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Was kann ich tun?

23. April 2015 um 18:24 Letzte Antwort: 28. April 2015 um 23:43

Ich bin hier ziemlich neu im Forum, deshalb bin ich mir nicht wirklich sicher ob das hier hinein passt.

Hallo erstmal.

Ich hatte Probleme auf der Arbeit und seitdem liege ich nur noch im Bett, esse und schlafe. Mir geht es gesundheitlich gar nicht gut und die Leute in meinem Umfeld (Familie und Freunde) glaube mir nicht bzw. sagen ich übertreibe. Deswegen habe ich mir überlegt mich an ein Forum zu wenden, also an die Leute dort, da viele schon ähnliches erlebt haben. Könnt ihr mir einen Rat geben? Was ist eure Geschichte. Danke für die Antwort.

Nochmal die lange Version:
Ende des Jahres bekam ich durch meine Arbeit psychosomatische Beschwerden. Übelkeit, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und noch viiieles mehr. Ich wurde auf der Arbeit gemobbt und ausgenutzt. Sätze wie "Ej, du hast 'ne Fresse als hätt dir jeman' ins Jesicht jeschlagen." oder "Bist du scheisse oda so?" standen an der Tagesordnung. Überstunden, 14 Stunden Tage, wärend alle anderen schon Zuhause waren, sowie 6 Tages Wochen das Resultat. Darauf hin bekam ich Angst zur Arbeit zu gehen und ging zum Arzt, welcher mich krank schrieb und zu einem Spezialisten schickte. Dort war eine sehr nette und kompetente junge Ärztin die sehr unvoreingenommen, offen und interessiert war. Sie untersuchte mich geistig und körperlich (falls die Schmerzen auch eine andere Ursachen haben) von Kopf bis Fuß. Schließlich war sie auch der Meinung das das alles mit meiner Arbeit zu tun hat. Kurze Zeit später kam dann die Kündigung. Grund: Krankenschein nicht abgegeben (was natürlich nicht stimmte, ich habe sie per Post geschickt, jedoch leider ohne Einschreiben). Mir wurde bestätigt das die Kündigung somit nicht richtig und "ordentlich" ist und somit auch nicht gilt. Ich ging mit Hilfe von einem Anwalt, meiner Mutti und meinem Freund vor Gericht. Im Januar wurde ich gekündigt, im März war die Verhandlung. Das Urteil war für mich nicht schlecht. Mir wird Lohn bis Ende März gezahlt, sowie die Urlaubstage. Und der 31. März ist dann sozusagen mein letzter offizieller Arbeitstag. Was super war, denn die letzten Monate hatte ich kein Geld zur Verfügung (bis auf 100 vom Arbeitsamt), es war schwierig einen neuen Job zu finden, da das Verfahren immer noch lief und Selbstzweifel machten sich bei mir breit sowie die Mietschulden, da wir nichts zahlen konnten. Die Beschwerden wurden immer heftiger. Selbstmordgedanken und Selbstverstümmelung kamen dazu. Deswegen war ich so glücklich das das Urteil gesprochen wurde.
Die Angeklagten (meine Arbeitgeber) können Revision einlegen, taten es aber nicht.. NOCH nicht. Vor einpaar Tagen kam dann die "Einladung". Ende Mai gibt es eine 2. Verhandlung. Dort wird dann das endgültige Urteil gesprochen. Ein Rückstoß. Seitdem versinke ich in meinem Leben. Ich schiebe das Bewerbungsschreiben vor mich hin, weine mich in den Schlaf, denke nur noch daran "einen Schlussstrich zu ziehen" und und und. Meine Freunde und Verwandten sind seit kurzem jetzt auch genervt von mir. "Warum kannst du das denn nicht irgendwie positiv sehen?", "Du willst doch nur Aufmerksamkeit!" usw. Von den aufmunternden Worten vom Anfang sind nicht mehr viel übrig. Ich liege nur noch im Bett, übergebe mich, weine und esse. Das Haus verlasse ich nur noch fürs einkaufen oder für Arztbesuche. Ich hasse es mich selbst so zu sehen, aber kann nicht dagegen ankämpfen. Wenn ich weine rollt mein Freund mit den Augen und verlangt von mir einen "anständigen Grund", sonst will er mich nicht trösten. Albträume verfolgen mich, sowie Zukunftsängste. Die halbe Nacht liege ich wach und am Tage werde ich angemeckert weil ich einschlafe und mich um nichts kümmer. Das ich nur übertreibe und aufhören soll. Ich ziehe die Laune der anderen in den Keller.

Dadurch werde ich im tieften Inneren angegriffen und auch der letzte Funken meines Selbstvertrauens schwinden dahin.

Neulich war ich beim Hausarzt und dieser meinte das das alles auch eine kleine Grippe sein kann... Die Übelkeit und die Müdigkeit.

Was kann ich tun?
Hattet ihr auch schon einmal solch eine schreckliche Situation? Wie habt ihr euch eurer Selbstvertrauen wieder geholt? Übertreibe ich nur?

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28. April 2015 um 23:43

Hallo
wie geht es dir heute? geht es dir immer noch so schlecht? hast du Freunde mit denen du sprechen kannst? für mich hört sich das wie eine Depression an. ich würde dir vorschlagen dir einen anderen Arzt zu suchen und eventuell zu einem neurologen zu gehen. wärst du bereit eine Gesprächstherapie zu machen? gute Besserung und liebe Grüsse Lilli

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