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Was kostet ein Psychologe

31. Dezember 2004 um 13:37

Hi!

Ich brauche dringend psychologische Hilfe. Ich leide am Borderline Syndrom und ich vermute, dass ich leichte Depressionen habe.
Jetzt meine Frage: Wieviel kostet ein Psychologe? Bezahlt ihn die Krankenkasse (bin bei der Barmer).
Da ich noch Schülerin bin habe ich noch kein eigenes Einkommen. Und meinen Eltern möchte ich von meinen Problemen nicht erzählen. Deswegen wäre es wichtig für mich, dass ich wüsste ob es eine Möglichkeit gibt die Therapie bezahlt zu bekommen....
Gruß
Nadine

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31. Dezember 2004 um 13:38

...
Achso, ich bin schon volljährig.

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31. Dezember 2004 um 14:34

Was kostet ein Psychologe
Nadine, woher hast du eigentlich die Diagnose , warst du schon mal beim Arzt?Also den Psychologen bezahlt auch die Krankenkasse , da brauchst du nur deine Krankenkarte vorzuweisen und er hat genauso Schweigepflicht wie ein Arzt auch.Allerdings haben die Psychologen sehr lange Wartezeiten,Adressen gibts in den Gelben Seiten oder in www.meinestadt.de



alles Gute Schopa

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31. Dezember 2004 um 15:01
In Antwort auf schopa

Was kostet ein Psychologe
Nadine, woher hast du eigentlich die Diagnose , warst du schon mal beim Arzt?Also den Psychologen bezahlt auch die Krankenkasse , da brauchst du nur deine Krankenkarte vorzuweisen und er hat genauso Schweigepflicht wie ein Arzt auch.Allerdings haben die Psychologen sehr lange Wartezeiten,Adressen gibts in den Gelben Seiten oder in www.meinestadt.de



alles Gute Schopa

Diagnose
Naja, ich habe mich im Internet ein bisschen schlau gemacht. Und die Symptome des BLS passen zu fast 100 %.
Es kann natürlich auch etwas anderes sein, aber das ist im Moment nicht wichtig. Tatsache ist, dass irgendwas in meinem Kopf nicht stimmt und ich Hilfe brauche.
Wie sieht es aus mit der Praxisgebühr? Ist die auch fällig? Erfährt mein Hausarzt von alldem? (Wäre für mich nicht so günstig, da mein Hausarzt auch mein zukünftiger Schwiedervater ist)

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31. Dezember 2004 um 15:27
In Antwort auf celebration1986

...
Achso, ich bin schon volljährig.

Hallöchen
also ich bin mir fast sicher das du nicht einfach mit der Chipkarte zum Psycho gehen kannst du brauchst ein schreiben vom Hausarzt dann suchst du dir einen Psycho. und wer der dir zusagt ( du darfst es 3 Sitzungen mit ihm machen ) dann holt er sich die genehmigung von der Krankenkasse ob sie der Behandlung zustimmen.
So war es bei mir.
Gruß Lina

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31. Dezember 2004 um 15:28
In Antwort auf rina67

Hallöchen
also ich bin mir fast sicher das du nicht einfach mit der Chipkarte zum Psycho gehen kannst du brauchst ein schreiben vom Hausarzt dann suchst du dir einen Psycho. und wer der dir zusagt ( du darfst es 3 Sitzungen mit ihm machen ) dann holt er sich die genehmigung von der Krankenkasse ob sie der Behandlung zustimmen.
So war es bei mir.
Gruß Lina

Tipfehler !! Rina grüßt
puh hab schneller geschrieben wie ich lesen konnte.

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31. Dezember 2004 um 17:25

Was kostet ein Psychologe?
Ein Psychiater kann dir auch helfen, da musst du auch nicht so lange warten.Und eine Überweisung brauchst du da auch nicht, zahlst halt die Praxisgebühr beim Psychiater.Dein Hausarzt wird es nicht erfahren, sie dürfen keine Pat.Daten untereinander austauschen, nur wenn du damit einverstanden bist.
Gruss Schopa

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31. Dezember 2004 um 18:13

Hallo!
Hallo!
Also das kommt darauf an, welche Art von Therpaie Du machen willst. Die Kosten der gängigen Therapierichtungen, also Verhaltenstherapie("Wie kann man ein bestimmtes erlerntes Verhalten ändern?"), Psychoanalyse(man guckt in die eigene Vergangenheit, Kindheit=> Freud) u. Tiefenpsychologische Gesprächstherapie(ist glaub ich so ähnlich wie Psychoanalyse) werden von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Da musst Du einfach zu Deinem Hausarzt, erzählst dem irgendwas, ich würd halt irgendwas von Stress oder so sagen, wenn Du die Wahrheit nicht sagen willst und der gibt Dir dann `ne Überweisung zu nem Psychologen. Was wichtig ist, ist darauf zu achten, dass es "Diplom-Psychologen" sind, denn die Bezeichnung Psychologe oder Psychotherapeut ist nicht geschützt. Du kannst auch zu Deiner Krankenkasse gehen und Dir `ne Liste von den Psychologen geben lassen, deren Kosten sie zahlen. Oder Du guckst in den Gelben Seiten nach und rufst einfach an und fragst, die sagen Dir dann welche Therapierichtung die vertreten. Meistens gibt es bei den Therapeuten, deren Kosten die Krankenkassen zahlen lange Wartezeiten, außer es handelt sich um "Notfälle", was bei Dir schon der Fall ist. Die ersten 5 Stunden sind zum "Austesten", also man sieht, ob die "Chemie" zwischen einem selber und Therapeut stimmt, was sehr wichtig ist. Es gibt noch andere Therapiemethoden, die man selber finanzieren muss (kosten ab 40 pro Stunde)wie z.B. systemische Familientherapie, systemische Einzeltherapie oder systemische Kurzzeittherapie (max. 5-15 Sitzungen)(die gehen davon aus, dass jedes Problem nur in einem bestimmten Kontext existiert und darin seinen bestimmten Zweck erfüllt, man guckt sich die einzelnen Konstellationen in der Familie an, diese Therapierichtung ist lösungs- und ressourcenorientiert, das heißt, man guckt sich auch an, wo die eigenen Stärken, Ressourcen liegen, es gibt auch noch viele andere Richtungen.
Zu einem Psychiater würde ich persönlich nicht gehen, die sind medizinisch orientiert, stopfen einen meiner Ansicht nach gleich mit Medikamenten, Antidepressiva etc. voll. Aber das muss jeder für sich entscheiden.
An Deiner Stelle würd ich mir die Gelben Seiten schnappen und einfach anrufen(aber wie gesagt auf "Dipl-Psychologe/in" achten), meistens geht eh der Anrufbeantworter ran und da hört man schon raus, ob die Person einem sympathisch ist. Du kannst einfach `ne Nachricht hinterlassen und die rufen Dich zurück. Ich habe übrigens auch vor, eine Therpaie zu machen, deswegen bin ich so gut informiert .
LG und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Chocolady

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2. Januar 2005 um 13:24

Rede unbedingt mit deinen Eltern
Liebe Nadine! Ich war auch über 2 Jahre in Ysychotherapie und damals hat es bei mir die Krankenkasse gezahlt! Ich war erst eine Woche in der Klinik und bin dan zur ambulanten Therapie "überwiesen" worden! Deine Psychologin/ Psychologe schreibt nach den ersten paar Sitzungen einen "Bericht" an deine Krankenkasse und die entscheiden dann ob es "notwendig" ist dass Du die Therapie machst! Aber bei mir hat das nie irgendwelche Probleme gegeben obwohl ich in der Zeit 2 mal die Krankenkasse gewechselt habe (gesetzlich pflichtversichert)! Mich hat das ganze keinen Cent gekostet! Ich würde aber dringend mit deinen Eltern über diese Sache reden, denn es ist sehr wichtig dass Du zu Deiner Krankheit stehst, denn sonst bringt Dir die Therapie nix!Meine Eltern haben es auch lange nicht von meiner Therapie erfahren weil sie auch ziemlich "konservativ" waren! Wie ich es Ihnen dann gesagt habe, haben sie zwar noch eine Weile gebraucht bis sie es akzeptieren konnten dass ich krank bin/war! Wir haben uns dann alle ausgesprochen (was nicht einfach ist mit meinen Eltern) und das hat mir ganz ganz viel geholfen, weil meine Eltern nicht ganz unschuldig waren mit meinen "Problemen"! Ich wünsche Dir viel viel Glück!

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7. Juli 2008 um 17:02
In Antwort auf rina67

Tipfehler !! Rina grüßt
puh hab schneller geschrieben wie ich lesen konnte.

Bitte helft mir..
hey,
ich habe folgendes problem:
ich weiß nicht mehr was ich machen soll,
wenn ich und mein mann uns streiten dann tick ich komplett aus und schmeiße kommentare um mich die für mich eigentlich ein tabu thema sind,und mit denen ich ihn total verletzte und zur weißglut bringe.
ich fühle mich dann,als würde ich neben mir stehen und ich kann mir dabei zuschaue wie ich ausraste..
ich muss und will da umbedingt was ändern,das ist zwar nicht alles aber schonmal was krasses unter anderen.
meint ihr ein psychodoc kann mir helfen??wenn ja,wisst ihr was das kostet??denn ich mach mich auch selbst viel kaputt und versinke ganz tief in selbstmitleid manchmal...

ich würde mich freuen wenn ihr mir helfen könntet,denn meine beziehung steht deshalb auch langsam auf den spiel...

vielen dank im vorraus..
liebe grüße..

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7. Juli 2008 um 19:02
In Antwort auf rina67

Hallöchen
also ich bin mir fast sicher das du nicht einfach mit der Chipkarte zum Psycho gehen kannst du brauchst ein schreiben vom Hausarzt dann suchst du dir einen Psycho. und wer der dir zusagt ( du darfst es 3 Sitzungen mit ihm machen ) dann holt er sich die genehmigung von der Krankenkasse ob sie der Behandlung zustimmen.
So war es bei mir.
Gruß Lina

Doch
man kann einfachmit der Chipkartezum Psycho gehen.

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13. Juni 2011 um 13:53

Ist eine Psychotherapie nötig oder nicht ?
Hallo!

Seit längerer Zeit stecke ich im Gefühls-chaos, vor 6 Jahren haben sich meine Eltern getrennt, ich kam damit einigermaßen zurecht, bis sich die sache eskaliert hat. Mal kam mein Vater mit Polizei mich von der Schule abholen, mal kam er zu uns ( wohne mit meiner Mutter zusammen) nachhause und es gab sehr großen stress, Meist wurde es auch handgreiflich, einmal hatte ich auch einen Nervenzusammenbruch.
Naja es ist auch so ich hab eine sehr große Familie, jeder verheimlicht etwas. Mittlerweile hat mein Vater eine Familie in der Türkei gegründet, zwar haben die mir das nicht gesagt aber ich hab das schon mitbekommen. Mit meiner Mutter kann ich darüber nicht reden sie ist auch traurig, das ist eine Sache ich hatte eine Beziehung, er war mein erster Freund in der zeit hab ich das nicht geschätz, nachdem er dann ganz weg war, habe ich angefangen zu leiden. Mittlerweile habe ich mitbekommen das er heiratet. Ich habe öfters Herzschmerzen, weine seit Tagen jeden abend.. Ich weiß nicht weiter.. Ich überlege eine Therapie zu machen was denkt ihr ?

GRUß Kübra

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13. Juni 2011 um 20:14

BEITRAG IST 7 JAHRE ALT;
WIR HABEN DOCH GENUG NEUE THEMEN:
GRUSS MELIKE

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