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Was ist los mit mir?

25. Februar 2009 um 17:40

Hallo!

Vielleicht gibt es ja Jemanden hier dem es so aehnlich geht wir mir...Ich bin ueberigens 29...

Erstmal kurz die Vorgeschichte, ich bin gerade dabei meine Doktorarbeit zu schreiben...und daher offensichtlich ein weniger gestresster als sonst.

Ich habe das Gefuehl aber auch schon seit lager Zeit, aber sobald ich gestresst bin spuere ich es halt mehr.

Das Problem ist das alle Menschen die ich um mich habe, mich nerven. Mein Freund, Freunde und Familie...Irgendwie kann ich das Verhalten dieser Menschen nicht nachvollziehen und nicht verstehen was in Ihnen vorgeht. zB. wie Leute Entscheidungen stellen, wie sie in Situationen reagieren oder ihr Leben leben.

Ich komme mir dann so alleine vor und denk dann immer nur ich verstehe die Welt nicht...und das kleinste bringt mich auf die Baeume...Ich halte mich auf keinen Fall fuer besser als andere Menschen, aber ich finde meine 'attitude' schon was grosskotzig...

Ich habe auch schon in 3 anderen Laenderen gelebt...vielleicht hat es was damit zu tun, da ich im Moment wieder das Gefuehl habe von all den nervigen Leuten 'abzuhauen' und wieder ins Ausland zu gehen und mich auf meine Karriere zu konzentrieren...aber ich kann ja nicht immer weggehen wenns mir zu viel wird und will auch mal ne familie haben..

Weiss Jemand Rat?




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26. Februar 2009 um 13:32

Stress
Ich befinde mich auch gefühlsmässig auch im Ausnahmezustand, wenn ich im Stress bin. Und da ich gerade Praktikum mache und für meine Diplomprüfung lerne, fühle ich mich unter hohem Druck und ich merke richtig, dass ich völlig anders reagiere, als sonst. Mich kotzt dann alles möglich an, ich kritisiere Sachen und Leute, die mich annerven, anstatt es locker zu sehen und raste wegen Kleinigkeiten aus, was mir später leid tut. Ich weiß dann nicht wo mir der Kopf steht.
Mein Freund hat mich schon darauf angesprochen, dass es nicht so weiter gehen kann, das ich mich in meinem Leben so sehr zB von der Uni stressen lasse. Am Anfang habe ich gemeint, er hätte einfach keine Ahnung, wie es ist, unitechnisch so unter Druck zu stehen, aber inzwischen habe ich etwas umgedacht.

Inzwischen merke ich selber, dass ich an meiner Stressempfindlichkeit arbeiten sollte. Ich habe zB seit einem jahr Tinnitus vom Stress, die Arbeit wird mir so viel, dass ich manchmal eine ganze Nacht lang durcharbeiten muss, um das Pensum zu schaffen und zB bestimmte Sachen fristgerecht abzuliefern. Ich bin auch schon 2 mal umgekippt, nach dem ich eine Nacht durcharbeiten musste, danach folgte ein Streit mit meinem Frend, er meinte, ich mache mich völlig kaputt und ich er hätte keinen Bock auf eine ewig gestresste Freundin und ich solle einfach umdenken und daran arbeiten stressresistenter zu werden.

Manchmal denke ich mir auch, ich sollte einfach mal für einige Zeit weg ins Ausland (will dort Praktikum machen) um von all dem zu flüchten, was mich hier ankotzt. aber das wäre keine langfristige Lösung und ich möchte deswegen nicht meinen Freund verlieren, weil ich mir einbilde, wo anders wäre es besser.

Ich bewundere Menschen, die trotz Stress immer gelassen reagieren und freundlich und locker wirken und sich nicht aus der Fasung bringen lassen. Leider bin ich anderer Natur

Ich bin gerade dabei daran zu arbeiten, versuche öffters Sport zu treiben, Joggen zum Energieabbau, Tae Bo um Agression abzubauen und Yoga, um mich zu entspannen. Seit dem ich mir einfach die Zeit dafür nehme merke, ich dass ich ausgeglichener bin. Mir hat auch jemand autogenes Trainig empfolen, was ich aber noch nicht ausprobiert habe, überlege es mir aber. In letzter Zeit achte ich auch darauf bewusst auf mein Verhalten zu achten, in dem ich sonst in die Luft gehen würde. Dann atme icherst mal durch, denke mir "ich lass mich jetzt von dieser Person nicht stressen und bleibe gelassen." und sobald ich bewusst drüber nachdenke und nicht rein intuitiv handele, habe ich es auch besser im Griff.

Gönn dir mal was gutes, um Stress abzubauen, das wird schon!



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26. Februar 2009 um 15:14
In Antwort auf sa'ida_12296655

Stress
Ich befinde mich auch gefühlsmässig auch im Ausnahmezustand, wenn ich im Stress bin. Und da ich gerade Praktikum mache und für meine Diplomprüfung lerne, fühle ich mich unter hohem Druck und ich merke richtig, dass ich völlig anders reagiere, als sonst. Mich kotzt dann alles möglich an, ich kritisiere Sachen und Leute, die mich annerven, anstatt es locker zu sehen und raste wegen Kleinigkeiten aus, was mir später leid tut. Ich weiß dann nicht wo mir der Kopf steht.
Mein Freund hat mich schon darauf angesprochen, dass es nicht so weiter gehen kann, das ich mich in meinem Leben so sehr zB von der Uni stressen lasse. Am Anfang habe ich gemeint, er hätte einfach keine Ahnung, wie es ist, unitechnisch so unter Druck zu stehen, aber inzwischen habe ich etwas umgedacht.

Inzwischen merke ich selber, dass ich an meiner Stressempfindlichkeit arbeiten sollte. Ich habe zB seit einem jahr Tinnitus vom Stress, die Arbeit wird mir so viel, dass ich manchmal eine ganze Nacht lang durcharbeiten muss, um das Pensum zu schaffen und zB bestimmte Sachen fristgerecht abzuliefern. Ich bin auch schon 2 mal umgekippt, nach dem ich eine Nacht durcharbeiten musste, danach folgte ein Streit mit meinem Frend, er meinte, ich mache mich völlig kaputt und ich er hätte keinen Bock auf eine ewig gestresste Freundin und ich solle einfach umdenken und daran arbeiten stressresistenter zu werden.

Manchmal denke ich mir auch, ich sollte einfach mal für einige Zeit weg ins Ausland (will dort Praktikum machen) um von all dem zu flüchten, was mich hier ankotzt. aber das wäre keine langfristige Lösung und ich möchte deswegen nicht meinen Freund verlieren, weil ich mir einbilde, wo anders wäre es besser.

Ich bewundere Menschen, die trotz Stress immer gelassen reagieren und freundlich und locker wirken und sich nicht aus der Fasung bringen lassen. Leider bin ich anderer Natur

Ich bin gerade dabei daran zu arbeiten, versuche öffters Sport zu treiben, Joggen zum Energieabbau, Tae Bo um Agression abzubauen und Yoga, um mich zu entspannen. Seit dem ich mir einfach die Zeit dafür nehme merke, ich dass ich ausgeglichener bin. Mir hat auch jemand autogenes Trainig empfolen, was ich aber noch nicht ausprobiert habe, überlege es mir aber. In letzter Zeit achte ich auch darauf bewusst auf mein Verhalten zu achten, in dem ich sonst in die Luft gehen würde. Dann atme icherst mal durch, denke mir "ich lass mich jetzt von dieser Person nicht stressen und bleibe gelassen." und sobald ich bewusst drüber nachdenke und nicht rein intuitiv handele, habe ich es auch besser im Griff.

Gönn dir mal was gutes, um Stress abzubauen, das wird schon!



Stress
Danke erstmal fuer Deine nette Antwort! Wenigstens bin ich wohl nicht alleine...

Ich finde auch dass das Beste um Stress abzubauen ist sich mit Sport zu betaetigen...Ich gehe schwimmen...Nur bei dem kalten Wetter graut es mir auch davor. Kenne das mit Tinitus, habe das auch manchmal...und schlaf Probleme.

Wichtig ist es auch Pausen zu machen, am We mal weg fahren. Leider kann ich das im Moment nicht, da ich eine deadline habe bis ich meine These einreichen muss.

Ich bewundere Mensche die 'happy go lucky' durchs leben gehen....Vielleicht sehen wir alles auch mal was lockerer wenn man was aelter wird....und lernt was wirklich wichtig ist.

Praktikum im Ausland kann ich Dir nur Raten, es ist auch mal wichtig von allem weg zu kommen. Wenn Du nicht zu weit weg bist kann Dein Freund Dich bestimmt besuchen kommen...

Also viel Erfolg noch mit dem Studium und vielleicht muessen wir beide mal oefter denken, dass es einfach Sinnlos ist sich so zu stressen...vielleicht kommt es ganz alleine dann das die Leute weniger nerven

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