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Was ist falsch an mir?

20. Juli 2010 um 18:38

ich würde euch gern von meinem problem berichten und hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen

Alsoo es ist so dass mir hauptsächlich in meiner Klasse immer wieder auffällt dass ich eher im Abseits bin.
Ich führe mit meinen Klassenkameraden nur "oberflächlich" und knappe Gespräche. Dabei fällt mir auf dass meine Stimme ganz leise, langsam und seltsam klingt. Außerdem verhaspel ich mich oft bei dem was ich sage. Wahrscheinlich vor Nervosität. Ich frage mich ob dass der Grund dafür ist, dass die Leute selten mit mir reden?! Ich mache mir Gedanken ob meine Stimme vielleicht zu seltsam klingt, ob dass was ich sage vielleicht schwachsinnig ist oder wieso die Leute mich nie wirklich mögen. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Es könnte auch sein dass ich für eingebildet gehalten werde weil ich von mir aus nur sehr selten Gespräche anfange. Außerdem fällt es mir schwer den Leuten in die Augen zu sehen.
Ach, ich kritisiere mich einfach bei jedem Schritt den ich mache... vielleicht ist das das einzige Problem das ich habe...
oder was meint ihr?

Liebe Grüße

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21. Juli 2010 um 10:36

Akzeptiere dich selbst so wie du bist
hallo

du solltest dich selbst so annehmen wie du bist, das positive an dir selbst sehen, und nicht dich selbst ständig kritisieren, und dich von dir selbst sozusagen niedermachen. das bringst nicht. der einzige effekt, den du dabei erzielst ist, dass du in ein teufelskreis der negativen gefühle gerätst, und genau das strahlst du dann auch aus! man wirkt nämlich auf die leute immer so wie man sich fühlt. ein stabiler, freundlich, entgegenkommender, aufgeschlossener mensch wirkt (auch auf dich!!!) nun einmal attraktiver als ein verschlossener, einer der städig mit sich selbst unzufrieden ist.

du solltest deine lebenseinstellung ändern, und an dir selbst arbeiten. du solltest lernen, das gute an dir zu sehen. nämlich:
falsch: oh, nein, jetzt habe ich mich schon wieder verhaspelt, verdammt, ich rede zu leise, und jetzt gucke ich schon wieder auf den boden, statt in sein gesicht, ich glaub, er hat mich schon wieder nicht gehört, weil ich zu blöd bin, lauter zu reden....
richtig: hey. ich habe es geschafft, ihn anzureden. ich habe es geschafft, ein smalltalk zu führen, und das obwohl ich schüchtern bin. ich bin in der lage, meine schüchternheit zu überwinden. da ich gemerkt habe, dass ich etwas leiser gesprochen habe, habe ich im folgenden meine lautstärke etwas erhöht . ich kann also etwas an mir ändern. und während des gesprächs habe ich es sogar geschafft, ihm dreimal kurz in die augen zu schauen. ich mache fortschritte.

ich hoffe, das beispiel bringt dich weiter

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21. Juli 2010 um 16:39
In Antwort auf lilo_12080096

Akzeptiere dich selbst so wie du bist
hallo

du solltest dich selbst so annehmen wie du bist, das positive an dir selbst sehen, und nicht dich selbst ständig kritisieren, und dich von dir selbst sozusagen niedermachen. das bringst nicht. der einzige effekt, den du dabei erzielst ist, dass du in ein teufelskreis der negativen gefühle gerätst, und genau das strahlst du dann auch aus! man wirkt nämlich auf die leute immer so wie man sich fühlt. ein stabiler, freundlich, entgegenkommender, aufgeschlossener mensch wirkt (auch auf dich!!!) nun einmal attraktiver als ein verschlossener, einer der städig mit sich selbst unzufrieden ist.

du solltest deine lebenseinstellung ändern, und an dir selbst arbeiten. du solltest lernen, das gute an dir zu sehen. nämlich:
falsch: oh, nein, jetzt habe ich mich schon wieder verhaspelt, verdammt, ich rede zu leise, und jetzt gucke ich schon wieder auf den boden, statt in sein gesicht, ich glaub, er hat mich schon wieder nicht gehört, weil ich zu blöd bin, lauter zu reden....
richtig: hey. ich habe es geschafft, ihn anzureden. ich habe es geschafft, ein smalltalk zu führen, und das obwohl ich schüchtern bin. ich bin in der lage, meine schüchternheit zu überwinden. da ich gemerkt habe, dass ich etwas leiser gesprochen habe, habe ich im folgenden meine lautstärke etwas erhöht . ich kann also etwas an mir ändern. und während des gesprächs habe ich es sogar geschafft, ihm dreimal kurz in die augen zu schauen. ich mache fortschritte.

ich hoffe, das beispiel bringt dich weiter

Danke
hey, vielen dank erstmal für deine Antwort...
alsoo ich weiß ja dass du recht hast,
dass ich mich selbst annehmen muss etc.
aber das fällt mir nun mal enorm schwer.
Manchmal hab ich Phasen, wo ich auf einmal wie durch
"zauberei" einen selbstbewusstseins-schub kriege und ganz natürlich wirke, oder es zumindest denke...
doch in den meisten Momenten kritisiere ich mich einfach so arg.
Es ist so als ob ich eine innere Stimme habe, die mit mir spricht und die lauter ist wie das eigentliche Gespräch dass ich führe...
das bringt mich ganz durcheinander.. verstehst du was ich meine? Aber ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben sie beim nächsten Gespräch zu übertönen
lg

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21. Juli 2010 um 16:56
In Antwort auf lilo_12080096

Akzeptiere dich selbst so wie du bist
hallo

du solltest dich selbst so annehmen wie du bist, das positive an dir selbst sehen, und nicht dich selbst ständig kritisieren, und dich von dir selbst sozusagen niedermachen. das bringst nicht. der einzige effekt, den du dabei erzielst ist, dass du in ein teufelskreis der negativen gefühle gerätst, und genau das strahlst du dann auch aus! man wirkt nämlich auf die leute immer so wie man sich fühlt. ein stabiler, freundlich, entgegenkommender, aufgeschlossener mensch wirkt (auch auf dich!!!) nun einmal attraktiver als ein verschlossener, einer der städig mit sich selbst unzufrieden ist.

du solltest deine lebenseinstellung ändern, und an dir selbst arbeiten. du solltest lernen, das gute an dir zu sehen. nämlich:
falsch: oh, nein, jetzt habe ich mich schon wieder verhaspelt, verdammt, ich rede zu leise, und jetzt gucke ich schon wieder auf den boden, statt in sein gesicht, ich glaub, er hat mich schon wieder nicht gehört, weil ich zu blöd bin, lauter zu reden....
richtig: hey. ich habe es geschafft, ihn anzureden. ich habe es geschafft, ein smalltalk zu führen, und das obwohl ich schüchtern bin. ich bin in der lage, meine schüchternheit zu überwinden. da ich gemerkt habe, dass ich etwas leiser gesprochen habe, habe ich im folgenden meine lautstärke etwas erhöht . ich kann also etwas an mir ändern. und während des gesprächs habe ich es sogar geschafft, ihm dreimal kurz in die augen zu schauen. ich mache fortschritte.

ich hoffe, das beispiel bringt dich weiter

Nicht schlimm...
früher ging es mir mal so wie dir jetzt - das man selbstbewusster sein soll sagt sich immer so leicht...

aber für Zweifel hast du echt keinen Grund - überleg mal, würdest du jemanden nicht mögen/ mit anderen Augen sehen nur weil er eine leise Stimme hat oder einen grünen Strickpulli trägt oder weiß der Geier was. Außerdem verate ich dir was: Absolut jeder Mensch hat Fehler und Zweifel, denn die machen uns aus.

Ich zum beispiel bin hyperaktiv und habe die totale Konzentrationsschwäche, vergesse ständig irgentwo irgentwas - aber ich weiß dass diese Hyperaktivität mich andererseits quicklebendig und spontan sein lässt - was ich sehr an mir liebe - da nehm ich das warten vor der Tür und die dummen Sprüche warum ich meinen Schlüssel wieder vergessen hab gern in Kauf (auch wenn es mich doch etwas nervt!) Aber so bin ich nun mal. Ich habe nur dieses ich und wenn ich dass für mich akzeptiere, so können andere das auch - bzw. müpssen es dann wohl oder übel

Der Unterschied ist, dass du glaubst Fehler & Zweifel seien ein Problem - sind sie nicht - wichtig ist, dass du immer du bleibst - in dem moment wo du dich mit all deinen Zweifeln und kleinen Fehlerchen (die auf jeder auf seine Weise hat!) akzeptierst werden die Zweifel schon etwas weniger und du innerlich freier, was mit der Zeit unbewusst auch andere wahrnehmen, so dass sie auf dich zukommen. - Was dich nicht an dir stört, stört andere auch nicht. Mal abgesehen davon das es auf der Welt wohl keinen Menschen gibt den absolut jeder mag. Und auch wenn du dass jetzt nicht glaubst: die meisten deiner Klassenkameraden sind vermutlich viel zu sehr mit ihren eigenen Fehlcherchen und Zweifeln beschäfftigt, so dass ihnen deine gar nicht auffallen.

Ach nicht jeder Spruch den jemand vielleicht über dich sagt weil du vielleicht durch was auch immer: Schüchternheit, einen knallgrünen Pulli oder wer weiss was auffällst heisst dass man dich nicht mag. Was auffällt wird meistens einfach angesproschen - ganz natürliches menschliches Verhalten. - Es ist Ok aufzufallen, genauso wie es OK ist schüchtern zu sein - Beides kann einen Menschen interessant machen.

Da es aber immer auch ein ganzes Stück innere Freiheit mit sich bringt wenn man seine eigene Schüchternheit überwindet habe ich folgende Tipps für dich:

1. Du akzeptierst für dich dass du schüchtern bist und weist dass es Ok ist schüchtern zu sein. Du beschließt aber für dich auf jeden Fall daran zu arbeiten.

2. Schüchternheit überwindet man nicht von heut auf morgen, es wird ein Weilchen dauern bis man sie überwindet - Stück für Stück!- lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen aber sei stolz auf dich bei jeden Erfolg und bei jedem mal wo du es schaffst sie zu überwinden. - Stolz ist einer der größten Feinde der Schüchternheit

3. Wenn du dich beim zweifeln erwischst, dann denke genau nach, ob das woran du grad zweifelst, dich a) bei anderen wirklich stören würde und b) ob es wirklich so schlimm ist wenn jemand mal was nicht an dir mag - ist es nämlich nicht!

4. Suche Gelegenheiten bei denen du dich überwinden musst! Geh auf einen hohen Turm und schau hinunter, lass eine Spinne über deine Hand krabbeln oder geh in den Wald und schrei irgenteinen dummen Spruch ganz laut! Tu einfach was ganz verrücktes was man sonst nicht tut oder du bisher noch nicht getan hast - stell dich deinen Ängsten - Schaffst du es dich zu überwinden, dann bekommst mit der Zeit Lust auf mehr und das Selbstvertrauen, dich auch im Kontakt mit anderen Menschen zu überwinden.

Irgentwann wenn du älter bist wirst du dann zurückschauen und denken, man war ich damals schüchtern und wissen, dass die Momente in denen du es geschafft hast, dich Stück für Stück zu überwinden, trotz all der Unsicherheit, Ängste und Zweifel einer der schönsten deines Lebens waren!

Ich wünsche dir viel Mut und Spass auf dieser Reise und vergiss nicht auf jeden einzelnen Schritt stolz zu sein, auch wenn nicht immer alles perfekt läuft!

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21. Juli 2010 um 23:26
In Antwort auf lilo_12080096

Akzeptiere dich selbst so wie du bist
hallo

du solltest dich selbst so annehmen wie du bist, das positive an dir selbst sehen, und nicht dich selbst ständig kritisieren, und dich von dir selbst sozusagen niedermachen. das bringst nicht. der einzige effekt, den du dabei erzielst ist, dass du in ein teufelskreis der negativen gefühle gerätst, und genau das strahlst du dann auch aus! man wirkt nämlich auf die leute immer so wie man sich fühlt. ein stabiler, freundlich, entgegenkommender, aufgeschlossener mensch wirkt (auch auf dich!!!) nun einmal attraktiver als ein verschlossener, einer der städig mit sich selbst unzufrieden ist.

du solltest deine lebenseinstellung ändern, und an dir selbst arbeiten. du solltest lernen, das gute an dir zu sehen. nämlich:
falsch: oh, nein, jetzt habe ich mich schon wieder verhaspelt, verdammt, ich rede zu leise, und jetzt gucke ich schon wieder auf den boden, statt in sein gesicht, ich glaub, er hat mich schon wieder nicht gehört, weil ich zu blöd bin, lauter zu reden....
richtig: hey. ich habe es geschafft, ihn anzureden. ich habe es geschafft, ein smalltalk zu führen, und das obwohl ich schüchtern bin. ich bin in der lage, meine schüchternheit zu überwinden. da ich gemerkt habe, dass ich etwas leiser gesprochen habe, habe ich im folgenden meine lautstärke etwas erhöht . ich kann also etwas an mir ändern. und während des gesprächs habe ich es sogar geschafft, ihm dreimal kurz in die augen zu schauen. ich mache fortschritte.

ich hoffe, das beispiel bringt dich weiter

Weisserose

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22. Juli 2010 um 0:41
In Antwort auf dalal_12706172

Nicht schlimm...
früher ging es mir mal so wie dir jetzt - das man selbstbewusster sein soll sagt sich immer so leicht...

aber für Zweifel hast du echt keinen Grund - überleg mal, würdest du jemanden nicht mögen/ mit anderen Augen sehen nur weil er eine leise Stimme hat oder einen grünen Strickpulli trägt oder weiß der Geier was. Außerdem verate ich dir was: Absolut jeder Mensch hat Fehler und Zweifel, denn die machen uns aus.

Ich zum beispiel bin hyperaktiv und habe die totale Konzentrationsschwäche, vergesse ständig irgentwo irgentwas - aber ich weiß dass diese Hyperaktivität mich andererseits quicklebendig und spontan sein lässt - was ich sehr an mir liebe - da nehm ich das warten vor der Tür und die dummen Sprüche warum ich meinen Schlüssel wieder vergessen hab gern in Kauf (auch wenn es mich doch etwas nervt!) Aber so bin ich nun mal. Ich habe nur dieses ich und wenn ich dass für mich akzeptiere, so können andere das auch - bzw. müpssen es dann wohl oder übel

Der Unterschied ist, dass du glaubst Fehler & Zweifel seien ein Problem - sind sie nicht - wichtig ist, dass du immer du bleibst - in dem moment wo du dich mit all deinen Zweifeln und kleinen Fehlerchen (die auf jeder auf seine Weise hat!) akzeptierst werden die Zweifel schon etwas weniger und du innerlich freier, was mit der Zeit unbewusst auch andere wahrnehmen, so dass sie auf dich zukommen. - Was dich nicht an dir stört, stört andere auch nicht. Mal abgesehen davon das es auf der Welt wohl keinen Menschen gibt den absolut jeder mag. Und auch wenn du dass jetzt nicht glaubst: die meisten deiner Klassenkameraden sind vermutlich viel zu sehr mit ihren eigenen Fehlcherchen und Zweifeln beschäfftigt, so dass ihnen deine gar nicht auffallen.

Ach nicht jeder Spruch den jemand vielleicht über dich sagt weil du vielleicht durch was auch immer: Schüchternheit, einen knallgrünen Pulli oder wer weiss was auffällst heisst dass man dich nicht mag. Was auffällt wird meistens einfach angesproschen - ganz natürliches menschliches Verhalten. - Es ist Ok aufzufallen, genauso wie es OK ist schüchtern zu sein - Beides kann einen Menschen interessant machen.

Da es aber immer auch ein ganzes Stück innere Freiheit mit sich bringt wenn man seine eigene Schüchternheit überwindet habe ich folgende Tipps für dich:

1. Du akzeptierst für dich dass du schüchtern bist und weist dass es Ok ist schüchtern zu sein. Du beschließt aber für dich auf jeden Fall daran zu arbeiten.

2. Schüchternheit überwindet man nicht von heut auf morgen, es wird ein Weilchen dauern bis man sie überwindet - Stück für Stück!- lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen aber sei stolz auf dich bei jeden Erfolg und bei jedem mal wo du es schaffst sie zu überwinden. - Stolz ist einer der größten Feinde der Schüchternheit

3. Wenn du dich beim zweifeln erwischst, dann denke genau nach, ob das woran du grad zweifelst, dich a) bei anderen wirklich stören würde und b) ob es wirklich so schlimm ist wenn jemand mal was nicht an dir mag - ist es nämlich nicht!

4. Suche Gelegenheiten bei denen du dich überwinden musst! Geh auf einen hohen Turm und schau hinunter, lass eine Spinne über deine Hand krabbeln oder geh in den Wald und schrei irgenteinen dummen Spruch ganz laut! Tu einfach was ganz verrücktes was man sonst nicht tut oder du bisher noch nicht getan hast - stell dich deinen Ängsten - Schaffst du es dich zu überwinden, dann bekommst mit der Zeit Lust auf mehr und das Selbstvertrauen, dich auch im Kontakt mit anderen Menschen zu überwinden.

Irgentwann wenn du älter bist wirst du dann zurückschauen und denken, man war ich damals schüchtern und wissen, dass die Momente in denen du es geschafft hast, dich Stück für Stück zu überwinden, trotz all der Unsicherheit, Ängste und Zweifel einer der schönsten deines Lebens waren!

Ich wünsche dir viel Mut und Spass auf dieser Reise und vergiss nicht auf jeden einzelnen Schritt stolz zu sein, auch wenn nicht immer alles perfekt läuft!

Misfrozen
"In dem Moment, wo du dich mit all deinen Zweifeln und kleinen Fehlern akzeptierst, werden die Zweifel schon etwas weniger und du innerlich freier. Was dich nicht an dir stört, stört andere auch nicht."

das hast du schön gesagt

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