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Was macht ich nur mit mir?

5. Dezember 2013 um 2:45

Ich muss das jetzt los werden...
Und ich bin sehr dankbar über jegliche Anregungen und Tipps zur Verbesserung der Situation!
Als ich 15/16 war, war ich tierisch übergewichtig. Ich hab versucht eine Diät nach der anderen zumachen, doch nichts nützte. Meine Mutter fragte mich, ob ich schwanger sei und wenn mein Vater sagte, ich sehe aus wie eine Tonne, war er noch nett.
Ich war relativ beliebt in der Schule, hatte immer einige Freunde, gehörte aber nie zu den "Coolen".
Mit den Jungs war es auch schwierig, ich war ja fett und hässlich.
Mit Ende 16 fing es damit an, dass ich bei jeder Kleinigkeit, die meine Mutter von mir verlangte in die Luft ging, doch nicht indem ich sie anschrie oder irgendwas kaput machte, sondern in dem ich alles herunterschlugte.
Doch essen machte ja dick und griff ich zum geliebten Küchenmesser.
Das tat immer wieder gut und als ich dann mit 18 merkte, dass einige Männer sich doch für mich interessieren, kam zum Messer der Sex mit X Männern.
Denn das, was ich mir an tat, merkte niemand in meiner Familie, doch wenn jedes WE zwei Paar verschiedene Schuhe auf der Matte standen, ja famit konnte man die Eltern reizen!
Einige Saufexcesse später, denn manche Männer muss frau sich schön trinken, traf ich auf einen Kerl, den ich für eine große Liebe hielt.
Doch es hielt nicht, was es versprach. Er drehte sich immer nur um sich selbst, er wusste von meinen Problemen, doch übersah sie nach einiger Zeit gekonnt.
Immer wenn ich reden wollte, überlegte ich Tage, ob das gut wäre und wenn ich mich dann doch traute, winkte er ab und fragte, was ich denn wieder habe.
Ich weiß bis heute nicht, warum ich so lange in dieser Beziehung blieb, am Anfang war es sicher der Abstand zu meinen Eltern, der er mir bot, aber dann...
Ich fing an, ihn zu betrügen und er merkte es nicht, ich hatte blaue Flecken vom Sex mit anderen und er mekte es nicht.
Lange Rede kurzer Sinn, nach Ewigkeiten habe ich es geschafft mich zu trennen.
Ich begann mein Leben wieder zu leben, versuchte das zu sagen, was ich dachte und wollte und versuchte es zu genießen, doch davon gingen viele Freundschaften in die Brüche.
Hatte mich niemand vorher so wie ich bin wahrgenommen?
Wieder stieg ich mit Männern ins Bett, um mich begehrenswert, ja liebenswert zu fühlen und fing an den Ex zu vermissen.
Was mach ich jetzt mit meinem Leben?
Kann man mich wirklich nur lieben, wenn ich die Klappe halte, dünn bin und das mache, was andere verlangen?

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13. Januar 2014 um 0:03

Nur mut
Hallo,

Deine Geschichte ist bewegend. In unsicheren Momenten kehrt die Sehnsucht zum Ex zurück, ich kenn das. Aber wenn du für duch weisst, dass es nicht das Wahre war und du den Trost bei anderen gesucht hast in eurer Beziehung, dann sei froh. Irgendwann triffst du deinen Deckel, der auch deinen Kummer ernst nimmt und nicht weglàuft, sondern zu dir steht. Aufgewärmte Suppe schmeckt eh nicht und ist es nicht nur der Reiz, dass du ihn wiederhaben willst, weil er weg ist. Guats Nachtl

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