Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Warum mag mich keiner?

Letzte Nachricht: 1. Juni 2012 um 7:23
31.05.12 um 15:07

Hallo zusammen,

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.

Seit 1, 5 Jahren bin ich Mama und schon vor der Geburt unserer Tochter hatte ich keinerlei Freunde. Auch in der Schulzeit war ich schon ständig die Außenseiterin, obwohl ich nicht denke, dass ich einen schlechten Charakter oder außergewöhnliche/unangenehme Eigenschaften an mir habe.
Ich war immer zur Stelle, wenn jemand ein Problem hatte und habe immer versucht, dazuzugehören - vergeblich. Vielleicht bin ich auch zu gutmütig und zu wenig selbstsüchtig. An erster Stelle stehen für mich immer die Anderen und erst zum Schluss komme ich.

Es ist einfach so, dass selbst Bekannte von früher irgendwie nichts mit mir zu tun haben wollen, und sich mir gegenüber teilweise völlig abschotten. Auffällig war vor allem, dass eine gute Bekannte sich kurz nach der Geburt unserer Tochter fast vollkommen von mir abgewendet hat.

Ich möchte so gerne neue Freundschaften knüpfen, die sich nicht nur bei mir melden, wenn sie etwas brauchen, sondern denen wirklich auch etwas an mir liegt.
Ich bin eine gute Zuhörerin und immer für jemanden da, wenn er/sie mich braucht. Ich habe das Gefühl, dass sich mehr und mehr jeder selbst der Nächste ist.

Vielleicht geht es ja euch auch so und hab schon einen Weg gefunden, wie man auch als junge Mama von den Leuten akzeptiert wird.

Liebe Grüße,

SuMaPfo

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31.05.12 um 15:36

Das braucht Zeit
glaube mir...Leute und Freunde die sich von sich aus bei dir melden um einfach nachzufragen wie es dir geht sind sehr selten.

Ich kann dir nur raten Geduld zu haben und weiter so offen wie möglich in die Welt zu schauen.

Versuch vielleicht weniger irgendwo dazuzugehören.
Lass los......

Klingt seltsam aber es ist tatsächlich so das sich die Dinge die du versuchst krampfhaft an dich zu binden umso schneller von dir abwenden werden.

Die gleiche Erfahrung musste ich immer wieder machen.

lg

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31.05.12 um 18:10


ich verstehe was du meinst Hmm man jetz hast du mich zum
nachdenken gebracht ich binn leider wohl einer der oberflächlichen leuten ich war aber auch ganz unten ich als junge hatte es aber wohl leichter habe mir Respeckt verdient
aber irgendwie habe ich wohl echt keine freunde die meisten haben wohl nur angst von mir des wegen spielen sie mit mir
ach binn eigentlich ja noch ein junge 15 jahre alt ^^
sry das ich nicht wirklich helfen konnte aber danke das du mir geholfen hast ^^

Endschuldige biete meine Recht Schreib Fehler
habe LRS

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

31.05.12 um 23:46

Es freut mich,
dass ich den ein oder anderen vielleicht zum umdenken bewegt habe. Macht doch nichts mit den Rechtschreibfehlern! Ich weiß ja, wie es gemeint ist

Wie romy1269 schon richtig geschrieben hat, ist es heute leider wirklich so, dass es kaum noch ein Gemeinschaftsgefühl gibt. Früher (damit meine ich jetzt vor vielleicht noch 15 Jahren) war es so, dass man so etwas wie Freundschaft und Kameradschaft gekannt hat. Mittlerweile will jeder für alles entweder eine Gegenleistung oder es interessiert nicht, weil man vielleicht keinen Profit oder Vorteile für sich sieht.

Zu fulp muss ich sagen, dass du wirklich Recht hast, aber je öfter man enttäuscht wird, desto weniger ist man dazu bereit andere Leute ernst zu nehmen und sie nicht gleich von vornherein als schlecht abzustempeln.

In meinem Alter denken viele nur an Party und da ist es eher eine Last, wenn man ein Kind hat und die kostbare Zeit dieser Leute in Anspruch nimmt. Es ist eben unglaublich schwer
als junge Mama irgendwo Anschluss zu finden - gerade auf dem Dorf. Nur wenn es anderen schlecht geht ist man als Freundin wieder gefragt.
Ich bin einfach so ein (dummer) Mensch, der einem immer wieder und wieder verzeiht, egal wie er mit mir umgesprungen ist. Ich sag mir zwar "Hey! Also das nächste mal sagst du einfach "Nein!"", aber dann, wenn es soweit ist, bin ich gleich wieder zur Stelle. Ich bin so erzogen worden und bei jeder Kleinigkeit, wo ich denke falsch gehandelt zu haben, plagt mich mein Gewissen, obwohl es das Gegenüber vielleicht ganz anders empfunden hat.

Alles in allem ist es so, dass in Zeiten von Facebook und Co. nur noch die Zahl der virtuellen Freunde zählt und nicht mehr das "Miteinander/Füreinander". Wenn man es nicht anders kennt, ist es vielleicht nicht so schlimm, ansonsten vermisst man echte Freundschaften allerdings schon


Liebe Grüße

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01.06.12 um 7:23
In Antwort auf

Es freut mich,
dass ich den ein oder anderen vielleicht zum umdenken bewegt habe. Macht doch nichts mit den Rechtschreibfehlern! Ich weiß ja, wie es gemeint ist

Wie romy1269 schon richtig geschrieben hat, ist es heute leider wirklich so, dass es kaum noch ein Gemeinschaftsgefühl gibt. Früher (damit meine ich jetzt vor vielleicht noch 15 Jahren) war es so, dass man so etwas wie Freundschaft und Kameradschaft gekannt hat. Mittlerweile will jeder für alles entweder eine Gegenleistung oder es interessiert nicht, weil man vielleicht keinen Profit oder Vorteile für sich sieht.

Zu fulp muss ich sagen, dass du wirklich Recht hast, aber je öfter man enttäuscht wird, desto weniger ist man dazu bereit andere Leute ernst zu nehmen und sie nicht gleich von vornherein als schlecht abzustempeln.

In meinem Alter denken viele nur an Party und da ist es eher eine Last, wenn man ein Kind hat und die kostbare Zeit dieser Leute in Anspruch nimmt. Es ist eben unglaublich schwer
als junge Mama irgendwo Anschluss zu finden - gerade auf dem Dorf. Nur wenn es anderen schlecht geht ist man als Freundin wieder gefragt.
Ich bin einfach so ein (dummer) Mensch, der einem immer wieder und wieder verzeiht, egal wie er mit mir umgesprungen ist. Ich sag mir zwar "Hey! Also das nächste mal sagst du einfach "Nein!"", aber dann, wenn es soweit ist, bin ich gleich wieder zur Stelle. Ich bin so erzogen worden und bei jeder Kleinigkeit, wo ich denke falsch gehandelt zu haben, plagt mich mein Gewissen, obwohl es das Gegenüber vielleicht ganz anders empfunden hat.

Alles in allem ist es so, dass in Zeiten von Facebook und Co. nur noch die Zahl der virtuellen Freunde zählt und nicht mehr das "Miteinander/Füreinander". Wenn man es nicht anders kennt, ist es vielleicht nicht so schlimm, ansonsten vermisst man echte Freundschaften allerdings schon


Liebe Grüße

Generation Facebook
nun ja...all diese virtuellen Freunde.
Das ist doch eine Illusion.
Das sind doch keine Freundschaften.

Menschen kommen und gehen... die wenigsten davon sind oder werden jemals Freunde.
Ich musste schon erleben das sich Menschen von mir verabschiedet haben obwohl sie physisch noch in meiner Nähe waren.

Es ist alles im Fluss..dynamisch..wenn du versuchst dich an Menschen (Freunde) zu klammern wirst du unweigerlich scheitern.

Ernst nehmen...ja wen kann und soll man noch Ernst nehmen?
Ich würde jetzt nicht sagen das man jemanden gleich als schlecht abstempeln muss.
Mann muss einfach die eigenen Erwartungen zurücknehmen.

Bleib so wie du bist..ein offener und lieber und hilfsbereiter Mensch. Grüble nicht über deine evtl. falschen Handlungen nach. Das bringt nichts.
Sei so wie du bist...mit all deinen Ecken und Kanten.

Die Menschen die dir nahe stehen werden dich auch so lieben!
Und auch für die, die jetzt noch Party machen und sich von dir abwenden weil du ein kleines Kind hast.
Auch für diese Menschen werden noch andere Zeiten kommen.

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