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Was ist mein Leben noch wert?

17. Februar 2008 um 20:39

Ich bin 27 Jahre alt und hatte bis zum 03.02.08 noch drei Kinder .

Dann passierte etwas,was mir mein Herz zeriss,mein 14 Monate alter Sohn Tom Luca starb.

Ich habe Angst das ich das alles nicht mehr schaffe,und nicht genug für meine Kinder da bin...


Kann mir jemand helfen?

LG Melle

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18. Februar 2008 um 15:33

Liebe Melle,
ersteinmal möchte ich dir mein herzliches Beileid aussprechen.

Das was dir passiert ist, ist das Schlimmste was einer liebenden Mutter passieren kann und ich finde es ganz schrecklich, ein Kind zu verlieren.
Es gibt keine Worte des Trostes zumal die Geschehnisse noch viel zu jung sind.

Leider kann ich dir nicht helfen, aber vielleicht schaust du mal auf dieser Seite vorbei:

http://www.engelimherzen.de/

Dort findest du viele Gleichgesinnte, Menschen denene das Gleiche oder Ähnliches passiert ist.

Einen Rat möchte ich dir dennoch geben.
Solltest du noch länger das Gefühl haben, du kannst diesen Schmerz allein nicht bewältigen, dann such dir dringend proffessionelle Hilfe. Dein Kind kann dir niemand wieder zurückbringen aber vielleicht (oder sogar bestimmt) kann man dir helfen, mit dem Geschehenen besser umgehen zu lernen.

Deine zwei anderen Kinder brauchen ihre Mama noch....

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Stärke und den Mut weiterzumachen!!!

Liebe Grüße von Gabi

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19. Februar 2008 um 12:36
In Antwort auf clyde_12152377

Liebe Melle,
ersteinmal möchte ich dir mein herzliches Beileid aussprechen.

Das was dir passiert ist, ist das Schlimmste was einer liebenden Mutter passieren kann und ich finde es ganz schrecklich, ein Kind zu verlieren.
Es gibt keine Worte des Trostes zumal die Geschehnisse noch viel zu jung sind.

Leider kann ich dir nicht helfen, aber vielleicht schaust du mal auf dieser Seite vorbei:

http://www.engelimherzen.de/

Dort findest du viele Gleichgesinnte, Menschen denene das Gleiche oder Ähnliches passiert ist.

Einen Rat möchte ich dir dennoch geben.
Solltest du noch länger das Gefühl haben, du kannst diesen Schmerz allein nicht bewältigen, dann such dir dringend proffessionelle Hilfe. Dein Kind kann dir niemand wieder zurückbringen aber vielleicht (oder sogar bestimmt) kann man dir helfen, mit dem Geschehenen besser umgehen zu lernen.

Deine zwei anderen Kinder brauchen ihre Mama noch....

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Stärke und den Mut weiterzumachen!!!

Liebe Grüße von Gabi

Hallo Melle,

sorry ich hab erst jetzt bemerkt das es sich bei dir um einen Mann handelt.

Natürlich kann es für einen Vater eben so schmerzlich sein, ein Kind zu verlieren.....was bei dir auch ganz sicher der Fall ist.

Deine Kinder brauchen ihren Vater, deshalb darfst du dich nicht unterkriegen lassen.

Alles Gute für dich!

L.G. Gabi

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20. Februar 2008 um 16:35

Trost?
Lieber Melle,

erst einmal möchte ich dir mein tiefstest Beileid aussprechen. Ich habe am 03.02.2008 meine Mutter im Alter von 55 Jahren an einer Hirnblutung verloren.Vielleicht ist dein Kind gemeinsam mit meiner Mutter ind den Himmel gegangen. Der Gedanke würde mir jedenfalls sehr gefallen. Das tut so unendlich weh und teilweise verdränge ich den Gedanken daran das sie Tod ist und ich kann mir gut vorstellen das der Verlust des eigenen Kindes noch schmerzhafter sein muss als der meine. Meine Mutter sagte immer sie möchte nie den Verlust eines ihrer eigenen Kinder mit erleben müssen, wenigstens ist ihr Wunsch in Erfüllung gegangen wobei ich ihr immer gesagt habe das sie sich nicht im Traum einfallen lassen sollte vor mir zu sterben. Wie du siehst hat ihr Wunsch mehr Beachtung vom lieben Gott gefunden als der meine.Ich finde meinen Trost in meinem Glauben. Ich wünsche mir ganz einfach so sehr das es ein Leben danach gibt und meine liebe Mama im Himmel auf mich und meine Geschwister wartet. Und das denke ich auch über deinen kleinen Sohn. Er wartet bestimmt auf seine Eltern und sobald die Zeit von jedem von uns gekommen ist werden wir auch an einem besseren Ort mit unseren Liebsten wieder vereint sein aber bis dahin haben wir unsere Aufgaben hier auf dieser Welt. Und deine Aufgabe ist es ein liebender und guter Vater für deine zwei anderen Kindern zu sein. Aber bevor du wieder deine Rolle als Vater zu 100 Prozent ausüben kannst muss du dir die Zeit zum trauern eingestehen schließlich war Luca ein Teil von dir und er hat bei dir genauso einen großen Schmerz im Herzen hinterlassen wie meine Mutter in meinem Herzen. Aber ich glaube daran das Gott keinem mehr Kummer u Leid auferlegt wie er selbst im Stande ist zu tragen auch wenn wir manchmal das Gefühl haben, dass wir schon am Boden sind und nicht tiefer sinken können. Aber wie oft im Leben haben wir uns das schon gedacht das als wir gewisse Probleme hatten das es so schlimm sei bis wir ein viel größeres hatten und dachten und ich dachte damals ich hätte Probleme. Ich hoffe sehr das ich dir mit meinen Worten nicht zu nahe trette falls du an gar nichts glauben solltest, wollte dir lediglich etwas Trost spenden wobei ich weiß das dein Schmerz dadurch nicht unbedingt gelindert wird. Ich versuche jetzt einfach jeden Tag so gut wie möglich zu überstehen und hoffe das die Zeit mir meinen tiefen Schmerz nimmt und das ist der einzig gute Rat den ich dir geben kann. Du darfst nie die Hoffnung aufgeben auch wenn es noch so weh tut, da du noch so viele Menschen um dich rum hast die dich über alles lieben, schätzen und brauchen.
Ich wünsche uns beiden und allen anderen Menschen die einen geliebsten Menschen verloren haben sehr viel Kraft und Geduld.

MFG RY

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