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Was ist mit mir los?

14. September 2009 um 3:40

Hallo liebe mitmenschen,seit einiger Zeit weiß ich nicht mehr,was mit mir los ist,geschweige denn, wie ich mein Problem jetzt am besten schildern soll.

Ich bin 23 Jahre jung und Mama. Seit Dezember letzten Jahres bin ich mit einem sehr wunderbaren Menschen zusammen. Eigentlich hat mir vor ihm noch nie jemand so seine Liebe gezeigt in Form von Worten, Berührungen und dieses ganze drum herum. Ich muss sagen, das wir bereits schon ein paar tiefs hatten, die eigentlich immer innerhalb von einem Tag wieder (VERGESSEN) waren, weils keiner mehr angesprochen hat. Für ihn wars erledigt,..für mich eigentlich auch.Zumindest denke ich das. Seit einiger Zeit merke ich allerdings, das ich wie abwesent wirke. Ich träume vor mich hin, habe den ganzen Tag gedanken im Kopf, von früher und heute, irgendwelche Gedankenfetzen ob gut oder schlecht. Erinnerungen halt. Durch diese ganze Denkerei bin ich nicht mehr in der Lage, irgendwas auch nur ansatzweise klar zu sehen. Ich kann mich auf nichts konzentrieren, weine jeden Abend weil ich starke Verlustängste habe, das Gefühl doch nicht genug Liebe zu bekommen, obwohl ich den Tag über genug in den Arm genommen werde. Ich habe ständig das Gefühl, ich wäre mit allem alleine, keiner versteht meine Gefühle. Wo wir grad bei Gefühle wären... auch denke ich, das ich keine richtige Liebe empfinden kann. Ich mag es sehr an seiner Seite zu sein und seine Liebe zu spüren. Nur hab ich ebenso ständig das Gefühl, besser die Gedanken, er tut nur so, als würde er mich lieben.(er tut es,das weiss ich)

Aber warum diese negativen Gedanken zwischendurch. Seit 3 Abenden liegen wir nebeneinander im Bett,rücken an rücken und ich weine. Ich denke mir, das es damals nicht so war, als wir uns kennenlernten. Ich stehe dann auf, geh ins wohnzimmer, leg irgendwelche Musik auf, wo man zu heulen kann. Es ist alles so durcheinander...Diese traurigkeit kommt nur aufn Abend, Tagsüber schwimme ich in meinen Gedanken. Ich habe einfach das Gefühl nichtmehr Glücklich sein zu können, keine liebe zu empfinden oder Freude. Also selbstmordgedanken habe ich nicht soviel dazu.

Hinzu kommt, das ich einen Sohn habe, der alles andere als ein Engel ist. Mit seinen fast 4 jahren hat er mich auch schon das ein oder andere mal zum weinen gebracht. Einfach das Gefühl, nichts mehr in den Griff zu bekommen, versagt zu haben.

Mein leben sonst. Bin viel zuhause, da es mir "Seelisch" überhaupt nicht gut geht und ich mich in sachen bewerbungen überhaupt nicht konzentrieren kann.

Mir erscheint alles zuviel, art überfordert, obwohl ich nur dran denke. Dann der Gedanke dazu, ich werde sowieso nie was finden. Alles ist so kompliziert. Ich weiss einfach nicht mehr weiter, möchte das diese ständigen Tränen, dieses Gefühlschaos aufhören. Möchte einfach wieder normal leben ohne zu denken, das ich nichts gebacken bekomme. Was soll ich nur machen?

Tränige Grüße, Melli

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14. September 2009 um 12:25

Hab auch schon dran gedacht
... aber nicht weiter vertieft. Mir ist auch aufgefallen das ich mit mir selbst nicht im einklang bin. Moser ständig an mir rum was meinen körper betrifft z.B.,..eifersucht und halt dieses Gefühl, ich bekomm eh nichts hin....kommt halt alles zusammen und endet im leidigen tränen vergießen... am mittwoch hab ich nen termin beim neuro/psychodoc. aber nicht wegen dieser sache sondern mit verdacht auf ADS-Träumerchen. Werd ihm da dann von meinen derzeitigen "qualen" berichten. aber erstmal danke für deine Antwort.

Gruß

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14. September 2009 um 12:53
In Antwort auf mausiliebchen

Hab auch schon dran gedacht
... aber nicht weiter vertieft. Mir ist auch aufgefallen das ich mit mir selbst nicht im einklang bin. Moser ständig an mir rum was meinen körper betrifft z.B.,..eifersucht und halt dieses Gefühl, ich bekomm eh nichts hin....kommt halt alles zusammen und endet im leidigen tränen vergießen... am mittwoch hab ich nen termin beim neuro/psychodoc. aber nicht wegen dieser sache sondern mit verdacht auf ADS-Träumerchen. Werd ihm da dann von meinen derzeitigen "qualen" berichten. aber erstmal danke für deine Antwort.

Gruß

Wer hat Ads???
Also dass mit dem Psychater ist schon mal gut, hast du oder
dein Sohn ADS?
Depressionen haste wahrscheinlich auch, hast du auch Schlafprobleme, keinen Hunger usw.(typische Anzeichen)?
Und das mit dem Gedanken: "Er liebt mich nicht", obwohl er dich liebt und du es weißt klingt nach einem "Zwangsgedanken", drängt er sich dir auf???
Lieben gruß und alles gute

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14. September 2009 um 19:22

...
also wegen dem ADS nochmal. Da gehe ich wegen meiner wenigkeit hin. Manchmal sind so ansatzweise anzeichen darauf,..deshalb wollt ich das einfach mal abgeklärt haben. Mit dem aufdrängen....nein das tut er nicht.Ganz im gegenteil, Ich möchte, das er bei mir ist. Wenn er zuhause ist bei seinen Eltern, hab ich immer ein komisches gefühl. Hab mal übelst schlechte erfahrungen gemacht,..mein ex der hat sich mal wärend unserer beziehung auf einer partnerseite angemeldet und geschrieben, er sucht was spontanes...seitdem klingeln bei mir alle alarmglocken, wenn er alleine ist. einfach die angst, es könnte nochmal passieren. Und dieses Ding von meinem Ex, das saß. Das hat mich innerlich sowas von verletzt....

habe mit meiner mom schon oft über meine probleme geredet und sie tippt auch auf 3 dinge,...dicke depression, ADS gepaart mit Minderwertigkeitskomplex... das problem ist ja nun auch nicht erst 3 tage alt sondern fing halt damals in der schule schon an, ich war immer der aussenseiter und habe sogut wie nie Freunde gehabt. Hab mich viel mitziehen lassen um einfach dazu zugehören. Dadurch auch an viele falsche leute geraten, herzschmerz durch trennungen und und und. Hab gestern meinem Freund erzählt, das ich die letzten 3 nächte neben ihm gelegen und geweint habe. Das ich einfach die vorstellung habe, gemeinsam einzuschlafen, und nicht rücken an rücken. Für ihn ist es einfach nur noch ein NERV, das ich aufn Abend immer diese Depressionen habe, das wirkt sich natürlich übelst auf unser sexualleben aus,Er ist einfach entnervt. Das merke ich auch,wenn ich ihn abends im bett noch drauf ansprech, ob wir noch "kuscheln" wollen. dadurch entsteht wiederum eine Angst wenn er dann nicht will, bzw. gleich einschläft (er ist lkw fahrer, 14 stunden unterwegs und tot,wenn er abends da ist). Ich bekomme tierische angst, das er mich nicht mehr körperlich anziehen findet. wobei er meinte, wenn das mal der fall sein sollte, das er so offen wäre und es mir sagen tät. Darauf vertraue ich aber nicht. Ist halt einfach die angst, ich gefalle ihm nicht mehr und er schiesst mich in den Wind. Sollche gedanken habe ich sehr oft, große verlustängste, er könne jemanden finden, der nicht so "kopfkrank" ist. bin auch eher der typ mensch, der nicht alleine sein kann. Ich brauche einfach jemanden um mich, der mich mal in den Arm nimmt, mich küsst, mir einfach wärme gibt. Wie ihr seht, ist es wirklich sehr kompliziert und ich hab schweinemäßige angst, das er wirklich bald die nase voll hat. Hab ihm zwar gesagt, er soll es bitte nicht ganz so ernst nehmen, wenn ich mal wieder meine "komische Laune" bekomme. Hab das gefühl das ich nichts dafür kann, genauso fällt es mir nicht leicht, aus meinem Tief wieder rauszukommen. Er sagte auch schon sowas wie abstand,...bloß darauf komme ich nun gar nicht klar... aus oben genannten gründen.Es ist nicht so als ob ich ihm nicht vertrauen würde, das tue ich. zumindest im "realen" leben. bei mir ist es auch so, das ich die ganzen "doofen dinge", die passieren wie in eine art "aktenschrank im Kopf" abspeicher. und wenn ich dann abends mal wieder vor mir her träume kommen diese sachen hoch,...wenn ich so direkt drüber nachdenke, kommen in meinen gedanken so gut wie nie schöne sachen vor. mehr die negativen. ich hab irgendwie das gefühl, ich wiederhole mich,deshalb höre ich nun mal auf. wie gesagt, mittwoch werd ich sehen was der Doc dazu sagt. eins ist klar....mit tabletten brauch der mir nicht kommen (schlechte erfahrungsberichte von verwandten).

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16. September 2009 um 13:31
In Antwort auf mausiliebchen

...
also wegen dem ADS nochmal. Da gehe ich wegen meiner wenigkeit hin. Manchmal sind so ansatzweise anzeichen darauf,..deshalb wollt ich das einfach mal abgeklärt haben. Mit dem aufdrängen....nein das tut er nicht.Ganz im gegenteil, Ich möchte, das er bei mir ist. Wenn er zuhause ist bei seinen Eltern, hab ich immer ein komisches gefühl. Hab mal übelst schlechte erfahrungen gemacht,..mein ex der hat sich mal wärend unserer beziehung auf einer partnerseite angemeldet und geschrieben, er sucht was spontanes...seitdem klingeln bei mir alle alarmglocken, wenn er alleine ist. einfach die angst, es könnte nochmal passieren. Und dieses Ding von meinem Ex, das saß. Das hat mich innerlich sowas von verletzt....

habe mit meiner mom schon oft über meine probleme geredet und sie tippt auch auf 3 dinge,...dicke depression, ADS gepaart mit Minderwertigkeitskomplex... das problem ist ja nun auch nicht erst 3 tage alt sondern fing halt damals in der schule schon an, ich war immer der aussenseiter und habe sogut wie nie Freunde gehabt. Hab mich viel mitziehen lassen um einfach dazu zugehören. Dadurch auch an viele falsche leute geraten, herzschmerz durch trennungen und und und. Hab gestern meinem Freund erzählt, das ich die letzten 3 nächte neben ihm gelegen und geweint habe. Das ich einfach die vorstellung habe, gemeinsam einzuschlafen, und nicht rücken an rücken. Für ihn ist es einfach nur noch ein NERV, das ich aufn Abend immer diese Depressionen habe, das wirkt sich natürlich übelst auf unser sexualleben aus,Er ist einfach entnervt. Das merke ich auch,wenn ich ihn abends im bett noch drauf ansprech, ob wir noch "kuscheln" wollen. dadurch entsteht wiederum eine Angst wenn er dann nicht will, bzw. gleich einschläft (er ist lkw fahrer, 14 stunden unterwegs und tot,wenn er abends da ist). Ich bekomme tierische angst, das er mich nicht mehr körperlich anziehen findet. wobei er meinte, wenn das mal der fall sein sollte, das er so offen wäre und es mir sagen tät. Darauf vertraue ich aber nicht. Ist halt einfach die angst, ich gefalle ihm nicht mehr und er schiesst mich in den Wind. Sollche gedanken habe ich sehr oft, große verlustängste, er könne jemanden finden, der nicht so "kopfkrank" ist. bin auch eher der typ mensch, der nicht alleine sein kann. Ich brauche einfach jemanden um mich, der mich mal in den Arm nimmt, mich küsst, mir einfach wärme gibt. Wie ihr seht, ist es wirklich sehr kompliziert und ich hab schweinemäßige angst, das er wirklich bald die nase voll hat. Hab ihm zwar gesagt, er soll es bitte nicht ganz so ernst nehmen, wenn ich mal wieder meine "komische Laune" bekomme. Hab das gefühl das ich nichts dafür kann, genauso fällt es mir nicht leicht, aus meinem Tief wieder rauszukommen. Er sagte auch schon sowas wie abstand,...bloß darauf komme ich nun gar nicht klar... aus oben genannten gründen.Es ist nicht so als ob ich ihm nicht vertrauen würde, das tue ich. zumindest im "realen" leben. bei mir ist es auch so, das ich die ganzen "doofen dinge", die passieren wie in eine art "aktenschrank im Kopf" abspeicher. und wenn ich dann abends mal wieder vor mir her träume kommen diese sachen hoch,...wenn ich so direkt drüber nachdenke, kommen in meinen gedanken so gut wie nie schöne sachen vor. mehr die negativen. ich hab irgendwie das gefühl, ich wiederhole mich,deshalb höre ich nun mal auf. wie gesagt, mittwoch werd ich sehen was der Doc dazu sagt. eins ist klar....mit tabletten brauch der mir nicht kommen (schlechte erfahrungsberichte von verwandten).

Zurück vom mackendoc
hallo,

bin grad zurück vom Neuro/Psychodoc. Meine vermutungen, bzw. auch eure sind richtig. Er sagte das ich ADS, in zusammenarbeit mit Depressionen und Angstzuständen habe. Er hat mir das Antidepressiva Moclobemid verschrieben.

Hat jemand schonmal davon gehört? Ich bin ja eigentlich generell gegen son zeuch da ich viel schlechtes gehört habe, aber irgendwie steckt man da ja auch ein stück weit hoffnung rein, das alles irgendwann mal wieder besser wird. Im einklang mit diesem mittelchen hat er mir ein Psychotherapie ans Herz gelegt, um meinen Problemen mit mir und meinen Gefühlen auf den Grund zu gehen. Mein Freund macht sich nun natürlich lustig drüber in Form von "Psychotante", was mir irgendwo sehr weh tut. Ich weiss, mit mir is was nicht in ordnung, aber psychotante bin ich auch nicht.

Wieder ein Ding mehr für mein "Aktenschrank".
Nun hab ich schreckliche Angst, das er damit nicht klar kommt. Es hört einfach nicht auf mit der Angst....

Gruß, Mausiliebchen

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17. September 2009 um 1:14
In Antwort auf mausiliebchen

Zurück vom mackendoc
hallo,

bin grad zurück vom Neuro/Psychodoc. Meine vermutungen, bzw. auch eure sind richtig. Er sagte das ich ADS, in zusammenarbeit mit Depressionen und Angstzuständen habe. Er hat mir das Antidepressiva Moclobemid verschrieben.

Hat jemand schonmal davon gehört? Ich bin ja eigentlich generell gegen son zeuch da ich viel schlechtes gehört habe, aber irgendwie steckt man da ja auch ein stück weit hoffnung rein, das alles irgendwann mal wieder besser wird. Im einklang mit diesem mittelchen hat er mir ein Psychotherapie ans Herz gelegt, um meinen Problemen mit mir und meinen Gefühlen auf den Grund zu gehen. Mein Freund macht sich nun natürlich lustig drüber in Form von "Psychotante", was mir irgendwo sehr weh tut. Ich weiss, mit mir is was nicht in ordnung, aber psychotante bin ich auch nicht.

Wieder ein Ding mehr für mein "Aktenschrank".
Nun hab ich schreckliche Angst, das er damit nicht klar kommt. Es hört einfach nicht auf mit der Angst....

Gruß, Mausiliebchen

Wenn du ne macke hast hab ich ne gewaltige!!!
Hallo, also hab jetzt einiges von dir gelesen.
Das dein Freund dich nicht versteht und dich als "Psychotante"
bezeichnet ist bedenklich, rede mit ihm darüber.
Ich hoffe für dich, dass er dann Verständnis zeigt.
Hat es bei dir Ursachen in der Kindheit, bei mir ist dies der Fall, was ja nicht bei jedem sein muss!
mache auch ne Therapie, dass ist für dich wichtig und auch für deinen Sohn, er braucht ne Mum, die gesund ist.
Sonst hat es auch bei ihm Folgen. Das Medikament kenne ich nicht und ich stand auch gegen diese Medikamente und hab mich zu Therapiebeginn dagegen gewehrt sowas zu
nehmen. Mittlerweile nehm ich aber Medikamente und sie helfen denke ich schon. Man muss sich halt draufeinstellen,
dass es einem zu Beginn(2-3 Wochen) eher schlechter geht,
danach besser!!!
Lieben Gruß

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21. September 2009 um 10:15

Hallo
Erstmal vielen lieben Dank für eure Meinungen.
Zum letzteren text: Kann schon sein, das ich jemanden brauche, der mir auch unter die Arme greift. Bei ihm isses aber nunmal so, das wir uns vielleicht 2-3 Stunden täglich sehen, wo er allerdings so groggi von der Arbeit ist, das er nach seinem Feierabendbierchen schon halb im Traumland ist.

Zeit für große Zärtlichkeiten von seiner Seite aus ist da nicht mehr, ausser am Wochenende. Er hat eine Zeitlang immer gesagt, er kann es nicht mit ansehen, das ich den ganzen Tag zuhause sitze und NICHTS tue. Ich soll Bewerbungen schreiben und zwar nicht nur die aussm Internet anschreiben, sondern mal persönlich irgendwo vorbeigehen. Genau da hapert es.

Durch meine ständigen gedankenflüsse, die den Tagüber sind und durch mein eigenes unwohlsein kann ich mich einfach nicht aufs Bewerbung schreiben konzentrieren. Eine bekomme ich grad so hin, doch schon bei der nächsten bekomme ich das Gefühl, das es mir zu viel wird, und ich gar nicht erst weiter mache.

Es nervt ihn sehr, und wahrscheinlich ginge es mir auch anders, wenn ich nen Job hätte.(was das Wohlbefinden angeht)

Bis April war ich angestellte in der Gastronomie, also im Billardcafe. Dieser Job war einfach wie für mich geschaffen, meine Arbeitskollegen in meinem Alter, und vor allem : SIE HABEN MICH AKZEPTIERT SO WIE ICH WAR. Ich bin dort richtig aufgeblüht, konnte auf Menschen zugehen und war ein total neuer Mensch im Gegensatz zu vorher. Ich habe dort an selbstvertrauen gewonnen und mir hats einfach richtig spaß gemacht. Bis ich dann zu Ostern diesen Jahres eine sehr übele Verspannung bekommen habe, mich 2 Tage lang nicht mehr rühren konnte, beim Bücken Kopfschmerzen und Brechreize bekommen habe. Das fand mein Chef nicht so dolle, und hat mich kurzer Hand über meine neu gewonnen Freunde kündigen lassen. Das hab ich bis heute nicht verkraftet und mir tuts verdammt weh, wenn ich daran denke, das ich nie wieder so einen tollen Job haben werde.

Zumal ich ein Kind habe, und die Zeiten in der Gastro auch mal bis in die nacht gehen. Lange rede kurzer Sinn.

Er hat zwar immer gesagt mach was, aber ich war damit überfordert. Ich hab Haushalt, Kind und bin einfach an einem dicken Tief in meinem Leben angekommen. Wenn er mich fragt, wie er mir helfen kann, kann ich ihm leider auch nie die richtige Antwort drauf geben, obwohl ich innerlich nach Hilfe rufe.

Mit den Tabletten derzeit is son ding. Ich komme zwar ganz gut mit meinem kleinen zurecht, weil er mir nicht ganz so schnell auf die nerven geht. Ich gehe ruhiger auf ihn zu und das spiegelt er auch wieder. Was ich sonst merke ist, das ich zum abend unheimliche Bauchkrämpfe bekomme, obwohl ich die tabletten aufn morgen nehme. zudem hab ich gestern beim einschlafen das Gefühl gehabt, ich würde inmitten einer riesigen Halle in meinem Bett liegen. Ich kam mir so.............verloren vor wenn ich die Augen zu gemacht habe. Kennt das jemand vielleicht? Ein sehr merkwürdiges Gefühl.

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21. September 2009 um 12:19
In Antwort auf mausiliebchen

Hallo
Erstmal vielen lieben Dank für eure Meinungen.
Zum letzteren text: Kann schon sein, das ich jemanden brauche, der mir auch unter die Arme greift. Bei ihm isses aber nunmal so, das wir uns vielleicht 2-3 Stunden täglich sehen, wo er allerdings so groggi von der Arbeit ist, das er nach seinem Feierabendbierchen schon halb im Traumland ist.

Zeit für große Zärtlichkeiten von seiner Seite aus ist da nicht mehr, ausser am Wochenende. Er hat eine Zeitlang immer gesagt, er kann es nicht mit ansehen, das ich den ganzen Tag zuhause sitze und NICHTS tue. Ich soll Bewerbungen schreiben und zwar nicht nur die aussm Internet anschreiben, sondern mal persönlich irgendwo vorbeigehen. Genau da hapert es.

Durch meine ständigen gedankenflüsse, die den Tagüber sind und durch mein eigenes unwohlsein kann ich mich einfach nicht aufs Bewerbung schreiben konzentrieren. Eine bekomme ich grad so hin, doch schon bei der nächsten bekomme ich das Gefühl, das es mir zu viel wird, und ich gar nicht erst weiter mache.

Es nervt ihn sehr, und wahrscheinlich ginge es mir auch anders, wenn ich nen Job hätte.(was das Wohlbefinden angeht)

Bis April war ich angestellte in der Gastronomie, also im Billardcafe. Dieser Job war einfach wie für mich geschaffen, meine Arbeitskollegen in meinem Alter, und vor allem : SIE HABEN MICH AKZEPTIERT SO WIE ICH WAR. Ich bin dort richtig aufgeblüht, konnte auf Menschen zugehen und war ein total neuer Mensch im Gegensatz zu vorher. Ich habe dort an selbstvertrauen gewonnen und mir hats einfach richtig spaß gemacht. Bis ich dann zu Ostern diesen Jahres eine sehr übele Verspannung bekommen habe, mich 2 Tage lang nicht mehr rühren konnte, beim Bücken Kopfschmerzen und Brechreize bekommen habe. Das fand mein Chef nicht so dolle, und hat mich kurzer Hand über meine neu gewonnen Freunde kündigen lassen. Das hab ich bis heute nicht verkraftet und mir tuts verdammt weh, wenn ich daran denke, das ich nie wieder so einen tollen Job haben werde.

Zumal ich ein Kind habe, und die Zeiten in der Gastro auch mal bis in die nacht gehen. Lange rede kurzer Sinn.

Er hat zwar immer gesagt mach was, aber ich war damit überfordert. Ich hab Haushalt, Kind und bin einfach an einem dicken Tief in meinem Leben angekommen. Wenn er mich fragt, wie er mir helfen kann, kann ich ihm leider auch nie die richtige Antwort drauf geben, obwohl ich innerlich nach Hilfe rufe.

Mit den Tabletten derzeit is son ding. Ich komme zwar ganz gut mit meinem kleinen zurecht, weil er mir nicht ganz so schnell auf die nerven geht. Ich gehe ruhiger auf ihn zu und das spiegelt er auch wieder. Was ich sonst merke ist, das ich zum abend unheimliche Bauchkrämpfe bekomme, obwohl ich die tabletten aufn morgen nehme. zudem hab ich gestern beim einschlafen das Gefühl gehabt, ich würde inmitten einer riesigen Halle in meinem Bett liegen. Ich kam mir so.............verloren vor wenn ich die Augen zu gemacht habe. Kennt das jemand vielleicht? Ein sehr merkwürdiges Gefühl.

Tipp: Abwarten
Hi also du solltest abwarten, die Tabletten wirken erst nach 2-3 Wochen(kannst du ja auf dem Beipackzettel lesen).
Davor wird sich dein Zustand eher verschlechtern. Ich bin so
alt wie du und spreche aus eigener Erfahrung: Bedrückungsgefühle und Selbstmordgedanken nahmen bei mir deutlich zu(erste 17 Tage)- jetzt nehme ich sie seit etwas über 3 Wochen und mein Befinden hat sich deutlich gebessert. Setze sie keinesfalls ab, hab ich mal gemacht, ist nicht gut!!!
Ich hab davor auch gar nichts mehr hinbekommen und alles was ich noch gemacht hab viel mir sehr sehr schwer.
Mittlerweile hat sichs gebessert, es ist gut, dass es solche Medikamente gibt und sie können einen nicht heilen, sondern
"nur" zur Heilung beitragen.
Nach einer gewissen Zeit wirst du es schaffen wieder Bewerbungen zu schreiben und das Verhältnis zu deinem Freund wird sich wahrscheinlich auch bessern(wenn er zu dir
passt).
Viel Glück

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