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Juli 2007 um 18:20

Hy chixxx88
Als ich damals von zu Hause ausgezogen bin mit 16 1/2 und dann in ein Heim kam, hab ich auch nicht mehr gewusst was ich tun sollte... ich war verzweifelt und ich musste auch dringend für meine Abschlussprüfungen lernen. Ich habe alles in mich reingefressen und wollte mit niemandem darüber reden. Bis zu dem Tag als ich fast an meiner Trauer zusammengebrochen wäre. Der ganze Schmerz is aus mir herausgekommen und ich fing an mit meiner Erzieherin zu reden. Ich wollte nie zu ner Erziehungsberatungsstelle gehen aber am Ende bin ich doch gegangen und ich bereue es bis heute nicht. Meinen Abschluss hab ich erfolgreich gemacht. Du schaffst es alleine nicht deine trauer zu überwinden:Bitte rede mit jemandem darüber, dem du vertraust bzw der sich damit auskennt. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute für deine Zukunft. Du wirst es schaffen:ich glaube ganz fest an dich. Wenn du glaubst es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein lichtlein her.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook