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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Warum werden psychisch Kranke so in der Gesellschaft verpönt?

Letzte Nachricht: 20. Februar 2008 um 10:54
A
an0N_1285828599z
19.02.08 um 14:48

Es kann jedem Menschen passieren!
Es sind auch keine schlechteren Menschen, sie sind halt nicht so stabil wie andere und deswegen werden Sie zu Ballast.
Ich habe dadurch all meine "Freunde" verloren - was noch zu dem Schlag dazu kam.
Hast Du auch so eine Erfahrung gemacht und wie gehst du damit um?

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L
lys_12570886
19.02.08 um 15:02

Hi
Ich würde nicht sagen, dass ein psychisch kranker Mensch "Ballast" ist. Menschen die einem wichtig sind und denen man wichtig ist, wenden sich nicht ab, wenn Probleme auftreten. Leider ist es aber so, dass psychische Krankheiten viel Angst verbreiten. Angehörige wissen oft nicht damit umzugehen und ziehen sich deshalb zurück. Aus dem Grund gibt es auch Beratungen für Angehörige, die ich wirklich empfehlen würde.

Gruß,

Lil

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A
an0N_1285828599z
19.02.08 um 15:23
In Antwort auf lys_12570886

Hi
Ich würde nicht sagen, dass ein psychisch kranker Mensch "Ballast" ist. Menschen die einem wichtig sind und denen man wichtig ist, wenden sich nicht ab, wenn Probleme auftreten. Leider ist es aber so, dass psychische Krankheiten viel Angst verbreiten. Angehörige wissen oft nicht damit umzugehen und ziehen sich deshalb zurück. Aus dem Grund gibt es auch Beratungen für Angehörige, die ich wirklich empfehlen würde.

Gruß,

Lil

Das war
vielleicht etwas unschön ausgedrückt.
Was machst du, wenn Angehörige sich nicht darauf einlassen?

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L
lys_12570886
19.02.08 um 15:32
In Antwort auf an0N_1285828599z

Das war
vielleicht etwas unschön ausgedrückt.
Was machst du, wenn Angehörige sich nicht darauf einlassen?

...
Dann kannst du nichts mehr tun. Niemand braucht Menschen um sich herum, die nicht daran interessiert sind, wie es dir geht und schon gar nicht, wenn du eine psychische Krankheit hast. Das Wichtigste ist, dass du dich auf dich selbst konzentrierst... Freunde und Familie können dir natürlich helfen, indem sie dir Rückhalt geben, aber wenn sie das einfach nicht wollen, dann sind sie es auch nicht wert, dass du dir Gedanken darüber machst. Halte lieber an denen fest, die dich nicht im Stich lassen. Ich selbst habe nur noch zwei gute Freunde und meine Familie, die mir beisteht und dafür bin ich sehr dankbar.

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A
an0N_1285828599z
19.02.08 um 15:54
In Antwort auf lys_12570886

...
Dann kannst du nichts mehr tun. Niemand braucht Menschen um sich herum, die nicht daran interessiert sind, wie es dir geht und schon gar nicht, wenn du eine psychische Krankheit hast. Das Wichtigste ist, dass du dich auf dich selbst konzentrierst... Freunde und Familie können dir natürlich helfen, indem sie dir Rückhalt geben, aber wenn sie das einfach nicht wollen, dann sind sie es auch nicht wert, dass du dir Gedanken darüber machst. Halte lieber an denen fest, die dich nicht im Stich lassen. Ich selbst habe nur noch zwei gute Freunde und meine Familie, die mir beisteht und dafür bin ich sehr dankbar.

So, wie Du
sehe ich das auch,es sind in meinen Augen auch ganz arme Würstchen, wir sind deswegen ja nicht wertloser oder eingeschränkter. Du siehst es zum Glück nicht.
Wenn Du dir einen Arm brichst, weiß jeder was los ist und das es wieder heilt.
Jetzt mache ich mir auch keine Gedanken mehr darüber, es hat lange gedauert und wenn es die eigene Mutter ist, ist das halt sehr sehr traurig, aber nicht änderbar.

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L
lys_12570886
19.02.08 um 16:08
In Antwort auf an0N_1285828599z

So, wie Du
sehe ich das auch,es sind in meinen Augen auch ganz arme Würstchen, wir sind deswegen ja nicht wertloser oder eingeschränkter. Du siehst es zum Glück nicht.
Wenn Du dir einen Arm brichst, weiß jeder was los ist und das es wieder heilt.
Jetzt mache ich mir auch keine Gedanken mehr darüber, es hat lange gedauert und wenn es die eigene Mutter ist, ist das halt sehr sehr traurig, aber nicht änderbar.

Uh.
Bei der eigenen Mutter ist das natürlich bitter. Aber hast du es schon einmal so gesehen, dass sie vielleicht Angst hat?
Meine Mutter hat jahrelang weggessehen, in einer Phase meines Lebens, in der ich selbst mir nicht zu Helfen wusste. Ich habe mich selbst verletzt und sie hat nichts unernommen, um mir professionelle Hilfe zu holen. Heute sagt sie, dass sie es sich selbst nicht erklären kann. Sie glaubt, dass sie es einfach nicht sehen _wollte_ sie dachte ganz einfach "nein, ich habe kein krankes Kind".

Versuch deine Mutter dazu zu bewegen, mit dir zusammen zu einem Gespräch oder zu einer Angehörigenberatung zu gehen. Für mache Mütter ist es schwer sich einzugestehen, dass das eigene Kind krank sein könnte, denn: Es könnte ja ihre Schuld sein. Es muss ihr klar gemacht werden, dass dem nicht so ist, dann wird sie dich auch unterstützen können

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an0N_1285828599z
19.02.08 um 16:39
In Antwort auf lys_12570886

Uh.
Bei der eigenen Mutter ist das natürlich bitter. Aber hast du es schon einmal so gesehen, dass sie vielleicht Angst hat?
Meine Mutter hat jahrelang weggessehen, in einer Phase meines Lebens, in der ich selbst mir nicht zu Helfen wusste. Ich habe mich selbst verletzt und sie hat nichts unernommen, um mir professionelle Hilfe zu holen. Heute sagt sie, dass sie es sich selbst nicht erklären kann. Sie glaubt, dass sie es einfach nicht sehen _wollte_ sie dachte ganz einfach "nein, ich habe kein krankes Kind".

Versuch deine Mutter dazu zu bewegen, mit dir zusammen zu einem Gespräch oder zu einer Angehörigenberatung zu gehen. Für mache Mütter ist es schwer sich einzugestehen, dass das eigene Kind krank sein könnte, denn: Es könnte ja ihre Schuld sein. Es muss ihr klar gemacht werden, dass dem nicht so ist, dann wird sie dich auch unterstützen können

Sie hat
Angst vor mir und ist damit auch nicht klar gekommen das ihr Kind krank geworden ist.
Aber warum läßt die eigene Mutter einem im Stich, ich muß dazu sagen, ich habe sie auch ziemlich abgelent und sie hat aufgegeben. Ich denke schon, dass meine Mutter nicht unschuldig an der ganzen sache st, da sie mich unbewußt viele Jahre als Freundin mihandelt hat.

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L
lys_12570886
19.02.08 um 16:41
In Antwort auf an0N_1285828599z

Sie hat
Angst vor mir und ist damit auch nicht klar gekommen das ihr Kind krank geworden ist.
Aber warum läßt die eigene Mutter einem im Stich, ich muß dazu sagen, ich habe sie auch ziemlich abgelent und sie hat aufgegeben. Ich denke schon, dass meine Mutter nicht unschuldig an der ganzen sache st, da sie mich unbewußt viele Jahre als Freundin mihandelt hat.

...
Hm... wenn du denkst, dass du sie nicht brauchst und es keinen Sinn hat, dann solltest du es vielleicht lassen, mehr Belastung durch so ne schwere Beziehung zu ihr, kann dir jetzt auch nicht helfen.
Wenn du sie aber in deinem Leben haben willst, dann halte ich so eine Beratung für das Beste.

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A
an0N_1285828599z
20.02.08 um 10:52

Na klar
verändert man sich, ich finde aber man bekommt eine positivere Einstellung zum Leben und sieht vieles nicht mehr so eng. Ich habe früher ncht so über Gefühle geredet und heute kann ich das und es ist schon gut so wie es ist. Aber damit können die Menschen leider nicht mit umgehen. Warum auch immer!?

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A
an0N_1285828599z
20.02.08 um 10:54
In Antwort auf lys_12570886

...
Hm... wenn du denkst, dass du sie nicht brauchst und es keinen Sinn hat, dann solltest du es vielleicht lassen, mehr Belastung durch so ne schwere Beziehung zu ihr, kann dir jetzt auch nicht helfen.
Wenn du sie aber in deinem Leben haben willst, dann halte ich so eine Beratung für das Beste.

Sie hatte
ja Möglichkeiten zu so einer Beratung, die hat sie aber wegen ihrer Angst abgelehnt. Was soll ich da noch machen? Natürlich wünsche ich mir einen normalen Kontakt zu meiner Mutter, aber wenn da nur Ablehnung kommt.

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