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Was soll ich tun?? Wie soll es weiter gehen??!!!!

1. August 2011 um 18:39

Hallo erstmal,
ich bin gerade mal wieder mit meinen Nerven am Ende. Ich weiß einfach nicht weiter.

Ich habe eine 4 Jährige Tochter und bin Alleinerziehend. Ich liebe Sie sehr, sie ist mein ein und alles. Sie ist mein Leben, denn ohne Sie wäre ich garnicht mehr. *hört sich sicherlich hart an, ist aber die Wahrheit*
Zu ihrem Vater/Erzeuger hat hat sie leider garkeinen Kontakt, sie weiß aber wer ihr Papa ist. Denn es gab mal gelegentlichen Kontakt *eher selten* und seid ca 1 Jahr keinen mehr.
Also seid 4 1/2 Jahren mache ich eigentlich alles alleine.
Keine unterstützung vom Vater und auch aus meinem Familienkreis gab es bisher kaum hilfe. Freunde die mich ein wenig unterstützen würden, habe ich auch nicht. Ich habe eine Freundin, die mir noch geblieben ist. Aber die hat selbst einige Probleme und ganz so dicke wie es mal war ist das zwischen uns auch nicht mehr.
Also bin ich zurzeit wirklich alleine mit meiner kleinen.

Ich selbst hatte keine schöne Kindheit und habe Liebe nie erfahren können.
Das wollte ich bei meiner Tochter anders machen, ich gab ihr all das was ich nicht bekam.
Ich geb ihr ganz viel Liebe,
dazu gehört:
das ich ihr täglich sage das ich sie liebe,
wenn ich sie in den Kindergarten bringe geb ich ihr einen Kuss, umarme sie und sag ihr das ich sie liebe und wünsche ihr viel spass,
wenn sie aus dem Kindergarten kommt,
rede ich sehr viel mit ihr,
ich frage was sie schönes gemacht hat usw.
Mahlzeiten nehmen wir gemeinsam zu uns.
Ich kuschele mit ihr, wenn sie das möchte,
ich lese ihr Kinderbücher vor,
ich spiele mit ihr und gehe mit ihr raus.
Ich sorge dafür das sie immer gut gekleidet ist
*es muss nicht teuer sein im gegenteil*
aber schön, sauber und modern.
Sie hat ein schönes Mädchenzimmer und genügend altersgerechtes Spielzeug.
Ich verzichte für mich auf sehr viel, hauptsache mein Kind hat alles.
Sie war bis zum 3. Lebensjahr ein sehr liebes Kind.
Ich hatte keine großartigen Probleme mit ihr.
Klar hatte sie ihre Phasen, aber diese haben wir gemeistert ohne große Probleme.
Es gab dann eine Zeit vor ca 1 1/2 Jahren, da ging es mir von Tag zu Tag schlechter.
Ich habe oft geweint ohne zu wissen warum, ich war ausgeleugt, hatte zu nichts mehr lust und irgendwann konnte ich auch nicht mehr vor die Tür wegen Angst und Panik.
Meine kleine fing ich auch an zu vernachlässigen, ich bin nicht mehr so ganz auf ihre Bedürfnisse eingegangen. Was mir wirklich schrecklich leid tat, aber ich konnte nicht anders. Irgendwann bin ich dann mal zum Hausarzt, der sagte mir ich hätte Depressionen und gab mir dann ein leichtes Antidepressivum. *geholfen hatte das nicht*

Mit dieser Zeit veränderte sich meine Tochter dann auch.
Sie hat absolut nicht mehr gehört, sie hat gemacht was sie wollte, sie hat gebrüllt und auch gespuckt und geschlagen. Drinnen wie auch draussen.
Ich habe mir dann eine Familienhilfe genommen.
Diese war dann 2 mal die Woche für 1 - 2 Std bei uns.
In dieser Zeit wurde mir vieles klar und es hat sich dann auch wieder einiges geändert zwischen mir und meiner Tochter.
Auch wenn es für mich sehr sehr schwer war.

Irgendwann hab ich mich dann selbst in eine Psychotherapeutische Klinik einweisen lassen.
Meine Tochter war in dieser Zeit bei meiner Schwester und es ging ihr zum Glück gut. Sie hatte auch erstaunlicherweise alles verstanden.

In dieser Klinik kam plötzliches vieles hoch was längst vergessen war.
Nach 7 Wochen habe ich die Klinik wieder verlassen.
mit der Diagnose Depression & Angst und Panik zustände.

Zuhause gings mir 1 Monat gut, danach gings mir immer schlechter.
Ich konnte kaum schlafen, beim Einkaufen bekam ich übelste Panikattacken, beim gedanke raus zu müssen hatte ich fürchterliche Angst, ich habe Spinnen gesehen die nicht da waren. Ich habe geräuche gehört die es nicht gab. Immer öfter wenn ich Abends im Bett lag sind Bilder in mein Kopf geschossen und dazu auch übelste Gefühle.
Es kamen Selbstmordgedanken, die immer extremer wurden in meinem Kopf war eine stimme die immer wieder zu mir sagte * du musst sterben damit es dir besser geht*
die stimme sagte mir auch ständig wie ich mich umbringen kann.

Ich bin dann zum Psychiater, der gab mir andere Medikamente und empfiehl mir nochmals in die Klinik zu gehen.

Ich hab das dann gemacht.
Meine Schwester wollte meine kleine nicht nehmen.
Also musste ich 5 Wochen warten bis meine Mutter nicht mehr Arbeiten musste wegen Winter.
Meine Tochter ging dann zu meiner Mutter *schweren Herzens* aber es ging ihr dort zum Glück gut ich telefonierte täglich mit ihr. Sie kam mich auch einmal pro Woche besuchen. Und es ging ihr wirklich gut.
Es war eine wirklich harte Zeit in der Klinik, ich konnte mich plötzlich an dinge erinnern wo ich überhaupt garnicht mehr wusste das es passiert ist.
Ich brauchte lange um zu begreifen das ich mir das nicht einbilde sondern das es wirklich passiert ist.
Nach 11 1/2 Wochen Klinik wurde ich entlassen.
In die dringende ambulante Therapie.
Mit den Diagnosen
Schwere anhaltende Depression,
Angst und Panikzustände,
Postraumatische Belastungsstörung.

Mit stärkeren Medikamenten um das ganze ertragen zu können.
Die Medikamente halfen sehr gut machten mich aber auch extrem Müde und total schlapp.
Manchmal war es garnicht möglich mich dann noch perfekt um mein Kind zu kümmern.
Also nehme ich 2 dieser insgesamt 3 Medikamente nur dann wenns wirklich schon fast zu spät ist.

Ja nun bin ich seid 6 1/2 Monaten wieder zuhause und es ist alles verdammt schwer.
Depression und Kind unter einen Hut zu bekommen.

Ich bin jetzt in eine neue gegend gezogen.

Ich kann wieder ohne Angst nach draussen und auch Einkaufen gehen.
Jedoch meine Gedanken, Gefühle und das viele Heulen bleiben. Das geht auch nicht so schnell wieder weg.
*aber schön wärs*

Es gibt Tage da fühle ich mich Super so als wäre garnichts und dann gibts die Tage wo ich nur heulen könnte und nichts tun will außer sterben.

Ich versuche mich zu bemühen weiterhin für meine Tochter da zu sein und ihr natürlich auch weiterhin Liebe und Zuneigung zu geben.
Aber manchmal funktioniert es nicht so ganz.
Sie möchte zb raus auf den Spielplatz oder drinnen mit mir spielen, aber an manchen Tagen bekomm ich das nicht hin, es geht einfach nicht.
Manchmal aktzeptiert sie das dann, weil sie weiß das es mir dann nicht gut geht.

Nur manchmal wird sie dann unerträglich *was auch verständlich ist* Sie schreit nur rum, sie hört nicht, bleibt beim essen nicht sitzen sondern hüpft oder hampelt nur rum, sie spuckt und haut auch manchmal *aber eher selten* sie knallt absichtlich die Türen auf und zu. Sie macht also wirklich nur extrem lauten Unsinn.
Und das alles mit einer starken Depression zu ertragen ist schon extrem schlimm.
Manchmal kann ich sagen was ich will, grenzen aufweisen, oder sonst was , es interessiert sie nicht. Manchmal passiert es dann, das ich los weine unbewusst, ich versuche dann immer schnell den Raum zu verlassen aber leider bekommt sie es manchmal doch mit.
Dann fängt sie auch an zu weinen, umarmt mich sagt das sie mich liebt und Entschuldigt sich dann auch.
Aber mir zerreist es das Herz.
Ich weiß einfach keinen Ausweg mehr.
Wie ich das alles schaffen soll.
Ich versuche täglich gegen an zu kämpfen aber es ist verdammt schwer und ich falle immer wieder zurück.
Ich weiß wirklich nicht mehr weiter, wie soll ich das alles hin bekommen mit meiner kleinen?? Was soll ich tun wenn sie ihre schlimme Phase hat *was ja eigentlich meine schuld ist* ??

Vielleicht gehts oder ging es jemandem genauso, vielleicht hat es jemand geschafft mit dem ganzen irgendwie klar zu kommen das alles zu meistern??!!

Ich freue mich sehr über ernstgemeinte Antworten.

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2. August 2011 um 9:52

Hallo,
machst du denn noch die ambulante Therapie? Das ist deinen Schilderungen zu urteilen sehr wichtig. Während der Klinikaufenthalte wurdest du ja nicht geheilt, sondern nur stabilisiert, was jetzt wieder seine Wirkung verliert. Vielleicht wäre eine Tagesklinik auch sinnvoll für dich?

Viele Grüße, Phenyce

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4. August 2011 um 2:29

Hallo
Die Kliniken und Antidepressiva werden dir nicht helfen, daher halte ich den Tipp für gefährlich.
Wichtig ist, dass du Beziehungen zu anderen Menschen aufbaust. Diese sind viel wirksamer als Therapie, Therapie, Therapie.
Wenn du einkaufen gehst und andere nette Leute sieht, kannst du auch mal lächeln. Und mach dich begehrenswert für Männer.

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4. August 2011 um 9:52
In Antwort auf jagoda_12327952

Hallo,
machst du denn noch die ambulante Therapie? Das ist deinen Schilderungen zu urteilen sehr wichtig. Während der Klinikaufenthalte wurdest du ja nicht geheilt, sondern nur stabilisiert, was jetzt wieder seine Wirkung verliert. Vielleicht wäre eine Tagesklinik auch sinnvoll für dich?

Viele Grüße, Phenyce

Ich schließ mich Phenyce an,
ich bin bestimmt keine Verfechter von Medikamenten, aber in deinem Fall mußt du dich in qualifiziert Hände begeben. Evtl. auch mal im alternativen Bereich dich umsehen. Wichtig ist
natürlich, dass du Kontakte hast, evt. zu Alleinerziehenden. Denn Freunde können wirklich sehr viel helfen. Ich hatte auch sehr schwierige Zeiten wo Freunde das Allerwichtigste waren.
Meine beste Freundin habe ich nun seit über 23 Jahren, wir waren beide Alleinerziehende und wir haben uns über eine Anzeige kennengelernt.
Ganz wichtig, Menschen, die dich verstehen.
Gruß melike

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4. August 2011 um 10:02
In Antwort auf celino_12932724

Hallo
Die Kliniken und Antidepressiva werden dir nicht helfen, daher halte ich den Tipp für gefährlich.
Wichtig ist, dass du Beziehungen zu anderen Menschen aufbaust. Diese sind viel wirksamer als Therapie, Therapie, Therapie.
Wenn du einkaufen gehst und andere nette Leute sieht, kannst du auch mal lächeln. Und mach dich begehrenswert für Männer.

Hallo minhtv,
warum sind Kliniken gefährlich?
Das Problem beim Krankheitsbild Depression ist z.B., dass diese Person nicht mehr in der Lage ist, von sich aus etwas zu tun. Na klar, ist es wichtig, wieder mit seinen Mitmenschen in Kontakt zu kommen, aber das ist das Ziel und eine Therapie ist der Weg dorthin.

Viele Grüße, Phenyce

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4. August 2011 um 14:22
In Antwort auf jagoda_12327952

Hallo minhtv,
warum sind Kliniken gefährlich?
Das Problem beim Krankheitsbild Depression ist z.B., dass diese Person nicht mehr in der Lage ist, von sich aus etwas zu tun. Na klar, ist es wichtig, wieder mit seinen Mitmenschen in Kontakt zu kommen, aber das ist das Ziel und eine Therapie ist der Weg dorthin.

Viele Grüße, Phenyce

Dieser
Glaube an Kliniken, Anstalten und Therapien ist in der westlichen Welt verbreitet wo die Depressionsraten am höchsten sind. Diese können nur die Symptome bekämpfen und immer erst wenn diese in ihrer krassen Form ausbrechen.
Sie helfen dir Null bei der Lebensführung.

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4. August 2011 um 19:01
In Antwort auf celino_12932724

Dieser
Glaube an Kliniken, Anstalten und Therapien ist in der westlichen Welt verbreitet wo die Depressionsraten am höchsten sind. Diese können nur die Symptome bekämpfen und immer erst wenn diese in ihrer krassen Form ausbrechen.
Sie helfen dir Null bei der Lebensführung.

Das stimmt so nicht
Es stimmt, dass Beziehungen zu anderen Menschen das eigene Leben in der Regel festigen.

Dass Therapien und Medikamente die Symptome von Problemen bekämpfen, kann ich so auch noch gelten lassen. Oft sind die Symptome aber ein Teil der Ursache und der Grund dafür, dass man selbst nicht mehr da raus kommt.

Medikamente können sehr gute Mittel sein, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen und zu Helfen, dass sich psychische Probleme nicht zu sehr manifestieren und chronisch werden.

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4. August 2011 um 20:44
In Antwort auf jagoda_12327952

Hallo,
machst du denn noch die ambulante Therapie? Das ist deinen Schilderungen zu urteilen sehr wichtig. Während der Klinikaufenthalte wurdest du ja nicht geheilt, sondern nur stabilisiert, was jetzt wieder seine Wirkung verliert. Vielleicht wäre eine Tagesklinik auch sinnvoll für dich?

Viele Grüße, Phenyce

Hallo,
eine Ambulante Therapie mache ich seid meinem Umzug vor 5 Wochen nicht mehr. Ich weiß es war vielleicht ein Fehler die Therapie ab zu brechen.
Aber ich musste Umziehen in eine ganz andere gegend.
Ich habe es nicht mehr ertragen so manchen Menschen zu begegnen. Ich musste die Stadt weckseln bzw auch den ganzen Umkreis.
Ich bemühe mich hier schnell wieder einen Therapieplatz zu finden, auch wenn ich sehr große Angst davor habe. Weil vieles aufgearbeitet werden muss was sehr schlimm für mich ist.
Aber es muss sein!!!! Das weiß ich!

Klar die Kliniken sind in erster Hinsicht da um einen Stabil zu machen. Aber man kann auch in einer Klinik eine Traumatherapie machen, denn dafür ist eine Klinik natürlich sehr viel besser als dies Ambulant zu tun.

Bei mir ist eigentlich eine Traumatherapie notwendig, aber ich habe sooooo große Angst davor, das ich es besser erst einmal mit der normalen Therapie versuche, was auch schon sehr an mir zeert.

Was Freunde betrifft, ja ich weiß das Freunde in dieser Zeit sehr wichtig sind. Aber meine alten Freunde habe ich aus meinem Leben verbannt, weil sie mir größtenteils nicht gut getan haben.

Und hier neue kennen zu lernen ist für mich sehr sehr schwierig, da ich absolut schüchtern bin *anfangs* und überhaupt nicht viel rede *anfangs* und auch auf Menschen nicht zu gehen kann.

Ich hoffe einfach das ich das alles was noch vor mir liegt bewältigen kann. Wenn ich auch nicht so recht weiß wie ich es schaffen soll.

Was Medikamente betrifft...
sie können nicht heilen,
aber sie können helfen um am Leben zu bleiben
um alles irgendwie ertragen zu können........

Liebe Grüße

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5. August 2011 um 9:39
In Antwort auf celino_12932724

Dieser
Glaube an Kliniken, Anstalten und Therapien ist in der westlichen Welt verbreitet wo die Depressionsraten am höchsten sind. Diese können nur die Symptome bekämpfen und immer erst wenn diese in ihrer krassen Form ausbrechen.
Sie helfen dir Null bei der Lebensführung.

Hallo,
Therapien sind nicht dafür gedacht, nur die Symptome zu bekämpfen. Der Sinn einer erfolgreichen Therapie ist, durch das Ordnen fehlerhafter Gedanken und das Einüben besserer Strategien im Umgang mit Problemen, ein eigenständiges Leben führen zu können. Mir ist bewusst, dass das nicht immer funktioniert. Dafür gibt es aber verschiedene Gründe.

Habe ich richtig verstanden, dass du die psychischen Leiden der Menschen durch das Beisammensein in einer Gemeinschaft lindern willst?
Das ist ein schöner Ansatz, nur leider haben wir in der westlichen Welt diese Gemeinschaften nicht mehr, die einen in den verschiedenen Lebenssituationen auffangen und unterstützen. Aufgrund der Komplexität der heutigen Welt bin ich mir auch nicht sicher, ob es jemals wieder dazu kommen wird. Deshalb brauchen wir andere (aus einer privaten Gemeinschaft ausgegliederte) Methoden, um Menschen mit Problemen zu helfen.

Viele Grüße, Phenyce

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5. August 2011 um 9:44
In Antwort auf leila_12824260

Hallo,
eine Ambulante Therapie mache ich seid meinem Umzug vor 5 Wochen nicht mehr. Ich weiß es war vielleicht ein Fehler die Therapie ab zu brechen.
Aber ich musste Umziehen in eine ganz andere gegend.
Ich habe es nicht mehr ertragen so manchen Menschen zu begegnen. Ich musste die Stadt weckseln bzw auch den ganzen Umkreis.
Ich bemühe mich hier schnell wieder einen Therapieplatz zu finden, auch wenn ich sehr große Angst davor habe. Weil vieles aufgearbeitet werden muss was sehr schlimm für mich ist.
Aber es muss sein!!!! Das weiß ich!

Klar die Kliniken sind in erster Hinsicht da um einen Stabil zu machen. Aber man kann auch in einer Klinik eine Traumatherapie machen, denn dafür ist eine Klinik natürlich sehr viel besser als dies Ambulant zu tun.

Bei mir ist eigentlich eine Traumatherapie notwendig, aber ich habe sooooo große Angst davor, das ich es besser erst einmal mit der normalen Therapie versuche, was auch schon sehr an mir zeert.

Was Freunde betrifft, ja ich weiß das Freunde in dieser Zeit sehr wichtig sind. Aber meine alten Freunde habe ich aus meinem Leben verbannt, weil sie mir größtenteils nicht gut getan haben.

Und hier neue kennen zu lernen ist für mich sehr sehr schwierig, da ich absolut schüchtern bin *anfangs* und überhaupt nicht viel rede *anfangs* und auch auf Menschen nicht zu gehen kann.

Ich hoffe einfach das ich das alles was noch vor mir liegt bewältigen kann. Wenn ich auch nicht so recht weiß wie ich es schaffen soll.

Was Medikamente betrifft...
sie können nicht heilen,
aber sie können helfen um am Leben zu bleiben
um alles irgendwie ertragen zu können........

Liebe Grüße

Hallo,
ja, es ist wirklich wichtig (gerade weil du sonst wenig Unterstützung hast) dir einen neuen Therapieplatz zu suchen. Und dir muss bewusst sein, dass eine Therapie nur helfen kann, wenn du dich darauf einlässt. Du hast also die Wahl zwischen lebenslangen psychischen Problemen oder du traust dich deiner Angst zu stellen, um nach einiger Zeit ein "normales" Leben führen zu können. Überleg mal, kann es denn noch schlimmer kommen als es jetzt ist? Wenn nicht, dann mach den ersten Schritt!

Viele Grüße, Phenyce

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